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#wasserverbrauch — Public Fediverse posts

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  1. RE: mastodon.social/@Karl_Theodor/

    🌱 😀 👯 #Cannabis ist ein echter Gamechanger, wenn es um 🩳 #Textilien geht. Im Vergleich zu 🌸 #Baumwolle zeigt 🌱 #Hanf seine Überlegenheit in jeder Hinsicht:

    #Wasserverbrauch: Hanf benötigt 50 % weniger Wasser als Baumwolle.
    #Chemiefrei: Der Anbau von Hanf erfordert keine #Pestizide oder #Herbizide.
    Langlebig: Textilien aus Hanf sind stärker, langlebiger und #antibakteriell.

    #Cannabispflanze #Hanfpflanze #Agrarwende #Energiewende #Nachhaltigkeit #Klimaschutz #Resilienz #Hanfwissen

  2. RE: mastodon.social/@Karl_Theodor/

    🌱 😀 👯 #Cannabis ist ein echter Gamechanger, wenn es um 🩳 #Textilien geht. Im Vergleich zu 🌸 #Baumwolle zeigt 🌱 #Hanf seine Überlegenheit in jeder Hinsicht:

    #Wasserverbrauch: Hanf benötigt 50 % weniger Wasser als Baumwolle.
    #Chemiefrei: Der Anbau von Hanf erfordert keine #Pestizide oder #Herbizide.
    Langlebig: Textilien aus Hanf sind stärker, langlebiger und #antibakteriell.

    #Cannabispflanze #Hanfpflanze #Agrarwende #Energiewende #Nachhaltigkeit #Klimaschutz #Resilienz #Hanfwissen

  3. KI vor der Haustür

    Interaktive Karte: An diesen Orten sollen bundesweit neue Rechenzentren entstehen

    Die Bundesregierung legt nicht offen, wo bundesweit neue Rechenzentren gebaut werden sollen, obwohl diese schwerwiegende Folgen für Umwelt und Gesellschaft haben. Das Projekt Heiße Luft hat nun eine Übersichtskarte der Standorte veröffentlicht. Sie zeigt auch, wo sich Protest regt.

    Das Ziel der Bundesregierung ist klar: mehr Rechenpower, mehr KI. Doch im Gegensatz zu anderen Ländern legt die Regierung nicht offen, wie viele Rechenzentren wo gebaut werden. Das Projekt Heiße Luft will das ändern. Es stellt erstmals Standorte von Rechenzentrumsprojekten auf einer interaktiven Übersichtskarte dar. Die dafür erforderlichen Daten hat ein Team aus öffentlichen Quellen und mithilfe von Bürger:innen zusammengetragen. Hinter dem Projekt steht eine Kooperation von AlgorithmWatch, FragDenStaat, Leitmotiv und dem Heiße-Luft-Kollektiv.

    Die in Teilen ehrenamtlich arbeitenden Personen wollen Transparenz in die KI-Strategie der Bundesregierung bringen. Der Nationalen Rechenzentrumsstrategie zufolge möchte die Bundesregierung die Rechenkapazitäten bis 2030 verdoppeln und die Kapazitäten für KI-Anwendungen vervierfachen. Sie veröffentlicht jedoch weder eine vollständige Übersicht über geplante Rechenzentren noch weiß sie, wie viel Wasser deren Ausbau verbrauchen wird.

    Wie der KI-Boom die Klimakatastrophe befeuert

    Die Physikerin Tiziana von Witzleben ist Mitgründerin des Heiße-Luft-Kollektivs. Sie hofft, dass die Übersicht den Bürger*innen vor Ort zugutekommt. Auch in diesem Sommer haben mehrere Landkreise wegen Wasserknappheit die Nutzung von Frischwasser rationiert. „Durch ihren enormen Strom- und Wasserverbrauch beeinflusst der massive Ausbau von Rechenzentren viele Menschen in Deutschland direkt,“ sagt von Witzleben. „Indirekt trifft er uns alle: Die rasant steigende Zahl von Rechenzentren treibt den Einsatz fossiler Energie nach oben und befeuert damit die Klimakatastrophe.“

    Das Projektteam durchforstete öffentlich einsehbare Quellen nach Daten – in Pressemitteilungen der Betreiber und Entwickler, in amtlichen Veröffentlichungen und Publikationen börsennotierter Unternehmen. Auch die Preisentwicklungen auf dem Immobilienmarkt bezogen die Aktivist:innen ein. Darüber hinaus richtete das Team ein Kontaktformular ein, mit dem Menschen gesammelte Daten anonym korrigieren und ergänzen konnten.

    Wo drohen Konflikte ums knappe Gut Wasser?

    Auf dieser Grundlage haben sie eine interaktive Übersichtskarte erstellt, die zeigt, wo Rechenzentren entstehen, wie weit der Bau vorangeschritten ist und wer sie betreibt und finanziert. Nutzer:innen können sich außerdem anzeigen lassen, wie viel Strom die Zentren vermutlich benötigen, welche Gesamtfläche sie beanspruchen werden und wie ihr Betrieb den Grundwasserstress erhöhen könnte.

    In der Gemeinde Baruth in Brandenburg etwa hat sich der RedBull-Konzern einen großen Teil des Grundwassers gesichert. Zusätzlich möchte Amazon dort ein großes Rechenzentrum bauen. Dabei liegt Baruth in einem Landkreis mit akutem und strukturellem Grundwasserstress. Mögliche Konflikte liegen auf der Hand. Wie viel erhalten die Rechenzentren vom knappen Gut Wasser, wie viel die Landwirte?

    Regierung will noch mehr Intransparenz

    Die Bundesregierung möchte derweil das Energieeffizienzgesetz novellieren und dadurch Vorgaben für den Ausbau von Rechenzentren lockern. Der von der Regierung als „pragmatisch“ und „bürokratiearm“ gefeierte Vorstoß käme jedoch vor allem den Fossilkonzernen entgegen. Laut Gesetzentwurf müssten Rechenzentren erst ab dem Jahr 2030 bilanziell vollständig auf erneuerbare Energien setzen – statt wie bisher ab 2027. Vor diesem Hintergrund erfasste das Team hinter dem Projekt Heiße Luft auch neu entstehende Gaskraftwerke, die es braucht, um den enormen Strombedarf der vielen neuen Rechenzentren zu decken.

    Dank des Schlüsselworts „bilanziell“ konnten Betreiber ohnehin schon ein Schlupfloch nutzen. Gesetzlich müssen sie die Hälfte ihres Stroms aus erneuerbaren Energien beziehen. Etwa in Maintal und Birstein sollen Rechenzentren jedoch abgekoppelt vom öffentlichen Stromnetz in Betrieb gehen. Ihren Strom erhalten sie ausschließlich von neuen Gaskraftwerken. Indem sie ihre Bilanz mit zugekauften Ökostrom-Zertifikaten aufpolieren, können sie die gesetzlichen Vorgaben erfüllen, während sie die Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen aufrechterhalten.

    Der Entwurf des Energieeffizienzgesetzes sieht außerdem vor, dass künftig noch weniger Daten zum Verbrauch von Rechenzentren veröffentlicht werden. Bislang müssen die Betreiber ihre Verbrauchsdaten den Behörden melden und zudem selbst publizieren. Der Gesetzentwurf würde es ihnen künftig erlauben, diese Informationen mit Verweis auf Geschäftsgeheimnisse zurückzuhalten.

    „Das sollte uns Sorgen um unsere Datensicherheit machen“

    Dass die Bundesregierung den Ausbau von Rechenzentren mit Verweis auf „digitale Souveränität“ begründet, sieht die Kooperation hinter dem Heiße-Luft-Projekt ebenfalls kritisch. Denn ein Großteil der geplanten Rechenzentren werde von US-Konzernen betrieben, die dem US Cloud Act unterliegen. Das bedeutet: Selbst wenn die Server amerikanischer Unternehmen in Europa stehen, wären diese rechtlich dazu verpflichtet, die Daten europäischer Nutzer:innen an US-Behörden herauszugeben.

    „Unseren Informationen nach soll etwa die Hälfte der IT-Kapazitäten der neuen Rechenzentren von US-amerikanischen Big-Tech-Unternehmen genutzt werden,“ sagt Joschi Wolf vom Climate Helpdesk von FragDenStaat. „Das sollte uns Sorgen um unsere Datensicherheit machen – seien es persönliche, unternehmensbezogene oder staatliche Daten.“

    Auch Versprechen, das der Ausbau von Rechenzentren neue Arbeitsplätze schaffe, wurden bisher meist nicht eingelöst. So seien etwa im rumänischen Mischii nur 10 der zugesagten 21 Stellen geschaffen worden; in der niederländischen Gemeinde Hollands Kroon waren es nur rund 530 statt der angekündigten 2.000 Stellen, wie eine Recherche von AlgorithmWatch zeigt.

    Eine Karte des Protests

    Ein weiteres Feature der Karte zeigt, wo sich Protest gegen den Ausbau von Rechenzentren formiert. Vielerorts wehren sich Anwohner:innen gegen Pläne, die Ressourcen ihrer Gemeinden für den KI-Boom zu nutzen. In den Niederlanden und in Irland haben Proteste schon dazu geführt, dass der Ausbau von Rechenzentren gestoppt wurde.

    Trotz der zusammengetragenen Fülle an Daten sind viele Informationen noch immer nicht öffentlich. Die Betreiber des Heiße-Luft-Projekts rufen dazu auf, weitere Informationsfreiheitsanfragen an Kommunen und Behörden zu richten und so zu zeigen, dass „die Klimaversprechen der Tech-Konzerne heiße Luft sind“.

    Von Juli bis September 2026 ist Rika Baack  Praktikantin bei netzpolitik.org. Sie schließt gerade ihr Studium der Publizistik und Politik in Berlin ab und interessiert sich besonders für Plattformregulierung, digitale Bildung und zivilgesellschaftliches Engagement für ein besseres Internet. Dieser Beitrag ist eine Übernahme von netzpolitik, gemäss Lizenz Creative Commons BY-NC-SA 4.0.

    Ergänzende Empfehlung Extradienst: Harald Staun/FAS:Kampf gegen KI-Datacenter : Das Comeback der Maschinenstürmer – Viele Amerikaner wollen keine KI-Rechenzentren in ihrer Nachbarschaft. Der Protest wächst rasant – und könnte zum zentralen Wahlkampfthema werden. Was treibt die Rebellen an? Und was können sie erreichen?” (11.07.2026) Wenn Sie es nicht lesen können – ich weiss, wie es geht. Martin Böttger

  4. 🛌 Wissen fürs Kopfkissen: 📖

    Was steckt hinter dem Wasserverbrauch von KI?

    Seit Monaten erscheinen Presseartikel, die den #Wasserverbrauch von KI kritisieren. Viele beinhalten keine weiteren Erklärungen und lassen den Leser rätselnd zurück.

    Was bedeutet eigentlich #Wasserverbrauch in Bezug auf #Rechenzentren?

    oekologisch-unterwegs.de/energ

    #KIInfrastruktur #Energieversorgung #Abwärmenutzung #Kühltechnik

  5. RE: mastodon.social/@Karl_Theodor/

    🌱 😀 👯 #Cannabis ist ein echter Gamechanger, wenn es um 🩳 #Textilien geht. Im Vergleich zu 🌸 #Baumwolle zeigt 🌱 #Hanf seine Überlegenheit in jeder Hinsicht:

    #Wasserverbrauch: Hanf benötigt 50 % weniger Wasser als Baumwolle.
    #Chemiefrei: Der Anbau von Hanf erfordert keine #Pestizide oder #Herbizide.
    Langlebig: Textilien aus Hanf sind stärker, langlebiger und #antibakteriell.

    #Cannabispflanze #Hanfpflanze #Agrarwende #Energiewende #Nachhaltigkeit #Klimaschutz #Resilienz #Hanfwissen

  6. RE: mastodon.social/@Karl_Theodor/

    🌱 😀 👯 #Cannabis ist ein echter Gamechanger, wenn es um 🩳 #Textilien geht. Im Vergleich zu 🌸 #Baumwolle zeigt 🌱 #Hanf seine Überlegenheit in jeder Hinsicht:

    #Wasserverbrauch: Hanf benötigt 50 % weniger Wasser als Baumwolle.
    #Chemiefrei: Der Anbau von Hanf erfordert keine #Pestizide oder #Herbizide.
    Langlebig: Textilien aus Hanf sind stärker, langlebiger und #antibakteriell.

    #Cannabispflanze #Hanfpflanze #Agrarwende #Energiewende #Nachhaltigkeit #Klimaschutz #Resilienz #Hanfwissen

  7. "Der #KI-Hype droht, zur #Umweltkatastrophe zu werden.
    Nicht nur fallen große Mengen #Elektronikschrott an, es gibt auch viel #Lärm und hohen #Wasserverbrauch – nicht nur in Hyperscale-Datenzentren selbst, sondern auch bei den dafür notwendigen #Kraftwerken. Und diese heizen den Ausstoß von #Treibhausgasen an, handelt es sich doch meist um neue, weniger effiziente #Gaskraftwerke."

    🔗 heise.de/news/Neue-Gaskraftwer

  8. 🌱 😀 👯 #Cannabis ist ein echter Gamechanger, wenn es um 🩳 #Textilien geht. Im Vergleich zu 🌸 #Baumwolle zeigt 🌱 #Hanf seine Überlegenheit in jeder Hinsicht:

    #Wasserverbrauch: Hanf benötigt 50 % weniger Wasser als Baumwolle.
    #Chemiefrei: Der Anbau von Hanf erfordert keine #Pestizide oder #Herbizide.
    Langlebig: Textilien aus Hanf sind stärker, langlebiger und #antibakteriell.

    #Cannabispflanze #Hanfpflanze #Agrarwende #Energiewende #Nachhaltigkeit #Klimaschutz #Resilienz #Hanfwissen

  9. Wenn Ihr bei uns nicht nur lecker essen, sondern auch auf die Umwelt achten möchtet, steht euch im Online-Speiseplan das passende Tool zur Verfügung.
    Im Online-Speiseplan seht ihr rechts neben den Gerichten kleine Symbole (Häuschen und Tropfen). Sie stehen für den CO2e-Wert und den Wasser-Fußabdruck.
    #stuwerkmuc #mensa #essen #umweltschutz #wasserverbrauch

    youtube.com/shorts/UtizqOjmYB8

  10. Wenn man sich anschaut, welche gigantischen Wassermengen #Rechenzentren verbrauchen, scheint jede Bemühung einzelner Menschen ums #Wassersparen wie der berühmte Tropfen auf den heißen Stein.

    Wie kann man mit diesen Zahlen vor Augen den Leuten ernsthaft sagen, sie sollen weniger duschen, den Wasserhahn rechtzeitig zudrehen oder ihren Garten weniger wässern - und gleichzeitig erwarten, dass sie glauben, dies hätte Auswirkungen?
    #KI #wasserverbrauch #bigtech

    netzpolitik.org/2026/genug-fue

  11. KI und Rechenzentren

    Bundesregierung weiß nicht, wieviel Wasser ihre Ausbaupläne schlucken werden

    Die Bundesregierung möchte im globalen KI-Wettlauf mithalten und die Kapazitäten von deutschen Rechenzentren mindestens verdoppeln. Welche Folgen das auf den Wasserverbrauch hat, weiß sie offenbar nicht. Ein Dienstleister verweigert die Auskunft sogar – wegen „Sicherheitsrisiken“.

    Rechenzentren verbrauchen gewaltige Mengen an Wasser. Wie hoch deren Verbrauch in Deutschland genau ist, kann die Bundesregierung nicht sagen. Sie weiß auch nicht, wie sich der geplante Ausbau von Rechenzentren auf die wichtige Ressource auswirken wird. Nicht einmal zum Verbrauch der vom Bund selbst betriebenen oder genutzten Rechenzentren kann die Regierung Zahlen nennen, weil ihr hier ebenfalls der Überblick fehlt. Das zeigen Recherchen von netzpolitik.org zum Wasserverbrauch von Künstlicher Intelligenz und Rechenzentren.

    Die nationale Rechenzentrumsstrategie sieht vor, die Kapazitäten von Rechenzentren in Deutschland bis 2030 mindestens zu verdoppeln. „Unser Ziel ist klar: Mehr Rechenpower für Deutschland – damit wir im weltweiten KI-Wettlauf vorne mitspielen“, so Digitalminister Karsten Wildberger (CDU), dessen Haus die Strategie im März 2026 vorgelegt hatte. Für die aufwendige Datenverarbeitung hinter Künstlicher Intelligenz sind Rechenzentren die wichtigste Infrastruktur. Im Bereich KI sollen die deutschen Kapazitäten deshalb sogar vervierfacht werden.

    Doch Rechenzentren benötigen nicht nur sehr viel Strom, sondern auch Wasser. Vor Ort wird dieses etwa für die Kühlung genutzt. Auch die Erzeugung des benötigten Stroms und die Produktion von Hardware-Komponenten wie Chips und Grafikprozessoren verbrauchen sehr viel Wasser. Ein aktuelles FAQ von netzpolitik.orgerklärt dazu die wichtigsten Fakten.

    Das Thema gewinnt durch zunehmende Hitze- und Dürreperioden in Europa an Brisanz. In mehreren Ländern müssen in diesem Sommer einmal mehr Atomkraftwerke heruntergefahren werden, weil Flüsse nicht genug Wasser für ihre Kühlung führen.

    Digitalministerium sieht Deutschland als Vorreiter

    „Zum Wasserbrauch durch Rechenzentren in Deutschland liegen nur begrenzt Zahlen vor“, schreibt ein Sprecher des Digitalministeriums auf Anfrage von netzpolitik.org. Seit 2025 müssen Betreiber großer Rechenzentren ab 300 Kilowatt (kW) IT-Anschlussleistung Kennzahlen an das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) melden. Es ist eine Behörde des Wirtschaftsministeriums und gibt die Daten für ein europaweites Monitoring an die EU-Kommission weiter. Doch längst nicht alle Rechenzentren melden ihre Verbrauchswerte.

    Im Digitalministerium gibt man sich trotzdem optimistisch: „Deutsche Rechenzentren gehören bereits heute zu den nachhaltigsten der Welt – dank hoher Energieeffizienz, verpflichtendem Bezug erneuerbarer Energien und innovativer Abwärmenutzung.“ Die Rechenzentrumsstrategie werde diese Vorreiterrolle stärken, so der Sprecher.

    Tatsächlich nennt das Papier wassersparende Kühlsysteme als wichtigen Hebel für Nachhaltigkeit und Versorgungssicherheit. Die Bundesregierung will sich zudem bei der EU dafür einsetzen, dass ein für 2026 geplantes Maßnahmenpaket ein „aussagekräftiges Kennzeichnungssystem“ und „sinnvolle Mindestanforderungen“ an die Effizienz von Rechenzentren enthält.

    Konkrete Vorgaben zum Wasserverbrauch macht die Strategie jedoch nicht, weshalb das Ministerium keine Angaben zu den Auswirkungen des angestrebten Ausbaus machen kann. Auch das Thema Wasserstress spielt keine Rolle. Der Begriff verweistauf Probleme bei der Verfügbarkeit und Qualität von Grundwasser in einer Region. In mehreren Landkreisen Deutschlands wird wegen Wasserknappheit in diesem Sommer erneut die Nutzung von Frischwasser rationiert.

    Bei der Wassereffizienz schlechter als der europäische Durchschnitt

    Ein Gutachten des Wirtschaftsministeriums hatte 2025 ergeben, dass 65 Prozent der bis dahin gemeldeten Rechenzentren einen hohen Effizienzwert bei der Wassernutzung aufweisen. Zentraler Kennwert ist hier der Water-Usage-Effectiveness-Wert, kurz WUE-Wert. Er gibt an, wie viel Kubikmeter Wasser vor Ort im Rechenzentrum pro Megawattstunde Strom aufgewendet wird.

    Da der Wert bei rund zwei Drittel der Rechenzentren weniger als 0,1 Liter Wasser pro Kilowattstunde betragen habe, gehe man davon aus, dass deutsche Rechenzentren im internationalen Vergleich „sehr sparsam mit Wasser umgehen“, so der Sprecher des Digitalministeriums. Nach Zahlen der EU lag Deutschland im Jahr 2024 mit einem durchschnittlichen WUE-Wert von 0,49 allerdings über dem EU-weiten Schnitt von 0,4.

    Das Bundesumweltministerium weist auf Anfrage zudem darauf hin, dass die bislang erfassten Daten nur einen Teil des tatsächlichen Wasserverbrauchs für Rechenzentren abbilden würden. Der Grund: Lediglich die Nutzung vor Ort wird erfasst. Eine umfassende Lebenszyklus-Analyse müsse jedoch auch das Wasser einbeziehen, das beim Bau des Rechenzentrums oder bei der Stromerzeugung verbraucht wird. Auch die wasserintensive Extraktion von Rohstoffen für Hardware-Komponenten sowie deren Produktion müsse berücksichtigt werden.

    Unvollständig sind die Erhebungsdaten auch aus zwei weiteren Gründen: Erstens sind kleinere Rechenzentren mit einer IT-Anschlussleistung von unter 300 kW nicht meldepflichtig. Zweitens kommen nach Informationen von netzpolitik.org nicht alle Betreiber ihrer Meldepflicht nach.

    Rechenzentren halten ihren Verbrauch geheim

    Bis zum 6. Juli 2026 seien für das Berichtsjahr 2025 insgesamt 482 Meldungen eingegangen, teilt uns das Bundeswirtschaftsministerium auf Anfrage mit. Schätzungen zufolge könnte die Zahl der meldepflichtigen Rechenzentren jedoch insgesamt bei etwa 1.000 liegen. Demzufolge wird der Verbrauch bislang nur von knapp der Hälfte der meldepflichtigen Rechenzentren erfasst.

    Wir wollten deshalb wissen, welche Schritte unternommen werden, um die Meldelücke zu schließen. Das Wirtschaftsministerium sagt dazu: „Sofern mögliche Verstöße gegen die Meldepflicht bekannt werden, leitet das BAFA entsprechende Bußgeldverfahren ein.“ Das Energieeffizienzgesetz sieht hierfür Strafen von bis 50.000 Euro vor.

    Teil des Problems ist allerdings, dass Verstöße nicht unbedingt auffallen, weil die Bundesregierung keinen Überblick hat. Eine derzeit verhandelte Novelle des Energieeffizienzgesetzes solle deshalb weitere Möglichkeiten schaffen, die Einhaltung der Meldepflichten durch Stichproben zu kontrollieren, so die Sprecherin des Ministeriums weiter.

    ITZBund will Verbrauchsdaten wegen „Sicherheitsrisiken“ nicht herausgeben

    Einen Überblick über den Wasserverbrauch hat die Bundesregierung offenbar nicht einmal bei den Rechenzentren, die der Bund selbst betreibt oder nutzt. Der Sprecher des Digitalministeriums teilt uns mit, dass diese Information nicht zentral erfasst werde. Auch das Wirtschafts- und das Umweltministerium können Fragen dazu nicht beantworten.

    Ein Sprecher des Wirtschaftsministeriums nennt jedoch das Informationstechnikzentrum Bund (ITZBund) als möglichen Ansprechpartner. Die Bundesbehörde ist der zentrale IT-Dienstleister des Bundes und betreibt unter anderem eigene Rechenzentren. Unsere Anfrage nach deren Wasserverbrauch will man dort jedoch nicht beantworten – wegen „Sicherheitsrisiken“, wie es heißt.

    Die Rechenzentren des ITZBund seien ein wichtiger Teil der digitalen Infrastruktur der deutschen Verwaltung und „besonders sicherheitskritisch“, so Pressesprecherin Marina Greven. „Der unbefugte Zugriff auf oder die Veröffentlichung sensibler Daten, wie etwa Rechenzentrumsadressen, kann schwerwiegende Folgen nach sich ziehen.“ Hierzu würden „unter anderem gezielte Sabotageakte, Angriffe durch Social Engineering, Reputationsschäden“ gehören. „Selbst scheinbar unbedeutende Einzelinformationen können in Kombination mit öffentlich verfügbaren Ausschreibungen, Energiedaten, Zertifizierungen und Lieferantenlisten eine komplette Rekonstruktion von Systemarchitekturen ermöglichen.“

    Wie genau eine öffentliche Information über den aggregierten Wasserverbrauch der Rechenzentren des Bundes deren Sicherheit gefährden würden, wollte Greven auf Nachfrage jedoch nicht erklären.

    Die Auskunftsverweigerung fällt in eine Zeit, in der mehrere Bundesländer und der Bund Transparenz mit Verweis auf Sicherheitsbedenken abbauen wollen. Kritiker:innen wie die Informationsfreiheitsbeauftragten von Bund und Ländern sehen darin einen Vorwand „für nicht nachvollziehbare und nicht begründbare Beschränkungen der Informationsfreiheit“.

    Ingo Dachwitz ist Journalist und Kommunikationswissenschaftler. Seit 2016 ist er Redakteur bei netzpolitik.org und u.a. Ko-Host des Podcasts Off/On. Seine Themen sind Daten, Macht und die digitale Öffentlichkeit. Ingos Veröffentlichungen wurden mehrfach ausgezeichnet, unter anderem mit dem European Press Prize, dem Alternativen Medienpreis, dem Datenschutz-Medienpreis und zwei Grimme-Online-Awards. Sein Buch “Digitaler Kolonialismus: Wie Tech-Konzerne und Großmächte die Welt unter sich aufteilen” war für den Deutschen Sachbuchpreis nominiert und wurde als eines der Wissensbücher des Jahres 2025 geehrt. Ingo ist Mitglied des Vereins Digitale Gesellschaft, der Evangelischen Kirche und des Netzwerk Recherche. Kontakt: E-Mail (OpenPGP), Mastodon, Bluesky, FragDenStaat. Dieser Beitrag ist eine Übernahme von netzpolitik, gemäss Lizenz Creative Commons BY-NC-SA 4.0.

  12. #KI und #Rechenzentren:

    #Bundesregierung weiß nicht, wieviel #Wasser ihre Ausbaupläne schlucken werden.

    Die Bundesregierung möchte im globalen #KI-Wettlauf mithalten und die Kapazitäten von deutschen #Rechenzentren mindestens verdoppeln. Welche Folgen das auf den #Wasserverbrauch hat, weiß sie offenbar nicht. Ein Dienstleister verweigert die Auskunft sogar – wegen „Sicherheitsrisiken“.

    netzpolitik.org/2026/ki-und-re

  13. Ab heute sind die Ressourcen der Erde aufgebraucht

    Der Erdüberlastungstag markiert symbolisch den Tag im Jahr, an dem die Menschheit mehr natürliche Ressourcen verbraucht hat als die Erde nachproduzieren kann. In diesem Jahr fällt er auf den 30. Juli. Von Frank Bäumer.

    ➡️ tagesschau.de/wissen/klima/erd

    #Erdüberlastungstag #Ressourcen #Wasserverbrauch #Regenwald

  14. 🛌 Wissen fürs Kopfkissen: 📖

    Was steckt hinter dem Wasserverbrauch von KI?

    Seit Monaten erscheinen Presseartikel, die den #Wasserverbrauch von KI kritisieren. Viele beinhalten keine weiteren Erklärungen und lassen den Leser rätselnd zurück.

    Was bedeutet eigentlich #Wasserverbrauch in Bezug auf #Rechenzentren?

    oekologisch-unterwegs.de/energ

    #KIInfrastruktur #Energieversorgung #Abwärmenutzung #Kühltechnik

  15. Mit Verboten gegen Wasserknappheit

    Wasserentnahme untersagt, Bewässerung begrenzt: Wegen Trockenheit gelten in Brandenburg teils strenge Regeln. Privatleute müssen sich anpassen - auch im Kleingartenverein. Von Mirja Fiedler.

    ➡️ tagesschau.de/inland/gesellsch

    #Wasserverbrauch #Trockenheit #Brandenburg

  16. Wenn du als Großverbraucher kostenlos 5 Millionen Liter Grundwasser aus deinem eigenen Brunnen fördern darfst und kein Hahn danach kräht, wenn es ein bisserl mehr wird, weil du keinen Zähler einbauen musst!

    Ausnahmen im neues Gesetz in Bayern zum #Wassercent

    #csu #freiewähler #ödp #ödpaktiv #wasserverbrauch #grundwasser

    sueddeutsche.de/wissen/wasserv

  17. Längere Trockenphasen durch den #Klimawandel setzen der #Landwirtschaft zu.

    Betriebe reagieren mit effizienten Bewässerungs-Systemen. #Regenwasser-Speicher und nächtliche Beregnung senken Verluste.

    Besonders sparsam ist die #Tröpfchenbewässerung mit bis zu 90 Prozent Wassernutzung. Sensoren steuern die gezielte Versorgung, verbessern Qualität und steigern Erträge.

    tagesschau.de/wissen/klima/bew

    #Wasserverbrauch #Ernte #Bewässerung #climatechange #Wasserversorgung

  18. What Could Possibly Go Wrong?

    Wer braucht schon Menschen wenn man KI haben kann um z.B. Spaßbilder oder -videos zu erzeugen?

    "Sollen sie doch Champangner, Wein oder Bier trinken."
    Oh, wait...

    Ihr merkt schon, ohne "Sarkasmus extrem" kann ich das nicht mehr verarbeiten. 😔

    "Steigender Bedarf
    KI-Rechenzentren dürften 2030 einen Wasserverbrauch wie 1,3 Milliarden Menschen haben"
    derstandard.at/story/300000032

    #KI #KünstlicheIntelligenz #KISlop #AISlop #Slop #AI #Klimakrise #Klimakatastrophe #Dürre #Trockenheit #Wasserverbrauch #Wassermangel #Trinkwasser

  19. Warum müssen wir nach Mordor um den Wasserverbrauch von Rechenzentren zu erfahren?

    Die Antworten würden Euch verunsichern. Sagt die @EUCommission und schreibt von Microsoft ab.

    Alles GEHEIM!

    »Ich kann mich an keinen vergleichbaren Fall aus den letzten zwanzig Jahren erinnern«, sagt Jerzy Jendrośka... »Allem Anschein nach ist das mit der Konvention eindeutig nicht vereinbar.«

    zeit.de/digital/2026-04/rechen

    #Wasserverbrauch #rechenzentrum #microslop #microsoft #ai

  20. Pfingstmontag. Heise berichtet über die KI Enzyklika des Papstes.

    Ich schaue nochmal nach dem Wasserverbrauch von Rechenzentren und finde ein Quelle aus Mittelerde. Nein, nicht das Auenland, die haben genug Wasser. Wer kümmert sich?

    Mordor!

    mordorintelligence.com/de/indu

    #rechenzentren #AI #Wasserverbrauch

  21. » #Golfanlagen in den #USA verbrauchen mehr als das 30-Fache der Menge an #Wasser als alle #Rechenzentren in den USA.

    Das schließt die teuren Trainingsphasen der amerikanischen #KI-Modelle mit ein.
    Wer ständig über den angeblich so hohen #Wasserverbrauch von Rechenzentren redet, aber nie zum Beispiel über den von Golfanlagen, dem geht es nicht wirklich um den Wasserverbrauch oder die Umweltfolgen.

    Kontext ist wichtig.«

    neunetz.com/wie-unfassbar-viel

  22. Eine interaktive #Karte zeigt, wo neue #Rechenzentren in den USA entstehen.

    Entwickelt von einer Studentin, bündelt sie Daten zu Bauprojekten, Gesetzen und lokalem Widerstand. Hintergrund sind Debatten über hohen #Wasserverbrauch, steigende #Stromkosten und geringe Job-Effekte.

    Die Karte aktualisiert sich automatisch und soll Transparenz schaffen, damit Kommunen informierter über Auflagen, Steuern und Umweltfragen verhandeln können.

    theverge.com/policy/930629/dat

    #Transparenz #Infrastruktur