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#werberechtsvertrage — Public Fediverse posts

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  1. Zur Geschichte der "#Werberechtsverträge" in #Hamburg gehört auch dieses schlecht gealterte #Versprechen des damaligen Finanzsenators #Freytag (#CDU):

    welt.de/regionales/hamburg/art

    "Zugleich sicherte er zu, dass Hamburg nicht mit Werbeanlagen „vollgepflastert“ werde."

  2. Unser Fazit:

    Das ist alles ziemlich bitter, und aus Sicht der Stadt eigentlich kein Vorteil.

    Solche "#Werberechtsverträge" mit übermächtigen Playern wie WallDecaux und Ströer abzuschließen ist weder schlau noch hanseatisch. Es wäre nach den Erfahrungen, die wir bereits damit machen, schlicht einfältig und visionslos.

    Wenn, dann muss es stringente Bedingungen geben, zum wirksamen Schutz des Allgemeinwohls.

  3. Wir appellieren an die Basis in allen Parteien, den unnötigen #Ausverkauf unserer Stadt zu stoppen.

    Keine neuen unfairen #Werberechtsverträge!

  4. Der Aspekt der #Privatisierung öffentlicher Räume ist ein zweiter Grund, warum wir gegen "#Werberechtsverträge" eintreten.

    Alle 80 deutschen Großstädte haben solche Verträge abgeschlossen.

    Die Werbekonzerne nehmen unsere Städte in einen regelrechten Würgegriff, es ist sehr schwer die Entscheidung zu einem Vertrag zu revidieren.

    Die mutigen Entscheidungen von Städten wie #Grenoble beweisen, dass der Kampf einen Sinn hat.

    (Dass selbst dort die Haltestellen von Bus und Tram noch bewegte Werbung von #JCDecaux enthalten, zeigt, wie schwierig es durch die langen Verträge dann doch ist!)

    Stadt für Stadt, Kommune für Kommune kann sich für einen menschen- und umweltfreundlicheren Weg entscheiden und #Außenwerbung auf ein vernünftiges Maß reduzieren.

    Niemand braucht blinkende Bildschirme in der Stadt.

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  5. Und das ist rot-grün. Mit schwarz-gelb wird es nicht besser werden. Keine Regierung in Hamburg hat sich bisher getraut, die #Werberechtsverträge infrage zu stellen.

    Vielleicht verständlich, weil man die Kosten scheut, die bei einem Aufkündigen in der Mitte der Laufzeit auf einmal entstehen würden.

    Aber jetzt wäre doch der beste Moment, sie einfach auslaufen zu lassen!

  6. Das Ganze geschieht im Rahmen der "#Werberechtsverträge", die gerade über unsere Köpfe verlängert werden sollen.

    Der Werbekonzern #Wall betreibt die "begrünten Bushaltestellen", die gleichzeitig Werbeanlagen enthalten.

    #Wall / #JCDecaux betreibt in #Hamburg tausende solcher hinterleuchteter Anlagen, die im Übrigen sogar schädlich für Insekten sind.

    Auf den Anlagen wird auch für SUVs und dergleichen geworben.

    Das Ganze ist umwelttechnisch also eine Nullnummer.

    So bekommt der Konzern, der Hamburg fest im Griff hat, auch noch kostenfreie PR durch die Stadt.

    2/2