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#wehrmachtsausstellung — Public Fediverse posts

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  1. 1999 demonstrieren Neonazis in #Saarbrücken gegen die #Wehrmachtsausstellung. Kurz darauf explodiert im Ausstellungsgebäude der VHS am Schloss eine Bombe. Die Täter wurden, wie so oft im #Saarland, nicht ermittelt. Seit 2011 im Verdacht: Der NSU.

    saarbruecker-zeitung.de/saarla

  2. @xriss Guck mal bitte in den Blog-Post. Da ist das Geschichtslehrbuch der 9. Klasse drin und auch das Literaturlehrbuch. Vielleicht warst Du ja in beiden Fächern immer Kreide holen, aber die Frühlingssonate solltest Du auch gehabt haben. Da ging es um die Verbrechen der Wehrmacht in Babyn Jar.

    de.wikipedia.org/wiki/Massaker

    Das waren 33.000 Juden in 36 Stunden.

    Im Westen war die #Wehrmachtsausstellung noch nach der Wende ein Riesenskandal. Was? Opa? Der war immer so lieb. Unmöglich!

    Und die ganzen Straßennamen? Die Herbert-Baum-Oberschule in Berlin?

    Klar haben sich die Kommunisten gefeiert. Wer will es ihnen verdenken? Sie haben die Nazis bekämpft und viele sind dafür gestorben. Die Foltermethoden, die #WilliBredel selbst erlebt hat, kannste in #DiePrüfung nachlesen. Aber es ist eben einfach nicht war, dass Juden und der Holocaust in der DDR nicht vorkamen. Oder guck Dir die Briefmarken an. Die Auflagenhöhe steht daneben:

    so-isser-der-ossi.de/2019/09/0

    Irgendwer muss die gesehen haben, oder?

    In den Anfangsjahren der DDR

  3. Die erste #Wehrmachtsausstellung eröffnete heute vor 30 Jahren in #Hamburg.
    Deshalb erinnern wir an den Artikel von Frank Dingel, der sich diese und auch die zweite (2001) für uns angesehen hat:
    ▶ »Verbrechen der #Wehrmacht« – Anmerkungen zur alten und neuen #Ausstellung des Hamburger Instituts für Sozialforschung, #WerkstattGeschichte 31/2002, werkstattgeschichte.de/alle_au

    @histodons @historikerinnen

    #histodons #ZweiterWeltkrieg #Vernichtungskrieg #OTD #Nationalsozialismus #Zeitgeschichte

  4. 4/ Ich kann gar nicht von allem berichten. Hab auch nur die kleine Kamera mitgenommen, damit ich nicht zu viel mache.

    Der Schriftsteller Marko Martin kritisiert die Historikerin Katja #Hoyer für ihre neue #Geschichte der #DDR. Leider habe ich ihr Buch noch nicht gelesen. Die Kritik fing so an: „Mein Vater war Totalverweigerer und war im Knast und ich war auch Totalverweigerer und war im Knast. Ihre Mutter war Lehrerin und Ihr Vater Offizier bei der NVA. Das kann man natürlich gegen Sie nicht ins Feld führen, weshalb ...“ Nice try, aber er hat es natürlich dennoch gesagt. Ich denke daraus folgt nicht unbedingt was, denn es gibt auch Beispiele für das Gegenteil: Anetta Kahane, IM-Spitzel, Ines Geipel mit Vater, der beim MfS für Terroismus auf BRD-Gebiet zuständig war, #AnneRabe mit Funktionärseltern, Patrick Potrous, hauptamtlicher FDJ-Sekretär und Geschichtsstudent zu DDR-Zeiten (nur die allerrötesten Socken haben Geschichte studiert).

    Also: Ich denke, es ist wichtig zu wissen, „wer spricht“. Aber dann muss man auch gucken, was sie sagt. Hoyers Buch habe ich noch nicht gelesen. Aber von den anderen genannten weiß ich, dass in ihren Aufsätzen bzw. Bücher gravierende faktische Fehler enthalten sind und das darf halt nicht sein.

    Martin meinte, dass es doch Quellen zur DDR gäbe. Er zählte Geipel und Rabe auf.

    Zu #AnneRabe habe ich nichts gesagt. Aber hier meine gesammelten Werke:

    so-isser-der-ossi.de/2024/04/0

    Zu Kahane und Geipel habe ich etwas gesagt, nämlich, dass sie entweder keine Ahnung haben oder lügen, wenn sie behaupten, dass der Holocaust im Osten kein Thema gewesen sei.

    so-isser-der-ossi.de/2019/09/0

    Nach der Veranstaltung kamen zwei Personen zu mir und wollten mehr dazu wissen. Eine sagte, dass man „keine Ahnung oder lügen“ nicht sagen könne. Doch kann man sagen. Wenn Menschen so grundsätzlich falsche Sachen sagen, die es eigentlich besser wissen müssten, dann kann man das sagen. Ihr könnt Euch hier eine Meinung bilden. Das sind die Fakten. Mit Quellen:

    so-isser-der-ossi.de/2019/09/0

    #Holocaust #DDR

    Dann kommt immer das Argument: Ja, aber die #Kommunisten kamen an erster Stelle. Ehm, ja, klar. Das war die Diktatur des Proletariats (Eigenbezeichnung) und die, die an der Macht waren, haben von ihren Heldentaten berichtet. Es war aber nicht so, dass die #Juden oder der #Holocaust nicht vorgekommen wären. Im Gegenteil, wir wussten von #BabynJar jedes Kind in der DDR hatte die Frühlingssonate im Unterricht. Die entsprechenden Auszüge sind auf der Web-Seite. Im Westen konnte die #Wehrmachtsausstellung noch lange nach der Wende Skandale erzeugen. Im Osten wussten das alle.

    de.wikipedia.org/wiki/Massaker

    Der nächste Punkt, der kam: Ja, aber die von den Nazis enteigneten Juden wurden nicht entschädigt. Natürlich nicht! Das kann man gut finden oder nicht. Die DDR war ein sozialistisches Land. Alle wurden enteignet. Warum hätte man den Juden das Geld oder die Betriebe zurückgeben sollen. Der Gedanke ist einigermaßen absurd. Allen Kapitalisten wird alles weggenommen, nur den Juden nicht? Dann gibt es eine DDR-weite Volkswirtschaft mit 200 kapitalistischen Großbetrieben in der Mitte?

    Man kann die DDR für die Enteignungen kritisieren, aber dieser Punkt ist unabhängig von #Antisemitismus. Die #Juden waren übrigens als VdN anerkannt und bekamen sehr hohe Opferrenten.

    de.wikipedia.org/wiki/Verfolgt

    (Sie wurden gebeten, sich das Geld nicht bar auszahlen zu lassen, um Neid zu verhindern. Findet man alles in Goschler, 1993, von der Bundesregierung als Quelle empfohlen)

    Hatte ich auch in einem der Anne-Rabe-Blog-Posts über #Kollektivschuld besprochen.

    so-isser-der-ossi.de/2024/02/2

    #tazlab #tazlab2024

  5. Erst seit den 1990er-Jahren rückten, unter anderem durch die viel besuchte zweite «#Wehrmachtsausstellung», die Kriegsverbrechen der Wehrmacht und auch die Belagerung von Leningrad in das öffentliche Bewusstsein.

  6. 23/ Und weil #BerndHöcke gerade Thema ist. #Höcke ist ein #Nazi, der sein #meinKampf schon 2018 verfasst hat. Er ist zwar der Landeschef von #Thüringen, aber er kommt aus #Lünen in #NRW.

    Er ist Geschichtslehrer. Das bedeutet, dass er an einer deutschen Uni #Geschichte studiert hat. (ab 1992 zwei Semester Jura in Bonn und von 1993 bis 1998 in Gießen und Marburg Geschichtswissenschaft).

    Höcke war in der #JungeUnion. Sein Vater war #Antisemit. Sein Vater war ebenfalls Lehrer.

    de.wikipedia.org/wiki/Bj%C3%B6

    Wenn man eins sicher sagen kann über den Osten, dann ist das, dass dort in den Schulen keine Nazi-Propaganda verbreitet wurde. (Höcke hat deswegen eine Abmahnung bekommen.)

    Ich schreibe das hier alles auf, weil immer wieder behauptet wird, die #Ossis seien so scheiße, weil es in der #DDR kein 1968 gab. Sorry, liebe Wessis, aber ich möchte nicht wissen, wie es im Westen ohne 1968 gewesen wäre bzw. vor 1968 gewesen ist. Na, doch, ich weiß es ja. #Globke und so.

    Und wir haben natürlich ohne 1968 über die Nazis gesprochen. Wir waren nicht total erstaunt, als die #Wehrmachtsausstellung kam. Wir wussten das alles.

    Unsere Geschichtslehrer*innen haben uns das vermittelt. Und die Literaturlehrer*innen auch.

    PS: #Kalbitz, ehem. Landeschef von Brandenburg, und Nazi war aus München.

  7. 5/ „Es geht also den Veranstaltern darum, Millionen von Deutschen die Ehre abzusprechen.“

    Alter! Welche Ehre ist genau gemeint? Die, die Treue heißt?

    de.wikipedia.org/wiki/Meine_Eh

    #Wehrmachtsausstellung

  8. 4/ Und guckt Euch mal an, was dann losging. 1998 war immerhin 30 Jahre nach 1968.

    Proske war übrigens ein WeLT-Journalist.

    Neulich kam mal die Frage, was ich denn immer mit 1968 hab. In der Presse kann man immer lesen, dass es im Westen ja 1968 gegeben hat und dass danach alles gut gewesen sei, wohingegen es in der DDR solche Momente nie gegeben habe, weshalb das jetzt alles Nazis seien. Der Punkt ist aber, dass wir seit Kriegsende immer mit dem #Holocaust zu tun hatten. Wir alle waren mindesten einmal in einem KZ und haben die Sachen in der Schule gelesen. Ja, ja, Jan Feddersen, den Begriff gab es damals noch gar nicht. Man kann es auch #Völkermord nennen und darüber reden. Wir haben das getan. Verordnet order nicht.

    #Bremen #München #Bayern #Wehrmachtsausstellung

  9. 3/ Das findet man im Artikel zur #Wehrmachtsausstellung.

    Die Verbrechen der #Wehrmacht waren unter Historikern bekannt. Nur in der Öffentlichkeit (im Westen) eben nicht. Was??? Opa Heinz? Der war zwar in der Ukraine im Einsatz, hat aber nach dem Krieg nie was erzählt. Und der ist immer so nett gewesen. Umöglich!

    de.wikipedia.org/wiki/Wehrmach

  10. @vincentpyrmont @tagesschau

    Nein, zu denen gehöre ich nicht.

    Siehe Tröt 2/. Diese Informationen waren in der DDR bekannt. Und wenn man den Artikel über die #Wehrmachtsausstellung in Wikipedia liest, weiß man auch, dass sie im Westen bekannt waren.

    de.wikipedia.org/wiki/Wehrmach

    Vom #Holodomor habe ich in der Tat erst später erfahren.

  11. @Simone21 @WolfgangFeist

    1/ Das ist eine Sache, die mich sehr wütend macht. Das stimmt einfach nicht. Während im Westen alles vertuscht wurde und es massivst Nazis in allen Ämtern auf allen Ebenen gab, weil die gegen die Kommunisten gebraucht und geduldet wurden, hat der Osten die Sachen aufgearbeitet. Auch wenn prominente Ossis andere Dinge behaupten: Das ist nicht wahr. Hier könnt Ihr etwas über den #Holocaust und den Umgang damit in der #DDR lesen. Ich erinnere nur an die #Wehrmachtsausstellung. Das war im Westen ein großer Skandal. Im Osten hat jedes Kind was zur Rolle der Wehrmacht im Unterricht gelernt. Bitte lest hier mal nach, wie sich noch der öffentlich rechtliche Rundfunk im Westen geweigert hat, entsprechende Programme auszustrahlen.

    Alles mit Quellen wunderschönst verlinkt. Zweiter #Nazi-Post kommt gleich.

    so-isser-der-ossi.de/2019/09/0

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