#privileg — Public Fediverse posts
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Ich bin die Erste, die ellenlange #KI-Texte voller seltsamer Phrasen und Listicles aber ohne echte Substanz kritisiert.
Gleichzeitig sehe ich es als etwas sehr anderes, wenn Menschen Tools verwenden, die es ihnen leichter machen, ihre persönlichen Gedanken und Haltungen in die #Blogosphäre einzubringen.
Wer das #Privileg hat, nicht behindert zu sein, sollte sich darüber freuen, statt anderen die Nutzung von Werkzeugen abzusprechen.
https://lorenzos-welt.com/ki-beim-bloggen-kreativitaet-hilfe-und-die-grenzen-von-vorurteilen/
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🚄 Abenteuer Bahnreise 🚆
Vorhin wollte ich doch tatsächlich über die Deutsche Bahn meckern. Wir standen knapp eine Stunde mit dem IC 60402 in Frankfurt/a.M., davon eine halbe Stunde Verspätung, so dass ich vermutlich meinen Anschluss in Köln verpassen werde, von wo ich nach Wuppertal muss.
Aber dann dachte ich mir: warum meckern? Ein Signal ist defekt, das wird nachts um 3 Uhr repariert: Chapeau!
Vor genau zwei Jahren war ich aus der Haft entlassen worden. In Gefängnissen ist es Alltag, dass Inhaftierte warten, und warten und nochmal warten.
Auf die Entlassung sowieso, aber vorallem im Alltag. Darauf, dass Beamt:innen die Zelle öffnen, dass mensch aus dem Warteraum des Gefängnisspitals zurück auf die Zelle gebracht wird, oder in die Besuchsabteilung, oder zum Sozialdienst, oder, oder, oder.
Eine halbe Stunde Wartezeit ist an solchen Orten Alltag, oftmals werden Inhaftierte auch eine Stunde oder länger in Wartezellen 'abgestellt', ohne Klo, ohne Frischluft. Warum auch nicht, Zeit haben Gefangene im Überfluss- so die herrschende Auffassung der Vollzugsbeamt:innen.
Nach langer Zeit in dieser Gefängniswelt ist es ein Privileg, im IC warten zu dürfen: aus dem unvergitterten Fenster schauen, mehr sehen, als jemals von der Zelle aus. Radio hören, im Internet surfen, die anderen Reisenden beobachten, Kaffee trinken, lesen, nachdenken.
Irgendwann werde ich schon ankommen...
#gutenmorgen
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Eine #Idee in Zusammenhang mit der Einführung partizipativer #Mediennutzung weg von einem #Sender zu #vielen #Empfängern, hin zu vielen #Sendern, die sich #wechselseitig #empfangen, im #Sinn #Brechtscher #Radiotheorie war ja, dass dadurch #Ideologie #unterlaufen werden könnte, weil diese nur den #Wenigen nützt, denen aufgrund ihrer #Privilegien die #Sender gehörten.
Vielleicht hätte man durch #radikaleres #systemtheoretisches #Denken das #Feedback dieser #Einführung #antizipieren können. -
Heute mit Öffis zu Schichtwechsel-Zeit von Logistik- und Industriebetrieben in #Bremen unterwegs. Mir ist aufgefallen, dass die Menge transparenter Rucksäcke und Taschen zunimmt. Erschreckend, wie nah wir bei #PrekäreArbeit dem #glasernermensch sind... Privatsphäre darf kein #Privileg sein!
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Der Punkt bei #Matrix (1999) war nicht, ein friedliches Zusammenleben mit #Systemen zu organisieren und Fähigkeiten iSv. #Ressourcen aus der Matrix ins #Außerhalb zu exportieren (vgl. #Singularität), sondern #Ausbeutung / #Fremdbestimmung zu #entsagen und dieses individuelle #Privileg all jenen aufzuzeigen, die sich gegenüber dieser Möglichkeit nicht verschließen.
Was mit der Trilogie letztlich erzählt wurde ist ein #Kompromiss nach einem #Scheitern, den es ohne #Versuch jedoch nicht braucht. -
Die #Vorliebe für eine nicht #digital #vermittelte #Realität sei #Ausdruck eines #Realitätsprivilegs, das #defacto einer großen #Mehrheit der #Menschheit fehle.
Der #unterern #Schicht werde eine #Brille aufgezogen, um sie aus ihrem #Elend zu #befreien und um in #kolonialistischer #Manier der #oberern #Schicht das #Privileg zu #vergolden.
#SZ, 13.09.21, #Feuilleton, S.10, #Netzkolumne, Michael #Moorstedt - #Schöner #leben, #Echte #Welt vs. #Virtuelle #Realität