#punkband — Public Fediverse posts
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Drööhn des Tages
Spliff-THE SPLIFF RADIO SHOW
Im Alter von 14 Jahren fand ich Spliff im Plattenladen und wurde brettharter Fan.
Die Songs der Spiff Radio Show schallte millionenmal blechern aus meiner 10 Watt Kompaktanlage und war DER Soundtrack meiner Jugend.
Mir fiel garnicht auf das die Musiker den von mir heißgeliebten punkigen Rotz mit hittauglichen Rock, groovigen Funk und Reggae genial mixten. Die aufrührische Atmosphäre dieser wütenden Rockoper kickte mich über Jahre hinweg.
Eine Radiosendung [mit Werbejingels, Moderatorengelaber und "musikalischer Vielfalt"] als ein Theaterstück war eine Abrechnung mit der Musikindustrie und einzigartig.
Diese Abrechnung auf Vinyl gedampft war zusammen mit dem Schwarz/Weiß Cover die Zusammenfassung meines unausgesprochenen Widerspruchs gegen die bürgerlichen Welt.
Jetzt erfassen ich erst das es keinen besseren Weg zum Widerspruch gab als diese knallige, rockige, punkfunkgroovige und den Discosound vorwegnehmende Platte
Erfreut euch heute daran, ihr Metalheads
#spliff #thespliffradioshow #Rock #vinyl #schallplatte #schallplattensammler #metalheads #drööhndestages #keeponrocking #berlin #punkband #punkrock #stereoanlage #groove
https://spliffband.com/
https://de.wikipedia.org/wiki/Spliff
https://youtu.be/VQAKWyPAkO8?si=k4p4P0xXST9sKzx_ -
Eine Nachricht an Unbekannt oder: über Punkrock und sozialen Wandel
Als ich neunzehn war, habe ich eine Weile in den Vororten von #Baltimore in einer Stadt namens #Towson (heute berühmt als Geburtsort von #Luigi) gehaust. Ich komme nicht von hier ... Ich hatte in #Philadelphia ein paar #Crustpunks kennengelernt und begann, mit ihnen zu reisen. Wir landeten in Towson und lebten in verlassenen Gebäuden, Kriechkellern oder Büschen. Wir organisierten uns gegen den #Krieg, durchwühlten Müllcontainer und stahlen in Geschäften und wurden mehrmals täglich von der #Polizei verjagt.
Es gibt diesen Moment, an den ich mich trotz der großen Menge an Starkbier, die ich wahrscheinlich konsumiert hatte, noch genau erinnere: Ich erinnere mich, dass ich in einem Keller in Baltimore selbst war, wahrscheinlich in einem der Häuser von Food Not Bombs, während #Punkbands spielten. Alle trugen komplett schwarze Kleidung mit weißen Tintenflecken, die mit Zahnseide zusammengenäht waren. Die Deckenbalken hingen gefährlich über unseren Köpfen. Wir haben uns in diesem Keller bleibende Gehörschäden zugezogen.
Die #Punkband hatte zwei Sängerinnen, beide Frauen. Sie hieß #2AMRevolution. Während des Refrains sangen alle mit, während die Sängerin schrie, dass sie, wenn sie einen #Nazi sähe, „ihm meine verdammte 40 auf seine verdammte Fresse hauen würde!“
Und genau so, in diesem Keller, in dem alle mitschrien, verstand ich #Punk.
Denn die Sache ist die, dass diejenigen von uns in diesem Keller meinten, was wir über die #Revolution sagten. Unsere Treffpunkte waren #Kollektivhäuser, die auch als Küchen für gegenseitige Hilfe dienten. Die Sänger der Band marschierten bei Antikriegs- und #Globalisierungskritik-Protesten neben uns. Als ein Bus voller #Nazis durch die Stadt fuhr, schlossen sich die örtlichen Punks, die mit Anti-Racist Action zusammenarbeiteten, mit örtlichen Gangs zusammen, um die #Faschisten zu überfallen, die Busfenster einzuschlagen, mit Pfefferspray in den Bus zu sprühen und jeden Nazi anzuspringen, der aus dem Bus stieg. Dann verschwanden alle wieder durch die Gassen in die Nacht von #Maryland.
Ein Auto voller #Antifaschisten tauchte spät auf und wurde ins Gefängnis gebracht, und die #Punkszene sammelte Geld für ihre #Strafverteidigung. Wir meinten, was wir in unseren Liedtexten sagten.
Ich verstand Punk in diesem Keller, weil es nicht nur eine Show war, nicht nur eine Mode, sondern, für wie lange auch immer, eine Bewegung.
(...)
Weiterlesen in meiner Übersetzung des Beitrages von @margaret in Birds Before the Storm: "A Message to Persons Unknown or: on punk rock and social change" vom 19. Februar 2025