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#tomnoonan — Public Fediverse posts

Live and recent posts from across the Fediverse tagged #tomnoonan, aggregated by home.social.

  1. Sean Penn – „Das Versprechen“ (2001)

    Anfang der 2000er war Hollywood von Serienmördern besessen. Die Ermittler wurden zu Genies, die Killer zu Superhirnen und das Publikum durfte sich am Ende über eine sauber gelöste Gleichung freuen. Sean Penn hatte auf dieses Spiel offenbar keine Lust. Er erzählt stattdessen von einem Mann, der an seinem Glauben zerbricht, die Welt würde am Ende einen Sinn ergeben. Dieser Mann ist, ausgerechnet, Jack Nicholson. (ARD, Wh.)

    Zum Blog: nexxtpress.de/mediathekperlen/
  2. Michael Mann – „Manhunter“ (1986)

    Die Achtziger waren eine Ära der grellen Bilder und der durchkalkulierten Oberflächen. Michael Mann schnitt in diese Epoche hinein wie ein Präzisionsskalpell. Was hier auf den ersten Blick wie ein Thriller über einen Serienkiller wirkt, ist in Wahrheit ein stilles Lehrstück darüber, wie Gewalt in Farben, Flächen und Geräusche übersetzt wird. Keine überbordenden Splattereffekte, keine hysterischen Schockmomente – stattdessen sterile Blau- und Grüntöne, lange Flure, kühle Schatten. Es ist der Film, in dem Architektur den Ton angibt und der Mensch sich als zerbrechliches Fragment darin verfängt. (ARD)