#schoenheit — Public Fediverse posts
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Bereits Körpergrösse hat einen negativen Einfluss. Bei zu gross oder zu klein beginnt es bereits mit dem Kauf von Kleider.
#uglyPenalty #schoenheit #diskriminieren
Ugly Penalty: So werden Menschen wegen ihres Aussehens diskriminiert
https://www.watson.ch/leben/gesundheit/652721899-ugly-penalty-so-werden-menschen-wegen-ihres-aussehens-diskriminiert -
Mein Architektur-Prof. vor ca. 40 Jahren so:
"Ne, es muss nicht "schön" sein, ich muss es nur gern angucken mögen"Die beste Definition von "Schönheit" die ich bisher gehört habe.
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Mein Architektur-Prof. vor ca. 40 Jahren so:
"Ne, es muss nicht "schön" sein, ich muss es nur gern angucken mögen"Die beste Definition von "Schönheit" die ich bisher gehört habe.
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Mein Architektur-Prof. vor ca. 40 Jahren so:
"Ne, es muss nicht "schön" sein, ich muss es nur gern angucken mögen"Die beste Definition von "Schönheit" die ich bisher gehört habe.
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Mein Architektur-Prof. vor ca. 40 Jahren so:
"Ne, es muss nicht "schön" sein, ich muss es nur gern angucken mögen"Die beste Definition von "Schönheit" die ich bisher gehört habe.
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Die MaxPlanckForschung hören? Im Podcast zum Thema "Schönheit" sprechen Hana Gründler (Kunsthistorisches Institut in Florenz) und Miriam Mosing (Max-Planck-Institut für empirische Ästhetik in Frankfurt) über Ihre Forschung. Hört doch mal rein -> https://www.mpg.de/podcasts/schoenheit #schoenheit
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Die MaxPlanckForschung hören? Im Podcast zum Thema "Schönheit" sprechen Hana Gründler (Kunsthistorisches Institut in Florenz) und Miriam Mosing (Max-Planck-Institut für empirische Ästhetik in Frankfurt) über Ihre Forschung. Hört doch mal rein -> https://www.mpg.de/podcasts/schoenheit #schoenheit
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Die MaxPlanckForschung hören? Im Podcast zum Thema "Schönheit" sprechen Hana Gründler (Kunsthistorisches Institut in Florenz) und Miriam Mosing (Max-Planck-Institut für empirische Ästhetik in Frankfurt) über Ihre Forschung. Hört doch mal rein -> https://www.mpg.de/podcasts/schoenheit #schoenheit
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Die MaxPlanckForschung hören? Im Podcast zum Thema "Schönheit" sprechen Hana Gründler (Kunsthistorisches Institut in Florenz) und Miriam Mosing (Max-Planck-Institut für empirische Ästhetik in Frankfurt) über Ihre Forschung. Hört doch mal rein -> https://www.mpg.de/podcasts/schoenheit #schoenheit
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Die MaxPlanckForschung hören? Im Podcast zum Thema "Schönheit" sprechen Hana Gründler (Kunsthistorisches Institut in Florenz) und Miriam Mosing (Max-Planck-Institut für empirische Ästhetik in Frankfurt) über Ihre Forschung. Hört doch mal rein -> https://www.mpg.de/podcasts/schoenheit #schoenheit
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Was ist schön? Über wenig lässt sich so gut streiten, wie über diese Frage. Max-Planck-Forschende unterschiedlicher Disziplinen finden darauf erstaunlich objektive Antworten. https://www.mpg.de/25428399/MPF_2025_3 #schoenheit
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Was ist schön? Über wenig lässt sich so gut streiten, wie über diese Frage. Max-Planck-Forschende unterschiedlicher Disziplinen finden darauf erstaunlich objektive Antworten. https://www.mpg.de/25428399/MPF_2025_3 #schoenheit
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Was ist schön? Über wenig lässt sich so gut streiten, wie über diese Frage. Max-Planck-Forschende unterschiedlicher Disziplinen finden darauf erstaunlich objektive Antworten. https://www.mpg.de/25428399/MPF_2025_3 #schoenheit
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Was ist schön? Über wenig lässt sich so gut streiten, wie über diese Frage. Max-Planck-Forschende unterschiedlicher Disziplinen finden darauf erstaunlich objektive Antworten. https://www.mpg.de/25428399/MPF_2025_3 #schoenheit
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Was ist schön? Über wenig lässt sich so gut streiten, wie über diese Frage. Max-Planck-Forschende unterschiedlicher Disziplinen finden darauf erstaunlich objektive Antworten. https://www.mpg.de/25428399/MPF_2025_3 #schoenheit
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Spieglein, Spieglein an der Wand. Wer ist die Schönste im ganzen Land? Ein gender- und selbstwertsensibler Baustein für die Arbeit mit Konfirmand*innen zur Auseinandersetzung mit...
https://material.rpi-virtuell.de/material/spieglein-spieglein-an-der-wand-wer-ist-die-schoenste-im-ganzen-land/
#Jugendarbeit #ReligionEdu #FediLZ #Kirche #Sekundarstufe #digitales-lernen #gender #glaube #konfirmation #maerchen #schoenheit -
Spieglein, Spieglein an der Wand. Wer ist die Schönste im ganzen Land? Ein gender- und selbstwertsensibler Baustein für die Arbeit mit Konfirmand*innen zur Auseinandersetzung mit...
https://material.rpi-virtuell.de/material/spieglein-spieglein-an-der-wand-wer-ist-die-schoenste-im-ganzen-land/
#Jugendarbeit #ReligionEdu #FediLZ #Kirche #Sekundarstufe #digitales-lernen #gender #glaube #konfirmation #maerchen #schoenheit -
Laut der aktuellen #NDRfragt-Umfrage spüren vor allem jüngere Menschen den Druck, attraktiv sein zu müssen: Die Flut an Vergleichsmöglichkeiten in den sozialen Medien kann einen enormen Einfluss auf die Psyche und die Wahrnehmung des eigenen Körpers haben.
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Laut der aktuellen #NDRfragt-Umfrage spüren vor allem jüngere Menschen den Druck, attraktiv sein zu müssen: Die Flut an Vergleichsmöglichkeiten in den sozialen Medien kann einen enormen Einfluss auf die Psyche und die Wahrnehmung des eigenen Körpers haben.
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Laut der aktuellen #NDRfragt-Umfrage spüren vor allem jüngere Menschen den Druck, attraktiv sein zu müssen: Die Flut an Vergleichsmöglichkeiten in den sozialen Medien kann einen enormen Einfluss auf die Psyche und die Wahrnehmung des eigenen Körpers haben.
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Laut der aktuellen #NDRfragt-Umfrage spüren vor allem jüngere Menschen den Druck, attraktiv sein zu müssen: Die Flut an Vergleichsmöglichkeiten in den sozialen Medien kann einen enormen Einfluss auf die Psyche und die Wahrnehmung des eigenen Körpers haben.
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Laut der aktuellen #NDRfragt-Umfrage spüren vor allem jüngere Menschen den Druck, attraktiv sein zu müssen: Die Flut an Vergleichsmöglichkeiten in den sozialen Medien kann einen enormen Einfluss auf die Psyche und die Wahrnehmung des eigenen Körpers haben.
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Gebloggt wie jeden Tag:
2023/135 – Spaziergang
Ziellos und ohne Hilfsmittel.
Ich lasse meine Gedanken ziellos wandern. Ja, das kann ich. Allerdings [ … ]
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Gebloggt wie jeden Tag:
2023/135 – Spaziergang
Ziellos und ohne Hilfsmittel.
Ich lasse meine Gedanken ziellos wandern. Ja, das kann ich. Allerdings [ … ]
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Als ich anfange Susan Cains “Bittersüß” zu lesen, bin ich wirklich verblüfft über einige erstaunliche Fakten über die Melancholie, über Trauer und besonders über traurige Musik. Da ist z.B. die erstaunliche Tatsache, dass Kleinkindern und sogar Säuglingen von trauriger Musik mehr profitieren als von fröhlicher.
Cain behauptet, dass Sehnsucht und das Gefühl eigentlich in eine andere Welt zu gehören, tragende Elemente für ein tiefes Empfinden und der Ursprung für Kreativität sind.Gegen Ende des Buches fällt mir durchaus unangenehm auf, dass die Menschen immerzu „leise“ sprechen, sobald sie etwas Bedeutsames zu sagen haben. Überhaupt, dass der Stil unverkennbar in Richtung amerikanischer Bestseller Ratgeberbücher geht. Aber nichts desto trotz hat das Buch etwas mit mir gemacht. Hat mir Anregungen geschenkt, hat mich manche Dinge klarer sehen und andere einordnen können lassen. Anregungen dazu geliefert, wie Trauer in Mitgefühl verwandelt werden kann z.B.
Sarah Cain schreibt Dinge wie diese:
„Der eigentliche Daseinsgrund für unsere Emotionen – für all unsere Emotionen – ist es, uns mit anderen Menschen zu verbinden. Und der Kummer ist von allen Gefühlen das, welches die stärksten Bande schafft.“
oder ein paar Seiten weiter: „Es ist vielmehr die Verbundenheit der Seelen. Wenn wir Trauer erleben, teilen wir ein gemeinsames Leid. Dies ist eine der wenigen Gelegenheiten, bei denen Menschen sich wahrhaftig verwundbar zeigen. Eine Zeit, in der unsere Kultur uns erlaubt, in puncto Gefühle ganz ehrlich zu sein.“
[…]
„Erstens müssen wir uns eingestehen, dass wir einen Verlust erlitten haben. Zweitens müssen wir uns den Gefühlen öffnen, die damit verbunden sind. Statt den Schmerz kontrollieren zu wollen oder sich mit Essen, Alkohol oder Arbeit abzulenken, sollten wir unser Leid spüren, unsere Sorge, unseren Schock und unsere Wut. Drittens müssen wir all unsere Emotionen, Gedanken und Erinnerungen annehmen, auch die unerwarteten und scheinbar unangemessenen wie Befreiung, Lachen und Erleichterung. Viertens sollten wir darauf vorbereitet sein, dass uns all das gelegentlich zu viel wird. Und fünftens sollten wir darauf achten, ob sich weniger hilfreiche Gedanken einnisten wie: Ich sollte doch längst darüber hinweg sein. Oder: all das ist meine Schuld. Und: Das Leben ist ungerecht.“Die Sprache der Wandlung „[…] erzählt von einem verlorenen Selbst, das in anderer Gestalt wiederkehrt.“
Häufig scheinen die mit vielen Daten belegten Beispiele ein Beleg dafür zu sein, dass es irgendwie doch stimmt, wenn die Leute sagen: nichts geschieht ohne Grund (was Levy so furchtbar gefunden hat in ihrer Situation, und dort war es auch einfach unpassend, ganz abgesehen von seinem Wahrheitsgehalt).
Es geht überhaupt immer wieder, in den unterschiedlichsten Formen, mit verschiedenen Hintergründen und Beispielgeschichten um die Verwandlung der Trauer in Schönheit. Cain durchforstet dafür therapeutische und religiöse Schulen, und probiert Retreats und Workshops aus. Von der Metta Meditation bis zum Workshop in dem Führungskräfte sich zu ihren Gefühlen bekennen sollen.Schließlich läuft es immer wieder auf dasselbe hinaus: „Du musst die Vergänglichkeit nicht akzeptieren […], es genügt, wenn du dir ihrer bewusst bist, wenn du ihren Stachel fühlst.“
Teilen mit: TwitterFacebook Gefällt mir: Gefällt mir Wird geladen …
Und dann gibt es da noch den inneren Wandlungsprozess: zu lernen, den Menschen zu lieben, der man ist ist (bedingungs- und grenzenlos, darunter macht sie es nicht) und nicht das, was man getan hat.Ähnliche Beiträge
#bittersuess #kreativitaet #lesetagebuch #melancholie #ratgeber #schoenheit #susan-cain #trauer #vergaenglichkeit
https://muetzenfalterin.blogda.ch/2023/02/03/98/
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Als ich anfange Susan Cains “Bittersüß” zu lesen, bin ich wirklich verblüfft über einige erstaunliche Fakten über die Melancholie, über Trauer und besonders über traurige Musik. Da ist z.B. die erstaunliche Tatsache, dass Kleinkindern und sogar Säuglingen von trauriger Musik mehr profitieren als von fröhlicher.
Cain behauptet, dass Sehnsucht und das Gefühl eigentlich in eine andere Welt zu gehören, tragende Elemente für ein tiefes Empfinden und der Ursprung für Kreativität sind.Gegen Ende des Buches fällt mir durchaus unangenehm auf, dass die Menschen immerzu „leise“ sprechen, sobald sie etwas Bedeutsames zu sagen haben. Überhaupt, dass der Stil unverkennbar in Richtung amerikanischer Bestseller Ratgeberbücher geht. Aber nichts desto trotz hat das Buch etwas mit mir gemacht. Hat mir Anregungen geschenkt, hat mich manche Dinge klarer sehen und andere einordnen können lassen. Anregungen dazu geliefert, wie Trauer in Mitgefühl verwandelt werden kann z.B.
Sarah Cain schreibt Dinge wie diese:
„Der eigentliche Daseinsgrund für unsere Emotionen – für all unsere Emotionen – ist es, uns mit anderen Menschen zu verbinden. Und der Kummer ist von allen Gefühlen das, welches die stärksten Bande schafft.“
oder ein paar Seiten weiter: „Es ist vielmehr die Verbundenheit der Seelen. Wenn wir Trauer erleben, teilen wir ein gemeinsames Leid. Dies ist eine der wenigen Gelegenheiten, bei denen Menschen sich wahrhaftig verwundbar zeigen. Eine Zeit, in der unsere Kultur uns erlaubt, in puncto Gefühle ganz ehrlich zu sein.“
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„Erstens müssen wir uns eingestehen, dass wir einen Verlust erlitten haben. Zweitens müssen wir uns den Gefühlen öffnen, die damit verbunden sind. Statt den Schmerz kontrollieren zu wollen oder sich mit Essen, Alkohol oder Arbeit abzulenken, sollten wir unser Leid spüren, unsere Sorge, unseren Schock und unsere Wut. Drittens müssen wir all unsere Emotionen, Gedanken und Erinnerungen annehmen, auch die unerwarteten und scheinbar unangemessenen wie Befreiung, Lachen und Erleichterung. Viertens sollten wir darauf vorbereitet sein, dass uns all das gelegentlich zu viel wird. Und fünftens sollten wir darauf achten, ob sich weniger hilfreiche Gedanken einnisten wie: Ich sollte doch längst darüber hinweg sein. Oder: all das ist meine Schuld. Und: Das Leben ist ungerecht.“Die Sprache der Wandlung „[…] erzählt von einem verlorenen Selbst, das in anderer Gestalt wiederkehrt.“
Häufig scheinen die mit vielen Daten belegten Beispiele ein Beleg dafür zu sein, dass es irgendwie doch stimmt, wenn die Leute sagen: nichts geschieht ohne Grund (was Levy so furchtbar gefunden hat in ihrer Situation, und dort war es auch einfach unpassend, ganz abgesehen von seinem Wahrheitsgehalt).
Es geht überhaupt immer wieder, in den unterschiedlichsten Formen, mit verschiedenen Hintergründen und Beispielgeschichten um die Verwandlung der Trauer in Schönheit. Cain durchforstet dafür therapeutische und religiöse Schulen, und probiert Retreats und Workshops aus. Von der Metta Meditation bis zum Workshop in dem Führungskräfte sich zu ihren Gefühlen bekennen sollen.Schließlich läuft es immer wieder auf dasselbe hinaus: „Du musst die Vergänglichkeit nicht akzeptieren […], es genügt, wenn du dir ihrer bewusst bist, wenn du ihren Stachel fühlst.“
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Und dann gibt es da noch den inneren Wandlungsprozess: zu lernen, den Menschen zu lieben, der man ist ist (bedingungs- und grenzenlos, darunter macht sie es nicht) und nicht das, was man getan hat.Ähnliche Beiträge
#bittersuess #kreativitaet #lesetagebuch #melancholie #ratgeber #schoenheit #susan-cain #trauer #vergaenglichkeit
https://muetzenfalterin.blogda.ch/2023/02/03/98/
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Als ich anfange Susan Cains “Bittersüß” zu lesen, bin ich wirklich verblüfft über einige erstaunliche Fakten über die Melancholie, über Trauer und besonders über traurige Musik. Da ist z.B. die erstaunliche Tatsache, dass Kleinkindern und sogar Säuglingen von trauriger Musik mehr profitieren als von fröhlicher.
Cain behauptet, dass Sehnsucht und das Gefühl eigentlich in eine andere Welt zu gehören, tragende Elemente für ein tiefes Empfinden und der Ursprung für Kreativität sind.Gegen Ende des Buches fällt mir durchaus unangenehm auf, dass die Menschen immerzu „leise“ sprechen, sobald sie etwas Bedeutsames zu sagen haben. Überhaupt, dass der Stil unverkennbar in Richtung amerikanischer Bestseller Ratgeberbücher geht. Aber nichts desto trotz hat das Buch etwas mit mir gemacht. Hat mir Anregungen geschenkt, hat mich manche Dinge klarer sehen und andere einordnen können lassen. Anregungen dazu geliefert, wie Trauer in Mitgefühl verwandelt werden kann z.B.
Sarah Cain schreibt Dinge wie diese:
„Der eigentliche Daseinsgrund für unsere Emotionen – für all unsere Emotionen – ist es, uns mit anderen Menschen zu verbinden. Und der Kummer ist von allen Gefühlen das, welches die stärksten Bande schafft.“
oder ein paar Seiten weiter: „Es ist vielmehr die Verbundenheit der Seelen. Wenn wir Trauer erleben, teilen wir ein gemeinsames Leid. Dies ist eine der wenigen Gelegenheiten, bei denen Menschen sich wahrhaftig verwundbar zeigen. Eine Zeit, in der unsere Kultur uns erlaubt, in puncto Gefühle ganz ehrlich zu sein.“
[…]
„Erstens müssen wir uns eingestehen, dass wir einen Verlust erlitten haben. Zweitens müssen wir uns den Gefühlen öffnen, die damit verbunden sind. Statt den Schmerz kontrollieren zu wollen oder sich mit Essen, Alkohol oder Arbeit abzulenken, sollten wir unser Leid spüren, unsere Sorge, unseren Schock und unsere Wut. Drittens müssen wir all unsere Emotionen, Gedanken und Erinnerungen annehmen, auch die unerwarteten und scheinbar unangemessenen wie Befreiung, Lachen und Erleichterung. Viertens sollten wir darauf vorbereitet sein, dass uns all das gelegentlich zu viel wird. Und fünftens sollten wir darauf achten, ob sich weniger hilfreiche Gedanken einnisten wie: Ich sollte doch längst darüber hinweg sein. Oder: all das ist meine Schuld. Und: Das Leben ist ungerecht.“Die Sprache der Wandlung „[…] erzählt von einem verlorenen Selbst, das in anderer Gestalt wiederkehrt.“
Häufig scheinen die mit vielen Daten belegten Beispiele ein Beleg dafür zu sein, dass es irgendwie doch stimmt, wenn die Leute sagen: nichts geschieht ohne Grund (was Levy so furchtbar gefunden hat in ihrer Situation, und dort war es auch einfach unpassend, ganz abgesehen von seinem Wahrheitsgehalt).
Es geht überhaupt immer wieder, in den unterschiedlichsten Formen, mit verschiedenen Hintergründen und Beispielgeschichten um die Verwandlung der Trauer in Schönheit. Cain durchforstet dafür therapeutische und religiöse Schulen, und probiert Retreats und Workshops aus. Von der Metta Meditation bis zum Workshop in dem Führungskräfte sich zu ihren Gefühlen bekennen sollen.Schließlich läuft es immer wieder auf dasselbe hinaus: „Du musst die Vergänglichkeit nicht akzeptieren […], es genügt, wenn du dir ihrer bewusst bist, wenn du ihren Stachel fühlst.“
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Und dann gibt es da noch den inneren Wandlungsprozess: zu lernen, den Menschen zu lieben, der man ist ist (bedingungs- und grenzenlos, darunter macht sie es nicht) und nicht das, was man getan hat.Ähnliche Beiträge
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Geblogt wie jeden Tag:#Advent 2022 (348): Das 14. Türchen
Lächelnde Schneebegegnung, unerwartet.
Als ich aus einem Laden komme, hat es zu schneien begonnen. In richtig großen, schweren Flocken sinkt der Winter auf die Stadt. Ich bleibe nach wenigen Schritten stehen, schaue den kalten Schönheiten zu und hinterher. Mit dem Kopf im Nacken sehe ich nach oben …
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