Weiss nicht, ob es für dich ne Option ist, aber ich hab es so gemacht... Nach Entlassung im Computerjob (evt. wegen sichtbar unzufrieden und Wunsch nach Teilzeit) ein "fachfremd beruflich qualifiziertes" (Vollzeit) FH-Studium in NRW begonnen. Jetzt im Master baue ich Holzhütten als Abschluss-Kunstprojekt.
Falls du mit max. 45 Jahre erstes Studium anfängst, ist volles Bafög möglich. Ich musste noch fast alle Ersparnisse/Altersvorsorge aufbrauchen. Ampelgesetz hat danach Selbstbehalt auf 45.000€ hochgesetzt (wie bei Meister*innen-Bafög).
Schritt für Schritt:
Bei Studienberatung Voraussetzungen abgeklärt: "min. 2 jährige Berufsausbildung (auch Umschulung + IHK-Abschluss geht) + 3 Jahre im Job" ... Dann künstlerische Aufnahmeprüfung bestehen (Mappe + Auswahlverfahren. Es half vielleicht, dass es ganz neue Studienrichtung mit noch wenigen Bewerbungen war) ... Dann Option "2 Semester Probestudium" statt "Deutsch, Mathe... Zugangsprüfung auf Abiturniveau" (dieses Probestudium ist "echtes" studieren und jedes Semester min. 20 Creditpoints bekommen, dann bist du reguläre*r Student*in).
Um mit Holz zu arbeiten und damit eventuell auch Geld zu verdienen wäre vielleicht Ausbildung der schnellere und zum Ziel führende Weg. Gerade finde ich Architektur/Bauingenieur*in sehr interessante Studiengänge, weil die "dürfen" dann amtlich (oft) geforderte Baupläne/Bauanträge (für eigene Projekte) selber machen. Im nächsten Leben dann.