In der tiefen Nacht, als der Mond sein silbernes Licht über den Central Park streute, ereignete sich ein Ereignis von solch grotesker Komik, dass selbst die Sterne innehalten mussten, um Zeuge zu sein. Donald Trump, jener einstige Herrscher der Vereinigten Staaten, hatte das Zeitliche gesegnet. Nicht, dass er es eingesehen hätte – nein, sein Herz hatte einfach beschlossen, es sei genug des Getümmels. Und so fand sich Trump, die orange Mähne immer noch in perfekter Form, vor den Toren des Olymps wieder.
Am Tor stand Merkur, der geflügelte Bote der Götter, der ihn mit einem verschmitzten Lächeln empfing. „Donald,“ sprach Merkur, „was führt dich in diese Höhen?“ Trump, dem der Ernst der Lage noch nicht ganz bewusst war, antwortete selbstbewusst: „Ich bin hier, um das Himmelsreich zu regieren. Es braucht jemanden mit Geschäftssinn und meiner Fähigkeit, Deals zu machen.“
Merkur unterdrückte ein Kichern und führte ihn in den Thronsaal, wo Jupiter, der König der Götter, auf seinem mächtigen Thron saß. Zu seiner Rechten saß Juno, die Göttin der Ehe, mit einem verächtlichen Blick auf Trump gerichtet. „Was willst du hier, Sterblicher?“ donnerte Jupiter. Trump, unerschrocken, sagte: „Ich bin Donald Trump. Ihr braucht mich. Eure Wolkenpaläste könnten ein wenig Renovierung gebrauchen und ich habe die besten Leute dafür.“
Jupiter rieb sich die Schläfen. „Lass uns sehen, was die anderen Götter darüber denken.“ Er rief Minerva, die Göttin der Weisheit, die sogleich erschien. Sie betrachtete Trump prüfend und sprach: „Er hat weder Weisheit noch Demut. Er glaubt, alles besser zu wissen als die Götter selbst.“
Auch Mars, der Kriegsgott, äußerte seine Zweifel: „Er hat Zorn gesät und Zwietracht verbreitet. Hier ist kein Platz für einen solchen Unruhestifter.“
Dann trat Bacchus, der Gott des Weines und der Ekstase, hervor und sagte lachend: „Lasst ihn bleiben! Seine Ausschweifungen würden für Unterhaltung sorgen.“ Doch dies war eher ein Scherz als ein ernst gemeinter Vorschlag.
Schließlich sprach Pluto, der Herr der Unterwelt: „Er gehört nicht hierher. Seine Hybris und seine Verachtung für die Gesetze des Himmels machen ihn zum perfekten Bewohner der Unterwelt.“
Jupiter nickte weise und sprach: „Donald Trump, du hast hier keinen Platz. Doch wir sind gerecht. Wir werden dir einen Ort geben, wo du über etwas herrschen kannst.“ Und so wurde Trump in die tiefsten Tiefen des Tartaros geschickt, wo er für alle Ewigkeit in einem goldenen Spiegelkabinett gefangen ist, verurteilt, sein eigenes Spiegelbild zu bewundern und zu verfluchen.
Und so endete die groteske Reise des Donald Trump, vom höchsten Turm seines Namens bis hinab in die tiefsten Abgründe des Himmelsreichs. Eine Lehre für alle, die glauben, sie könnten die Götter mit ihren irdischen Machenschaften beeindrucken.
–
Das Original von Seneca finden Sie hier.
https://god.fish/2024/06/02/die-apocolocyntosis-des-donald-trump-ein-satyrspiel-in-den-wolken/
#antikeMythologieParodie #apoclocyntosis #DonaldTrump #DonaldTrumpSatire #fotorealistischeIllustration #funnyCasa #groteskeKomödie #himmlischeGötter #humorvolleErzählung #KaiserClaudius #Seneca #UnterweltSzene