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#pranger — Public Fediverse posts

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  1. Jörg Müller @praesolgka@bawü.social ·

    😶
    Die „man darf ja nichts mehr sagen“-Partei will #Demokrat*innen den Mund verbieten.

    Es fing an mit der Aufforderung, demokratische #Lehrer*innen im Internet zu denunzieren. Was folgte, waren #Dienstaufsichtsbeschwerden und öffentlicher #Pranger in einschlägigen Foren und Medien.

    Jetzt also Teil 2.

    Nun sollen demokratische #Richter*innen eingeschüchtert werden. Dafür wurden Namens-Listen in einer rechtsextremen Postille veröffentlicht mit ihrer Dienstbezeichnung und ihrem #Gericht. Das Ziel: wer sich für ein AxD-Verbot öffentlich ausgesprochen hat, soll mit Dienstaufsichtsbeschwerden überzogen werden. Denn angeblich sei dies ein Verstoß gegen das #Mäßigungsgebot.

    Das ist inhaltlich Quatsch. Auch Richter*innen sind Bürger*innen mit allen demokratischen Rechten, zu denen die #Meinungsfreiheit und das Recht auf politische Betätigung zählen. Und dass es sehr gute Gründe gibt, die AxD für rechtsextrem zu halten, bestätigen etliche Gutachten von #Verfassungsschutz und #NGOs (ja, genau: die schlimmen NGOs) – nicht weniger das Verhalten und die Äußerungen etlicher, auch führender Parteimitglieder.

    Daher ist es das gute demokratische Recht auch von Richter*innen, genau das #Prüfverfahren einzufordern, das unsere Verfassung in Art. 21 GG vorsieht: den amtlichen Test auf #Verfassungsfeindlichkeit durch das #Bundesverfassungsgericht.

    Dort sitzen übrigens die einzigen 16 Richter*innen, die sich tatsächlich derzeit nicht zur Verfassungsfeindlichkeit der AxD äußern sollten. Denn nur sie könnten wirklich mit der Frage richterlich befasst werden.

    #Prüf #noAfD #Hetzjagd #TeamRechtsstaat #JuraBubble #Justiz

  2. Jörg Müller @praesolgka@bawü.social ·

    😶
    Die „man darf ja nichts mehr sagen“-Partei will #Demokrat*innen den Mund verbieten.

    Es fing an mit der Aufforderung, demokratische #Lehrer*innen im Internet zu denunzieren. Was folgte, waren #Dienstaufsichtsbeschwerden und öffentlicher #Pranger in einschlägigen Foren und Medien.

    Jetzt also Teil 2.

    Nun sollen demokratische #Richter*innen eingeschüchtert werden. Dafür wurden Namens-Listen in einer rechtsextremen Postille veröffentlicht mit ihrer Dienstbezeichnung und ihrem #Gericht. Das Ziel: wer sich für ein AxD-Verbot öffentlich ausgesprochen hat, soll mit Dienstaufsichtsbeschwerden überzogen werden. Denn angeblich sei dies ein Verstoß gegen das #Mäßigungsgebot.

    Das ist inhaltlich Quatsch. Auch Richter*innen sind Bürger*innen mit allen demokratischen Rechten, zu denen die #Meinungsfreiheit und das Recht auf politische Betätigung zählen. Und dass es sehr gute Gründe gibt, die AxD für rechtsextrem zu halten, bestätigen etliche Gutachten von #Verfassungsschutz und #NGOs (ja, genau: die schlimmen NGOs) – nicht weniger das Verhalten und die Äußerungen etlicher, auch führender Parteimitglieder.

    Daher ist es das gute demokratische Recht auch von Richter*innen, genau das #Prüfverfahren einzufordern, das unsere Verfassung in Art. 21 GG vorsieht: den amtlichen Test auf #Verfassungsfeindlichkeit durch das #Bundesverfassungsgericht.

    Dort sitzen übrigens die einzigen 16 Richter*innen, die sich tatsächlich derzeit nicht zur Verfassungsfeindlichkeit der AxD äußern sollten. Denn nur sie könnten wirklich mit der Frage richterlich befasst werden.

    #Prüf #noAfD #Hetzjagd #TeamRechtsstaat #JuraBubble #Justiz

  3. RE: kolektiva.social/@MikeDunnAuth

    31. Juli 1703: Die Behörden stellten den #Schriftsteller Daniel #Defoe wegen aufrührerischer Verleumdung an den #Pranger. Grund dafür war die Veröffentlichung einer politisch-satirischen Streitschrift. Anstelle von Steinen bewarfen ihn die Menschen jedoch mit Blumen. Defoes berühmtestes Buch, *Robinson Crusoe* (1719), wurde – abgesehen von der Bibel – häufiger übersetzt als jedes andere Buch der Geschichte. Er verfasste außerdem *Moll Flanders* und *Ein Tagebuch eines Pestjahres*. Im Jahr 1702 starb Wilhelm III. Seine Nachfolgerin, Königin Anne, leitete umgehend eine Offensive gegen die Nonkonformisten ein. Defoe war aufgrund seiner Pamphlete und politischen Schriften ein naheliegendes Ziel. Sie ließ ihn vor allem wegen seines Pamphlets von 1702 verhaften: „The Shortest-Way with the Dissenters. Or, Proposals for the Establishment of the Church.“ In dieser Schrift plädierte er auf satirische Weise für deren Ausrottung. Außerdem verspottete er gnadenlos sowohl die High-Church-#Tories als auch jene Dissenter, die scheinheilig „gelegentliche Konformität“ praktizierten. #Satire #Schriftsteller #Bücher #Belletristik #Redefreiheit #Roman #Autor #Religion #Defoe #Zensur
  4. RE: kolektiva.social/@MikeDunnAuth

    31. Juli 1703: Die Behörden stellten den #Schriftsteller Daniel #Defoe wegen aufrührerischer Verleumdung an den #Pranger. Grund dafür war die Veröffentlichung einer politisch-satirischen Streitschrift. Anstelle von Steinen bewarfen ihn die Menschen jedoch mit Blumen. Defoes berühmtestes Buch, *Robinson Crusoe* (1719), wurde – abgesehen von der Bibel – häufiger übersetzt als jedes andere Buch der Geschichte. Er verfasste außerdem *Moll Flanders* und *Ein Tagebuch eines Pestjahres*. Im Jahr 1702 starb Wilhelm III. Seine Nachfolgerin, Königin Anne, leitete umgehend eine Offensive gegen die Nonkonformisten ein. Defoe war aufgrund seiner Pamphlete und politischen Schriften ein naheliegendes Ziel. Sie ließ ihn vor allem wegen seines Pamphlets von 1702 verhaften: „The Shortest-Way with the Dissenters. Or, Proposals for the Establishment of the Church.“ In dieser Schrift plädierte er auf satirische Weise für deren Ausrottung. Außerdem verspottete er gnadenlos sowohl die High-Church-#Tories als auch jene Dissenter, die scheinheilig „gelegentliche Konformität“ praktizierten. #Satire #Schriftsteller #Bücher #Belletristik #Redefreiheit #Roman #Autor #Religion #Defoe #Zensur
  5. 'Rathäuser' #FotoVorschlag

    Altes Rathaus, Wiesloch

    Die Säule mit der Angabe des Baujahres 1713 diente im 18. Jahrhundert als Pranger. An ihm wurden Verbrecher öffentlich zur Schau gestellt.

    #Wiesloch #AltesRathaus #Pranger

  6. >#Pranger auf dem Bonner Münsterplatz | Objektansicht<

    #Klassismus

    Die rechtskonservativen #Denkfiguren welche wir in der heutigen Zeit zu bestimmten #Menschen & #Menschengruppen als Hetzkampagne, Spott, #Desinformation oder offene Verachtung im Zeichen vollständiger dekontexualisierter #Debattenkultur erleben & erleiden, offenbaren ein #Menschenbild des Anprangerns.

    Hierfür gab es im Mittelalter tatsächliche Vorgehensweisen bei so genannten Ehrenstrafen am Pranger

    share.google/a9WY8rl7nQrUn0oZg

  7. @tagesschau #Realitätsverweigerer gehen genau so vor. Sie suchen nur nach Belegen, die ihre Vorurteile belegen. Wenn sie die nicht finden, konstruieren sie welche.

    Ihre #Laienmeinung ändern sie nicht, weil sie jeden als #Feind betrachten, der mehr Ahnung von der Materie hat als sie. Da sie meist dumm und dämlich sind, haben sie viele "Feinde".

    Aus dem Grund fühlen sie sich verfolgt, an den #Pranger gestelllt und reden von #Hexenjagd, wenn man sie mit ihrer #Amoral und Dummheit konfrontiert.

  8. "#Obdachlosigkeit hat in einer kapitalistischen #Gesellschaft die gleiche Funktion wie der #Pranger im Mittelalter:

    Demütigung als Form der sozialen Kontrolle. Die Regierung erinnert uns daran:

    »Arbeite hart & gehorche deinem Chef, sonst machen wir das mit dir!«"

    nd-aktuell.de/artikel/1179688.

  9. "#Obdachlosigkeit hat in einer kapitalistischen #Gesellschaft die gleiche Funktion wie der #Pranger im Mittelalter:

    Demütigung als Form der sozialen Kontrolle. Die Regierung erinnert uns daran:

    »Arbeite hart & gehorche deinem Chef, sonst machen wir das mit dir!«"

    nd-aktuell.de/artikel/1179688.

  10. #Pranger!!!

    @Curie und @Xu gehen nicht an ihr FaceTime Endgerät