#tabwater — Public Fediverse posts
Live and recent posts from across the Fediverse tagged #tabwater, aggregated by home.social.
-
„Softdrinks sind das Alltagsgetränk der sogenannten Unterschicht, und durch die Abgabe sollen sie endlich kapieren, was für einen Mist sie da trinken.“
Gunnar Hick argumentiert genauso wie der Prof. in der Woche davor, als es um das #Rauchen ging, dass die Steuern nur der Unterschicht schaden würden.
Nun ist es aber so, dass die #Zuckersteuer dazu führen wird, dass die Hersteller weniger Zucker in die Getränke machen, denn dadurch ist ihr Produkt billiger und wird dann gekauft. So war es in anderen Ländern. Ich hatte das auch erst nicht verstanden und es hat mir hier jemand erklärt.
Gunnar Hick fand es unfair, dass die Fruchtsäfte nicht betroffen sind, denn in denen ist auch viel #Zucker enthalten. Dazu muss man sagen, dass viele Bioladeneinkäufer*innen wohl Schorlen trinken, d.h. der Zuckergehalt wird halbiert.
Ich habe als Student übrigens immer Fruchtsaftgetränk getrunken. Das war mit 60 Pfennigen billiger als der Apfelsaft, der 1 Mark kostete. Obwohl ich Mathe studiert habe, ist mir spät aufgegangen, dass ich auch den Apfelsaft hätte kaufen und zu Hause verdünnen können.
Irgendwann hatte ich das aber zu Ende gedacht und habe den Apfelsaft in unendlicher Verdünnung getrunken. Der kommt bei mir nämlich aus der Leitung: #Leitungswasser. Kein Zucker, keine Transportkosten, kein Schleppen. Einfach schön.
Kan die Unterschicht, die Mittelschicht und die Oberschicht trinken. Noch.
Ansonsten würde ich gern wissen, wie die taz-Kommentatoren sich das denn sonst vorstellen würden: Wie bringt man Menschen dazu, sich nicht selbst auf Kosten der Allgemeinheit umzubringen.
-
Lustig waren auch die hier. Als ich von der Hausdurchsuchung zur Revolution gefahren bin, sah ich am Brandenburger Tor vier Menschen mit der Botschaft „Recycle or die“. Ich dachte: „Revolution ist dringender, ich fahr mal weiter.“ Hab dann aber doch angehalten, bin umgekehrt und habe mal mit denen geredet.
Meine Eingangsfrage war: Müsste es nicht „Consume and die!“ heißen? Weil es viel besser wäre, wenn viele Dinge überhaupt nicht hergestellt würden?
Sie guckten mich etwas ratlos an. Ein Mann meinte, dass mein Fahrrad auch Reifen habe. Erst zu diesem Zeitpunkt habe ich überhaupt geschnallt, dass es ausschließlich um Reifen-Recycling ging. Wow, dachte ich! Wie kann man sich in dieser Zeit mit so einem Spezialthema hinstellen. Na. gut, ich fand ja auch die Frau von dem Verein für #tabwater cool.
Jedenfalls habe ich den viern mitgeteilt, dass #CarIsOver, weil nämlich das #CO2, das bei der Entstehung eines Autos anfällt, alle Budgets, die es noch geben könnte, sprengt. Ich habe dem Mann erzählt, dass man schon seit den 70ern weiß, dass Fahrrad-fahren die effizienteste Form der Fortbewegung ist. Laufen, fliegen, Autos, Flugzeuge.
Ich suche die Quelle mal raus. Ist irgendwo bei Springer erschienen. Ich glaube 1974.
Ich glaube, ich hatte ihn ratlos gemacht.
Naja, sie haben mir Infomaterial gegeben. Sie sind von #AZUR. Steckt die deutsche Kautschukindustrie dahinter. Mir sah das sehr nach einer Ablenkungsaktion aus, aber vielleicht meinen sie es ja ernst.