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  1. CW: Pteris cretica (Flügelfarn)

    Pteris cretica (Flügelfarn)

    Pteris cretica (Flügelfarn)

    Herkunft: Tropen und Subtropen Europas, Asiens und Afrikas
    Licht: hell bis halbschattig, ohne direkte Sonne
    Boden: lockere, humusreiche, gut durchlässige Erde
    Wasser: gleichmäßig leicht feucht halten, der Ballen sollte nie ganz austrocknen
    Luftfeuchtigkeit: mittel bis hoch
    Temperatur: am wohlsten bei Zimmerwärme, längere Zeit unter etwa 13 °C mag er nicht
    Besonderheit: immergrüner Farn mit fein gefiederten, leicht überhängenden Wedeln, beliebt sind Sorten mit weißem Mittelstreifen

    Giftigkeit: ✅ Ungiftig

    Der Flügelfarn ist ein pflegeleichter Farn, der auch Einsteigern verzeiht, solange er nicht austrocknet. Er wächst eher langsam und bleibt mit etwa 30 bis 60 cm Höhe schön kompakt. Am besten steht er hell, aber ohne pralle Sonne, zum Beispiel an einem Ostfenster oder etwas zurückgesetzt am Südfenster.

    Beim Gießen kommt es vor allem auf Gleichmäßigkeit an: Die Erde darf leicht feucht bleiben, sollte aber nie im Wasser stehen, deshalb gießt du überschüssiges Wasser aus dem Untersetzer nach einer Weile weg. Trockene Heizungsluft mag der Farn nicht so gern, im Bad oder auf einer Schale mit feuchten Kieseln fühlt er sich deutlich wohler. Braune oder unansehnliche Wedel schneidest du einfach am Ansatz ab, denn neue wachsen von selbst nach.

    Die Wedel sind empfindlich und knicken leicht, du solltest sie also nicht zu oft anfassen. Weil der Flügelfarn ungiftig ist, passt er auch gut in einen Haushalt mit Katzen, falls eine Samtpfote mal an den zarten Blättern knabbert.

    #Heilkräuter #Zimmerpflanzen #Katzen #Cats #Kräuter #Wintergarten #Balkonpflanzen #FediCats #CatsOfFediverse #Pflanzen @greencatman @cats

  2. CW: Pteris cretica (Flügelfarn)

    Pteris cretica (Flügelfarn)

    Pteris cretica (Flügelfarn)

    Herkunft: Tropen und Subtropen Europas, Asiens und Afrikas
    Licht: hell bis halbschattig, ohne direkte Sonne
    Boden: lockere, humusreiche, gut durchlässige Erde
    Wasser: gleichmäßig leicht feucht halten, der Ballen sollte nie ganz austrocknen
    Luftfeuchtigkeit: mittel bis hoch
    Temperatur: am wohlsten bei Zimmerwärme, längere Zeit unter etwa 13 °C mag er nicht
    Besonderheit: immergrüner Farn mit fein gefiederten, leicht überhängenden Wedeln, beliebt sind Sorten mit weißem Mittelstreifen

    Giftigkeit: ✅ Ungiftig

    Der Flügelfarn ist ein pflegeleichter Farn, der auch Einsteigern verzeiht, solange er nicht austrocknet. Er wächst eher langsam und bleibt mit etwa 30 bis 60 cm Höhe schön kompakt. Am besten steht er hell, aber ohne pralle Sonne, zum Beispiel an einem Ostfenster oder etwas zurückgesetzt am Südfenster.

    Beim Gießen kommt es vor allem auf Gleichmäßigkeit an: Die Erde darf leicht feucht bleiben, sollte aber nie im Wasser stehen, deshalb gießt du überschüssiges Wasser aus dem Untersetzer nach einer Weile weg. Trockene Heizungsluft mag der Farn nicht so gern, im Bad oder auf einer Schale mit feuchten Kieseln fühlt er sich deutlich wohler. Braune oder unansehnliche Wedel schneidest du einfach am Ansatz ab, denn neue wachsen von selbst nach.

    Die Wedel sind empfindlich und knicken leicht, du solltest sie also nicht zu oft anfassen. Weil der Flügelfarn ungiftig ist, passt er auch gut in einen Haushalt mit Katzen, falls eine Samtpfote mal an den zarten Blättern knabbert.

    #Heilkräuter #Zimmerpflanzen #Katzen #Cats #Kräuter #Wintergarten #Balkonpflanzen #FediCats #CatsOfFediverse #Pflanzen @greencatman @cats

  3. Arabische Küche: Das Kraut, das sich nicht traut

    Unser Autor entdeckt auf der arabischen Halbinsel das Kraut Za'atar. Er will es haben, doch die Suche danach wird anders als erwartet.

    Zum Artikel auf taz.de

    #kräuter #küche #rezepte #frankfurt #berlin

  4. CW: Farne im Katzenhaushalt: Welche sind sicher, welche heißen nur so?

    Farne im Katzenhaushalt: Welche sind sicher, welche heißen nur so?

    Farne im Katzenhaushalt: Welche sind sicher, welche heißen nur so?

    Farne sehen wunderschön aus und passen mit ihrem frischen Grün in fast jedes Zimmer. Für Katzenhalter stellt sich da schnell die Frage, ob sie ungefährlich sind. Die gute Nachricht: Die meisten echten Zimmerfarne sind es. Das Problem sind Pflanzen, die nur "Farn" heißen oder so aussehen. Deshalb gilt hier mehr als sonst: Der lateinische Name auf dem Etikett zählt, nicht der deutsche.

    Was ist eigentlich ein echter Farn?

    Farne sind uralte Pflanzen ohne Blüten, Früchte und Samen. Sie vermehren sich über Sporen, die meist in kleinen braunen Häufchen auf der Blattunterseite sitzen. Viele Halter erschrecken beim ersten Mal und halten das für Schädlinge, es ist aber völlig normal. Ein zweites Merkmal: Neue Wedel rollen sich wie ein Bischofsstab oder eine kleine Schnecke aus. Wer an einer "Farn"-Pflanze Blüten, Beeren, Zapfen oder Samen entdeckt, hat mit großer Sicherheit keinen echten Farn vor sich.

    Diese echten Farne gelten als ungiftig

    Die ASPCA, die wichtigste Datenbank für Pflanzen und Haustiere, führt auffällig viele echte Farne als ungiftig für Katzen:

    - Schwertfarn / Boston-Farn (Nephrolepis). Der Klassiker unter den Zimmerfarnen und sehr gut belegt, mehrere Arten und Sorten sind dort einzeln gelistet.
    - Geweihfarn (Platycerium bifurcatum). Wächst in der Natur auf Bäumen und lässt sich schön an der Wand oder auf einem Holzbrett aufhängen. Für andere Platycerium-Arten gibt es keinen eigenen Eintrag, aber auch keine Hinweise auf Giftigkeit.
    - Hasenfußfarn / Rollfarn (Davallia). Bekannt für seine pelzigen Rhizome, die über den Topfrand kriechen und viele Katzen zum Spielen einladen. Ungiftig laut ASPCA und einer Universitätsquelle.
    - Saumfarn (Pteris). Als Gattung ungiftig für Katzen gelistet.
    - Sichelfarn / Ilexfarn (Cyrtomium falcatum) und Knopffarn (Pellaea rotundifolia). Beide gelten als ungiftig und sind ausgesprochen robust.
    - Brutfarn (Asplenium bulbiferum). Ebenfalls ungiftig laut ASPCA.

    Wichtig: "Ungiftig" heißt nicht "zum Fressen gedacht". Wer viel faseriges Pflanzenmaterial knabbert, kann sich übergeben, das ist dann eine Reaktion auf die Menge und nicht auf ein Gift.

    Bei diesen Farnen ist die Datenlage dünn

    Hier lohnt sich Ehrlichkeit, denn viele Ratgeber behaupten mehr, als sich belegen lässt:

    - Nestfarn (Asplenium nidus). Händler schreiben häufig, die ASPCA führe ihn als ungiftig. Einen direkten Eintrag konnte die Recherche dafür nicht bestätigen. Es gibt aber keinen Hinweis auf Giftigkeit, er gilt als wahrscheinlich unbedenklich.
    - Hirschzungenfarn (Asplenium scolopendrium). Weder bei der ASPCA noch bei CliniTox, der Giftdatenbank der Universität Zürich, ließ sich eine Einstufung finden. Auch hier: kein Hinweis auf Giftigkeit, aber keine Garantie.
    - Frauenhaarfarn (Adiantum). Die Quellen widersprechen sich, mal heißt es ungiftig, mal wird er ohne Quellenangabe als giftig für Katzen bezeichnet. Ein belegter Giftstoff oder ein dokumentierter Vergiftungsfall ist nicht bekannt, also wahrscheinlich unbedenklich. Da er ohnehin sehr empfindlich ist, ruiniert eine knabbernde Katze ihn schnell, ich würde ihn nicht auf den Boden stellen.
    - Tüpfelfarn (Polypodium) und Goldtüpfelfarn (Phlebodium). Der Wurzelstock des heimischen Tüpfelfarns enthält süß schmeckende Stoffe und wirkt leicht abführend. Schwere Vergiftungen sind nicht beschrieben, größere Knabbermengen sollte die Katze aber nicht bekommen.

    Echte Farne, die tatsächlich giftig sind

    Adlerfarn (Pteridium aquilinum) und Wurmfarn (Dryopteris filix-mas) sind echte Farne, die man eher im Garten und im Wald findet als im Blumentopf. CliniTox stuft den Adlerfarn als "sehr stark giftig" ein. Er enthält unter anderem das Enzym Thiaminase, das Vitamin B1 zerstört, dazu einen krebserregenden Stoff, und bleibt auch getrocknet giftig. Ehrlicherweise muss man dazusagen: Die dokumentierten Vergiftungen betreffen fast ausschließlich Pferde, Rinder, Schafe und Schweine, meist nach wochenlanger Aufnahme größerer Mengen. Katzenfälle sind nicht bekannt. Ein einmaliges Beknabbern im Garten ist kein Grund zur Panik, eine Katze, die regelmäßig daran kaut, sollte man aber fernhalten. In Vase oder Topf hat er nichts verloren.

    Pflanzen, die nur "Farn" heißen

    - Zierspargel, "Asparagus-Farn" (Asparagus densiflorus 'Sprengeri', Asparagus setaceus). Botanisch ein Spargelgewächs und mit dem Gemüsespargel verwandt, die fedrigen "Blätter" sind umgebildete Sprosse. Er blüht klein und weiß und bildet rote Beeren, was ein echter Farn nie tun würde. Laut ASPCA ist er giftig für Katzen, Wirkstoffe sind Sapogenine. Wiederholter Hautkontakt kann eine allergische Hautentzündung auslösen, beim Fressen der Beeren drohen Erbrechen, Bauchschmerzen oder Durchfall. In der Regel nicht lebensbedrohlich, aber trotzdem nichts für den Katzenhaushalt, vor allem nicht mit Beeren.
    - Palmfarn / Sagopalme (Cycas, Zamia). Weder Palme noch Farn, sondern ein Nacktsamer, näher mit Nadelbäumen verwandt. Er bildet einen holzigen Stamm und Zapfen mit Samen und ist die gefährlichste Pflanze in diesem Beitrag. Der Wirkstoff Cycasin schädigt die Leber, laut ASPCA können schon ein bis zwei Samen tödlich sein. Auf Erbrechen und Durchfall können später Gelbsucht, Blutergüsse und Leberversagen folgen, die Leberschäden zeigen sich oft erst nach zwei bis drei Tagen. Deshalb gilt: bei jedem Verdacht sofort zum Tierarzt, auch ohne Symptome. Ausführlicher haben wir das schon im Beitrag über Palmen im Katzenhaushalt behandelt.
    - Moosfarn (Selaginella kraussiana). Botanisch ebenfalls kein Farn, sondern ein Bärlappgewächs. Die ASPCA führt ihn als ungiftig, im Handel läuft er zur Weihnachtszeit oft als "Frosty Fern". Für andere Selaginella-Arten gibt es keinen eigenen Eintrag, aber auch keine Hinweise auf Giftigkeit.
    - Fiederaralie (Polyscias) und Silbereiche (Grevillea robusta). Beide haben feines, farnartiges Laub. Polyscias guilfoylei ist bei der ASPCA als giftig gelistet (Saponine), für die farnblättrige Fiederaralie selbst fehlen belastbare Daten. Bei der Silbereiche sind die Angaben widersprüchlich, bekannt sind aber Inhaltsstoffe, die beim Menschen Allergien auslösen können. Mit knabberfreudigen Katzen würde ich beide lieber nicht aufstellen.

    Achtung, Namensverwirrung bei der ASPCA

    Wer dort auf Englisch nachschlägt, stolpert über verwirrende Namen:

    - "Fern Palm" bedeutet Palmfarn (Cycas, Zamia) und ist hochgiftig
    - "Feather Palm" bedeutet dagegen Schwertfarn und ist ungiftig
    - "Winter Fern", "California Fern" und "Nebraska Fern" sind Beinamen des Gefleckten Schierlings (Conium maculatum), einer hochgiftigen Doldenblüte mit farnartigem Laub
    - "Emerald Fern", "Lace Fern" und "Plumosa Fern" bedeuten Zierspargel und sind giftig
    - "Moss Fern" und "Irish Moss" bedeuten Selaginella kraussiana und sind ungiftig

    Katzengerecht aufstellen

    Auch bei ungiftigen Farnen lohnt sich ein bisschen Vorsicht. Am schönsten und sichersten sind Hängeampeln, Wandhalterungen (der Geweihfarn wirkt so ohnehin am besten) oder hohe Pflanzenständer, die nicht als Sprungziel taugen. Ein helles Badezimmer ist für viele Farne ein guter Platz, weil sie dort die hohe Luftfeuchtigkeit bekommen, die sie lieben. Schwere Übertöpfe kippen nicht so leicht um, und Wasser im Übertopf sollte nicht stehen bleiben, denn Katzen trinken gern daraus, und dort sammeln sich Düngerreste. Eine Schicht grober Kieselsteine oder ein Abdeckgitter auf der Erde hält Katzen vom Buddeln ab. Oft ist nämlich gar nicht die Pflanze das Problem, sondern das, was im Topf steckt: Flüssigdünger, Düngestäbchen und Pflanzenschutzmittel können für Katzen schädlich sein. Deshalb Dünger nur verdünnt ins Gießwasser geben, keine Stäbchen offen in die Erde stecken und bei Schädlingen erst einmal abduschen statt sprühen. Und wenn die Katze gern knabbert, hilft ein eigenes Töpfchen Katzengras in der Nähe als erlaubte Alternative.

    Kurz zur Pflege

    Die meisten Zimmerfarne mögen es hell, aber ohne direkte Mittagssonne, gleichmäßig feuchte Erde ohne Staunässe und vor allem hohe Luftfeuchtigkeit. Braune Wedelspitzen im Winter sind meist ein Zeichen für zu trockene Heizungsluft. Gedüngt wird sparsam, etwa alle vier bis sechs Wochen in halber Konzentration. Beim Nestfarn nicht in die Mitte der Rosette gießen, sondern auf die Erde am Rand.

    Die Kauf-Checkliste

    1. Etikett umdrehen: Steht ein lateinischer Name drauf? Wenn nicht, lieber nachfragen oder nicht kaufen.
    2. Den lateinischen Namen prüfen, "Farn" im Namen heißt gar nichts.
    3. Warnnamen erkennen: Asparagus, Cycas, Zamia, Polyscias, Conium.
    4. Auf Blüten, Beeren, Zapfen oder Samen achten: Dann ist es kein echter Farn.
    5. Blattunterseite anschauen: Braune Sporenhäufchen sprechen für einen echten Farn.
    6. Einen holzigen Stamm mit steifen, harten Wedeln meiden, so sieht der Palmfarn aus.
    7. Feines Grün mit nadelartigen "Blättchen" und kleinen Dornen am Stiel deutet auf Zierspargel.
    8. Das Etikett aufbewahren, im Notfall hilft es dem Tierarzt enorm.

    Wenn die Katze doch etwas gefressen hat

    Hat die Katze nur ein Stück Schwertfarn oder Geweihfarn gefressen und übergibt sich einmal, ist das meist harmlos, dann reicht Beobachten. Bei Verdacht auf eine giftige Pflanze zählt schnelles, ruhiges Handeln: Katze von der Pflanze trennen, Pflanzenreste, Etikett oder ein Foto sichern, ungefähre Menge und Uhrzeit merken und den Tierarzt oder die Tierklinik anrufen. Kein Erbrechen selbst auslösen und keine Hausmittel geben, das kann bei ätzenden Stoffen Maul und Speiseröhre zusätzlich schädigen. Bei Hautkontakt mit Pflanzensaft die Stelle mit lauwarmem Wasser abspülen.

    Sofort zum Tierarzt geht es bei jedem Verdacht auf Palmfarn (auch ohne Symptome), bei Verdacht auf Schierling oder eine andere unbekannte Pflanze mit farnartigem Laub aus dem Garten und bei wiederholtem Erbrechen, blutigem oder schwarzem Kot, starkem Speicheln, Apathie, Taumeln, Zittern, Krämpfen, gelblichen Schleimhäuten oder Atemnot. Im Zweifel lieber einmal zu oft anrufen.

    Kurz zusammengefasst

    Wer Farne liebt und Katzen hat, muss auf keines von beiden verzichten. Schwertfarn, Geweihfarn, Hasenfußfarn, Saumfarn, Sichelfarn und Knopffarn sind nach ASPCA gut belegt ungiftig und eine schöne Wahl. Die Stolperfallen sind die Pflanzen, die nur so heißen: Zierspargel raus, Palmfarn erst gar nicht ins Haus und bei Fiederaralie und Silbereiche lieber vorsichtig sein. Draußen im Garten lohnt sich ein Blick auf den Adlerfarn. Mit dem lateinischen Namen auf dem Etikett, einem Platz in der Hängeampel oder im hellen Bad und etwas Katzengras als Ablenkung haben dann beide ihre Freude: der Farn und die Katze.


    #Heilkräuter #Zimmerpflanzen #Katzen #Cats #Kräuter #Wintergarten #Balkonpflanzen #FediCats #CatsOfFediverse #Pflanzen
    @greencatman @cats

  5. CW: Farne im Katzenhaushalt: Welche sind sicher, welche heißen nur so?

    Farne im Katzenhaushalt: Welche sind sicher, welche heißen nur so?

    Farne im Katzenhaushalt: Welche sind sicher, welche heißen nur so?

    Farne sehen wunderschön aus und passen mit ihrem frischen Grün in fast jedes Zimmer. Für Katzenhalter stellt sich da schnell die Frage, ob sie ungefährlich sind. Die gute Nachricht: Die meisten echten Zimmerfarne sind es. Das Problem sind Pflanzen, die nur "Farn" heißen oder so aussehen. Deshalb gilt hier mehr als sonst: Der lateinische Name auf dem Etikett zählt, nicht der deutsche.

    Was ist eigentlich ein echter Farn?

    Farne sind uralte Pflanzen ohne Blüten, Früchte und Samen. Sie vermehren sich über Sporen, die meist in kleinen braunen Häufchen auf der Blattunterseite sitzen. Viele Halter erschrecken beim ersten Mal und halten das für Schädlinge, es ist aber völlig normal. Ein zweites Merkmal: Neue Wedel rollen sich wie ein Bischofsstab oder eine kleine Schnecke aus. Wer an einer "Farn"-Pflanze Blüten, Beeren, Zapfen oder Samen entdeckt, hat mit großer Sicherheit keinen echten Farn vor sich.

    Diese echten Farne gelten als ungiftig

    Die ASPCA, die wichtigste Datenbank für Pflanzen und Haustiere, führt auffällig viele echte Farne als ungiftig für Katzen:

    - Schwertfarn / Boston-Farn (Nephrolepis). Der Klassiker unter den Zimmerfarnen und sehr gut belegt, mehrere Arten und Sorten sind dort einzeln gelistet.
    - Geweihfarn (Platycerium bifurcatum). Wächst in der Natur auf Bäumen und lässt sich schön an der Wand oder auf einem Holzbrett aufhängen. Für andere Platycerium-Arten gibt es keinen eigenen Eintrag, aber auch keine Hinweise auf Giftigkeit.
    - Hasenfußfarn / Rollfarn (Davallia). Bekannt für seine pelzigen Rhizome, die über den Topfrand kriechen und viele Katzen zum Spielen einladen. Ungiftig laut ASPCA und einer Universitätsquelle.
    - Saumfarn (Pteris). Als Gattung ungiftig für Katzen gelistet.
    - Sichelfarn / Ilexfarn (Cyrtomium falcatum) und Knopffarn (Pellaea rotundifolia). Beide gelten als ungiftig und sind ausgesprochen robust.
    - Brutfarn (Asplenium bulbiferum). Ebenfalls ungiftig laut ASPCA.

    Wichtig: "Ungiftig" heißt nicht "zum Fressen gedacht". Wer viel faseriges Pflanzenmaterial knabbert, kann sich übergeben, das ist dann eine Reaktion auf die Menge und nicht auf ein Gift.

    Bei diesen Farnen ist die Datenlage dünn

    Hier lohnt sich Ehrlichkeit, denn viele Ratgeber behaupten mehr, als sich belegen lässt:

    - Nestfarn (Asplenium nidus). Händler schreiben häufig, die ASPCA führe ihn als ungiftig. Einen direkten Eintrag konnte die Recherche dafür nicht bestätigen. Es gibt aber keinen Hinweis auf Giftigkeit, er gilt als wahrscheinlich unbedenklich.
    - Hirschzungenfarn (Asplenium scolopendrium). Weder bei der ASPCA noch bei CliniTox, der Giftdatenbank der Universität Zürich, ließ sich eine Einstufung finden. Auch hier: kein Hinweis auf Giftigkeit, aber keine Garantie.
    - Frauenhaarfarn (Adiantum). Die Quellen widersprechen sich, mal heißt es ungiftig, mal wird er ohne Quellenangabe als giftig für Katzen bezeichnet. Ein belegter Giftstoff oder ein dokumentierter Vergiftungsfall ist nicht bekannt, also wahrscheinlich unbedenklich. Da er ohnehin sehr empfindlich ist, ruiniert eine knabbernde Katze ihn schnell, ich würde ihn nicht auf den Boden stellen.
    - Tüpfelfarn (Polypodium) und Goldtüpfelfarn (Phlebodium). Der Wurzelstock des heimischen Tüpfelfarns enthält süß schmeckende Stoffe und wirkt leicht abführend. Schwere Vergiftungen sind nicht beschrieben, größere Knabbermengen sollte die Katze aber nicht bekommen.

    Echte Farne, die tatsächlich giftig sind

    Adlerfarn (Pteridium aquilinum) und Wurmfarn (Dryopteris filix-mas) sind echte Farne, die man eher im Garten und im Wald findet als im Blumentopf. CliniTox stuft den Adlerfarn als "sehr stark giftig" ein. Er enthält unter anderem das Enzym Thiaminase, das Vitamin B1 zerstört, dazu einen krebserregenden Stoff, und bleibt auch getrocknet giftig. Ehrlicherweise muss man dazusagen: Die dokumentierten Vergiftungen betreffen fast ausschließlich Pferde, Rinder, Schafe und Schweine, meist nach wochenlanger Aufnahme größerer Mengen. Katzenfälle sind nicht bekannt. Ein einmaliges Beknabbern im Garten ist kein Grund zur Panik, eine Katze, die regelmäßig daran kaut, sollte man aber fernhalten. In Vase oder Topf hat er nichts verloren.

    Pflanzen, die nur "Farn" heißen

    - Zierspargel, "Asparagus-Farn" (Asparagus densiflorus 'Sprengeri', Asparagus setaceus). Botanisch ein Spargelgewächs und mit dem Gemüsespargel verwandt, die fedrigen "Blätter" sind umgebildete Sprosse. Er blüht klein und weiß und bildet rote Beeren, was ein echter Farn nie tun würde. Laut ASPCA ist er giftig für Katzen, Wirkstoffe sind Sapogenine. Wiederholter Hautkontakt kann eine allergische Hautentzündung auslösen, beim Fressen der Beeren drohen Erbrechen, Bauchschmerzen oder Durchfall. In der Regel nicht lebensbedrohlich, aber trotzdem nichts für den Katzenhaushalt, vor allem nicht mit Beeren.
    - Palmfarn / Sagopalme (Cycas, Zamia). Weder Palme noch Farn, sondern ein Nacktsamer, näher mit Nadelbäumen verwandt. Er bildet einen holzigen Stamm und Zapfen mit Samen und ist die gefährlichste Pflanze in diesem Beitrag. Der Wirkstoff Cycasin schädigt die Leber, laut ASPCA können schon ein bis zwei Samen tödlich sein. Auf Erbrechen und Durchfall können später Gelbsucht, Blutergüsse und Leberversagen folgen, die Leberschäden zeigen sich oft erst nach zwei bis drei Tagen. Deshalb gilt: bei jedem Verdacht sofort zum Tierarzt, auch ohne Symptome. Ausführlicher haben wir das schon im Beitrag über Palmen im Katzenhaushalt behandelt.
    - Moosfarn (Selaginella kraussiana). Botanisch ebenfalls kein Farn, sondern ein Bärlappgewächs. Die ASPCA führt ihn als ungiftig, im Handel läuft er zur Weihnachtszeit oft als "Frosty Fern". Für andere Selaginella-Arten gibt es keinen eigenen Eintrag, aber auch keine Hinweise auf Giftigkeit.
    - Fiederaralie (Polyscias) und Silbereiche (Grevillea robusta). Beide haben feines, farnartiges Laub. Polyscias guilfoylei ist bei der ASPCA als giftig gelistet (Saponine), für die farnblättrige Fiederaralie selbst fehlen belastbare Daten. Bei der Silbereiche sind die Angaben widersprüchlich, bekannt sind aber Inhaltsstoffe, die beim Menschen Allergien auslösen können. Mit knabberfreudigen Katzen würde ich beide lieber nicht aufstellen.

    Achtung, Namensverwirrung bei der ASPCA

    Wer dort auf Englisch nachschlägt, stolpert über verwirrende Namen:

    - "Fern Palm" bedeutet Palmfarn (Cycas, Zamia) und ist hochgiftig
    - "Feather Palm" bedeutet dagegen Schwertfarn und ist ungiftig
    - "Winter Fern", "California Fern" und "Nebraska Fern" sind Beinamen des Gefleckten Schierlings (Conium maculatum), einer hochgiftigen Doldenblüte mit farnartigem Laub
    - "Emerald Fern", "Lace Fern" und "Plumosa Fern" bedeuten Zierspargel und sind giftig
    - "Moss Fern" und "Irish Moss" bedeuten Selaginella kraussiana und sind ungiftig

    Katzengerecht aufstellen

    Auch bei ungiftigen Farnen lohnt sich ein bisschen Vorsicht. Am schönsten und sichersten sind Hängeampeln, Wandhalterungen (der Geweihfarn wirkt so ohnehin am besten) oder hohe Pflanzenständer, die nicht als Sprungziel taugen. Ein helles Badezimmer ist für viele Farne ein guter Platz, weil sie dort die hohe Luftfeuchtigkeit bekommen, die sie lieben. Schwere Übertöpfe kippen nicht so leicht um, und Wasser im Übertopf sollte nicht stehen bleiben, denn Katzen trinken gern daraus, und dort sammeln sich Düngerreste. Eine Schicht grober Kieselsteine oder ein Abdeckgitter auf der Erde hält Katzen vom Buddeln ab. Oft ist nämlich gar nicht die Pflanze das Problem, sondern das, was im Topf steckt: Flüssigdünger, Düngestäbchen und Pflanzenschutzmittel können für Katzen schädlich sein. Deshalb Dünger nur verdünnt ins Gießwasser geben, keine Stäbchen offen in die Erde stecken und bei Schädlingen erst einmal abduschen statt sprühen. Und wenn die Katze gern knabbert, hilft ein eigenes Töpfchen Katzengras in der Nähe als erlaubte Alternative.

    Kurz zur Pflege

    Die meisten Zimmerfarne mögen es hell, aber ohne direkte Mittagssonne, gleichmäßig feuchte Erde ohne Staunässe und vor allem hohe Luftfeuchtigkeit. Braune Wedelspitzen im Winter sind meist ein Zeichen für zu trockene Heizungsluft. Gedüngt wird sparsam, etwa alle vier bis sechs Wochen in halber Konzentration. Beim Nestfarn nicht in die Mitte der Rosette gießen, sondern auf die Erde am Rand.

    Die Kauf-Checkliste

    1. Etikett umdrehen: Steht ein lateinischer Name drauf? Wenn nicht, lieber nachfragen oder nicht kaufen.
    2. Den lateinischen Namen prüfen, "Farn" im Namen heißt gar nichts.
    3. Warnnamen erkennen: Asparagus, Cycas, Zamia, Polyscias, Conium.
    4. Auf Blüten, Beeren, Zapfen oder Samen achten: Dann ist es kein echter Farn.
    5. Blattunterseite anschauen: Braune Sporenhäufchen sprechen für einen echten Farn.
    6. Einen holzigen Stamm mit steifen, harten Wedeln meiden, so sieht der Palmfarn aus.
    7. Feines Grün mit nadelartigen "Blättchen" und kleinen Dornen am Stiel deutet auf Zierspargel.
    8. Das Etikett aufbewahren, im Notfall hilft es dem Tierarzt enorm.

    Wenn die Katze doch etwas gefressen hat

    Hat die Katze nur ein Stück Schwertfarn oder Geweihfarn gefressen und übergibt sich einmal, ist das meist harmlos, dann reicht Beobachten. Bei Verdacht auf eine giftige Pflanze zählt schnelles, ruhiges Handeln: Katze von der Pflanze trennen, Pflanzenreste, Etikett oder ein Foto sichern, ungefähre Menge und Uhrzeit merken und den Tierarzt oder die Tierklinik anrufen. Kein Erbrechen selbst auslösen und keine Hausmittel geben, das kann bei ätzenden Stoffen Maul und Speiseröhre zusätzlich schädigen. Bei Hautkontakt mit Pflanzensaft die Stelle mit lauwarmem Wasser abspülen.

    Sofort zum Tierarzt geht es bei jedem Verdacht auf Palmfarn (auch ohne Symptome), bei Verdacht auf Schierling oder eine andere unbekannte Pflanze mit farnartigem Laub aus dem Garten und bei wiederholtem Erbrechen, blutigem oder schwarzem Kot, starkem Speicheln, Apathie, Taumeln, Zittern, Krämpfen, gelblichen Schleimhäuten oder Atemnot. Im Zweifel lieber einmal zu oft anrufen.

    Kurz zusammengefasst

    Wer Farne liebt und Katzen hat, muss auf keines von beiden verzichten. Schwertfarn, Geweihfarn, Hasenfußfarn, Saumfarn, Sichelfarn und Knopffarn sind nach ASPCA gut belegt ungiftig und eine schöne Wahl. Die Stolperfallen sind die Pflanzen, die nur so heißen: Zierspargel raus, Palmfarn erst gar nicht ins Haus und bei Fiederaralie und Silbereiche lieber vorsichtig sein. Draußen im Garten lohnt sich ein Blick auf den Adlerfarn. Mit dem lateinischen Namen auf dem Etikett, einem Platz in der Hängeampel oder im hellen Bad und etwas Katzengras als Ablenkung haben dann beide ihre Freude: der Farn und die Katze.


    #Heilkräuter #Zimmerpflanzen #Katzen #Cats #Kräuter #Wintergarten #Balkonpflanzen #FediCats #CatsOfFediverse #Pflanzen
    @greencatman @cats

  6. CW: Orchideen und Katzen: Warum der Gift-Mythos meist falsch ist

    Orchideen und Katzen: Warum der Gift-Mythos meist falsch ist

    Orchideen und Katzen: Warum der Gift-Mythos meist falsch ist

    Kaum eine Zimmerpflanze hat einen schlechteren Ruf als Orchideen, wenn es um Katzen geht. Immer wieder liest man auf deutschen Ratgeberseiten, Orchideen seien giftig, manche sprechen sogar von Organversagen oder Herzstillstand. Das Problem: Keine dieser Seiten nennt eine überprüfbare Quelle, und die Behauptung widerspricht den anerkannten toxikologischen Fachdatenbanken. Zeit, das mal richtigzustellen.

    Was sagen die Fachquellen wirklich?

    Die ASPCA, die wichtigste tiertoxikologische Referenzdatenbank überhaupt, listet die Schmetterlingsorchidee (Phalaenopsis) klar als ungiftig für Katzen, Hunde und Pferde ein. Auch zahlreiche weitere Gattungen aus dem Zimmerorchideen-Sortiment sind dort als "non-toxic" geführt: Dendrobium, Oncidium ("Tanzende Damen"), verschiedene Cattleya-Arten und einige mehr. Auf der kompletten ASPCA-Giftliste für Katzen taucht keine einzige Orchidee auf.

    Auch die Schweizer Fachdatenbank CliniTox der Universität Zürich kommt bei Phalaenopsis und Oncidium zum gleichen Ergebnis: "vermutlich ungiftige Pflanze, da in der Literatur keine Hinweise auf potentielle Toxizität gefunden". Eine kleine Ausnahme gibt es beim Frauenschuh (Paphiopedilum): Er wird bei CliniTox in der Kategorie "unproblematische giftige Pflanzen" geführt, mit möglicher lokaler Reizung durch Calciumoxalate, während eine andere Seite derselben Datenbank ihn wiederum als "vermutlich ungiftig" beschreibt. Für zwei weitere beliebte Gattungen, Cymbidium und Vanda, gibt es schlicht keine formale Einzelprüfung, was Händler gerne als "ungiftig" interpretieren, aber eben ohne belastbare Quelle.

    Eine Veterinärtoxikologin der Pet Poison Helpline bringt es auf den Punkt: Orchideen können Magenverstimmung, Erbrechen und Durchfall verursachen, ernstere Anzeichen sind aber nicht zu erwarten. Wichtig: "Ungiftig" heißt trotzdem nicht "essbar". Faseriges, unverdautes Pflanzenmaterial reizt einfach mechanisch die Magenschleimhaut, ganz unabhängig davon, ob eine Pflanze als giftig gilt oder nicht. Eine Verhaltensstudie der UC Davis bestätigt das: Ein erheblicher Teil der Katzen erbricht sich regelmäßig nach dem Fressen von Pflanzen, egal welcher Art, das hat mit Giftigkeit nichts zu tun.

    Die eigentliche Gefahr: Verwechslung mit echten Lilien und Co.

    Hier liegt der wirklich wichtige Sicherheitsaspekt des ganzen Themas. Echte Lilien (Lilium) und Taglilien (Hemerocallis) sind für Katzen hochgefährlich: Jeder Pflanzenteil ist giftig, auch Pollen und sogar das Vasenwasser reichen aus. Die Aufnahme führt zu akutem Nierenversagen, unbehandelt oft mit Todesfolge innerhalb weniger Tage. Ein Gegenmittel gibt es nicht, entscheidend ist eine möglichst frühe tierärztliche Behandlung. Selbst als "katzensicher" beworbene, pollenfreie Lilien sind nicht wirklich sicher, weil eben alle Pflanzenteile betroffen sind.

    Auch das Maiglöckchen (Convallaria majalis) gehört in diese Kategorie: Es enthält herzwirksame Glykoside und kann Erbrechen, Herzrhythmusstörungen, niedrigen Blutdruck bis hin zu Krampfanfällen auslösen.

    Besonders tückisch wird es bei Namensverwechslungen. Die sogenannte "Pfauenorchidee" ist gar keine Orchidee, sondern botanisch eine Gladiole, und die ist laut ASPCA giftig, mit der höchsten Giftkonzentration in der Knolle. Umgekehrt gibt es eine echte Orchidee, die "Lily of the Valley Orchid" heißt, mit dem giftigen Maiglöckchen aber nichts zu tun hat und ungiftig ist. Das zeigt: Der Handelsname sagt oft wenig aus, der botanische Name auf dem Etikett ist entscheidend.

    Praktisch wird das vor allem bei Blumensträußen relevant. Floristen kombinieren Orchideen häufig mit echten Lilien, etwa in Hochzeits- oder Trauersträußen. Eine "Orchideen-Geschenkbox" kann also durchaus Lilien enthalten, die Orchidee selbst ist dann unbedenklich, die daneben stehende Lilie aber lebensgefährlich.

    Praktische Risiken rund um den Blumentopf

    Weit relevanter als die Pflanze selbst sind meist die Dinge drumherum:

    Substrat. Orchideenrinde, Sphagnum-Moos oder Blähton sind für Katzen unverdaulich. Direkte Fallberichte dazu gibt es zwar kaum, aber aus der allgemeinen Fremdkörper-Tiermedizin lässt sich das Risiko plausibel ableiten: Katzen, die gerne im Topf graben, können größere Mengen davon aufnehmen, im Extremfall droht ein Darmverschluss, der operativ behandelt werden muss.

    Dünger. Kleine Mengen verdünnten Orchideendüngers, die im Substrat zurückbleiben, sind meist kein großes Problem, typischerweise gibt es höchstens leichte Magen-Darm-Beschwerden. Gefährlicher sind offen herumstehende Düngerflaschen oder Düngestäbchen, die zum Spielen und Kauen einladen, größere Mengen können durch enthaltene Stoffe zu deutlich ernsteren Vergiftungen führen.

    Pflanzenschutzmittel. Besonders bei Pyrethrin- oder Pyrethroid-haltigen Sprays gegen Schädlinge ist Vorsicht geboten: Katzen reagieren darauf besonders empfindlich, weil ihnen bestimmte Leberenzyme zum sicheren Abbau fehlen. Frisch behandelte Pflanzen sollten bis zum vollständigen Abtrocknen für die Katze unerreichbar sein.

    Umkippende Töpfe und Vasen. Orchideen werden oft in Glaszylindern verkauft und stehen gern auf Fensterbänken, einem beliebten Katzenplatz. Herabfallendes Glas oder Keramik kann Pfoten verletzen.

    Praktische Schutzmaßnahmen

    - Standort so wählen, dass keine Absprungmöglichkeit in Reichweite ist, hohe Regale oder Hängeampeln eignen sich gut
    - Schwere, breite Übertöpfe statt leichter Glaszylinder verwenden, keine Pflanzen am Rand schmaler Fensterbänke
    - Die Substratoberfläche mit grobem Kies oder einem Gitter abdecken, damit die Katze nicht gräbt
    - Katzengras als Alternative anbieten, etwa weiches Weizengras, um das natürliche Knabberbedürfnis zu befriedigen
    - Dünger und Pflanzenschutzmittel verschlossen lagern, Düngestäbchen vollständig im Substrat versenken
    - Neu gekaufte Pflanzen vor dem Aufstellen abwischen und kurz abspülen, um mögliche Rückstände aus der Gärtnerei zu entfernen
    - Bei Sträußen und Geschenkboxen gezielt auf beigemischte Lilien achten

    Erste Hilfe bei Vergiftungsverdacht

    Handelt es sich eindeutig um eine Orchidee, ist durch die Pflanze selbst keine Vergiftung zu erwarten, restliches Pflanzenmaterial kann vorsichtig aus dem Maul entfernt werden. Kein Erbrechen auslösen und keine Hausmittel verabreichen, das kann die Situation eher verschlimmern. Ein bis zwei Episoden Erbrechen ohne weitere Auffälligkeiten sind nach einem harmlosen Orchideen-Knabberer möglich, alles darüber hinaus gehört dem Tierarzt gemeldet.

    Sofort zum Tierarzt oder in die Klinik, unabhängig von Symptomen, sollte es dagegen bei jedem Verdacht gehen, dass es sich um eine echte Lilie, Taglilie, ein Maiglöckchen oder eine Gladiole gehandelt haben könnte, denn gerade bei Lilien zählt jede Stunde für die Prognose. Das Gleiche gilt bei Kontakt mit Dünger- oder Pflanzenschutzkonzentrat, bei wiederholtem Erbrechen, Appetitlosigkeit, Bauchschmerzen oder Atemnot.

    Kurz zusammengefasst

    Die gängigen Zimmerorchideen wie die Schmetterlingsorchidee gehören zu den katzenfreundlicheren Blühpflanzen überhaupt, der verbreitete Mythos von der giftigen Orchidee lässt sich mit Blick auf ASPCA und CliniTox klar widerlegen. Die eigentliche Vorsicht gilt echten Lilien, Taglilien und Maiglöckchen, die tatsächlich lebensgefährlich sind, sowie den praktischen Risiken durch Substrat, Dünger und Pflanzenschutzmittel rund um den Topf. Wer beim Kauf auf den botanischen Namen achtet und ein paar einfache Sicherheitsregeln beherzigt, kann Orchideen und Katzen guten Gewissens zusammen im Haushalt haben.

    #Heilkräuter #Zimmerpflanzen #Katzen #Cats #Kräuter #Wintergarten #Balkonpflanzen #FediCats #CatsOfFediverse #Pflanzen @greencatman @cats

  7. CW: Orchideen und Katzen: Warum der Gift-Mythos meist falsch ist

    Orchideen und Katzen: Warum der Gift-Mythos meist falsch ist

    Orchideen und Katzen: Warum der Gift-Mythos meist falsch ist

    Kaum eine Zimmerpflanze hat einen schlechteren Ruf als Orchideen, wenn es um Katzen geht. Immer wieder liest man auf deutschen Ratgeberseiten, Orchideen seien giftig, manche sprechen sogar von Organversagen oder Herzstillstand. Das Problem: Keine dieser Seiten nennt eine überprüfbare Quelle, und die Behauptung widerspricht den anerkannten toxikologischen Fachdatenbanken. Zeit, das mal richtigzustellen.

    Was sagen die Fachquellen wirklich?

    Die ASPCA, die wichtigste tiertoxikologische Referenzdatenbank überhaupt, listet die Schmetterlingsorchidee (Phalaenopsis) klar als ungiftig für Katzen, Hunde und Pferde ein. Auch zahlreiche weitere Gattungen aus dem Zimmerorchideen-Sortiment sind dort als "non-toxic" geführt: Dendrobium, Oncidium ("Tanzende Damen"), verschiedene Cattleya-Arten und einige mehr. Auf der kompletten ASPCA-Giftliste für Katzen taucht keine einzige Orchidee auf.

    Auch die Schweizer Fachdatenbank CliniTox der Universität Zürich kommt bei Phalaenopsis und Oncidium zum gleichen Ergebnis: "vermutlich ungiftige Pflanze, da in der Literatur keine Hinweise auf potentielle Toxizität gefunden". Eine kleine Ausnahme gibt es beim Frauenschuh (Paphiopedilum): Er wird bei CliniTox in der Kategorie "unproblematische giftige Pflanzen" geführt, mit möglicher lokaler Reizung durch Calciumoxalate, während eine andere Seite derselben Datenbank ihn wiederum als "vermutlich ungiftig" beschreibt. Für zwei weitere beliebte Gattungen, Cymbidium und Vanda, gibt es schlicht keine formale Einzelprüfung, was Händler gerne als "ungiftig" interpretieren, aber eben ohne belastbare Quelle.

    Eine Veterinärtoxikologin der Pet Poison Helpline bringt es auf den Punkt: Orchideen können Magenverstimmung, Erbrechen und Durchfall verursachen, ernstere Anzeichen sind aber nicht zu erwarten. Wichtig: "Ungiftig" heißt trotzdem nicht "essbar". Faseriges, unverdautes Pflanzenmaterial reizt einfach mechanisch die Magenschleimhaut, ganz unabhängig davon, ob eine Pflanze als giftig gilt oder nicht. Eine Verhaltensstudie der UC Davis bestätigt das: Ein erheblicher Teil der Katzen erbricht sich regelmäßig nach dem Fressen von Pflanzen, egal welcher Art, das hat mit Giftigkeit nichts zu tun.

    Die eigentliche Gefahr: Verwechslung mit echten Lilien und Co.

    Hier liegt der wirklich wichtige Sicherheitsaspekt des ganzen Themas. Echte Lilien (Lilium) und Taglilien (Hemerocallis) sind für Katzen hochgefährlich: Jeder Pflanzenteil ist giftig, auch Pollen und sogar das Vasenwasser reichen aus. Die Aufnahme führt zu akutem Nierenversagen, unbehandelt oft mit Todesfolge innerhalb weniger Tage. Ein Gegenmittel gibt es nicht, entscheidend ist eine möglichst frühe tierärztliche Behandlung. Selbst als "katzensicher" beworbene, pollenfreie Lilien sind nicht wirklich sicher, weil eben alle Pflanzenteile betroffen sind.

    Auch das Maiglöckchen (Convallaria majalis) gehört in diese Kategorie: Es enthält herzwirksame Glykoside und kann Erbrechen, Herzrhythmusstörungen, niedrigen Blutdruck bis hin zu Krampfanfällen auslösen.

    Besonders tückisch wird es bei Namensverwechslungen. Die sogenannte "Pfauenorchidee" ist gar keine Orchidee, sondern botanisch eine Gladiole, und die ist laut ASPCA giftig, mit der höchsten Giftkonzentration in der Knolle. Umgekehrt gibt es eine echte Orchidee, die "Lily of the Valley Orchid" heißt, mit dem giftigen Maiglöckchen aber nichts zu tun hat und ungiftig ist. Das zeigt: Der Handelsname sagt oft wenig aus, der botanische Name auf dem Etikett ist entscheidend.

    Praktisch wird das vor allem bei Blumensträußen relevant. Floristen kombinieren Orchideen häufig mit echten Lilien, etwa in Hochzeits- oder Trauersträußen. Eine "Orchideen-Geschenkbox" kann also durchaus Lilien enthalten, die Orchidee selbst ist dann unbedenklich, die daneben stehende Lilie aber lebensgefährlich.

    Praktische Risiken rund um den Blumentopf

    Weit relevanter als die Pflanze selbst sind meist die Dinge drumherum:

    Substrat. Orchideenrinde, Sphagnum-Moos oder Blähton sind für Katzen unverdaulich. Direkte Fallberichte dazu gibt es zwar kaum, aber aus der allgemeinen Fremdkörper-Tiermedizin lässt sich das Risiko plausibel ableiten: Katzen, die gerne im Topf graben, können größere Mengen davon aufnehmen, im Extremfall droht ein Darmverschluss, der operativ behandelt werden muss.

    Dünger. Kleine Mengen verdünnten Orchideendüngers, die im Substrat zurückbleiben, sind meist kein großes Problem, typischerweise gibt es höchstens leichte Magen-Darm-Beschwerden. Gefährlicher sind offen herumstehende Düngerflaschen oder Düngestäbchen, die zum Spielen und Kauen einladen, größere Mengen können durch enthaltene Stoffe zu deutlich ernsteren Vergiftungen führen.

    Pflanzenschutzmittel. Besonders bei Pyrethrin- oder Pyrethroid-haltigen Sprays gegen Schädlinge ist Vorsicht geboten: Katzen reagieren darauf besonders empfindlich, weil ihnen bestimmte Leberenzyme zum sicheren Abbau fehlen. Frisch behandelte Pflanzen sollten bis zum vollständigen Abtrocknen für die Katze unerreichbar sein.

    Umkippende Töpfe und Vasen. Orchideen werden oft in Glaszylindern verkauft und stehen gern auf Fensterbänken, einem beliebten Katzenplatz. Herabfallendes Glas oder Keramik kann Pfoten verletzen.

    Praktische Schutzmaßnahmen

    - Standort so wählen, dass keine Absprungmöglichkeit in Reichweite ist, hohe Regale oder Hängeampeln eignen sich gut
    - Schwere, breite Übertöpfe statt leichter Glaszylinder verwenden, keine Pflanzen am Rand schmaler Fensterbänke
    - Die Substratoberfläche mit grobem Kies oder einem Gitter abdecken, damit die Katze nicht gräbt
    - Katzengras als Alternative anbieten, etwa weiches Weizengras, um das natürliche Knabberbedürfnis zu befriedigen
    - Dünger und Pflanzenschutzmittel verschlossen lagern, Düngestäbchen vollständig im Substrat versenken
    - Neu gekaufte Pflanzen vor dem Aufstellen abwischen und kurz abspülen, um mögliche Rückstände aus der Gärtnerei zu entfernen
    - Bei Sträußen und Geschenkboxen gezielt auf beigemischte Lilien achten

    Erste Hilfe bei Vergiftungsverdacht

    Handelt es sich eindeutig um eine Orchidee, ist durch die Pflanze selbst keine Vergiftung zu erwarten, restliches Pflanzenmaterial kann vorsichtig aus dem Maul entfernt werden. Kein Erbrechen auslösen und keine Hausmittel verabreichen, das kann die Situation eher verschlimmern. Ein bis zwei Episoden Erbrechen ohne weitere Auffälligkeiten sind nach einem harmlosen Orchideen-Knabberer möglich, alles darüber hinaus gehört dem Tierarzt gemeldet.

    Sofort zum Tierarzt oder in die Klinik, unabhängig von Symptomen, sollte es dagegen bei jedem Verdacht gehen, dass es sich um eine echte Lilie, Taglilie, ein Maiglöckchen oder eine Gladiole gehandelt haben könnte, denn gerade bei Lilien zählt jede Stunde für die Prognose. Das Gleiche gilt bei Kontakt mit Dünger- oder Pflanzenschutzkonzentrat, bei wiederholtem Erbrechen, Appetitlosigkeit, Bauchschmerzen oder Atemnot.

    Kurz zusammengefasst

    Die gängigen Zimmerorchideen wie die Schmetterlingsorchidee gehören zu den katzenfreundlicheren Blühpflanzen überhaupt, der verbreitete Mythos von der giftigen Orchidee lässt sich mit Blick auf ASPCA und CliniTox klar widerlegen. Die eigentliche Vorsicht gilt echten Lilien, Taglilien und Maiglöckchen, die tatsächlich lebensgefährlich sind, sowie den praktischen Risiken durch Substrat, Dünger und Pflanzenschutzmittel rund um den Topf. Wer beim Kauf auf den botanischen Namen achtet und ein paar einfache Sicherheitsregeln beherzigt, kann Orchideen und Katzen guten Gewissens zusammen im Haushalt haben.

    #Heilkräuter #Zimmerpflanzen #Katzen #Cats #Kräuter #Wintergarten #Balkonpflanzen #FediCats #CatsOfFediverse #Pflanzen @greencatman @cats

  8. CW: Rhapis excelsa (Steckenpalme)

    Rhapis excelsa (Steckenpalme)

    Rhapis excelsa (Steckenpalme)

    ◾ Herkunft: Wälder Südchinas und Japans
    ◾ Licht: Halbschattig bis schattig, keine direkte Mittagssonne, verträgt auch dunklere Standorte gut
    ◾ Boden: Durchlässig, gleichmäßig feucht, keine Staunässe und keine Ballentrockenheit
    ◾ Besonderheit: Fingerförmige, tief eingeschnittene Blätter, bildet mit der Zeit mehrere Stämme, wächst langsam aber ausdauernd
    ◾ Luftfeuchtigkeit: Blätter gelegentlich mit kalkarmem Wasser besprühen, beugt braunen Blattspitzen vor
    ◾ Schädlinge: Bei Pflegefehlern gelegentlich Schildläuse, Spinnmilben oder Wollläuse

    ✅ Ungiftig

    Die Steckenpalme ist eine der wenigen Palmen, die auch mit wenig Licht zurechtkommt, was sie für viele Wohnräume besonders interessant macht. Mit ihren fingerförmig eingeschnittenen, dunkelgrünen Blättern sieht sie elegant und zeitlos aus. Sie wächst langsam, wird mit der Zeit aber recht stattlich und bildet mehrere Stämme aus. Die Pflege ist unkompliziert: gleichmäßig feucht halten, gelegentlich die Blätter besprühen und keinen prallen Sonnenplatz wählen. Für Katzenhaushalte ist sie vollkommen unbedenklich.

    #Heilkräuter #Zimmerpflanzen #Katzen #Cats #Kräuter #Wintergarten #Balkonpflanzen #FediCats #CatsOfFediverse #Pflanzen
    @greencatman @cats

  9. CW: Rhapis excelsa (Steckenpalme)

    Rhapis excelsa (Steckenpalme)

    Rhapis excelsa (Steckenpalme)

    ◾ Herkunft: Wälder Südchinas und Japans
    ◾ Licht: Halbschattig bis schattig, keine direkte Mittagssonne, verträgt auch dunklere Standorte gut
    ◾ Boden: Durchlässig, gleichmäßig feucht, keine Staunässe und keine Ballentrockenheit
    ◾ Besonderheit: Fingerförmige, tief eingeschnittene Blätter, bildet mit der Zeit mehrere Stämme, wächst langsam aber ausdauernd
    ◾ Luftfeuchtigkeit: Blätter gelegentlich mit kalkarmem Wasser besprühen, beugt braunen Blattspitzen vor
    ◾ Schädlinge: Bei Pflegefehlern gelegentlich Schildläuse, Spinnmilben oder Wollläuse

    ✅ Ungiftig

    Die Steckenpalme ist eine der wenigen Palmen, die auch mit wenig Licht zurechtkommt, was sie für viele Wohnräume besonders interessant macht. Mit ihren fingerförmig eingeschnittenen, dunkelgrünen Blättern sieht sie elegant und zeitlos aus. Sie wächst langsam, wird mit der Zeit aber recht stattlich und bildet mehrere Stämme aus. Die Pflege ist unkompliziert: gleichmäßig feucht halten, gelegentlich die Blätter besprühen und keinen prallen Sonnenplatz wählen. Für Katzenhaushalte ist sie vollkommen unbedenklich.

    #Heilkräuter #Zimmerpflanzen #Katzen #Cats #Kräuter #Wintergarten #Balkonpflanzen #FediCats #CatsOfFediverse #Pflanzen
    @greencatman @cats

  10. Heute noch schnell ein paar Kräuter vor dem Rege geerntet. Frisch geerntet schaut es immer richtig viel aus. Wenn sie verarbeitet sind ist es dann doch nicht mehr so viel.

    #krauter #basilikum #petersilie #schnittlauch #ernte #garten

  11. Heute noch schnell ein paar Kräuter vor dem Rege geerntet. Frisch geerntet schaut es immer richtig viel aus. Wenn sie verarbeitet sind ist es dann doch nicht mehr so viel.

    #krauter #basilikum #petersilie #schnittlauch #ernte #garten

  12. Heute noch schnell ein paar Kräuter vor dem Rege geerntet. Frisch geerntet schaut es immer richtig viel aus. Wenn sie verarbeitet sind ist es dann doch nicht mehr so viel.

    #krauter #basilikum #petersilie #schnittlauch #ernte #garten

  13. CW: Palmen im Katzenhaushalt: Welche sind sicher, welche giftig?

    Palmen im Katzenhaushalt: Welche sind sicher, welche giftig?

    Palmen im Katzenhaushalt: Welche sind sicher, welche giftig?

    Kaum eine Zimmerpflanze wirkt so harmlos wie eine Palme, schlank, grün, unauffällig. Genau das macht sie tückisch: Nicht jede Pflanze mit "Palme" im Namen ist auch botanisch eine Palme, und ausgerechnet die gefährlichste Kandidatin im Wohnzimmer ist gar keine echte Palme.

    Die Sagopalme: hochgiftig und keine echte Palme

    Die Sagopalme (Cycas revoluta), auch Japanischer Palmfarn genannt, gehört botanisch zu den Palmfarnen (Cycadaceae), einer sehr alten Pflanzengruppe, die mit echten Palmen nichts zu tun hat. Sie wirkt mit ihren steifen, glänzend dunkelgrünen Fiederwedeln und der radial-symmetrischen Krone zwar palmenähnlich, ist aber wesentlich gefährlicher.

    Der Hauptgiftstoff ist Cycasin. Im Darm wird er zu Methylazoxymethanol (MAM) umgewandelt, einem Stoff, der die Leber stark schädigt. Zusätzlich wirkt ein zweiter Giftstoff, BMAA, neurotoxisch. Alle Pflanzenteile sind giftig, die Samen am stärksten, teils reicht schon ein einziger Samen für eine schwere Vergiftung.

    Erste Symptome (Erbrechen, Durchfall, Sabbern) treten oft schon nach 15 Minuten bis wenigen Stunden auf, neurologische Anzeichen wie Schwäche, Taumeln und Zittern nach etwa vier Stunden. Die eigentliche Leberschädigung zeigt sich häufig erst nach zwei bis drei Tagen: Lethargie, Bauchschmerzen, dunkler Urin, Gelbsucht, teerig-schwarzer oder blutiger Kot. Es gibt kein Gegenmittel, nur unterstützende Behandlung.

    Wie hoch das Risiko für Katzen konkret ist, lässt sich ehrlicherweise nicht sauber beziffern: Die meisten veterinärmedizinischen Fallstudien zu Sterblichkeit nach Sagopalmen-Vergiftung wurden an Hunden erhoben, nicht an Katzen, dort liegen die Werte zwischen 32 und 50 Prozent. Diese Zahlen lassen sich nicht einfach auf Katzen übertragen. Fest steht aber: Die ASPCA stuft die Sagopalme eindeutig als giftig für Katzen ein, mit möglichem tödlichem Ausgang. Deshalb gilt die klare Empfehlung: keine Sagopalme in Haushalten mit Katzen, weder drinnen noch im Garten. Das gleiche gilt für die verwandten Zamia-Arten (Kartonpalme, Coontie).

    Diese echten Palmen sind für Katzen ungiftig

    Echte Zimmerpalmen aus der Familie der Arecaceae sind für Katzen dagegen unbedenklich, laut ASPCA ausdrücklich als "nicht toxisch" gelistet:

    - Bergpalme / Salonpalme (Chamaedorea elegans), auch als Bambuspalme im Handel
    - Kentiapalme (Howea forsteriana)
    - Areca- / Goldfruchtpalme (Dypsis lutescens)
    - Zwerg-Dattelpalme (Phoenix roebelenii) und andere Dattelpalmen
    - Zwergpalme (Chamaerops humilis)
    - Fächer- / Lady-Palme (Rhapis excelsa)
    - Majestätspalme (Ravenea rivularis)

    Wichtig: "Ungiftig" heißt nicht "zum Fressen gedacht". Auch bei diesen Palmen kann größere aufgenommene Menge an Pflanzenmaterial zu unspezifischen Magen-Darm-Beschwerden wie Erbrechen führen, einfach weil der Magen mit so viel Grünzeug nicht gut zurechtkommt. Bei Dattelpalmen und der Zwergpalme kommt außerdem eine rein mechanische Gefahr dazu: harte Samen können beim Verschlucken eine Blockade verursachen, und die Zwergpalme hat scharfe Dornen an den Blattstielen.

    Die Bergpalme lohnt sich als Alternative besonders: Sie ist pflegeleicht, mag einen hellen bis halbschattigen Standort ohne pralle Mittagssonne, Temperaturen um 15 bis 25 Grad und gleichmäßig feuchte, aber nicht nasse Erde.

    Falsche "Palmen": Yucca und Drachenbaum

    Zwei weitere häufig verkaufte Pflanzen tragen "Palme" im Handelsnamen, sind botanisch aber gar keine:

    Die Yucca-Palme bzw. Palmlilie (Yucca spp.) enthält Saponine und wird von der ASPCA als giftig für Katzen geführt, Hauptsymptom ist Erbrechen. Der Drachenbaum bzw. die "Drachenpalme" (Dracaena spp.) enthält ebenfalls Saponine, mögliche Symptome sind Erbrechen (teils blutig), Apathie, Appetitlosigkeit, vermehrter Speichelfluss und bei Katzen erweiterte Pupillen. Beide gehören eigentlich zur Familie der Spargelgewächse.

    Eine dritte Pflanze mit "Palme" im Namen, der Elefantenfuß (Beaucarnea recurvata, auch "Bottle Palm" oder "Ponytail Palm" genannt), ist dagegen laut ASPCA ungiftig, auch er ist botanisch keine echte Palme, sondern ein Sukkulent.

    Die Lehre daraus: Der Handelsname allein sagt nichts über die Sicherheit aus. Wer wirklich sichergehen möchte, prüft beim Kauf den wissenschaftlichen Namen auf dem Etikett und schaut im Zweifel in der ASPCA-Datenbank nach.

    Woran erkennt man Sagopalme und Bergpalme auseinander?

    Wer eine Palme geschenkt bekommt oder im Baumarkt kauft und sich nicht sicher ist, kann grob auf den Gesamteindruck achten. Die Bergpalme wirkt zierlich, weich und eher locker-buschig, mit dünnen, biegsamen Stielen. Die Sagopalme wirkt dagegen steif, sehr symmetrisch und fast "urzeitlich", mit einer auffällig kreisrunden Krone aus starren, dunkelgrün glänzenden Fiederwedeln und oft einem knollenartig verdickten Stammansatz. Bei einem kompakten Exemplar mit dicker Stammbasis und radial-strahlender, starrer Krone lieber vorsichtshalber von einem Palmfarn ausgehen, bis die Art sicher geklärt ist, und die Pflanze in der Zwischenzeit für die Katze unzugänglich machen.

    Erste Hilfe bei Vergiftungsverdacht

    Bei Verdacht auf eine Vergiftung, gerade bei der Sagopalme, zählt jede Minute:

    - Nicht abwarten, ob Symptome auftreten, sondern sofort handeln
    - Kein Erbrechen selbst auslösen, weder mit Hausmitteln noch mit Wasserstoffperoxid. Bei Katzen gibt es keine sichere Methode, dies zuhause zu tun, und es kann die Situation verschlimmern
    - Sichtbare Pflanzenreste vorsichtig aus dem Maul entfernen
    - Sofort Tierarzt oder Tierklinik kontaktieren und den vermuteten Pflanzennamen nennen
    - Wenn möglich, ein Stück der Pflanze oder ein Foto mitnehmen, das erleichtert die Identifikation erheblich

    Die tierärztliche Behandlung zielt darauf ab, das Gift möglichst schnell zu entfernen und Kreislauf sowie Organe zu stabilisieren. Je früher die Katze vorgestellt wird, desto besser die Prognose.

    Kurz zusammengefasst

    Sagopalme und Zamia-Arten haben in einem Katzenhaushalt nichts zu suchen, das ist die wichtigste Botschaft überhaupt. Yucca und Drachenbaum sollten außer Reichweite stehen oder besser durch eine der ungiftigen Alternativen ersetzt werden. Wer den klassischen Palmen-Look mag, ist mit Bergpalme, Goldfruchtpalme, Kentiapalme oder Majestätspalme auf der sicheren Seite. Und im Zweifel gilt immer: der botanische Name auf dem Etikett zählt, nicht die hübsche Verkaufsbezeichnung im Laden.

    #Heilkräuter #Zimmerpflanzen #Katzen #Cats #Kräuter #Wintergarten #Balkonpflanzen #FediCats #CatsOfFediverse #Pflanzen #Palmen
    @greencatman @cats

  14. CW: Palmen im Katzenhaushalt: Welche sind sicher, welche giftig?

    Palmen im Katzenhaushalt: Welche sind sicher, welche giftig?

    Palmen im Katzenhaushalt: Welche sind sicher, welche giftig?

    Kaum eine Zimmerpflanze wirkt so harmlos wie eine Palme, schlank, grün, unauffällig. Genau das macht sie tückisch: Nicht jede Pflanze mit "Palme" im Namen ist auch botanisch eine Palme, und ausgerechnet die gefährlichste Kandidatin im Wohnzimmer ist gar keine echte Palme.

    Die Sagopalme: hochgiftig und keine echte Palme

    Die Sagopalme (Cycas revoluta), auch Japanischer Palmfarn genannt, gehört botanisch zu den Palmfarnen (Cycadaceae), einer sehr alten Pflanzengruppe, die mit echten Palmen nichts zu tun hat. Sie wirkt mit ihren steifen, glänzend dunkelgrünen Fiederwedeln und der radial-symmetrischen Krone zwar palmenähnlich, ist aber wesentlich gefährlicher.

    Der Hauptgiftstoff ist Cycasin. Im Darm wird er zu Methylazoxymethanol (MAM) umgewandelt, einem Stoff, der die Leber stark schädigt. Zusätzlich wirkt ein zweiter Giftstoff, BMAA, neurotoxisch. Alle Pflanzenteile sind giftig, die Samen am stärksten, teils reicht schon ein einziger Samen für eine schwere Vergiftung.

    Erste Symptome (Erbrechen, Durchfall, Sabbern) treten oft schon nach 15 Minuten bis wenigen Stunden auf, neurologische Anzeichen wie Schwäche, Taumeln und Zittern nach etwa vier Stunden. Die eigentliche Leberschädigung zeigt sich häufig erst nach zwei bis drei Tagen: Lethargie, Bauchschmerzen, dunkler Urin, Gelbsucht, teerig-schwarzer oder blutiger Kot. Es gibt kein Gegenmittel, nur unterstützende Behandlung.

    Wie hoch das Risiko für Katzen konkret ist, lässt sich ehrlicherweise nicht sauber beziffern: Die meisten veterinärmedizinischen Fallstudien zu Sterblichkeit nach Sagopalmen-Vergiftung wurden an Hunden erhoben, nicht an Katzen, dort liegen die Werte zwischen 32 und 50 Prozent. Diese Zahlen lassen sich nicht einfach auf Katzen übertragen. Fest steht aber: Die ASPCA stuft die Sagopalme eindeutig als giftig für Katzen ein, mit möglichem tödlichem Ausgang. Deshalb gilt die klare Empfehlung: keine Sagopalme in Haushalten mit Katzen, weder drinnen noch im Garten. Das gleiche gilt für die verwandten Zamia-Arten (Kartonpalme, Coontie).

    Diese echten Palmen sind für Katzen ungiftig

    Echte Zimmerpalmen aus der Familie der Arecaceae sind für Katzen dagegen unbedenklich, laut ASPCA ausdrücklich als "nicht toxisch" gelistet:

    - Bergpalme / Salonpalme (Chamaedorea elegans), auch als Bambuspalme im Handel
    - Kentiapalme (Howea forsteriana)
    - Areca- / Goldfruchtpalme (Dypsis lutescens)
    - Zwerg-Dattelpalme (Phoenix roebelenii) und andere Dattelpalmen
    - Zwergpalme (Chamaerops humilis)
    - Fächer- / Lady-Palme (Rhapis excelsa)
    - Majestätspalme (Ravenea rivularis)

    Wichtig: "Ungiftig" heißt nicht "zum Fressen gedacht". Auch bei diesen Palmen kann größere aufgenommene Menge an Pflanzenmaterial zu unspezifischen Magen-Darm-Beschwerden wie Erbrechen führen, einfach weil der Magen mit so viel Grünzeug nicht gut zurechtkommt. Bei Dattelpalmen und der Zwergpalme kommt außerdem eine rein mechanische Gefahr dazu: harte Samen können beim Verschlucken eine Blockade verursachen, und die Zwergpalme hat scharfe Dornen an den Blattstielen.

    Die Bergpalme lohnt sich als Alternative besonders: Sie ist pflegeleicht, mag einen hellen bis halbschattigen Standort ohne pralle Mittagssonne, Temperaturen um 15 bis 25 Grad und gleichmäßig feuchte, aber nicht nasse Erde.

    Falsche "Palmen": Yucca und Drachenbaum

    Zwei weitere häufig verkaufte Pflanzen tragen "Palme" im Handelsnamen, sind botanisch aber gar keine:

    Die Yucca-Palme bzw. Palmlilie (Yucca spp.) enthält Saponine und wird von der ASPCA als giftig für Katzen geführt, Hauptsymptom ist Erbrechen. Der Drachenbaum bzw. die "Drachenpalme" (Dracaena spp.) enthält ebenfalls Saponine, mögliche Symptome sind Erbrechen (teils blutig), Apathie, Appetitlosigkeit, vermehrter Speichelfluss und bei Katzen erweiterte Pupillen. Beide gehören eigentlich zur Familie der Spargelgewächse.

    Eine dritte Pflanze mit "Palme" im Namen, der Elefantenfuß (Beaucarnea recurvata, auch "Bottle Palm" oder "Ponytail Palm" genannt), ist dagegen laut ASPCA ungiftig, auch er ist botanisch keine echte Palme, sondern ein Sukkulent.

    Die Lehre daraus: Der Handelsname allein sagt nichts über die Sicherheit aus. Wer wirklich sichergehen möchte, prüft beim Kauf den wissenschaftlichen Namen auf dem Etikett und schaut im Zweifel in der ASPCA-Datenbank nach.

    Woran erkennt man Sagopalme und Bergpalme auseinander?

    Wer eine Palme geschenkt bekommt oder im Baumarkt kauft und sich nicht sicher ist, kann grob auf den Gesamteindruck achten. Die Bergpalme wirkt zierlich, weich und eher locker-buschig, mit dünnen, biegsamen Stielen. Die Sagopalme wirkt dagegen steif, sehr symmetrisch und fast "urzeitlich", mit einer auffällig kreisrunden Krone aus starren, dunkelgrün glänzenden Fiederwedeln und oft einem knollenartig verdickten Stammansatz. Bei einem kompakten Exemplar mit dicker Stammbasis und radial-strahlender, starrer Krone lieber vorsichtshalber von einem Palmfarn ausgehen, bis die Art sicher geklärt ist, und die Pflanze in der Zwischenzeit für die Katze unzugänglich machen.

    Erste Hilfe bei Vergiftungsverdacht

    Bei Verdacht auf eine Vergiftung, gerade bei der Sagopalme, zählt jede Minute:

    - Nicht abwarten, ob Symptome auftreten, sondern sofort handeln
    - Kein Erbrechen selbst auslösen, weder mit Hausmitteln noch mit Wasserstoffperoxid. Bei Katzen gibt es keine sichere Methode, dies zuhause zu tun, und es kann die Situation verschlimmern
    - Sichtbare Pflanzenreste vorsichtig aus dem Maul entfernen
    - Sofort Tierarzt oder Tierklinik kontaktieren und den vermuteten Pflanzennamen nennen
    - Wenn möglich, ein Stück der Pflanze oder ein Foto mitnehmen, das erleichtert die Identifikation erheblich

    Die tierärztliche Behandlung zielt darauf ab, das Gift möglichst schnell zu entfernen und Kreislauf sowie Organe zu stabilisieren. Je früher die Katze vorgestellt wird, desto besser die Prognose.

    Kurz zusammengefasst

    Sagopalme und Zamia-Arten haben in einem Katzenhaushalt nichts zu suchen, das ist die wichtigste Botschaft überhaupt. Yucca und Drachenbaum sollten außer Reichweite stehen oder besser durch eine der ungiftigen Alternativen ersetzt werden. Wer den klassischen Palmen-Look mag, ist mit Bergpalme, Goldfruchtpalme, Kentiapalme oder Majestätspalme auf der sicheren Seite. Und im Zweifel gilt immer: der botanische Name auf dem Etikett zählt, nicht die hübsche Verkaufsbezeichnung im Laden.

    #Heilkräuter #Zimmerpflanzen #Katzen #Cats #Kräuter #Wintergarten #Balkonpflanzen #FediCats #CatsOfFediverse #Pflanzen #Palmen
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  15. CW: Welche Weihnachtspflanzen sind für Katzen wirklich gefährlich?

    Welche Weihnachtspflanzen sind für Katzen wirklich gefährlich?

    Lilien, Eibe, Christrose, Weihnachtsstern, wisst ihr, welche Weihnachtspflanzen für eure Katze wirklich riskant sind und welche zu Unrecht einen schlechten Ruf haben? 🎄🐾 Von der größten Gefahr bis zur entspannten Entwarnung, plus Erste-Hilfe-Tipps für den Ernstfall, alles im neuen Blogartikel:

    Weihnachtspflanzen und Katzen

    #Heilkräuter #Zimmerpflanzen #Katzen #Cats #Kräuter #Wintergarten #Balkonpflanzen #FediCats #CatsOfFediverse #Pflanzen
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  16. CW: Welche Weihnachtspflanzen sind für Katzen wirklich gefährlich?

    Welche Weihnachtspflanzen sind für Katzen wirklich gefährlich?

    Lilien, Eibe, Christrose, Weihnachtsstern, wisst ihr, welche Weihnachtspflanzen für eure Katze wirklich riskant sind und welche zu Unrecht einen schlechten Ruf haben? 🎄🐾 Von der größten Gefahr bis zur entspannten Entwarnung, plus Erste-Hilfe-Tipps für den Ernstfall, alles im neuen Blogartikel:

    Weihnachtspflanzen und Katzen

    #Heilkräuter #Zimmerpflanzen #Katzen #Cats #Kräuter #Wintergarten #Balkonpflanzen #FediCats #CatsOfFediverse #Pflanzen
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  17. CW: Rhipsalis baccifera (Korallenkaktus)

    Rhipsalis baccifera (Korallenkaktus)

    Rhipsalis baccifera (Korallenkaktus)

    ◾ Herkunft: Regenwälder Brasiliens und Mittelamerikas, vereinzelt auch Afrika und Inseln im Indischen Ozean
    ◾ Licht: Hell bis halbschattig, keine direkte Mittagssonne, verträgt auch etwas dunklere Standorte
    ◾ Boden: Durchlässige Kakteenerde, gern mit Sand gemischt, gleichmäßig leicht feucht, keine Staunässe
    ◾ Besonderheit: Wächst in der Natur als Aufsitzerpflanze auf Bäumen, lange hängende Triebe ohne Dornen, blüht von November bis Mai mit kleinen weißen Blüten
    ◾ Gießen: In der Wachstumszeit gleichmäßig feucht halten, im Winter deutlich weniger gießen

    ✅ Ungiftig

    Der Korallenkaktus ist ein Kaktus, der so gar nichts mit dem klassischen Bild eines Kaktus gemein hat: keine Dornen, keine Wüste, kein Wasserspeichern auf Vorrat. Er stammt aus dem Regenwald und wächst dort auf Bäumen, ähnlich wie eine Orchidee. Seine langen, verzweigten Triebe hängen weich herab und machen ihn zur idealen Ampelpflanze. Im Gegensatz zu Wüstenkakteen braucht er etwas mehr Wasser und keine pralle Sonne. Für Katzenhaushalte ist er bedenkenlos, er enthält keine giftigen Inhaltsstoffe.


    #Heilkräuter #Zimmerpflanzen #Katzen #Cats #Kräuter #Wintergarten #Balkonpflanzen #FediCats #CatsOfFediverse #Pflanzen
    @greencatman
    @cats

  18. CW: Rhipsalis baccifera (Korallenkaktus)

    Rhipsalis baccifera (Korallenkaktus)

    Rhipsalis baccifera (Korallenkaktus)

    ◾ Herkunft: Regenwälder Brasiliens und Mittelamerikas, vereinzelt auch Afrika und Inseln im Indischen Ozean
    ◾ Licht: Hell bis halbschattig, keine direkte Mittagssonne, verträgt auch etwas dunklere Standorte
    ◾ Boden: Durchlässige Kakteenerde, gern mit Sand gemischt, gleichmäßig leicht feucht, keine Staunässe
    ◾ Besonderheit: Wächst in der Natur als Aufsitzerpflanze auf Bäumen, lange hängende Triebe ohne Dornen, blüht von November bis Mai mit kleinen weißen Blüten
    ◾ Gießen: In der Wachstumszeit gleichmäßig feucht halten, im Winter deutlich weniger gießen

    ✅ Ungiftig

    Der Korallenkaktus ist ein Kaktus, der so gar nichts mit dem klassischen Bild eines Kaktus gemein hat: keine Dornen, keine Wüste, kein Wasserspeichern auf Vorrat. Er stammt aus dem Regenwald und wächst dort auf Bäumen, ähnlich wie eine Orchidee. Seine langen, verzweigten Triebe hängen weich herab und machen ihn zur idealen Ampelpflanze. Im Gegensatz zu Wüstenkakteen braucht er etwas mehr Wasser und keine pralle Sonne. Für Katzenhaushalte ist er bedenkenlos, er enthält keine giftigen Inhaltsstoffe.


    #Heilkräuter #Zimmerpflanzen #Katzen #Cats #Kräuter #Wintergarten #Balkonpflanzen #FediCats #CatsOfFediverse #Pflanzen
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  19. 🛌 Wissen fürs Kopfkissen: 📖

    #Gemüseanbau funktioniert auch auf dem #Balkon. 🌱🍅

    Welches #Gemüse eignet sich dafür gut? Ich habe bereits viele Sorten ausprobiert und bin begeistert. Vorschläge findet Ihr im Artikel!

    Oder schaut in mein #Buch „#Balkongarten für Einsteiger – Leckeres Gemüse und frische #Kräuter vom Balkon“, ISBN 978-3-384-27527-1 🌿🌞

    oekologisch-unterwegs.de/balko

    #Balkongarten #GemüseAnbau #Gartenideen #Pflanzentipps #Tomaten #Grünkohl #Paprika #Zucchini #Salat

  20. 🛌 Wissen fürs Kopfkissen: 📖

    #Gemüseanbau funktioniert auch auf dem #Balkon. 🌱🍅

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  21. 🛌 Wissen fürs Kopfkissen: 📖

    #Gemüseanbau funktioniert auch auf dem #Balkon. 🌱🍅

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  22. 🛌 Wissen fürs Kopfkissen: 📖

    #Gemüseanbau funktioniert auch auf dem #Balkon. 🌱🍅

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    #Balkongarten #GemüseAnbau #Gartenideen #Pflanzentipps #Tomaten #Grünkohl #Paprika #Zucchini #Salat

  23. Mozzarella mit 2 Füllungen
    #vegetarisch #simpel #schnellGemacht

    #Pinienkerne rösten. Grob hacken + mit #Mascarpone #Basilikum getrockneten #Tomaten SalzPfeffer verrühren.

    #Kräuter (#Basilikum #Salbei #Rosmarin #Zitronenthymian) #Knoblauch schwarze #Oliven + getrocknete #Tomaten grob hacken, im Blitzhacker zu einer groben Paste verarbeiten.

    #Mozzarella in Scheiben schneiden, mit den beiden Füllungen schichten.

  24. Mozzarella mit 2 Füllungen
    #vegetarisch #simpel #schnellGemacht

    #Pinienkerne rösten. Grob hacken + mit #Mascarpone #Basilikum getrockneten #Tomaten SalzPfeffer verrühren.

    #Kräuter (#Basilikum #Salbei #Rosmarin #Zitronenthymian) #Knoblauch schwarze #Oliven + getrocknete #Tomaten grob hacken, im Blitzhacker zu einer groben Paste verarbeiten.

    #Mozzarella in Scheiben schneiden, mit den beiden Füllungen schichten.

  25. Mozzarella mit 2 Füllungen
    #vegetarisch #simpel #schnellGemacht

    #Pinienkerne rösten. Grob hacken + mit #Mascarpone #Basilikum getrockneten #Tomaten SalzPfeffer verrühren.

    #Kräuter (#Basilikum #Salbei #Rosmarin #Zitronenthymian) #Knoblauch schwarze #Oliven + getrocknete #Tomaten grob hacken, im Blitzhacker zu einer groben Paste verarbeiten.

    #Mozzarella in Scheiben schneiden, mit den beiden Füllungen schichten.

  26. Für das heutige Abendessen habe ich schon mal was vorbereitet:

    #Kräuter (#Basilikum #Salbei #Rosmarin #Zitronenthymian) #Knoblauch schwarze #Oliven + getrocknete #Tomaten grob hacken, im Blitzhacker zu einer groben Paste verarbeiten.

    Einen kleinen Teil habe ich mit #Frischkäse gemischt, ein toller Brotaufstrich. Mit dem Rest gehts heute Abend weiter.

    #vegan #vegetarisch #Dipp #Brotaufstrich

  27. Für das heutige Abendessen habe ich schon mal was vorbereitet:

    #Kräuter (#Basilikum #Salbei #Rosmarin #Zitronenthymian) #Knoblauch schwarze #Oliven + getrocknete #Tomaten grob hacken, im Blitzhacker zu einer groben Paste verarbeiten.

    Einen kleinen Teil habe ich mit #Frischkäse gemischt, ein toller Brotaufstrich. Mit dem Rest gehts heute Abend weiter.

    #vegan #vegetarisch #Dipp #Brotaufstrich

  28. Für das heutige Abendessen habe ich schon mal was vorbereitet:

    #Kräuter (#Basilikum #Salbei #Rosmarin #Zitronenthymian) #Knoblauch schwarze #Oliven + getrocknete #Tomaten grob hacken, im Blitzhacker zu einer groben Paste verarbeiten.

    Einen kleinen Teil habe ich mit #Frischkäse gemischt, ein toller Brotaufstrich. Mit dem Rest gehts heute Abend weiter.

    #vegan #vegetarisch #Dipp #Brotaufstrich

  29. Für das heutige Abendessen habe ich schon mal was vorbereitet:

    #Kräuter (#Basilikum #Salbei #Rosmarin #Zitronenthymian) #Knoblauch schwarze #Oliven + getrocknete #Tomaten grob hacken, im Blitzhacker zu einer groben Paste verarbeiten.

    Einen kleinen Teil habe ich mit #Frischkäse gemischt, ein toller Brotaufstrich. Mit dem Rest gehts heute Abend weiter.

    #vegan #vegetarisch #Dipp #Brotaufstrich

  30. Heute coole Minzblüten, das ist die Schweizer Minze, die meinen Garten erobert hat. Natürlich auch ein Insektenmagnet, der gut duftet. Als Tee milder als meine echte Minze und goldfarben im Glas. #Moin ☀️ #Garten #Kräuter #Minze #Bloomscrolling #Fotografie

  31. Heute coole Minzblüten, das ist die Schweizer Minze, die meinen Garten erober hat. Natürlich auch ein Insektenmagnet, der gut duftet. Als Tee milder als meine echte Minze und goldfarben im Glas. #Moin ☀️ #Garten #Kräuter #Minze #Bloomscrolling #Fotografie

  32. Heute coole Minzblüten, das ist die Schweizer Minze, die meinen Garten erobert hat. Natürlich auch ein Insektenmagnet, der gut duftet. Als Tee milder als meine echte Minze und goldfarben im Glas. #Moin ☀️ #Garten #Kräuter #Minze #Bloomscrolling #Fotografie

  33. Heute coole Minzblüten, das ist die Schweizer Minze, die meinen Garten erober hat. Natürlich auch ein Insektenmagnet, der gut duftet. Als Tee milder als meine echte Minze und goldfarben im Glas. #Moin ☀️ #Garten #Kräuter #Minze #Bloomscrolling #Fotografie

  34. 🛌 Wissen fürs Kopfkissen: 📖

    #Gemüseanbau funktioniert auch auf dem #Balkon. 🌱🍅

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  35. 🛌 Wissen fürs Kopfkissen: 📖

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  36. 🛌 Wissen fürs Kopfkissen: 📖

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  37. 🛌 Wissen fürs Kopfkissen: 📖

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