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#selbstinszenierung — Public Fediverse posts

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  1. LinkedIn: Keine Jobs, keine Kommentare, keine Konsequenzen #9vor9

    Vergangene Woche habe ich hier über LinkedIn, das „Business Netzwerk“ von Microsoft, geschrieben — Selbstinszenierung, BrowserGate, das blaue Häkchen als Datenschutz-Wahnsinn. Bei #9vor9 haben Lars und ich das Thema nochmal aufgegriffen.

    https://youtu.be/-4Qu4p4wnwc

    Zwischen Hassliebe und Resignation

    Lars beschrieb sein Verhältnis zu LinkedIn als „Hassliebe“ — er sehe „zwischendurch immer wieder mal Perlen im positiven Sinne“, nutze die Plattform beruflich in der Agentur und wolle sie auch weiterhin nutzen. Meine Haltung ist wesentlich kritischer. Ich habe versucht, mich zu erinnern, wann ich zuletzt eine für mich relevante Information direkt auf LinkedIn gefunden habe. Mir fällt nichts ein. Was ich stattdessen bekomme: Man will mir was verkaufen, Veranstaltungen, KI-Expertise, LInkedIn-Expertise und die unvermeidlichen Kontaktanfragen von Menschen, die mir erzählen wollen, wie sie mich erfolgreicher machen. Noch erfolgreicher?

    Wo ist mein Traumjob-Angebot?

    Und dann ist ja LinkedIn so wichtig für die Karriere, das angebliche Kernversprechen des Netzwerks. Ich habe Lars gefragt: Wie viele konkrete Jobangebote hast du in den letzten zwei Jahren über LinkedIn bekommen? Seine Antwort: „Keine.“ Bei mir dasselbe — null. Kein Traumjob-Angebot kurz vor dem Ruhestand. Lars erzählte dann von einem Fake-Profil, das seine Agentur Archetype vor zwei Jahren zu Trainingszwecken angelegt hatte: eine fiktive Mitarbeiterin, deutlich jünger. Für Jüngere könnte das Karrierenetzwerk funktionieren, vermuten wir.

    BrowserGate: Safari und Firefox als Ausweg

    Nochmals zum Thema BrowserGate, weil es uns wichtig ist: Das Scannen von Browser-Erweiterungen durch LinkedIn betrifft wohl nur Chromium-basierte Browser — also Chrome, Edge, Brave, Opera. Wer Safari oder Firefox nutzt, ist nach aktuellem Stand nicht betroffen. Lars und ich nutzen auch wegen Brwosergate deshalb Safari und Firefox.

    Warum schauen US-Unternehmen bei LinkedIn konsequent weg?

    Was mich immer wieder fassungslos macht, ist die komplette Ignoranz gegenüber dem Thema Datenschutz in LinkedIn in Unternehmen, insbesondere in US-amerikanisch geprägten. In keiner Videokonferenz, keiner E-Mail, waren BrowserGate, der Datenmissbrauch über den blauen Haken, Datenschutz und LinkedIn generell je ein Thema.

    Stattdessen wird LinkedIn von den Unternehmen weiterhin als seriöses Business-Tool behandelt, Mitarbeiter werden regelmäßig aktiv ermuntert, dort zu posten, zu liken, sichtbar zu sein — während die Plattform im Hintergrund ihre Browser-Extensions durchleuchtet und biometrische Daten an US-Subprozessoren weiterreicht.

    Das sind Unternehmen, die andererseits regelmäßig Cybersecurity- und Compliance-Schulungen zu Datenschutz durchführen (müssen), die DSGVO-Beauftragte haben, die ihre Mitarbeiter zwingen, jedes Jahr ein Privacy-Training zu absolvieren. Aber LinkedIn? Da schaut man weg. Da gilt offenbar: Was dem Geschäft zu dienen scheint, wird nicht hinterfragt.

    Lars sieht das bei deutschen Unternehmen durchaus anders — da sei Datenschutz bei LinkedIn-Programmen schon ein Thema. Aber bei amerikanisch geprägten Organisationen fehle „das grundlegende Verständnis“. Das ist sehr diplomatisch formuliert.

    Null Kommentare bei 3.000 Kontakten

    Auf meinen Blogbeitrag über LinkedIn kam auf LinkedIn selbst kein einziger Kommentar. Trotz meiner knapp 3.000 Kontakte. Auf anderen Plattformen wie Mastodon dagegen lief eine echte Diskussion. Das sagt mehr über den Zustand der Plattform als jede Algorithmus-Analyse.

    Lars brachte es am Ende auf den Punkt: „Es braucht Regulierung, anders geht es nicht. Die Unternehmen selber werden ihre Praktiken nicht ändern.“ Nur steht eben genau diese Regulierung unter Druck — durch den Zollkonflikt mit den USA, durch politischen Handel hinter den Kulissen. Ob die EU standhaft bleibt, wird sich zeigen. Mein Vertrauen ist begrenzt.

    https://9vor9.podigee.io/205-linkedin #9vor9 #Überwachung #BrowserGate #Datenschutz #DigitaleSouveränität #DSGVO #Firefox #LinkedIn #Microsoft #Safari #Selbstinszenierung
  2. @ottenser

    Ja, es war noch kein Vorwurf, aber eine freundliche Mahnung, weil der Post mehrdeutig rüberkam.

    Merke: Nicht jedes Thema, nicht jeder Thread eignet sich zur linken #Selbstinszenierung. Manchmal ist weniger mehr.

    Dir einen guten Rosch in 2026!

    @hammersbald @afelia

  3. @angeldruckt

    Genau so! Schon #Kinder beobachten & spüren #Doppelmoral. In #Parteiblasen aller Art geht diese Einsicht vor lauter #Selbstinszenierung leider oft verloren.

    @MontyRunner @hal2022

  4. @mzv

    Das sehe ich schon anders: Die meisten Menschen haben von den identitätspolitischen Erregungsspiralen zwischen Rechten & Linken gar nichts. Denn zur Lösung echter Probleme führt das ja nicht, es widert immer mehr Menschen eher an.

    Gute #Politik betreibt nicht nur #Selbstinszenierung, sondern bemüht sich im #Dialog um positive Veränderungen. Der #Dualismus kickt vielleicht emotional, aber aus Feindschaft entsteht keine dauerhafte #Hoffnung & kein #Frieden.

    @Prucker @energisch_

  5. @0xD

    War so klar, dass sogar bei einem so schmerzhaften Thema sich wieder #Macker mit Belehrungen selbst inszenieren.

    Habe übrigens #Politikwissenschaft studiert, auch viel zu #Demokratietheorie.

    Aber es wäre nett gewesen, mal beim Thema und der Betroffenheit zu bleiben, statt kalte #Selbstinszenierung vorzuführen… scilogs.spektrum.de/natur-des-

  6. @molosovsky

    Nice & typisch linksdualistisch: Menschen müssen verdrängen, dass die existenzialistische #Selbstinszenierung als „ohne #Hoffnung lebend“ jede Menge #Privilegien voraussetzt.

    Die meisten Menschen würden ohne Hoffnung schnell sterben. Wer die Hoffnung mit akademischen Sprachspielen über Bord wirft, gibt auch #Musik, #Glaube & #Liebe auf. Warne ich (auch als #Arbeiterkind)…

    @Weltenkreuzer

    m.youtube.com/watch?v=Q5hI2byK

  7. Die große #Analyse: Warum Daniele #Ganser nicht seriös ist.

    Die #Selbstinszenierung sitzt perfekt. Gut gekleidet, stets höflich und ruhig, sympathischer Schweizer Dialekt. Daniele Ganser kann gut mit Menschen. Er hat, was man gerne „Charme“ nennt, oder sogar „Charisma“. Und das kommt an. Seine Followerzahlen auf unterschiedlichen sozialen Netzwerken und Plattformen sind beachtlich.

    Und seine Fangemeinde beschränkt sich nicht auf die virtuelle Welt.

    volksverpetzer.de/analyse/dani

  8. @lucy_idk

    Das ist nicht meine Forderung. Aber für fiese Unterstellungen und also linkes #Tastaturheldentum zur #Selbstinszenierung scheint sich ja leider auch #Mastodon prima zu eignen. 🤭💁‍♂️🤔

  9. 🤮Ein paar #Millionäre haben sich wieder auf den #Mond, genauer in den #Suborbit, schießen lassen.

    Sechs Frauen im glänzenden Raum-#Catsuit (echt jetze) flogen mit #BlueOrigin ins „All“. Die Mission, als „erste weibliche Raumfahrtmission“ gefeiert, ist eine riesige #Energieverschwendung und #Selbstinszenierung.

    Die echten #Raumforscher bei der #NASA und bei angeschlossenen Instituten werden derweil gefeuert, ihre #Budgets gekürzt und Websites gelöscht.

    #Suborbitalflug #Raumfahrt #NewShepard

  10. Die große #Analyse: Warum Daniele #Ganser nicht seriös ist -

    Die #Selbstinszenierung sitzt perfekt. Gut gekleidet, stets höflich und ruhig, sympathischer Schweizer Dialekt. Daniele Ganser kann gut mit Menschen. Er hat, was man gerne „Charme“ nennt, oder sogar „Charisma“. Und das kommt an. Seine Followerzahlen auf unterschiedlichen sozialen Netzwerken und Plattformen sind beachtlich.

    volksverpetzer.de/analyse/dani

  11. Elizabeth Teissier – Visionärin, Meisterin der #Selbstinszenierung oder doch nur eine Lachnummer? Im #Blog geht Bernd der Legende der "Sternenkönigin" nach und zeigt, dass nicht alles Gold ist, was am Himmel glänzt: skeptix.org/?p=2503

  12. @noma Aus meiner Sicht sind Sie keinesfalls ein fossiler Lobbyist. Allerdings scheint Ihnen die #Selbstinszenierung wichtiger zu sein als das Einnehmen auch anderer Perspektiven, ähm, Perspektivy…

  13. In Lützerath gab es neben der Selbstinszenierung von Klimaaktivisten auch Demokratiefeindlichkeit.

    Demokratie lebt vom gewaltfreien Protest, der etwas bewirken will. In Lützerath wurde für etwas gekämpft, das dort schon längst erreicht wurde, womit für viele nur mehr Systemkritik und die Lust an Krawall übrig blieb.
    Auch durch solche Aufmerksamkeitskampagnen kann eine Ideologie ihren Autoritarismus erringen.

    Und wenn dann in Talkshows über Lützerath nur mehr um Polizei- oder anderer -gewalt diskutiert wird und nicht mehr über Umweltschutz, dann wird die Irrationalität der Proteste offensichtlich.

    Was bleibt, ist die Notwendigkeit den angstvollen, aber vernünftigen Menschen, ihre Panik zu nehmen, damit weiter zusammen mit Vernunft an eine lebenswerte Zukunft gearbeitet werden kann.

    #Lutzerath #Autoritarismus #aktivismus #moralismus #Selbstinszenierung #polizei #Demokratiefeinde #ideologie

  14. Beim Dank an die #Einsatzkräfte zeigt man natürlich als 1. Bild eines von sich mit der #Bombe.
    Diese Form der #SocialMedia selbst Darstellung, Nutzung von (städtischen) Mitarbeitern als Props für die eigene #Selbstinszenierung empfinde ich als #Narzissmus.
    #freiburg #martinhorn

  15. Auf dem Kopf passiert in Deutschland wenig. Dagegen arbeitet Britta Hildebrandt an: Sie ist Hutmacherin am Theater Mannheim.
    Hutmacherin über ihren Beruf: „Mein Atelier ist sehr klein“
  16. Kim Kardashian hat einen neuen Dreh gefunden und inszeniert sich als White-Trash-Ikone. Damit erreicht sie sehr viele Menschen.
    Kim Kardashians Selbstinszenierung: Es ist die Reichweite
  17. Jia Tolentino wird als feministisches Sprachrohr der Millennials gefeiert. Sie untersucht Strategien weiblicher (Selbst-)Inszenierung.
    US-Bestseller über die Millennials: Die erste Normcore-Intellektuelle
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