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#tucho135 — Public Fediverse posts

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  1. »Es sollte etwas Neues entstehen: eine Gesellschaftsform ohne Sklaven und Herrscher, mit Arbeitenden und Menschen, die die Materie beherrschen und Freude am Werk haben.« (Kurt Tucholsky als Peter Panter, 1930)

    aus: tny.lv/pJ7KU

    #Tucho135

  2. »Der alte Fontane ist nicht am 20. September 1898 gestorben. Er starb am 1. August 1914. Er wäre heute etwas völlig Unmögliches.« (Kurt Tucholsky als Peter Panter, 1919)

    aus: tny.lv/53drK

    #Tucho135 #Fontane

  3. »Du mußt über einen Menschen nichts Böses sagen. Du kannst es ihm antun – das nimmt er nicht so übel. Aber sage es ihm nicht. Er ist in erster Linie eitel, und dann erst schmerzempfindlich.« (Kurt Tucholsky als Peter Panter, 1932)

    aus: tny.lv/89JzJ

    #Tucho135

  4. »Krieg ist, wenn die andern sterben.« (Kurt Tucholsky, 1924)

    aus: zeno.org/nid/20005809525

    #Tucho135

  5. »Wenn man einen Menschen richtig beurteilen will, so frage man sich immer: ›Möchtest du den zum Vorgesetzten haben –?‹« (Kurt Tucholsky als Peter Panter, 1930)

    aus: tny.lv/d845e

    #Tucho135

  6. »Ich träume meinen alten Traum:
    Schlag, Volk, den Kastendünkel nieder!
    Glaub diesen Burschen nie, nie wieder!
    Dann sing du frei die Weihnachtslieder:
    O Tannebaum! O Tannebaum!« (Kurt Tucholsky als Kaspar Hauser, 1918)

    aus: tny.lv/wYf3o

    #Tucho135

  7. »Und wir sind dir dankbar, Charlie Chaplin, weil du uns eine Ahnung davon gibst, daß die Welt nicht teutsch und nicht bayerisch ist, sondern ganz, ganz anders.« (Kurt Tucholsky als Peter Panter, 1923)

    aus: tny.lv/9gsXP

    #Tucho135

  8. »Der kriegt eine Bauerntruhe,
    Fräulein Hippel neue Schuhe,
    jener hält die liebste Hand –
    Und das Land? Und das Land?
    Bitt ich dich, so sehr ich kann:
    Schenk ihm Ruhe –
    lieber Weihnachtsmann!« (Kurt Tucholsky als Theobald Tiger, 1919)

    aus: tny.lv/te7nh

    #Tucho135

  9. »Lauf in Afrika umher,
    reite durch Oasen;
    lausche auf ein blaues Meer,
    hör den Mistral blasen!

    Wie du auch die Welt durchflitzt
    ohne Rast und Ruh –:
    Hinten auf dem Puffer sitzt
    du.« (Kurt Tucholsky als Theobald Tiger, 1924)

    aus: tny.lv/aCttG

    #Tucho135

  10. »Man achte immer auf Qualität. Ein Sarg zum Beispiel muß fürs Leben halten.« (Kurt Tucholsky als Peter Panter, 1932)

    aus: tny.lv/eYDvK

    #Tucho135

  11. »Prophezeien? Prophezeien kann ungestraft jeder. Es genügt schon, daß mans tut. Zu stimmen braucht nachher nichts, denn es blättert ja keiner zurück.« (Kurt Tucholsky als Peter Panter, 1932)

    aus: tny.lv/eYDvK

    #Tucho135

  12. »Ick werde wahrscheinlich diese Pachtei wähln – es is so ein beruhjendes Jefiehl. Man tut wat for de Revolutzjon, aber man weeß janz jenau: mit diese Pachtei kommt se nich.« (Kurt Tucholsky als Kaspar Hauser, 1930)

    aus: tny.lv/dmwVy

    #Tucho135 #SPD

  13. »Das deutsche Schicksal: vor einem Schalter zu stehn. Das deutsche Ideal: hinter einem Schalter zu sitzen.« (Kurt Tucholsky als Peter Panter, 1930)

    aus: tny.lv/d845e

    #Tucho135

  14. »Und der Deutsche hat immer noch nicht – auch nach vier Kriegsjahren nicht – begriffen, daß der Apparat jeglicher Art doch nur ein Hilfsmittel ist, eine Maschine, die den Fortgang erleichtern soll, ein Mittel, aber kein Zweck. Der Apparat ist Selbstzweck geworden.« (Kurt Tucholsky als Ignaz Wrobel, 1918)

    aus: tny.lv/fZPxs

    #Tucho135

  15. »Soziallyrik ist keine soziale Revolution.« (Kurt Tucholsky als Ignaz Wrobel, 1930)

    aus: textlog.de/tucholsky/kritiken-

    #Tucho135

  16. »Wenn die Maschinen, die die Menschen so im Lauf der Zeit erfunden haben, nun auch noch funktionierten: was wäre das für ein angenehmes Leben –!« (Kurt Tucholsky als Peter Panter, 1931)

    aus: tny.lv/nV7X_

    #Tucho135

  17. »Das Konkret-Anschauliche wird mit Recht immer den Sieg über das Abstrakte davontragen – aber nun sehe man sich an, wer diese Bilder herstellt, wie sie hergestellt sind, und wer sie aussucht!« (Kurt Tucholsky als Ignaz Wrobel, 1924)

    aus: tny.lv/nxr2Z

    #Tucho135

  18. »In Deutschland wird nicht bestochen. In Deutschland wird beeinflußt. Und was in der Zeitung steht, ist nicht halb so wichtig wie das, was nicht drin steht.« (Kurt Tucholsky als Peter Panter, 1932)

    aus: tny.lv/R9g5y

    #Tucho135

  19. »Welche Grazie! welche Leichtigkeit noch im wuchtigen Schlag! welche Melodie! – alles Eigenschaften, die den Schreibenden bei dem schlechtem Typus des Deutschen höchst verdächtig machen. Den Nobelpreisträger legitimiert der Schweiß.« (Kurt Tucholsky, 1930)

    aus: tny.lv/QvcE7

    #Tucho135

  20. »Europa? Europa soll doch verrecken!
    Und wenn alles der Pleite entgegentreibt:
    daß nur die Nation erhalten bleibt!« (Kurt Tucholsky als Theobald Tiger, 1932)

    aus: tny.lv/U1nYj

    #Tucho135

  21. »Einige Analphabeten der Nazis, die wohl deshalb unter die hitlerschen Schriftgelehrten aufgenommen worden sind, weil sie einmal einem politischen Gegner mit dem Telefonbuch auf den Kopf gehauen haben, nehmen Nietzsche heute als den ihren in Anspruch. Wer kann ihn nicht in Anspruch nehmen!« (Kurt Tucholsky als Ignaz Wrobel, 1932)

    aus: zeno.org/nid/20005820189

    #Tucho135

  22. »Manchmal fröstelt die Literatur. Dann läuft ihr eine katholische Gänsehaut den Rücken herunter. Protestantische Gänsehäute aber gibt es nicht.« (Kurt Tucholsky als Peter Panter, 1931)

    aus: zeno.org/nid/20005819067

    #Tucho135

  23. »Die Alten sind müde. Die Jungen haben wichtigere Sorgen: sie müssen sich bespeien wegen eines falsch gesetzten Adjektivs und einer nicht korrekt adhibierten Weltanschauung.« (Kurt Tucholsky, 1913)

    aus: tny.lv/Dr3Jc

    #Tucho135

  24. »Juristerei ist keine Wissenschaft. Sie ist bestenfalls ein Handwerk. Aber Richten und Entscheiden ist oft mehr: das ist eine Kunst.« (Kurt Tucholsky als Ignaz Wrobel, 1913)

    aus: tny.lv/x-6Gy

    #Tucho135

  25. »Wie man ja überhaupt einen schlechten Stilisten immer daran erkennt, dass er nicht einfach das sagt, was er meint, sondern, dass er es auf albernen Umwegen sagt.« (Kurt Tucholsky als Peter Panter, 1930)

    aus: tny.lv/wDKdT

    #Tucho135

  26. »Deutscher Gram und deutsches Leid.
    Ämter ohne Ende.
    Wucher, den ein Staat gefeit,
    und immer graue Wände.« (Kurt Tucholsky als Theobald Tiger, 1923)

    aus: tny.lv/AanUc

    #Tucho135

  27. »Eine Dummheit ist nicht darum weniger eine Dummheit, weil ihr ein Richter das gefällige Gewand seines roten Talars leiht.« (Kurt Tucholsky als Ignaz Wrobel, 1922)

    aus: tny.lv/hxEo1

    #Tucho135

  28. »Es g'nügt nicht nur, Verhältnisse zu haben –
    sie leben alle über sie.
    Trink aus der Nachbarin Champagnerglas!
    Bleib schuldig Miete, Liebe, Arzt und Gas!
    Bezahl den Apfel – friß die Ananas!
    Wer also handelt, bringts zu was.« (Kurt Tucholsky als Theobald Tiger, 1931)

    aus: tny.lv/K-Y4X

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  29. »Die Dauer einer gewöhnlichen Hausgrippe ist bei ärztlicher Behandlung drei Wochen, ohne ärztliche Behandlung 21 Tage. Bei Männern tritt noch die sog, ›Wehleidigkeit‹ hinzu; mit diesem Aufwand an Getue kriegen Frauen Kinder.« (Kurt Tucholsky als Peter Panter, 1931)

    aus: tny.lv/Rca56

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  30. »Keinesfalls vertraue man dieses geheimnisvolle Leiden einem sogenannten ›Arzt‹ an; man frage vielmehr im Grippefall Frau Meyer.« (Kurt Tucholsky als Peter Panter, 1931)

    aus: tny.lv/Rca56

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