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#kateatkinson — Public Fediverse posts

Live and recent posts from across the Fediverse tagged #kateatkinson, aggregated by home.social.

  1. Life after Life review, something different from the BBC

    Life after Life is a 4 part fantasy/magical realism drama from the BBC. It's about a British woman named Ursula who dies and is reborn again and again, each time changing her life and circumstances in different ways. […]

    oldaintdead.com/life-after-lif

  2. BookerTalk reviews the latest appearance of Kate Atkinson's detective Jackson Brodie.

    #bookstodon #BookReview #KateAtkinson #BookBlogger #reading

    Death at the Sign of the Rook by Kate Atkinson — rollicking murder mystery : BookerTalk bookertalk.com/death-at-the-si

  3. Informative interview with #Writer #KateAtkinson and the publication of her latest novel, Death at the Sign of the Rook, featuring Jackson Brodie.

    Novelist Kate Atkinson: ‘I do feel a need to prove myself’ theguardian.com/books/article/

  4. @bookstodon Normal Rules Don't Apply, by #KateAtkinson, is such a satisfying read. I casually picked it up last evening and devoured the whole thing. ⭐⭐⭐⭐⭐

    My #BookReview:

    This is an exceptional interconnected story collection. I picked it up because, Kate Atkinson, obvs. But the writing surprised me, and exceeded my already lofty expectations. It's wry, funny, twisty, dark, and very smartly written. Atkinson collides the world of folklore into the world of reality. You think you know how the stories are connected, but that's just on the surface. There's a deeper thread running through them, and it's deviously clever.

    The characters all experience life as a game of chance, a "choose your own adventure" based on every decision they make, or fail to make. The effects are not just individual, but rather they snowball into cosmic consequences for everyone.

    This is a treat. Highly recommend. #books #BooksWorthReading #IAmReading #bookstodon

  5. An einem Sonntagmorgen früh aufwachen – na ja, immerhin ist es schon nach acht Uhr, aber ich bin erst um halb zwei ins Bett – und von der Dringlichkeit beseelt und bedrängt sein, zu schreiben. Das hatte ich schon lange nicht mehr. Schreiben, drauflosschreiben, schreiben, was mir gerade alles durch den Kopf geht, Tagebuchschreiben.

    Ich will weiterschlafen, gehe nur kurz aufs WC, wieder ins Bett, aber irgendwie ist es zu warm im Zimmer. Ich schließe das Fenster, von draußen drückt Sommerwärme durch die Holzläden. Es ist sonntagsruhig draußen. Unten, auf der Hauptstraße, ab und zu ein Auto, das als einzelnes Geräusch, nicht als Teil eines diffusen Rauschens wahrnehmbar ist. Auf der Quartierstraße, an der unser Haus steht, ist es still. Keine Stimmen, keine Motoren. Dennoch stopfe ich mir prophylaktisch ein Ohropax ins linke, bessere Ohr. Das rechte, schlechte Ohr braucht meistens keins, außer es ist ganz laut.

    Nach zehn vergeblichen Wiedereinschlafversuch-Minuten drückt der Darm, außerdem ist mir zu warm. Sogar ohne Decke. Ich stehe auf, öffne die Holzläden, schließe die Fenster, leere den Darm, hole iPad und externe Tastatur und mache es mir wieder, diesmal sitzend, im Bett bequem. Here I am.

    Aufschreiben also. Gedanken zum eben zu Ende gelesenen Buch. Die Unvollendete. Von Kate Atkinson. Noch in meinen allerersten eBook-Lesezeiten – auf dem mir vom Liebsten geschenkten Tolino – hatte ich eine Phase, in welcher ich einige Bücher dieser wunderbaren britischen Autorin verschlungen habe. Das muss sieben oder acht Jahre her sein. Jedenfalls kam mir damals jene kostenlose XXL-Leseprobe von Die Unvollendete genau richtig. Dieser außergewöhnliche Roman dreht sich um eine junge Frau, Ursula Todd, die die Gabe hat, immer wieder geboren zu werden, wenn sie im Laufe ihres Lebens gescheitert und gestorben ist. Leider war es eben nur eine Leseprobe und so konnte ich die Geschichte nicht zu Ende lesen. Doch irgendwann kaufte ich das eBook, das ich dann aber doch nicht weiterlas. Und irgendwann später, als ich vergessen hatte, dass ich mir das eBook ja gekauft habe, stolperte ich antiquarisch über Die Unvollendete in Papierform (fand ich es in einem Bücherschrank?). Doch auch das blieb bisher ungelesen. Bis vor kurzem. Als ich auf so gar nichts Lesbares, das bei mir stapelweise rumliegt, Lust hatte, fing ich damit an, Die Unvollendete endlich zu vollenden.

    Ursulas Leben und Sterben. Das erste Mal starb sie gleich nach der Geburt. Doch dann fängt alles nochmals von vorne an. Da capo al fine. Beim zweiten Mal stirbt sie nicht. Das nächste Mal stirbt sie als kleines Mädchen bei einem Sturz aus dem Fenster. Da capo al fine. Geboren 2010 erlebt sie als kleines Mädchen den ersten Weltkrieg, überlebt – allerdings erst beim zweiten und dritten Anlauf – die spanische Grippe, erlebt die Zwischenkriegsjahre, den zweiten Weltkrieg, erschießt Hitler oder auch nicht … Kurz: Was wäre wenn? Das ist das Thema, das mich nicht eben nur ein bisschen berührt, sondern sehr nachhaltig. Es ist ja auch immer wieder mein Thema gewesen.

    Ein philosophisches Buch, das Fragen nach Krieg und Frieden, nach Gründen, nach Ursachen und Wirkungen stellt. Carpe diem oder Langfristigkeit? Angesichts der Schrecklichkeit von Kriegen verliert alles Gewohnte seine Bedeutung und anderes bekommt dafür einen Wert, das bis dahin unbeachtet war.

    Vieles, was Ursula erlebt, fühlt sich auch aus heutiger Sicht sehr real, sehr aktuell an, so als würden wir gerade in einer ähnlichen Zeit leben wie Ursula in jener Zeit zwischen den Kriegen.

    Ursula schließt sich in einer Version ihres Lebens während des zweiten Weltkrieges einer Gruppe von Luftschutzhelfer*innen an, die nach Bombeneinschlägen nach Toten und Verwundeten sucht und vor Ort hilft. Tagsüber arbeitet sie im Innenministerium, wo sie verantwortlich für Statistiken ist und die Schäden des Krieges dokumentiert. Sie ist sehr nahe dran am Kriegsgeschehen, sie packt mit an.

    Was würde ich tun? Der Krieg, so wird an einer Stelle – ich glaube von Hugh, Ursulas Vater – gesagt, bringt in den Menschen das Schrecklichste und das Schönste zum Vorschein. Kameradschaft. Freundschaft. Aber eben auch Verrat. Rohe Gewalt. Überleben auf Kosten anderer.

    Gestern Nachmittag vollendete ich Die Unvollendete endlich. Wie bei eBooks oft, gibt es am Ende des Buches einige Links. Zum Beispiel einen zur Webseite der Autorin.

    Ich scrolle mich durch die englischen Bücher und überlege, welche davon ich – allerdings auf Deutsch – damals wohl gelesen habe und wie der Roman, den ich eben gelesen habe, wohl im Original heißt. Life after life. Ja, das passt.

    Ich lese mich ein wenig fest und entdecke, dass das Buch verfilmt wurde. Die vierteilige Miniserie ist letztes Jahr auf Englisch, dieses Jahr auf Deutsch erschienen. Ha. Wenn ich das Buch vor fünf Jahren schon gelesen hätte, hätte ich das mit dem Film bestimmt nicht mitbekommen, zumal die Serie nur im Bezahlfernsehen zu sehen ist. Und zwar ausgerechnet bei Magenta-TV, das ich eh abonniert habe. Ha. Was für ein Glück! Ich habe gestern Abend also vier Stunden das eben zu Ende gelesene Buch gleich nochmals erlebt, diesmal in Farbe.

    Eine wie ich finde sehr gut gemachte Literaturverfilmung. Mit ein paar Schwächen, wie immer, aber unterm Strich wirklich sehr gut gemacht.

    Link zur Verfilmung: Magenta-TV

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    #die-unvollendete #kate-atkinson #life-after-life

    https://sofasophia.blogda.ch/2023/08/13/was-waere-wenn/

  6. An einem Sonntagmorgen früh aufwachen – na ja, immerhin ist es schon nach acht Uhr, aber ich bin erst um halb zwei ins Bett – und von der Dringlichkeit beseelt und bedrängt sein, zu schreiben. Das hatte ich schon lange nicht mehr. Schreiben, drauflosschreiben, schreiben, was mir gerade alles durch den Kopf geht, Tagebuchschreiben.

    Ich will weiterschlafen, gehe nur kurz aufs WC, wieder ins Bett, aber irgendwie ist es zu warm im Zimmer. Ich schließe das Fenster, von draußen drückt Sommerwärme durch die Holzläden. Es ist sonntagsruhig draußen. Unten, auf der Hauptstraße, ab und zu ein Auto, das als einzelnes Geräusch, nicht als Teil eines diffusen Rauschens wahrnehmbar ist. Auf der Quartierstraße, an der unser Haus steht, ist es still. Keine Stimmen, keine Motoren. Dennoch stopfe ich mir prophylaktisch ein Ohropax ins linke, bessere Ohr. Das rechte, schlechte Ohr braucht meistens keins, außer es ist ganz laut.

    Nach zehn vergeblichen Wiedereinschlafversuch-Minuten drückt der Darm, außerdem ist mir zu warm. Sogar ohne Decke. Ich stehe auf, öffne die Holzläden, schließe die Fenster, leere den Darm, hole iPad und externe Tastatur und mache es mir wieder, diesmal sitzend, im Bett bequem. Here I am.

    Aufschreiben also. Gedanken zum eben zu Ende gelesenen Buch. Die Unvollendete. Von Kate Atkinson. Noch in meinen allerersten eBook-Lesezeiten – auf dem mir vom Liebsten geschenkten Tolino – hatte ich eine Phase, in welcher ich einige Bücher dieser wunderbaren britischen Autorin verschlungen habe. Das muss sieben oder acht Jahre her sein. Jedenfalls kam mir damals jene kostenlose XXL-Leseprobe von Die Unvollendete genau richtig. Dieser außergewöhnliche Roman dreht sich um eine junge Frau, Ursula Todd, die die Gabe hat, immer wieder geboren zu werden, wenn sie im Laufe ihres Lebens gescheitert und gestorben ist. Leider war es eben nur eine Leseprobe und so konnte ich die Geschichte nicht zu Ende lesen. Doch irgendwann kaufte ich das eBook, das ich dann aber doch nicht weiterlas. Und irgendwann später, als ich vergessen hatte, dass ich mir das eBook ja gekauft habe, stolperte ich antiquarisch über Die Unvollendete in Papierform (fand ich es in einem Bücherschrank?). Doch auch das blieb bisher ungelesen. Bis vor kurzem. Als ich auf so gar nichts Lesbares, das bei mir stapelweise rumliegt, Lust hatte, fing ich damit an, Die Unvollendete endlich zu vollenden.

    Ursulas Leben und Sterben. Das erste Mal starb sie gleich nach der Geburt. Doch dann fängt alles nochmals von vorne an. Da capo al fine. Beim zweiten Mal stirbt sie nicht. Das nächste Mal stirbt sie als kleines Mädchen bei einem Sturz aus dem Fenster. Da capo al fine. Geboren 2010 erlebt sie als kleines Mädchen den ersten Weltkrieg, überlebt – allerdings erst beim zweiten und dritten Anlauf – die spanische Grippe, erlebt die Zwischenkriegsjahre, den zweiten Weltkrieg, erschießt Hitler oder auch nicht … Kurz: Was wäre wenn? Das ist das Thema, das mich nicht eben nur ein bisschen berührt, sondern sehr nachhaltig. Es ist ja auch immer wieder mein Thema gewesen.

    Ein philosophisches Buch, das Fragen nach Krieg und Frieden, nach Gründen, nach Ursachen und Wirkungen stellt. Carpe diem oder Langfristigkeit? Angesichts der Schrecklichkeit von Kriegen verliert alles Gewohnte seine Bedeutung und anderes bekommt dafür einen Wert, das bis dahin unbeachtet war.

    Vieles, was Ursula erlebt, fühlt sich auch aus heutiger Sicht sehr real, sehr aktuell an, so als würden wir gerade in einer ähnlichen Zeit leben wie Ursula in jener Zeit zwischen den Kriegen.

    Ursula schließt sich in einer Version ihres Lebens während des zweiten Weltkrieges einer Gruppe von Luftschutzhelfer*innen an, die nach Bombeneinschlägen nach Toten und Verwundeten sucht und vor Ort hilft. Tagsüber arbeitet sie im Innenministerium, wo sie verantwortlich für Statistiken ist und die Schäden des Krieges dokumentiert. Sie ist sehr nahe dran am Kriegsgeschehen, sie packt mit an.

    Was würde ich tun? Der Krieg, so wird an einer Stelle – ich glaube von Hugh, Ursulas Vater – gesagt, bringt in den Menschen das Schrecklichste und das Schönste zum Vorschein. Kameradschaft. Freundschaft. Aber eben auch Verrat. Rohe Gewalt. Überleben auf Kosten anderer.

    Gestern Nachmittag vollendete ich Die Unvollendete endlich. Wie bei eBooks oft, gibt es am Ende des Buches einige Links. Zum Beispiel einen zur Webseite der Autorin.

    Ich scrolle mich durch die englischen Bücher und überlege, welche davon ich – allerdings auf Deutsch – damals wohl gelesen habe und wie der Roman, den ich eben gelesen habe, wohl im Original heißt. Life after life. Ja, das passt.

    Ich lese mich ein wenig fest und entdecke, dass das Buch verfilmt wurde. Die vierteilige Miniserie ist letztes Jahr auf Englisch, dieses Jahr auf Deutsch erschienen. Ha. Wenn ich das Buch vor fünf Jahren schon gelesen hätte, hätte ich das mit dem Film bestimmt nicht mitbekommen, zumal die Serie nur im Bezahlfernsehen zu sehen ist. Und zwar ausgerechnet bei Magenta-TV, das ich eh abonniert habe. Ha. Was für ein Glück! Ich habe gestern Abend also vier Stunden das eben zu Ende gelesene Buch gleich nochmals erlebt, diesmal in Farbe.

    Eine wie ich finde sehr gut gemachte Literaturverfilmung. Mit ein paar Schwächen, wie immer, aber unterm Strich wirklich sehr gut gemacht.

    Link zur Verfilmung: Magenta-TV

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    #die-unvollendete #kate-atkinson #life-after-life

    https://sofasophia.blogda.ch/2023/08/13/was-waere-wenn/

  7. An einem Sonntagmorgen früh aufwachen – na ja, immerhin ist es schon nach acht Uhr, aber ich bin erst um halb zwei ins Bett – und von der Dringlichkeit beseelt und bedrängt sein, zu schreiben. Das hatte ich schon lange nicht mehr. Schreiben, drauflosschreiben, schreiben, was mir gerade alles durch den Kopf geht, Tagebuchschreiben.

    Ich will weiterschlafen, gehe nur kurz aufs WC, wieder ins Bett, aber irgendwie ist es zu warm im Zimmer. Ich schließe das Fenster, von draußen drückt Sommerwärme durch die Holzläden. Es ist sonntagsruhig draußen. Unten, auf der Hauptstraße, ab und zu ein Auto, das als einzelnes Geräusch, nicht als Teil eines diffusen Rauschens wahrnehmbar ist. Auf der Quartierstraße, an der unser Haus steht, ist es still. Keine Stimmen, keine Motoren. Dennoch stopfe ich mir prophylaktisch ein Ohropax ins linke, bessere Ohr. Das rechte, schlechte Ohr braucht meistens keins, außer es ist ganz laut.

    Nach zehn vergeblichen Wiedereinschlafversuch-Minuten drückt der Darm, außerdem ist mir zu warm. Sogar ohne Decke. Ich stehe auf, öffne die Holzläden, schließe die Fenster, leere den Darm, hole iPad und externe Tastatur und mache es mir wieder, diesmal sitzend, im Bett bequem. Here I am.

    Aufschreiben also. Gedanken zum eben zu Ende gelesenen Buch. Die Unvollendete. Von Kate Atkinson. Noch in meinen allerersten eBook-Lesezeiten – auf dem mir vom Liebsten geschenkten Tolino – hatte ich eine Phase, in welcher ich einige Bücher dieser wunderbaren britischen Autorin verschlungen habe. Das muss sieben oder acht Jahre her sein. Jedenfalls kam mir damals jene kostenlose XXL-Leseprobe von Die Unvollendete genau richtig. Dieser außergewöhnliche Roman dreht sich um eine junge Frau, Ursula Todd, die die Gabe hat, immer wieder geboren zu werden, wenn sie im Laufe ihres Lebens gescheitert und gestorben ist. Leider war es eben nur eine Leseprobe und so konnte ich die Geschichte nicht zu Ende lesen. Doch irgendwann kaufte ich das eBook, das ich dann aber doch nicht weiterlas. Und irgendwann später, als ich vergessen hatte, dass ich mir das eBook ja gekauft habe, stolperte ich antiquarisch über Die Unvollendete in Papierform (fand ich es in einem Bücherschrank?). Doch auch das blieb bisher ungelesen. Bis vor kurzem. Als ich auf so gar nichts Lesbares, das bei mir stapelweise rumliegt, Lust hatte, fing ich damit an, Die Unvollendete endlich zu vollenden.

    Ursulas Leben und Sterben. Das erste Mal starb sie gleich nach der Geburt. Doch dann fängt alles nochmals von vorne an. Da capo al fine. Beim zweiten Mal stirbt sie nicht. Das nächste Mal stirbt sie als kleines Mädchen bei einem Sturz aus dem Fenster. Da capo al fine. Geboren 2010 erlebt sie als kleines Mädchen den ersten Weltkrieg, überlebt – allerdings erst beim zweiten und dritten Anlauf – die spanische Grippe, erlebt die Zwischenkriegsjahre, den zweiten Weltkrieg, erschießt Hitler oder auch nicht … Kurz: Was wäre wenn? Das ist das Thema, das mich nicht eben nur ein bisschen berührt, sondern sehr nachhaltig. Es ist ja auch immer wieder mein Thema gewesen.

    Ein philosophisches Buch, das Fragen nach Krieg und Frieden, nach Gründen, nach Ursachen und Wirkungen stellt. Carpe diem oder Langfristigkeit? Angesichts der Schrecklichkeit von Kriegen verliert alles Gewohnte seine Bedeutung und anderes bekommt dafür einen Wert, das bis dahin unbeachtet war.

    Vieles, was Ursula erlebt, fühlt sich auch aus heutiger Sicht sehr real, sehr aktuell an, so als würden wir gerade in einer ähnlichen Zeit leben wie Ursula in jener Zeit zwischen den Kriegen.

    Ursula schließt sich in einer Version ihres Lebens während des zweiten Weltkrieges einer Gruppe von Luftschutzhelfer*innen an, die nach Bombeneinschlägen nach Toten und Verwundeten sucht und vor Ort hilft. Tagsüber arbeitet sie im Innenministerium, wo sie verantwortlich für Statistiken ist und die Schäden des Krieges dokumentiert. Sie ist sehr nahe dran am Kriegsgeschehen, sie packt mit an.

    Was würde ich tun? Der Krieg, so wird an einer Stelle – ich glaube von Hugh, Ursulas Vater – gesagt, bringt in den Menschen das Schrecklichste und das Schönste zum Vorschein. Kameradschaft. Freundschaft. Aber eben auch Verrat. Rohe Gewalt. Überleben auf Kosten anderer.

    Gestern Nachmittag vollendete ich Die Unvollendete endlich. Wie bei eBooks oft, gibt es am Ende des Buches einige Links. Zum Beispiel einen zur Webseite der Autorin.

    Ich scrolle mich durch die englischen Bücher und überlege, welche davon ich – allerdings auf Deutsch – damals wohl gelesen habe und wie der Roman, den ich eben gelesen habe, wohl im Original heißt. Life after life. Ja, das passt.

    Ich lese mich ein wenig fest und entdecke, dass das Buch verfilmt wurde. Die vierteilige Miniserie ist letztes Jahr auf Englisch, dieses Jahr auf Deutsch erschienen. Ha. Wenn ich das Buch vor fünf Jahren schon gelesen hätte, hätte ich das mit dem Film bestimmt nicht mitbekommen, zumal die Serie nur im Bezahlfernsehen zu sehen ist. Und zwar ausgerechnet bei Magenta-TV, das ich eh abonniert habe. Ha. Was für ein Glück! Ich habe gestern Abend also vier Stunden das eben zu Ende gelesene Buch gleich nochmals erlebt, diesmal in Farbe.

    Eine wie ich finde sehr gut gemachte Literaturverfilmung. Mit ein paar Schwächen, wie immer, aber unterm Strich wirklich sehr gut gemacht.

    Link zur Verfilmung: Magenta-TV

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    #die-unvollendete #kate-atkinson #life-after-life

    https://sofasophia.blogda.ch/2023/08/13/was-waere-wenn/

  8. #introduction #3! I am die hard #GenX and am currently stuck in the #90s. My favorite bands are #JoyDivision, #Doves, and #Elbow. I like moody English Northerners. My husband and I travel a lot. Last year we went to Italy, Spain, and France. This year it's Mexico, Germany, Switzerland, France, and Netherlands. My favorite artists are #Caravaggio and #ArtemisiaGentileschi. I love #JaneAusten, #KateAtkinson, #TerryPratchett, #ClariceLispector.

  9. Grateful to my #PublicLibrary which hosts ebooks on #Hoopla Just now, I am lucky enought to be starting #KateAtkinson ʼs #JacksonBrodie number 2 "One Good Turn" #mysteryfiction which was recommended by my favorite (and #Alaskan) writer #DanaStabenow.

  10. Trying to come up with a “favourite authors” list, as I’ve seen a few other people do. It’s tricky, because it changes all the time. But here’s a list of authors from whom any new release would be considered as a “must buy”.

    #RobbieArnott
    #KateAtkinson
    #AnthonyDoerr
    #TanaFrench
    #ChinaMieville
    #ClaireNorth
    #PhillipReeve
    #RichardPowers
    #DonnaTartt