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#tomnoonan — Public Fediverse posts

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  1. Michael Mann – „Manhunter“ (1986)

    Die Achtziger waren eine Ära der grellen Bilder und der durchkalkulierten Oberflächen. Michael Mann schnitt in diese Epoche hinein wie ein Präzisionsskalpell. Was hier auf den ersten Blick wie ein Thriller über einen Serienkiller wirkt, ist in Wahrheit ein stilles Lehrstück darüber, wie Gewalt in Farben, Flächen und Geräusche übersetzt wird. Keine überbordenden Splattereffekte, keine hysterischen Schockmomente – stattdessen sterile Blau- und Grüntöne, lange Flure, kühle Schatten. Es ist der Film, in dem Architektur den Ton angibt und der Mensch sich als zerbrechliches Fragment darin verfängt. (ARD)

  2. David Von Ancken – „Seraphim Falls“ (2006)

    Wer dreht eigentlich heute noch Western? Das Genre ist verstaubt, hauptsächlich klischeebeladen und lange nicht mehr zeitgemäß. In den letzten Jahrzehnten hat Hollywood lieber auf Superheld:innen, Action, Thriller oder Fantasy gesetzt – die Genres, die das junge Publikum und die internationalen Märkte ansprechen. Da war es, für ein Debüt, schon wieder mutig, einen Film zu machen, der ganz bewusst auf die klassischen Elemente setzt. (3Sat)

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