Lange Zeit war es selbstverständlich für deutsche Familien das die Eltern versuchen nur eine Realität darzustellen. So sollten Loyalitätskonflikte der Kinder im verhältnis zu Mutter und Vater vermieden werden.
Die Kehrseite dieser Vorgehensweise war das eine Realität, meistens die der Mutter verschwand.
Ich denke es geht besser.
Es ist kein Problem das beide Eltern zu ihren Wirklichkeitsauffassungen stehen. Es ist geradezu ein Gebot der Stunde.
Nicht eine Realität ist wichtiger. Beide sollen da sein.
Weil sich auch beide Partner aufeinander einstellen sollen und einander gleichberechtigt begegnen sollen.
Und wenn die Kinder dann eine Seite bevorzugen dann muss halt die andere Seite von sich aus daran arbeiten das sie auch ihm zuhören und seine Sicht der Dinge verstehen.
Am Ende geht es immer darum, da zu sein, die Zeit bewusst miteinander zu erleben und gegenwärtig sein.
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