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#richarddzanuck — Public Fediverse posts

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  1. „Miss Daisy und ihr Chauffeur“ (1989)

    Das hier war zu seiner Zeit wohl ein Prototyp eines Feel-Good-Films für das liberale Hollywood-Kino. Eine jüdische Wohlstandsdame und ihr schwarzer Chauffeur freunden sich an, während vor der Windschutzscheibe die Bürgerrechtsbewegung vorbeizieht. Für viele Kritiker:innen war das nichts anderes als eine politische Verharmlosung des amerikanischen Rassismus. Viel zu nett, viel zu harmlos, viel zu versöhnlich, lautet der Vorwurf. Mit Morgan Freeman, Jessica Tandy und Dan Aykroyd. (ARTE, Wh.)

    Zum Blog: nexxtpress.de/mediathekperlen/
  2. Tim Burton – „Big Fish“ (2003)

    „Big Fish“ ist wohl Burtons seltsamster Film – und das sage ich, obwohl er zuvor schon einen Superhelden in Latex, eine untote Braut und einen Mann mit Scherenhänden auf die Leinwand brachte. Seltsam nicht, weil er grotesk war, sondern weil er auf einmal schön sein wollte. Burtons Kino war bis dahin ein Ort für Außenseiter:innen: düster, verspielt, melancholisch. Dieser Film dagegen wirkt fast sonnig. Und genau das hat viele irritiert, die ihn damals im Kino sahen – mich eingeschlossen. (ZDF)