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#laurakingston — Public Fediverse posts

Live and recent posts from across the Fediverse tagged #laurakingston, aggregated by home.social.

  1. Misstrauen, Bestrafung und …

    … HOFFNUNG!

    Sehr erhellend wie fast immer Antonia Groß/MDR-Altpapier: Plenarwoche oder: Flood the Zone with Misstrauenn – Viele Analysen über das Reformpaket der Regierung und die letzten Abstimmungen vor der Sommerpause unterstellen Misstrauen gegen die Bevölkerung. Warum das zwar stimmt, aber lähmt – und wieso sich Protest gegen die Beschneidung liberaler Transparenzgesetze offenbar erfolgreicher durchsetzen lässt?”

    Wenig Hoffnung beim Deutschlandfunk

    Haben die Proteste gegen die drohende DLF-“Programmreform” eine Chance? Ich zweifle, weil ich niemanden kenne, die*der das behauptet oder gar bezeugt. Darin ist die Führung des Senders der Bundesregierung, dem DFB und diesem Land zu ähnlich.

    Drei vom Tode bedrohte Beispiele, so lange sie noch leben:

    Jan Tengeler: Gesichter Europas: Wunsch und Wirklichkeit – Fussball(kultur) in Griechenland – Fußball ist in Griechenland die beliebteste Sportart. Und auch dort ist es längst ein großes Geschäft. Aber das Land am Rande Europas kann die eigenen Erwartungen nicht erfüllen: 2026 ist es wieder nicht bei der WM dabei. Der Profi-Sport konzentriert sich auf Athen und Thessaloniki und auch die ausgeprägte Fankultur ist auf die Vereine der beiden großen Städte fokussiert. Gekickt wird dagegen überall. In den Amateurligen in den wenig besiedelten Gebieten spielen Alt und Jung, Mädchen und Jungen oft gemeinsam. Sie treffen sich auf holprigen Äckern mit imposantem Blick auf die Berge oder das Meer. Wie leben die Griechen mit einer Leidenschaft, in der doch immer wieder andere die Nase vorn haben?” (Audio 53 min). Das ist erstklassiger Reportage-Journalismus. Sagen Sie mir, wo es den sonst noch gibt!

    Heute morgen Niklas Maak: Essay und Diskurs: Verkehrswende – Der Kampf ums Auto – Freiheit, Klima und die Zukunft der Städte”. Audio 30 min., auch als Text unter dem Link nachlesbar!

    Und heute mittag wieder der “Sonntagsspaziergang – Reisenotizen aus Deutschland und der Welt” mit den Themen “Besuch in Krania, einem Bergdorf auf den Rückläufern des Olymp – Zu Gast in Cabo Polonio, Uruguay – Via Francigena–Alter Pilgerweg, neu entdeckt – Lübeck und das Wasser” Redaktion und Moderation Laura Kingston.

    Ab November dann Schluss damit?

  2. Misstrauen, Bestrafung und …

    … HOFFNUNG!

    Sehr erhellend wie fast immer Antonia Groß/MDR-Altpapier: Plenarwoche oder: Flood the Zone with Misstrauenn – Viele Analysen über das Reformpaket der Regierung und die letzten Abstimmungen vor der Sommerpause unterstellen Misstrauen gegen die Bevölkerung. Warum das zwar stimmt, aber lähmt – und wieso sich Protest gegen die Beschneidung liberaler Transparenzgesetze offenbar erfolgreicher durchsetzen lässt?”

    Wenig Hoffnung beim Deutschlandfunk

    Haben die Proteste gegen die drohende DLF-“Programmreform” eine Chance? Ich zweifle, weil ich niemanden kenne, die*der das behauptet oder gar bezeugt. Darin ist die Führung des Senders der Bundesregierung, dem DFB und diesem Land zu ähnlich.

    Drei vom Tode bedrohte Beispiele, so lange sie noch leben:

    Jan Tengeler: Gesichter Europas: Wunsch und Wirklichkeit – Fussball(kultur) in Griechenland – Fußball ist in Griechenland die beliebteste Sportart. Und auch dort ist es längst ein großes Geschäft. Aber das Land am Rande Europas kann die eigenen Erwartungen nicht erfüllen: 2026 ist es wieder nicht bei der WM dabei. Der Profi-Sport konzentriert sich auf Athen und Thessaloniki und auch die ausgeprägte Fankultur ist auf die Vereine der beiden großen Städte fokussiert. Gekickt wird dagegen überall. In den Amateurligen in den wenig besiedelten Gebieten spielen Alt und Jung, Mädchen und Jungen oft gemeinsam. Sie treffen sich auf holprigen Äckern mit imposantem Blick auf die Berge oder das Meer. Wie leben die Griechen mit einer Leidenschaft, in der doch immer wieder andere die Nase vorn haben?” (Audio 53 min). Das ist erstklassiger Reportage-Journalismus. Sagen Sie mir, wo es den sonst noch gibt!

    Heute morgen Niklas Maak: Essay und Diskurs: Verkehrswende – Der Kampf ums Auto – Freiheit, Klima und die Zukunft der Städte”. Audio 30 min., auch als Text unter dem Link nachlesbar!

    Und heute mittag wieder der “Sonntagsspaziergang – Reisenotizen aus Deutschland und der Welt” mit den Themen “Besuch in Krania, einem Bergdorf auf den Rückläufern des Olymp – Zu Gast in Cabo Polonio, Uruguay – Via Francigena–Alter Pilgerweg, neu entdeckt – Lübeck und das Wasser” Redaktion und Moderation Laura Kingston.

    Ab November dann Schluss damit?

  3. Lehrbuchbeispiel

    Eine Stipendiatin zeigt der nichtsnutzigen was-mit-Medien-Welt, wie Journalismus über Migration geht – und eine starke Redakteurin findet dafür Platz im Deutschlandfunk-Programm

    Griechenland hat eine ähnliche Regierungspolitik gegen Migration, wie Deutschland. Effekthascherische Proklamationen und praktisches Nichtstun. Denn gegen Migration was ausrichten können weder die deutschen noch die griechischen Rechten. Die gab es schon Jahrtausende vor ihrer Geburt – und wird es auch noch geben, wenn der Faschismus – eines Tages – ausgestorben ist. Es gibt beim Deutschlandfunk offenbar immer noch Mitarbeiterinnen, die das wissen. Auch wenn es im Programm meistens unbemerkt bleibt.

    Gestern war das anders, also besser. Mann muss es nur wissen. Den “Sonntagsspaziergang” habe ich hier schon oft genug empfohlen. Ich warte immer mit dem Mittagessengehen, bis ich ihn fertig gehört habe. Er wird seit einiger Zeit von der tapferen Laura Kingston gewuppt. Ein bisschen mehr Unterstützung vom Sender könnte sie vertragen. Gestern dauerte es über zwei Stunden, bis die Knöpfe gedrückt waren, um die längst fertigen und gesendeten Beiträge online zu stellen. Z.B. diese überragend gute Reportage:

    Linda Peikert: “Fluchtziel Ferieninsel – Kreta zwischen Migration und Urlaubssaison” (Audio 20 min; Texte stellt der DLF penetrant nicht online, um den Milliardärszeitungsverleger*inne*n hinreichend die Füsse zu küssen, und keinen Ärger mit den dummen Medienpolitiker*inne*n zu bekommen.) Ich hoffe, die Autorin hat wenigstens ein faires Honorar erhalten.

    So wird das gemacht. Von den jungen Frauen Kingston und Peikert lernen, heisst seriösen Journalismus lernen.

  4. Lehrbuchbeispiel

    Eine Stipendiatin zeigt der nichtsnutzigen was-mit-Medien-Welt, wie Journalismus über Migration geht – und eine starke Redakteurin findet dafür Platz im Deutschlandfunk-Programm

    Griechenland hat eine ähnliche Regierungspolitik gegen Migration, wie Deutschland. Effekthascherische Proklamationen und praktisches Nichtstun. Denn gegen Migration was ausrichten können weder die deutschen noch die griechischen Rechten. Die gab es schon Jahrtausende vor ihrer Geburt – und wird es auch noch geben, wenn der Faschismus – eines Tages – ausgestorben ist. Es gibt beim Deutschlandfunk offenbar immer noch Mitarbeiterinnen, die das wissen. Auch wenn es im Programm meistens unbemerkt bleibt.

    Gestern war das anders, also besser. Mann muss es nur wissen. Den “Sonntagsspaziergang” habe ich hier schon oft genug empfohlen. Ich warte immer mit dem Mittagessengehen, bis ich ihn fertig gehört habe. Er wird seit einiger Zeit von der tapferen Laura Kingston gewuppt. Ein bisschen mehr Unterstützung vom Sender könnte sie vertragen. Gestern dauerte es über zwei Stunden, bis die Knöpfe gedrückt waren, um die längst fertigen und gesendeten Beiträge online zu stellen. Z.B. diese überragend gute Reportage:

    Linda Peikert: “Fluchtziel Ferieninsel – Kreta zwischen Migration und Urlaubssaison” (Audio 20 min; Texte stellt der DLF penetrant nicht online, um den Milliardärszeitungsverleger*inne*n hinreichend die Füsse zu küssen, und keinen Ärger mit den dummen Medienpolitiker*inne*n zu bekommen.) Ich hoffe, die Autorin hat wenigstens ein faires Honorar erhalten.

    So wird das gemacht. Von den jungen Frauen Kingston und Peikert lernen, heisst seriösen Journalismus lernen.

    Über Martin Böttger:

    Martin Böttger ist seit 2014 Herausgeber des Beueler-Extradienst. Sein Lebenslauf findet sich hier...
    Sie können dem Autor auch via Fediverse folgen unter: @martin.boettger

  5. Lehrbuchbeispiel

    Eine Stipendiatin zeigt der nichtsnutzigen was-mit-Medien-Welt, wie Journalismus über Migration geht – und eine starke Redakteurin findet dafür Platz im Deutschlandfunk-Programm

    Griechenland hat eine ähnliche Regierungspolitik gegen Migration, wie Deutschland. Effekthascherische Proklamationen und praktisches Nichtstun. Denn gegen Migration was ausrichten können weder die deutschen noch die griechischen Rechten. Die gab es schon Jahrtausende vor ihrer Geburt – und wird es auch noch geben, wenn der Faschismus – eines Tages – ausgestorben ist. Es gibt beim Deutschlandfunk offenbar immer noch Mitarbeiterinnen, die das wissen. Auch wenn es im Programm meistens unbemerkt bleibt.

    Gestern war das anders, also besser. Mann muss es nur wissen. Den “Sonntagsspaziergang” habe ich hier schon oft genug empfohlen. Ich warte immer mit dem Mittagessengehen, bis ich ihn fertig gehört habe. Er wird seit einiger Zeit von der tapferen Laura Kingston gewuppt. Ein bisschen mehr Unterstützung vom Sender könnte sie vertragen. Gestern dauerte es über zwei Stunden, bis die Knöpfe gedrückt waren, um die längst fertigen und gesendeten Beiträge online zu stellen. Z.B. diese überragend gute Reportage:

    Linda Peikert: “Fluchtziel Ferieninsel – Kreta zwischen Migration und Urlaubssaison” (Audio 20 min; Texte stellt der DLF penetrant nicht online, um den Milliardärszeitungsverleger*inne*n hinreichend die Füsse zu küssen, und keinen Ärger mit den dummen Medienpolitiker*inne*n zu bekommen.) Ich hoffe, die Autorin hat wenigstens ein faires Honorar erhalten.

    So wird das gemacht. Von den jungen Frauen Kingston und Peikert lernen, heisst seriösen Journalismus lernen.

    Über Martin Böttger:

    Martin Böttger ist seit 2014 Herausgeber des Beueler-Extradienst. Sein Lebenslauf findet sich hier...
    Sie können dem Autor auch via Fediverse folgen unter: @martin.boettger

  6. Lehrbuchbeispiel

    Eine Stipendiatin zeigt der nichtsnutzigen was-mit-Medien-Welt, wie Journalismus über Migration geht – und eine starke Redakteurin findet dafür Platz im Deutschlandfunk-Programm

    Griechenland hat eine ähnliche Regierungspolitik gegen Migration, wie Deutschland. Effekthascherische Proklamationen und praktisches Nichtstun. Denn gegen Migration was ausrichten können weder die deutschen noch die griechischen Rechten. Die gab es schon Jahrtausende vor ihrer Geburt – und wird es auch noch geben, wenn der Faschismus – eines Tages – ausgestorben ist. Es gibt beim Deutschlandfunk offenbar immer noch Mitarbeiterinnen, die das wissen. Auch wenn es im Programm meistens unbemerkt bleibt.

    Gestern war das anders, also besser. Mann muss es nur wissen. Den “Sonntagsspaziergang” habe ich hier schon oft genug empfohlen. Ich warte immer mit dem Mittagessengehen, bis ich ihn fertig gehört habe. Er wird seit einiger Zeit von der tapferen Laura Kingston gewuppt. Ein bisschen mehr Unterstützung vom Sender könnte sie vertragen. Gestern dauerte es über zwei Stunden, bis die Knöpfe gedrückt waren, um die längst fertigen und gesendeten Beiträge online zu stellen. Z.B. diese überragend gute Reportage:

    Linda Peikert: “Fluchtziel Ferieninsel – Kreta zwischen Migration und Urlaubssaison” (Audio 20 min; Texte stellt der DLF penetrant nicht online, um den Milliardärszeitungsverleger*inne*n hinreichend die Füsse zu küssen, und keinen Ärger mit den dummen Medienpolitiker*inne*n zu bekommen.) Ich hoffe, die Autorin hat wenigstens ein faires Honorar erhalten.

    So wird das gemacht. Von den jungen Frauen Kingston und Peikert lernen, heisst seriösen Journalismus lernen.