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Strategie zur Stärkung digitaler Souveränität der Stadtverwaltung Dortmund
Kommunale Handlungsagenda als Muster für alle Kommunen
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Die Stadt Dortmund stärkt ihre digitale Unabhängigkeit. Nachdem sich die Stadt Dortmund zu dem Ziel Digitale Souveränität, u.a. durch den Einsatz von Open-Source-Lösungen und der Verwendung Offener Standards, bekannt hatte, mündet dieses Bekenntnis nun erstmals in einer gesamtheitlichen Strategie zur Stärkung digitaler Souveränität der Stadtverwaltung Dortmund.
Do-FOSS nimmt die fachliche und organisatorische Klarheit für die weitere kommunale Freie-Software-Entwicklung vollumfänglich positiv auf. Gemeinsam werden wir digital souverän. Vielen Dank an Katharina (Katharina Flisikowski | LinkedIn, [email protected], #GernePerDu) für die fundierte Arbeit auf Seiten der Stadtverwaltung Dortmund!
Die Stadt Dortmund steht kommunal und interkommunal für einen gesamtgesellschaftlichen Fortschritt für Open Source. Dazu Christian Uhr, Dortmunder Stadtdirektor und Dezernent für Personal, Digitales und Verwaltungsmodernisierung sowie Vorsitzender des Personal- und Organisationsausschusses des Deutschen Städtetags:
Digitale Souveränität ist keine Frage, die eine Verwaltung allein lösen kann. Wir müssen Wissen teilen, gemeinsam lernen und die Zusammenarbeit mit anderen Kommunen sowie mit Wirtschaft, Wissenschaft und Zivilgesellschaft stärken. Gerade bei Open Source können wir als Kommunen unsere Bedarfe gemeinsam besser sichtbar machen und Lösungen voranbringen.
Die Stadt Dortmund lädt im Rahmen der Open Source Factory zur Kooperation ein. Für Freie Software und eine freie Gesellschaft wird sich Do-FOSS weiterhin in Verbundenheit und Gemeinschaft engagieren!
Begründung der Strategie zur Stärkung digitaler Souveränität der Stadtverwaltung Dortmund
[Die] Koordinierungsstelle Digitale Souveränität und Open Source […] wurde beauftragt, eine passgenaue Strategie für dieses Themenfeld zu entwickeln. Die nun vorliegende Strategie bildet den Grundstein für eine systematische Stärkung der digitalen Souveränität der Stadtverwaltung Dortmund. Sie schafft den strategischen Rahmen für sämtliche Maßnahmen zur langfristigen Sicherung und Herstellung der Handlungsfähigkeit der Dortmunder Stadtverwaltung.
Die Strategie wurde in einem partizipativen Prozess gemeinsam mit Politik und Verwaltung entwickelt. […] Ergänzt wurde der Prozess durch die Beteiligung an sowie dem fachlichen Austausch im bundesweiten Netzwerk aus dem Ökosystem der Verwaltungsdigitalisierung. Die daraus gewonnenen Erkenntnisse und Impulse sind in die Strategie eingeflossen.
Dortmunder Angebot für alle Kommunen
Die Strategie versteht sich als erste Grundlage und Impuls für Kommunen, die sich auf den Weg zu mehr digitaler Souveränität machen wollen. Sie beleuchtet neben der technischen Ebene auch die Handlungsfelder Sicherheit, Wissen und Kooperation. Für diese zentralen Bereiche werden Bausteine und Empfehlungen vorgestellt, die Kommunen bei der Entwicklung und Umsetzung entsprechender Vorhaben unterstützen können. Der Leitsatz, der allen Empfehlungen zugrunde liegt ist: „Langfristig handlungsfähig bleiben und gleichzeitig Schritthalten mit technologischem Fortschritt“. Unter dieser Prämisse wird die Strategie kontinuierlich weiterentwickelt und an aktuelle technologische, organisatorische und rechtliche Veränderungen angepasst.
Ein besonderer Mehrwert wird erreicht, indem die Strategie mit anderen Kommunen geteilt wird. Damit soll der bereits initiierte interkommunale Austausch weiter intensiviert und ein gemeinsamer, kommunaler Diskurs über digitale Souveränität fortgeführt werden. Dortmund nimmt darin bereits heute eine aktive und federführende Rolle ein, unter anderem durch die Etablierung des Kommunalen Open Source Boards gemeinsam mit der KGSt und dem ZenDis. Das langfristige Ziel dieser Aktivitäten ist es, durch die professionelle Interessenvertretung eine starke kommunale Stimme im Fachdiskurs zu etablieren. Auf diese Weise sollen unter anderem die spezifischen kommunalen Anforderungen stärker in den IT-Markt getragen und die Bedeutung resilienter IT-Systeme für den dauerhaften Schutz der kommunalen Daseinsvorsorge verdeutlicht werden.
Open Source Factory und Open Source Board Dortmund
[Die] Strategie [knüpft] an aktuelle Entwicklungen im lokalen Open-Source-Ökosystem an, etwa aus den Reihen von Dortmunder Unternehmen und Zivilgesellschaft. In diesem Zusammenhang hat sich in den vergangenen Monaten eine Initiative gegründet, die die Entwicklung von Open-Source-Software für die Kommunalverwaltung fördern will. Die Einrichtung eines Beratungs- und Förderungsgremiums, dessen Mitglieder, neben Akteuren aus Wirtschaft und Zivilgesellschaft, auch eine Vertretung aus Wissenschaft und Stadtverwaltung vorsieht, steht unmittelbar bevor. Als Beratungsgremium soll das Board dazu beitragen, Dortmund als Standort für Open-Source-Entwicklungen zu stärken und damit zugleich aktiv Wirtschaftsförderung zu betreiben. Die vorliegende Strategie schafft hierfür die verwaltungsseitige Grundlage für das Mitwirken an Initiativen dieser Art.
Konkrete Handlungsagenda
Die […] Handlungsagenda ergänzt die strategischen Handlungsfelder um konkrete Empfehlungen und mögliche nächste Schritte. Ebenso wie die Strategie selbst wird auch die Handlungsagenda fortwährend überprüft, weiterentwickelt und fortgeschrieben.
Mit der Veröffentlichung und Bereitstellung der Strategie verschafft sich die Stadt Dortmund zugleich eine eigene Stimme im öffentlichen Diskurs über digitale Souveränität und festigt ihre Rolle in diesem für die Zukunftsfähigkeit der öffentlichen Verwaltung zentralen Themenfeld. Durch die Weitergabe von Wissen, Erfahrungen und Handlungsempfehlungen leistet die Stadt Dortmund darüber hinaus einen Beitrag zur Stärkung der interkommunalen Resilienz. Digitale Abhängigkeiten, Infrastrukturen und Risiken machen nicht an kommunalen Grenzen halt. Eine nachhaltige Stärkung der digitalen Souveränität kann daher nur gelingen, wenn Kommunen voneinander lernen, Erfahrungen teilen und gemeinsam tragfähige Lösungen entwickeln.
Die Strategie ist somit nicht nur ein Instrument für die weitere Entwicklung der digitalen Souveränität innerhalb der Stadt Dortmund. Sie ist zugleich ein Angebot an die kommunale Gemeinschaft, den gemeinsamen Weg zu mehr digitaler Souveränität, Unabhängigkeit und Resilienz aktiv fortzusetzen.
Dokumente zum Herunterladen
Die Strategie zur Stärkung digitaler Souveränität der Stadtverwaltung Dortmund kann hier heruntergeladen werden.
Soweit im gesetzlichen Rahmen möglich verzichtet der Autor auf alle Urheber- und damit verwandten Rechte an diesem Werk.
Es kann beliebig genutzt, kopiert, verändert und veröffentlicht werden.
Für weitere Informationen zur Lizenz, siehe hier. #DigitaleSouveränität #Dortmund #FOSSMitbestimmung #FOSSGovernance #GernePerDu #ÖffentlicheVerwaltung -
Es ist immens wichtig, in Hashtags jedes Wort groß zu schreiben. Nicht nur Sprachausgabe plagt sich sonst, die Wurst an Buchstaben wieder in sinnvolle Worte zu trennen, es ergeben sich allgemein Mehrdeutigkeiten, die das Verständnis schwierig machen können.
Beispiel: heißt das in der E-Mailsignatur der Kollegin jetzt #GernePerDu, oder #GernePerdu (verstehe ich, ich wäre auch gerne manchmal unauffindbar verschwunden)?
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Kriege heute eine weitere Absage vom HR Team Bea, Nicole & Nina mit dem Hashtag #gerneperdu 😪... Ich bin ehrlich und weiß gerade nicht, was ich davon halten soll ... zumal es sich dabei um ein eher konservatives, alt eingesessenes Unternehmen handelt. Wollen die partout einen auf jung dynamisch machen, um mich dennoch aufgrund meines Alters auszusortieren 😪 die Qualifikation jedenfalls erfülle ich zu 100% 🤦♀️
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Schrödingers Du: Ich habe #gernePerDu in der E-Mail-Signatur stehen, aber bei un-individuellen Massen-Recruiter-Anfragen über LinkedIn (asap! Vollzeit!) bin ich empfindlich, wenn man mich ankumpelt
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@blume_bob Nun ja, ich seh das in meiner Timeline das erste Mal. Umso verstörender, dass das niemandem auffällt. Weil ich ja doch vermute, dass das Thema nicht "Juhuu, die Schule brennt" ist ...
Ach ja. #gerneperdu -
#GernePerDu hat meines Erachtens aber auch Nachteile. Ehrlich gestanden bin ich vielfach gerne per Sie. Es erleichtert meinen Alltag. Als Muttersprachler gelingt mir im Deutschen mühelos die Verwendung der zweiten Person Plural. Das "Sie" kennzeichnet meines Erachtens nicht nur Unterschiede des sozialen Status, es kennzeichnet auch die Frage von Nähe oder Distanz. Es gestattet mir, Respekt zu kennzeichnen, Raum zu gewähren und meinen eigenen Raum zu wahren. 4/x
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Nun gut, kann man machen. Seien wir also per Du. Es ist eine gar nicht mal schlechte Sache, rein politisch. Wenn wir auch nicht den Machtverhältnissen Herr werden, so können wir zumindest den Versuch unternehmen, sie an der symbolischen Oberfläche anzugehen. Ich verkaufe mir selbst das #GerneperDu als moderne Form der Sozialdemokratie und der Genossenschaftlichkeit. Ich will es als Zeichen eines emanzipatorischen und egalitären Bemühens verstehen, in Bewunderung z.B. der Skandinavier 3/x
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#gerneperdu Im Beruf wird von mir in der überwiegenden Zahl der Fälle erwartet, dass ich mein Gegenüber duze. Vor allem im Kundenkontakt. Selbstredend laufen nun alle Gespräche in der zweiten Person Singular. Ich empfinde das aber in aller Regel als unangemessen, als bloße Verstellung und als falsch. Ich fühle mich falsch. Es widerspricht der Struktur der Beziehungen, in denen von mir so zu reden erwartet wird. Ich kann deshalb nicht finden, dass das "Du" alles einfacher macht. Im Gegenteil 1/x
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@sarajw bei fremden: sie, oder das du anbieten. in formalen Emails hab ich #gernePerDu in der Signatur, und warte ob das gegenüber das annimmt.
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@fernandez Neulich wurde ich in einem Kölschen Brauhaus von einem jungen Köbes gesiezt. Das empfand ich grob unhöflich und habe es mir verbeten. Ich sehe zwar schon aus wie zweite Lebenshälfte, bleibe aber trotzdem "ne kölsche Jung"!
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@grumpyplauze @hannsr Bei uns wurde vor etlichen Jahren ein Hashtag “#gernePerDu” eingeführt, der in Email-Signaturen, Teams-Profile etc. steht. Das hat dazu geführt, dass der Default irgendwann auf Du umgeschwenkt ist. Bis auf den Vorstand, warum auch immer.
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#weeklyreview 23/2025
Kids on tour
On Friday the kids started onto their first solo journey. All three kids together on a trip to Edinburgh, UK. Completely self-organised and executed … 🥹
They had their share of scotland weather on Saturday. Sunday was apparently better.
Tuesday I met up with my former boss over some after-work beers. Was a good catch-up and also confirmed the AI hype is going on everywhere. Had 4 beers I think. Then my neighbour called and asked whether we want to go jogging that evening.
The whole purpose of these running appointments for me is, that I beat my inner sloth because it’s harder to bail out of an appointment with someone else than just skipping. So of course I agreed to my neighbour. Weird enough he wasn’t on top of his game that day and we only did a short round around the Volkspark.
B’n’B
On Wednesday the infamous Bier & Burger crew met at James & June. We were lovely as always. And there was apparently a corporate event going on. Many people with name tags and business attire. Prominent hashtag on their name tags was #gerneperdu … 🤪
As that day was also our weekly poker night where I cook for the kids, I prepared sous vide veggies for them. Green beans with bread crumbs, asparagus and carrots. All tender but crunchy and self-made sauce hollandaise. I found it quite tasty, but I think the kids had different opinions.
Ribs
My friend Leo pinged me on Friday and we spontaneously decided to have ribs at Chicago Williams BBQ in Charlottenburg. It’s good and bad that this is so far out from our place now. Bad because it’s always a bit of a journey to get there. Good because otherwise I’d spent a fortune there more regularly 🙈
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Oh, jetzt habe ich eine (berufliche) Email gekriegt, in der in der Signatur der Hashtag #gerneperDu steht.
Das ist eigentlich eine gute Idee, hatte ich vorher noch nie gesehen.
Ich finde das in Deutschland immer noch sehr irritierend, dass es zwei Anredeformen gibt.
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Menschen, die in einer Veranstaltungsankündigungs-Mail mit ihrem Namen und #gerneperDU (mit dem Hashtag, ja wirklich) schließen. Weiß man da genaueres? Also nichts gegen Du. Aber #bittewas
Nehmen Wetten zu Geschlecht, Inhalt und Branche an 🙃
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CW: CW Für dich immer noch SIe
Die Liebste leitet weitere Schritte ein, weil die neue Mailsignatur im Firmendesign Hashtag #gerneperdu enthält. Das soll da weg. Some people want to fucking see the world burn. 🥰
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@andijah das ist sicher korrekt; sollte nur eine Erklärung für die Entstehung solche paradoxen Situationen sein. Es ist nicht für alle leicht, dem plötzlichen „Befehl“ zum #gerneperdu zu folgen 🤷🏻♂️
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@dieKadda Habe in meiner Firmen-Signatur #GernePerDu stehen…
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Deutsche E-Mail Endungen sind manchmal einfach auf einem anderen Level.
„Mit hydraulischen Grüßen / With hydraulic greetings #GernePerDu“
Okay Jürgen😅😂
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Ich bin skeptisch bezüglich der #gerneperdu bzw #CallMeByMyFirstName Aktion. Das englische und amerikanische "You" ist keineswegs immer ein Du, sondern wird oft als zweite Person Plural "Ihr" gemeint, wie man es von der im deutschen antiquierten Anrede einer Majestät kennt. Der vorauseilende Verzicht auf das Förmliche ist nicht zwingend ein Gewinn. Es ist trügerisch. Wir lassen uns mit falschen Dus ein. Es ist der Verlust der Freiheit, das Du ausdrücklich gestatten oder verweigern zu können.
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@MartinTriker Das "Du" stört mich tatsächlich nicht so, da ich häufig explizit den Hashtag #gernePerDu benutze. Dann finde ich es legitim, mich so anzusprechen.
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Dieser französische Hashtag, der sich neuerdings in eMail Signaturen findet: #gerneperdu
...nach mehrmaligem Lesen, ist mir aufgefallen, dass das gar nicht französisch ist!☝️😬
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Schöner Podcast zur Nutzung von "Sie" vs. #GernePerDu per Default 👉 https://castro.fm/episode/PYb7hL