6/ „Das „Wir“, das in diesem Text zunächst die Unsereins-Milieus meint, muss sich erweitern zu einem „Wir“, das eine große Mehrheit der Gesellschaft umfasst, vermutlich auch Leute, die im Moment AfD wählen. Hart, oder? Aber die sollen da ja nicht bleiben, oder?“
Ja, da hat er Recht. Und das ist ein Fehler der Nazi-Wähler*innen-sind-Nazis-und-mit-Nazis-redet-man-nicht-Fraktion. Denn die Menschen, die #noAfD wählen kann man nicht aufgeben. Man sollte mit Nazis nicht im Fernsehen reden. Also mit den Chrupallas und Weidels und Gaulands. Keine Minute. Aber mit den Wähler*innen oder den potentiellen Wähler*innen auf jeden Fall. Wenn Ihr Lust zum Reden habt, macht bei der #DemokRADtour mit. Siehe https://ostdeutschland.de
„Wenn die Alternative darin bestünde, dass die AfD regiere „oder wir mit demokratischen Rechten, dann arbeiten wir mit demokratischen Rechten zusammen“.“
Machen „wir“ ja gerade. Und es ist nicht schön. Das wird man ja noch sagen dürfen (um mal die Wutbürger*innen zu zitieren).
„Es ist eine große Zumutung, sich auf Nähe einzulassen mit anderen, die einem wirklich nicht nah zu sein scheinen. Das kann misslingen, und ehrlich gesagt ist die Wahrscheinlichkeit gegeben, dass nicht nur planetarisch, sondern auch geopolitisch und gesellschaftlich Kipppunkte bereits überschritten sind.
Aber wenn wir es nicht versuchen, dann geht es auf jeden Fall schief.“
Ja, man muss sich einlassen. Aber wenn man sich eingelassen hat, muss man dennoch weiter kämpfen. Sonst landet man bei 10 Prozent oder drunter, wie die #SPD, die gerade die lang erkämpften sozialen Errungenschaften wegschenkt.
Und Grünen würde ich das in einer schwarzgrünen Koalition genauso wenig verzeihen.
Und besser man kämpft vorher, so dass #SchwarzGrün nie die einzige Option ist.