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#kriegsdienstverweigerung — Public Fediverse posts

Live and recent posts from across the Fediverse tagged #kriegsdienstverweigerung, aggregated by home.social.

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  1. Junge #Männer fürchten Einberufung: Rekord bei #Kriegsdienst-Verweigerern

    wollen immer mehr junge Menschen den #Kriegsdienst​ verweigern und haben Sorge vor einer möglichen #Einberufung​. Seit Beginn des Ukraine-Kriegs steigt die Anzahl der Anträge auf #Kriegsdienstverweigerung​ bundesweit stark, zuletzt auf über 12.100 in den vergangenen zwei Monaten. Doch viele Antrage sind fehlerhaft. Das sind die Gründe dafür.

    #RBB24

    youtube.com/watch?v=sS20MZeSBew

  2. Gelten #Menschenrechte nur, wenn sie politisch opportun sind?
    In 33 Fällen gibt es Hinweise auf verdächtige Todesfälle unter Rekruten in der Ausbildung des ukrainischen Sturmregiments Skelya. Darunter sind die Kriegsdienstverweigerer Dmytro Koval und Yevhen Nabraklo. Der Beitrag untersucht die ausbleibenden Ermittlungen und die Berichte über Misshandlungen und Folter von Kriegsdienstverweigerern.
    #Ukraine #Kriegsdienstverweigerung #Folter #Misshandlung
    de.connection-ev.org/article-4

  3. Diese Bundesregierung kürzt beim Sozialen, lässt Familien im Stich und treibt gleichzeitig Aufrüstung und Wehrpflicht voran.

    Die Antwort vieler junger Menschen: Kriegsdienstverweigerung! Bereits 12.102 Anträge wurden dieses Jahr gestellt – 2025 waren es 3.879.

    Doch viele Anträge drohen an Formfehlern zu scheitern.

    Wir helfen euch! Kommt in unsere Büros. Gemeinsam prüfen wir eure Möglichkeiten zur Kriegsdienstverweigerung!

    #Bundeswehr #Wehrpflicht #Kriegsdienstverweigerung #DieLinke

  4. Aus aktuellem Anlass: Die Linke #Rosenheim hilft bei der #Kriegsdienstverweigerung. Wir helfen beim Antrag und bei der Begründung. Komm bei uns im Büro in der Salinstr. 5 vorbei, wir sind jeden Donnerstag 13:30–15 Uhr für dich da. Wenn das nicht geht, dann ruf an und mach eine Zeit aus, die für dich besser passt: 08031/7967140. Oder schreib uns eine Mail: [email protected].

    🚩 dielinke-rosenheim.de/die-link

    #DieLinke #KDV #Wehrdienst

  5. Die Zahl der Anträge auf Kriegsdienstverweigerung hat sich verdreifacht. Das Gewissen darf nie Verhandlungsmasse sein. Wir Piraten lehnen Zwangsdienste ab: Das Grundrecht auf Kriegsdienstverweigerung muss unbürokratisch gelten, Freiwilligkeit statt Pflicht. #Kriegsdienstverweigerung #Wehrpflicht #Piratenpartei

  6. #brd : #nato / #kriegstüchtigkeit / #antimilitarismus / #protest

    „• Keine Reaktivierung der #Wehrpflicht!
    • Keine #Rekrutierung von Minderjährigen durch die #Bundeswehr!
    • Bundeswehr raus aus den #Schulen, #Universitäten und der #Forschung!
    • Vollumfängliche Anerkennung der #Kriegsdienstverweigerung als #Menschenrecht & #Asylgrund für Menschen weltweit!
    • Geld für #Bildung, #Gesundheit und #Soziales statt für blinde #Aufrüstung und #Krieg!”

    unzwingbar.de/

  7. Heute Abend ist die Berliner Historikerin Dr. habil. Anke Silomon in der "Akademie in der Aula" in der vhs Altenburg zu Gast.

    Unter der Überschrift "Der Umgang mit Andersdenkenden" behandelt sie in ihrem Vortrag die sog. "Bausoldaten" in der DDR.

    #WissenTeilen #Volkshochschule #vhs #Bausoldaten #DDR #Kriegsdienstverweigerung

  8. Eure Zukunft. Eure Entscheidung.
    Der Schülerstreik am Freitag hat gezeigt: Junge Menschen lassen sich nicht einfach verplanen.
    Studium, Ausbildung, Reisen – ihr entscheidet über euer Leben.
    Respekt an alle, die dafür auf der Straße waren!

    #Wehrpflicht #Schülerstreik #Kriegsdienstverweigerung #Frieden

  9. Zimmermann fordert mehr Entschlossenheit beim BSW-Parteitag
    diesachsen.de/politik/zimmerma

    Aus dem Artikel: "Wer aus Gewissensgründen den #kriegsdienst verweigert, darf nicht gegen seinen Willen zu einer militärischen #eignungsfeststellung gezwungen werden [...] Bereits ein Antrag auf #kriegsdienstverweigerung [sollte] von der #musterungspflicht befreien."

    Fortschrittlich. Gleiches hätte man auch von #spd und #gruene erwarten können. Vor 30 Jahren.

    #bsw #frieden #krieg #wehrpflicht

  10. 🕊️ Alternativer Westfälischer Friedenspreis für Connection e.V.

    Connection e.V. erhält den erstmals vergebenen Alternativen Westfälischen Friedenspreis für sein Engagement für Kriegsdienstverweigerer und Deserteure. Der Preis versteht sich als Gegenentwurf zur Vergabe des Internationalen Preises des Westfälischen Friedens an die NATO.

    www1.wdr.de/nrw/muenster/alter

    #Friedenspolitik #Frieden #Kriegsdienstverweigerung #Connection #Münster

  11. #DieLinke #Rosenheim ruft zur Beteiligung am #Schulstreik gegen die #Wehrpflicht auf: am morgigen 📅 Freitag, 25. September 2026, um ⏰️ 14 Uhr im 📍 Luitpoldpark in #Rosenheim.

    Praktische Hilfe bei der #Kriegsdienstverweigerung gibt es bei uns im Büro in der Salinstr. 5 jeden Donnerstag 13:30–15 Uhr sowie nach Vereinbarung: 08031/7967140 oder per Mail an [email protected].

    🚩 dielinke-rosenheim.de/termine/

    #KDV

  12. IDK-Beratung zur #Kriegsdienstverweigerung idk-info.net/themen/kriegsdien

    #Berlin IDK e.V., Anti-Kriegs-Museum, Brüsseler Str. 21, 13353 Berlin - Mitte - jeden 1.Samstag im Monat von 16 Uhr - 19 Uhr

    oder Bibliothek der Freien im Haus der Demokratie und Menschenrechte, Greifswalder Str. 4, 10405 Berlin - Prenzlauer Berg

    oder Freie Arbeiter*innen Union (FAU Berlin), Allgemeine Syndikat, Lokal, Grüntaler Str. 24, 13357 Berlin

    oder Müßiggang-Buchhandlung, Oranienstr. 14a, 10999 Berlin (Kreuzberg SO 36)

    Andere Orte bitte nachfragen. Online-Beratung per Email! Überregional und überall

  13. #brd : #nato / #bundeswehr / #kriegsdienstverweigerung / #kirche / #eak / #grundrecht

    „70 Jahre EAK: Kriegsdienstverweigerung bleibt ein Grundrecht

    Seit 70 Jahren berät & begleitet die Evangelische Arbeitsgemeinschaft für Kriegsdienstverweigerung und Frieden (EAK) Menschen, die aus Gewissensgründen den Kriegsdienst mit der Waffe verweigern. Ihr Jubiläum nimmt die EAK zum Anlass für eine öffentliche #Diskussionsveranstaltung am 23. Sept. 2026 in Stuttgart.

    ...

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  14. #brd : #nato / #bundeswehr / #verfassung / #grundrechte / #militarisierung

    „Heribert Prantl ruft zur #Kriegsdienstverweigerung auf, die Bundesregierung kommuniziert zur sogenannten #Zeitenwende lieber weniger als mehr – und sowieso haben einige Männer so einiges zum Thema #Wehrpflicht zu sagen. Heute kommentiert Antonia Groß die #Medienberichterstattung.“

    (Chapeau & Danke für den Mut!)

    mdr.de/altpapier/das-altpapier

  15. Bernhard Wicki – „Die Brücke“ (1959)

    Wahrscheinlich ist es der wichtigste Antikriegsfilm der deutschen Geschichte. Ganz sicher ist er es für mich. Persönlich. Auch, weil er eine Geschichte erzählt, die mein Vater hätte erleben können – und nur aus Glück und Zufällen nicht musste. Eines der kompromisslosesten Werke meiner Erinnerung, das auch mein Leben entscheidend geprägt hat. Von Berhard Wicki, mit Folker Bohnet, Fritz Wepper, Cordula Trantow, Michael Hinz, Frank Glaubrecht, Volker Lechtenbrink, Günter Pfitzmann, Vico von Bülow u.v.a. (3Sat, Wh.)

    Zum Blog: nexxtpress.de/mediathekperlen/
  16. Vor 100 Jahren: Konferenz des Internationalen #Antimilitaristischen Büros
    „Keinen Mann, keinen Pfennig und keine Arbeit für den Militarismus!“

    Die #Antimilitaristen verstehen sehr gut, dass die Vorbeugung eines Krieges mittels #Kriegsdienstverweigerung und #Generalstreiks der Anfang der sozialen #Revolution bedeute. Es genügt deshalb nicht, den #Kapitalismus stürzen zu wollen, denn der Kapitalismus kann nur gründlich vernichtet und ausgerottet werden durch den Aufbau einer neuen Gesellschaftsordnung, was hauptsächlich Aufgabe der wirtschaftlichen Organisationen des #Proletariats ist. Anderseits sollen aber auch diese ökonomischen Organisationen verstehen, dass die Begründung einer freien Wirtschaft nicht möglich sein wird, wenn nicht in der Revolution und auch schon jetzt in der heutigen Gesellschaft bewußte antimilitaristische Aktionen durchgeführt werden.
    syndikalismusforschung.wordpre

  17. Am 23.9.2026 gibt es um 19 Uhr im Offenes Haus der Kulturen
    im Studierendenhaus auf dem
    Campus in Frankfurt-Bockenheim
    Mertonstraße 26 eine Lesung mit Rolf Cantzen zu seinem Buch "Vaterlandsverrat oder Friedenstat? - #Deserteure" zur Geschichte der Desertion und zu ihrer Aktualität heute, vor allem in #Russland und der #Ukraine.
    Zudem kommt ein Vertreter von #Connection e. V. - Internationale Arbeit zu #Kriegsdienstverweigerung, #Desertion und #Asyl aus #Offenbach.

    ohdk.de/programm/detail/desert

  18. #schweiz #eu #ukraine : #flüchtlinge / #wehrpflicht / #kriegsdienstverweigerung / #schutzstatus

    „Mit der Verlängerung des Schutzstatus S orientiert sich die Schweiz an den Massnahmen der EU. Diese hat noch weitere Einschränkungen beschlossen. So gibt es für Dienstverweigerer aus der Ukraine keinen Schutz mehr.“

    srf.ch/news/schweiz/schutzstat

  19. Als eine Lehre aus der militaristischen deutschen Vergangenheit bekam das Recht auf Kriegsdienstverweigerung 1949 einen zentralen Platz im Grundgesetz.

    Doch dieses Jahr feiert die Bundesrepublik ein zweifelhaftes Jubiläum:
    Im Juli 1956 verabschiedete der Bundestag – gegen die Stimmen der SPD – die Einführung der allgemeinen Wehrpflicht für Männer.

    Damit wurde gleichzeitig das Grundrecht auf Kriegsdienstverweigerung zu einem Ausnahmerecht herabgestuft,
    das beantragt werden muss,
    an die Ableistung eines „Ersatzdienstes“ gekoppelt ist und auch von staatlichen Stellen abgelehnt werden kann.

    Diese Kopplung an die Wehrpflicht ist der grundsätzliche Konstruktionsfehler des Zivildienstes.

    taz.de/Wehrplicht-in-Deutschla

    #Kriegsdienst #Kriegsdienstverweigerung
    #Wehrpflicht #Zivildienst

  20. "Ich half den Menschen bei der Genesung, aber es ging dabei immer nur darum, dass sie sich gerade so weit erholten, um wieder von anderen beschossen zu werden oder wieder auf andere schießen zu können."

    Von Carsten Kühntopp. #USA #Iran #Israel
    #Kriegsdienstverweigerung

    Kündigungen wegen des Iran-Kri...

  21. "Ich half den Menschen bei der Genesung, aber es ging dabei immer nur darum, dass sie sich gerade so weit erholten, um wieder von anderen beschossen zu werden oder wieder auf andere schießen zu können."

    Von Carsten Kühntopp. #USA #Iran #Israel
    #Kriegsdienstverweigerung

    Kündigungen wegen des Iran-Kri...

  22. Zivildienstdebatte - Caritas befürchtet Schwächung der Freiwilligendienste

    Die Debatte über den neuen Zivildienst könnte den Freiwilligendiensten schaden, befürchtet Caritas-Präsidentin Welskop-Deffaa. Sie sollten gestärkt werden.#Zivildienst #Kriegsdienstverweigerung #Wehrpflicht #Ersatzdienst #Caritas #Familienministerium
    Die Debatte über den neuen Zivildienst könnte den Freiwilligendiensten schaden

  23. ‚Viele Ukrainer verstecken sich vor der Mobilisierung, teilweise seit Jahren. Ein Betroffener berichtet, wie es ihm gelingt, sich der Front zu entziehen….

    Wer reich ist, muss nicht an die Front

    nd-aktuell.de/artikel/1201423.

    #Ukraine #Krieg #Russland #Kriegsdienstverweigerung #Antimilitarismus #Kapitalismus

  24. Wenig beachtet: die Lage von Kriegsdienstverweigerern in der Ukraine (und natürlich auch in Russland bzw. den besetzten Gebieten). Hier ein Bericht über Repression wegen #Kriegsdienstverweigerung aus Glaubensgründen, darunter #Baptisten und Zeugen Jehovas.

    Zu dumm, dass die Bundesregierung den Inhaftierten und teils von Folter betroffenen ukrainischen Kriegsdienstverweigeren nicht mehr automatisch Schutz gewährt. Von den russischen ganz zu schweigen.

    forum18.org/archive.php?articl

  25. Immer mehr Menschen werden aktiv und stellen einen Antrag auf #Kriegsdienstverweigerung (KDV). Sie tun damit also gegenüber dem deutschen Staat kund, dass sie nicht bereit sind, für ihn mit der Waffe in der Hand zu kämpfen. Die Zahl derer, die es tun, ist in beachtlicher Weise nach oben gegangen: Allein im ersten Halbjahr 2026 reichten fast 5900 Personen einen Antrag ein und damit dreimal so viele wie im Vorjahreszeitraum. 👉 nd-aktuell.de/artikel/1201112.

  26. #italien #israel #palästina : #gaza / #genozid / #zivilgesellschaft / #kriegsdienstverweigerung / #cfp / #film / #interview

    „Die beiden Vertreterinnen von „ #CombatantsforPeace “, Iris Gur (Israel) und Mai Shahin (Palästina), nehmen an der Veranstaltung „Re-Imagine #“Peace“ in Florenz teil. Beide sind zur Vorführung des Films „There Is Another Way“ eingeladen. Daniela Bezzi von Pressenza sprach mit ihnen. Hier folgt der erste Teil des Interviews:“

    pressenza.com/de/2026/07/inter

  27. Opa erzählt mal wieder was von früher

    – also sperr deinen Kopf auf! Ich bin ja im Gegensatz zu dir nicht mehr wehrpflichtig. Und wenn ich’s wäre, würde ich sagen: Ich verteidige mein Land nicht, weil es nicht mein Land ist. Das Land gehört anderen, und ein Land, in dem Arbeit besteuert wird, aber nicht das Vermögen, ist nicht mein Land, und es ist auch nicht wert, verteidigt zu werden.

    Gut, ich erzähle dir jetzt mal, wie das nach dem Ende des 2. Weltkriegs gelaufen ist. 1956 wurde in der Bundesrepublik Deutschland die Wehrpflicht eingeführt, und das sogenannte Kreiswehrersatzamt war der bürokratische Arm der Landesverteidigung. Die Hauptaufgabe der Wehrkreisersatzämter war die Musterung der Wehrpflichtigen und freiwilligen Bewerber zur Feststellung der Wehrtauglichkeit und Verwendungsfähigkeit, und man kümmerte sich dort um die Ergänzung des Personalbedarfs der Streitkräfte nach Ausscheiden oder Fallen.

    Als ich 1957, zwei Tage nach dem Abitur, einen Brief vom Ersatzkreiswehramt erhielt, schrieb ich auf den Umschlag „Empfänger unbekannt verzogen“ und steckte ihn ungelesen in einen Briefkasten. Dann löste ich eine Bahnfahrkarte nach Berlin, wo ich mich polizeilich anmeldete und einen Berliner Personalausweis erhielt. Als Berliner war ich vom Wehrdienst befreit. Die erste Mahnung meines Wehramtkreisersatzes, jetzt endlich mal zur Musterung zu erscheinen, beantwortete ich hochnäsig, man möge sich doch an geltende Gesetze halten und mich, einen Berliner Bürger, nicht belästigen. Weitere dringliche Schreiben der Ersatzkreisamtswehr ignorierte ich.

    Zehn Jahre später zog ich von Berlin nach Hamburg. Den Musterungszirkus hatte ich längst vergessen. Doch eines Vormittags, 1967, ich wollte gerade zur Arbeit fahren, stand die Polizei vor unserer Tür. Vier Polizeibeamte in zwei Streifenwagen. Sie nötigten mich einzusteigen und eskortierten mich zur Musterung nach Elmshorn. Die Musterung war lustig: Ich leugnete standhaft, jemals Post vom Amtsersatzkreisverkehr bekommen zu haben, ich weigerte mich, Kniebeugen zu machen, und nach den ersten beiden Liegestützen brach ich total zusammen. Ich bot an, rauszugehen und erstmal einen Joint zu rauchen, dann wäre ich mit Sicherheit leistungsfähiger. Das wurde abgelehnt. Stattdessen sollte ich hinter einem Paravent in ein viel zu kleines Bierglas pinkeln. Ich tat, wie mir befohlen, konnte aber nicht verhindern, dass das Glas überlief und jemand zum Fußbodenwischen abkommandiert wurde. Natürlich traf es einen tapferen jungen Rekruten. Das hatte der sich auch nicht träumen lassen, als er sich entschloss, dem Vaterland zu dienen…

    Den Offizier, der den Wehrpflichtigen Fragen beantworten sollte, fragte ich, ob er die vergessene fünfte Strophe der Internationale, die 1935 von Stalin verbannt und nie rehabilitiert wurde, kenne. Leichtfertig verneinte er. Als ich sie ihm aufsagte –
    „Wenn sie darauf bestehen, diese Menschenfresser,
    aus uns Helden zu machen,
    werden sie bald erfahren, dass unsere Kugeln
    für unsere eigenen Generäle gemacht sind“
    – guckte er mich verdutzt an und wandte sich kopfschüttelnd einem anderen Gesprächspartner zu.
    Ich fragte den Jungen von der Reinigungstruppe „Wo kann man denn hier verweigern?“ Aber das wusste er nicht. „Keine Ahnung“ war seine Antwort. Die Stimmung auf dem Wehrkreisersatzamt war eisig.

    Fakt war: Meine Wehrtüchtigkeit ließ eigentlich keine Wünsche offen. Deswegen war ich erstaunt, als ich meinen Wehrpass erhielt. Darin wurde beurkundet, ich sei „Ersatzreserve 2“. Ins Deutsche übersetzt hieß das: Wenn Hamburg in die Hände der Russen gefallen war, sollte ich in Pinneberg Gräben ausheben.

    Das ist jetzt fast 60 Jahre her, und Pistorius der Große sagt, der Russe überfällt uns 2029, also in drei Jahren. Woher weiß er das? Das ist doch durch nix bewiesen! Dieser peinlichste und stümperhafteste Provinzfeldherr aller Zeiten, der selbst eine Floskel wie „guten Abend, meine Damen und Herren“ vom Manuskript ablesen muss, schildert die „Bedrohungslage“ so bedrohlich, dass man sich wundert, dass die Russen nicht längst in Portugal ihren Sherry trinken… Diese Knalltüte wirkt auf mich, als hätte Heinrich Mann sie in seiner depressivsten Stunde erfunden, und ich denke, alles, was Pistorius von sich gibt, kann ersatz- und folgenlos gestrichen werden…

    Die Polizisten, die mich vor meiner Wohnungstür gekidnappt hatten, weigerten sich, mich nun auch wieder nach Hause zu fahren. Also nahm ich die S-Bahn und hatte Muße, Zeitung zu lesen. Der evangelische Bischof Martin Niemöller wurde darin zitiert: „Und darum ist heute die Ausbildung zum Soldaten die hohe Schule für Berufsverbrecher: Mütter und Väter sollen wissen, was sie tun, wenn sie ihren Sohn Soldat werden lassen. Sie lassen ihn zum Verbrecher ausbilden.“ Für diesen Satz hatte der Bischof bestimmt viel weltlichen Ärger bekommen. Ich allerdings pflichtete ihm bei, denn ich konnte mir eine Remilitarisierung überhaupt nicht vorstellen. Ich kannte auch niemanden, der diesen militanten Unsinn mitmachen wollte.
    Aber es gab auch damals schon viele Idioten: Am 9. Mai 1955 ließ sich die Bundesrepublik Deutschland in die NATO aufnehmen. Dazu fällt mir, was Leonhard Cohen gesungen hat:

    Es herrscht Krieg zwischen Arm und Reich,
    ein Krieg zwischen Mann und Frau,
    Es herrscht Krieg zwischen Links und Rechts,
    ein Krieg zwischen Schwarz und Weiß.
    Warum kommst du nicht zurück zum Krieg?
    Bist du ein Außenseiter oder bist du angepasst?
    Lasst uns alle nervös werden…

    Was Leonhard Cohen dabei nicht bedacht hat: Es ist immer der Kampf für das angeblich Gute, der die Soldaten antreibt. Und um das Gute zum Sieg zu führen, muss man Krisenherde schaffen, man muss Waffen liefern und damit Bürgerkriege vom Zaun brechen, man muss ethnische und religiöse Gruppen aufhetzen und ganze Länder teilen. Nichts garantiert höhere Gewinne als Rüstung und Krieg. Da kommen Erdbeben und Überschwemmungen nicht mit…

    Rund 55 Jahre nach ihrer Einführung, 2011, setzte der Bundestag die allgemeine Wehrpflicht wieder aus. Diese Aussetzung war Teil der Streitkräftereform – man wollte die Bundeswehr von 255.000 Soldaten auf bis zu 185.000 verkleinern. Das war mal ein Schritt in die richtige Richtung! Von nun an gab’s nur noch freiwillig „Dienende.“ Ich erinnere mich gut daran, was man mir damals über die Truppe erzählte: Zuerst lernte der Rekrut zu schießen, zu trinken, Sitze in der Eisenbahn aufzuschlitzen und dann bei Hochwasser Sandsäcke aufzustapeln.

    In den folgenden 10 Jahren waren deutsche Soldaten ein echter Exportschlager: In Kabul nahmen sie Volkstanzkurse bei den Eingeborenen, erklärten denen auch den Sinn von Feinstaubplaketten und die Notwendigkeit, an jeder Straßenecke Tüten für Hundekot aufzuhängen, sie kontrollierten den schwarzen Afghanen und spielten mit gefundenen Knochen Völkerball. Im Kosovo setzten sie die deutsche Straßenverkehrsordnung durch, dann hielten sie Wacht am Horn von Afrika und passten auf, dass Piraten ihnen nicht ihre schönen Fregatten unterm Arsch wegkaperten, deutsche Soldaten betrieben die Aktion Sorgenkind auf dem Balkan, das Müttergenesungswerk in Somalia, Essen auf Rädern in Kambodja. Sie kümmerten sich in Peru um die SOS-Kinderdörfer, sie halfen in Mali mit ihren Sturmgewehren bei der Kokosnussernte und retteten als Froschmänner die heiligen Affen in Bangladesh. Die Küste des Libanon bewachten sie von See aus, damit der Waffennachschub für die Hisbollah über Land reibungslos abgewickelt werden konnte. Und sie waren begnadete Latrinenbaumeister. Überall, wo sie hinkamen, bauten die deutschen Soldaten erstklassige Scheißhäuser, das brachte ihnen weltweite Anerkennung ein. Wären sie nur dabei geblieben…

    Du hast recht, mein Junge, das klingt so weit alles ganz nett, aber 2008 machte das Bundesverfassungsgericht klar, dass die deutsche Bundeswehr ein „Parlamentsheer“ sei. Dadurch erfuhren nicht nur viele Menschen, sondern auch zahlreiche Abgeordnete erstmalig, dass deutsche Soldaten sogar gezwungen sind, hin und wieder auch Frauen und Kinder umzubringen, weil es darum geht, deutsche Interessen zu verteidigen, und zwar allüberall.

    Mit dem »Gesetz zur Modernisierung des Wehrdienstes« vom Dezember 2025 wurde eine verpflichtende allgemeine Musterung und Erfassung aller Männer ab dem Jahrgang 2008 installiert. Nein, mein Junge, die Forderung, der Soldat möge doch bitte eine Eigenbeteiligung an seiner Munition bezahlen, fand bislang noch keine Mehrheit. Aber das kann noch kommen, wenn der Staat die teuren Tomahawk kaufen muss. Nein, Tomahawk sind keine Wurfbeile, sondern Marschflugkörper. Mordraketen.

    Grundlage der neuen Wehrerfassung sind die Fragebögen, die seit Anfang des Jahres an alle 18jährigen verschickt werden und mit denen „Erreichbarkeiten und Verfügbarkeiten“ der jungen Leute abgefragt werden sollen. Hauptzweck der Fragebogenaktion ist die Erfassung der kriegsdienstverwendungsfähigen Jugend, und das Verteidigungsministerium droht jenen, die nicht antworten, Bußgelder bis zu 250 Euro an. Logisch – ich übernehme das, da mach dir mal keine Sorgen…

    Um deine Verfügbarkeit zu erreichen, dafür haut das Militär in großem Stil auf die Propagandapauke: Das Budget für Rekrutenwerbung und Imagepflege beträgt rund 70,5 Millionen €. Soldaten oder auch Professoren der Bundeswehr-Universitäten machen sich als Welterklärer an den Volkshochschulen breit. Es gibt „70 Gründe für die Bundeswehr“ , heißt es, und man behauptet: „Weil wir die stärkste Friedensbewegung Deutschlands sind.“ Sogar eine „Kinderuni“ gibt es, mit „kindgerechten“ Vorlesungen für acht- bis zwölfjährige, dazu erteilt man den Kids eine Spielerlaubnis für das Herumkrabbeln auf Kanonen und Panzern. Und wahnsinnig werbeträchtig ist das Bild, auf dem der Minister Pistorius in Bomberjacke und mit dem Fahrtwind im schütteren Haar aus dem Geschützturm eines Kampfpanzers die Lüneburger Heide inspiziert – da kann man sich gut vorstellen, wie er sich persönlich an die deutsch-russische Grenze stellt und Russen abschreckt…

    Die Bereitschaft der deutschen Jugend, die Waffe in die Hand zu nehmen, lässt zum Glück aber noch zu wünschen übrig. Es bleibt eben ein Widerspruch, die Bundeswehr vor Schulkindern und Jugendlichen als „ganz normalen Arbeitgeber“ darzustellen und gleichzeitig die Angst zu verbreiten, wir befänden uns in einer Vorkriegszeit und der Kampf gegen die Atommacht Russland würde demnächst losgehen. Du kannst mir glauben: Was vor 85 Jahren mit dem deutschen Überfall auf die Sowjetunion begann, fand mit der NATO-Osterweiterung seine Fortsetzung, und jetzt geht es darum, Russland einzukesseln, um es endgültig platt zu machen. Vielleicht will man sich aber auch nur von den Russen die Fresse polieren lassen, weil das damals so einzigartig schön war…Wer weiß schon, was in den Köpfen der Aufrüstungsbejubler vorgeht…Die lügen uns ja auch ins Gesicht „Niemand hat die Absicht, einen Krieg zu beginnen“. Glaubst du das? Tiefes Misstrauen, sehr gut. Im Oberkommando der Wehrmacht ist man felsenfest davon überzeugt: Es ist ganz und gar ungehörig von Russland, Sicherheitsinteressen zu haben – die haben nämlich nur „wir“.

    Ich weiß nicht, ob du das auch gesehen hast: Vor einigen Jahren wurde im Fernsehen mal die Aufbahrung von zwei toten deutschen Soldaten auf dem Kölner Flughafen gezeigt. Dazu erklang „Ich hatt` einen Kameraden,” und per Laufschrift wurden am unteren Bildrand die aktuellen Aktienkurse eingeblendet. Stimmt – das kam einer wahrheitsgemäßen Berichterstattung schon ziemlich nahe. Und als man einen Oberfeldwebel zu Grabe trug, sagte der zuständige Minister bei der Beerdigung, „Ruhe in Frieden, Soldat, und sei in Gottes Segen geborgen,“ und er sagte das mit einem Betroffenheitstremolo in der Stimme, als sei er überrascht zu erfahren, dass Krieg gefährlich ist und auch zum Tod von Soldaten führen kann. „Ruhe in Frieden, Soldat!“ Sterben müssen, um Frieden zu finden – erstaunlich, wie diese Militärpersonen immer wieder ihre Absurdität vorführen.

    Ich kann mir nicht vorstellen, dass du Wert darauf legst, eines Tages an einem Krieger-Ehrenmal verewigt zu werden. Dein Name – vielleicht sogar vergoldet, nach deinem Heldentod auf einer Gedenktafel eingraviert – ein scheußlicher Gedanke. Ich war immer der Meinung, wenn schon Heldendenkmäler, dann bitteschön auch mit den Namen aller von der Bundeswehr Getöteten mit genügend Platz für die Namen der noch zu erwartenden Opfer… Na schön, ich denke, du weißt jetzt, was du zu tun hast, wenn man Polizisten schickt, um dich zur Musterung zu zwingen…

    Dieser Beitrag ist eine Übernahme aus dem Blog des Autors, mit seiner freundlichen Genehmigung.

  28. Versteckt die menschen, die sich jetzt verstecken müssen!

    […] wird die Europäische Union das Menschenrecht auf Kriegsdienstverweigerung mit den Füßen treten und delegitimieren

    [Nur für den fall, dass dem verlinkten text demnäxt etwas zustößt oder er unter eine willkürliche scheißzensur der antidemokratischen EU fällt, hier noch eine archivversjon].

    Wer kann, verstecke bitte ein paar kriegsflüchtlinge vor den beschissenen scheißhäschern der EU-staaten, die der ukraine an der ostfront neues menschenmaterjal und kanonenfutter zum verheizen liefern sollen, damit sie gegen russland bestehen kann! Fangt jetzt damit an! Bevor es zu spät wird, damit anzufangen. Und hört erst wieder damit auf, wenn diesen kriegsflüchtlingen ihre menschenrechte wieder gewährt werden.

    Die fahnenflucht ist eine flucht vor dem p’litischen wahnsinn, nicht vor der eigenen heimat. Dass dieser scheißkrieg weder für russland noch für die ukraine irgendwie gewinnbar ist, war schon nach einem jahr dieses scheißkrieges völlig klar, und seitdem hat sich nicht viel getan. Also an den frontverläufen, nicht an der leichenzählung. Mal hier ein paar kilometer raumgewinn, mal dort ein paar kilometer verlust, ein hin und her zwischen glasfasermüll, drohnenschrott, panzertrümmern, kaputten behausungen, zerstörung und kadavern. Die propaganda der herrschenden und besitzenden beider seiten inszeniert jede kleine und letztlich bedeutungslose verschiebung als beginn einer großen wende und zeichen des kommenden sieges, um die menschen in stimmung und mordlust zu halten. Den rest erledigen die blutsaufenden scheißpfaffen im namen ihrer unhl. dreieinigkeit, im namen des mordes, des geldes und der dummen vertröstung auf den sanktnimmerleinstag. Der erste drohnenkrieg der menschheitsgeschichte wird schon seit jahren als reiner abnutzungskrieg geführt, in dem menschen — die auf beiden seiten im durchschnitt viel besser als ihre korrupten scheißregierungen sind — jeglicher würde beraubt und mit gewalt und drohungen unter der miesen ausrede des rechts auf ihre funkzjon als mörder, drohnenpiloten und kanonenfutter reduziert werden. Er ist so schlimm wie der erste weltkrieg, nur, dass er zurzeit noch räumlich viel begrenzter ist, was sich übrigens schnell ändern kann. Dafür dauert dieser scheißkrieg aber jetzt schon länger als das erste weltmassaker. Vor diesem p’litisch angeordneten, von russland in form eines gescheiterten blitzkriegversuches begonnenen, von NATO und EU gewollten und unterstützten überindividuellen wahnsinn wegzulaufen, ist das einzig vernünftige, was ein mensch tun kann, wenn er trotz der propaganda und der fäjhknjus aus dem nach scheiße stinkenden scheißjornalismus noch denken und etwas fühlen kann. Die denkenden und fühlenden menschen, die davor weglaufen, verdienen schutz, nicht die gewaltsame zurückdrängung ins schlachthaus, in dem sie für ein fressendes nichts zu mördern gemacht und ermordet werden sollen, nur, damit junge männer in einem soldatengrab kwasi anonym in reih und glied vergessen werden, damit die kriegsherren und schreibtischmörder der kommenden kriege dort ihr gedenken heucheln und ihre aus lügen und wehrlosem grünzeug geflochtenen kränze abwerfen können.

    Aus der geschichte etwas zu lernen, bedeutet mehr, als ein paar daten und namen zu pauken, damit man die namenlosen völlig vergisst. Es bedeutet, strukturen zu erkennen, die immer noch wirksam sind und die einst das heutige hervorgebracht haben, das nur eine zwischenkriegszeit ist.

    Wer es irgendwie kann: bitte die geflohenen vor diesem wahnsinn verstecken! Es wird dafür keine orden und ehrungen geben, und nirgends wird ein denkmal aufgestellt werden. Das einzige, was es dafür geben wird, ist, dass man sich im spiegel anschauen kann, ohne sich zu schämen und das bewusstsein, dass man als mensch immer noch besser ist als seine regierung, die einem mit aller staatsgewalt zur unmenschlichkeit zwingen will. Und vielleicht gefängnisstrafen. Von staaten, deren p’litiker jeden sonntag von den menschenrechten faseln, dass sich die balken nur so biegen. Und beschimpfungen gibt es, beschimpfungen durch die kumpel und komplizen der p’litik, die nach scheiße stinkenden scheißjornalisten.

    Was der BH ist für die weiber,
    das sind fürs volk die presseschreiber.
    Denn beide drücken ganz enorm
    die massen zur gewünschten form.

    Was bei den russen in den BRD-propagandanachrichten klar ein „völkerrechtswidriger angriffskrieg“ genannt wird, nennen scheißjornalisten bei einem völkerrechtswidrigen angriffskrieg der USA einen waffenstillstand, um das denken zu stanzen. Fallt auf gar keinen fall während eines krieges auf den läppenden scheißjornalismus rein! Jornalisten sind kranke, rückgratlose und feige menschen, die anonym am schreibtisch setzen und sich in den dienst jeder üblen, menschenverachtenden und mörderischen sache stellen. Auch das kann man übrigens aus der geschichte lernen, und es gilt weltweit. Jornalisten werden euch niemals dabei helfen, zu verstehen, wie böse und feind der jornalismus ist. Stattdessen erzählen sie euch propaganda und lügen, bis ihr nicht mehr klar denken könnt. Und zwischendurch: raider, der pausensnäck.

    Bewahrt menschen vor dem menschenschlachthaus!

    Война закончится только тогда, когда вы перестанете воевать! Війна закінчиться лише тоді, коли ви перестанете воювати!

    #Bitteres #BRD #EU #Freiheitsfoo #Krieg #Kriegsdienstverweigerung #Link #Menschenverachtung #Russland #Ukraine
  29. „Da gab es vier Jahre lang ganze Quadratmeilen Landes, auf denen war der Mord obligatorisch, während er eine halbe Stunde davon entfernt ebenso streng verboten war. Sagte ich: Mord? Natürlich Mord. Soldaten sind Mörder.“

    – Ignaz Wrobel

    aus de.wikisource.org/wiki/Der_bew

    #Anarchismus #Gewaltfrei #KriegsDienstVerweigerung #NieWiederKrieg #KriegDemKrieg #KurtTucholski

  30. Die Zahl der Anträge auf #Kriegsdienstverweigerung hat sich in den ersten drei Monaten 2026 gegenüber dem Vorjahreszeitraum verdreifacht.
    dfg-vk.de/kdv-zahlen-steigen-d

  31. Heute ist der internationale Tag der #Kriegsdienstverweigerung, an dem all jener gedacht wird, die sich Krieg und Kriegsdienst widersetzen. Zur zunehmenden Militarisierung der Gesellschaft und der Einführung der "zunächst freiwilligen" Wehrpflicht 👇
    linx.rosalux.de/

  32. Seitdem der Einzug in die #Bundeswehr wieder realer geworden ist, stellen wieder mehr Menschen Anträge auf #Kriegsdienstverweigerung in Deutschland. Im ersten Quartal dieses Jahres hätten bereits 2656 Menschen einen entsprechenden Antrag gestellt.

    Hält der Trend an, könnte die Zahl der Kriegsdienstverweigerer wieder auf dem Niveau von 2011 liegen, dem letzten Jahr der alten #Wehrpflicht.

    morgenpost.de/politik/article4 #KeinWerbenFürsSterben

  33. Über unser Leben entscheiden immer noch wir, nicht irgendeine Militärperson in einem "Karrierezentrum"

    Auch wenn es jetzt eine Ausnahme geben soll, so bleibt die Reiseregelung doch im Gesetz und muss weg! So wie die Wehrpflicht insgesamt :)

    Wenn Menschen gerne ihr Leben für Merz' Portfolio oder den Aktienkurs von Rheinmetall geben wollen, sollen sie das tun.

    Wir nicht!

    #Cologne #Wehrpflicht #Kriegsdienstverweigerung #YouthForClimate

  34. „Im #Grundgesetz, Artikel 4, Absatz 3, heißt es: „Niemand darf gegen sein Gewissen zum #Kriegsdienst mit der Waffe gezwungen werden.““

    „Aber auch alle anderen, bis unter 60-jährigen, können jederzeit verweigern. Wenn der Bundestag mit einer Zweidrittelmehrheit den Spannungs- oder Verteidigungsfall ausruft, könnte die Bundeswehr schließlich alle 18- bis 60-jährigen Männer einziehen.“

    Das sind ja noch zwei Jahre. Ich sollte wohl doch noch verweigern.

    #Kriegsdienstverweigerung

    taz.de/!6167908

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