Vorgangsbearbeitung und Aktenführung sollten deutlich getrennt werden. Verwaltungsvorgänge können zwar in verschiedenen Systemen bearbeitet werden, die Kerndokumente müssen aber in der führenden eAkte abgelegt werden. Hierbei kann es u.U. sinnvoll sein, den Informationswert durch einen Verzicht auf Geschäftsgangsverfügungen in der Überlieferung in Kauf zu nehmen.
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Hinterlegte archivische Metadaten wie eine Vorbewertung können problematisch sein - mitunter wurden sie manuell oder automatisiert verändert, teils ohne erkennbaren Grund.
Auch archivische Prozesse wie eine Umwandlung im Behördensystem sind möglicherweise problematisch. Aus den verschiedensten Gründen ist es sinnvoll, dies auf eigenen Systemen durchzuführen.
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Gleiches gilt für die Festlegung des Prozesses der Aussonderung und ein klares Repräsentationenmodell (hier R1 = Originaldateien, R2 = konvertierte Dateien).
Behörden- und Archivsystem müssen klar getrennt werden. Ersteres ist zuständig bis zur Anbietung, letzteres für die Prozesse danach.
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Aussonderungsobjekte müssen eindeutig definiert werden. Im Vergleich zur analogen Akte wurde insbesondere der Vorgang wesentlich aufgewertet. Der Lebenszyklus muss auf einer Ebene festgelegt werden - in NRW wurden für die Verwaltung der Vorgang und für die Justiz die Akte festgelegt.
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Den Abschluss macht nun Bastian Gillner: „Von der Theorie zur Praxis. Erfahrungen und Erkenntnisse aus den ersten Echtübernahmen von E-Akten.“
In NRW konnten erste eAkten ausgesondert und etwa 100 archivwürdige Akten vom Landesarchiv übernommen werden. Dabei gilt: Keine komplexen Lösungen (KISS-Prinzip).
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94. Deutscher Archivtag 2027 "Stiefkind oder Königsdisziplin? Archivische Überlieferungsbildung heute"
Suhl
21. bis 23. September 2027Deadline: 31.10.2026
👉 Weitere Informationen: https://www.performing-arts.eu/de/news/newsstream/call-for-papers-94-deutscher-archivtag-2027-stiefkind-oder-k%C3%B6nigsdisziplin-archivische-%C3%BCberlieferungsbildung-heute-verband-deutscher-archivarinnen-archivare/
#archiv #sammlung #überlieferungsbildung #vda #verbanddeutscherarchivarinnenundarchivare #performinartsarchive
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RE: https://fedihum.org/@planethistory/116878807597545358
Knapp die Hälfte der Kommunen in Rheinland-Pfalz verfügt nicht über ein eigenes #Kommunalarchiv.
DA entstehen Überlieferungslücken.In Sachsen sieht es dank der Kreisarchive etwas besser aus, aber auch nicht gut.
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Mittwoch, 29. April, 17.15 Uhr: (an der Uni #Leipzig, aber auch online) Vortrag eines Kollegen aus dem #StaatsarchivLeipzig über "Auswahl und Wert von staatlichen Quellen zur Transformationsgeschichte".
Kann ich nur empfehlen 🙂 .
#Transformation #Sachsen #Zeitgeschichte #Überlieferungsbildung
https://www.gkr.uni-leipzig.de/historisches-seminar/institut/aktuelles-und-veranstaltungen/detailsseite-veranstaltungen/termin/auswahl-und-wert-von-staatlichen-quellen-zur-transformationsgeschichte -
Eine etwas andere Ansicht haben wir nun im ersten Diskussionsforum des #BKKArchiv24.
Wir haben uns für den ersten Programmpunkt am Nachmittag für das Thema „Interkommunale Zusammenarbeit bei der #Überlieferungsbildung“ entschieden.Dr. Knut Langewand startet mit einer Übersicht der Vorteile einer Zusammenarbeit. Dazu gehört natürlich die Vermeidung von Doppelüberlieferung. Was dabei hilft? Die Beachtung des Federführungsprinzips!
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Das dritte Projekt stellt Claudia Zenker-Oertel vor: „Wenn Archiv und Forschung zusammenarbeiten. Die #Überlieferungsbildung des #Bundesarchiv|s für die Bundesgerichte“
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Archivar*in (m/w/d) für das Kreisarchiv, E 9c, unbefristet, Teilzeit 80% Landratsamt Böblingen | Bewerbungsfrist: 24.04.2023 https://lrabb-portal.rexx-systems.com/archivarin-mwd-fuer-das-kreisarchiv-de-j2359.html | https://jobs.openbiblio.eu/stellenangebote/88407/ #openbibliojobs #Überlieferungsbildung #Kreisarchiv #Landratsamt #Bibliothek #Archiv