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#sprachlosigkeit — Public Fediverse posts

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  1. Judith Schalansky

    Wer das Pech hat, versteinert zu werden, ist nicht nur mit Unbeweglichkeit, sondern auch mit Sprachlosigkeit gestraft. Er ist schlichtweg raus aus dem Spiel.

    #DasSpielIstAus #JudithSchalansky #SoSein #Sprachlosigkeit #Unbeweglichkeit #Versteinerung #Zitat
  2. Judith Schalansky

    Wer das Pech hat, versteinert zu werden, ist nicht nur mit Unbeweglichkeit, sondern auch mit Sprachlosigkeit gestraft. Er ist schlichtweg raus aus dem Spiel.

    #DasSpielIstAus #JudithSchalansky #SoSein #Sprachlosigkeit #Unbeweglichkeit #Versteinerung #Zitat
  3. Umgeschwenkt auf #Lyrik in der #Morgenschreibstunde um über Sprach- und andere Verluste tastend zu schreiben.

    Der Prosatext über #Sprachlosigkeit muss dagegen zurück in den "Gärschrank" - Zeit sollte auch helfen, sich später schreibend leichter von seinem realen Kern zu lösen.

    Aber jetzt gibt's erstmal Frühstück. ☕

    #autor_innenleben

  4. Umgeschwenkt auf #Lyrik in der #Morgenschreibstunde um über Sprach- und andere Verluste tastend zu schreiben.

    Der Prosatext über #Sprachlosigkeit muss dagegen zurück in den "Gärschrank" - Zeit sollte auch helfen, sich später schreibend leichter von seinem realen Kern zu lösen.

    Aber jetzt gibt's erstmal Frühstück. ☕

    #autor_innenleben

  5. Judith Hermann – Ich möchte zurückgehen in der Zeit (3)

    Judith Hermanns Buch wühlt mich auf. Es gibt so viel zwischen den Zeilen zu lesen, gleichzeitig so viele offensichtliche Metaphern. In einem Interview wurde sie nach dem Verfahren befragt, mit dem sie dieses Buch geschrieben habe. Da ist z.B. die Tatsache, wie sie die Einsamkeit ihrer Suche in Radom gegen die familiäre Gemeinsamkeit mit der Schwester und deren Familie in Napoli schneidet. Eine Schwester, die den Großvater, den Elefanten im Raum, sorgsam umgeht und jegliches Gespräch über ihn verweigert. Überhaupt scheint sie im weiteren Verlauf zunehmend deutlich die Rolle der Zensur an sich zu verkörpern. Bei anderen Autor:innen könnte es schon ein bisschen zu viel sein, zu offensichtlich, zu bedeutsam, dass die Schwester in Napoli mit Mann und Kindern im Haus einer Toten lebt, deren Möbel und Geschirr benutzt, ohne dass irgendjemand in der Familie darüber redet, geschweige denn darüber nachdenkt und es merkwürdig findet. Es ist nützlich und praktisch, also ist es gut so.

    Oder diese Szene mit der Schwester, die sie plötzlich aus einem scheinbar nichtigen Grund völlig außer sich, anschreit: „Es ist nicht immerzu alles traurig.“ Es liegt so viel in dieser Szene, dass es mir irgendwie falsch erscheint, das hier aufzulisten. Ich glaube sie spricht entweder für sich, oder man versteht sie eben nicht, überliest sie einfach.

    Ich finde zwar nicht das Buch über die Unfähigkeit zu trauern, aber mir fällt ein Buch in die Hand, das mich als junge Frau sehr beschäftigt hat. „Schuldig geboren“ von Peter Sichrovsky. Ein Kind der Opfer hat darin Interviews mit Kindern der Täter geführt. Ich kann mich nicht erinnern, wie ich damals auf dieses Buch gekommen bin. Es ist 1987 erschienen, da war ich 21 Jahre alt. Vielleicht habe ich es einfach in einer Buchhandlung gesehen und gekauft. Denn eigentlich gab es niemanden, mit dem ich über diese Themen reden konnte. Im letzten Kapitel von Ich möchte zurückgehen in der Zeit erzählt Hermann davon, wie die Eltern ihres Mannes eine Zeitlang vom Erdboden verschluckt scheinen. Sie berichtet, wie sie mit ihm am nächtlichen Küchentisch sitzt und wie sie sich Szenarien ausmalen. „Wir vermieden das Wort schwer und das Wort tot. Wir sprachen das einfach nicht aus, das war, was wir tun konnten.“ So dachten vermutlich alle Erwachsenen in meiner Familie: wir sprechen einfach nicht darüber. Das immerhin können wir tun.

    Judith Hermann, so lese ich, wird von manchen Kritikern vorgeworfen, es gehe in ihrem Buch weniger um die Schuld des Großvaters, als um Hermanns eigene Befindlichkeiten. Sie wünschten sich mehr Recherche und warfen ihr sogar Verharmlosung vor. Das ist vermutlich die Art und Weise wie man auf jemanden reagiert, oder wie man auf ein Werk reagiert, das auf höchst persönliche Weise versucht mit einem Tabu zu brechen. Denn wie sonst sollte das redlicherweise gelingen? Eine ganze Gesellschaft richtet sich dermaßen im Verschweigen und Verdrängen ein, dass es keine Sprache für Schuld und Verantwortung gibt, und dann wird eine Autorin, die sich genau damit auseinandersetzt, zwar nicht dafür verantwortlich gemacht, aber man lastet ihr an, dass sie keine Lösung hat, sondern nur die Bereitschaft das Problem zu benennen und die Ratlosigkeit auszuhalten.

    #JudithHermann #Kritik #Lesetagebuch #Opfer #Sprachlosigkeit #Täter
  6. Judith Hermann – Ich möchte zurückgehen in der Zeit (3)

    Judith Hermanns Buch wühlt mich auf. Es gibt so viel zwischen den Zeilen zu lesen, gleichzeitig so viele offensichtliche Metaphern. In einem Interview wurde sie nach dem Verfahren befragt, mit dem sie dieses Buch geschrieben habe. Da ist z.B. die Tatsache, wie sie die Einsamkeit ihrer Suche in Radom gegen die familiäre Gemeinsamkeit mit der Schwester und deren Familie in Napoli schneidet. Eine Schwester, die den Großvater, den Elefanten im Raum, sorgsam umgeht und jegliches Gespräch über ihn verweigert. Überhaupt scheint sie im weiteren Verlauf zunehmend deutlich die Rolle der Zensur an sich zu verkörpern. Bei anderen Autor:innen könnte es schon ein bisschen zu viel sein, zu offensichtlich, zu bedeutsam, dass die Schwester in Napoli mit Mann und Kindern im Haus einer Toten lebt, deren Möbel und Geschirr benutzt, ohne dass irgendjemand in der Familie darüber redet, geschweige denn darüber nachdenkt und es merkwürdig findet. Es ist nützlich und praktisch, also ist es gut so.

    Oder diese Szene mit der Schwester, die sie plötzlich aus einem scheinbar nichtigen Grund völlig außer sich, anschreit: „Es ist nicht immerzu alles traurig.“ Es liegt so viel in dieser Szene, dass es mir irgendwie falsch erscheint, das hier aufzulisten. Ich glaube sie spricht entweder für sich, oder man versteht sie eben nicht, überliest sie einfach.

    Ich finde zwar nicht das Buch über die Unfähigkeit zu trauern, aber mir fällt ein Buch in die Hand, das mich als junge Frau sehr beschäftigt hat. „Schuldig geboren“ von Peter Sichrovsky. Ein Kind der Opfer hat darin Interviews mit Kindern der Täter geführt. Ich kann mich nicht erinnern, wie ich damals auf dieses Buch gekommen bin. Es ist 1987 erschienen, da war ich 21 Jahre alt. Vielleicht habe ich es einfach in einer Buchhandlung gesehen und gekauft. Denn eigentlich gab es niemanden, mit dem ich über diese Themen reden konnte. Im letzten Kapitel von Ich möchte zurückgehen in der Zeit erzählt Hermann davon, wie die Eltern ihres Mannes eine Zeitlang vom Erdboden verschluckt scheinen. Sie berichtet, wie sie mit ihm am nächtlichen Küchentisch sitzt und wie sie sich Szenarien ausmalen. „Wir vermieden das Wort schwer und das Wort tot. Wir sprachen das einfach nicht aus, das war, was wir tun konnten.“ So dachten vermutlich alle Erwachsenen in meiner Familie: wir sprechen einfach nicht darüber. Das immerhin können wir tun.

    Judith Hermann, so lese ich, wird von manchen Kritikern vorgeworfen, es gehe in ihrem Buch weniger um die Schuld des Großvaters, als um Hermanns eigene Befindlichkeiten. Sie wünschten sich mehr Recherche und warfen ihr sogar Verharmlosung vor. Das ist vermutlich die Art und Weise wie man auf jemanden reagiert, oder wie man auf ein Werk reagiert, das auf höchst persönliche Weise versucht mit einem Tabu zu brechen. Denn wie sonst sollte das redlicherweise gelingen? Eine ganze Gesellschaft richtet sich dermaßen im Verschweigen und Verdrängen ein, dass es keine Sprache für Schuld und Verantwortung gibt, und dann wird eine Autorin, die sich genau damit auseinandersetzt, zwar nicht dafür verantwortlich gemacht, aber man lastet ihr an, dass sie keine Lösung hat, sondern nur die Bereitschaft das Problem zu benennen und die Ratlosigkeit auszuhalten.

    #JudithHermann #Kritik #Lesetagebuch #Opfer #Sprachlosigkeit #Täter
  7. Judith Hermann – Ich möchte zurückgehen in der Zeit (3)

    Judith Hermanns Buch wühlt mich auf. Es gibt so viel zwischen den Zeilen zu lesen, gleichzeitig so viele offensichtliche Metaphern. In einem Interview wurde sie nach dem Verfahren befragt, mit dem sie dieses Buch geschrieben habe. Da ist z.B. die Tatsache, wie sie die Einsamkeit ihrer Suche in Radom gegen die familiäre Gemeinsamkeit mit der Schwester und deren Familie in Napoli schneidet. Eine Schwester, die den Großvater, den Elefanten im Raum, sorgsam umgeht und jegliches Gespräch über ihn verweigert. Überhaupt scheint sie im weiteren Verlauf zunehmend deutlich die Rolle der Zensur an sich zu verkörpern. Bei anderen Autor:innen könnte es schon ein bisschen zu viel sein, zu offensichtlich, zu bedeutsam, dass die Schwester in Napoli mit Mann und Kindern im Haus einer Toten lebt, deren Möbel und Geschirr benutzt, ohne dass irgendjemand in der Familie darüber redet, geschweige denn darüber nachdenkt und es merkwürdig findet. Es ist nützlich und praktisch, also ist es gut so.

    Oder diese Szene mit der Schwester, die sie plötzlich aus einem scheinbar nichtigen Grund völlig außer sich, anschreit: „Es ist nicht immerzu alles traurig.“ Es liegt so viel in dieser Szene, dass es mir irgendwie falsch erscheint, das hier aufzulisten. Ich glaube sie spricht entweder für sich, oder man versteht sie eben nicht, überliest sie einfach.

    Ich finde zwar nicht das Buch über die Unfähigkeit zu trauern, aber mir fällt ein Buch in die Hand, das mich als junge Frau sehr beschäftigt hat. „Schuldig geboren“ von Peter Sichrovsky. Ein Kind der Opfer hat darin Interviews mit Kindern der Täter geführt. Ich kann mich nicht erinnern, wie ich damals auf dieses Buch gekommen bin. Es ist 1987 erschienen, da war ich 21 Jahre alt. Vielleicht habe ich es einfach in einer Buchhandlung gesehen und gekauft. Denn eigentlich gab es niemanden, mit dem ich über diese Themen reden konnte. Im letzten Kapitel von Ich möchte zurückgehen in der Zeit erzählt Hermann davon, wie die Eltern ihres Mannes eine Zeitlang vom Erdboden verschluckt scheinen. Sie berichtet, wie sie mit ihm am nächtlichen Küchentisch sitzt und wie sie sich Szenarien ausmalen. „Wir vermieden das Wort schwer und das Wort tot. Wir sprachen das einfach nicht aus, das war, was wir tun konnten.“ So dachten vermutlich alle Erwachsenen in meiner Familie: wir sprechen einfach nicht darüber. Das immerhin können wir tun.

    Judith Hermann, so lese ich, wird von manchen Kritikern vorgeworfen, es gehe in ihrem Buch weniger um die Schuld des Großvaters, als um Hermanns eigene Befindlichkeiten. Sie wünschten sich mehr Recherche und warfen ihr sogar Verharmlosung vor. Das ist vermutlich die Art und Weise wie man auf jemanden reagiert, oder wie man auf ein Werk reagiert, das auf höchst persönliche Weise versucht mit einem Tabu zu brechen. Denn wie sonst sollte das redlicherweise gelingen? Eine ganze Gesellschaft richtet sich dermaßen im Verschweigen und Verdrängen ein, dass es keine Sprache für Schuld und Verantwortung gibt, und dann wird eine Autorin, die sich genau damit auseinandersetzt, zwar nicht dafür verantwortlich gemacht, aber man lastet ihr an, dass sie keine Lösung hat, sondern nur die Bereitschaft das Problem zu benennen und die Ratlosigkeit auszuhalten.

    #JudithHermann #Kritik #Lesetagebuch #Opfer #Sprachlosigkeit #Täter
  8. Wenn konservative, reaktionäre … und faschistische Kräfte der #Sprachlosigkeit verfallen … sollte man genau hinhören, denke ich. #noAFD #AFDVerbot jetzt! #noCDU #noCSU 🖖

  9. Wenn konservative, reaktionäre … und faschistische Kräfte der #Sprachlosigkeit verfallen … sollte man genau hinhören, denke ich. #noAFD #AFDVerbot jetzt! #noCDU #noCSU 🖖

  10. Wenn konservative, reaktionäre … und faschistische Kräfte der #Sprachlosigkeit verfallen … sollte man genau hinhören, denke ich. #noAFD #AFDVerbot jetzt! #noCDU #noCSU 🖖

  11. In dieser Wartekabine sitzt jemand und raucht.... 🚬

    #Sprachlosigkeit

  12. In dieser Wartekabine sitzt jemand und raucht.... 🚬

    #Sprachlosigkeit

  13. In dieser Wartekabine sitzt jemand und raucht.... 🚬

    #Sprachlosigkeit

  14. In dieser Wartekabine sitzt jemand und raucht.... 🚬

    #Sprachlosigkeit

  15. Ungesagte Worte

    Würden meine Eltern noch leben, würde ich ihnen in etwa die folgenden Worte sagen:

    "Während Eurer Lebenszeiten habe ich Euch oft für Eure in meinen Augen Lieblosigkeit mir gegenüber angegriffen und kritisiert. Als Kind und Jugendlicher wusste ich es nicht anders - wir haben ja auch nie miteinander gesprochen. Das hat mich immer gestört und mir war klar, dass Eure Sprachlosigkeit keine Absicht war, sondern Unvermögen. Und das meine ich ohne jede Kritik, sondern sachlich. Und ich war nie imstande, daran etwas zu ändern.

    Ihr habt mir aber viel gegeben, das all meine Kritik an den Rand schiebt - doch leider erst heute und nach Eurem Tod. Du Mutti, hast mir das Leben geschenkt - ein Leben, aus dem ich nicht das gemacht habe, was ich hätte daraus machen können. Ihr habt in jeder Hinsicht dafür gesorgt, dass ich immer versorgt war. Es mangelte mir sachlich an nichts. Und auch daran hat unser gefühlsmäßiges Zusammenleben gelitten, weil Euch das Versorgen der Familie schon sehr stark gefordert hat.

    Obwohl Ihr mich immer als ein schwieriges Kind bezeichnet habt, habt Ihr mich nichtsdestotrotz geliebt und zu mir gehalten. Das ich diese Liebe nicht annehmen konnte, steht auf einem anderen Blatt.

    Heute ist das alles Vergangenheit und ich kann es nicht mehr rückgängig machen und auch nicht in Teilen ändern. Ich kann mich nur immer wieder bemühen, diese Unduldsamkeit nicht gegen mich und nicht gegen meine Mitmenschen zu leben. Euch möchte ich mit jahrelanger Verspätung um Verzeihung dafür bitten, dass ich Euch gegenüber oft ungerecht und dickköpfig war."

    #gerhardsgedankenbuch #eltern #worte #sprachlosigkeit #unvermögen #kritik #leben #geschenk #zusammenleben #versorgen #unduldsamkeit #mitmenschen #verzeihung

  16. Schweigend miteinander reden

    Vor vielen Jahren hat mir eine gute Bekannte vorgeschlagen, auf unserem nächsten Spaziergang gemeinsam zu schweigen. Ich habe mich nach einem kurzen Zögern darauf eingelassen. Wir sind durch die Natur gegangen und haben miteinander geschwiegen. Jeder hat seine Eindrücke aufgenommen.

    Das Schweigen war jedoch ausschließlich sprachlicher Art. Da wir einen guten Draht zueinander hatten und sehr viel Sympathie füreinander, haben wir uns auf der gefühlsmäig-atmosphärischen Ebene ausgezeichnet unterhalten.

    Ich hatte noch nie Angst vor schweigsamen Momenten. Mit dieser Erfahrung durfte ich leben und erleben, dass Kommunikation wesentlich mehr ist als der bloße Austausch mit Worten. Und Schweigen ist nicht immer mit Sprachlosigkeit gleich zu setzen.

    #gerhardsgedankenbuch #reden #schweigen #spaziergang #miteinander #natur #sprache #erfahrung #kommunikation #austausch #sprachlosigkeit #eindrücke #sympathie

  17. Schweigend miteinander reden

    Vor vielen Jahren hat mir eine gute Bekannte vorgeschlagen, auf unserem nächsten Spaziergang gemeinsam zu schweigen. Ich habe mich nach einem kurzen Zögern darauf eingelassen. Wir sind durch die Natur gegangen und haben miteinander geschwiegen. Jeder hat seine Eindrücke aufgenommen.

    Das Schweigen war jedoch ausschließlich sprachlicher Art. Da wir einen guten Draht zueinander hatten und sehr viel Sympathie füreinander, haben wir uns auf der gefühlsmäig-atmosphärischen Ebene ausgezeichnet unterhalten.

    Ich hatte noch nie Angst vor schweigsamen Momenten. Mit dieser Erfahrung durfte ich leben und erleben, dass Kommunikation wesentlich mehr ist als der bloße Austausch mit Worten. Und Schweigen ist nicht immer mit Sprachlosigkeit gleich zu setzen.

    #gerhardsgedankenbuch #reden #schweigen #spaziergang #miteinander #natur #sprache #erfahrung #kommunikation #austausch #sprachlosigkeit #eindrücke #sympathie

  18. Schweigend miteinander reden

    Vor vielen Jahren hat mir eine gute Bekannte vorgeschlagen, auf unserem nächsten Spaziergang gemeinsam zu schweigen. Ich habe mich nach einem kurzen Zögern darauf eingelassen. Wir sind durch die Natur gegangen und haben miteinander geschwiegen. Jeder hat seine Eindrücke aufgenommen.

    Das Schweigen war jedoch ausschließlich sprachlicher Art. Da wir einen guten Draht zueinander hatten und sehr viel Sympathie füreinander, haben wir uns auf der gefühlsmäig-atmosphärischen Ebene ausgezeichnet unterhalten.

    Ich hatte noch nie Angst vor schweigsamen Momenten. Mit dieser Erfahrung durfte ich leben und erleben, dass Kommunikation wesentlich mehr ist als der bloße Austausch mit Worten. Und Schweigen ist nicht immer mit Sprachlosigkeit gleich zu setzen.

    #gerhardsgedankenbuch #reden #schweigen #spaziergang #miteinander #natur #sprache #erfahrung #kommunikation #austausch #sprachlosigkeit #eindrücke #sympathie

  19. Schweigend miteinander reden

    Vor vielen Jahren hat mir eine gute Bekannte vorgeschlagen, auf unserem nächsten Spaziergang gemeinsam zu schweigen. Ich habe mich nach einem kurzen Zögern darauf eingelassen. Wir sind durch die Natur gegangen und haben miteinander geschwiegen. Jeder hat seine Eindrücke aufgenommen.

    Das Schweigen war jedoch ausschließlich sprachlicher Art. Da wir einen guten Draht zueinander hatten und sehr viel Sympathie füreinander, haben wir uns auf der gefühlsmäig-atmosphärischen Ebene ausgezeichnet unterhalten.

    Ich hatte noch nie Angst vor schweigsamen Momenten. Mit dieser Erfahrung durfte ich leben und erleben, dass Kommunikation wesentlich mehr ist als der bloße Austausch mit Worten. Und Schweigen ist nicht immer mit Sprachlosigkeit gleich zu setzen.

    #gerhardsgedankenbuch #reden #schweigen #spaziergang #miteinander #natur #sprache #erfahrung #kommunikation #austausch #sprachlosigkeit #eindrücke #sympathie

  20. Worte an meine Eltern

    Würden meine Eltern noch leben, würde ich ihnen in etwa die folgenden Worte sagen:

    "Während Eurer Lebenszeiten habe ich Euch oft für Eure in meinen Augen Lieblosigkeit mir gegenüber angegriffen und kritisiert. Als Kind und Jugendlicher wusste ich es nicht anders - wir haben ja auch nie miteinander gesprochen. Das hat mich immer gestört und mir war klar, dass Eure Sprachlosigkeit keine Absicht war, sondern Unvermögen. Und das meine ich ohne jede Kritik, sondern sachlich. Und ich war nie imstande, daran etwas zu ändern.

    Ihr habt mir aber viel gegeben, das all meine Kritik an den Rand schiebt - doch leider erst heute und nach Eurem Tod. Du Mutti, hast mir das Leben geschenkt - ein Leben, aus dem ich nicht das gemacht habe, was ich hätte daraus machen können. Ihr habt in jeder Hinsicht dafür gesorgt, dass ich immer versorgt war. Es mangelte mir sachlich an nichts. Und auch daran hat unser gefühlsmäßiges Zusammenleben gelitten, weil Euch das Versorgen der Familie schon sehr stark gefordert hat.

    Obwohl Ihr mich immer als ein schwieriges Kind bezeichnet habt, habt Ihr mich nichtsdestotrotz geliebt und zu mir gehalten. Das ich diese Liebe nicht annehmen konnte steht auf einem anderen Blatt.

    Heute ist das alles Vergangenheit und ich kann es nicht mehr rückgängig machen und auch nicht in Teilen ändern. Ich kann mich nur immer wieder bemühen, diese Unduldsamkeit nicht gegen mich und nicht gegen meine Mitmenschen zu leben. Euch möchte ich mit jahrelanger Verspätung um Verzeihung dafür bitten, dass ich Euch gegenüber oft ungerecht und dickköpfig war."

    #eltern #worte #gedanken #lieblosigkeit #sprachlosigkeit #unvermögen #kritik #tod #mutti #mutter #versorgen #loyalität #zusammenleben ##liebe #unduldsamkeit #mitmenschen #verspätung #verzeihung #ungerechtigkeit

  21. Beredtes Schweigen

    Vor vielen Jahren hat mir eine gute Bekannte vorgeschlagen, auf unserem nächsten Spaziergang gemeinsam zu schweigen. Ich habe mich nach einem kurzen Zögern darauf eingelassen. Wir sind durch die Natur gegangen und haben miteinander geschwiegen. Jeder hat seine Eindrücke aufgenommen.

    Das Schweigen war jedoch ausschließlich sprachlicher Art. Da wir einen guten Draht zueinander hatten und sehr viel Sympathie füreinander, haben wir uns auf der gefühlsmäßig-atmosphärischen Ebene ausgezeichnet unterhalten.

    Ich hatte noch nie Angst vor schweigsamen Momenten. Mit dieser Erfahrung durfte ich leben und erleben, dass Kommunikation wesentlich mehr ist als der bloße Austausch mit Worten. Und Schweigen ist nicht immer mit Sprachlosigkeit gleich zu setzen.

    #reden #schweigen #spaziergang #natur #sprache #sympathie #gefühlsmaßig #atmosphärisch #angst #schweigsamkeit #kommunikation #austausch #worte #sprachlosigkeit

  22. Beredtes Schweigen

    Vor vielen Jahren hat mir eine gute Bekannte vorgeschlagen, auf unserem nächsten Spaziergang gemeinsam zu schweigen. Ich habe mich nach einem kurzen Zögern darauf eingelassen. Wir sind durch die Natur gegangen und haben miteinander geschwiegen. Jeder hat seine Eindrücke aufgenommen.

    Das Schweigen war jedoch ausschließlich sprachlicher Art. Da wir einen guten Draht zueinander hatten und sehr viel Sympathie füreinander, haben wir uns auf der gefühlsmäig-atmosphärischen Ebene ausgezeichnet unterhalten.

    Ich hatte noch nie Angst vor schweigsamen Momenten. Mit dieser Erfahrung durfte ich leben und erleben, dass Kommunikation wesentlich mehr ist als der bloße Austausch mit Worten. Und Schweigen ist nicht immer mit Sprachlosigkeit gleich zu setzen.

    #gerhardsgedankenbuch #spaziergang #schweigen #natur #sprache #sympathie #angst #momente #erfahrung #kommunikation #austausch #worte #sprachlosigkeit

  23. Gespräche mit meinen Eltern

    Meine Eltern sind schon weit über zehn Jahren tot. Ich muss immer wieder an sie denken und führe dann mit ihnen Gespräche in meinem Kopf. Unser Familienleben war schwierig und von viel Sprachlosigkeit durchzogen. Konfliktfähig waren wir alle nicht. Meine wesentlichen Worte an Sie sind

    *Sterben will ich noch lange nicht. Doch wenn ich dereinst zu euch in den Himmel komme, möchte ich mit euch absolut friedlich zusammen sein und die Ruhe, Zugewandheit und Gelassenheit leben, die wir auf Erden nicht hatten.*

    Wer von Euch führt mit verstorbenen lieben Menschen auch solche Gespräche?

    #gerhardsgedankenbuch #eltern #gespräche #tod #gespräche #kopf #familienleben #sprachlosigkeit #konfliktfähigkeit

  24. Gespräche mit meinen Eltern

    Meine Eltern sind schon weit über zehn Jahren tot. Ich muss immer wieder an sie denken und führe dann mit ihnen Gespräche in meinem Kopf. Unser Familienleben war schwierig und von viel Sprachlosigkeit durchzogen. Konfliktfähig waren wir alle nicht. Meine wesentlichen Worte an Sie sind

    *Sterben will ich noch lange nicht. Doch wenn ich dereinst zu euch in den Himmel komme, möchte ich mit euch absolut friedlich zusammen sein und die Ruhe, Zugewandheit und Gelassenheit leben, die wir auf Erden nicht hatten.*

    Wer von Euch führt mit verstorbenen lieben Menschen auch solche Gespräche?

    #gerhardsgedankenbuch #eltern #gespräche #tod #gespräche #kopf #familienleben #sprachlosigkeit #konfliktfähigkeit

  25. Gespräche mit meinen Eltern

    Meine Eltern sind schon weit über zehn Jahren tot. Ich muss immer wieder an sie denken und führe dann mit ihnen Gespräche in meinem Kopf. Unser Familienleben war schwierig und von viel Sprachlosigkeit durchzogen. Konfliktfähig waren wir alle nicht. Meine wesentlichen Worte an Sie sind

    *Sterben will ich noch lange nicht. Doch wenn ich dereinst zu euch in den Himmel komme, möchte ich mit euch absolut friedlich zusammen sein und die Ruhe, Zugewandheit und Gelassenheit leben, die wir auf Erden nicht hatten.*

    Wer von Euch führt mit verstorbenen lieben Menschen auch solche Gespräche?

    #gerhardsgedankenbuch #eltern #gespräche #tod #gespräche #kopf #familienleben #sprachlosigkeit #konfliktfähigkeit

  26. Beredtes Schweigen

    Vor vielen Jahren hat mir eine gute Bekannte vorgeschlagen, auf unserem nächsten Spaziergang gemeinsam zu schweigen. Ich habe mich nach einem kurzen Zögern darauf eingelassen. Wir sind durch die Natur gegangen und haben miteinander geschwiegen. Jeder hat seine Eindrücke aufgenommen.

    Das Schweigen war jedoch ausschließlich sprachlicher Art. Da wir einen guten Draht zueinander hatten und sehr viel Sympathie füreinander, haben wir uns auf der gefühlsmäßig-atmosphärischen Ebene ausgezeichnet unterhalten.

    Ich hatte noch nie Angst vor schweigsamen Momenten. Mit dieser Erfahrung durfte ich leben und erleben, dass Kommunikation wesentlich mehr ist als der bloße Austausch mit Worten. Und Schweigen ist nicht immer mit Sprachlosigkeit gleich zu setzen.

    #gerhardsgedankenbuch #schweigen #reden #spaziergang #natur #sprache #sympathie #angst #erfahrung #kommunikation #sprachlosigkeit

  27. Die neue #Sprachlosigkeit - #mediale #Kommunikation

    Abstract: FYI (for your information)

    Die Ausgangsthese der "neuen Sprachlosigkeit" tritt meines Erachtens besonders hinsichtlich der neuen Kommunikationsformen innerhalb des "IVL" (in virtual life) der digitalen Medien, wie zum Beispiel den Messengerdiensten, aber auch in sozialen Interaktionen "IRL" (in real life) in den deprivativen "F2F"-(face-to-face)-Kommunikationsformen auf .

    Mehr auf: philosophies.de/index.php/2022

  28. Und deine Wortwirbel lösen sich vom Menschen, tönen leise in die vakuösen, sphärischen Lochräume hinein und dein Schallen verliert sich dort, in Abwesenheit von einem füllenden weitertragendem Medium, echolos in deinem selbsterschaffenen Babel.

    #Sprachlosigkeit

  29. Und deine Wortwirbel lösen sich vom Menschen, tönen leise in die vakuösen, sphärischen Lochräume hinein und dein Schallen verliert sich dort, in Abwesenheit von einem füllenden weitertragendem Medium, echolos in deinem selbsterschaffenen Babel.

    #Sprachlosigkeit

  30. Du suchst verzweifelt nach Worten und bist ergriffen von einem tiefen Ausdruckverlangen. Doch es gelingt nur unverständliches Sprechen in Sprachen die es nicht gibt.

    #Sprachlosigkeit

  31. Du suchst verzweifelt nach Worten und bist ergriffen von einem tiefen Ausdruckverlangen. Doch es gelingt nur unverständliches Sprechen in Sprachen die es nicht gibt.

    #Sprachlosigkeit