#khgmettmann — Public Fediverse posts
Live and recent posts from across the Fediverse tagged #khgmettmann, aggregated by home.social.
-
Jung und schon so weise
Während meiner wunderbaren Jahre auf dem Konrad-Heresbach-Gymnasium in Mettmann haben wir uns morgens mit einem kleinen, befreundeten Kreis rechtzeitig vor dem Unterricht getroffen, uns umarmt, kurz gequatscht und sind dann mit diesen wohligen Gefühlen in unseren jeweiligen Unterricht gegangen.
Ein Erlebnis ist mir haften geblieben: Eine von uns, Susanne, hatte immer ein Strahlen und Lachen auf dem Gesicht. Ich habe ihr mal gesagt, dass ich es toll finde, dass sie immer so gut drauf sei. Und sie hat mir geantwortet: "Wenn ich nicht wüsste, was Tränen sind, wüsste ich auch nicht, was Lachen ist."
Sie war etwa 18 und ich seinerzeit erstaunt und erfreut über diese Erkenntnis eines jungen Menschen.
#weisheit #jugend #khgmettmann #freunde #wohlgefühl #strahlen #lachen #tränen
-
Jung und schon so weise
Während meiner wunderbaren Jahre auf dem Konrad-Heresbach-Gymnasium in Mettmann haben wir uns morgens mit einem kleinen, befreundeten Kreis rechtzeitig vor dem Unterricht getroffen, uns umarmt, kurz gequatscht und sind dann mit diesen wohligen Gefühlen in unseren jeweiligen Unterricht gegangen.
Ein Erlebnis ist mir haften geblieben: Eine von uns, Susanne, hatte immer ein Strahlen und Lachen auf dem Gesicht. Ich habe ihr mal gesagt, dass ich es toll finde, dass sie immer so gut drauf sei. Und sie hat mir geantwortet: "Wenn ich nicht wüsste, was Tränen sind, wüsste ich auch nicht, was Lachen ist."
Sie war etwa 18 und ich seinerzeit erstaunt und erfreut über diese Erkenntnis eines jungen Menschen.
#weisheit #jugend #khgmettmann #freunde #wohlgefühl #strahlen #lachen #tränen
-
Mein Konrad-Heresbach-Gymnasium Mettmann, das ich von 1962 bis 1973 besucht habe, wird mir in dauerhafter schöner Erinnerung bleiben. Es waren sehr wertvolle Jahre in meinem Leben. Mein besonderer Dank gilt meinem langjährigen Klassenlehrer Herr Meyer, der mir eine ehrliche, zuverlässige und authentische Lebensweise vorgelebt hat.
Danke Herr Meyer und auch den Menschen, die mir wahre Freunde waren.#khgmettmann #gymnasium #mettmann #klassenlehrer #ehrlichkeit #zuverlässigkeit #authentizität #lebensweise #danke #dank
-
Wülfrath - meine Heimatstadt
Weder meine Geburts- und Studienstadt Wuppertal noch meine jetzige Wohnstadt Solingen habe ich je als Heimatstadt gesehen noch gefühlt. Beide sehe und empfinde ich als eine Art von "vorüber gehenden Aufenthaltsorten" in der Mitte meines Lebens.
Gefühlte und tatsächliche Heimatstadt ist nach wie vor die Stadt meiner Kindheit und Jugend – meine Heimatstadt Wülfrath. Dort habe ich von meinem sechsten Lebensjahr (meiner Einschulung in die katholische Volksschule in Wülfrath) bis zu meinem 22. Lebensjahr (dem Beginn meines Lehrerstudiums an der Gesamthochschule Wuppertal) gelebt, gearbeitet, gewirkt und mir die charakterlichen Grundlagen für mein weiteres Lebens erarbeitet. Meine wesentliche und grundsätzliche Sozialisation verbinde ich mit vielen Wülfrather Menschen, von denen mir auch heute noch zwei sehr nahe stehen und wir unseren Kontakt über die Jahrzehnte hinweg pflegen. Meine Jahre in Wülfrath sind zudem sehr eng verzahnt mit meinen wertvollen und lehrreichen Jahren am Gymnasium in der unmittelbaren Nachbarstadt Mettmann.
Bis auf wenige Ausnahmen ist Wülfrath immer noch das Wülfrath meiner Kindheit und meiner Jugend. Innerstädtisch gibt es noch sehr viel Grün, was ich auf einigen Fotos darstellen möchte. Viele der Fotos rufen angenehme Erinnerungen in mir wach – Erinnerungen, die mein Leben immer noch bereichern. Leider sind die Fotos nicht mehr abrufbar.
#gerhardsgedankenbuch #wülfrath #mettmann #khgmettmann #heimatstadt #kindheit #jugend #charakter #kontakte
-
Wülfrath - meine Heimatstadt
Weder meine Geburts- und Studienstadt Wuppertal noch meine jetzige Wohnstadt Solingen habe ich je als Heimatstadt gesehen noch gefühlt. Beide sehe und empfinde ich als eine Art von "vorüber gehenden Aufenthaltsorten" in der Mitte meines Lebens.
Gefühlte und tatsächliche Heimatstadt ist nach wie vor die Stadt meiner Kindheit und Jugend – meine Heimatstadt Wülfrath. Dort habe ich von meinem sechsten Lebensjahr (meiner Einschulung in die katholische Volksschule in Wülfrath) bis zu meinem 22. Lebensjahr (dem Beginn meines Lehrerstudiums an der Gesamthochschule Wuppertal) gelebt, gearbeitet, gewirkt und mir die charakterlichen Grundlagen für mein weiteres Lebens erarbeitet. Meine wesentliche und grundsätzliche Sozialisation verbinde ich mit vielen Wülfrather Menschen, von denen mir auch heute noch zwei sehr nahe stehen und wir unseren Kontakt über die Jahrzehnte hinweg pflegen. Meine Jahre in Wülfrath sind zudem sehr eng verzahnt mit meinen wertvollen und lehrreichen Jahren am Gymnasium in der unmittelbaren Nachbarstadt Mettmann.
Bis auf wenige Ausnahmen ist Wülfrath immer noch das Wülfrath meiner Kindheit und meiner Jugend. Innerstädtisch gibt es noch sehr viel Grün, was ich auf einigen Fotos darstellen möchte. Viele der Fotos rufen angenehme Erinnerungen in mir wach – Erinnerungen, die mein Leben immer noch bereichern. Leider sind die Fotos nicht mehr abrufbar.
#gerhardsgedankenbuch #wülfrath #mettmann #khgmettmann #heimatstadt #kindheit #jugend #charakter #kontakte
-
Wülfrath - meine Heimatstadt
Weder meine Geburts- und Studienstadt Wuppertal noch meine jetzige Wohnstadt Solingen habe ich je als Heimatstadt gesehen noch gefühlt. Beide sehe und empfinde ich als eine Art von "vorüber gehenden Aufenthaltsorten" in der Mitte meines Lebens.
Gefühlte und tatsächliche Heimatstadt ist nach wie vor die Stadt meiner Kindheit und Jugend – meine Heimatstadt Wülfrath. Dort habe ich von meinem sechsten Lebensjahr (meiner Einschulung in die katholische Volksschule in Wülfrath) bis zu meinem 22. Lebensjahr (dem Beginn meines Lehrerstudiums an der Gesamthochschule Wuppertal) gelebt, gearbeitet, gewirkt und mir die charakterlichen Grundlagen für mein weiteres Lebens erarbeitet. Meine wesentliche und grundsätzliche Sozialisation verbinde ich mit vielen Wülfrather Menschen, von denen mir auch heute noch zwei sehr nahe stehen und wir unseren Kontakt über die Jahrzehnte hinweg pflegen. Meine Jahre in Wülfrath sind zudem sehr eng verzahnt mit meinen wertvollen und lehrreichen Jahren am Gymnasium in der unmittelbaren Nachbarstadt Mettmann.
Bis auf wenige Ausnahmen ist Wülfrath immer noch das Wülfrath meiner Kindheit und meiner Jugend. Innerstädtisch gibt es noch sehr viel Grün, was ich auf einigen Fotos darstellen möchte. Viele der Fotos rufen angenehme Erinnerungen in mir wach – Erinnerungen, die mein Leben immer noch bereichern. Leider sind die Fotos nicht mehr abrufbar.
#gerhardsgedankenbuch #wülfrath #mettmann #khgmettmann #heimatstadt #kindheit #jugend #charakter #kontakte
-
Wülfrath - meine Heimatstadt
Weder meine Geburts- und Studienstadt Wuppertal noch meine jetzige Wohnstadt Solingen habe ich je als Heimatstadt gesehen noch gefühlt. Beide sehe und empfinde ich als eine Art von "vorüber gehenden Aufenthaltsorten" in der Mitte meines Lebens.
Gefühlte und tatsächliche Heimatstadt ist nach wie vor die Stadt meiner Kindheit und Jugend – meine Heimatstadt Wülfrath. Dort habe ich von meinem sechsten Lebensjahr (meiner Einschulung in die katholische Volksschule in Wülfrath) bis zu meinem 22. Lebensjahr (dem Beginn meines Lehrerstudiums an der Gesamthochschule Wuppertal) gelebt, gearbeitet, gewirkt und mir die charakterlichen Grundlagen für mein weiteres Lebens erarbeitet. Meine wesentliche und grundsätzliche Sozialisation verbinde ich mit vielen Wülfrather Menschen, von denen mir auch heute noch zwei sehr nahe stehen und wir unseren Kontakt über die Jahrzehnte hinweg pflegen. Meine Jahre in Wülfrath sind zudem sehr eng verzahnt mit meinen wertvollen und lehrreichen Jahren am Gymnasium in der unmittelbaren Nachbarstadt Mettmann.
Bis auf wenige Ausnahmen ist Wülfrath immer noch das Wülfrath meiner Kindheit und meiner Jugend. Innerstädtisch gibt es noch sehr viel Grün, was ich auf einigen Fotos darstellen möchte. Viele der Fotos rufen angenehme Erinnerungen in mir wach – Erinnerungen, die mein Leben immer noch bereichern. Leider sind die Fotos nicht mehr abrufbar.
#gerhardsgedankenbuch #wülfrath #mettmann #khgmettmann #heimatstadt #kindheit #jugend #charakter #kontakte
-
Wülfrath - meine Heimatstadt
Weder meine Geburts- und Studienstadt Wuppertal noch meine jetzige Wohnstadt Solingen habe ich je als Heimatstadt gesehen noch gefühlt. Beide sehe und empfinde ich als eine Art von "vorüber gehenden Aufenthaltsorten" in der Mitte meines Lebens.
Gefühlte und tatsächliche Heimatstadt ist nach wie vor die Stadt meiner Kindheit und Jugend – meine Heimatstadt Wülfrath. Dort habe ich von meinem sechsten Lebensjahr (meiner Einschulung in die katholische Volksschule in Wülfrath) bis zu meinem 22. Lebensjahr (dem Beginn meines Lehrerstudiums an der Gesamthochschule Wuppertal) gelebt, gearbeitet, gewirkt und mir die charakterlichen Grundlagen für mein weiteres Lebens erarbeitet. Meine wesentliche und grundsätzliche Sozialisation verbinde ich mit vielen Wülfrather Menschen, von denen mir auch heute noch zwei sehr nahe stehen und wir unseren Kontakt über die Jahrzehnte hinweg pflegen. Meine Jahre in Wülfrath sind zudem sehr eng verzahnt mit meinen wertvollen und lehrreichen Jahren am Gymnasium in der unmittelbaren Nachbarstadt Mettmann.
Bis auf wenige Ausnahmen ist Wülfrath immer noch das Wülfrath meiner Kindheit und meiner Jugend. Innerstädtisch gibt es noch sehr viel Grün, was ich auf einigen Fotos darstellen möchte. Viele der Fotos rufen angenehme Erinnerungen in mir wach – Erinnerungen, die mein Leben immer noch bereichern. Leider sind die Fotos nicht mehr abrufbar.
#gerhardsgedankenbuch #wülfrath #mettmann #khgmettmann #heimatstadt #kindheit #jugend #charakter #kontakte
-
Mein Leben in Kurzform
23. Dezember 1950: An diesem Tag erblickte ich nicht ganz freiwillig das Licht der Welt. Ursprünglich sollte mein Leben schon am 11. Dezember beginnen, aber die Nabelschnur hatte sich um meinen Hals gewickelt. Und da für mich schon fast „Matthei am Letzten“ war, wurde ich ungefragt mit einem Kaiserschnitt in dieses Leben befördert.
1958 bis 1962: Meine Jahre an der Volksschule Wülfrath. Damals war ich noch einer der besten Schüler. Ich musste dafür nicht einmal etwas tun, es flog mich „einfach so“ an. Lang, lang ist´s her.
1962 bis 1973: Diese Jahre waren – das kann ich auch mit guten Gefühlen noch nach Jahrzehnten sagen – die schönsten Jahre meines Lebens. Es waren meine Jahre am Konrad-Herebach-Gymnasium in Mettmann. Ich war sozial eingebunden. Ich hatte viele Kontakte.Ich fühlte mich wohl unter all den Menschen – meinen Klassenkameraden und auch den Lehrern. Es waren Jahre voller geistiger und gefühlsmäßiger Anregungen, Jahre gefüllt mit wunderbarem Leben.
Als ich noch motorisiert war, habe ich mein altes Gymnasium alle ein bis zwei Jahre besucht, bin durch die Flure gegangen, sah die alten Wandmalereien und habe mich jedes Mal wie zu Hause gefühlt. Diese Jahre haben in mir sehr tiefe Spuren hinterlassen – Spuren, an die ich mich sehr gerne erinnere und die ich sehr gerne in mir weiter leben lasse.1973 bis 1976: In diesen Jahren habe ich an der damaligen Gesamthochschule Wuppertal mein Lehrerstudium für die Sekundarstufe I gemacht – und meinen größten Lebensfehler: Ich habe dieses Studium nach dem ersten und vor dem zweiten Staatsexamen abgebrochen. Das zweite Staatsexamen wäre meine Möglichkeit für den Lehrerberuf gewesen. Dieser Fehler war ein Teil meiner unruhigen Berufsjahre, die dann in über zwanzig Jahren Arbeitslosigkeit geendet sind.
2004 bis 2006: In diesen Jahre habe ich einen erfolgreichen IHK-Abschluss zum Kaufmann im Gesundheitswesen gemacht. Auch das half mir nicht, wieder in den Beruf einzusteigen. Doch nicht nur für mich gab es keinen Wiedereinstieg, weil von meinen 16 Mitschüler(innen) nur eine den Wiedereinstieg geschafft hat.
Auf meine Berufsjahre möchte ich an dieser Stelle nicht weiter eingehen, weil ich hier in meinem Gedankenbuch schon sehr viel darüber geschrieben habe: . . .
Wenn ich nicht meine wunderbaren Jugendjahre hätte leben dürfen, würde ich heute nicht mehr leben. Erst diese wunderbaren Jahre haben in mir eine Kraft und eine Lebensfreude (ja, die habe ich immer noch, auch wenn es oft nicht so scheint) wachsen lassen, die es mir heute ermöglichen, nicht nur zu überleben, sondern zu leben – trotz aller materiellen, immateriellen, zwischenmenschlichen und sozialen Einschränkungen.
#gerhardsgedankenbuch #leben #kurzform #berufsjahre #jugendjahre #kraft #lebensfreue #einschränkungen #khgmettmann #mettmann #kontakte #lehrerstudium #lebensfehler
-
Ein authentisches Vorbild
Mein erstes authentisches Vorbild war Herr Meyer, mein langjähriger Klassenlehrer während meiner Schulzeit auf dem Konrad-Heresbach-Gymnasium in Mettmann. Er war nicht nur ein Mensch des Wortes, sondern auch ein Mensch der Tat. Er stand konsequent auch in Taten zu seinen Worten. Ihm habe ich geglaubt, ihm habe ich vertraut, er war für mich weniger Lehrer als vielmehr Mensch, von dem ich auch menschlich sehr viel lernen durfte.
Wenn ich mal wieder den Unterricht störte und Herr Meyer - er war ein sehr geduldiger Mensch - mich in meine Grenzen verwies, so habe ich das sofort umgesetzt, weil ich genau wusste, dass er andernfalls die angedrohte Konsequenz auch wahr machen würde. Bei einer anderen Gelegenheit hatte die Klassenkonferenz ihn als meinen Klassenlehrer beauftragt, meinen Eltern zu empfehlen, mich von der Schule zu nehmen, weil ich für die Schule nicht mehr tragbar sei. Er hat das auf eigenes Risiko nicht getan, weil er der Überzeugung war, das wäre der falscheste Schritt, den die Schule überhaupt gehen konnte. Dafür bin ich ihm heute noch dankbar. Erfahren habe ich davon erst Jahre später.
Sehr geehrter Herr Meyer, gleich an welcher "Anschrift" Sie diese Worte erreichen: Ich möchte Ihnen ein herzliches Dankeschön sagen für die Jahre, die Sie mich mehr als Mensch denn als Lehrer durch mein Leben begleitet haben. Es war wunderbar für mich - auch wenn ich das damals noch nicht so empfunden habe -, Ihnen vertrauen zu dürfen und zu können.
#gerhardsgedankenbuch ##authentizität #vorbild #klassenlehrer #khgmettmann #vertrauen #vertrauenswürdig #geduld #klassenkonferenz #schule #risiko #überzeugung #dankbarkeit #mensch #leben #begleitung
-
Die guten alten Zeiten
Die Vergangenheit - so wie ich sie damals in meinen guten alten Zeiten empfunden habe - lässt sich sicherlich nicht 1 : 1 zurück holen, weil meine persönlichen Umstände und die heutige soziale Wirklichkeit sich teils sehr krass unterscheiden. Mit meinen guten alten Zeiten umschreibe ich meine Schulzeit auf dem Gymnasium mit meinem sozialen Eingebundensein bis etwa zum Alter von 35 Jahren. Es war die Zeit (ich meine mein Alter von etwa 35), in der sich die Wirtschaft schon längst globalisiert hatte und die Politik sich eifrig bemühte, diesen Prozess nachzuahmen.
In meinen guten alten Zeiten gab es noch Gegebenheit, die ich heute kaum bis gar nicht mehr oder nur noch in winzigen Resten finde:
- Da gab es in allererster Linie das Freisein von sozialen Ängsten vor dem Heute und vor dem Morgen. Wir lebten noch in verhältnismäßig abgesicherten Verhältnissen. Diese Verhältnisse finde (mit Sicherheit nicht nur) ich gar nicht mehr.
- Ich musste nicht darum kämpfen, Zeit zum Innehalten, zum Nachdenken über mich, meine mir wichtigen Menschen und meine Gegenwart und Zukunft zu haben.
- Es gab noch eine verhältnismäßig gute Sicherheit in feste und langfristige Arbeitsplätze.
- Arbeitslose wurden nicht schikaniert und mussten nicht - wie ich - mehrere tausend Bewerbungen schreiben, um vielleicht mal den ein oder anderen befristeten Job zu bekommen.
- Auch die Teilhabe am sozialen Leben war für Arbeitslose in den guten alten Zeiten noch ziemlich gut möglich, weil der Staat sich noch nicht aus seiner sozialen und menschlichen Verantwortung gestohlen hatte.
- Es gab noch gelebte menschliche und soziale Solidarität. Heute ist sich doch nur noch Jeder selbst der Nächste - und vielleicht kommen dann irgendwo und irgendwann auch noch die Mitmenschen.
Das sind alles Gegebenheiten, die ich heute sehr vermisse. Das ein oder andere werde ich heute möglicherweise noch - zumindest in Ansätzen - verwirklichen können. Doch mit zunehmendem Alter läuft mir die Zeit immer schneller davon. Und die Zeiten des Innehaltens und Entspannes sind selten geworden.
#vergangenheit #khgmettmann #eingebundensein #ängste #sicherheit #nachdenken #gegenwart #zukunft #arbeitsplätze #bewerbungen #teilhabe #verantwortung #solidarität #mitmenschen #gegebenheiten #alter #zeit #innehalten #entspannen
-
Die guten alten Zeiten
Die Vergangenheit - so wie ich sie damals in meinen guten alten Zeiten empfunden habe - lässt sich sicherlich nicht 1 : 1 zurück holen, weil meine persönlichen Umstände und die heutige soziale Wirklichkeit sich teils sehr krass unterscheiden. Mit meinen guten alten Zeiten umschreibe ich meine Schulzeit auf dem Gymnasium mit meinem sozialen Eingebundensein bis etwa zum Alter von 35 Jahren. Es war die Zeit (ich meine mein Alter von etwa 35), in der sich die Wirtschaft schon längst globalisiert hatte und die Politik sich eifrig bemühte, diesen Prozess nachzuahmen.
In meinen guten alten Zeiten gab es noch Gegebenheit, die ich heute kaum bis gar nicht mehr oder nur noch in winzigen Resten finde:
- Da gab es in allererster Linie das Freisein von sozialen Ängsten vor dem Heute und vor dem Morgen. Wir lebten noch in verhältnismäßig abgesicherten Verhältnissen. Diese Verhältnisse finde (mit Sicherheit nicht nur) ich gar nicht mehr.
- Ich musste nicht darum kämpfen, Zeit zum Innehalten, zum Nachdenken über mich, meine mir wichtigen Menschen und meine Gegenwart und Zukunft zu haben.
- Es gab noch eine verhältnismäßig gute Sicherheit in feste und langfristige Arbeitsplätze.
- Arbeitslose wurden nicht schikaniert und mussten nicht - wie ich - mehrere tausend Bewerbungen schreiben, um vielleicht mal den ein oder anderen befristeten Job zu bekommen.
- Auch die Teilhabe am sozialen Leben war für Arbeitslose in den guten alten Zeiten noch ziemlich gut möglich, weil der Staat sich noch nicht aus seiner sozialen und menschlichen Verantwortung gestohlen hatte.
- Es gab noch gelebte menschliche und soziale Solidarität. Heute ist sich doch nur noch Jeder selbst der Nächste - und vielleicht kommen dann irgendwo und irgendwann auch noch die Mitmenschen.
Das sind alles Gegebenheiten, die ich heute sehr vermisse. Das ein oder andere werde ich heute möglicherweise noch - zumindest in Ansätzen - verwirklichen können. Doch mit zunehmendem Alter läuft mir die Zeit immer schneller davon. Und die Zeiten des Innehaltens und Entspannes sind selten geworden.
#vergangenheit #khgmettmann #eingebundensein #ängste #sicherheit #nachdenken #gegenwart #zukunft #arbeitsplätze #bewerbungen #teilhabe #verantwortung #solidarität #mitmenschen #gegebenheiten #alter #zeit #innehalten #entspannen
-
Die guten alten Zeiten
Die Vergangenheit - so wie ich sie damals in meinen guten alten Zeiten empfunden habe - lässt sich sicherlich nicht 1 : 1 zurück holen, weil meine persönlichen Umstände und die heutige soziale Wirklichkeit sich teils sehr krass unterscheiden. Mit meinen guten alten Zeiten umschreibe ich meine Schulzeit auf dem Gymnasium mit meinem sozialen Eingebundensein bis etwa zum Alter von 35 Jahren. Es war die Zeit (ich meine mein Alter von etwa 35), in der sich die Wirtschaft schon längst globalisiert hatte und die Politik sich eifrig bemühte, diesen Prozess nachzuahmen.
In meinen guten alten Zeiten gab es noch Gegebenheit, die ich heute kaum bis gar nicht mehr oder nur noch in winzigen Resten finde:
- Da gab es in allererster Linie das Freisein von sozialen Ängsten vor dem Heute und vor dem Morgen. Wir lebten noch in verhältnismäßig abgesicherten Verhältnissen. Diese Verhältnisse finde (mit Sicherheit nicht nur) ich gar nicht mehr.
- Ich musste nicht darum kämpfen, Zeit zum Innehalten, zum Nachdenken über mich, meine mir wichtigen Menschen und meine Gegenwart und Zukunft zu haben.
- Es gab noch eine verhältnismäßig gute Sicherheit in feste und langfristige Arbeitsplätze.
- Arbeitslose wurden nicht schikaniert und mussten nicht - wie ich - mehrere tausend Bewerbungen schreiben, um vielleicht mal den ein oder anderen befristeten Job zu bekommen.
- Auch die Teilhabe am sozialen Leben war für Arbeitslose in den guten alten Zeiten noch ziemlich gut möglich, weil der Staat sich noch nicht aus seiner sozialen und menschlichen Verantwortung gestohlen hatte.
- Es gab noch gelebte menschliche und soziale Solidarität. Heute ist sich doch nur noch Jeder selbst der Nächste - und vielleicht kommen dann irgendwo und irgendwann auch noch die Mitmenschen.
Das sind alles Gegebenheiten, die ich heute sehr vermisse. Das ein oder andere werde ich heute möglicherweise noch - zumindest in Ansätzen - verwirklichen können. Doch mit zunehmendem Alter läuft mir die Zeit immer schneller davon. Und die Zeiten des Innehaltens und Entspannes sind selten geworden.
#vergangenheit #khgmettmann #eingebundensein #ängste #sicherheit #nachdenken #gegenwart #zukunft #arbeitsplätze #bewerbungen #teilhabe #verantwortung #solidarität #mitmenschen #gegebenheiten #alter #zeit #innehalten #entspannen
-
Was ist für mich Heimat?
Allgemein geantwortet: überall da, wo ich mich wohlfühle.
Meine grundlegende Heimat war mein Elternhaus. Dort wurden die Grundlagen gelegt für das Leben, das ich heute lebe.
Meine Schulzeit auf dem Konrad-Heresbach-Gymnasium in Mettmann war und ist vom Gefühl her immer noch meine wichtigste Heimat. Dort hatte ich Menschen, die ich und die mich liebten. Ich hatte tolle Lehrer. Hervorheben möchte einen langjährigen Klassenlehrer, von dem ich Toleranz, Verständnis und Authentizität kennen lernen durfte. Und ich hatte Menschen, die ich zu recht als Freundinnen und Freunde empfunden habe. Leider sind diese Freunschaften alle eingeschlafen.
Jahrelang habe ich mich politisch eingesetzt für Frieden, für Kultur, für Zwischenmenschlichkeit, für Demokratie. Auch diese Jahre waren Heimat für mich. Sie haben mein Denken, Fühlen und Handeln auf andere Weise geprägt als mein Elternhaus und meine Schulzeit.
Weder in meinem Elternhaus noch auf dem Gymnasium noch in meinem politischen Wirken musste ich um Anerkennung kämpfen - ich wurde so angenommen wie ich war.
Auch meine Naturverbundenheit ist für mich Heimat. Mich in der Natur bewegen und sie mit allen Sinnen in mich aufnehmen und wirken lassen.
#heimat #elternhaus #schulzeit #khgmettmann #liebe #lehrer #toleranz #verständnis #authentizität #freundschaften #frieden #kultur #zwischenmenschlichkeit #demokratie #denken #fühlen #handeln #anerkennung #naturverbundheit #natur
-
Spuren aus meinem Leben
Als ich noch motorisiert war, bin ich so etwa alle zwei Jahre in mein altes Gymnasium gefahren, bin durch die Flure gegangen, habe mir die bemalten Wände angesehen und die Atmosphäre dieses Gebäudes eingeatmet und mit meinen anderen Sinnen in mich aufgenommen.
In diesen Klassenzimmern, Fluren, auf dem Schulhof habe ich von Lehrern und Mitschülern sehr viel gelernt, das auch noch mein Leben im Jetzt prägt. Und ich denke an diese Jahre sehr gerne und auch mit etwas Wehmut zurück, weil ich damals im Vergleich zu Heute noch angstfrei vor dem Heute und Morgen leben durfte und konnte.
Bei meinem letzten Besuch stand ich schon im Ausgang, warf einen letzen Blick zurück ins Gebäude und entdeckte ein größeres Foto, das mich neugierig machte. Es war ein Bild mit den Mitgliedern des Pädagogisch-Psychologischen Ausschusses.
Donnerwetter! – habe ich überrascht und erfreut gedacht. Dieser Ausschuss war vor über 30 Jahren "mein Kind" und dieses Kind ist heute erwachsen geworden. Der Pädagogisch-Psychologische Ausschuss ist gleichwertig mit Lehrern und Schülern besetzt und hilft bei der Lösung von Konflikten zwischen Schülern und Lehrern, bevor sie eskalieren.
Eine motivierende und nachhaltige Erfahrung
#spuren #gymnasium #khgmettmann #atmosphäre #lehrer #mitschüler #wehmut #angstfrei #meinKind #schüler #konfliktlösungen #motivation #nachhaltigkeit #erfahrung
-
Die schönsten Zeiten meines Lebens verbinde ich mit den Städten #Wülfrath und #Mettmann
#khgmettmann #engagement #eingebundensein #soziale Netzwerke
-
Jung und schon so weise
Während meiner wunderbaren Jahre auf dem Konrad-Heresbach-Gymnasium in Mettmann haben wir uns morgens mit einem kleinen, befreundeten Kreis rechtzeitig vor dem Unterricht getroffen, uns umarmt, kurz gequatscht und sind dann mit diesen wohligen Gefühlen in unseren jeweiligen Unterricht gegangen.
Ein Erlebnis ist mir haften geblieben: Eine von uns, Susanne, hatte immer ein Strahlen und Lachen auf dem Gesicht. Ich habe ihr mal gesagt, dass ich es toll finde, dass sie immer so gut drauf sei. Und sie hat mir geantwortet: "Wenn ich nicht wüsste, was Tränen sind, wüsste ich auch nicht, was Lachen ist."
Sie war etwa 18 und ich seinerzeit erstaunt und erfreut über diese Erkenntnis eines jungen Menschen.
#gerhardsgedankenbuch #jung #weise #tränen #lachen #khgmettmann #umarmungen #gefühle #jungerMensch #erkenntnis
-
Schulschreck Nummer 1
Als ich noch motorisiert war, habe ich hin und wieder meine Lieblingsschule (diese Schule habe ich wirklich geliebt!) besucht - das Konrad Heresbach Gymnasium in Mettmann, in dem ich die Hochzeit meines Lebens leben und erleben durfte. Bei einem dieser Besuche begegnete mir ein ehemaliger Deutschlehrer, der mich sofort wieder erkannt, aber meinen Namen vergessen hatte. Er überlegte laut mit dem Worten:
"Warum komme ich denn nicht auf ihren Namen? Sie waren Schulschreck Nummer 1."
Soso - schmunzelte ich in mich hinein, ein kritischer Schüler aus Lehrersicht. Er meinte es humorvoll, kam auch noch auf meinen Namen, und wir hatten noch ein schönes Gespräch.
#gerhardsgedankenbuch #schulschreck #khgmettmann #lieblingsschule #schule #hochzeit #namen #schüler #lehrersicht #humor #schönesGespräch
-
Schulschreck Nummer 1
Als ich noch motorisiert war, habe ich hin und wieder meine Lieblingsschule (diese Schule habe ich wirklich geliebt!) besucht - das Konrad Heresbach Gymnasium in Mettmann, in dem ich die Hochzeit meines Lebens leben und erleben durfte. Bei einem dieser Besuche begegnete mir ein ehemaliger Deutschlehrer, der mich sofort wieder erkannt, aber meinen Namen vergessen hatte. Er überlegte laut mit dem Worten:
"Warum komme ich denn nicht auf ihren Namen? Sie waren Schulschreck Nummer 1."
Soso - schmunzelte ich in mich hinein, ein kritischer Schüler aus Lehrersicht. Er meinte es humorvoll, kam auch noch auf meinen Namen, und wir hatten noch ein schönes Gespräch.
#gerhardsgedankenbuch #schulschreck #khgmettmann #lieblingsschule #schule #hochzeit #namen #schüler #lehrersicht #humor #schönesGespräch
-
Schulschreck Nummer 1
Als ich noch motorisiert war, habe ich hin und wieder meine Lieblingsschule (diese Schule habe ich wirklich geliebt!) besucht - das Konrad Heresbach Gymnasium in Mettmann, in dem ich die Hochzeit meines Lebens leben und erleben durfte. Bei einem dieser Besuche begegnete mir ein ehemaliger Deutschlehrer, der mich sofort wieder erkannt, aber meinen Namen vergessen hatte. Er überlegte laut mit dem Worten:
"Warum komme ich denn nicht auf ihren Namen? Sie waren Schulschreck Nummer 1."
Soso - schmunzelte ich in mich hinein, ein kritischer Schüler aus Lehrersicht. Er meinte es humorvoll, kam auch noch auf meinen Namen, und wir hatten noch ein schönes Gespräch.
#gerhardsgedankenbuch #schulschreck #khgmettmann #lieblingsschule #schule #hochzeit #namen #schüler #lehrersicht #humor #schönesGespräch
-
Schulschreck Nummer 1
Als ich noch motorisiert war, habe ich hin und wieder meine Lieblingsschule (diese Schule habe ich wirklich geliebt!) besucht - das Konrad Heresbach Gymnasium in Mettmann, in dem ich die Hochzeit meines Lebens leben und erleben durfte. Bei einem dieser Besuche begegnete mir ein ehemaliger Deutschlehrer, der mich sofort wieder erkannt, aber meinen Namen vergessen hatte. Er überlegte laut mit dem Worten:
"Warum komme ich denn nicht auf ihren Namen? Sie waren Schulschreck Nummer 1."
Soso - schmunzelte ich in mich hinein, ein kritischer Schüler aus Lehrersicht. Er meinte es humorvoll, kam auch noch auf meinen Namen, und wir hatten noch ein schönes Gespräch.
#gerhardsgedankenbuch #schulschreck #khgmettmann #lieblingsschule #schule #hochzeit #namen #schüler #lehrersicht #humor #schönesGespräch
-
Über mich
23. Dezember 1950: An diesem Tag erblickte ich nicht ganz freiwillig das Licht der Welt. Ursprünglich sollte mein Leben schon am 11. Dezember beginnen, aber die Nabelschnur hatte sich um meinen Hals gewickelt. Und da für mich schon fast „Matthei am Letzten“ war, wurde ich ungefragt mit einem Kaiserschnitt in dieses Leben befördert.
1958 bis 1962: Meine Jahre an der Volksschule Wülfrath. Damals war ich noch einer der besten Schüler. Ich musste dafür nicht einmal etwas tun, es flog mich „einfach so“ an. Lang, lang ist´s her.
1962 bis 1973: Diese Jahre waren – das kann ich auch mit guten Gefühlen noch nach Jahrzehnten sagen – die schönsten Jahre meines Lebens. Es waren meine Jahre am Konrad-Herebach-Gymnasium in Mettmann. Ich war sozial eingebunden. Ich hatte viele Kontakte.Ich fühlte mich wohl unter all den Menschen – meinen Klassenkameraden und auch den Lehrern. Es waren Jahre voller geistiger und gefühlsmäßiger Anregungen, Jahre gefüllt mit wunderbarem Leben.
Als ich noch motorisiert war, habe ich mein altes Gymnasium alle ein bis zwei Jahre besucht, bin durch die Flure gegangen, sah die alten Wandmalereien und habe mich jedes Mal wie zu Hause gefühlt. Diese Jahre haben in mir sehr tiefe Spuren hinterlassen – Spuren, an die ich mich sehr gerne erinnere und die ich sehr gerne in mir weiter leben lasse.1973 bis 1976: In diesen Jahren habe ich an der damaligen Gesamthochschule Wuppertal mein Lehrerstudium für die Sekundarstufe I gemacht – und meinen größten Lebensfehler: Ich habe dieses Studium nach dem ersten und vor dem zweiten Staatsexamen abgebrochen. Das zweite Staatsexamen wäre meine Möglichkeit für den Lehrerberuf gewesen. Dieser Fehler war ein Teil meiner unruhigen Berufsjahre, die dann in über zwanzig Jahren Arbeitslosigkeit geendet sind.
2004 bis 2006: In diesen Jahre habe ich einen erfolgreichen IHK-Abschluss zum Kaufmann im Gesundheitswesen gemacht. Auch das half mir nicht, wieder in den Beruf einzusteigen. Doch nicht nur für mich gab es keinen Wiedereinstieg, weil von meinen 16 Mitschüler(innen) nur eine den Wiedereinstieg geschafft hat.
Auf meine Berufsjahre möchte ich an dieser Stelle nicht weiter eingehen, weil ich hier in meinem Gedankenbuch schon sehr viel darüber geschrieben habe: Ich habe etwa 2.000 Absagen verarbeiten müssen – die Folgen begleiten mich bis heute. Leider muss ich feststellen, dass Arbeitgeber keine fähigen Mitarbeiter brauchen, sonder Arbeitssklaven. Und Mitdenken ist in der Theorie erwünscht, aber in der Praxis hat man die Schnauze zu halten – erst recht, wenn man fähig ist, in Zusammenhängen zu denken.
Würde ich näher auf meine Berufsjahre eingehen, würde ich auch Namen von Arbeitgebern nennen. Und in unserer wirtschaftsfreundlichen Demokratie würde mir das bestimmt einige Klagen einbringen – Klagen, auf die ich mich weder nervlich noch finanziell einlassen will und kann, Klagen, die ohnehin zugunsten der Arbeitgeber ausgehen würden.
Wenn ich nicht meine wunderbaren Jugendjahre hätte leben dürfen, würde ich heute nicht mehr leben. Erst diese wunderbaren Jahre haben in mir eine Kraft und eine Lebensfreude (ja, die habe ich immer noch, auch wenn es oft nicht so scheint) wachsen lassen, die es mir heute ermöglichen, nicht nur zu über-leben, sondern zu leben – trotz aller materiellen und immateriellen Einschränkungen.#gerhardsgedankenbuch #kaiserschnitt #volksschule #wülfrath #khgmettmann #spuren #lehrerstudium #lebensfehler #berufsjahre #arbeitslosigkeit #wiedereinstieg #berufsjahre #jugendjahre #einschränkungen #jugendjahre #kraft #lebensfreude
-
Meine wichtigsten Lebensjahre
Die Jahre von 1962 bis 1973 am Konrad Heresbach Gymnasium in Mettmann waren für mein Leben die wichtigsten Jahre meines Lebens, die mich stark geprägt haben. Seinerzeit waren Solidarität und Loyalität noch gelebte Werte. Und es war kein Krieg nötig, um sie am Leben zu erhalten.
Ein Erlebnis ist mir sehr in Erinnerung geblieben: Wir trafen uns mit einigen wenigen vor dem Unterricht immer vor dem Eingang und freuten uns, dass wir uns sahen. Das hat jedem von uns Schwung für den weiteren Tag gegeben. Darunter war auch Susanne, die immer lachte. Ich habe sie mal auf ihre dauerhaft lachende Laune angesprochen und sie hat mir geantwortet: "Weißt du, Adam, ich könnte nicht soviel lachen, wenn ich nicht auch wüsste, was Tränen sind."
Aus dieser Zeit erinnere ich mich auch noch sehr gut an Straßenmusik. Wir hatten in Mettmann eine Band, die auch alle auf unser Gymnasium gingen. Diese Band hat fast jeden Samstag nach dem Unterricht in der Stadt Musik für uns alle gespielt. Und samstags nach dem Unterricht war die Innenstadt vor Eduscho ein fröhlicher und lebensfroher Treffpunkt und der Einstieg ins Wochenende.
Politisch war ich seinerzeit auch noch sehr aktiv und habe in meinem Engagement einen politischen und menschlichen Sinn gesehen: Kulturpolitik, Friedenspolitik, Parteipolitik. Wenn wir auch langfristig wenig erreicht haben, es war auch der zwischenmenschliche Zusammenhalt. der unserem Engagement einen Sinn gab - zumindest war es für mich so.
Zu der Zeit war ich noch in einem sozialen Netzwerk eingebunden, das mir sehr viel Halt gegeben hat. Leider habe ich mir nie bewusst gemacht, wie wichtig ein soziales Netzwerk ist. Mit 73 Jahren ist der Aufbau eines sozialen Netzwerkes kaum noch zu verwirklichen.
Glücklicherweise war ich mit Eltern gesegnet, die mir sehr viele Freiheiten gelassen haben. Ich wünschte, ich könnte das meinen Eltern heute noch sagen und ihnen dafür danken.
#gerhardsgedankenbuch #lebensjahre #khgmettmann #solidarität #loyalität #lebensfreude #lachen #tränen #straßenmusik #kulturpolitik #friedenspolitik #parteipolitik #zusammenhalt #soziales-netzwerk #aufbau #freiheiten #eltern #dank
-
Erlebnisse meiner Kindheit [6]
Ich muss etwa 15 Jahre jung gewesen sein, als der damalige CDU-Außenminister Gerhard Schröder Mettmann besuchte und vor unserem Gymnasium seinen ersten Auftritt hatte. Er stieg nicht direkt vor unserem Gymnasium aus, sondern etwa 100 Meter weiter auf dem Platz vor der Feuerwehr. Es war eine riesige Menschenmenge vor Ort. Irgendwie war es mir wichtig, Gerhard Schröder als einer der ersten zu begrüßen. Wie mir das gelungen ist, weiß ich nicht mehr - jedenfalls ist es mir gelungen.
Seine Staatskarosse kam an und ich wartete voller Spannung auf "unseren" Außenminister. Als er aus dem Wagen ausstieg, war ich direkt als erster bei ihm, gab ihm die Hand und begrüßte ihn mit Worten: "Guten Tag Herr Schröder, ich heiße auch Gerhard." Das war´s. Und ich war sehr stolz auf mich.
Noch heute und auch jetzt beim Schreiben dieser Erinnerung muss ich über alle Backen schmunzeln.
#gerhardsgedankenbuch #gedankenbuch #gedanken #erlebnisse #kindheit #khgmettmann #mettmann #gymnasium #staatsbesuch #stolz #schmunzel
-
Erlebnisse meiner Kindheit [6]
Ich muss etwa 15 Jahre jung gewesen sein, als der damalige CDU-Außenminister Gerhard Schröder Mettmann besuchte und vor unserem Gymnasium seinen ersten Auftritt hatte. Er stieg nicht direkt vor unserem Gymnasium aus, sondern etwa 100 Meter weiter auf dem Platz vor der Feuerwehr. Es war eine riesige Menschenmenge vor Ort. Irgendwie war es mir wichtig, Gerhard Schröder als einer der ersten zu begrüßen. Wie mir das gelungen ist, weiß ich nicht mehr - jedenfalls ist es mir gelungen.
Seine Staatskarosse kam an und ich wartete voller Spannung auf "unseren" Außenminister. Als er aus dem Wagen ausstieg, war ich direkt als erster bei ihm, gab ihm die Hand und begrüßte ihn mit Worten: "Guten Tag Herr Schröder, ich heiße auch Gerhard." Das war´s. Und ich war sehr stolz auf mich.
Noch heute und auch jetzt beim Schreiben dieser Erinnerung muss ich über alle Backen schmunzeln.
#gerhardsgedankenbuch #gedankenbuch #gedanken #erlebnisse #kindheit #khgmettmann #mettmann #gymnasium #staatsbesuch #stolz #schmunzel
-
Danke für Eure Begleitung
Ich danke meinen Eltern, die es mir ermöglicht haben, mein Leben zu leben und mich selbständig zu entwickeln, obwohl ich mir das ein oder andere Gespräch gewünscht hätte. Sie hatten es nie gelernt.
Ich danke meinen Lehrern am Konrad-Heresbach-Gymnasium Mettmann, allen voran Herrn Manfred Meyer, der mir den Verbleib an dieser Schule "auf eigenes Risiko" ermöglicht hat.
Ich danke all meinen lieben Mitschülerinnen und Mitschülern. Wir waren wie eine Familie, die füreinander da waren. Eine tiefe Freundschaft ist dort entstanden, die sich leider auseinander entwickelt hat, weil jeder andere Lebenswege gegangen ist.
Ich danke all den Menschen, mit denen ich gemeinsam politisch gearbeitet, gekämpft und gefeiert habe - kulturell, parteipolitisch, studentenpolitisch, gewerkschaftspolitisch und jugendpolitisch.
Ich danke den Arbeitgebern, die bereit waren, mich beruflich zu fördern. Leider habe ich das durch meinen Starrsinn zunichte gemacht. Irgendwann gab es keinen Weg mehr für mich zurück.
Ich danke all den Behördenmitarbeiterinnen und -mitarbeitern, die mir bis heute hilfreich zur Seite stehen und tun, was in ihrem jeweiligen Ermessen steht.
Ich danke den Menschen, die viele Jahre Freundinnen und Freunde waren und mich heute aus ihren Leben entfernt haben. Es gab auch wunderbare Zeiten mit euch.
Ihr alle habt Spuren in meinem Leben hinterlassen und ich in euren Leben.
#gerhardsgedankenbuch #dank #eltern #leben #gespräch #lehrer #khgmettmann #familie #freundschaft #lebenswege #menschen #arbeitgeber #beruf #starrsinn #weg #behörden #ermessen #freundinnen #freunde #spuren
-
Die guten alten Zeiten - gibt es sie?
https://squeet.me/display/962c3e10-1563-0aa6-20e7-c62057029683
-
Die guten alten Zeiten - gibt es sie?
https://squeet.me/display/962c3e10-1563-0aa6-20e7-c62057029683
-
Die guten alten Zeiten - gibt es sie?
https://squeet.me/display/962c3e10-1563-0aa6-20e7-c62057029683
-
Mein aktueller Blogeintrag vom 09. März 2022 https://squeet.me/display/962c3e10-1362-28d1-336d-f2e121087442