#susannewolff — Public Fediverse posts
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Frauke Finsterwalder – „Sisi & ich“ (2023)Ein Film, der es endlich geschafft hat, den furchtbaren Mythos abzuschütteln. Frauke Finsterwalders „Sisi“ lässt die 1950er Jahre hinter sich. Und damit auch das betäubende Erbe, das Ernst Marischkas Trilogie mit Romy Schneider und Karlheinz Böhm aus der Kaiserin gemacht hat. Finsterwalder geht den umgekehrten Weg – sie zieht den Vorhang zur Seite und zeigt mit großartigen Frauen wie Sandra Hüller und Susanne Wolff, was womöglich dahinter verborgen war. Das ist nicht nur verdienstvoll, sondern auch ein Genuss. (ARD, Wh.)
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Sebastian Ko – „Geborgtes Weiß“ (2021)Wieder ein Film, der so still ist, dass er vermutlich leicht überhört wird. Eigentlich eine seltene Sorte. Weil es ein Familiendrama ist, das sich weigert, Gefühle zu erklären, und stattdessen nur darauf vertraut, dass hier Gesichter mehr erzählen als Dialoge. Das ist kein kalkulierter Streaming-Hit. Aber ein Film mit Susanne Wolff und Ulrich Matthes. (ARTE, Neu)
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Wolfgang Fischer – „Styx“ (2018)Ein Genrefilm, der sich anfühlt wie ein Schlag ins Zwerchfell. Erst tarnt er sich als Überlebensdrama, als elegante feministische-Solo-Variation eines klassischen Survival-Thrillers, nur um dann diese Form aufzureißen und darunter Europas politisches Betriebssystem freizulegen. Wolfgang Fischer und Ika Künzel machen aus dem offenen Meer keinen Ort der Freiheit, sondern tödliche Architektur. Wasser, Himmel, Horizont, alles scheint grenzenlos, und doch ist jeder Meter dieses Films von Gewalt durchzogen. Mit einer überragenden Susanne Wolff. (3Sat, Wh.)
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Laura Schroeder – „Maret“ (2023)Identität ist im Kino oft nur eine romantische Idee. Ein innerer Kern, verborgen unter Verletzungen, der irgendwann wieder freigelegt werden kann. Erinnerung als Wahrheit. Vergangenheit als Schicksal. Sowas. Laura Schroeder dreht dieses Narrativ radikal um. Die Frage lautet hier nicht: „Wer bin ich wirklich.“ Sondern: „Wer will ich gewesen sein?“ (ARTE, Neu!)
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⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️
Beautiful production, great acting (#SandraHúller + #SusanneWolff) - But I will never understand twisting history to create fantasy
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Bastian Pastewka – Morgen hör ich auf (Miniserie, 2018)
Das Debüt eines Charakterdarstellers, der mit dem gleichnamigen Komödianten nur den Namen, das Gesicht und einige Manierismen teilt. Großartige Transformierung eines Handlungsfadens von Albuquerque, Arizona (Breaking Bad) nach Bad Nauheim, Hessen. Allerdings mit weitaus weniger Naturwissenschaften (Chemie hab ich nur geschafft, weil ich abschreiben konnte). Und auch nur 5 Folgen! Fünf! Ich mein‘, was soll das denn, ZDF???