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#tiefsee — Public Fediverse posts

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  1. Ein Forschungsteam des Max-Planck-Instituts hat ein Verfahren entwickelt, um #Kupfer, #Nickel und #Kobalt CO₂-arm aus #Tiefsee-#Manganknollen zu gewinnen.

    Durch die Reduktion mit #Wasserstoff im #Lichtbogenofen entsteht 90 Prozent weniger CO₂ als bei herkömmlichen Verfahren. Auch der #Energieverbrauch sinkt um fast 20 Prozent. Damit könnte die #Metallgewinnung für die #Energiewende künftig umweltverträglicher werden.

    nachrichten.idw-online.de/2025

    #Tiefseebergbau #Rohstoffe #environment

  2. Der Meeresboden birgt enorme Reserven an Mangan, Kobalt, Nickel und anderen Mineralien. Bislang gibt es keinen internationalen Konsens, ob und wie deren Abbau erfolgen soll. Fest steht jedoch: Die ökologischen Folgen des Tiefseebergbaus sind gravierend, die Kosten hoch. Wie kann der Meeresboden als „Erbe der Menschheit“ geschützt werden?

    mpg.de/25745503/tiefseebergbau

    #Tiefsee #Tiefseebergbau #Manganknollen

  3. Rohstoffe, Tiefseebergbau und die Pläne der USA

    „Wild West 2.0“: US-Präsident #Trump will den #Tiefseebergbau vorantreiben – um fast jeden Preis. Sein jüngstes Dekret soll Firmen den Abbau von #Manganknollen in internationalen Gewässern ermöglichen – ohne Rücksicht auf die Internationale #Meeresbodenbehörde (ISA) oder wissenschaftliche Bedenken. Aber wie ist die Rechtslage? Wer bestimmt die Regeln? Und was wären die Folgen?

    Ob #Kupfer, #Nickel, #Kobalt oder #Mangan: Die Tiefsee birgt große Mengen noch unerschlossener #Rohstoffe. Sie verbergen sich vor allem in den metallreichen Manganknollen und Ablagerungen an hydrothermalen Schloten. Doch ein Abbau dieser #Erze mittels Tiefseebergbau hätte langanhaltende und potenziell verheerende Folgen für die sensiblen #Ökosysteme der #Tiefsee, wie Studien in den Explorationsgebieten des zentralen #Pazifik mehrfach gezeigt haben.

    Solange es kein offizielles Übereinkommen zum #Tiefseebergbau gibt, gehört der Meeresgrund in internationalen Gewässern im Prinzip allen und keinem. Wenn das internationale #Seerecht beachtet wird, ist demnach theoretisch auch ein #Rohstoffabbau erlaubt. Hinzu kommt eine Regelung des UN-Seerechtsabkommens von 1994. Sie besagt, dass die #ISA eine Frist von zwei Jahren hat, um sich nach Eingang eines Abbau-Antrags auf Regulatorien zu einigen. Erfolgt dies nicht, müssen Anträge von Unternehmen vorläufig genehmigt werden.

    Die #USA hat zudem eine Sonderstellung: „Die USA hat das UN-Seerechtsabkommen von 1994 nie ratifiziert. Dadurch sind die USA auch nicht an die Internationale Meeresbodenbehörde ISA und den jetzt von ihr verhandelten ‚Mining Code’ gebunden“.

    scinexx.de/news/geowissen/hint

    #Wissenschaft
    #Umwelt
    #Klima
    #Klimakrise
    #Umweltverschmutzung
    #Rohstoffgewinnung

  4. n-tv.de/wissen/TMC-will-im-gro

    Hurra, sie wollen den planetaren Selbstmord beschleunigen, indem sie den Meeresboden umwälzen. Erst einmal Schlamm absaugen, der sich seit Jahrtausenden kaum bewegt hat, und die Reste dann als große Wolke ins Meer entlassen. Was soll da schiefgehen? Versuche aus den 1990ern haben ja nur gezeigt, daß 20 Jahre später der Meeresboden immer noch tot ist und sich nicht erholt.
    #tiefsee #meeresboden #manganknollen

  5. Die Wahl der brasilianischen Ozeanographin Leticia Carvalho zur Generalsekretärin der Internationalen Meeresbodenbehörde (International Seabed Authority, ISA) macht Hoffnung auf die strenge Regulierung des Tiefseebergbaus.

    Während manche Staaten und Unternehmen die Ausbeutung der Ressourcen in der Tiefsee vorantreiben wollen, fordern Umweltgruppen und andere Staaaten eine vorläufige Pause.

    taz.de/Bergbau-in-der-Tiefsee/

    #wasser #meer #ozean #tiefsee #bergbau #manganknollen

  6. Manganknollen: Sauerstoff aus der Tiefsee

    Forschende haben auf dem Grund der Tiefsee Sauerstoff entdeckt, offenbar erzeugt durch Manganknollen. Bestätigt sich das, könnte das die Theorien über den Ursprung des Lebens auf den Kopf stellen. Von Y. Appelhans.

    ➡️ tagesschau.de/wissen/forschung

    #Tiefsee #Tiefseebergbau #Manganknollen #Sauerstoff

  7. Tiefsee erzeugt „dunklen“ Sauerstoff

    Überraschende Entdeckung: Selbst in der lichtlosen #Tiefsee entsteht #Sauerstoff – auf völlig unerwartete Weise. Denn Quelle dieses „dunklen“ Sauerstoffs sind #Manganknollen am #Meeresgrund. Diese metallreichen Knollen wirken demnach als „Geobatterien“ und erzeugen genügend Spannung, um Meerwasser mittels #Elektrolyse zu spalten. Dies stellt gängige Annahmen zu den Sauerstoffquellen unseres Planeten in Frage.

    scinexx.de/news/geowissen/tief

    #Erdwissenschaften