Mir scheint, die einzige Fiktion an #terminator ist, dass es keine #zeitreisen gibt. Kein #JohnConnor, der uns retten wird, das müssen wir wohl selbst machen.
#skynet ist schneller da als gedacht. Aus #AI wurd schon #SI , die wird dann vernetzt und wir haben schon #sinet . Dann kommt ein Tech Bro mit seinen Satelliten, der weg zu skynet erscheint mir undankbar kurz
#zeitreisen — Public Fediverse posts
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Ahoihoi!
In der #Tele5Mediathek liegt der #Film "2067" und weil wir Deutsch und dumm sind (nicht meine Worte aber so schätzt man uns scheinbar ein) wurde für uns ein "Kampf um die Zukunft" dran geklatscht.
Nun gut, das Jahr ist 2067 und die Erde ist "lost". Alles kaputt, keine Pflanzen mehr und die Menschheit verkauft Sauerstoff in Flaschen. Weil im Hier und Jetzt keine Lösung existiert, entwickelt man kurzerhand Zeitreisen um in der Zukunft danach zu suchen.
Kein schlechter aber an manchen Stellen sehr langatmiger #ScieneFiction #Zeitreisen Streifen.
Von 2020, aus Australien, Cast kennt man nicht, handwerklich topp, von mir ein "kann man mal machen".
Gute Unterhaltung!
#Scifi #Tele5 #Mediathek #Filme #Film #2067 #2067kampfumdiezukunft
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In der #ZDFMediathek liegt
"Escape from the 21st Century" (2024, China)Ein paar Jugendliche springen in ein Gewässer voller Chemikalien und können daraufhin über "niesen" 20 Jahre in die Zukunft reisen ... und auch wieder zurück.
Durchgeknallte Science Fiction.Der ist mit Einspielern, Animationen, schnellen Schnitten und Kamerafahrten überfrachtet und herrlich kaputt.
Ich mag ihn.
#ZDF #Mediathek #EscapeFromThe21stCentury #Film #Filme #ScienceFiction #Scifi #china #Zeitreise #Zeitreisen
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Ich habe gestern noch sehr lange überlegt, in welchem Buch ich von einem aus-Versehen- #Zeitreisen /den las, der in irgendeinem Königreich Anno knuck gelandet war und gehängt werden sollte.
Er erinnerte sich an eine #Sonnenfinsternis und stieg durch die Vorhersage dieser zum Gelehrten und Magier des Reiches auf.und rettete sein Leben.Mark #Twain : "Ein Yankee aus Connecticut an König Artus' Hof "
Erst dann konnte ich einschlafen.
#Morgenschön liebe Alle!
#Buchtipp -
RT @jun_song: Ich wette, Anthropic wird in ihrem nächsten Update darauf drängen, Zeitreisen zu verbieten, nur um zu verhindern, dass chinesische Labore ihre zukünftigen Modelle distillieren.
mehr auf Arint.info
#Anthropic #ChinesischeLabs #KünstlicheIntelligenz #ModelDistillation #TechNews #Zeitreisen #arint_info
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https://www.europesays.com/de/1188328/ Hubertus Meyer-Burckhardt ist 70: „Glücklichsein ist eine Entscheidung“ #Deutschland #Entertainment #Fernsehen #Germany #HubertusMeyerBurckhardt #KaumZuGlauben #NDRTalkshow #Serien #Series #Unterhaltung #Zeitreisen
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https://www.europesays.com/at/290737/ Hubertus Meyer-Burckhardt: „Glücklichsein ist eine Entscheidung“ #AT #Austria #Entertainment #Fernsehen #HubertusMeyerBurckhardt #KaumZuGlauben #NDRTalkshow #Österreich #Serien #Series #Unterhaltung #Zeitreisen
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Wenn man #Zeitreisen und den nuklearen Weltuntergang einmal weglässt, sind einige Parallelen zwischen der Terminator-Filmreihe und der heutigen technischen Entwicklung durchaus bemerkenswert.
In den Terminator-Filmen entwickelt Cyberdyne Systems immer leistungsfähigere Computertechnik. Daraus entsteht schließlich #Skynet, ein zunächst für militärische Zwecke geschaffenes KI-System, das über ein weitreichendes Kommunikations- und Verteidigungsnetz verfügt. Skynet ist dabei nicht einfach ein einzelner Supercomputer, sondern ein vernetztes System, das Informationen verarbeitet, Entscheidungen trifft und schließlich weitgehend autonom handelt.
Heute entstehen viele der dafür notwendigen technischen Bausteine tatsächlich, allerdings verteilt auf zahlreiche Unternehmen und Staaten. Wir entwickeln immer leistungsfähigere #KI-Systeme, während gleichzeitig #humanoideRoboter entstehen, die ihre Umgebung mit Kameras und anderen Sensoren wahrnehmen, Sprache verstehen, Gegenstände greifen und zunehmend komplexe Aufgaben selbstständig ausführen können.
Ein heutiger humanoider Roboter ist natürlich noch sehr weit von einem T-800 entfernt. Das grundlegende Prinzip aus #Terminator ist aber längst keine reine Science-Fiction mehr: Ein Computer bekommt Augen, Ohren und einen beweglichen Körper und kann mithilfe künstlicher Intelligenz seine Umgebung interpretieren und darin handeln.
Parallel dazu entsteht eine Kommunikationsinfrastruktur, die dem Grundgedanken von Skynet zumindest strukturell ähnelt. Internet, Mobilfunk, weltweite Rechenzentren und #Satellitennetze wie Starlink bilden gemeinsam ein nahezu global verfügbares und hochgradig redundantes Datennetz.
Der Name „Skynet“ wirkt aus heutiger Perspektive deshalb fast erstaunlich passend: Ein intelligentes System muss nicht mehr in einem einzelnen Rechenzentrum sitzen. Rechenleistung, Sensoren, Kommunikation und Aktoren können über den gesamten Planeten verteilt sein und trotzdem miteinander interagieren.
Die eigentlich interessante Parallele zu Terminator liegt aber weder bei humanoiden Robotern noch bei Satelliten. Sie liegt in der zunehmenden #Autonomie von KI-Systemen.
Während KI zunächst hauptsächlich Informationen analysierte oder Fragen beantwortete, entwickeln sich inzwischen Systeme, die selbstständig Aufgaben planen, Software bedienen, andere Computersysteme ansprechen und Aktionen ausführen können.
Aus „Frage beantworten“ wird damit zunehmend eine Schleife aus Wahrnehmen, Situation interpretieren, Ziel verfolgen, Handlung planen, handeln, Ergebnis überprüfen und den nächsten Schritt bestimmen. Genau diese geschlossene Handlungsschleife macht aus einem Informationssystem ein autonom agierendes System.
Besonders deutlich wird die Parallele im #Militär. Auch Skynet wurde in Terminator nicht als Unterhaltungs-KI entwickelt, sondern als militärisches Verteidigungs- und Entscheidungssystem.
Heute wird #künstlicheIntelligenz bereits für Aufklärung, Bild- und Zielerkennung, Drohnen, elektronische Kampfführung, Logistik und militärische Entscheidungsunterstützung eingesetzt. Verbindet man KI, globale Kommunikationsnetze, Sensoren, #autonomeSysteme und Waffensysteme miteinander und überträgt solchen Systemen zunehmend Entscheidungsbefugnisse, erhält man zumindest technisch viele der Komponenten, aus denen die Terminator-Autoren Skynet konstruiert haben.
Ein wichtiger Unterschied zur Filmhandlung bleibt allerdings bestehen. In Terminator wird die Entwicklung stark verdichtet: Cyberdyne entwickelt Skynet, Skynet erlangt Bewusstsein, erkennt die Menschheit als Bedrohung und löst am 29. August 1997 den nuklearen „Judgment Day“ aus.
In der Realität wäre ein vergleichbares Risiko vermutlich wesentlich unspektakulärer. Eine KI müsste nicht plötzlich „böse“ oder menschenfeindlich werden.
Problematisch könnte bereits ein komplexes Netzwerk #automatisierterSysteme werden, dem Menschen immer mehr Entscheidungen überlassen und dessen Reaktionen irgendwann schneller und komplexer ablaufen, als Menschen sie wirksam überwachen oder korrigieren können.
Vielleicht liegt darin sogar die interessanteste Parallele zwischen Terminator und unserer Gegenwart.
Wir bauen nicht erst Cyberdyne, danach Skynet und anschließend die Terminatoren. Die einzelnen Bestandteile entstehen gleichzeitig: leistungsfähige KI, autonome Agenten, humanoide Roboter, Drohnen, weltumspannende Datennetze, Satellitenkommunikation und zunehmend automatisierte militärische Systeme.
Noch ist das alles kein Skynet.
Aber überraschend viele seiner Zutaten stehen inzwischen im Regal.
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Zurück in die Pubertät – mit der Zeitmaschine
«Future Man» verbindet Zeitreise, Videospiel-Mythos und derben Klamauk zu einer stimmigen Nerd-Komödie. Die Serie lebt von Popkultur-Referenzen, schrägen Figuren und Ernsthaftigkeit an den richtigen Stellen. Kein kultureller Meilenstein, aber unterhaltsamer und charmanter, als man es nach den ersten Szenen erwartet hätte.https://blog.clickomania.ch/2026/07/13/future-man-serie-review/
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@BerlinBezirk
Ja, ich habe gestern meine Zeitmaschine angeworfen und bin kurz zum Fest gegangen. Das Bier war recht schal und durch einen blöden Zufall habe ich eine Frau namens Reiche getroffen und ihr gesagt, sie solle doch mal über einen Ministerinnen Posten nachdenken.
Natürlich war das nur ein Scherz, aber seht was passiert ist.
Zeitreisen sind, ich sag es Euch, sehr gefährlich!!#2024 #Oktoberfest #zeitreisen
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Was würdest Du mit einer Zeitmaschine anstellen? Würdest Du die Dinosaurier besuchen? Oder einen Blick in die Zukunft werfen, um die Lottozahlen der nächsten Woche zu erfahren - oder um zu erkunden, ob die Menschheit den Mars besiedeln wird? #sfcd #sciencefiction #zeitreisen #zukunft #vergangenheit
Faszination Zeitreisen – Warum... -
Was würdest Du mit einer Zeitmaschine anstellen? Würdest Du die Dinosaurier besuchen? Oder einen Blick in die Zukunft werfen, um die Lottozahlen der nächsten Woche zu erfahren - oder um zu erkunden, ob die Menschheit den Mars besiedeln wird? #sfcd #sciencefiction #zeitreisen #zukunft #vergangenheit
Faszination Zeitreisen – Warum... -
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Auch bei der Zeitmaschine ist die Betriebsanleitung wichtig
Extracted von RR Haywood beginnt unvermittelt, als die drei Hauptfiguren aus ihren Leben gerissen werden. Ben Ryder ist ein Ermittler für eine Versicherung, der in der Londoner U-Bahn in einen Anschlag gerät und sich den Attentätern entgegenstellt. Safa Patel bewacht als polizeiliche Personenschützerin den britischen Premierminister. Sie muss sich als Dank für diese Arbeit von dem Regierungsmann sexuell belästigen lassen und rettet ihm allem zum Trotz bei einem terroristischen Angriff das Leben. «Mad» Harry Madden ist ein britischer Elitesoldat, der im Zweiten Weltkrieg in Norwegen fast im Alleingang gegen die deutschen Besatzer kämpft.
Ist das das Licht, das einem hätte aufgehen sollen?Was den dreien in dieser bislang nicht auf Deutsch erschienenen Trilogie widerfährt, ist eine sogenannte Extraktion. Im ursprünglichen Zeitgeschehen starben alle drei während ihrer Heldentaten. Doch in der neuen, unerwarteten Realität wurden sie im letzten Moment aus der Gegenwart in die Kreidezeit transportiert. Umgeben von Dinosauriern, müssen sie sich einer neuen Aufgabe stellen. Die Zeitmaschine, der sie ihr Leben verdanken, führte auch zur Zerstörung der Zivilisation in der nahen Zukunft. Roland, der die «Extraktion» anordnete, hält sie für die richtigen und einzigen Menschen, dieses Unheil abzuwenden.
Der Held fühlt sich entwurzelt
Hartes Training soll die drei auf diese Herausforderung vorbereiten. Doch Ben Ryder sieht keinen Sinn darin. Er wird angesichts des Verlusts seines alten Lebens und seiner Verlobten depressiv. Seine Genesung zieht sich hin. Zwei andere Hauptfiguren wollen Hilfe holen, indem sie einen Arzt von dessen Jacht extrahieren, während dieser in suizidaler Absicht durch einen Sturm fährt. Der Arzt, Doktor Watson, kann gerettet werden, doch Safa und «Mad» Harry sterben. Das rüttelt Ben auf. Er entscheidet sich, seinem Gefährten beizuspringen und sie ihrerseits kurz vor ihrem Tod zu extrahieren.
Ich entschuldige mich für die Spoiler. Aber sie sind notwendig, weil hier eine Frage angesprochen werden muss, die sich bei Zeitreisegeschichten zwingend stellt. Nämlich: Warum zum Teufel macht hier niemand das Naheliegende?
Der schlagende Vorteil einer Zeitmaschine besteht darin, dass Rückblenden nicht bloss ein stilistisches Mittel, sondern ein integraler Bestandteil der Handlung sind. Sie erlaubt es den Protagonisten, den optimalen Zeitpunkt für eine Extraktion oder eine beliebige andere Aktion zu wählen. Der besoffene Arzt muss nicht von einer sinkenden Jacht geholt werden. Man könnte ihn auch abfangen, ohne dass jemand nasse Füsse bekommt – nämlich, bevor er mit seinem Schiff den Hafen verlässt.
Verantwortungslos ist nur der Vorname
Zugegeben: Bei der Extraktion von Ben, Safa und Harry war der Zeitpunkt vorgegeben: Sie mussten jene Heldentaten begehen, die sie mit ihrem Leben bezahlten. Sonst hätten sie nicht den Heldenstatus erlangt, der für die künftigen Aufgaben notwendig ist. Abgesehen davon, dass ihre letzten Handlungen passieren mussten, weil sie den Lauf der Geschichte massgeblich prägten.
Wie gefährlich Veränderungen der Zeitleiste sind, bringt RR Haywood in seiner Geschichte zur Sprache. Seine drei Protagonisten kümmert das wenig. Sie verhalten sich maximal verantwortungslos, indem sie die Möglichkeiten der Maschine erkunden. Sie reisen erst ins Paris des 19. Jahrhunderts, als der Eiffelturm errichtet wird, und führen sich dort noch einigermassen gesittet auf. Doch mit der Selbstbeherrschung ist es bei der nächsten Station vorbei. In Rio de Janeiro während des Karnevals zur Jahrtausendwende lässt sogar der vorsichtige Roland die Sau raus.
Offensichtlichen Konsequenzen hat das keine. Als Leserinnen und Leser fragen wir uns, ob sich der Autor nicht mehr Gedanken zur Bedienungsanleitung dieser Maschine hätte machen müssen. Dieses Gefühl verstärkt sich während der Lektüre. Die Mechanik des Zeitgeschehens und die logischen Aspekte des Themas bleiben im Vagen.
Bloss ein Teaser für den zweiten Teil
Und überhaupt: Am Ende des Buches hat sich kaum etwas ereignet, was dem übergeordneten Handlungsstrang Bedeutung verleihen würde. Das einzige, was wir erfahren, ist – Achtung, ein weiterer Spoiler! – dass Bens Ex-Freundin ihn betrogen und nach seinem Tod in der Original-Zeitlinie an die Medien verraten hat.
Das ist für meinen Geschmack zu dünn: Geschichten müssen selbst als Teil einer Serie in sich geschlossen sein. Bei «Extracted» beschleicht uns das Gefühl, dass es bloss darum ging, uns den nächsten Teil schmackhaft zu machen.
Kein Licht am Ende der Fahnenstange (oder so ähnlich).Das ist Executed: Der zweite Teil der Trilogie beginnt mit einem nicht enden wollenden Action-Spektakel, dessen Sinn sich vorerst nicht erschliesst. Es gibt eine zweite Fraktion, die ebenfalls Interesse an der Zeitmaschine zeigt. Doch auch nach einem Dutzend Kapiteln haben sich die Fronten kaum geklärt. Wer kämpft hier gegen wen?
Für die zwischenmenschlichen Interaktionen, die mich während des ersten Teils bei der Stange hielten, wirken im zweiten Teil ermüdend. Erst kommen sie aufgrund des Kampfgetümmels nicht zum Zug. Danach werden sie überstrapaziert, weil RR Haywood zwei neue Hauptfiguren ins Spiel bringt, Miri und «Tango Two», deren Name wir später erfahren (Emily Rose). Der Sinn und Zweck des neuen Personals erschliessen sich nicht, weil die Handlung weiterhin an der Stelle tritt. Eine der Nebenfiguren aus dem ersten Buch rückt ins Zentrum des Geschehens: Roland, respektive dessen Sohn, ist für die Zeitmaschine verantwortlich. Doch diese Erkenntnis hilft den Leserinnen und Lesern auf der Suche nach dem roten Faden leider nicht wirklich weiter.
Die Zeitmaschine ist bloss ein Gadget
Und klar, es ist die Entscheidung des Autors, wie lange er sein Verwirrspiel treibt. Meine Geduld ist endlich. Wenn ich beim Stochern im Nebel nach zwei Büchern den Eindruck habe, dass die Szene bloss durch einige willkürlich platzierte Möbelstücke aus dem erzählerischen Brockhaus bestückt wurde, ist es klar, dass ich mir den dritten Teil (Extinct) schenken werde. Der Autor scheint nicht gewillt, das Potenzial des Genres auszureizen. Vermutlich war er von den Dimensionen seines Projekts überfordert: Das erste Buch fühlt sich an wie ein Exposé, dem im zweiten Buch ein weiteres Exposé hinterhergeschoben wurde. Als hätte sich der Autor fälschlicherweise gedacht, ihm falle während des Schreibens die Geschichte ein.
Wie hätte es laufen müssen? Zeitreisegeschichten sind eine Steilvorlage, den Lauf der Dinge nicht als zwingend zu betrachten, sondern in schönen und schlimmen Szenarien zu denken. Der Autor kann, nein, er muss einen modernen Blick auf die Vergangenheit der Menschheit werfen, und er sollte der Versuchung nachgeben, Leserinnen und Leser in abgefahrene Verwirrspiele von umgedrehter Kausalität zu verwickeln.
Zeitreisegeschichten können viele Facetten annehmen. Und nein, eine Reise zu Jesus’ Geburt ist nicht unvermeidlich. Die Kreuzigung muss nicht in jedem Fall verhindert werden, genauso wenig, wie es zwingend ist, Adolf Hitler in der Krippe zu erwürgen. Aber irgendeine Facette sollte zutage treten, wenn sich der Autor das Recht herausnimmt, den Zwang zur Linearität zu brechen. Doch Haywood beschränkt sich darauf, weiterhin irgendwo in der Historie verlorene Leute zurückzubringen.
Darum leider eine grosse Enttäuschung. Diese Story hätte vielleicht als simpler Abenteuerroman oder als Military-Fiction funktioniert, aber für Fans raffinierter, verwickelter Zeitreisen funktioniert diese Trilogie nicht.
Anmerkung: Dieser Beitrag enthält Links zu Amazon. Als Amazon-Partner verdiene ich an qualifizierten Verkäufen.
#Longread #Zeitreisen -
Wannhin müsste man eigentlich reisen, um in die bessere Zeitlinie einzubiegen? #Fluxkompensator #Zeitreisen #MartyMcFly
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Wo ist der de Lorien und der Flucks-Kompensator, der Zeitreisen überhaupt erst möglich macht. 🤣🖖
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⏲️⌛🌀 #Sciencefiction wird zu #Science an der #UniBremen. Ab diesem Sommer eröffnet das neue Institut für #Zeitreisen.
Die Fachbereiche 04: Produktionstechnik – Maschinenbau und Verfahrenstechnik unter Prof. Dr. Johannes Kiefer (Technische Thermodynamik) und 09: Kulturwissenschaften unter Prof. Dr. Norman Sieroka (Philosophie) arbeiten am neuen Institut eng zusammen, um neben technischen Entwicklungen auch philosophische Themen zu erforschen.
📸 Adobe Stock/ungvar (KI generiert)
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Ab sofort sind Verspätungen bei der Deutschen #Bahn für mich #Zeitreisen. Ärgert mich vielleicht weniger 😡
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Ein Blindflug mit Kimi führte zum Absturz dieses Blogposts
Als zweitletzter Gruss von diesem Blog im alten Jahr eine Beobachtung in eigener Sache. Es geht um das Thema, das mich 2025 mehr als alles andere in Atem gehalten hat. Das ist, natürlich, die künstliche Intelligenz. Über den Daumen gepeilt sechs Dutzend Beiträge habe ich ihr gewidmet. Und eine Frage, die über allem schwebte, war: Wie gross sind die Veränderungen, die auf uns zurollen?
Womit wir diese Frage mit einem eindeutigen Ja beantworten können.Mein Eindruck ist: Wir befinden uns noch immer in einem Blindflug. Das Licht aus dem Cockpit beleuchtet die Wolken, die sich ein paar Meter vor uns befinden. Wir aber haben ein so affenartiges Tempo drauf, dass keine Chance auf eine vernünftige Reaktion bestünde, falls plötzlich King Kongs Kopf vor uns aus dem Nebel bricht.
Verkompliziert wird diese Sache durch diese seltsamen Rückkopplungen, die sich aus unseren Bemühungen ergeben, diese Entwicklung hier zu verstehen. Um beim Bild zu bleiben: Dieses Flugzeug düst nicht nur bei Nullsicht über einen unentdeckten Kontinent. Irgendetwas ist mit dem Ablauf der Zeit nicht in Ordnung. Handlungen aus unserer Vergangenheit beeinflussen die Gegenwart auf eine Weise, die wir nicht gewohnt sind – wie in der Anomalie, die sich Hervé Le Tellier 2020 ausdachte.
Was kann die KI aus Peking?
Und so entstand dieser Eindruck: Um einen Schlussstrich zu ziehen, wollte ich ein liegen gebliebenes Thema abarbeiten und endlich Kimi besprechen. Das ist ein Sprachmodell wie ChatGPT, das nicht für so viel Furore sorgte wie Deepseek anfangs des Jahres. Doch die KI von Moonshot AI aus Peking weist einige spezifische Stärken auf: Sie hat ein riesiges Kontextfenster und kann bei einer Antwort mehr Details berücksichtigen als die Konkurrenz.
Für einen ersten Eindruck stellte ich Kimi einige Fragen aus meinem Fundus. So ergibt sich eine Vergleichsmöglichkeit mit anderen Konkurrenten wie ChatGPT, Claude, Perplexity, Mistral und Gemini. Die erste Frage knüpfte an meine Besprechung von «Asterix in Lusitanien» an. Bei der hatte ich abschliessend gefragt, was denn eine originelle Idee für einen neuen Asterix-Band sein könnte. Kimi antwortete kurz, bündig und in sehr holperigem Deutsch:
Asterix erfindet Buchdruck – römische Propaganda kollabiert lachend.
Dieser Plot ist, mit Verlaub, origineller als alles andere, was man mir damals vorgesetzt hat. Er würde Johannes Gutenberg vom Sockel stossen, das deutsche Selbstverständnis als Erfindernation untergraben und eine Steilvorlage für eine kontrafaktische Geschichtsschreibung liefern. Denn wenn der Buchdruck 1500 Jahre früher stattgefunden hätte, wären wir heute auch in vielen anderen Bereichen weiter. Also: ein Paukenschlag.
Meine Rede? Meine Rede!
Den zweiten Anlauf nahm ich mit meiner These vom September, Karlsson vom Dach sei ein Cyborg gewesen. Kimi ist voll auf meiner Seite, und zwar so dezidiert, wie keines der anderen Sprachmodelle:
Der Propeller von Karlsson vom Dach ist kein ablegbares Gadget, sondern ein fester Teil seines Körpers – genauer gesagt: ein am Rücken befestigtes Gerät, das nicht abgenommen werden kann, sondern wie ein Körperteil funktioniert. Er wird über einen Knopf am Bauch aktiviert, was darauf hindeutet, dass er integriert ist, ähnlich wie ein implantiertes technisches Organ.
Meine Rede! Diese KI versteht mich, als ob wir Seelenverwandte wären. Wie kann das sein?
Die Antwort ist ebenso einleuchtend wie verstörend: Es ist meine Rede. Als Quelle für die Antwort gibt Kimi meinen Blogpost an.
Damit sind wir bei der Anomalie: Mein drei Monate alter Blogpost reiste tatsächlich in die Gegenwart, um heute meinen Kimi-Test zu sabotieren. Dieser leicht surreale Sachverhalt appelliert an mein Flair für Zeitreise-Geschichten. Und er gibt mir das gute Gefühl, mit meiner Arbeit als Blogger und Journalist einen Einfluss auszuüben, wie er mir bisher nicht vergönnt war. Die Ideen, wie ich sie hier formuliere, prägen also die Antworten, die die Leute von der Zukunft von ihren Chatbots erhalten werden.
Da blickt keiner mehr durch
Natürlich; für eine echte Zeitreise müsste die Anomalie in die entgegengesetzte Richtung wirken. Darum ist meine andere Metapher, die der Rückkopplungen, passender. In der steckt die ganze Unberechenbarkeit, die in diesem unglaublichen System steckt, das sich auf eine Weise beeinflusst, die niemand mehr durchschauen, geschweige denn verstehen kann. Ich lernte 2025 den Begriff der autophagischen Schleife: Sie entsteht, wenn die KIs nicht mehr mit menschlichen Inhalten trainieren, sondern mit Output ihresgleichen. Manche sprechen simpel von Brainrot, Gehirnfäulnis.
Und damit dürfen wir gespannt sein auf 2026! Morgen gibt es hier noch einen Beitrag noch etwas mehr in eigener Sache, nämlich die Top-50 der Beiträge von 2025.
Beitragsbild: Ende 2023, als die Sicht noch gut war (Trent Erwin, Unsplash-Lizenz).
#KI #KIWeltanschauungen #Zeitreisen -
Ich habe eine Rezension zu "Im Fluss der Zeit" geschrieben. Diese Anthologie enthält Geschichten mit Zeitreisen, ein Thema, das mich schon immer fasziniert hat. Daher liebe ich, dass es nun eine ganze Anthologie dazu gibt. Die Texte nähern sich dem Thema auf diverse Arten, mal weltumspannend und abgedreht, mal persönlich und familiär. Einer davon ist übrigens von mir.
Die ganze Rezension gibt es hier:
https://carolin-lueders.de/autorinnenkollektiv-schreibfeder-hrsg-im-fluss-der-zeit/ -
Ich habe eine Rezension zu "We burn the sun" von Anika Beer geschrieben.
In der Zukunft sind große Teile der Welt überflutet. Die Reichen wollen sich auf schwimmende Städte zurückziehen und alle anderen ihrem Schicksal überlassen. Dagegen kämpfen Piraten, unter ihnen die Physikerin Sorcha, die eine Zeitmaschine entwickelt hat.
Die ganze Rezension:
https://carolin-lueders.de/anika-beer-we-burn-the-sun/ -
Am Sonntag ist wieder #Zeitumstellung!
Aber Achtung: Stellen Sie bitte nur die Uhren und nicht die Zeit selbst um, sonst drohen gefährliche #Paradoxien!
Aufgrund leidvoller Erfahrungen aus den Vorjahren wurde aus diesem Anlass zum wiederholten Male eine Warnung an die #Bevölkerung herausgegeben.
https://tino-eberl.de/ki-news/bevoelkerungswarnung-bitte-am-sonntag-nur-die-uhren-umstellen/
#Zeitumstellung #Humor #Zeitreisen #mausgerutscht #Uhrumstellen #RaumZeitKontinuum #StarTrek
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Morning all in die kleene #Smattphone
Wünsche euch einen tollen und stressfreien #Dienstag
Heute ist u.a. "Zurück in die #Zukunft #Tag"
#Zeitreisen wären nicht schlecht, würde so einiges anders machen......mit der Erfahrung von heute...
Passt auf euch auf und seid #achtsam -
Zuletzt beendetes Buch: "A Trail Through Time" von Jodi Taylor. Buch 4 und für mich ein guter Abschluss der "Chronicles of St Mary's" mit zahlreichen #Zeitreisen. Besonders schön aber nicht das Spice sondern die Treppe und der Fuss. #TimeTravel #Bookstodon #JodiTaylor #Buchstodon
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Ab sofort ist die Anthologie "Im Fluss der Zeit" erhältlich, herausgegeben vom Schreibfeder Kollektiv. Darin geht es um Zeitreisen!
Von mir ist der Text "Iterationen", darin will eine queere Frau die Verfolgung queerer Menschen abschaffen, indem sie mit einer Zeitmaschine die Vergangenheit ändert. Doch ob das gut geht?Erhältlich bei Tredition und überall, wo es Bücher gibt.
CN: u.a. Folter, Suizid
#zeitreisen #fantasybooks #sciencefiction #indiebuchtipp #autorenauffediverse #fantasy
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"Wenn Menschen über Zeitreisen in die Vergangenheit sprechen, machen sie sich Sorgen darüber, dass sie die Gegenwart radikal verändern könnten, indem sie dort scheinbar unbedeutende Dinge tun; aber kaum jemand in der Gegenwart glaubt wirklich, dass wir die Zukunft radikal verändern können, indem wir scheinbar unbedeutende Dinge tun."
#Selbstwirksamkeit #Klimakrise #Klimawandel #Klimaschutz #SciFi #Zeitreisen
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Die Unionsparteien liefern gerade in ihrer Politik und ihr Vorgehen gegen eine vermeintlich linke Kandidatin für das #Bundesverfassungsgericht den Beweis dafür, dass #Zeitreisen möglich sind
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Andreas Eschbach lässt einen #SciFi Romanautoren sagen, dass er folgende Argumentationen mal in einem Roman von jemand anderem gelesen hat:
Zeitreisen [zurück in die Vergangenheit] geht nicht. Denn wenn es ginge, würden die vielen Zeitreisenden sich hier bei uns gegenseitig auf die Füße treten und wir hätten die Besucher darum bemerkt. 💡Vll geht #Zeitreisen theoretisch aber doch, schiebt er hinterher, bloß schafft es die Tech-Zivilisation dann offenkundig nicht sie zu entwickeln, sondern geht vorher unter. 😱
Die Gründe, die Eschbach seinen SciFiautoren für den Untergang der Zivilisation auflisten lässt: Atomkrieg, Ozonlöcher und Hungersnöte. ^^
Der Roman ist aber von 1999, als auch deutsche SciFi-Autoren Klima noch nicht auf dem Schirm hatten.In Andreas #Eschbach 's Roman
Das Jesus-Video von 1999:
https://bookwyrm.social/book/380437/s/das-jesus-video
oder https://www.thalia.de/shop/home/artikeldetails/A1033767201Der zweite Teil , Der Jesus-Deal, von 2014:
https://bookwyrm.social/book/529162/s/der-jesus-deal -
Achtung #Zeitumstellung!
Am Sonntag wird wieder von Winter- auf #Sommerzeit umgestellt. Bitte dabei nur die Uhren eine Stunde vorstellen, nicht die Zeit selbst!
Wer versehentlich die #Zeit verstellt, riskiert Schäden am Raum-Zeit-Kontinuum und paradoxe #Phänomene wie kalten Kaffee oder temporale Zeitschleifen im #Bundestag.
https://tino-eberl.de/ki-news/bevoelkerungswarnung-bitte-am-sonntag-nur-die-uhren-umstellen-2/
#Zeitumstellung #Humor #Zeitreisen #Frühling2025 #Uhrumstellen #RaumZeitKontinuum #StarTrek
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Achtung #Zeitumstellung!
Am Sonntag wird wieder von Winter- auf #Sommerzeit umgestellt. Bitte dabei nur die Uhren eine Stunde vorstellen, nicht die Zeit selbst!
Wer versehentlich die #Zeit verstellt, riskiert Schäden am Raum-Zeit-Kontinuum und paradoxe #Phänomene wie kalten Kaffee oder temporale Zeitschleifen im #Bundestag.
https://tino-eberl.de/ki-news/bevoelkerungswarnung-bitte-am-sonntag-nur-die-uhren-umstellen-2/
#Zeitumstellung #Humor #Zeitreisen #Frühling2025 #Uhrumstellen #RaumZeitKontinuum #StarTrek
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"Das Ministerium der Zeit" von Kaliane Bradley spielt im #London der nahen Zukunft. Der #Klimakollaps steht kurz bevor. Historische Persönlichkeiten, deren Tod gewiss ist, werden in die Gegenwart zurückgebracht, um die Auswirkungen von #Zeitreisen zu untersuchen. Die Erzählerin und ihr Studienobjekt verlieben sich ineinander, doch im Ministerium geht etwas vor sich...
#Scifi im Geist von LeGuin: halb Vorhersage, halb Satire. Mit einer langsam aufkeimenden Liebesgeschichte.
#books #literature -
Spione und Zeitreisende
Nachdem die Spione die Schlagzeilen beherrschen und ich neulich Spass mit Mr. Bond hatte, wollte ich die Welt der fiktiven Agenten ausführlicher erkunden. Erstens mit Ken Follett und Eye of the Needle bzw. Die Nadel (Englisch/Deutsch) – auch weil mir das Hörbuch neulich von Audible für einen Spottpreis hinterhergeworfen wurde. Zweitens mit Red Sparrow (Englisch/Deutsch) von Jason Matthews.
Eye of the Needle, Das Jesus-Video, Red Sparrow (den optischen Anleihen des Covers an James Bond wird der Inhalt nicht gerecht), Ein König für Deutschland (von oben nach unten und links nach rechts).Die Geschichte von Follett war nett gemacht, mit mehreren Stimmen für die Dialoge. Dennoch hat mich die Geschichte nicht so richtig gepackt. Es geht um die Geschehnisse vor dem D-Day im Zweiten Weltkrieg. Die Alliierten hatten die Operation Fortitude gestartet, um den Deutschen weiszumachen, die Landung der Alliierten würde in Calais und nicht in der Normandie erfolgen: Dazu haben die Engländer in Ostanglien eine grosse Inszenierung mit aufblasbaren Panzern, Spitfire-Flugzeugen aus Karton und Militäranlagen als Kulisse aufgebaut. Der deutsche Spion in England, der mit einem Stilett mordet und darum «Die Nadel» genannt wird, entdeckt das ganze Blendwerk, macht Fotos und wird nur von einem grossen Sturm daran gehindert, den Führer über das Täuschungsmanöver in Kenntnis zu setzen.
Das obligate Techtelmechtel
Die Operation Fortitude ist historisch adäquat und auch ein hervorragender Stoff für einen Spionageroman. Für meinen Geschmack holt Follett mit seiner «Wie es denn hätte sein können»-Geschichte zu wenig aus dem Material raus. Der deutsche Spion, der auf der kleinen Insel Storm Island landet, wo zufällig eine frustrierte Ehefrau nur darauf wartet, ein heisses Techtelmechtel anzufangen – da ist ein James Bond, der seine Verführungskünste als seine gefährlichste Waffe einsetzt, überzeugender.
Da ist Red Sparrow von Jason Matthews, abgesehen vom uninspirierten Ende, überzeugender. Matthews war selbst CIA-Agent, und weiss somit, wovon er schreibt. Die New York Times weist darauf hin, dass die meisten wirklich guten Autoren aus diesem Genre eigene Geheimdiensterfahrungen beizusteuern haben. Und zum Buch schreibt die NYT:
Jason Matthews ist ein Geheimdienstveteran, der 33 Jahre in den Diensten des CIA stand und der gemäss der Pressemeldung zum Buch «in mehreren Ländern in Übersee stationiert war und an verdeckten Operationen der Geheimdienste beteiligt war». Gott allein weiss, wie er sein Manuskript von «Red Sparrow» an den Zensoren in Langley vorbeigekriegt hat. Aber er verwandelt sein beachtliches Spionagewissen in ein erstaunliches Debut.
Das scheint mir auch so. Wie in meiner Biografie nachzulesen ist, habe ich nie in einem Geheimdienst gedient und kann die Authentizität der Schilderung daher nur sehr bedingt beurteilen. Aber die Arbeit der Spione scheint mir in diesem Buch so realistisch geschildert, wie ich es noch nie gelesen habe.
Und es passt auch recht gut zu den Schilderungen in Legacy of Ashes von Tim Weiner, einem Sachbuch zur Geschichte der CIA, mit dem ich mich vor gut einem Jahr herumgeschlagen habe. Der Alltag der Spione ist, wie nicht anders zu erwarten war, im Schnitt nicht gerade glamourös. Die eine der beiden Hauptfiguren, Nathaniel Nash, ist damit betraut, in Moskau einen hochrangigen Spion zu betreuen, der wie zu den besten Zeiten des Kalten Krieges den Amis Informationen aus dem Umfeld des Kremls zuspielt. Denn der Kalte Krieg hat nie wirklich aufgehört, lernt der Spion in seiner Ausbildung.
Professionelle Verführerin
Die Aufgabe des CIA-Agenten besteht darin, als Handler den Spion bei Laune zu halten und ihm die Arbeit zu ermöglichen – und Anwerbung zu betreiben. Da kommt die zweite Hauptfigur ins Spiel. Nachdem missgünstige Rivalen ihre Karriere als Ballerina vereitelt hatten, rutschte sie dank den falschen Versprechen eines einflussreichen Onkels ins Spionage-Business hinein. Dort bekommt Dominika Egorova es trotz unerschütterlicher patriotischer Überzeugungen immer wieder reingedrückt und wird in die Sparrow School abkommandiert. Dort lernt sie, die Verführung und ihre weiblichen Reize professionell zu Spionagezwecken zu nutzen. From Russia with love.
Diese Konstellation lässt den Verlauf der Geschichte erahnen: Der ehrgeizige Nash auf der einen Seite, der es seiner ganzen Familie beweisen will und nach einem beruflichen Rückschlag Erfolge vorzuweisen hat – und auf der anderen Seite die attraktive, getäuschte Dominika, die als Synästhetikerin sogar Auren sehen kann. Das klingt nun, trotz des vorher gelobten Realismus, nach einer absehbaren Romanze. Die sich in der Mitte des Buchs dann auch tatsächlich einstellt, aber zum Glück nicht so schlimm ausfällt wie befürchtet. Matthews beschreibt die Gefühlsverfassungen seiner beiden Hauptfiguren gleichermassen differenziert – und dann, wie das im Geheimdienstbusiness wahrscheinlich häufiger der Fall ist, werden die privaten Belange von den Ereignissen überrollt.
Fazit dazu: Wer von Spionen eine allzu romantische Vorstellung hat, darf zu «Red Sparrow» greifen. Um bei #merkelphone und der Kontroversen um die NSA anzuknüpfen, zeigt meines Erachtens das Buch eines sehr schön: Die ganze technische Aufklärung bringt nicht ansatzweise so viel wie die gute, alte Geheimdienstarbeit, die in der Infiltrierung der richtigen Organisationen besteht.
Nach dieser Einsicht hatte ich von Spionen die Nase voll und wandte mich wieder einmal Andreas Eschbach zu. Den schätze ich immer mehr, weil er selbst abstruse Szenarien überzeugend in den Griff bekommt. Ich meine, eine Geschichte wie Das Jesusvideo hätten andere zu einer komplett hanebüchenen Klamotte verhunzt. Doch auch wenn man merkt, dass Eschbach bei seinem dritten Buch noch nicht so sattelfest war wie beim elften (Ein König für Deutschland) und zwölften (Herr aller Dinge), so ist an dieser Zeitreise-Story nichts auszusetzen – ausser, dass man sie, wenn man sie hören will, nur als gekürzte Hörbuchfassung erhält. Können wir uns ein für allemal darauf einigen, dass gekürzte Fassungen Unsinn sind und verboten gehören? Wer keine Zeit hat, die Geschichte als Ganzes zu hören, darf es gerne bleiben lassen. Und da man heute Hörbücher wirklich nicht mehr auf CD ausliefern muss, spielt es keine Rolle, ob eine Lesung nun sieben oder dreissig Stunden lang ist.
Ein hoher Nerdkoeffizient
Kurz und gut: Ein König für Deutschland ist eine wunderbare Politsatire, in der Hacker, manipulierte Wahlmaschinen und Live Action Role Playing eine zentrale Rolle spielen, weswegen diese Geschichte einen hohen Nerd-Koeffizienten aufweist. Und in meinen Empfehlungen zu den Zeitreisestorys nimmt «Das Jesusvideo» einen prominenten Platz ein – obwohl die ganze Geschichte in der Gegenwart spielt und man von der Zeitreise nur vom Hörensagen erfährt.
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