#sternschanze — Public Fediverse posts
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Gerade einen längeren Fußweg hinter mir, von der Sternschanze zum Berliner Tor. Dabei festgestellt, wie fußgängerfeindlich und damit eigentlich auch menschenfeindlich die Wegeinfrastruktur ist. Alleine der Vergleich an Platz, der in der Straße "An der Alster" den Zufußgehenden und Radfahrenden und demgegenüber dem MIV gegeben wird. Bei dem relativ guten Wetter ist schon einiges los.
Und es hat sich ja auch schon ein wenig was geändert (im Vergleich zu sagen wir vor 15 Jahren), aber in eher homöopathischen Dosen. Alles immer unter der Prämisse, dem MIV nur dann Platz wegzunehmen, wenn es wirklich fast überhaupt nicht kratzt.
So viel Zeit vergangen, so wenig der Zeit genutzt!
#hamburg #sternschanze #berlinertor #fussverkehr #miv #verkehrswende
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Castor Alarm Frühjahr 2026!
#Castor Alarm, das hört sich an, wie ein Weckruf aus den 90er Jahren. Aber es ist tatsächlich so. Im kommenden Frühjahr rollen Castoren von der #Atomfabrik #Sellafield kommend über #Nordenham und #Bremen einmal quer durch #Hamburg ins „#Zwischenlager“ #Brokdorf. Und einmal quer ist dabei ernst gemeint. Die wahrscheinliche Route geht über #Harburg, #Wilhelmsburg, #Rothenburgsort, #Hamm / #Horn, #Wandsbek, #Barmbek, #Alsterdorf, durchs Niendorfer Gehege nach #Eidelstedt.
Die Alternativroute wäre, haha, Hauptbahnhof, #Sternschanze, #Holstenstraße, Eidelstedt.
Nach dem Ende der #AKW ist „überraschenderweise“ der #Atommüll ja immer noch da, und wird in Ermangelung eines #Endlagers jetzt von irgendwo nach nirgendwo verschoben. Was sich anhört wie ein schlechter Scherz ist die Realität des gescheiterten #Atomprogammes, einer gescheiterten #Endlagersuche – einer gescheiterten #Energiepolitik in den letzten 50 Jahren, die vor allem auf #Kohle und #Atom gesetzt hat. Die Rechnung bekommen wir jetzt in Form des „#Klimawandels“ und der atomaren Ewigkeitslasten serviert.
Castortransporte stoppen
Für eine Gesellschaft, in der Atomanlagen nicht möglich sind – für die Stilllegung aller #Atomanlagen weltweit!
Alle Infos dazu und erste Ideen, was am #TagX möglich sein könnte:
Am Montag den 10.11. um 20Uhr im Incito, Balduinstraße 22, 20359 Hamburg und am Montag den 17.11. um 20Uhr im Infoladen Wilhelmsburg, Fährstraße 48, 21107 Hamburg
Weitere Informationen
Kommet zu Hauf!
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Sternbrücke: „Nach stadtbekannt schlechter Planung unterhöhlen Bahn, Bezirk und Senat jetzt den Rechtsstaat“
#Hamburg-#Altona/ #Sternschanze: Ab morgen, 5.2.2024, sollen 40 teilweise geschützte #Bäume und fünf teilweise denkmalgeschützte Gebäude ohne #Planfeststellung abgerissen werden.
„Nach stadtbekannt schlechter Planung wird jetzt aus Angst vor erfolgreichen Klagen der #Rechtsstaat unterhöhlt,“ sagt Marlies Thätner, Sprecherin der Initiative #Sternbrücke. „Wir fordern #Bahn, #Bezirk und #Senat auf, das #Planfeststellungsverfahren zu respektieren und sämtliche #Bauarbeiten bis zu einer gültigen #Baugenehmigung zu stoppen. Ohne offizielle Baugenehmigung für die Brücke 40 teilweise geschützte Bäume zu fällen und fünf teilweise denkmalgeschützte Gebäude abzureißen, schafft vollendete Tatsachen und macht jeden später erreichten #Baustopp zur Farce.“
Auf einmal soll an der Sternbrücke alles schnell gehen: am Mittwoch letzter Woche teilte die Bahn per Postkarte und online mit, ab 5.2. mit dem Fällen von 40 Bäumen und dem Abriss von fünf Gebäuden zu beginnen. Da der #Planfeststellungsbeschluss noch aussteht, geschieht dies laut Bahn anscheinend mit #Sondergenehmigungen des Grün regierten Bezirks Altona und der #Umweltbehörde. Entsprechende Anfragen an Bau- und #Naturschutzamt des Bezirks sind bislang unbeantwortet. Für den Abriss der denkmalgeschützten Gebäude ist eine eigenständige Genehmigung erforderlich. Hier läuft eine formale Anfrage ans #Denkmalschutzamt über die Anwälte der Initiative.
Der gigantische Neubau der Sternbrücke ist in der Hamburger Öffentlichkeit und #Fachöffentlichkeit hoch umstritten, weil er massiv in den #Stadtteil eingreift. Insgesamt 90 #Bäume sollen gefällt, 7 Gebäude abgerissen, und die denkmalgeschützte Sternbrücke soll durch eine 4x so hohe #Monsterbrücke ersetzt werden. Die zerstörerischen Ausmaße der neuen Brücke gehen vor allem auf die Anforderungen der #Verkehrsbehörde zurück, die seit 2016 von der Bahn eine stützenfreie Aufweitung der Stresemannstraße für den #Autoverkehr verlangt. Auch 7 Jahre später liegt keine #Verkehrsplanung vor, die die Aufweitung begründen könnte. Dabei sind angemessene Alternativen ohne weiteres möglich und der Öffentlichkeit bekannt.
Die Bahn selbst geht davon aus, die bestehende Sternbrücke bis maximal 2035 nutzen zu können. Es bleibt also genügend Zeit, den Vorschlägen des #Brückenexperten Dr. Werner Lorenz im Verkehrsausschuss der #Bürgerschaft zu folgen, und die Planung über einen #Wettbewerb neu aufzusetzen - mit zwei Varianten für eine Sanierung und zwei Varianten für einen Neubau.
Hamburgs Bürger:innen haben ein Recht darauf, die umstrittene Planung vor Gericht prüfen zu lassen und auf eine #Neuplanung hinzuwirken. Eine entsprechende Klage ist allerdings erst möglich, wenn der Planfeststellungsbeschluss vorliegt. Die Initiative Sternbrücke geht davon aus, dass eine #Verbandsklage gegen den Planfeststellungsbeschluss gute Aussichten auf Erfolg hat. Das sehen auch über 600 Unterstützer:innen so: in den letzten 6 Monaten haben sie über 40.000 EUR für die Klage gespendet. „Jetzt Bäume zu fällen und Häuser abzureißen tritt den Rechtsstaat mit Füßen,“ so Thätner.
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