home.social

Search

3 results for “dhoppe”

  1. Doppelband-Regenpfeifer

    Allein wegen seines Namens hat dieser niedliche Vogel schon einen Beitrag verdient, finde ich. Aber auch sein Zugverhalten ist interessant.

    Der kleine Watvogel brütet ausschließlich in Neuseeland, doch nicht alle Tiere verbringen dort das ganze Jahr. Schätzungsweise 70 Prozent fliegen nach der Brutzeit fast 3.000 Kilometer über die Tasmanische See, um in Australien zu überwintern. Vor allem Vögel aus den raueren Binnenregionen der neuseeländischen Südinsel unternehmen diese Reise.

    Ein Forschungsteam des Max-Planck-Instituts für biologische Intelligenz hat nun Hinweise darauf gefunden, dass sich dieses Zugverhalten verändert.

    Die Forschenden werteten dafür Vogelbeobachtungen aus, die zwischen 2014 und 2025 auf der Citizen-Science-Plattform eBird gesammelt wurden.

    Anhand der zeitlichen Verteilung der Sichtungen schätzten sie, wann die Regenpfeifer in ihren australischen Überwinterungsgebieten eintreffen und wann sie diese wieder verlassen.

    Dabei zeigte sich eine deutliche Verschiebung. Im Durchschnitt kamen die Vögel jedes Jahr etwa vier Tage später in Australien an. Der Zeitpunkt ihrer Rückreise nach Neuseeland veränderte sich dagegen nicht erkennbar. Damit verkürzte sich die geschätzte Aufenthaltsdauer in Australien innerhalb von elf Jahren von etwa 173 auf 129 Tage.

    Die Forschenden vermuten einen Zusammenhang mit dem Klimawandel.

    Seit Jahrzehnten verschiebt sich die Westwindzone rund um die Antarktis zunehmend nach Süden. Für Neuseeland bedeutet das insbesondere in den südlichen Regionen häufiger ruhigeres und milderes Wetter. Tatsächlich trafen die Regenpfeifer vor allen Dingen in Jahren mit entsprechenden Wetterbedingungen später in Australien ein.

    Eine lange Wanderung lohnt sich für Zugvögel vor allem dann, wenn die Vorteile die Kosten und Risiken überwiegen. Werden die Winter in Neuseeland milder, könnte es für immer mehr Doppelband-Regenpfeifer günstiger sein, dort zu bleiben.

    So scheint es sogar möglich, dass die Wanderung nach Australien langfristig weitgehend verschwindet. Ob einzelne Vögel ihr Verhalten verändern oder sich die Zusammensetzung der Population verschiebt, untersucht ein Forschungsteam inzwischen mithilfe individuell markierter Tiere.

    Auch bei unseren heimischen Zugvögeln verändert der Klimawandel längst das Verhalten. Was wir hier beobachten, geschieht auch auf anderen Kontinenten. Weltweit verändern sich mit den klimatischen Bedingungen die Wanderungen vieler Tierarten, die sich über lange Zeiträume entwickelt haben.

    Quelle Jarayseh et al. (2026), Ibis
    « A rapid shift in migration schedule of an Austral shorebird is linked to a changing southern climate oscillation »

    doi.org/10.1111/ibi.70128

    #vogel #ornithology #citizenscience #klima #biologie #birdphotography #australien #wissenschaft #wisskomm #anysci

  2. europesays.com/de/1363457/ FC Bayern erhält neuen MAN Lion’s Coach L als Mannschaftsbus – Reisebusse (wie Doppeldecker- und Luxusbusse),Assistenzsysteme,Elektromobilität (E-Mobilität) | News | busplaner – Technik – ÖPNV #Assistenzsysteme #Elektromobilität(EMobilität) #MANTruck&BusSE #Nachrichten #News #Reisebusse(wieDoppeldeckerUndLuxusbusse)

Share on Mastodon

Enter the server where you have an account.