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#thomasarslan — Public Fediverse posts

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  1. Ungemütliche Werktagskrimis

    mit Update am Abend

    Die SZ-Paywall textet heute als Lockstoff “Schluss mit gemütlichem Sonntagskrimi” und macht dahinter Reklame für einen Netflix-Krimi. Das können Sie billiger, und wahrscheinlich sogar besser, haben:

    Verbrannte Erde – Das Geschäft des erfahrenen Berufsverbrechers Trojan erlebt eine Zeitenwende: Der Verkauf gestohlener Luxuswaren wird immer schwieriger. Durch alte Kontakte kommt er zu einem unverhofften profitablen Auftrag: Er soll ein Gemälde von Caspar David Friedrich stehlen. Die Übergabe scheitert jedoch, und Trojan gerät in Gefahr … – Zweiter Teil von Thomas Arslans Kriminaltrilogie (2024).” Verfügbar bis 10.3.26.

    Regisseur Thomas Arslan ist nur 5 Jahre jünger als ich, also kein “junges Talent” mehr. Er dreht auch offenbar nicht jedes Jahr einen Film. Normal muss so einer mehrere Jahre dafür arbeiten, für eine Produktion Geld zu sammeln. Das ist in der Regel weit schwieriger als das Drehen. Arslan hat jedenfalls ein starkes Ensemble zusammenbekommen, mit Gesichtern, die nicht alle drei Tage durch einen “Regionalkrimi” gezogen werden.

    Auch ungemütlich

    Bei Arte warnen sie zarte Gemüter vor dem hier:

    The Danish Woman – Die ehemalige dänische Geheimdienstagentin Ditte Jensen ist frisch ins isländische Reykjavik gezogen. Doch obwohl sie eigentlich ihre Vergangenheit hinter sich lassen will, bringen sie ihr Instinkt als Elitesoldatin und ihr ausgeprägter Sinn für Gerechtigkeit dazu, die Probleme ihrer Nachbarn lösen zu wollen. Dabei ist ihr jedes Mittel recht …” Verfügbar bis 28.4.26

    Hauptdarstellerin Trine Dyrholm spielt in der ersten dänischen Liga und beweist – fussballerisch ausgedrückt – eine souveräne Europacup-Qualifikation. Besonders gefällt mir an ihrem Spiel sowie dem starken Drehbuch (Benedikt Erlingsson, Ólafur Egill Egilsson), dass sie neben sympathischen auch immer stärker zutagetretende zwiespältige Eigenschaften zum Vorschein kommen lässt, die sich als roter Faden und Spannungsfaktor durch die Geschichte ziehen.

    Ein Wiedersehen in Folge 3 gibt es mit Jens Albinus, der mich in der erstklassigen Serie mit einem weltklassigen skandinavischen Cast “Der Adler – Die Spur des Verbrechens (Ørnen: En krimi-odyssé)” zu überzeugen wusste. Hier spielt er einen fiesen Agentenführer mit Gehhilfe, very sophisticated auf “Ørnen” anspielend. Das ZDF dürfte dieses Premium-Produkt mit seiner sehr politischen Story gerne wiederholen oder wenigstens dauerhaft in seiner Mediathek anbieten.

    Wie warm ich mit der “Danish Woman” werde, kann ich abschliessend noch nicht urteilen. Ich habe nur die erste Halbzeit gesehen. Diese Ungewissheit spricht schon sehr für eine gute Dramaturgie. Und für Bingewatching.

    Update am Abend

    Ergänzend ein Kommentar des fachkundigen Matthias Dell/DLF, mit dem ich als früherer Freitag-Redakteur kurzzeitig gut zusammengearbeitet habe, dazu, wie bescheuert die ARD-Sender mit ihrer Krimi-Premiumware umgehen. Ein lernunfähiges System (irgendwas mit Kommunikation)?

    “Kolumne: Irritierendes Signal – MDR setzt Halle-Polizeiruf ab”, nur als Audio, 4 min.

  2. Ungemütliche Werktagskrimis

    mit Update am Abend

    Die SZ-Paywall textet heute als Lockstoff “Schluss mit gemütlichem Sonntagskrimi” und macht dahinter Reklame für einen Netflix-Krimi. Das können Sie billiger, und wahrscheinlich sogar besser, haben:

    Verbrannte Erde – Das Geschäft des erfahrenen Berufsverbrechers Trojan erlebt eine Zeitenwende: Der Verkauf gestohlener Luxuswaren wird immer schwieriger. Durch alte Kontakte kommt er zu einem unverhofften profitablen Auftrag: Er soll ein Gemälde von Caspar David Friedrich stehlen. Die Übergabe scheitert jedoch, und Trojan gerät in Gefahr … – Zweiter Teil von Thomas Arslans Kriminaltrilogie (2024).” Verfügbar bis 10.3.26.

    Regisseur Thomas Arslan ist nur 5 Jahre jünger als ich, also kein “junges Talent” mehr. Er dreht auch offenbar nicht jedes Jahr einen Film. Normal muss so einer mehrere Jahre dafür arbeiten, für eine Produktion Geld zu sammeln. Das ist in der Regel weit schwieriger als das Drehen. Arslan hat jedenfalls ein starkes Ensemble zusammenbekommen, mit Gesichtern, die nicht alle drei Tage durch einen “Regionalkrimi” gezogen werden.

    Auch ungemütlich

    Bei Arte warnen sie zarte Gemüter vor dem hier:

    The Danish Woman – Die ehemalige dänische Geheimdienstagentin Ditte Jensen ist frisch ins isländische Reykjavik gezogen. Doch obwohl sie eigentlich ihre Vergangenheit hinter sich lassen will, bringen sie ihr Instinkt als Elitesoldatin und ihr ausgeprägter Sinn für Gerechtigkeit dazu, die Probleme ihrer Nachbarn lösen zu wollen. Dabei ist ihr jedes Mittel recht …” Verfügbar bis 28.4.26

    Hauptdarstellerin Trine Dyrholm spielt in der ersten dänischen Liga und beweist – fussballerisch ausgedrückt – eine souveräne Europacup-Qualifikation. Besonders gefällt mir an ihrem Spiel sowie dem starken Drehbuch (Benedikt Erlingsson, Ólafur Egill Egilsson), dass sie neben sympathischen auch immer stärker zutagetretende zwiespältige Eigenschaften zum Vorschein kommen lässt, die sich als roter Faden und Spannungsfaktor durch die Geschichte ziehen.

    Ein Wiedersehen in Folge 3 gibt es mit Jens Albinus, der mich in der erstklassigen Serie mit einem weltklassigen skandinavischen Cast “Der Adler – Die Spur des Verbrechens (Ørnen: En krimi-odyssé)” zu überzeugen wusste. Hier spielt er einen fiesen Agentenführer mit Gehhilfe, very sophisticated auf “Ørnen” anspielend. Das ZDF dürfte dieses Premium-Produkt mit seiner sehr politischen Story gerne wiederholen oder wenigstens dauerhaft in seiner Mediathek anbieten.

    Wie warm ich mit der “Danish Woman” werde, kann ich abschliessend noch nicht urteilen. Ich habe nur die erste Halbzeit gesehen. Diese Ungewissheit spricht schon sehr für eine gute Dramaturgie. Und für Bingewatching.

    Update am Abend

    Ergänzend ein Kommentar des fachkundigen Matthias Dell/DLF, mit dem ich als früherer Freitag-Redakteur kurzzeitig gut zusammengearbeitet habe, dazu, wie bescheuert die ARD-Sender mit ihrer Krimi-Premiumware umgehen. Ein lernunfähiges System (irgendwas mit Kommunikation)?

    “Kolumne: Irritierendes Signal – MDR setzt Halle-Polizeiruf ab”, nur als Audio, 4 min.

  3. Thomas Arslan – „Verbrannte Erde“ (2024)

    Ein Film über Zustände, nicht über Entwicklungen. Thomas Arslan interessiert sich nicht für Dramaturgie im klassischen Sinn, sondern für das, was übrig bleibt, wenn Bewegung zur Routine geworden ist und jede Entscheidung bereits mitgedacht wurde. Ein Berlin-Film, wie ein Gang durch eine Welt, in der alles schon passiert ist – und trotzdem weitergeht. Ich steh‘ auf den Shit. (ARTE, TV-Premiere)

    Zum Blog: nexxtpress.de/mediathekperlen/
  4. Thomas Arslan – „Verbrannte Erde“ (2024)

    Ein Film über Zustände, nicht über Entwicklungen. Thomas Arslan interessiert sich nicht für Dramaturgie im klassischen Sinn, sondern für das, was übrig bleibt, wenn Bewegung zur Routine geworden ist und jede Entscheidung bereits mitgedacht wurde. Ein Berlin-Film, wie ein Gang durch eine Welt, in der alles schon passiert ist – und trotzdem weitergeht. Ich steh‘ auf den Shit. (ARTE, TV-Premiere)

    Zum Blog: nexxtpress.de/mediathekperlen/
  5. Thomas Arslan – „Verbrannte Erde“ (2024)

    Ein Film über Zustände, nicht über Entwicklungen. Thomas Arslan interessiert sich nicht für Dramaturgie im klassischen Sinn, sondern für das, was übrig bleibt, wenn Bewegung zur Routine geworden ist und jede Entscheidung bereits mitgedacht wurde. Ein Berlin-Film, wie ein Gang durch eine Welt, in der alles schon passiert ist – und trotzdem weitergeht. Ich steh‘ auf den Shit. (ARTE, TV-Premiere)

    Zum Blog: nexxtpress.de/mediathekperlen/
  6. Thomas Arslan – „Verbrannte Erde“ (2024)

    Ein Film über Zustände, nicht über Entwicklungen. Thomas Arslan interessiert sich nicht für Dramaturgie im klassischen Sinn, sondern für das, was übrig bleibt, wenn Bewegung zur Routine geworden ist und jede Entscheidung bereits mitgedacht wurde. Ein Berlin-Film, wie ein Gang durch eine Welt, in der alles schon passiert ist – und trotzdem weitergeht. Ich steh‘ auf den Shit. (ARTE, TV-Premiere)

    Zum Blog: nexxtpress.de/mediathekperlen/
  7. Thomas Arslan – „Verbrannte Erde“ (2024)

    Ein Film über Zustände, nicht über Entwicklungen. Thomas Arslan interessiert sich nicht für Dramaturgie im klassischen Sinn, sondern für das, was übrig bleibt, wenn Bewegung zur Routine geworden ist und jede Entscheidung bereits mitgedacht wurde. Ein Berlin-Film, wie ein Gang durch eine Welt, in der alles schon passiert ist – und trotzdem weitergeht. Ich steh‘ auf den Shit. (ARTE, TV-Premiere)

    Zum Blog: nexxtpress.de/mediathekperlen/
  8. Thomas Arslans GESCHWISTER – KARDEŞLER (1997) verhandelt drängende (Coming-of-Age-)Fragen und ihre Verbindungen ins migrantische Leben. Einzig die Besetzung von Kool Savas reißt leider etwas heraus.

    🔗 letterboxd.com/naaarf/film/bro

    📺 Läuft noch kurz bei #Mubi mubi.com/de/de/films/brothers- und auch bei #Filmfriend filmfriend.de/de/movies/b787ee

    #Geschwister #ThomasArslan #TamerYiğit #SavasYurderi #MariamElAwad #KoolSavas #letterboxd

  9. Thomas Arslans GESCHWISTER – KARDEŞLER (1997) verhandelt drängende (Coming-of-Age-)Fragen und ihre Verbindungen ins migrantische Leben. Einzig die Besetzung von Kool Savas reißt leider etwas heraus.

    🔗 letterboxd.com/naaarf/film/bro

    📺 Läuft noch kurz bei #Mubi mubi.com/de/de/films/brothers- und auch bei #Filmfriend filmfriend.de/de/movies/b787ee

    #Geschwister #ThomasArslan #TamerYiğit #SavasYurderi #MariamElAwad #KoolSavas #letterboxd