Waldbrände: Häufiger, heftiger, gefährlicher?
In #Frankreich, #Spanien und weiteren Teilen #Südeuropa's wüten derzeit verheerende #Waldbrände. Auch in #Mitteleuropa steigt die Feuergefahr. Wie sich das Risiko verändert, was das für #Deutschland bedeutet und welche Rolle Prävention und Waldumbau spielen – die wichtigsten Fragen und Antworten.
Der #Klimawandel sorgt dafür, dass sich Niederschläge ungleichmäßiger verteilen und #Extremwetterlagen zunehmen. Ausgedehnte #Dürreperioden wechseln sich mit kurzen, aber heftigen Starkregen ab, die von den ausgetrockneten Böden nicht mehr aufgenommen werden können und Überschwemmungen verursachen. Sowohl #Dürren als auch übermäßige Regenfälle schwächen die Widerstandskraft der Vegetation. Insbesondere nach längeren #Trockenperioden sind die Pflanzen ausgedörrt und damit leicht brennbar.
Umgekehrt heizen #Waldbrände den Klimawandel weiter an. Denn wenn die Bäume verbrennen, setzen sie auf einen Schlag den über Jahrzehnte in ihrer Biomasse gespeicherten Kohlenstoff in Form von #CO2 frei. „Wenn nach Bränden aufgrund der veränderten Klimabedingungen nicht die gleiche Wald- oder Offenlandvegetation nachwachsen kann und wenn die #Böden degradieren, verbleibt der Anteil des CO2, das nicht mehr gebunden werden kann, in der Atmosphäre“, berichtet die Max-Planck-Gesellschaft. Bereits von Anfang Januar bis Mitte Juli 2026 wurden gemäß EFFIS-Daten europaweit mehr als acht Millionen Tonnen CO2 durch Waldbrände freigesetzt.
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