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#soloselbststandige — Public Fediverse posts

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  1. Der neue E-Rechnungs-Standard #ZUGFeRD 2.5.2 gilt ab dem 01.09.2026.

    E-Rechnungen ganz einfach selbst erstellen mit Excel und LibreOffice

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  2. Der neue E-Rechnungs-Standard #ZUGFeRD 2.5 gilt ab dem 01.07.2026.

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  3. Ein Branchentarifvertrag muss her

    Befragung in der Weiterbildung offenbart hohe Anforderungen bei niedrigen Honoraren

    Sie haben die wichtige Aufgabe, Menschen für neue Anforderungen im Beruf und auch in anderen Lebensbereichen zu schulen: Beschäftigte in der Weiterbildung qualifizieren Jugendliche und Erwachsene, bieten Bildungsveranstaltungen zu Künstlicher Intelligenz, Klimaschutz, politischer Bildung und vielen anderen Themen an. Vergangenen Sommer hat der ver.di-Fachbereich Gesundheit, Soziale Dienste, Bildung und Wissenschaft mit einer Befragung auf der Grundlage des DGB-Index Gute Arbeit und weiterer Module ermittelt, wie es um die Arbeitsbedingungen für die in der Weiterbildung Beschäftigten steht. Seit Ende März sind mehrere Auswertungen veröffentlicht worden.

    Knapp 3.900 Kolleg*innen aus der Branche haben sich beteiligt. Die Gesamtbilanz ihrer Antworten liest sich verheerend, offenbart “hohe Anforderungen und Belastungen, ein weder ausreichendes noch leistungsgerechtes Einkommen, Armutsrisiko im Rentenalter sowie eklatante Defizite bei der Gestaltung der fachlichen Arbeitsbedingungen”, fasst André Pollmann zusammen, der bei ver.di für die Beschäftigten in der Weiterbildung zuständig ist. Oft würden Personalschlüssel nicht eingehalten, die Kolleg*innen müssten viel Zeit für überbordende Dokumentationsvorgaben aufwenden, sodass die pädagogische Arbeit darunter leide.

    In der Misere

    Annette Zimmermann kennt die Misere bestens. Die studierte Politologin ist seit 2009 als Soloselbstständige in der Weiterbildung tätig. Anfangs habe sie vor allem Seminare und Workshops in der außerschulischen Jugendbildung angeboten. Doch der gesamte Bereich sei so extrem unterfinanziert, “dass es nicht möglich ist, mit den dort gezahlten Honoraren zu existieren”, berichtet sie. Angesichts von 100 Euro als Tagessalär, die auch gewerkschaftliche Träger kaum überböten, bliebe ihr nur der Wechsel in die Erwachsenenbildung.

    “Dort wird zwar besser bezahlt, aber auch nicht auskömmlich, denn für die Vor- und Nachbereitung der Veranstaltungen gibt es ebenso wenig ein Honorar wie für die An- und Abreise”, sagt Zimmermann, die sich in der ver.di-Kommission Selbstständige für die Belange der Honorarkräfte in der Weiterbildung einsetzt. Wäre sie nicht immer wieder mit einer halben Stelle in Projekten beschäftigt oder würde für besser bezahlte Moderationen von Klausurtagungen gebucht, käme sie allein mit den für politische Bildungsveranstaltungen gezahlten Honoraren nicht über die Runden.

    Überall zu niedrig

    Die Soloselbstständigen stellen die Mehrheit in der Branche. Doch nicht nur die Honorarkräfte leiden unter der schlechten Bezahlung und immer wieder neu auszuhandelnden Aufträgen. Auch wer fest in der Branche arbeitet, bekommt zumeist ein Einkommen, das weit unter den Tarifverträgen für den öffentlichen Dienst liegt. “Und das gilt für Angebote der Bundesagentur für Arbeit und der Jobcenter in der Weiterbildung, die von verschiedenen Trägern realisiert werden”, so Gewerkschafter André Pollmann. Tarifverträge hätten nur einige große Träger. Außerdem erhielten die meisten fest Angestellten in der Weiterbildung befristete Verträge. Deshalb setzt ver.di sich nun für einen Branchentarifvertrag ein, der die Bezahlung und die Arbeitsbedingungen regelt.

    Ein Meilenstein

    Ein Weiterbildungsträger, der schon seit 2018 einen Haustarifvertrag hat, ist das “Anne Frank Zentrum” in Berlin. Dort haben festangestellte und freiberufliche Kolleg*innen gemeinsam für den Tarifvertrag gekämpft – “ein Meilenstein und Positivbeispiel für unser Berufsfeld”, wie die ver.di-Betriebsgruppe auf ihrer Homepage schreibt. Im Moment laufen zum dritten Mal Tarifverhandlungen. Dort fordert ver.di, die Beschäftigten des Zentrums mit den Beschäftigten des öffentlichen Dienstes gleichzustellen. Sie sollen nach dem Tarifvertrag der Länder bezahlt werden, inklusive Hauptstadtzulage und mit einer tariflichen Zusatzrente. Die Honorare der freien Mitarbeiter*innen sollen parallel zu den Tarifsteigerungen erhöht werden. Eine weitere Forderung an den Trägerverein des Anne Frank Zentrums ist die regelhafte Entfristung von Projektstellen nach spätestens drei Jahren. “Wir vermitteln jeden Tag die Werte von Gleichheit und Demokratie”, erklärte Roman Guski, Mitglied im Betriebsrat und in der ver.di-Tarifkommission. “Viele von uns haben jedes Jahr Angst vor dem Auslaufen ihrer Arbeitsverträge.” Land und Bund seien verantwortlich, eine verlässliche Finanzierung für die bundesweit anerkannte Institution zu schaffen.

    ver.di verhandelt

    Über den angestrebten Branchentarifvertrag verhandelt seit vergangenem Jahr ver.di mit der Zweckgemeinschaft des Bundesverbands der Träger beruflicher Bildung (BBB). “Unser Ziel ist ein Tarifvertrag für alle Berufsgruppen der Weiterbildung und für möglichst viele Träger”, sagt André Pollmann. Erreicht werden soll die Angleichung der Arbeits- und Entgeltbedingungen an das Tarifniveau des öffentlichen Dienstes. Dazu sollen die Anerkennung der Berufserfahrung, betriebliche Altersvorsorge, Jahressonderzahlung und Aufstockung des Krankengeldes bei Langzeiterkrankungen zählen.

    Auch die in der Gute-Arbeit-Befragung genannten Missstände beim Umgang mit Zeiten für die Vor- und Nachbereitung von Bildungsveranstaltungen, die Teilnahme und Finanzierung von Fortbildungen für die Weiterbildungsbeschäftigten sowie verbindliche Personalschlüssel sollen über tarifvertragliche Regelungen abgestellt werden. Annäherung gebe es in einigen Punkten, stellt André Pollmann fest. “Doch wir werden über die Entgelthöhe und Befristungsregelungen noch weiter hart verhandeln müssen.”

    Befragungsergebnisse ver.di Innovation Gute Arbeit: kurzlinks.de/9u5f

    Tarifbewegung Branchentarifvertrag Weiterbildung: kurzlinks.de/oja2

    Dieser Beitrag ist eine Übernahme von ver.di-publik, mit freundlicher Genehmigung der Redaktion.

  4. E-Rechnungen ohne Umsatzsteuer erstellen

    Kleinunternehmer müssen Rechnungen ohne Umsatzsteuer erstellen und den Grund für die Umsatzsteuerbefreiung angeben. Dasselbe gilt bei Rechnungen mit Reverse Charge, für innergemeinschaftliche Lieferungen und Ausfuhrlieferungen.

    Ich habe eine E-Rechnungsvorlage für #Excel und #LibreOffice erstellt, mit der du ganz einfach selbst solche E-Rechnungen erstellen kannst. Funktioniert unter Windows, Linux Debian/Ubuntu/Mint sowie macOS. Datenschutzfreundlich, ohne Cloud, ohne Abo, ohne Werbung.

    digitale-vorlagen.de/erechnung

    #eRechnung #en16931 #datenschutz #NoCloud #Rechnung #Buchhaltung #Buchfuehrung #Einzelunternehmer #Soloselbstständige #kleinunternehmer #Freelancer #igl

  5. Das #Finanzamt erinnert in diesen Tagen viele #Selbstständige, #SoloSelbstständige und kleine #Unternehmen an die unausweichliche Rückzahlung von #Corona #Soforthilfen #CoronaSoforthilfen vom #bund.

    Lange absehbar führt diese Fristsetzung heute im Nachhinein viele Betriebe ultimativ in die #Insolvenz.

    #lockdown #coronaaufarbeitung

  6. Appell an Ministerin Neubaur: Rückzahlung der Corona-Soforthilfe erlassen



    In der 30. Folge des Podcasts "Solo-Selbststaendige in der Krise" berichtet Kathy Ziegler über den aktuellen Stand der Rückforderungen in NRW und spricht mit Ursula, einer Betroffenen. Auch diese Folge ist wie die vorigen sehr hörenswert und informativ.
    #^https://freiundselbststaendig.podigee.io

    Da nicht sicher ist, ob die Härtefallregelung in NRW kommt, haben Ursula und Kathy einen Brief an die Ministerin geschrieben, den ihr gerne selbst unterschreiben und ebenfalls an die Ministerin mailen könnt.
    #^https://docs.google.com/document/d/16JrzR-piqXWxCYfUFF-MnpJ6crAMFHXr/edit?dls=true

    Die Petition "Keine Rückzahlung der Corona-Soforthilfe" könnt ihr auch noch weiter unterschreiben und verbreiten. Vielleicht werden es ja noch 20.000 Unterschriften!
    #^https://weact.campact.de/petitions/keine-ruckzahlung-der-corona-soforthilfe

    Und wer sich darüber hinaus für Verbesserungen für Solo-Selbstständige engagieren will, informiert sich am besten bei den ver.di-Selbstständigen.
    #^https://selbststaendige.verdi.de/
    #^https://nrw.verdi.de/wegweiser/personengruppen/selbststaendige

    @Kathy Ziegler @ver.di Westfalen @Gewerkschaft ver.di
    #Corona #Soforthilfe #Selbstständige #Soloselbstständige #ver.di #NRW
  7. Während sich der Erwartungsindikator in der Gesamtwirtschaft zuletzt erholt hat, sieht jeder fünfte #Soloselbstständige sein wirtschaftliches Fortbestehen bedroht. Wir müssen weiter und vermehrt dort unterstützen, wo Hilfe notwendig ist. zeit.de/wirtschaft/2022-12/sel