Ich stelle mir vor, wie der Morgen uns findet:
noch halb verloren in der Wärme der Nacht,
dein Atem ruhig neben meinem,
dein Haar zerzaust vom Schlaf.
Vielleicht suchst du wortlos meine Hand,
als müsse selbst das Erwachen erst begreifen,
dass wir einander gefunden haben.
Draußen beginnt die Welt,
unerbittlich wie an jedem Tag.
Doch für einen Augenblick
darf sie ohne uns geschehen.
Nur du. Nur ich.
Und diese kostbare Stille,
in der ich begreife:
Ich habe mein ganzes Leben
von diesem Morgen geträumt,
an dem du bleibst.
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