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#zwischenablage — Public Fediverse posts

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  1. Gezwungenermaßen: Apple baut Windows-Zwischenablage – aber nur für die EU

    Die Börsen laufen heiß. Trotz geopolitischer Krisen und steigender Zinsen klettern viele Indizes weiter Richtung Allzeithoch. Doch unter…
    #EuropeSays #EU #Europa #Aber #Apple #baut #EuropäischeUnion #Gezwungenermaßen #Windows #Zwischenablage
    europesays.com/europa/79410/

  2. Windows-Zugriff auf iPhone-Zwischenablage: Apple beugt sich der EU

    Besitzer eines Windows-PCs können demnächst Inhalte, die auf einem iPhone in die Zwischenablage geschoben wurden, nahtlos übernehmen –…
    #EuropeSays #EU #Europa #Apple #Clipboard #Copy&Paste #EuropäischeUnion #Interoperabilität #iOS #iPhone #IT #Microsoft #Mobiles #Windows #Zwischenablage
    europesays.com/europa/78818/

  3. Was tun die Software-Entwickler bei Apple eigentlich beruflich?

    Es gibt einige Dinge, die ich beim iPhone und iPad seit Jahren schmerzlich vermisse oder für unausgereift halte. Zu diesen Problemfeldern zählt die Zwischenablage. Die funktioniert noch immer wie bei Windows 1.0: Sie kann genau ein Element aufnehmen. Und es fehlt die Möglichkeit, ihr mit Hilfsprogrammen unter die Arme zu greifen. Damit fehlt iOS und iPad OS eine der wirksamsten Methoden zur Optimierung des Datenaustauschs.

    Lässt sich das ausbügeln? Die Antwort ist ein Jein: Es gibt zwar Programme, die vielerlei Zusatzfunktionen für die Zwischenablage von Apples Mobilgeräten versprechen. Zwei hatte ich im Einsatz, doch die wurden eingestellt¹.

    Eine teure Notlösung

    Eine der bekanntesten noch existierenden Alternativen ist Paste: Ich probierte sie aus, doch ich wurde leider nicht warm mit ihr. Das liegt an zwei Gründen: Da Apps unter iOS und iPad OS in Sandboxen stecken, können sie sich erstens nicht so ins System einklinken, wie es für für einen brauchbaren Clipboard-Manager notwendig wäre. Zweitens ist mir Paste zu teuer: Dreissig Dollar im Jahr oder 2,50 Dollar pro Monat wären zu berappen. Der Einmalkauf kostet 90 US-Dollar. Er birgt das Risiko, dass Apple diese App in einem Jahr sherlockt und die Investition entwertet.

    Das heisst: Auf den Zwischenablage-Verlauf müssen wir vorerst und bis auf Weiteres verzichten. Aber lässt sich wenigstens mit der Zwischenablage selbst etwas anstellen? Dieser Blogpost hier ist ein Zeugnis meines Scheiterns. Ich versuchte einen Nachmittag lang, einen Kurzbefehl zusammenzubauen, der mir eine simple Sache erleichtert. Es kommt häufig vor, dass ich Inhalte von Websites kopiere. Bei dieser Arbeit möchte ich nicht bloss den markierten Text übernehmen, sondern zusätzlich die Adresse der dazugehörigen Website – am liebsten formatiert als Markdown- oder HTML-Link.

    Für Firefox am Desktop gibt es für diesen Zweck die wunderbare Erweiterung Format Link. Am iPhone und iPad gehen wir leer aus. Der Kurzbefehl sollte es mir ersparen, die Arbeit mühsam in zwei Schritten erledigen zu müssen.

    Siehe da: Es funktioniert nicht.

    Was zum Teufel … ?!

    Ich bastelte meinen Kurzbefehl am Mac, wo er seinen Zweck erfüllte. Zwar leider nur in Safari, nicht in Firefox, aber immerhin. Als ich ihn am iPhone ausprobierte, musste ich feststellen, dass der Befehl Aktuelle Website von Safari aufrufen bei iOS nicht zur Verfügung steht. Das führt dazu, dass der Kurzbefehl am iPhone etwas komplett anderes macht als am Mac:

    Auch das Fragment ist irgendwie praktisch – doch eben das, was beabsichtigt war. Ausserdem können diese komplett abweichenden Resultate auf den beiden Plattformen unmöglich im Sinn des Erfinders sein. Das wirft die Frage auf, was die Entwickler bei Apple beruflich so machen.

    Wie auch immer: An dieser Stelle hatte ich die Nase gestrichen voll. Ich war kurz davor, das positive Urteil, das ich neulich über die Kurzbefehle-App gefällt hatte, in der Luft zu zerfetzen. Das werde ich nicht tun. Aber ich lasse es mir nicht nehmen, die Schuld für das unbefriedigende Ende dieses Blogposts uneingeschränkt diesen Leuten aus Cupertino anzulasten.

    Fussnoten

    1) Über die Zeit versuchten unabhängige App-Entwickler, das Manko auszubügeln. Zwei solcher Apps kamen hier im Blog zum Zug, nämlich Clips (2014) und Copied (2019). Beide sind verschwunden. Ich vermute, dass die Einschränkungen in den Betriebssystemen fürs iPhone und iPad so gross waren, dass die Apps sich allen Bemühungen zum Trotz nicht breit durchsetzen konnten und sich die Entwicklung nicht lohnte.

    Beim Mac ist das anders: Apps wie Maccy sind eine echte Hilfe. Für den Desktop hatte Apple mit Tahoe endlich ein Einsehen: Das letzte Update des Macintosh-Betriebssystems brachte einen in Spotlight eingebauten Verlauf für die Zwischenablage. ↩

    Beitragsbild: Sie bereut ihre Entscheidung, vollzeitliche Kurzbefehle-Entwicklerin geworden zu sein (Karola G, Pexels-Lizenz).

    #Automatisierung #schnellerIPhoneTrick #Zwischenablage
  4. So läuft die Zwischenablage zur Hochform auf

    Die Zwischenablage ist eine der besten Erfindungen in der Geschichte der Computer – eine wahre Wunderwaffe für die Effizienz. Sie transportiert nicht nur Text, Bilder und andere Daten von einer Anwendung zur anderen. Sie erlaubt es uns gleichzeitig, mit Informationsschnipseln zu jonglieren und diese auf ihrem Weg von A nach B zu transformieren.

    Ich verwende diesen Trick tagtäglich seit vielen Jahren: Via Zwischenablage entferne ich unerwünschte Formatierungen, füge für Zitate automatisch Guillemets hinzu und sorge dafür, dass beim Zitieren einer Textstelle aus dem Web automatisch der entsprechende Link hinterlegt wird.

    Ins gleiche Horn stossen neuerdings die Powertoys von Microsoft, die bekanntlich ein unverzichtbares Werkzeug für den Windows-Alltag sind. Seit zwei Jahren fügt dieses Hilfsprogramm den Inhalt der Zwischenablage unformatiert ein.

    Im August kam das erweiterte Einfügen (Advanced Paste) dazu. Das hält folgende Zaubertricks bereit:

    1) Text im richtigen Format

    Der «Advanced Paste»-Dialog mit den diversen Optionen für ein Textelement in der Zwischenablage.

    Über ein (wählbares) Tastaturkürzel rufen wir einen Dialog auf, der nebst der Nur-Text-Option auch die folgenden Befehle aufweist:

    Als Markdown einfügen: Dieser Befehl wandelt die Formatierungen in der Zwischenablage ins Markdown-Format. Einige Anwendungen, wie mein Texteditor Typora, machen das von sich aus. Meine Notiz-App Simple Text beherrscht diesen Trick nicht; was sich via Powertoys mit einem Extra-Klick beheben lässt.

    Als JSON einfügen: Diese Option formatiert den Inhalt der Zwischenablage in diesem beliebten Fomat für den Austausch strukturierter Daten. Wenn in der Zwischenablage etwa die Inhalte aus einem Excel-Tabellenblatt stecken, erhalten wir sie als entsprechendes Objekt zurück. Auch XML-Inhalte lassen sich überführen und so (vielleicht) leichter weiterverwenden.

    Als .txt-Datei einfügen: Ein Klick hier führt dazu, dass der Inhalt der Zwischenablage in einer Textdatei abgelegt wird. Sinnvollerweise führen wir diese Aktion im Windows-Explorer oder z. B. in einer Datenübertragungs-Anwendung aus.

    Als .html-Datei einfügen: Analog zum vorherigen Befehl lässt sich der Inhalt der Zwischenablage auch in eine HTML-Datei überführen.

    Es ist möglich, diesen einzelnen Aktionen ein separates Tastaturkürzel zuzuweisen, sodass sie ohne Umweg über den Advanced Paste-Dialog zum Einsatz kommen können. Und den Entwicklern ist es wichtig zu betonen, dass an dieser Stelle keine KI zum Zug kommt: Die Konvertierung wird lokal vorgenommen.

    2) Ausgeklügelte Umwandlungen per KI

    Die Bearbeitung des Zwischenablagen-Inhalts mittels ChatGPT dauert ihre Zeit.

    Wenig verwunderlich, dass wir die künstliche Intelligenz verwenden können, wenn wir das möchten. Es liegt auf der Hand, dass sich nach dem gleichen Prinzip nicht nur starre Konvertierungen durchführen, sondern individuelle Anpassungen vornehmen lassen. Die KI ist hervorragend geeignet, Daten aufzubereiten, umzuwandeln, zu bereinigen, verkürzen, verlängern, zu übersetzen oder sonstwie in Elfenstaub zu hüllen. Und wenn häufig gebrauchte Modifikationen per Mausklick direkt auf die Inhalte der Zwischenablage angewandt werden, sparen wir eine Menge Zeit.

    Wenn wir diese Möglichkeit nutzen möchten, setzen wir die Option Erweiterte KI aktivieren. Unter Aktionen klicken wir auf Benutzerdefinierte Aktion hinzufügen.

    Für einen ersten Test versuche ich mich an einer Bereinigung von HTML-Versatzstücken, wie ich sie oft benötige. Und was soll ich sagen – das funktioniert mit dem entsprechenden Prompt¹ perfekt.

    Natürlich kann man darüber streiten, ob das ein sinnvoller Einsatz von KI ist, zumal es niederschwelligere Methoden gibt: Bisher verwende ich HTML-Cleaner und Python-Scripts in Notepad++. Aber zugegeben: Die KI-Methode ist schneller eingerichtet, flexibler und per Mausklick maximal einfach zu verwenden.

    Hervorragend gefällt mir, dass die Powertoys uns nicht Microsofts Copilot aufs Auge drücken. Stattdessen verwenden wir unseren eigenen API-Key.

    Die Einstellungen zum erweiterten Einfügen, inklusive Prompt für die HTML-Bereinigung.

    3) Bilder, Audio und Videos durch die Mangel drehen

    Analog zu der Textverarbeitung führen die Powertoys Konvertierungen durch: Bilder lassen sich als PNG einfügen – aber leider nicht als JPG oder Webp.

    Der Befehl Bild zu Text führt eine Texterkennung über einen lokalen OCR-Vorgang durch. Das geht ebenfalls über die Texterkennung in der Fotoanzeige. Der Weg über die Zwischenablage führt mit maximalem Tempo zum Ziel.

    Ausserdem sollen die Powertoys gemäss Beschreibung in der Lage sein, Audio in MP3 und Video in MP4 zu transcodieren. Das klappte bei meinem Test nicht. Das ist verschmerzbar, denn in diesen Fällen benötige ich die Kontrolle über den Umwandlungsprozess und die wesentlichen Parameter, weswegen ich zu einem spezialisierten Programm rate. Ein heisser Kandidat ist der Multimedia-Tausendsassa VLC.

    4) Vorherige Inhalte der Zwischenablage

    Schliesslich zeigt der Advanced Paste-Dialog den Zwischenablage-Verlauf. Auf den können wir zwar über eine Standard-Funktion von Windows (per Windows-Taste und v) zugreifen. Aber es ergibt Sinn, den Verlauf auch via Powertoys zugänglich zu machen – dann müssen wir uns, wenn wir diese Funktion nutzen möchten, eine Tastenkombination weniger merken.

    Fussnoten

    1) Das ist mein Prompt:

    Führe eine Bereinigung dieses HTML-Codes durch:

    • Prüfe, ob Div– und Class-Elemente vorhanden sind, die zur Strukturierung des Textes gedacht sind, und wandle sie in das HTML-Äquivalent um (z.B. in h1).
    • Entferne alle verbleibenden Div-, Class– und weitere Gestaltungs-Elemente, die ausserhalb der Ursprungs-Website keinen Zweck erfüllen (weil die dazugehörende CSS-Datei fehlt und keine JS-Aktionen ausgeführt werden sollen).
    • Behalte nur die grundlegenden HTML-Elemente (h1, h2, p, blockquote, b, i, em, strong, etc.) bei.
    • Entferne jegliche Attribute, ausser diejenigen mit einem offensichtlichen Zweck (z.B. das src– oder Alt-Attribut bei Bildern).
    • Entferne aktive Elemente (Javascript) und Kommetare.
    • Gib nur den bereinigten HTML-Code zurück, ohne jegliche Erklärung, Ergänzung oder Dialog-Interaktion. ↩

    Beitragsbild: Die Power sieht man ihm an – aber er kann auch feinfühlig mit unseren Daten verfahren (Venti Views, Unsplash-Lizenz).

    #KI #Powertoys #Zwischenablage
  5. Tahoe hat zwei gute Neuerungen zu bieten

    iOS 26 und iPad OS 26 kamen hier zum Zug. Fehlt noch Tahoe, wie die neueste Inkarnation von Apples Desktop-Betriebssystem heisst. Beziehungsweise Mac OS 26. Denn auch dieses Softwareprodukt bleibt nicht von der Versionierung mittels Zahl des kommenden Jahres verschont.

    1) Das neue Design: Was gefällt und was stört

    Und auch das flüssige Glas bleibt dem Mac nicht erspart. Darum komme ich nicht darum herum, meine Betrachtungen beim neuen Design zu beginnen:

    • Überraschung: Beim Dock kann ich Liquid Glass unerwarteterweise etwas abgewinnen. Durch die milchglasige Transparenz wirkt das Dock dezenter als vorher.
    • Störend finde ich hingegen die nun völlig unsichtbare Menüleiste. Sie ist keine Leiste mehr, sondern eine Ansammlung freischwebender Befehle. Apple behauptet, dadurch würde sich der «Bildschirm grösser anfühlen». Das finde ich nicht. Und je nach Hintergrundbild leidet die Lesbarkeit beträchtlich.
    • Die Systemeinstellungen gefallen mir noch weniger als früher: Es gibt mehr Abstand zwischen den Einträgen, was selbst auf Bildschirmen, die sich «riesig anfühlen» zu viel mehr Scrollerei führt.
    • Und bei all den Rundungen in jedem Winkel hätte ich es voll okay gefunden, wenn wenigstens die Menüs eckig geblieben wären.
    • Apropos: Da fällt störend ins Auge, dass einzig die Bildschirmecken unten links und rechts nicht abgerundet sind. Ist das niemandem bei Apple aufgefallen?

    Ein Tipp zur unsichtbaren Menüleiste: In den Systemeinstellungen bei Bedienungshilfen > Anzeige findet sich die Option Transparenz reduzieren. Ist sie eingeschaltet, erscheint sie opak wie gehabt.

    Die Systemeinstellungen sind sind optisch noch immer nicht mein Fall.

    2) Launchpad: Rest in peace

    Zu den Vorteilen von Tahoe zähle ich auch die Beseitigung von Launchpad. Eingeführt mit Mac OS X Lion, sollte es eine Brücke zum iPhone herstellen: Wie vom Telefon gewohnt, konnten Apps über eine rasterförmige Anordnung von Icons gestartet werden. Ich fand das vor 14 Jahren seltsam, und das Launchpad ist bis zu seiner Abschaffung nur für einen einzigen Zweck gut gewesen: als Beweis, dass der Mac und iPhone/iPad individuelle Bedienkonzepte benötigen. Es macht einen Unterschied, ob wir per Maus auf einem grossen Bildschirm oder per Touch auf einem kleineren Display arbeiten.

    Kurze Zwischenbemerkung: Das scheint ein Widerspruch zu meiner Feststellung zu sein, dass sich die strikte Trennung zwischen Tablet und Laptop längst überlebt hat und von Apple bloss deswegen aufrechterhalten wird, um weiterhin beides verkaufen zu können. Ich halte an dieser Aussage fest und präzisiere sie mit dem Hinweis, dass Apple – statt das Launchpad abzuschaffen – auch Macs mit Touch-Bedienung hätte einführen können. Denn dann hätte dieses 2011 eingeführte Bedienelement plötzlich Sinn ergeben.

    So betrachtet, steht die Vermutung im Raum, dass Apple damals eine Fusion von Mac OS und iPad OS in Betracht gezogen, aber nie umgesetzt hat. Ist die mit dem Ende des Launchpads vom Tisch? Vielleicht – aber nicht unbedingt. Als Optimistin könnte man auch vermuten, dass der Weg für eine nachhaltigere Lösung geebnet werden soll, bei der die Elemente der Maus- und Touch-Bedienkonzepte harmonisch zusammengeführt werden sollen.

    3) Farbige Ordner und Piktogramme: ein echter Hingucker!

    Zurück zu Tahoe – und einem winzigen Detail, das im Alltag einen grossen Unterschied machen wird: die farbigen Ordner. Die Möglichkeit, Ordner mit Etiketten (Tags) auszustatten, gibt es schon ewig (seit 2013 und Mac OS Mavericks, um genau zu sein). Doch die empfand ich immer als unausgegoren, weil diese Tags nur als farbiger Punkt im Ordnertitel, nicht aber beim Ordner selbst ersichtlich waren.

    Vorher (Mac OS Ventura): Tags erscheinen nur als farbige Punkte beim Namen des Ordners oder der Datei.In Mac OS Tahoe werden Ordner nun in der Farbe des Tags gezeigt. Und sie können auch mit Piktogrammen ausgestattet werden.

    Das ist nun anders: Wie bei Windows (mit diesem Trick) sind bestimmte Ordner selbst in Ansichten ohne Beschriftung (z. B. der Galerie) anhand des Icons zu erkennen. Nicht nur das: Mit einem Control-Klick und dem Befehl Ordner anpassen lassen sich auch Piktogramme auswählen, die in der Ansicht Symbole auf dem Ordner angezeigt werden.

    Wer hätte gedacht, dass 41 Jahre nach der ersten Version von Mac OS eine Verbesserung bei den Kernfunktionen möglich sein würde?

    4) Der Verlauf für die Zwischenablage: Gut, dass es den endlich gibt!

    In Tahoe können wir nicht nur auf das neueste Element in der Zwischenablage zugreifen. Es stehen genauso frühere Einträge zur Verfügung. Dazu muss in den Systemeinstellungen unter Spotlight die Option Zwischenablagensuche eingeschaltet sein.

    Wenn wir Spotlight aufrufen (normalerweise über Command Leertaste), können wir folgende Dinge tun:

    • Entweder tippen wir ein paar Buchstaben ein, die zum fraglichen Eintrag in der Zwischenablage passen.
    • Oder wir betätigen Command 4: Mit diesem Tastaturkürzel erscheint der Verlauf der Zwischenablage.
    Spotlight zeigt einen Verlauf der Zwischenablage an und sucht nach passenden Einträgen.

    Nebenbei:

    • Mit Command 1 erscheinen alle Apps,
    • mit Command 2 die zuletzt verwendeten Dateien
    • und mit Command 3 die Aktionen wie Nachrichten Senden, Timer starten oder E-Mail senden.

    Zwei abschliessende Bemerkungen:

    • Über den Kopieren-Knopf am rechten Rand eines Eintrags kopieren wir den zurück in die Zwischenablage. Dank der universellen Zwischenablage lässt sich die Information auch auf ein iPhone, iPad oder einen anderen Mac übertragen, der Handoff benutzt.
    • Der Verlauf für die Zwischenablage ist eine weitere, seit Urzeiten überfällige Neuerung. Es wurmt mich etwas, die zu loben, weil ich nicht einmal vor einem halben Jahr mit Maccy ein Utility genau für diesen Zweck gekauft und vorgestellt habe. Aber sei es drum: Eine solche Funktion direkt im Betriebssystem zur Verfügung zu haben, ist allemal besser.

    5) Und abschliessend ein paar Kurztipps

    6) Bonus: Die Kurzbefehle-App mit Apple Intelligence

    Das ist meine Lieblingsfunktion, und ich halte sie für wegweisend. Darum widme ich ihr einen eigenen, ausführlichen Beitrag: Apple Intelligence sollte Microsoft und Google als Vorbild dienen.

    Beitragsbild: Der Glass-Look ist ein gewaltiger Rückschritt, was die Nutzerfreundlichkeit anbelangt.

    #Zwischenablage
  6. Mal wieder ein kleiner "Nebenbei-Tipp" (ist sicher vielen bekannt ...):

    In vielen Editoren und auch im Terminal kann man "rechteckige Stücke" in die Zwischenablage kopieren, wenn man die Taste Strg oder Alt oder beide gleichzeitig zusammen mit der Mauszeiger-Markierung gedrückt hält:

    #linux #tipp #zwischenablage

  7. #Linux #KDE #Zwischenablage #Bash #Einzeiler

    Letzten Eintrag in der Zwischenablage als Github Gist mit Datumsstempel veröffentlichen.

    gist.github.com/dewomser/11bf4

    Ergebnis sieht man im angehängten Screenshot

  8. #Linux hat für viele Probleme unserer modernen, digitalen Welt brauchbare Lösungen. Eine konsistente, universelle und für alle Prozesse funktionierende #Zwischenablage gehört aber leider nicht dazu.

  9. da ich einer kollegin davon erzählen wollte, habe ich nach einer erläuterung der wunderbar praktischen #windows-#zwischenablage-sammlung via "win + v" gesucht. dies ist eine gute darstellung: lwk-niedersachsen.de/lwk/news/ #tastaturkürzel #tools #zeitsparen

  10. MS Office – Einfügen mit Formatierungen

    Hier mal ein Tipp zu einem kleinen Problem, dass mir in letzter Zeit immer wieder aufgestoßen ist. Und wieder gilt, wenn man weiß wie, dann ist es ganz einfach. 😉

    Ich kann nicht sagen wann, aber irgendwann hat es plötzlich nicht mehr funktioniert, dass beim Einfügen von formatierten Inhalten, deren Format in Word, Outloo

    wischonline.de/4710/ms-office-

    #Office #Windows #Office #Windows #Zwischenablage

  11. #ClickMyText als Beispiel für schnelle Selbsthilfe.

    Eine einfach gestrickte Lösung für mehrere wiederholte #Kopier-Operationen.

    Die #Zwischenablage ist auf dem #Desktop-PC der Standard-Weg, um einen Text zu kopieren. Des Öfteren stolpere ich hier, weil ich Situationen habe, wo ich ein #Textpaar oder mehrere zusammenhängende #Texte #kopieren muss, das aber einzeln.

    gnulinux.ch/clickmytext-als-be

  12. Wer auf der #Linux #Kommandozeile am Desktop (zb #KDE) schnell eine Kommandoausgabe in die #Zwischenablage kopieren will kann das Helferlein #wl-clipboard nutzen, sofern man schon #Wayland nutzt.

    Beispiel: die Ausgabe vom Kommando "df" in das Clipboard kopieren. Das geht natürlich auch mit beliebig anderen Befehlsketten.

    $ df | wl-copy -n

    Danach kann man das desktopeigene Zwischenablagetool nutzen um den gerade erzeugten Eintrag weiter zu verarbeiten.

  13. GitHub - bugaevc/wl-clipboard: Command-line copy/paste utilities for Wayland

    ....nützliches Kommandozeilentool um zB. Kommandoausgaben direkt in das Clipboard des jeweiligen Desktop zu kopieren

    github.com/bugaevc/wl-clipboar wl-clipboard

    #Linux #Kommandozeile #Clipboard #Zwischenablage #Commandlinetool #wl-clipboard

  14. Collector sammelt Inhalte per drag&drop

    Mit dieser Anwendung können Inhalte per drag&drop gesammelt und in andere Anwendungen eingefügt werden. Als Vorlage dafür diente die MaOS-App Dropover.

    #drag&drop #Zwischenablage #Clipboard #Clipboard_Manager #Linux

    gnulinux.ch/collector-sammelt-

  15. Neun nützliche Tastaturen fürs iPhone und iPad

    Für die Recht­schrei­bung, als Zwi­schen­ab­lage-Manager oder Text­bau­stein­ver­wal­tung: Keyboard-Apps von Dritt­her­stel­lern sind echte Pro­duk­ti­vi­täts-Geheim­waf­fen.

    blog.clickomania.ch/2023/06/20

  16. Schonmal versehentlich aus der #Zwischenablage Vertrauliches in einen Browser kopiert?

    Adress- oder Suchleiste, Textfeld zählt auch.

    Bonuspunkte, wenn ein Passwort dabei war.

  17. Freeware Maccy: Der Mac-Clipboard-Manager für Einsteiger

    Wer auf seinem Mac noch keine gesonderte Applikation zur Verwaltung der Zwischenablage einsetzt, der sollte das jetzt verfügbare Update der Freeware Maccy zum Anlass nehmen, eben jenem Download einen Testlauf auf dem eigenen System zu gewähren. Maccy ist ein perfekter Clipboard-Manager für alle Anwender, die bislang noch keine spezialisierte Applikation zur Verwaltung der Zwischenablage nutzen. […]

    ifun.de/freeware-maccy-der-mac

    #Apps #Clipboard #Zwischenablage

  18. Bild aus der Zwischenablage in Datei speichern

    Was ist zu tun, wenn man vergisst, ein Bild aus der Zwischenablage in eine Datei zu speichern?

    #Zwischenablage #Bild #Image #Terminal #xclip #wl_paste

    gnulinux.ch/bild-aus-der-zwisc

  19. Die kleinen, umso nützlicheren Neuerungen in iOS 16

    Zehn Tipps zum neuen iPhone-Betriebs­sys­tem: Das sind die Verbes­serungen, die Apple nicht an die grosse Glocke hängt, die aber überaus prak­tisch sind.

    blog.clickomania.ch/2022/10/07

  20. Apple hat in iOS 16 eine neue Datenschutzfunktion eingebaut, um das Kopieren der Zwischenablage durch Apps zu verhindern. Doch die praktische Umsetzung nervt.
    iOS 16: Großer Nerv mit Copy & Paste
  21. Webseiten können derzeit in aktuellen Chromium-basierten Webbrowsern beliebig auf die Zwischenablage zugreifen. Das ermöglicht etwa Angriffe auf Nutzer.
    Sicherheitslücke: Zwischenablage in Chromium-basierten Browsern frei zugreifbar
  22. Neuer Report über den Datenhunger von #TikTok

    Jedenfalls die TikTok-App für das #iPhone #Betriebssystem #iOS baut Verbindungen zu einem Server in #China auf. Warum genau, bleibt unklar.

    Zudem versucht TikTok penetrant, Zugang zum #Telefonbuch, zu #Ortungsdiensten, zum #Kalender, zur #Zwischenablage und zur Liste genutzter #Apps zu bekommen

    TikTok: „Wir machen nicht mehr als üblich.“ - Finde den Fehler.

    internet2-0.com/its-their-word

  23. Der ultimative Zeitspar-Trick für den Mac

    Neulich hat mir Patrick Seemann auf Twitter die App Keyboard Maestro nahegelegt. Mit der kann man, wie mit der im Beitrag So hilft man dem Mac in Sachen Fenstern auf die Sprünge vorgestellten Magnet-App seine Fenster organisieren. Sie macht aber noch mehr als das; sie ist nämlich eine Automatisierungshilfe für den Mac.

    Natürlich stellt sich die Frage: Braucht man für den Mac überhaupt ein solches Programm? Schliesslich gibt es die Automator-App, die Apple in Mac OS X 10.4 eingeführt hat. Sie nutzt im Kern AppleScript: Das ist die Automatisierungssprache, die demnächst ihren dreissigsten Geburtstag feiert. Sie entstammt einem der klassischen Mac-Anwendungen, die am Anfang auch eines der Alleinstellungsmerkmale war und mit zum Erfolg des Macintoshs beigetragen hat, nämlich HyperCard.

    Die Antwort auf die Frage? Ein klares Ja klar! Es ist immer gut, Alternativen zu kennen, zumal man mit Automator leicht an Grenzen stösst. Man kann sich auch nicht sicher sein, wie gross das Engagement bei Apple für Automator und AppleScript noch ist. Der zuständige Produktmanager Sal Soghoian hat Apple 2016 verlassen, mutmasslich unfreiwillig. «Macworld»-Autor Kirk McElhearn hat daraufhin einen offenen Brief an Tim Cook geschrieben:

    Ich war bestürzt, als ich erfuhr, dass Sal Soghoian, der Produktmanager für Automa­tisie­rungs­techno­logien bei Apple, aus «geschäftlichen Gründen» entlassen worden ist. Soghoian hat seit fast zwanzig Jahren für Apple gearbeitet und war der Hüter der Flamme für AppleScript und Automator.

    Was ich davon halte, lässt sich angesichts des Beitrags Wegen Dingen wie AppleScript habe ich Apple noch nicht abgeschrieben, den ich 2015 verfasst habe, leicht erahnen. Aber es hilft nichts – Automator und AppleScript werden der Kurzbefehle-App weichen müssen, die man vom iPhone und iPad her kennt. Und wem das nicht passt, sollte Alternativen prüfen.

    Nützlich nicht nur für Fans von Tastaturkürzeln

    Also, Keyboard Maestro: Das Automatisierungsprogramm gibt es seit bald zwanzig Jahren, und anders als der Name impliziert, kann man seine Automatisierungen nicht nur per Tastatur auslösen, sondern über eine grosse Anzahl sogenannter Trigger: Zeitgesteuert, über Veränderungen an Ordnern, bei Leerlauf des Systems, über Änderungen an der Zwischenablage, über Mausgesten, beim Login, öffentlich über eine Website, beim Aufwachen des Macs aus dem Ruhezustand, beim Einstecken eines USB-Geräts, beim Verbinden mit einem WLAN-Netzwerk – etc. etc.

    Die Trigger: Das sind die diversen Möglichkeiten, ein Script in Gang zu versetzen.

    Allein diese Auswahl lässt erahnen, wie leistungsfähig diese Anwendung ist und dass sie weit über die Möglichkeiten von Automator bzw. Kurzbefehle hinausgeht. Ich dachte, ich prüfe einmal, ob die App die Aufgabe erfüllen kann, die ich im Beitrag Microsofts hilfreicher Windows-Geist Microsofts Anwendung Power Automate Desktop gestellt habe. Es geht darum, bei einer WordPress-Anwendung zu Datensicherungszwecken automatisch einen Export durchzuführen, die Exportdatei als ZIP zu verpacken und dieses Archiv in einem Ordner zu verräumen. Das ist nicht übermässig schwierig, aber eine Aufgabe, wie sie im Alltag vorkommen könnte.

    Um ein Script zu erstellen, kann man über den Record-Knopf eine Folge von Mausklicks und Tastatureingaben aufzeichnen. Auf diese Weise kommt man vielleicht zum Ziel – aber vermutlich nicht sehr zuverlässig. Einfacher ist es, den Ablauf nicht aufzuzeichnen, sondern von Hand zu codieren.

    Firefox fernsteuern

    Da ich für die Archivierung Firefox nutzen will und dieser Browser nicht direkt unterstützt wird, wechsle ich über den (in der Rubrik Application Control zu findenden) Befehl Activate a Specific App mit der Option Firefox zu meinem bevorzugten Browser, schicke das Tastaturkürzel Command t für einen neuen Tab, übergeben die Adresse fürs WordPress-Backend über den Befehl Text > Insert Text, sende dann via Interface Control > Type a Keystroke ein Enter und anschliessend viermal die Tabulatortaste und ein Enter, um den Fokus zum Knopf Export-Datei herunterladen zu verschieben und ihn zu betätigen.

    Die Beispiel-Scripts zeigen die breiten Einsatzmöglichkeiten von Keyboard Maestro.

    Erste Erkenntnis: Es funktioniert nicht.

    Nach etwas tüfteln finde ich heraus, dass der Grund in den Datenschutzeinstellungen von Mac OS zu finden ist. In den Systemeinstellungen bei Sicherheit & Datenschutz muss in der Rubrik Bedienungshilfen nicht nur die Hauptanwendung Keyboard Maestro, sondern auch das Hilfsprogramm Keyboard Maestro Engine aktiviert sein, damit Tastatureingaben an Programme übergeben werden können.

    Das ist bei mir nicht der Fall und dieses zweite Programm taucht auch nicht in der Liste auf. Es erscheint dort, nachdem ich das Programm manuell ausgeführt habe. Dazu klicke ich die Anwendungsdatei Keyboard Maestro im Programmordner bei gedrückter Control-Taste an, wähle Paketinhalt zeigen aus dem Kontextmenü, navigiere zu Contents/MacOS/Keyboard Maestro Engine und doppelklicke auf diese App. Nun kann ich sie als Bedienungshilfe zulassen.

    Zweite Erkenntnis: Es funktioniert noch immer nicht.

    Bei Interaktionen mit dem Web braucht es ausreichend lange Pufferzeiten

    Schnell habe ich den Verdacht, dass das daran liegt, dass die Seite noch nicht geladen ist, während ich schon die Tastaturkürzel schicke. Ich füge also nach dem Eingeben der Adresse und dem Betätigen der Enter-Taste eine Wartezeit von fünf Sekunden ein. Dieser Befehl findet sich unter Control Flow als Pause und siehe da: Er bewirkt, was er sollte – der Dialog zum Herunterladen der Archivdatei erscheint.

    Ich füge also eine weitere Wartezeit ein und schicke noch einmal einen Enter-Befehl an Firefox. Das sollte bewirken, dass das Script den Download-Dialog automatisch mit OK quittiert.

    Und siehe da: Das hilft; der Download erfolgt. Es braucht eine weitere, grosszügig bemessene Wartezeit, damit der Download auch tatsächlich abgeschlossen ist, bevor das ZIP-Archiv erstellt und verräumt werden kann.

    Doch beim Archivieren der Datei ergibt sich ein kleines Problem: Keyboard Maestro beherrscht von Haus aus das Erstellen einer ZIP-Datei nicht. Man kann sich aber gut mit dem Befehl Execute a Shell script behelfen, der in der Rubrik Execute zu finden ist. Auf diese Weise lässt sich die ZIP-Datei via Befehlszeile ausführen, als ob man die Eingabe ins Terminal machen würde. Diese drei Befehle braucht es dafür:

    cd /Users/matthias/Downloads/
    zip -r Clickomania.zip clickomania.WordPress.*.xml
    rm clickomania.WordPress.*.xml

    Der letzte Befehl löscht die ursprüngliche Downloaddatei, erstens, weil es die nicht mehr braucht und zweitens, weil die bei einer erneuten Ausführung eine Fehlermeldung auslösen könnte, die Datei sei schon vorhanden.

    Und aufräumen!

    Nun braucht es nur noch einen abschliessenden Befehl, um die eben erstellte ZIP-Datei endgültig zu verräumen. Naheliegend für diesen Zweck ist der Befehl Move or Rename a File, der in der Rubrik File zu finden ist. Er hat erst nicht die erwünschte Wirkung. Der Grund besteht darin, dass er nicht ausgeführt wird, wenn am Zielort eine gleichnamige Datei vorhanden ist. Es braucht daher vorgängig einen Löschbefehl für die vorhandene Archivdatei.

    Das Resultat meiner Bemühungen: Ein Script, das ein Backup des Blogs erstellt und die Datei verräumt.

    Wenn ich meinem Perfektionismus freien Lauf lassen würde, dann würde ich in Firefox noch dafür sorgen, dass der Reiter mit der WordPress-Exportseite geschlossen wird. Aber das konnte ich mir bislang gerade noch verkneifen.

    Fazit: Keyboard Maestro erledigt die Aufgabe. Die Anwendung tut es zwar nicht so elegant und mit so wenige Befehlen, wie das bei Microsofts Power Automate Desktop der Fall ist. Aber sie kommt zum Ziel, ohne dass man sich als Anwender, der mit dem Scripting eine gewisse Ahnung hat, ein Bein ausreissen müsste. Zugegeben – wer sich noch nie mit dem Scripting beschäftigt hat, für den sind frustrierende Erfahrungen unvermeidlich – denn etwa der Gedanke, dass man einer Website Zeit zum Laden lassen muss, der ist für Neulinge nicht unbedingt naheliegend. Aber das liegt in der Natur der Sache.

    Die Auswahl an Aktionen ist umfangreich, auch wenn ich während meines Experiments auf Lücken gestossen bin.

    Den Preis von 36 US-Dollar allemal wert

    Trotzdem: eine heisse Empfehlung! Keyboard Maestro scheint mir ein guter Ersatz für Automator und gerade für wenig erfahrene Nutzer eine einfachere Automatisierungsmethode als Apple Script zu sein. Einarbeitungszeit ist vonnöten, aber wenn man häufig wiederkehrende Aufgaben zu erledigen hat, dann bewirkt dieses Programm ohne Zweifel schon nach kurzer Zeit beträchtliche Zeiteinsparungen.

    Die Vollversion kostet 36 US-Dollar.

    Beitragsbild: Wie würde Harry Potter sagen? Riddikulus Automator! (Rodnae Productions, Pexels-Lizenz).

    #Automatisierung #Lesertipp #Longread #Zwischenablage

  24. Zwar alarmiert das Betriebssystem Nutzer bereits, wenn Apps sich das Clipboard schnappen. Künftig gibt es aber eine echte Absicherung. iOS 15: Apple sichert Zwischenablage besser ab
  25. Das Berufsnetzwerk hatte auf iPhone und iPad in seiner App häufiger auf das Clipboard zugegriffen – ist aber bei weitem nicht der einzige Missetäter.
    Kopierte Zwischenablage: iOS-Nutzer verklagt LinkedIn
    #Apple #Clipboard #Datenschutz #Klage #LinkedIn #Zwischenablage #iOS #iPad #iPadOS #iPhone
  26. Die App des Microsoft-Berufsnetzwerkes kopiert jeden eingetippten Buchstaben auf dem iPhone. Das sei so nicht gewollt, so das Unternehmen.
    LinkedIn kopiert Tastatureingaben unter iOS: "Ein Bug"
    #Clipboard #CopyPaste #LinkedIn #Sicherheit #Zwischenablage #iOS #iOS14 #iPhone
  27. Nach TikTok sind mit LinkedIn und Reddit zwei weitere Apps durch das bislang unbekannte Kopieren der Zwischenablage auf IPhones aufgefallen.
    iOS 14: Auch LinkedIn und Reddit überwachen die Zwischenablage
    #Apple #LinkedIn #Reddit #Zwischenablage #iOS14
  28. Eine neue Warnfunktion in der iOS-14-Beta zeigt, wie oft sich die App das Clipboard schnappt. Angeblich diente dies der Sicherheit – und wird jetzt abgedreht.
    TikTok schnappt sich von iPhone-Nutzern regelmäßig die Zwischenablage
    #China #Clipboard #Datenschutz #Sicherheit #TikTok #Zwischenablage #iOS14
  29. Ueli, der Windows-Knecht

    … den es auch für Mac OS gibt.

    Als ich vor Kurzem einem Programm namens Ueli begegnet bin, konnte ich gar nicht anders, als es auszuprobieren. Obwohl es sich um eine Programmsorte handelt, die ich normalerweise ignoriere. Es handelt sich um Alternativen zum Startmenü. Klar, ich bin auch der Meinung, dass das nicht der Weisheit letzter Schluss ist. Aber meistens sind die Alternativen auch nicht über alle Zweifel erhaben.

    Ausserdem tritt man sich (bei Windows) häufig unnötige Probleme ein. Drittprogramme, die Systemfunktionen ersetzen, beeinträchtigen oft die Systemstabilität und verursachen Softwarekonflikte. Darum ist meine Empfehlung, sich mit der Standard-Shell abzufinden – falls das irgendwie möglich ist.

    Aber Ueli klingt derartig nach einer Schweizer Kreation, dass mein Lokalpatriotismus geweckt wurde – obwohl ich bekanntlich komplett unpatriotisch bin. Doch den einheimischen Software-Erzeugern bloggenderweise einen Stein in den Garten zu werfen, macht einen auch nicht sofort zu einen glühenden Vaterlandsvertreter.

    Ueli und Alfred müssen verwandt sein

    Also, Ueli. Es gibt das Programm für Windows und Mac, und zwar unter ueli.oliverschwendener.ch. Das Programm erinnert natürlich sehr an Alfred. Das ist ein bekannter Programmstarter für den Mac, den ich im Beitrag Alfred serviert im Eilzugstempo vorgestellt habe. Eine Parallele ist der männliche Vorname. Aber auch die Funktionsweise legt nahe, dass Ueli und Alfred echte Geschwister oder zumindest Brüder im Geist sind. Der Vorteil an Ueli jedenfalls ist, dass es dieses Programm auch für Windows gibt. Alfred existiert nur für den Mac.

    Alles, was man so braucht – über eine universelle Suchfunktion aufrufbar.

    Und es scheint, dass Ueli auch unter Windows ein pflegeleichtes Programm ist. Es braucht nicht installiert, sondern nur in einen Ordner entzippt zu werden. Das deutet darauf hin, dass anders als bei systemnahmen Programmen keine Zusatzkomponenten installiert werden. Ueli ersetzt auch nicht das Startmenü, sondern läuft als Hintergrundprogramm. Die Befürchtungen, es könnten sich Systemprobleme ergeben, ist somit unbegründet.

    Ueli wird standardmässig mit der Tastenkombination Alt + Leertaste aktiviert. Bei mir wird die von PhraseExpress (Der Kommunikationsturbo) verwendet. Es ist jedoch kein Problem, in den Einstellungen das Tastaturkürzel zu ändern, zum Beispiel auf Shift + Leertaste.

    Der vielseitige Suchprompt

    Mit dieser Tastenkombination erscheint ein simples Eingabefenster mit Suchsymbol. In das tippt man einen Begriff, zum Beispiel einen Programmnamen. Es erscheint eine Dropdown-Liste mit Treffern. In der navigiert man zum gewünschten Eintrag und drückt Enter. Dann wird er geöffnet und das Suchfenster verschwindet wieder.

    Das ist simpel und sehr effektiv. Nun kann man sich auf den Standpunkt stellen, dass es dafür kein Extra-Programm braucht – sondern dass das auch mit Windows geht. Man betätigt die Windows-Taste und q (siehe Wie nutzlos ist die Windows-Taste? (Jetzt wirklich!)) und setzt damit die Einfügemarke in das Windows-Suchfenster neben dem Startmenü-Knopf.

    Das stimmt – nur ist die Windows-Variante umständlicher. Es reicht nicht, den Programmnamen auszuwählen und Enter zu drücken. Man muss bei manchen Programmen noch die Pfeiltaste nach rechts bemühen, um im Menü mit dem programmspezifischen Befehlen den Eintrag Öffnen auszuwählen. Seltsamerweise klappt es bei manchen Programmen direkt. Bei Word kann man sich die Betätigung der rechten Maustaste sparen, bei Thunderbird ist sie nötig. Die Logik dahinter erschliesst sich mir nicht.

    Ueli ist nicht so umständlich

    Ueli macht das weniger umständlich, und ist allein deswegen für manche Nutzer die bessere Wahl. Das Programm sucht nicht nur nach Programmen, sondern auch nach vielen anderen Dingen – die übrigens über den Infobereich (die Programm-Icons bei der Uhr rechts unten) mit Rechtsklick auf das Ueli-Symbol und Einstellungen konfiguriert werden.

    Viele Anpassungsmöglichkeiten: Hier zum Beispiel für die Suche im Web.

    Browser-Lesezeichen: Mit denen kann man direkt auf die Bookmarks zugreifen. Allerdings unterstützt Ueli nur die Lesezeichen von Chrome, was mir als Firefox-Nutzer nichts nützt. (Man kann aber natürlich die Lesezeichen aus Firefox importieren.)

    Ordnersuche. Man gelangt so sehr schnell zu Explorer-Fenstern mit seinen Ordnern. In den Einstellungen wählt man, welche Bereiche der Festplatte durchsucht werden.

    URLs und Websuche. Wenn man eine Internetadresse (mit Protokoll) angibt, wird die im Standardbrowser geöffnet.  Für Suchen im Web gibt man einen Präfix für die Suchmaschine und dann den Suchbegriff an, z.B. g=? für Google, d? für Duck Duck Go, w? für Wikipedia, yt? für Youtube und b? für Bing. Um mit Google nach Ueli zu suchen, benutzt man folglich folgende Eingabe: g? Ueli

    Rechner. Rechenaufgaben wie pi*15 werden direkt gelöst. Per Enter kopiert man das Resultat in die Zwischenablage.

    Kommandozeile. Führt man eine Eingabe mit > an, gibt man sie direkt an die Eingabeaufforderung weiter. Seeehr nerdig und praktisch!

    Farbkonvertierungen, z.B. von RGB in Hex. Unnötig für Normalsterbliche, praktisch für Webdesigner und gestalterische Menschen.

    Währungsumrechnung. Er rechnet Währungen um, muss allerdings in den Einstellungen erst aktiviert werden. Die Syntax ist hier erklärt: Man tippt z.B. 100 eur in usd.

    Wörterbuch. Mit der Eingabe dict? müsste eine entsprechende Abfrage möglich sein. Das hat bei meinem Test aber nicht geklappt.

    Mails. Man tippt eine Mailadresse und kann direkt nach Enter eine Nachricht an diese Adresse verfassen. Geöffnet wird in meinem Fall aber nicht Thunderbird, sondern die Mail-App von Windows 10.

    Auch Dateien lassen sich suchen

    Dateisuche. Diese Funktion arbeitet mit Everything (siehe Wie Nerds bei Windows Dateien finden) zusammen.

    Dateibrowser. Über einen Pfad durchsucht man das Dateisystem. Dieses Plugin muss aktiviert werden.

    Über Betriebssystembefehle und Betriebssystemeinstellungen ruft man Funktionen von Windows 10 bzw. Mac OS auf. Leider muss man auch mit der deutschen Einstellung die Befehle bei Windows in Englisch angeben.

    Fazit: Ein heisser Tipp: Ein nützlicher Helfer, so wie seinerzeit der Knecht im Film. Und ein Programm, das gutschweizerische Tugenden bereithält: Bescheiden im Auftreten, aber speditiv und zuverlässig in der Arbeitsweise.

    Es gibt ein paar Dinge, die nicht so ganz rund laufen – aber über die kann man hinwegsehen.

    Und noch ein Hinweis auf die vielseitigen Konfigurationsmöglichkeiten: Unter Erscheinungsbild lässt sich auch die Breite und die Zahl der sichtbaren Ergebniseinträge einstellen. Bei Farbschema legt man (sehr detailliert) die Farbgebung des Suchfensters fest.

    Diverse Optionen

    Und bei Allgemein wählt man, wie oben erwähnt, das Tastaturkürzel, mit dem Ueli aufgerufen wird. Hier schaltet man auch von Englisch auf Deutsch um. Und man gibt an, ob sich Ueli die Fensterposition merkt – wenn man das Programm nicht in der Mitte des Bildschirms haben möchte.

    Beitragsbild: Zugegeben, das ist ein Screenshot aus dem falschen Film, nämlich «Ueli der Pächter».

    #Zwischenablage

  30. Wie man ein grosses Manko von iOS ausbügelt

    Copied ist eine praktische App, mit der man am iPhone und iPad Inhalte via Zwischenablage wunschgemäss aufbereitet.

    blog.clickomania.ch/2019/05/02

  31. Mit der neuesten Insider-Testversion von Windows 10 liefert Microsoft die angekündigte verbesserte Zwischenablage für das Betriebssystem aus. Die Daten landen jetzt in der Cloud. www.heise.de/newsticker/meldun… #Microsoft #Testversion #Windows #Windows10 #WindowsInsider #Zwischenablage
  32. Firefox 57 ist vielleicht doch nicht das Ende

    Jeder Link braucht Kontext. (Bild: negativespace.co/pexels.com, CC0)

    Firefox 57 rückt bedrohlich schnell näher. Und während die Mozilla-Stiftung darüber in Jubel ausbricht, frage ich mich weiterhin, wie ich ab dem 14. November noch vernünftig arbeiten kann. Das Problem ist im Beitrag Da bahnt sich der Addons-Supergau an! ausführlich geschildert: Alle die wichtigen Erweiterungen, die ich tagtäglich einsetzen, funktionieren mit der neuen Version nicht mehr.

    Ich bin daher seit einiger Zeit dran, kompatible Alternativen zu den wichtigsten Erweiterungen zu suchen. Mit Priorität behandle ich Easy Copy (Eine grossartige Firefox-Erweiterung!): Denn diese benutze ich tagtäglich und intensiv – ohne sie läuft gar nichts¹. Die anderen Erweiterungen liessen sich notfalls verschmerzen. Form History Control (Neuer Lebensretter) zum Beispiel, indem ich halt wieder wie früher meine Blog-Texte im Editor schreibe und sie erst nach Vollendung im CMS produziere. Es wäre echt bescheuert, wenn mich Firefox 57 dazu zwingen würde – aber es scheint so zu sein, dass die Mozilla-Stiftung ihren radikalen Bruch mit der Vergangenheit ums Verrecken durchziehen will. Trotzdem habe ich auch dafür eine Lösung im Auge. Mehr zu der morgen hier im Blog.

    Suchen nach Ersatz

    Also, was tun mit Easy Copy? Der Entwickler hat sich nicht auf den Kommentar bei mozilla.org mit einem Update-Begehren gemeldet, und er hat sein Blog seit Dezember 2014 nicht mehr aktualisiert. Da liegt die Befürchtung nahe, dass sich nichts mehr tut. Ich bin aber während meiner Recherchen auf das Add-on CoLT gestossen, dass fast genauso wie Easy Copy funktioniert. Leider ist es auch nicht kompatibel und wird ebenfalls nicht mehr weiterentwickelt. In einem Kommentar habe ich aber folgenden Hinweis gefunden:

    It’s a pity that is not updated anymore, and I struggle to find an equivalent that is webextension based.

    I have found two modules that put together have somewhat the same features: Copy Link Text and Format Link

    Ich habe mir daher die Beta von Firefox 57 besorgt, um festzustellen, dass sie wirklich recht schnell ist, aber noch einigermassen unfertig aussieht. Dann habe ich mir die beiden Erweiterungen installiert – und sie mit wachsender Spannung in Betrieb genommen:

    Copy Link Text liefert nicht mehr als die Beschreibung «Copy the text of the link.» Man findet dieses Add-on beim Klick auf einen Link im Kontextmenü. Link-Text kopieren lautet der Befehl und er macht genau das: Er kopiert den Beschreibungstext, nicht aber den Link. Zwischenfazit: Das nützt mir überhaupt nichts.

    Das Kontextmenü von Format Link mit den Kopierbefehlen für die verschiedenen Formate.

    Format Link erscheint im Kontextmenü und als Symbol in der Menüleiste. Und man sieht: Es kopiert den markierten Text und mischt die aktuelle Wenadresse dazu. Also genau das, was ich suche: Man kann Links mit Kontext kopieren, und zwar so, wie man es fürs Blog oder CMS braucht.

    In verschiedenen Ausprägungen kopieren

    In den Einstellungen zum Add-on findet man die Möglichkeit, Formate zu vergeben. {{text}} steht für den markierten Text {{url}} für die Adresse. Und man hat diverse Steuerungszeichen zur Verfügung, zum Beispiel \n für eine neue Zeile. Das trivialste Muster ist somit {{text}}:\n{{url}}. Es erzeugt folgenden Eintrag in der Zwischenablage:

    Hyperlink:
    de.wikipedia.org/wiki/Hyperlin

    Das Popup-Fenster in der Symbolleiste, mit dem man die Formate umschaltet und prüft.

    Auch mein gelegentlich verwendetes Format mit Guillemets («{{text}}»:\n{{url}}) erzeugt die gewünschte Ausgabe:

    «Hyperlink»:
    de.wikipedia.org/wiki/Hyperlin

    HTML-Links lassen sich ebenfalls konstruieren; der Code dafür findet sich in den Voreinstellungen:

    <a href="{{url.s("\"",""")}}">{{text.s("<","<")}}</a>
    Die Formatdefinitionen in den Einstellungen der Format Link-Erweiterung.

    Da das CMS von diesem Blog die Texte via BBCode codiert, brauche ich natürlich ein Formatmuster, dass mir Links entsprechend formatiert. Das ist zum Glück nicht halb so kompliziert wie das von HTML. Es funktioniert einwandfrei und sieht so aus:

    [url={{url}}]{{text}}[/url]

    Die verschiedenen Formate stellt man standardmässig über das Symbolleisten-Symbol von Format Link um: Es erscheinen dort die eingerichteten Formate, die man über Checkboxen auswählt. In einem Vorschaufeld sieht man den generierten Code. Im Kontextmenü beim Rechtsklick wird das voreingestellte Format kopiert.

    Mehrere Formate übers Untermenü zur Verfügung halten

    Das ist praktisch, wenn man meist das gleiche Format benötigt. Wenn man häufig zwischen den Formaten wechselt, sollte man in den Einstellungen zu der Erweiterung die Option Create submenus einschalten: Dann bekommt man im Kontextmenü beim Rechtklick auf die Seite ein Untermenü, in dem sich (wie oben abgebildet) Befehle für alle eingerichteten Formate vorfinden. Ich finde diesen Weg praktischer, und er kommt auch sehr nahe an die Funktionsweise von Easy Copy heran.

    Fazit: Format Link kommt zwar nicht an Easy Copy heran: Es gibt keine Möglichkeit, die Adressen aller offenen Tabs zu kopieren – was ich sehr bedauere. Man kann keine Tastaturkürzel vergeben. Und es ist nicht möglich, ohne Textmarkierung einfach den Seitentitel mit dem Link zur Seite zu kopieren, wie man das bei Easy Copy tun konnte. Dennoch ist es ein brauchbarer Ersatz für Easy Copy.

    Uff!

    Und vielen Dank an mooms für den Tipp!

    Fussnoten

    1) Ich habe zwar ein alternatives Verfahren in Betrieb, das im Beitrag Tempo Teufel beim Bloggen beschrieben wird, die Sache aber doch ein wenig umständlicher macht. ↩

    #Browser #Firefox #Zwischenablage

  33. Plagiatoren, aufgepasst!


    Copy/paste ist eine Zauberwaffe.

    Von Copy-Paste hört man oft, wenn jemand einen Medienschaffenden beleidigen will. Dann spricht die Person, wenn sie nicht gleich die Lügenpresse oder den Schummelfunk bemüht, von Copy-Paste-Journalismus. Will sagen: Jemand hat sich die Recherche etwas zu einfach gemacht. Das kommt natürlich vor, aber ist in dieser generellen Form eine Gemeinheit der Zwischenablage gegenüber. Was kann die dafür, wenn sie von unfähigen Plagiatoren genutzt wird?

    Ein kompetenter Plagiator weiss natürlich, dass man eben nicht ganze Passagen klaut. Man macht sich die Mühe des Umschreibens und Paraphrasierens. Und wenn man noch ein paar eigene Ideen reinsteckt, dann ist aus dem geklauten Text plötzlich etwas Eigenes geworden, für das man sich nach den Massstäben der Mashup- und Remix-Kultur nicht zu schämen braucht.

    Pastebot: Eine App, die Informationen in der Zwischenablage auf Vordermann bringt.

    Darum hier keine Schmährede auf faule Schreiberlinge, die in manchen Fällen womöglich auch einfach angesichts des Zeit- und Spardrucks eingeknickt sind. Sondern ein Loblied aufs Ausschneiden, Kopieren und Einfügen. Die Zwischenablage ist eine tolle Sache, mit der man ganz einfach seine Informationen sammelt, sortiert und sinnvoll anordnet. So wie man das idealerweise die ganze Zeit im Kopf mit seinen Gedanken macht.

    Die Zwischenablage kann mehr

    Das Video gibt einige Tipps zur Zwischenablage. Um drei Bereiche geht es konkret: Das Archivieren älterer Beiträge, damit man die später zur Verfügung hat. Um das Teilen von Informationen zwischen PC, Mac, Smartphone und Tablet via Zwischenablage. Und um die geschickte Aufbereitung von Informationen in der Zwischenablage – damit sie dann in optimierter Form in der Ziel-App landen.

    #Zwischenablage

  34. Endlich: PhraseExpress für den Mac!

    Es ist ein offenes Geheimnis¹, dass der Textbausteinverwaltungssoftware PhraseExpress bei meiner Arbeit eine zentrale Rolle zukommt. Darum war ich umso erfreuter festzustellen, dass die lange angekündigte Mac-Version nun Gestalt annimmt. Es gibt eine Beta-Version, die kostenlos getestet werden darf – was ich umgehend getan habe.

    Der erste Eindruck: Die Software funktioniert schon recht gut und tut, was sie sollte. Ich habe somit meine essenziellen Textbausteine und meine Hilfsmittel zur Steigerung der Effizienz auch am Macbook zur Verfügung – toll! Das macht mein Leben einfacher, zumal ich aus Gründen sehr viel weniger am Windows-PC, sondern am Laptop arbeite. Was mit einem Baby auf dem Arm einfach leichter geht.

    Die Oberfläche kann noch etwas Politur vertragen – das Programm funktioniert aber schon recht gut.

    Textbausteine sind nicht direkt plattformübergreifend nutzbar

    Einige Dinge sind mir aufgefallen:

    Die Mac-Version kann die Phrasen-Datei der Windows-Version nicht öffnen². Man kann sie aber verwenden, indem man sie über File > Import importiert³. Das ist einerseits schade. Man möchte seine Phrasen nicht doppelt pflegen und schon gar keine zwei unterschiedlichen Varianten von Phrasendateien haben. Für den Einsatz auf beiden Plattformen kommt man nicht darum herum, die Phrasen-Datei unter Windows zu pflegen und sie am Mac nach grösseren Änderungen neu zu importieren. Man kann am Mac somit leider keine Ad-Hoc-Änderungen vornehmen, sondern muss die zum Beispiel in sein Evernote hineinschreiben und dann später unter Windows vornehmen. Die finale Version wird dann hoffentlich die Dateien direkt öffnen können. Umständlich, aber in meinem Fall verkraftbar: Meine Phrasen sind so gut abgehangen, dass ich nicht ständig Änderungen vornehmen muss.

    Separate Textbaustein-Sammlungen können sinnvoll sein

    Allerdings: Es kann auch sinnvoll sein, unter Windows und Mac zwei separate Phrasendateien zu pflegen und – so ärgerlich das sein mag –, wesentliche Änderungen an beiden Stellen nachzuvollziehen. Der Grund liegt in den unterschiedlichen Sondertasten. Bei Windows gibt es Ctrl und Alt, beim Mac Control, Option und Command. Die sind ähnlich, aber eben nicht identisch. PhraseExpress verwendet bei Tastaturkürzeln mit der Alt-Taste am Mac Option, anstelle von Ctrl kommt Control zum Einsatz.

    Das ist sinnvoll. Es kann aber trotzdem vorkommen, dass man am Mac ein separates Tastaturkürzel verwenden will: Einerseits, weil mache Kürzel schon belegt sind. Die von dem Betriebssystem und den Anwendungsprogrammen verwendete Shortcuts sind nicht immer die gleichen wie bei Windows. Andererseits, weil man manche Kürzel nicht so gut tippen kann. An meinem Macbook gibt es zum Beispiel nur links eine Control-Taste. Tastenkombinationen wie Control + l sind daher unpraktisch.

    Für eine interoperable Phrasendatei ist die Möglichkeit nötig, bei Bedarf Tastaturkürzel für Mac und Windows abweichend festzulegen.

    Ansonsten fällt auf, dass die Trenner beim Mac fehlen. Bei Windows dienen sie dazu, Befehle in den Auswahlmenüs mit den Befehlen mit gleichlautenden Kürzeln zu gruppieren. Es ist anzunehmen, dass diese demnächst nachgerüstet werden.

    Makros sind wichtig. Und die funktionieren.

    Die (für mich extrem wichtigen) Makros funktionieren schon erstaunlich gut. Einige Probleme habe ich dennoch festgestellt: Beim Einfügen des aktuellen Datums wird aus unerfindlichen Gründen eine Minus-Zahl angehängt (z.B. 170104 -45). Bei dem Trick mit der Zwischenablage klappt das Kopieren des markierten Textteils in die Zwischenablage nicht. Aber ich nehme an, dass auch dieses Manko in nächsten Versionen behoben wird.

    Auch das Auswahlmenü bei mehreren Phrasen mit dem gleichen Kürzel funktioniert.

    Zwei letzte Bemerkungen: Am Mac kommt einem oft die Autokorrektur des Betriebssystems in die Quere. Wenn man PhraseExpress zu nutzen gedenkt, sollte man die daher in den Systemeinstellungen bei Tastatur > Text abschalten.

    Und: PhraseExpress nutzt die Touchbar, was das Programm zu einem Avantgardisten auf meinem Mac macht, wo die Touchbar von den Drittherstellern bislang schwer vernachlässigt wird. Allerdings bringen die beiden Befehle New Folder und New Phrase nicht sehr viel. Ich würde mir die Möglichkeit wünschen, via Touchbar eine Auswahl aus mehreren Textblöcken zu treffen, wenn ein Kürzel mehrfach vergeben ist.

    Fussnoten

    1) Ich habe nämlich schon x-mal über die Software gebloggt: Tempo Teufel beim Bloggen, Der Kommunikationsturbo, Mit diesem Trick hier spare ich tagtäglich Zeit, Das Chili con carne der Kummerbox, Top Software, Flop-Lizenz, Das dreckige Dreifachdutzend ↩

    2) Ich verwende allerdings nicht ganz die neueste Windows-Version. Denkbar, dass es ginge, wenn man unter Windows auf der Höhe der Zeit wäre. ↩

    3) Es bleibt ärgerlich, dass PhraseExpress die Phrasedatei nicht in einem offenen Format, z.B. XML speichert, sondern in einem proprietären, obendrein verschlüsselten Format. ↩

    #Office #Zwischenablage

  35. Das Chili con carne der Kummerbox

    Eine ausführliche Betrachtung des beliebten Kummerbox-Themas der Autokorrektur und Textbausteinverwaltung – für Word und Office, aber auch allgemein für Windows, OS X und iOS, mit speziellen Betrachtungen meiner persönlichen «Best practices».

    blog.clickomania.ch/2014/12/05

  36. Eine grossartige Firefox-Erweiterung!

    Easy Copy kopiert in Firefox auf einen Schlag Link und Seitentitel, auf Wunsch als HTML oder sonstwie formatiert.

    blog.clickomania.ch/2014/05/12

  37. Tempo Teufel beim Bloggen

    Zwei Möglichkeiten, um Formatierguns-Tags zeitsparend per Tastaturkürzel in den Text einzufügen.

    blog.clickomania.ch/2013/07/18

  38. Alfred serviert im Eilzugstempo

    Programme starten, Lesezeichen öffnen, googeln oder Amazon durchforsten, ohne die Maus zu bemühen – das ist mit dem kostenlosen Hilfsprogramm Alfred möglich.

    blog.clickomania.ch/2012/04/16

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