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Rollenspielaugust 2026 – Nachbetrachtung und Überblick
Ey, der August ist wieder einmal vorbei – und was für ein Monat das war. Ich bin am Ende nicht nur erneut Vater geworden, sondern es passierte auch hier ziemlich viel. Lassen wir also zusammen den August Revue passieren und fassen zusammen.
A-bloody-or-not-so-bloody-crime-scene 2026 war mir ein großartiges Fest mit ganz vielen tollen Beiträgen. Auch dieses Jahr konnten wir viele neue Gesichter hier begrüßen, die uns mit Beiträgen unterstützt haben. Das Thema dieses Jahr erforderte andere Beiträge wie die vergangenen zwei Jahre, weswegen viele zusammen gearbeitet haben.
So hat uns Roland aka dnalor mit Beiträgen auf seinem Blog unterstützt, aber auch der Oger steuerte Beiträge aus seiner Höhle dazu.
Blut_und_glas von d6ideas war mit am Start – sowohl mit einem eigenen Thema (Das dreckige Dutzend), als auch mit einem Beitrag hier auf dem Blog. Auch Spiele im Kopf machte mit und kreierte drei wundervolle Müllhalden für drei verschiedene Settings – der Dreck macht auf alle Fälle Spaß!
Begrüßen konnten wir weiterhin noch einige weitere Autoren aus der Bubble und darüber hinaus. Alle Beiträge können hier gesammelt eingesehen werden. Zur schnellen Übersicht gehen wir mal alle im Schweinsgalopp durch!
Wer das nicht benötigt, kann gerne zum nächsten Teil skippen, denn die Aktion war noch nicht alles diesen Monat!
- Kadaverkult von grannus – Es gilt im Dreißigjährigen Krieg den Diebstahl von Leichenteilen aufzuklären. Für Swords & Wizardry.
- Ein Leitfaden für investigativ-interessierte Damen gewissen Alters von Carabas Crafts – Ein schmucker Text über hilfreiche Fähigkeiten bei Ermittlungen. Systemagnostisch.
- Devolution Now! von dnalor – Ein punkiges Pulp-Abenteuer rund um einen bekloppten US-Präsidenten, einem genialen Wissenschaftler und Vögel. Für Savage World.
- Wir schleichen im Archiv von dnalor – Dabei schaut er im Archiv seines Blogs, was sich sonst noch für alte Beiträge zum aktuellen Thema finden lassen.
- Die trockenen Toten von Mortanescu von SimiOfDoom – Blutleere Leichen in einem Gemeinde in den Bergen wollen Gerechtigkeit erhalten. Systemagnostisch.
- Hellheim von den Mindbender Studios – Ein brutaler Todesfall auf einem Black Metal-Konzert sorgt für viele Fragen. Für Adrenalin.
- Mord schrieb sie von Seba – Ein kurzer Abriß über die markanten Unterschiede zwischen zwei der bekanntesten Krimi-Serien.
- Der Drache im Kristallpalast von dnalor – Ein Pulp-Abenteuer im London der Weltausstellung 1851 – mit Dinosaurier! Für Vaesen.
- Honeywine Heist von SimiOfDoom – Bären auf dem MetSpektakulum 2026. Ein Hack für Honey Heist.
- Tod auf dem Ganges von Distribution – Ein Echtzeit-Abenteuer für Cthulhu in den 1930s.
- Mord im Amt für fehlerhafte Erinnerungen von Kreggen – Mir fehlen dazu die Worte, lest es selbst! Für Electric Bastionland.
- Der große Kanonenraub von grannus – Ein toter Fähnrich, eine gestohle Artillerie und mehrere Verdächtige im Dreißigjährigen Krieg. Für Swords & Wizardry.
- Die Heiligen der Tatorte von dnalor – Ein kurzer Überblick zu diversen Heiligen im Dreißigjährigen Krieg sowie ein neuer Patron.
- Tod auf dem Rhein von grannus – Weiterhin im Dreißigjährigen Krieg. Die Spielfiguren müssen einen bestialischen Mörder auf die Spur kommen. Die Auflösung wird euch überraschen! Für Swords & Wizardry.
- Kill the Ones You Love von blut_und_glas – Ein mysteriöser Schauplatz und eine seltsame Schmiererei. Für SLA Industries.
- Yvains Formel von Alina – Ein Schauplatz für Cthulhu in den 1920s, wobei die Spielfiguren allesamt Kinder sind
- Die letzte Fahrt der Ceres von Seba – Ein Schiff, eine üble Kreatur und ein Haufen seltsamer Leute aus dem Rhônland, was braucht es mehr? Für Rhôn.
- Now you see me… von Rackhir – Fein und klein, ein gemeiner Dungeon. Und jeder Dungeon ist ein Tatort. Für Swords & Wizardry.
- Im Dungeon ist der Drache los von Jakob – Ein witziges Nano-Spiel, inspiriert von Ja, Herr und Meister und Dungeon Keeper.
- Der Hain der Göttin von Moonmoth – Dieser Schauplatz könnte wunderbar in ein bronzezeitliches Fantasy-Setting passen, ist jedoch super leicht in jedes Setting einzufügen. Systemagnostisch.
- Querelen im Paradies von SimiOfDoom – ein GANZES Abenteuer, komplett mit Mechs. Für Lancer.
- Niedertupfinger Mordsgschitn von dnalor – Ein Dorf in Niederbayern. Es geht um Schuld, Verstrickungen und einer Macht im Hintergrund. Für Beutelschneider.
- Totgeglaubte leben länger von Marco Schugk – Ein mysteriöser Toter in einem Bus, eine seltsame Gemeinde und ein uraltes Geheimnis. Systemagnostisch.
- Die Mausefalle von Kaid Ramdani – Süß und ziemlich verbrecherisch. Für Mausritter.
- Gefestigt, bis das der Tod uns scheidet von grannus – Mord in einem Tross und eine überforderte Justiz. Doch wer ist das wahre Opfer im Dreißigjährigen Krieg? Für Swords & Wizardry.
- big, bigger, EPIC! von blut_und_glas – Ein Tatort für das Warhammer 40.000-Setting. Am Ende wird ja doch alles gut. Für Epic Roleplay.
Was war sonst noch so los?
Die heiße Sommersonne glüht förmlich und ebenso die deutsche Szene der Kreativen. Neben unserer Aktion auf dem Blog sind noch einige andere Dinge entstanden und im Prozess. Ich möchte mal den Versuch unternehmen und zumindest jene Sachen auflisten, die mir ins Blickfeld gerieten. Ob und wie regelmäßig ich so einen kleinen Ausflug mache, wird sich zeigen. Falls ihr mich auf etwas aufmerksam machen wollt, schreibt mich jederzeit gerne in den Kommentaren oder im Discord an.
Appendix N-Jam
Ebenfalls ab dem 1. August konnten Teilnehmer dieses Jams ihr Voting abgeben. Mit von der Partie ist THE ANVIL OF WINTER (Seba, Rackhir und SimiOfDoom), APOSTLES OF THE BURNT AUGUR (Frau Knurrkater und SimiOfDoom) sowie AGAINST THE SAURIAN KING (larsohnesorge). Ziemlich starke Vertreter würde ich sagen und echt sehr spielenswerte Abenteuer. Das Voting dauert noch ziemlich lange und ich bin sehr gespannt, wie es ausgehen wird.
Dungeon-Synth Jam
Ausgerichtet vom Barcosa-Server hat auch dieser Jam am 1. August gestartet. Absolut brillante Idee, ich war sofort verliebt und warte ungeduldig auf jeden neuen Track, der da kommen mag. Carl hat dazu auch einen super hilfreichen Artikel geschrieben, wer noch grafische Unterstützung benötigen würde. Wer dieser Richtung nicht abgeneigt ist, sollte auf alle Fälle mal reinschauen.
Sommerpostkarten-Wichteln
Carabas Crafts hat ebenfalls eine tolle Idee zur Umsetzung befördert und einen Jam ausgerufen. Thema ist „Sommer und Rollenspiele“. Die Teilnehmer wurden zu Paaren gelöst und dürfen sich nun jeweils eine Postkarte entwerfen und zusenden. Da werden sicherlich auch viele tolle und kreative Dinge entstehen.
Truth & Tail
Unsere Ölbaumpflanze war auch mega umtriebig. Vor kurzem erst hat er mit TYRANTBANE ein schickes und tolles Rollenspiel rausgebracht, doch damit nicht genug. Er legte mit TRUTH & TAIL gleich noch einen nach. Dabei hat er zeitnah sogar eine deutsche Version springen lassen und hat drei Artikel dazu geschrieben. Und hier sogar ein mächtiger Schnellstarter mit 60 Seiten (deutsch).
One Page Jam
Noch ein netter Jam. Carl hat mit RE-INVENTED mitgemacht (was ich irgendwann definitiv spielen werde) und Ranarh mit FLAMBOYANCE – das wird auch seinen Weg in mein Reportaire finden.
Rhon-Fanzine
Auf dem Discord-Server zum kommenden Rhôn-Rollenspiel haben sich unter Frau Knurrkater einige Enthusiasten gefunden, die an einem Fanzine zum Rollenspiel arbeiten. Und was soll ich sagen: Es ist völliger Wahnsinn, was da in kurzer Zeit geschrieben, gedichtet, gezeichnet und gelayoutet wurde. Ich freue mich schon sehr, wenn das Teil final draußen ist. Hier mal ein paar Beispielseiten (noch vor dem Korrektorat)
Warhammer 40k – Epic Roleplay
Blut_und_Glas arbeitet bereits seit einer ganzen Weile an Regeln und Ergänzungen zu seinem Epic Roleplay, was ein echt starkes Projekt ist. Es lohnt sich weiter im Auge behalten zu werden.
Baden-Württemberg im Dreißigjährigen Krieg
Und dann gab es noch eine wundervolle Zusammenarbeit mit Zeoko und Topflappen. Das Ergebnis ist eine grandiose Karte für das Spiel im Dreißigjährigen Krieg. Das war für mich ganz großes Kino und ich bin gespannt, was da in Zukunft noch kommen wird. Hier der Link zum Artikel und Download.
SPOTLIGHT von karmaopterix
Der Youtube-Kanal von Martin beginnt mit diesem Video eine neue Reihe, die ich super toll finde. Schaut mal rein, lasst nen Kommentar und ein Like da und verfolgt die Reihe weiter.
https://www.youtube.com/watch?v=cexBDqkInXU
Persönliche Fundstücken
Nicht im August erschienen, mir da aber über den Weg gelaufen. Auch dieser Kategorie möchte ich etwas Raum geben. Mein persönliches Highlight war eine kleine Zeitreise. Es geht zurück in die Zeit vom Warhammer Fantasy Rollenspiel 3. Edition. Ich liebte diese Variante auch sehr und deswegen freute ich mich sehr über das Abenteuer Böser Mond, du stehst so stille von Birger Lambrecht.
Dann wäre da noch eine Sammlung von Abenteuern in Rakshazar, über die ich durch dnalor gestoßen bin. Ziemlich beeindruckende Sammlung. Ich habe zwar erst angefangen, aber sie unterhält mich bisher echt gut.
So, das war es wieder von mir. Ich hoffe, ihr hattet im August ebenso viel Spaß wie ich und freut euch auf die Dinge, die da kommen mögen.
-grannus-
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Die mythische Unterwelt, der (Mega-)Dungeon dürfte in den meisten OSR-Kampagnen einen zentralen Platz innehalten. Für diesen Artikel verwende ich den Begriff „Dungeon“ synonym für die besagte mythische Unterwelt. Eine genauere Erklärung folgt weiter unten im Text.
Damit möchte ich den Dungeon klar abgrenzen von mundanen Bauten wie Kerker, Burgen, oder Höhlen nah an der Oberfläche etc. Diese Orte gehören nicht zur mythischen Unterwelt, können aber gerne einzelne Elemente dieser in sich aufnehmen.
An dieser Stelle möchte ich Alex Schroeder zu Wort kommen lassen, der den (Mega-)Dungeon folgendermaßen beschreibt:
„Ein Megadungeon ist eine unlogische Umgebung. Wie wird gelüftet? Wie wird das herein‐ sickernde Grundwasser abgepumpt? Wo geht man aufs Klo? Wo gibt es Frischwasser? Wie ernährt man sich hier unten? Wenn der Megadungeon eine alptraumhafte Unterwelt ist, wenn klar ist, dass man in der Tiefe bis ins Reich der Toten oder in die Hölle steigen kann, dann gilt hier nicht mehr der gesunde Menschenverstand, sondern eine eigene Traumlogik.“
„Diese kann man erlernen und ausnützen, aber man kann sie nicht erklären.“
„Der Megadungeon ist eine zweckfreie Umgebung. Niemand baut einen Megadungeon „für“ etwas. Es ist besser, wenn es keine Erklärung gibt, genau so wie es keine Erklärung für unsere Alpträume gibt, ausser den Ängsten, die schon in uns drinnen sind. Wir bringen un‐ sere eigenen Ängste mit. Wir haben Angst im Dunkeln, also ist es dunkel. Wir haben Angst vor dem Tod, also wollen uns die Monster töten. Wir schämen uns für unsere Gier, also ist das Gold unsere Belohnung.“
(hier der Link zum Blog von Alex und dem vollständigen Artikel: https://alexschroeder.ch/view/2022-12-23_Megadungeon)
An dieser Stelle vielen Dank an Alex – besser als er könnte ich es niemals ausdrücken wofür ein Dungeon in diesem Sinne stehen sollte im Spiel.
Basierend auf Alexs Artikel und meiner Affinität für die cthulhoiden Traumlande und KULTs METROPOLIS habe ich mir Gedanken gemacht, wie diese mythische Unterwelt für das Setting des 30-jährigen Krieges aussehen kann. Denn bisher gibt es weder von seitens Lamentations of the Flame Princess noch bei Gazerpress (wir wissen, da wird was kommen) Erklärungen dafür, wie ein historisches Setting mit der Magie und den Dungeons von D&D reagiert. Soweit ist das erstmal nicht schlimm, jedoch können und werden sich im Laufe einer Kampagne Fragen auftun, die es zu beantworten gilt.
Also, ran ans Eingemachte!
Zaubersprüche und Magische Gegenstände
Einige Kernfragen in einem historischen Setting könnten lauten:
„Warum wird die Welt nicht von Magie überflutet?“ oder „Warum kämpfen die Armeen nicht mit Feuerbällen und Blitzen?“Eine Erklärung abseits des Dungeons könnte natürlich die Angst und Abscheu vor Magie sein. Auch ein mächtiger Herrscher und Anführer darf nicht zwanglos offen Magie praktizieren bzw. ihren Gebrauch gutheißen. Zu groß ist der Aberglaube in der Neuzeit und zu schnell könnten Anhänger eine Allianz mit dem Teufel oder Häretikern vermuten.
In solch einem Fall würden wir wohl eher den Gebrauch subtiler Magie im Geheimen vermuten. Weniger Feuerbälle und Magische Geschosse als eher Gedankenkontrolle, Segnungen oder Illusionen. Und dies wiederum im stillen Kämmerlein und nicht vor aller Augen. Ein magischer Assassine sozusagen, der die Zaubersprüche über den schlafenden Grafen spricht, nachdem er sich in dessen Burg oder Heerlager geschlichen hat.
Eine andere Erklärung könnte sein, dass höhere Magie außerhalb des Dungeons nicht zugänglich ist, zu sehr folgt sich einer Traumlogik als hermetischen Formeln. In diesem Beispiel würden wir einfach annehmen, dass alle Zaubersprüche ab Grad 3 nur innerhalb des Dungeons gewirkt werden können. Damit wäre auch geklärt, welche Magie man in Städten und Tempeln bekommen kann.
Hier würde sich gleich die nächste Frage anbieten: sind hiervon nur arkane Sprüche betroffen oder auch klerikale? Das Fass um Religion und Magie kann eine Büchse der Pandora sein. Ich persönlich würde da keine Unterscheidung machen, wie seht ihr das?
Und wie sieht es mit magischen Gegenständen und Artefakten aus? Ich sage: kein Magic-Mart – wer magische Gegenstände will, muss sie sich im Dungeon besorgen (lassen). Der Kauf und Verkauf von solchen Gegenständen Vergleiche ich an dieser Stelle eher mit okkulten Werken wie im Film „Die neun Pforten„. Ebenso unterscheide ich nicht in normale magische Gegenstände und Artefakte, für mich alles ein und dasselbe. Da handhaben ich es wie Dungeon Crawl Classics und möchte zurück zum Sense of Wunder der frühen Tage.
Phantastik vs. Historizität
Meine Maxime lautet an dieser Stelle: über dem Dungeon tobt und brennt der Krieg in all seinen Facetten und bietet damit eine wahnsinnig grosse Leinwand für allerlei Geschichten. Ich unterscheide diese zwei Arten des Spiels – also den Gang in den Dungeon und die Episoden an der Oberfläche. Hierzu folgende Worte von Alex Schroeder:
„Ein Megadungeon ist eine einfach struk‐ turierte Umgebung, wo die Bewegungs‐ möglichkeiten der Spielerinnen und Spie‐ ler eingeschränkt sind, so dass die Spiellei‐ tung nicht viel vorbereiten muss.
Die Spielerinnen und Spieler sehen auf der Karte, welche Gänge ins Unbekannte führen, welche Türen noch nie geöffnet wurden. Es gibt gar nicht so viele Orte, an denen ein Spielabend beginnen kann.“Und genau dazu bietet die Oberfläche und das Setting einen Mächtigen Kontrast! Innerhalb des 30-jährigen Krieges war so vieles eben nicht so einfach strukturiert und möglich. Man konnte sich noch nicht einmal sicher sein, auf wessen Seite die eigene politische Führung am nächsten Tag stehen würde. So viele Menschen, Interessen, Soldaten, Söldner, Konflikte und Gelder flossen in diesen Krieg. Dieses Gefüge war komplex, gefährlich und folgte für dem Abenteurer niemals einem Alltag.
Deswegen benötigt das Spiel an der Oberfläche meiner Meinung nach keine bis sehr wenige phantastische Elemente. Wenn sie ins Spiel kommen, dann sollten sie besonderes Gewicht bekommen, den nsie sind alles andere als alltäglich. Auch umgekehrt: stoßen die Spielfiguren innerhalb des Dungeons auf etwas normales, alltägliches, fast schon profanes, dann sollte dies ebenso einen starken Kontrast bilden.
(Alp-) Traumwelten und Glaube
Wie oben bereits erwähnt, bin ich grosser Fan der Traumlande und KULT. Beide (Sub-) Settings haben unter anderem gemeinsam, dass sie die Spielwelt um ein neues Element bereichern, das es zu erkunden gilt. Hierbei wird auf Traumlogik zurückgegriffen und eine „alles ist hier möglich“ – Mentalität. Die mythische Unterwelt kann ein Tor zu anderen Ebenen des Universums /Multiversums sein. Natürlich bietet es sich bei dieser Projektionsfläche an, auf die Glaubensvorstellungen, Ängsten, Sagen und Legenden der Spielfiguren und deren Religion und Kultur einzugehen.
Warum nicht? Etwas Fanservice an die Spielfiguren darf sein. Wenn ich zB. eine gigantische…. – nennen wir es mal Struktur – im Dungeon erkunden lassen will, dann kann diese Struktur ein variables Aussehen haben, jenachdem welche Hintergrund die Spielfigur/en in den Dungeon bringen.
Fantasy-Tropen
Die phantastischen Element des Spiels gehören also in den Dungeon. Und damit kann ich – unter Einhaltung der Genre-Konventionen – auch alle anderen Tropen der Fantasy einbauen. Für meinen Geschmack würde ich nun keine Elfen oder Orks ins Spiel einbauen – aber passend zum Spiel würde ich sie umbauen und den Spielern präsentieren. Schwarzalbe, Feen, Zwerge, Trolle usw haben in deutschen Legenden ihren Platz, aber auch Gestalten aus Alpträumen. Reskinnen und einsetzen. Ein Goblin muss kein Wesen mit einem einzigen TW sein, er kann ebenso mächtig in der mythischen Unterwelt sein wie ein König. Also auch auf Regelbasis kann man hier variieren und die Spieler und deren Figuren überraschen.
Das waren erstmal all meine Gedanken zu diesem Thema. Andere blubbern noch unter der Oberfläche, andere wollen intensiver in der Praxis getestet werden. Was sind eure Meinungen und Erfahrungen in einem historischen Setting?
-grannus-
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