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#basjoo — Public Fediverse posts

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  1. Zwei der fünf höffigen #Bananenstämme haben Blüten hervorgebracht. Das ist an sich schon bemerkenswert, weil ich diesen Sommer kaum Gelegenheit zum Gießen hatte.Zum Zweiten haben nicht die Stämme mit der größten Hoffnung geblüht, sondern ganz andere. Drittens bin ich sehr neugierig, warum der größte, dickste und älteste Stamm nichts gebracht hat. Also hab ich ihn abgesägt und nachgesehen. Die Rechnung ist einfach: Säg ich ihn ab und finde nichts, blüht er vielleicht im nächsten Jahr. Finde ich was, hab ich ein leckerees Abendbrot in der jungfräulichen Knospe tief im Innern. Aber. Ich fand nichts, wirklich nichts. Und das wundert mich am meisten. #Musa #basjoo

  2. Der #Frost kann sehr wählerisch sein. Manchmal unterscheidet er schon "vor dem Haus" von "hinterm Haus". Hier aber liegen fast 390 Kilometer zwischen beiden #Bananenpflanzungen, die eine knapp vor der Nordsee, die andere fast schon im schlesischen #Kontinentalklima. In Hamburg offiziell Mitte Oktober fast -1 Grad, in Cottbus einen Tag später fast -3 Grad. Optisch unterscheidet sich das deutlich. Die #Banane (#Musa #basjoo) in Hamburg (Südhang) wächst immer noch, wenn auch etwas abgeschlafft. Die in Cottbus ist für dieses jahr erledigt. Ziemlich deutlich ist auch der wetterale Unterschied: In Hamburg scheint nie die Sonne, in Cottbus hat noch keiner je eine Wolke gesehen. Also gefühlt ...

  3. @rootsandcalluses Hallo Kate, danke für die Aufmerksamkeit! Ich will gerne wieder berichten. Vorab nur so viel: Am gleichen Berg am Nordhang hatte ich schon mal eine #Musa #basjoo gepflanzt, die hat tatsächlich den letzten Winter hervorragend überlebt, vollkommen ungeschützt weil vergessen, dafür aber auch sehr spät im Sommer wieder neu ausgetrieben. Man kann sie also inzwischen vollkommen sich selbst überlassen, nur blühen und tragen wird sie dann nicht.

  4. Der #Temperatursturz zum #Herbstanfang hat die #Banane in Schockstarre versetzt. Zehn Tage später der nächste Absturz hart an die #Frostgrenze: Auf dem Flachdach nebenan waren Eis und glitzernde Dachpappe. Das hochgeschobene Blatt blieb eingerollt. Es brauchte eine weitere Woche, in der die #Nachttemperaturen wieder anstiegen und auch stabil blieben. Jetzt hat sich das Blatt entfaltet und die #Musa #basjoo zeigt ihre Härte gegen gewisse frostige Zumutungen. Das Bild ist übrigens schon wieder vier Tage alt. Der "Biberbau" um den Stamm ist gut gewachsen: Abgeschnittene Hecke, Häcksel und Laub. Darüber wird, wir sind in Hamburg, wohl doch eine Plane kommen müssen, keine absolut dichte, eher eine geflochtene, an der das Wasser abfließen, der ganze Bau aber noch atmen kann.

  5. #Bananenblüte essen, der Nachschlag. Eine Woche zuvor geerntet, dann familiär getestet, dann noch eine handvoll aussortierter Blüten entdeckt und schnell noch zubereitet. Am schnellsten geht bei mir die braune Soße. Passt auch von der Abfolge. Erst die Bananen würzen und in Mehl wälzen, dann aufbraten, dann das Mehl brennen und aufgießen. Ach ja, der Kartoffelbrei. Ein Schnellgericht, und ein überaus leckeres, wie ich feststelle. Wer weiß. was man der #Musa #basjoo noch alles entlocken kann. Schwer genug sind die Stämme ja, dass man Suppe für ein Jahr kochen könnte.

  6. Kulinarisch hat sich das Abenteuer gelohnt, optisch nicht. Ich vergaß über der Begeisterung zu dokumentieren ... Es gab #Bananenblüte gebraten. Eigentlich aber war es nur die Knospe zum einen und zum andern die arg gerupfte Blüte einer andern Banane. Beide wachsen in der Lausitz, #Musa #basjoo, auch #Faserbanane genannt und eigentlich ungenießbar. Das Experiment bestand im direkten Vergleich beider Knospen, denn das Problem bei der Zubereitung sind die Blütenstempel. Sie sind so hart, dass sie Blüte für Blüte ausgezupft werden müssen, und so eine Banane hat einige Dutzend, wenn nicht gar hunderte Einzelblüten, nämlich für jede Bananenfrucht eine eigene. Meine These war: Je früher die Knospe geschlagen wird, desto zarter müsste sie sein, desto mehr bleibt von der Knospe.

  7. Das Jahr war durchwachsen, die #Musa #basjoo war spät gestartet und schwer in die Gänge gekommen. Bis die erste Knospe trieb hatte es bis zum 19.8. gedauert. Zwei Wochen später immer noch keine Blüte zu sehen. Erst jetzt zeigt sie sich in voller Pracht. Und schon sind über vierzig Banänchen zu sehen, die ersten beginnen golden zu schimmern. Wie ich bei dieser ungenießbaren Bananenart dennoch zu meinem leckeren Essen komme, erzähle ich später.