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#ulrikehermann — Public Fediverse posts

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  1. @StefanMuenz

    Ich hab ja oben schon geschrieben, dass es nicht Toni-Hofreiters Einfamilienhausmoratorium sein müssen, wenn sich die Grünen schon als zu CDU-lastig dafür betrachten.
    Es ist okay, wenn sie "Klöpper" bringen, die ihrer CDU-Parteilinie entsprechen. Aber ökologisch relevante Dinge müssen im 72h-Takt die Debatte setzen.

    Peu a peu werden ja dann die Polit- und Econ-Journalisten ihre Einordnung von "Find ich doof" "is mir egal" weiter entwickeln und Experten zu den Klöppern befragen oder IPCC WG2 dazu lesen, Kommentare schreiben usw. Dabei wird es auch von Expertenseite Kritik am Klöpper hageln: #ReichtHaltNicht .
    Das ist gut. So entwickelt sich ein griffiges Bild, über das auch in der Kneipe geredet werden kann. Mittwochs und samstags reden dann plötzlich Leute über Rohstoffmangel, Migrationskorridore, und irgendwann auch wieder über Rationierungen, wie sie von #UlrikeHermann und breits länger von mir 😁 als einziger und machbarer Transformationsrahmen beworben werden. Wasser wird ja auch schon rationiert. Von da isses nich mehr weit zu Rationirung von Flugkilometern, Überlandreisen, Möbeln, Küchengeräten, Flächennutzung, und zu Einfamilienhausmoratorien.

    @geeeero @MatthiasSchmelzer @jks @c_ozwei @tagesschau @zdfmagazin @ZDF @MichaelimOdenwald @chrisstoecker @KlimalisteBW

  2. @c_ozwei
    Ja klar gibts die.
    Ich kenne 2 Namen: Toni Hofreiter bei den dt. Grünen und Lorenz Gösta Beutin bei den LINKEN.
    Die einzige Econ-Journalistin, die ich kenne, die weiß, was die Stunde geschlagen hat, ist #UlrikeHermann von der @tazgetroete
    Ich kenne keinen einzigen Polit-Journalisten, der klimaklug ist. Keinen.
    Du?
    Journalisten, die von ihren Chef-Redakteuren in die Schmuddelecke "Klimazeug" verbannt werden, zählen nicht als Econ- oder Polit-Journalisten. Denn in der Schmuddelecke guckt ja niemand gezielt, wenn er nicht mit der Nase drauf gestoßen wird, dass da was stehen könnte, das überlebenswichtig ist.

    @martinlorcher @masterhajoda @rahmstorf

  3. #UlrikeHermann zu #Griechenland #Wirtschaftswachstum taz.de/Wirtschaftsranking-von-
    Leider kein Wort davon, dass dieses Wachstum die planetaren Grenzen sprengt.
    Aber eine Einordnung davon, warum Ratingagenturen – die Lakaien des Turbokapitalismus – dem Staat seit letzten Oktober ein BBB Rating geben.

    Meine Einordnung und Prognose: Durch den zu behebenden Schaden, den #Medicane #Daniel verursachte , der wegen dem viel zu heißen Mittelmeer einen großen Teil des landwirtschaftl. Anbaugebiets erst überflutete und dann vergiftet zurückließ, wird das Brutto(un)sozialprodukt wohl noch wieder steigen, Schwarzmarkt hin oder her... Yay!

  4. #UlrikeHermann zum #Lieferkettengesetz

    taz.de/Blockadepolitik-der-FDP
    "Diese Dreistigkeit ist unfassbar, denn damit bremst die Mini-FDP sämtliche EU-Institu­tio­nen aus: Kommission, Rat und Parlament hatten sich in einem langwierigen Trialog auf einen Kompromiss geeinigt – bis die #FDP die Regierung zwang, wieder auszuscheren. Wenn sich Parteien in anderen Ländern auch so verhalten würden, wäre die EU nicht mehr arbeitsfähig.

    Noch schlimmer: Das LKG sollte die Menschenrechte und die Umwelt im Globalen Süden schützen. Doch diese Ziele interessieren die Liberalen nicht mehr."
    Und sie lügen:
    "Stattdessen behauptet die FDP, sie müsste „kleine und mittelständische Firmen“ vor allzu viel Bürokratie schützen. Das ist ziemlich gelogen. Denn das EU-LKG sollte nur für Unternehmen gelten mit mehr als 500 Beschäftigten und Umsatz von über 150 Mil­lio­nen €. " = 4.200 von rund 3.4mio Firmen. Die FDP spielte sich als Retterin von „Tante Emma“ auf, die aber vom LKG nie betroffen war."

  5. Ich habe hier eine dringende Buch Empfehlung!

    Habe mich zuerst etwas gesträubt, das Buch zu hören, muss nun aber zugeben: Dieses Buch hat mein Weltbild massgeblich verändert.

    #Ulrike #Hermann #UlrikeHermann #Kapitalismus #Buch #Klima

    audible.de/pd/B0B9SZ4958?sourc

  6. @Knex @tazgetroete

    was meinst du mit "Optionen"?

    Ich hab #UlrikeHermann 's neues Buch gelesen. Im 1. Teil beschreibt sie #Kapitalismus und Wachstumszwang und warum das auf einem endlichen Planeten einfach nicht hinhaut. Und danach beschreibt sie, wie man vom alten System zu Kreislaufwirtschaft kommen kann, a) ohne lange Wartezeit bei zu inkrementellen Änderungen, was ja viel zu viel CO2 kosten würde, b) ohne soziale Härten c) unter massiv gekürztem Rohstoffverbrauch.

    #Kreislaufwirtschaft ist eine Form von #Degrowth. Degrowth-Forschung gibt es viel. Weil ja eben Grünes Wachstum #GreenGrowth illusorisch ist.
    Aber wie man schnell = Treibhausgas-sparend zu einer #PostGrowth-Gesellschaftsordnung kommt, wird in der Forschung einfach weggelassen.
    Dabei haben wir dafür ja immensen Zeitdruck und die Aufgabe, den Weg hin zu Post-Growth ohne soziale Härten zu gehen, ist enorm.

    Ulrike Hermann's Vorschlag ist, den Wechsel zu Post-Growth und Kreislaufwirtschaft im Rahmen einer Triage-Wirtschaft mit Sachrationen zu organisieren.
    So wie die Briten es 1939-56 getan haben, alle Briten, reich und arm, mit mehrfacher demokratischer Zustimmung.

    Ich nenne es Pulling A Churchill. Konsum wird auf das Wesentliche reduziert, Manpower wird umgeschichtet und Industriefirmen kriegen nur Rohstoffe und Manpower für Wichtiges. Also zB. um Essgeschirr hrzustellen, aber nicht mehr für Nippes. Oder um Wärmepumpen und Windturbinen herzustellen, aber nicht mehr für PKW. Zement nur noch für Mehrfamilienhäuser, aber nicht mehr für Bürotürme und Einfamilienhäuser oder Straßen.

    Usw.

  7. @raro @sabinenuss
    Tilo verwechselt immer Kapitalismus und eine seiner politisch oder ideologisch motivierten Ausprägungen, den gelebten Neoliberalismus.
    Aus der Verwechslung ergeben sich seine fast wie Vorwürfe und fast wie Kritik an Ulrike Hermann 's Darstellungen klingenden Fragen, die aber den wichtigen Aussagen Hermanns den Raum und die Schlagkraft stehlen.

    Habe ihr Buch gelesen und war von vielen umweltrelevanten Details darin ganz gegenteiliger Meinung, von vielen umweltrelevanten Details jedoch derselben Meinung.

    Aber ich bin immer wieder fasziniert von Hermanns facettenreicher Analyse, wie Kapitalismus (oder seine Ausprägungen) funktionieren. Auch in dem Interview wieder.

    #UlrikeHermann #Kapitalismus #Neoliberalismus #JungUndNaiv #GrünesWachstum #PlanetareGrenzen #Rohstoffmangel #Wachstum #Degrowth