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#potsdamerdenkschrift — Public Fediverse posts

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  1. mein FAZIT aus der Lektüre der „#PotsdamerDenkschrift“: Die Realität unserer globalen Welt hat sich in den vergangenen 20 Jahren derart entwickelt, als ob die #politischen und #wirtschaftlichen #Machthaber die „Potsdamer Denkschrift“ als Leitlinie genommen haben, um in allen Bereichen das genaue Gegenteil zu tun!

  2. Aus der „#PotsdamerDenkschrift“: Unsere #Zuversicht ist nicht ohne Basis. Wir müssen fortfahren, neues #Wissen zu schaffen, das #Lebendigkeit vermehrt erblühen lässt. Wir können uns darauf verlassen, dass diese Kraft in uns wirkt. Denn die #Allverbundenheit, die wir #Liebe nennen können und aus der Lebendigkeit sprießt, ist in uns und in allem Anderen von Grund auf angelegt.

  3. Weiter #PotsdamerDenkschrift: Der Mensch vermag mehr, als ein aggressiver, raffgieriger „Wolf“ zu sein. … #Ko-liberalität ist gefordert zur Erzielung einer optimalen lebendigen #Ko-existenz im Sinne Albert #Schweitzer:s „Ich bin #Leben, das leben will, inmitten von Leben, das leben will!“

  4. Aus der „#PotsdamerDenkschrift“: Ein neues, doch in Wahrheit altbewährtes #Menschenbild wird sichtbar, das im Grunde von #liebenden und #empathischen Menschen ausgeht. Wir sollten uns von den Auswüchsen unserer modernen #Zivilisation nicht in die Irre führen lassen.

  5. Aus der „#PotsdamerDenkschrift“: Ungebremstes #Geldwachstum in einer begrenzten #Welt entkoppelt #wirtschaftliche Prozesse zunehmend von ihrer endlichen #ökologischen und #soziokulturellen Grundlage. Die internationale #Geldmenge kann und muss dringend stabilisiert und dynamisch in #Lebensqualität stärkende und globale Versorgung fördernde Wirtschaftsaktivitäten gelenkt werden.

  6. Aus der „#PotsdamerDenkschrift“: Wenn wir die eskalierenden #Probleme betrachten, welche heute die #Menschheit belasten, so sind sie im überwiegenden Maße eine Folge extremer #Machtballungen und wirtschaftlicher #Ungleichheit, dirigiert und forciert von einem lebensfeindlichen #finanziellen Netzwerk, das, anstatt die Beziehungsgefüge zwischen den Menschen zu Gunsten der Menschen zu stärken, zum unersättlichen Selbstzweck verkommen ist.

  7. Aus der „#PotsdamerDenkschrift“: Diese Kombination spiegelt sich im wesentlichen in der Forderung von ‚#Freiheit und #Demokratie’ wider, doch nur, wenn unter Freiheit verstanden wird: die bestmögliche Entfaltung und Stärkung der Persönlichkeit im Einvernehmen mit den Freiheiten anderer; und unter Demokratie: die engagierte, aktive und verantwortliche Mitwirkung aller an der Gestaltung des #Gemeinwesens, beginnend mit den Orten, in denen wir leben.

  8. #PotsdamerDenkschrift: Die für die Gewährleistung der Möglichkeiten der individuellen und kooperativen #Entwicklung notwendigen immateriellen Grundbedingungen umfassen unter anderem: Politische und soziale Entscheidungsteilhabe auf möglichst Betroffenen-naher Ebene; die umfassende #politische #Mitwirkung aller in ihren Kompetenzen; die Stärkung #lokaler Entscheidungsprozesse; die institutionellen und infrastrukturellen Voraussetzungen emotionaler und geistiger und körperlicher Entwicklung.

  9. Aus der „#PotsdamerDenkschrift“: Nur wenige sprechen heute von der #geistigseelischen #Armut der Menschen in den hoch entwickelten, industrialisierten Ländern, die in der Hetze des Alltags keine Zeit mehr für sich selber finden und durch wachsenden materiellen #Konsum und steigende Sicherheitsvorkehrungen gegen äußere Gefahren ihre geistige Bedürftigkeit verdrängen.

  10. Aus der „#PotsdamerDenkschrift“: Das #Wissen aus kultureller #Diversität, die Fülle unserer ständig wachsenden informativen und kreativen Schätze, und die #Vielfalt von Wirklichkeitszugängen der #Ethnien und #Völker dieser Erde sind zu schützende #Gemeingüter, wenn auch eigener und auf besondere Weise zu wahrender Art.

  11. Aus der „#PotsdamerDenkschrift“: Am #Gemeingut – commons – erhält die Ko-existenz der Menschen miteinander und mit unserer natürlichen #Mitwelt praktische Bedeutung. Gebrauch und Fürsorge müssen eine Einheit am Gemeinschaftsgut bilden. …
    Am Gemeingut lernen Menschen wechselseitiges Beraten statt hierarchischen Diktierens und eine gemeinsame #Verantwortung für das sie umgebende Leben.

  12. Aus der „#PotsdamerDenkschrift“: Die #Kolonialmächte haben historisch die Lebensräume rund um die #Erde für sich in Anspruch genommen. Durch ihr grandioses Scheitern am Gemeinsamen der Erde wurde eine globale #Homogenisierung der Wohlstandsmodelle und Lebensstile, der Denkrichtungen und kulturellen Austauschformen vorbereitet.

  13. Aus der „#PotsdamerDenkschrift“: [zu Ökonomie] Regional, #lokal und nachbarschaftlich muss die kreative Schaffenskraft im vertrauten Umfeld ihre Leben erhaltenden Wirkungen entfalten können, die den Menschen und ihren #Gemeinschaften #Unabhängigkeit, #Stolz und angemessene Lebensformen sichern.
    … Die Einschränkungen liegen nur in den stofflichen Begrenzungen unseres Lebensortes #Erde, der geistig-kulturelle Raum kann mit uns vielfältig wachsen.

  14. Aus der „#PotsdamerDenkschrift“: Die in Wechselwirkung zum bewegten #Lebenskomplex #Erde gewachsenen, über Jahrmilliarden dynamisch angepassten und ‚geprüften’ Organisationsmuster und -formen lebendiger Strukturen und Biokomplexe zeigen uns Zugänge und Umgangsformen, um ein #dezentral-dynamisches, vielzelliges, nämlich organismisches Zusammenwirken lebendiger #Gesamtheit auf der Erde zu organisieren.

  15. Aus der „#PotsdamerDenkschrift“: Unter dem Einfluss eines wirklich neu verbundenen, dezentral-kooperativen Denkens werden sich unsere #ökologischen, #ökonomischen, #kulturellen, #sozialen und auch persönlichen Beziehungen miteinander und mit der komplexen #Geobiosphäre verwandeln und in neuem Handeln äußern, welches dann den bisher stetig steigenden Krisen- und Gefährdungsstrategien unserer modernen Geschichte wirkungsvoll begegnen kann.

  16. Aus der „#PotsdamerDenkschrift“: Damit zeichnet sich eine neue #evolutionäre Ebene ab, in der eine komplexe #Wirklichkeitswahrnehmung das Fundament unseres #Denkens, #Fühlens und #Handelns bildet. So können wir unsere Ziele und Strategien in Muster und Bewegungen angepassten Wirkens verwandeln.

  17. Aus der „#PotsdamerDenkschrift“: Wir müssen lernen, dass wir, wie alles Andere auch, nicht nur Teile dieser wundersamen irdischen #Geobiosphäre sind, sondern untrennbar mit ihr verbundene TeilnehmerInnen und Teilhabende. Dies gilt auch für die #Natur im herkömmlichen Sinne, die wir trennend als unsere #Umwelt bezeichnen und in ihr materialistisch nur noch den Lieferanten von Material und Energie sowie Entsorger für menschgesetzte Zwecke wahrnehmen.

  18. Aus der „#PotsdamerDenkschrift“: Ist die Wandlungsfähigkeit, die Fähigkeit zum kulturell evolutiven Prozess, über die kulturinternen Strukturen fest an ökonomische Systeme gebunden und sind diese hauptsächlich an materielle Ausgangsvoraussetzungen geknüpft, dann kann eine kulturelle Weiterentwicklung nur in den Grenzen der materiellen Welt stattfinden.
    … #Ökonomie muss wieder zum Instrument der #Kultur anstatt Kultur durch Ökonomie zum Instrument der #Ausbeutung der Welt gemacht werden.

  19. #PotsdamerDenkschrift“: Auch die einseitige selektionistische Interpretation der #Evolution (als eine ‚end-of-the-pipe’ Auslese) und die bisherigen Konzeptionen #homogener #Nationalstaaten brechen ohne die #mechanistischen #Grundannahmen in sich zusammen. Die Vernichtung aller anderen Werte durch den Mechanismus der #Märkte, wo (besonders materiell-physische und strukturelle) machtförmige Stärke absoluten Vorrang fordert vor #Entfaltung und #Gerechtigkeit, verliert ihre liberale Legitimation.

  20. Aus der „#PotsdamerDenkschrift“: Die #Quantenphysik – und nicht nur sie – fordert uns vielmehr dazu auf, das #Denken in starren Strukturen grundsätzlich so zu emanzipieren, dass flexible Beziehungen an deren Stelle treten können. In der Folge sollte dies zur Auflockerung und sanften Auflösung monostruktureller, zentralistischer Konstruktionen führen, die bevorzugte Ausdrucksformen des #materialistisch-mechanistischen #Weltbildes sind.

  21. Aus der „#PotsdamerDenkschrift“: Die steigenden #Risiken durch gewalttätige #militärische und strukturelle #Auseinandersetzungen auf sämtlichen sozialen, ökonomischen und räumlichen Ebenen bedrohen tiefgreifend die Handlungs- und Kooperationsfähigkeit menschlicher #Gemeinschaften.

  22. #PotsdamerDenkschrift: Entsprechend befinden sich die modernen #Gesellschaften eigentlich in einem kalten Krieg gegen #Vielfalt und #Wandel, Differenz und Integration, gegen offene #Entfaltung und die #Ausgleichsbewegungen durch Risiken und Chancen hindurch: also gegen alles, was die lebendige #Evolution in der #Natur und mit ihr die Menschen bestimmt, bis hinein in den prä-lebendigen ‚Grund’, der uns und alles #Leben trägt.

  23. #PotsdamerDenkschrift: Die alten Prinzipien #zentralistischer Kontrolle, gewaltsamer Bemächtigung des Anderen, rücksichtslose Zwecksetzungen, welche die klassische #Physik so erfolgreich beim Umgang mit dem ‚Unbelebten’ durch- und umgesetzt hat, prägen das herrschende Bild von dem Menschen und vom homogenen #Nationalstaat ebenso wie die Vorstellungen der #Vernunft und Wahrnehmung der Menschen, das Verhältnis zu den #Künsten und die Forderungen an die #Logik.

  24. #PotsdamerDenkschrift:Die #Machtstrategien, hinter denen ein enges, zentralistisches und zur Homogenisierung der Denkwelten strebendes #Weltbild stand, eskalierten bereits seit dem 15. Jahrhundert in historisch beispielloser Dominanz in der Kolonialisierung nahezu des gesamten bekannten Globus durch die westlich-europäischen Mächte. Dem folgte die einseitige Monopolisierung der geistigen, lebendigen und dinglichen Ressourcen unserer #Erde durch die europäisch geprägten #Machtzentren dieser Erde.

  25. Aus der „#PotsdamerDenkschrift“: Das #materialistisch-deterministische #Weltbild der klassischen #Physik wurde mit seinen starren Vorstellungen und #reduktiven #Denkweisen zum prägenden Paradigma für große Bereiche des westlichen wissenschaftlichen und politisch-strategischen Denkens.

  26. Aus der „#PotsdamerDenkschrift“: … So wird eine grundlegende #Ethik aus den Bedingungen des Menschseins, der „conditio humana“, selbst begründet. Aus unserem Wissen und unseren je neuen Entscheidungen in sich verändernden Umständen entwickeln wir daraus verbindliche Regeln.

  27. Aus der „#PotsdamerDenkschrift“: Hier gilt es, über den #Verstand hinaus und, um seine Unausgeglichenheiten wieder einzufangen, von dem Vermögen der #Vernunft Gebrauch zu machen. Vernunft ist das geistige Organ des Menschen, #Beziehungen komplex, sich selbst einbeziehend, wahrzunehmen und in Beziehungen setzen zu können. Wenn der Verstand der Forderung nach Präzision zu genügen sucht, so geht die Vernunft bewertend von der Forderung nach Relevanz aus.

  28. Aus der „#PotsdamerDenkschrift“: Wo auch die #Wissenschaften uns unsere Abhängigkeiten und Gemeinsamkeiten mit den Bedingungen des Lebensortes #Erde erklären, kann Dankbarkeit für die uns tragenden Möglichkeiten erwachsen und unseren Sinn für das Miteinander ausbilden. Diese Dankbarkeit drückt sich aus in Freude am ‚Lebendig-sein’ im Leben.

  29. Aus der „#PotsdamerDenkschrift“: Wir lassen diese falsche Alternative hinter uns zurück, durchaus auch im Sinne des neuen Zugangs zu einem #Bewusstsein der #Allverbundenheit, den uns die #Naturwissenschaften eröffnen für eine #nicht-dualistische #Weltansicht.

  30. Aus der „#PotsdamerDenkschrift“: Der #Dualismus von #Materie und #Geist ist damit überholt, aber noch nicht überwunden. Die Alternative des 19. Jahrhunderts hieß ‚positivistische Naturerklärung’ oder ‚christlicher Schöpfergott und Weltenherrscher’. In beiden Systemen wurde der #Mensch der #Natur gegenübergestellt, die er sich aus göttlicher Berufung oder aus evolutionärer Überlegenheit untertan machen könne und dürfe.

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