Manheim: Waldspaziergang und Mahnwache im Nebel
Bei frostigen Temperaturen fand am 19.01. erneut ein Waldspaziergang mit Michael Zobel statt, an dem rund 140 Menschen teilnahmen. Sie protestierten gegen die geplante Vernichtung des #ManheimerErbwald|es und des restlichen Dorfes, von dem nur noch die alte Kirche und einzelne Wohnhäuser stehen.
Der fossile Energiekonzern RWE will wohl ab Anfang Februar Fakten schaffen und ohne Rücksicht auf Natur- und Klimaschutz die Landschaft zerstören, um die Befüllung der Gruben im Rheinischen Braunkohle-Revier mit #Rheinwasser vorzubereiten.
Seit Monaten regt sich zunehmend Widerstand und momentan finden die Spaziergänge zur Mahnwache und der #Waldbesetzung wöchentlich statt.
Die Besetzer*innen des "Sündenwäldchen" genannten alten Teilstücks des #HambacherForst kämpfen aktuell nicht nur gegen eiskalte Nächte, sondern bauen auch weiter an Baumhäusern und Bodenstrukturen. Damit wollen sie verhindern, dass die vielleicht bald schon mit Polizeischutz anrückenden Forstarbeiter*innen Zugang zu dem schützenswerten Flora-Fauna-Habitat bekommen.
Vielleicht kann ja noch vor Ablauf der Rodungssaison gerichtlich ein Schutz der dortigen Fledermäuse erreicht werden. Die Mahnwache bleibt jedenfalls erstmal an dem festen Standort am Rand des Tagebaus.
#HambiBleibt