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Der Mann, der Ihr Smartphone erdacht hat
Tippen Sie gerade auf einem Smartphone? Wischen Sie durch ein Menü mit Icons? Nutzen Sie eine Maus? Dann arbeiten Sie mit Ideen, die ein Mann vor über 50 Jahren skizziert hat. Damals noch auf Papier – für einen Computer, den es noch gar nicht gab.
Alan Kay wird 86 – ein Visionär, dessen Ideen unseren Alltag prägen
Am 17. Mai 2026 feiert Alan Curtis Kay seinen 86. Geburtstag. Der US-amerikanische Informatiker gilt als einer der einflussreichsten Vordenker der Computergeschichte – und ist dennoch dem breiten Publikum weit weniger bekannt als seine Ideen. Ein guter Anlass, ihn und sein Werk zu entdecken.
Wer ist Alan Kay?
Alan Curtis Kay wurde am 17. Mai 1940 in Springfield, Massachusetts, geboren als Sohn eines australischen Prothesenbauers und einer US-amerikanischen Musikerin. Diese ungewöhnliche Mischung aus Naturwissenschaft und Kunst sollte sein gesamtes Denken prägen. Kay war nicht nur Informatiker: Im Laufe seines Lebens arbeitete er als professioneller Jazzgitarrist, Komponist, Theatergestalter und klassischer Organist – ein Denker mit Künstlerseele.
Er studierte Mathematik, Molekularbiologie und schließlich Informatik an der University of Utah, wo er mit Ivan Sutherland – dem Pionier der Computergrafik – zusammenarbeitete. 1969 promovierte er mit einer Dissertation über ein von ihm entwickeltes Konzept/System namens FLEX, ein früher Vorläufer dessen, was später als Personal Computer die Welt verändern sollte.[1]
Das Dynabook – das Tablet, das seiner Zeit 40 Jahre voraus war
1968 hatte Kay eine Vision, die ihn nicht mehr losließ: ein flacher, tragbarer Computer, leicht genug für ein Kind, mit dem man lesen, schreiben, rechnen und programmieren konnte. Er nannte es das Dynabook. Gebaut wurde es nie, aber Jahrzehnte später hielt die Welt sein Konzept in Händen: als iPad, als Kindle, als Laptop.
Kay ließ sich dabei von Seymour Papert inspirieren, dem Pionier des Lernens mit Computern am MIT, Massachusetts Institute of Technology. Seine Überzeugung: Computer sollten keine Rechenmaschinen für Experten sein, sondern Werkzeuge des Denkens für alle – besonders für Kinder.[2]
Xerox PARC – die Werkstatt der Zukunft
Ab 1971 arbeitete Kay ein Jahrzehnt lang im legendären Palo Alto Research Center (PARC) [3] des Xerox-Konzerns in Kalifornien. Dort entwickelte er gemeinsam mit Kolleginnen und Kollegen zwei Erfindungen, die die Computerwelt bis heute prägen:
- Smalltalk – eine der ersten objektorientierten Programmiersprachen, die Grundlage für Objective-C, Java, Ruby, Python und viele weitere moderne Sprachen war[4].
- Die grafische Benutzeroberfläche (GUI) – Fenster, Icons, Maus, Menüs. Was Apple mit dem Macintosh 1984 der Welt präsentierte, stammte konzeptionell aus dem PARC. Steve Jobs selbst besuchte das Labor und ließ sich inspirieren.
Kay drehte in dieser Zeit Filme, in denen Kinder mit Computern spielten und eigene Programme schrieben – in einer Ära, in der Computer noch riesige, unzugängliche Maschinen für Spezialisten waren.
Der Turing Award
2003 erhielt Kay den ACM Turing Award – den höchsten Preis der Informatik, oft als „Nobelpreis der Informatik“ bezeichnet. Die Begründung: „… für viele der Ideen, die den heutigen objektorientierten Programmiersprachen zugrunde liegen, für die Leitung des Teams, das Smalltalk entwickelt hat, und für grundlegende Beiträge zum Personal Computing.“
Werke von und über Alan Kay
Wer tiefer in Kays Denken eintauchen möchte, findet in unserem Bestand sowie Fachdatenbanken wie zum Beispiel der „ACM Digital Library“ hervorragendes Material:
Author‘s Profile: Alan Curtis Kay via ACM DLSchriften von Alan Kay
- Kay, Alan (1972): A Personal Computer for Children of All Ages – das ursprüngliche Dynabook-Konzeptpapier (frei online über ACM) https://dl.acm.org/doi/10.1145/800193.1971922
- Kay, Alan Curtis (1968): FLEX – a flexible extendable language (über TIB-Portal und vor Ort)
- Goldberg, A., & Kay, A. (1977): Methods for teaching the programming language Smalltalk. In Teaching Smalltalk (Issue 1). XEROX Palo Alto Research Center (über TIB-Portal und vor Ort)
- Kay, Alan (1993): The Early History of Smalltalk – Kays persönliche Rückschau auf die Entstehung von Smalltalk (frei online über ACM) https://dl.acm.org/doi/10.1145/154766.155364
- Kay, A. (2002). The Computer Revolution Hasn’t Happened Yet. In: Herczeg, M., Prinz, W., Oberquelle, H. (eds) Mensch & Computer 2002. Berichte des German Chapter of the ACM, vol 56. Vieweg+Teubner Verlag. https://doi.org/10.1007/978-3-322-89884-5_3
Unterschiedliche Medien über Kay und seine Epoche (Bibliotheksbestand)
- Kay, A. (2017). The HLF Portraits: Alan Kay. In The HLF Portraits. Heidelberg Laureate Forum Foundation. https://doi.org/10.5446/40194
- Goldberg, Adele / Robson, David: Smalltalk-80: The Language and Its Implementation (1983) – Das Standardwerk zur von Kay mitentwickelten Sprache. ISBN 978-0201113716 (über TIB-Portal)
- Shasha, Dennis / Lazere, Cathy: Out of Their Minds: The Lives and Discoveries of 15 Great Computer Scientists (1995) – enthält ein eigenes Kapitel über Kay. Corr. 2. printing. Copernicus. ISBN 0387979921 (über TIB Portal)
„Die Computer-Revolution hat noch nicht begonnen
Was bleibt von Alan Kay? Eine scheinbar paradoxe Aussage: 1997 erklärte er, die Computer-Revolution habe noch gar nicht stattgefunden – und steht bis heute zu dieser Einschätzung. Für Kay sind Computer noch immer zu sehr Werkzeuge der Routine und zu wenig Instrumente des tiefen Denkens. Seine Vision war stets eine andere: Computer, die Menschen helfen, Ideen zu entwickeln, die Welt wirklich zu verstehen und Probleme grundlegend neu zu durchdenken.
In Zeiten Künstlicher Intelligenz, in denen Maschinen immer mehr Aufgaben übernehmen, klingt Kays Frage aktueller denn je: Nutzen wir Technologie wirklich, um klüger zu werden – oder nur, um schneller zu sein? Am 17. Mai feiert er seinen 86. Geburtstag. Ein guter Anlass, sein Denken (wieder) zu entdecken – in unserer Bibliothek und online.
Weitere Quellen & Nachweise
- Wikipedia DE: Alan Kay (Biografie, Werke, Auszeichnungen) – https://de.wikipedia.org/wiki/Alan_Kay
- Heise Online: Porträt zum 80. Geburtstag (Mai 2020) – https://www.heise.de/news/Der-Mann-der-Visionen-hatte-Zum-80-Geburtstag-von-Alan-Kay-4722700.html
- HNF Blog: „Alan Kay – der Visionär“ – https://blog.hnf.de/alan-kay-der-visionaer/
- ACM Turing Award 2003: offizielle Begründung – https://amturing.acm.org/award_winners/kay_3972189.cfm
- Computer History Museum: Alan Kay – https://computerhistory.org/profile/alan-kay/
- Friedewald, M. (2003) Ein Computer für Kinder jeden Alters: Alan Kay und die Ursprünge grafischer Benutzungsoberflächen. i-com, Vol. 2 (Issue 2), pp. 38-42.
[1] https://de.wikipedia.org/wiki/Alan_Kay
[2] https://de.wikipedia.org/wiki/Dynabook
[3] https://de.wikipedia.org/wiki/Xerox_PARC
[4] https://de.wikipedia.org/wiki/Smalltalk_(Programmiersprache)
#ComputerScientist #PersonalComputer #Dynabook #ACMTuringAward #ACMDigitalLibrary #LizenzCCBY40INT #Informatik #ComputerScience #Informatiker -
Der Mann, der Ihr Smartphone erdacht hat
Tippen Sie gerade auf einem Smartphone? Wischen Sie durch ein Menü mit Icons? Nutzen Sie eine Maus? Dann arbeiten Sie mit Ideen, die ein Mann vor über 50 Jahren skizziert hat. Damals noch auf Papier – für einen Computer, den es noch gar nicht gab.
Alan Kay wird 86 – ein Visionär, dessen Ideen unseren Alltag prägen
Am 17. Mai 2026 feiert Alan Curtis Kay seinen 86. Geburtstag. Der US-amerikanische Informatiker gilt als einer der einflussreichsten Vordenker der Computergeschichte – und ist dennoch dem breiten Publikum weit weniger bekannt als seine Ideen. Ein guter Anlass, ihn und sein Werk zu entdecken.
Wer ist Alan Kay?
Alan Curtis Kay wurde am 17. Mai 1940 in Springfield, Massachusetts, geboren als Sohn eines australischen Prothesenbauers und einer US-amerikanischen Musikerin. Diese ungewöhnliche Mischung aus Naturwissenschaft und Kunst sollte sein gesamtes Denken prägen. Kay war nicht nur Informatiker: Im Laufe seines Lebens arbeitete er als professioneller Jazzgitarrist, Komponist, Theatergestalter und klassischer Organist – ein Denker mit Künstlerseele.
Er studierte Mathematik, Molekularbiologie und schließlich Informatik an der University of Utah, wo er mit Ivan Sutherland – dem Pionier der Computergrafik – zusammenarbeitete. 1969 promovierte er mit einer Dissertation über ein von ihm entwickeltes Konzept/System namens FLEX, ein früher Vorläufer dessen, was später als Personal Computer die Welt verändern sollte.[1]
Das Dynabook – das Tablet, das seiner Zeit 40 Jahre voraus war
1968 hatte Kay eine Vision, die ihn nicht mehr losließ: ein flacher, tragbarer Computer, leicht genug für ein Kind, mit dem man lesen, schreiben, rechnen und programmieren konnte. Er nannte es das Dynabook. Gebaut wurde es nie, aber Jahrzehnte später hielt die Welt sein Konzept in Händen: als iPad, als Kindle, als Laptop.
Kay ließ sich dabei von Seymour Papert inspirieren, dem Pionier des Lernens mit Computern am MIT, Massachusetts Institute of Technology. Seine Überzeugung: Computer sollten keine Rechenmaschinen für Experten sein, sondern Werkzeuge des Denkens für alle – besonders für Kinder.[2]
Xerox PARC – die Werkstatt der Zukunft
Ab 1971 arbeitete Kay ein Jahrzehnt lang im legendären Palo Alto Research Center (PARC) [3] des Xerox-Konzerns in Kalifornien. Dort entwickelte er gemeinsam mit Kolleginnen und Kollegen zwei Erfindungen, die die Computerwelt bis heute prägen:
- Smalltalk – eine der ersten objektorientierten Programmiersprachen, die Grundlage für Objective-C, Java, Ruby, Python und viele weitere moderne Sprachen war[4].
- Die grafische Benutzeroberfläche (GUI) – Fenster, Icons, Maus, Menüs. Was Apple mit dem Macintosh 1984 der Welt präsentierte, stammte konzeptionell aus dem PARC. Steve Jobs selbst besuchte das Labor und ließ sich inspirieren.
Kay drehte in dieser Zeit Filme, in denen Kinder mit Computern spielten und eigene Programme schrieben – in einer Ära, in der Computer noch riesige, unzugängliche Maschinen für Spezialisten waren.
Der Turing Award
2003 erhielt Kay den ACM Turing Award – den höchsten Preis der Informatik, oft als „Nobelpreis der Informatik“ bezeichnet. Die Begründung: „… für viele der Ideen, die den heutigen objektorientierten Programmiersprachen zugrunde liegen, für die Leitung des Teams, das Smalltalk entwickelt hat, und für grundlegende Beiträge zum Personal Computing.“
Werke von und über Alan Kay
Wer tiefer in Kays Denken eintauchen möchte, findet in unserem Bestand sowie Fachdatenbanken wie zum Beispiel der „ACM Digital Library“ hervorragendes Material:
Author‘s Profile: Alan Curtis Kay via ACM DLSchriften von Alan Kay
- Kay, Alan (1972): A Personal Computer for Children of All Ages – das ursprüngliche Dynabook-Konzeptpapier (frei online über ACM) https://dl.acm.org/doi/10.1145/800193.1971922
- Kay, Alan Curtis (1968): FLEX – a flexible extendable language (über TIB-Portal und vor Ort)
- Goldberg, A., & Kay, A. (1977): Methods for teaching the programming language Smalltalk. In Teaching Smalltalk (Issue 1). XEROX Palo Alto Research Center (über TIB-Portal und vor Ort)
- Kay, Alan (1993): The Early History of Smalltalk – Kays persönliche Rückschau auf die Entstehung von Smalltalk (frei online über ACM) https://dl.acm.org/doi/10.1145/154766.155364
- Kay, A. (2002). The Computer Revolution Hasn’t Happened Yet. In: Herczeg, M., Prinz, W., Oberquelle, H. (eds) Mensch & Computer 2002. Berichte des German Chapter of the ACM, vol 56. Vieweg+Teubner Verlag. https://doi.org/10.1007/978-3-322-89884-5_3
Unterschiedliche Medien über Kay und seine Epoche (Bibliotheksbestand)
- Kay, A. (2017). The HLF Portraits: Alan Kay. In The HLF Portraits. Heidelberg Laureate Forum Foundation. https://doi.org/10.5446/40194
- Goldberg, Adele / Robson, David: Smalltalk-80: The Language and Its Implementation (1983) – Das Standardwerk zur von Kay mitentwickelten Sprache. ISBN 978-0201113716 (über TIB-Portal)
- Shasha, Dennis / Lazere, Cathy: Out of Their Minds: The Lives and Discoveries of 15 Great Computer Scientists (1995) – enthält ein eigenes Kapitel über Kay. Corr. 2. printing. Copernicus. ISBN 0387979921 (über TIB Portal)
„Die Computer-Revolution hat noch nicht begonnen
Was bleibt von Alan Kay? Eine scheinbar paradoxe Aussage: 1997 erklärte er, die Computer-Revolution habe noch gar nicht stattgefunden – und steht bis heute zu dieser Einschätzung. Für Kay sind Computer noch immer zu sehr Werkzeuge der Routine und zu wenig Instrumente des tiefen Denkens. Seine Vision war stets eine andere: Computer, die Menschen helfen, Ideen zu entwickeln, die Welt wirklich zu verstehen und Probleme grundlegend neu zu durchdenken.
In Zeiten Künstlicher Intelligenz, in denen Maschinen immer mehr Aufgaben übernehmen, klingt Kays Frage aktueller denn je: Nutzen wir Technologie wirklich, um klüger zu werden – oder nur, um schneller zu sein? Am 17. Mai feiert er seinen 86. Geburtstag. Ein guter Anlass, sein Denken (wieder) zu entdecken – in unserer Bibliothek und online.
Weitere Quellen & Nachweise
- Wikipedia DE: Alan Kay (Biografie, Werke, Auszeichnungen) – https://de.wikipedia.org/wiki/Alan_Kay
- Heise Online: Porträt zum 80. Geburtstag (Mai 2020) – https://www.heise.de/news/Der-Mann-der-Visionen-hatte-Zum-80-Geburtstag-von-Alan-Kay-4722700.html
- HNF Blog: „Alan Kay – der Visionär“ – https://blog.hnf.de/alan-kay-der-visionaer/
- ACM Turing Award 2003: offizielle Begründung – https://amturing.acm.org/award_winners/kay_3972189.cfm
- Computer History Museum: Alan Kay – https://computerhistory.org/profile/alan-kay/
- Friedewald, M. (2003) Ein Computer für Kinder jeden Alters: Alan Kay und die Ursprünge grafischer Benutzungsoberflächen. i-com, Vol. 2 (Issue 2), pp. 38-42.
[1] https://de.wikipedia.org/wiki/Alan_Kay
[2] https://de.wikipedia.org/wiki/Dynabook
[3] https://de.wikipedia.org/wiki/Xerox_PARC
[4] https://de.wikipedia.org/wiki/Smalltalk_(Programmiersprache)
#PersonalComputer #Dynabook #ACMTuringAward #ACMDigitalLibrary #LizenzCCBY40INT #Informatik #ComputerScience #Informatiker #ComputerScientist -
Der Mann, der Ihr Smartphone erdacht hat
Tippen Sie gerade auf einem Smartphone? Wischen Sie durch ein Menü mit Icons? Nutzen Sie eine Maus? Dann arbeiten Sie mit Ideen, die ein Mann vor über 50 Jahren skizziert hat. Damals noch auf Papier – für einen Computer, den es noch gar nicht gab.
Alan Kay wird 86 – ein Visionär, dessen Ideen unseren Alltag prägen
Am 17. Mai 2026 feiert Alan Curtis Kay seinen 86. Geburtstag. Der US-amerikanische Informatiker gilt als einer der einflussreichsten Vordenker der Computergeschichte – und ist dennoch dem breiten Publikum weit weniger bekannt als seine Ideen. Ein guter Anlass, ihn und sein Werk zu entdecken.
Wer ist Alan Kay?
Alan Curtis Kay wurde am 17. Mai 1940 in Springfield, Massachusetts, geboren als Sohn eines australischen Prothesenbauers und einer US-amerikanischen Musikerin. Diese ungewöhnliche Mischung aus Naturwissenschaft und Kunst sollte sein gesamtes Denken prägen. Kay war nicht nur Informatiker: Im Laufe seines Lebens arbeitete er als professioneller Jazzgitarrist, Komponist, Theatergestalter und klassischer Organist – ein Denker mit Künstlerseele.
Er studierte Mathematik, Molekularbiologie und schließlich Informatik an der University of Utah, wo er mit Ivan Sutherland – dem Pionier der Computergrafik – zusammenarbeitete. 1969 promovierte er mit einer Dissertation über ein von ihm entwickeltes Konzept/System namens FLEX, ein früher Vorläufer dessen, was später als Personal Computer die Welt verändern sollte.[1]
Das Dynabook – das Tablet, das seiner Zeit 40 Jahre voraus war
1968 hatte Kay eine Vision, die ihn nicht mehr losließ: ein flacher, tragbarer Computer, leicht genug für ein Kind, mit dem man lesen, schreiben, rechnen und programmieren konnte. Er nannte es das Dynabook. Gebaut wurde es nie, aber Jahrzehnte später hielt die Welt sein Konzept in Händen: als iPad, als Kindle, als Laptop.
Kay ließ sich dabei von Seymour Papert inspirieren, dem Pionier des Lernens mit Computern am MIT, Massachusetts Institute of Technology. Seine Überzeugung: Computer sollten keine Rechenmaschinen für Experten sein, sondern Werkzeuge des Denkens für alle – besonders für Kinder.[2]
Xerox PARC – die Werkstatt der Zukunft
Ab 1971 arbeitete Kay ein Jahrzehnt lang im legendären Palo Alto Research Center (PARC) [3] des Xerox-Konzerns in Kalifornien. Dort entwickelte er gemeinsam mit Kolleginnen und Kollegen zwei Erfindungen, die die Computerwelt bis heute prägen:
- Smalltalk – eine der ersten objektorientierten Programmiersprachen, die Grundlage für Objective-C, Java, Ruby, Python und viele weitere moderne Sprachen war[4].
- Die grafische Benutzeroberfläche (GUI) – Fenster, Icons, Maus, Menüs. Was Apple mit dem Macintosh 1984 der Welt präsentierte, stammte konzeptionell aus dem PARC. Steve Jobs selbst besuchte das Labor und ließ sich inspirieren.
Kay drehte in dieser Zeit Filme, in denen Kinder mit Computern spielten und eigene Programme schrieben – in einer Ära, in der Computer noch riesige, unzugängliche Maschinen für Spezialisten waren.
Der Turing Award
2003 erhielt Kay den ACM Turing Award – den höchsten Preis der Informatik, oft als „Nobelpreis der Informatik“ bezeichnet. Die Begründung: „… für viele der Ideen, die den heutigen objektorientierten Programmiersprachen zugrunde liegen, für die Leitung des Teams, das Smalltalk entwickelt hat, und für grundlegende Beiträge zum Personal Computing.“
Werke von und über Alan Kay
Wer tiefer in Kays Denken eintauchen möchte, findet in unserem Bestand sowie Fachdatenbanken wie zum Beispiel der „ACM Digital Library“ hervorragendes Material:
Author‘s Profile: Alan Curtis Kay via ACM DLSchriften von Alan Kay
- Kay, Alan (1972): A Personal Computer for Children of All Ages – das ursprüngliche Dynabook-Konzeptpapier (frei online über ACM) https://dl.acm.org/doi/10.1145/800193.1971922
- Kay, Alan Curtis (1968): FLEX – a flexible extendable language (über TIB-Portal und vor Ort)
- Goldberg, A., & Kay, A. (1977): Methods for teaching the programming language Smalltalk. In Teaching Smalltalk (Issue 1). XEROX Palo Alto Research Center (über TIB-Portal und vor Ort)
- Kay, Alan (1993): The Early History of Smalltalk – Kays persönliche Rückschau auf die Entstehung von Smalltalk (frei online über ACM) https://dl.acm.org/doi/10.1145/154766.155364
- Kay, A. (2002). The Computer Revolution Hasn’t Happened Yet. In: Herczeg, M., Prinz, W., Oberquelle, H. (eds) Mensch & Computer 2002. Berichte des German Chapter of the ACM, vol 56. Vieweg+Teubner Verlag. https://doi.org/10.1007/978-3-322-89884-5_3
Unterschiedliche Medien über Kay und seine Epoche (Bibliotheksbestand)
- Kay, A. (2017). The HLF Portraits: Alan Kay. In The HLF Portraits. Heidelberg Laureate Forum Foundation. https://doi.org/10.5446/40194
- Goldberg, Adele / Robson, David: Smalltalk-80: The Language and Its Implementation (1983) – Das Standardwerk zur von Kay mitentwickelten Sprache. ISBN 978-0201113716 (über TIB-Portal)
- Shasha, Dennis / Lazere, Cathy: Out of Their Minds: The Lives and Discoveries of 15 Great Computer Scientists (1995) – enthält ein eigenes Kapitel über Kay. Corr. 2. printing. Copernicus. ISBN 0387979921 (über TIB Portal)
„Die Computer-Revolution hat noch nicht begonnen
Was bleibt von Alan Kay? Eine scheinbar paradoxe Aussage: 1997 erklärte er, die Computer-Revolution habe noch gar nicht stattgefunden – und steht bis heute zu dieser Einschätzung. Für Kay sind Computer noch immer zu sehr Werkzeuge der Routine und zu wenig Instrumente des tiefen Denkens. Seine Vision war stets eine andere: Computer, die Menschen helfen, Ideen zu entwickeln, die Welt wirklich zu verstehen und Probleme grundlegend neu zu durchdenken.
In Zeiten Künstlicher Intelligenz, in denen Maschinen immer mehr Aufgaben übernehmen, klingt Kays Frage aktueller denn je: Nutzen wir Technologie wirklich, um klüger zu werden – oder nur, um schneller zu sein? Am 17. Mai feiert er seinen 86. Geburtstag. Ein guter Anlass, sein Denken (wieder) zu entdecken – in unserer Bibliothek und online.
Weitere Quellen & Nachweise
- Wikipedia DE: Alan Kay (Biografie, Werke, Auszeichnungen) – https://de.wikipedia.org/wiki/Alan_Kay
- Heise Online: Porträt zum 80. Geburtstag (Mai 2020) – https://www.heise.de/news/Der-Mann-der-Visionen-hatte-Zum-80-Geburtstag-von-Alan-Kay-4722700.html
- HNF Blog: „Alan Kay – der Visionär“ – https://blog.hnf.de/alan-kay-der-visionaer/
- ACM Turing Award 2003: offizielle Begründung – https://amturing.acm.org/award_winners/kay_3972189.cfm
- Computer History Museum: Alan Kay – https://computerhistory.org/profile/alan-kay/
- Friedewald, M. (2003) Ein Computer für Kinder jeden Alters: Alan Kay und die Ursprünge grafischer Benutzungsoberflächen. i-com, Vol. 2 (Issue 2), pp. 38-42.
[1] https://de.wikipedia.org/wiki/Alan_Kay
[2] https://de.wikipedia.org/wiki/Dynabook
[3] https://de.wikipedia.org/wiki/Xerox_PARC
[4] https://de.wikipedia.org/wiki/Smalltalk_(Programmiersprache)
#ACMTuringAward #ACMDigitalLibrary #LizenzCCBY40INT #Informatik #ComputerScience #Informatiker #ComputerScientist #PersonalComputer #Dynabook -
Der Mann, der Ihr Smartphone erdacht hat
Tippen Sie gerade auf einem Smartphone? Wischen Sie durch ein Menü mit Icons? Nutzen Sie eine Maus? Dann arbeiten Sie mit Ideen, die ein Mann vor über 50 Jahren skizziert hat. Damals noch auf Papier – für einen Computer, den es noch gar nicht gab.
Alan Kay wird 86 – ein Visionär, dessen Ideen unseren Alltag prägen
Am 17. Mai 2026 feiert Alan Curtis Kay seinen 86. Geburtstag. Der US-amerikanische Informatiker gilt als einer der einflussreichsten Vordenker der Computergeschichte – und ist dennoch dem breiten Publikum weit weniger bekannt als seine Ideen. Ein guter Anlass, ihn und sein Werk zu entdecken.
Wer ist Alan Kay?
Alan Curtis Kay wurde am 17. Mai 1940 in Springfield, Massachusetts, geboren als Sohn eines australischen Prothesenbauers und einer US-amerikanischen Musikerin. Diese ungewöhnliche Mischung aus Naturwissenschaft und Kunst sollte sein gesamtes Denken prägen. Kay war nicht nur Informatiker: Im Laufe seines Lebens arbeitete er als professioneller Jazzgitarrist, Komponist, Theatergestalter und klassischer Organist – ein Denker mit Künstlerseele.
Er studierte Mathematik, Molekularbiologie und schließlich Informatik an der University of Utah, wo er mit Ivan Sutherland – dem Pionier der Computergrafik – zusammenarbeitete. 1969 promovierte er mit einer Dissertation über ein von ihm entwickeltes Konzept/System namens FLEX, ein früher Vorläufer dessen, was später als Personal Computer die Welt verändern sollte.[1]
Das Dynabook – das Tablet, das seiner Zeit 40 Jahre voraus war
1968 hatte Kay eine Vision, die ihn nicht mehr losließ: ein flacher, tragbarer Computer, leicht genug für ein Kind, mit dem man lesen, schreiben, rechnen und programmieren konnte. Er nannte es das Dynabook. Gebaut wurde es nie, aber Jahrzehnte später hielt die Welt sein Konzept in Händen: als iPad, als Kindle, als Laptop.
Kay ließ sich dabei von Seymour Papert inspirieren, dem Pionier des Lernens mit Computern am MIT, Massachusetts Institute of Technology. Seine Überzeugung: Computer sollten keine Rechenmaschinen für Experten sein, sondern Werkzeuge des Denkens für alle – besonders für Kinder.[2]
Xerox PARC – die Werkstatt der Zukunft
Ab 1971 arbeitete Kay ein Jahrzehnt lang im legendären Palo Alto Research Center (PARC) [3] des Xerox-Konzerns in Kalifornien. Dort entwickelte er gemeinsam mit Kolleginnen und Kollegen zwei Erfindungen, die die Computerwelt bis heute prägen:
- Smalltalk – eine der ersten objektorientierten Programmiersprachen, die Grundlage für Objective-C, Java, Ruby, Python und viele weitere moderne Sprachen war[4].
- Die grafische Benutzeroberfläche (GUI) – Fenster, Icons, Maus, Menüs. Was Apple mit dem Macintosh 1984 der Welt präsentierte, stammte konzeptionell aus dem PARC. Steve Jobs selbst besuchte das Labor und ließ sich inspirieren.
Kay drehte in dieser Zeit Filme, in denen Kinder mit Computern spielten und eigene Programme schrieben – in einer Ära, in der Computer noch riesige, unzugängliche Maschinen für Spezialisten waren.
Der Turing Award
2003 erhielt Kay den ACM Turing Award – den höchsten Preis der Informatik, oft als „Nobelpreis der Informatik“ bezeichnet. Die Begründung: „… für viele der Ideen, die den heutigen objektorientierten Programmiersprachen zugrunde liegen, für die Leitung des Teams, das Smalltalk entwickelt hat, und für grundlegende Beiträge zum Personal Computing.“
Werke von und über Alan Kay
Wer tiefer in Kays Denken eintauchen möchte, findet in unserem Bestand sowie Fachdatenbanken wie zum Beispiel der „ACM Digital Library“ hervorragendes Material:
Author‘s Profile: Alan Curtis Kay via ACM DLSchriften von Alan Kay
- Kay, Alan (1972): A Personal Computer for Children of All Ages – das ursprüngliche Dynabook-Konzeptpapier (frei online über ACM) https://dl.acm.org/doi/10.1145/800193.1971922
- Kay, Alan Curtis (1968): FLEX – a flexible extendable language (über TIB-Portal und vor Ort)
- Goldberg, A., & Kay, A. (1977): Methods for teaching the programming language Smalltalk. In Teaching Smalltalk (Issue 1). XEROX Palo Alto Research Center (über TIB-Portal und vor Ort)
- Kay, Alan (1993): The Early History of Smalltalk – Kays persönliche Rückschau auf die Entstehung von Smalltalk (frei online über ACM) https://dl.acm.org/doi/10.1145/154766.155364
- Kay, A. (2002). The Computer Revolution Hasn’t Happened Yet. In: Herczeg, M., Prinz, W., Oberquelle, H. (eds) Mensch & Computer 2002. Berichte des German Chapter of the ACM, vol 56. Vieweg+Teubner Verlag. https://doi.org/10.1007/978-3-322-89884-5_3
Unterschiedliche Medien über Kay und seine Epoche (Bibliotheksbestand)
- Kay, A. (2017). The HLF Portraits: Alan Kay. In The HLF Portraits. Heidelberg Laureate Forum Foundation. https://doi.org/10.5446/40194
- Goldberg, Adele / Robson, David: Smalltalk-80: The Language and Its Implementation (1983) – Das Standardwerk zur von Kay mitentwickelten Sprache. ISBN 978-0201113716 (über TIB-Portal)
- Shasha, Dennis / Lazere, Cathy: Out of Their Minds: The Lives and Discoveries of 15 Great Computer Scientists (1995) – enthält ein eigenes Kapitel über Kay. Corr. 2. printing. Copernicus. ISBN 0387979921 (über TIB Portal)
„Die Computer-Revolution hat noch nicht begonnen
Was bleibt von Alan Kay? Eine scheinbar paradoxe Aussage: 1997 erklärte er, die Computer-Revolution habe noch gar nicht stattgefunden – und steht bis heute zu dieser Einschätzung. Für Kay sind Computer noch immer zu sehr Werkzeuge der Routine und zu wenig Instrumente des tiefen Denkens. Seine Vision war stets eine andere: Computer, die Menschen helfen, Ideen zu entwickeln, die Welt wirklich zu verstehen und Probleme grundlegend neu zu durchdenken.
In Zeiten Künstlicher Intelligenz, in denen Maschinen immer mehr Aufgaben übernehmen, klingt Kays Frage aktueller denn je: Nutzen wir Technologie wirklich, um klüger zu werden – oder nur, um schneller zu sein? Am 17. Mai feiert er seinen 86. Geburtstag. Ein guter Anlass, sein Denken (wieder) zu entdecken – in unserer Bibliothek und online.
Weitere Quellen & Nachweise
- Wikipedia DE: Alan Kay (Biografie, Werke, Auszeichnungen) – https://de.wikipedia.org/wiki/Alan_Kay
- Heise Online: Porträt zum 80. Geburtstag (Mai 2020) – https://www.heise.de/news/Der-Mann-der-Visionen-hatte-Zum-80-Geburtstag-von-Alan-Kay-4722700.html
- HNF Blog: „Alan Kay – der Visionär“ – https://blog.hnf.de/alan-kay-der-visionaer/
- ACM Turing Award 2003: offizielle Begründung – https://amturing.acm.org/award_winners/kay_3972189.cfm
- Computer History Museum: Alan Kay – https://computerhistory.org/profile/alan-kay/
- Friedewald, M. (2003) Ein Computer für Kinder jeden Alters: Alan Kay und die Ursprünge grafischer Benutzungsoberflächen. i-com, Vol. 2 (Issue 2), pp. 38-42.
[1] https://de.wikipedia.org/wiki/Alan_Kay
[2] https://de.wikipedia.org/wiki/Dynabook
[3] https://de.wikipedia.org/wiki/Xerox_PARC
[4] https://de.wikipedia.org/wiki/Smalltalk_(Programmiersprache)
#ComputerScientist #PersonalComputer #Dynabook #ACMTuringAward #ACMDigitalLibrary #LizenzCCBY40INT #Informatik #ComputerScience #Informatiker -
Der Mann, der Ihr Smartphone erdacht hat
Tippen Sie gerade auf einem Smartphone? Wischen Sie durch ein Menü mit Icons? Nutzen Sie eine Maus? Dann arbeiten Sie mit Ideen, die ein Mann vor über 50 Jahren skizziert hat. Damals noch auf Papier – für einen Computer, den es noch gar nicht gab.
Alan Kay wird 86 – ein Visionär, dessen Ideen unseren Alltag prägen
Am 17. Mai 2026 feiert Alan Curtis Kay seinen 86. Geburtstag. Der US-amerikanische Informatiker gilt als einer der einflussreichsten Vordenker der Computergeschichte – und ist dennoch dem breiten Publikum weit weniger bekannt als seine Ideen. Ein guter Anlass, ihn und sein Werk zu entdecken.
Wer ist Alan Kay?
Alan Curtis Kay wurde am 17. Mai 1940 in Springfield, Massachusetts, geboren als Sohn eines australischen Prothesenbauers und einer US-amerikanischen Musikerin. Diese ungewöhnliche Mischung aus Naturwissenschaft und Kunst sollte sein gesamtes Denken prägen. Kay war nicht nur Informatiker: Im Laufe seines Lebens arbeitete er als professioneller Jazzgitarrist, Komponist, Theatergestalter und klassischer Organist – ein Denker mit Künstlerseele.
Er studierte Mathematik, Molekularbiologie und schließlich Informatik an der University of Utah, wo er mit Ivan Sutherland – dem Pionier der Computergrafik – zusammenarbeitete. 1969 promovierte er mit einer Dissertation über ein von ihm entwickeltes Konzept/System namens FLEX, ein früher Vorläufer dessen, was später als Personal Computer die Welt verändern sollte.[1]
Das Dynabook – das Tablet, das seiner Zeit 40 Jahre voraus war
1968 hatte Kay eine Vision, die ihn nicht mehr losließ: ein flacher, tragbarer Computer, leicht genug für ein Kind, mit dem man lesen, schreiben, rechnen und programmieren konnte. Er nannte es das Dynabook. Gebaut wurde es nie, aber Jahrzehnte später hielt die Welt sein Konzept in Händen: als iPad, als Kindle, als Laptop.
Kay ließ sich dabei von Seymour Papert inspirieren, dem Pionier des Lernens mit Computern am MIT, Massachusetts Institute of Technology. Seine Überzeugung: Computer sollten keine Rechenmaschinen für Experten sein, sondern Werkzeuge des Denkens für alle – besonders für Kinder.[2]
Xerox PARC – die Werkstatt der Zukunft
Ab 1971 arbeitete Kay ein Jahrzehnt lang im legendären Palo Alto Research Center (PARC) [3] des Xerox-Konzerns in Kalifornien. Dort entwickelte er gemeinsam mit Kolleginnen und Kollegen zwei Erfindungen, die die Computerwelt bis heute prägen:
- Smalltalk – eine der ersten objektorientierten Programmiersprachen, die Grundlage für Objective-C, Java, Ruby, Python und viele weitere moderne Sprachen war[4].
- Die grafische Benutzeroberfläche (GUI) – Fenster, Icons, Maus, Menüs. Was Apple mit dem Macintosh 1984 der Welt präsentierte, stammte konzeptionell aus dem PARC. Steve Jobs selbst besuchte das Labor und ließ sich inspirieren.
Kay drehte in dieser Zeit Filme, in denen Kinder mit Computern spielten und eigene Programme schrieben – in einer Ära, in der Computer noch riesige, unzugängliche Maschinen für Spezialisten waren.
Der Turing Award
2003 erhielt Kay den ACM Turing Award – den höchsten Preis der Informatik, oft als „Nobelpreis der Informatik“ bezeichnet. Die Begründung: „… für viele der Ideen, die den heutigen objektorientierten Programmiersprachen zugrunde liegen, für die Leitung des Teams, das Smalltalk entwickelt hat, und für grundlegende Beiträge zum Personal Computing.“
Werke von und über Alan Kay
Wer tiefer in Kays Denken eintauchen möchte, findet in unserem Bestand sowie Fachdatenbanken wie zum Beispiel der „ACM Digital Library“ hervorragendes Material:
Author‘s Profile: Alan Curtis Kay via ACM DLSchriften von Alan Kay
- Kay, Alan (1972): A Personal Computer for Children of All Ages – das ursprüngliche Dynabook-Konzeptpapier (frei online über ACM) https://dl.acm.org/doi/10.1145/800193.1971922
- Kay, Alan Curtis (1968): FLEX – a flexible extendable language (über TIB-Portal und vor Ort)
- Goldberg, A., & Kay, A. (1977): Methods for teaching the programming language Smalltalk. In Teaching Smalltalk (Issue 1). XEROX Palo Alto Research Center (über TIB-Portal und vor Ort)
- Kay, Alan (1993): The Early History of Smalltalk – Kays persönliche Rückschau auf die Entstehung von Smalltalk (frei online über ACM) https://dl.acm.org/doi/10.1145/154766.155364
- Kay, A. (2002). The Computer Revolution Hasn’t Happened Yet. In: Herczeg, M., Prinz, W., Oberquelle, H. (eds) Mensch & Computer 2002. Berichte des German Chapter of the ACM, vol 56. Vieweg+Teubner Verlag. https://doi.org/10.1007/978-3-322-89884-5_3
Unterschiedliche Medien über Kay und seine Epoche (Bibliotheksbestand)
- Kay, A. (2017). The HLF Portraits: Alan Kay. In The HLF Portraits. Heidelberg Laureate Forum Foundation. https://doi.org/10.5446/40194
- Goldberg, Adele / Robson, David: Smalltalk-80: The Language and Its Implementation (1983) – Das Standardwerk zur von Kay mitentwickelten Sprache. ISBN 978-0201113716 (über TIB-Portal)
- Shasha, Dennis / Lazere, Cathy: Out of Their Minds: The Lives and Discoveries of 15 Great Computer Scientists (1995) – enthält ein eigenes Kapitel über Kay. Corr. 2. printing. Copernicus. ISBN 0387979921 (über TIB Portal)
„Die Computer-Revolution hat noch nicht begonnen
Was bleibt von Alan Kay? Eine scheinbar paradoxe Aussage: 1997 erklärte er, die Computer-Revolution habe noch gar nicht stattgefunden – und steht bis heute zu dieser Einschätzung. Für Kay sind Computer noch immer zu sehr Werkzeuge der Routine und zu wenig Instrumente des tiefen Denkens. Seine Vision war stets eine andere: Computer, die Menschen helfen, Ideen zu entwickeln, die Welt wirklich zu verstehen und Probleme grundlegend neu zu durchdenken.
In Zeiten Künstlicher Intelligenz, in denen Maschinen immer mehr Aufgaben übernehmen, klingt Kays Frage aktueller denn je: Nutzen wir Technologie wirklich, um klüger zu werden – oder nur, um schneller zu sein? Am 17. Mai feiert er seinen 86. Geburtstag. Ein guter Anlass, sein Denken (wieder) zu entdecken – in unserer Bibliothek und online.
Weitere Quellen & Nachweise
- Wikipedia DE: Alan Kay (Biografie, Werke, Auszeichnungen) – https://de.wikipedia.org/wiki/Alan_Kay
- Heise Online: Porträt zum 80. Geburtstag (Mai 2020) – https://www.heise.de/news/Der-Mann-der-Visionen-hatte-Zum-80-Geburtstag-von-Alan-Kay-4722700.html
- HNF Blog: „Alan Kay – der Visionär“ – https://blog.hnf.de/alan-kay-der-visionaer/
- ACM Turing Award 2003: offizielle Begründung – https://amturing.acm.org/award_winners/kay_3972189.cfm
- Computer History Museum: Alan Kay – https://computerhistory.org/profile/alan-kay/
- Friedewald, M. (2003) Ein Computer für Kinder jeden Alters: Alan Kay und die Ursprünge grafischer Benutzungsoberflächen. i-com, Vol. 2 (Issue 2), pp. 38-42.
[1] https://de.wikipedia.org/wiki/Alan_Kay
[2] https://de.wikipedia.org/wiki/Dynabook
[3] https://de.wikipedia.org/wiki/Xerox_PARC
[4] https://de.wikipedia.org/wiki/Smalltalk_(Programmiersprache)
#ACMTuringAward #ACMDigitalLibrary #LizenzCCBY40INT #Informatik #ComputerScience #Informatiker #ComputerScientist #PersonalComputer #Dynabook -
【統計情報】4月21日に電子情報技術産業協会 #JEITA がパーソナルコンピュータ国内出荷実績(2026年3月分)を発表。詳細は https://www.jeita.or.jp/japanese/stat/pc/2026/03.html に、年度実績は https://www.jeita.or.jp/japanese/stat/pc/2025/ に。
- 3月の出荷台数は1,388千台(前年比112.7%)、出荷金額は1,436億円(前年比110.9%)。個人向け・企業向けともに好調で、台数・金額ともに前年超え。
- 2025年度(4-3月)の出荷台数は、10,913千台(前年比131.4%)、出荷金額は11,684億円(前年比120.7%)。個人向け、企業向けともに前年を大きく上回る。Windows10サポート終了に伴う買い替えとGIGAスクール需要増加が主な要因。
#Statistics #PersonalComputer -
Asystent AI, który naprawdę pracuje na twoich plikach. Perplexity Personal Computer debiutuje na Macu (i przeraża ceną)
Pamiętasz czasy, gdy asystenci sztucznej inteligencji żyli wyłącznie w chmurze i czekali, aż wpiszesz im komendę w okienku przeglądarki? To już przeszłość. Zwłaszcza gdy masz Maca i… gruby portfel.
Twórcy Perplexity oficjalnie uruchomili zapowiadaną wcześniej funkcję Personal Computer dla komputerów Apple. Zamiast kolejnego chatbota dostajemy „wirtualnego pracownika”, który działa w tle, automatycznie przegląda lokalne pliki i integruje się z systemowymi aplikacjami macOS. Jest jednak pewien szkopuł – cena, która błyskawicznie chłodzi entuzjazm przeciętnego użytkownika.
Od agenta w chmurze do lokalnego węzła na biurku. Perplexity idzie o krok dalej niż Apple
Twój Mac jako autonomiczne centrum operacyjne
Co dokładnie zmienia Personal Computer? Zamiast polegać na zewnętrznych serwerach przy prostych zadaniach, rozwiązanie przenosi ciężar operacyjny wprost na dysk twojego komputera. Aplikacja łączy się z rodzimymi programami Apple, takimi jak iMessage, Mail czy Kalendarz, uzyskując jednocześnie – zgodnie z zapewnieniami producenta – bezpieczny dostęp do lokalnych folderów. Dzięki temu może wyszukiwać, analizować, a nawet edytować dokumenty bez konieczności ręcznego „karmienia” modelu danymi.
Prawdziwy potencjał tego środowiska ujawnia się po zainstalowaniu go na stacjonarnym Macu mini. W takiej konfiguracji sprzętowej wirtualny agent może działać w tle 24 godziny na dobę przez 7 dni w tygodniu. Świetnie wypada też integracja mobilna – jadąc pociągiem, możesz zainicjować złożone zadanie prosto z iPhone’a, a twój domowy sprzęt po prostu wykona polecenie na fizycznych plikach, każdorazowo weryfikując autoryzację przez system 2FA.
Ekskluzywny klub za 200 dolarów miesięcznie
Jeśli już zacierasz ręce na myśl o zautomatyzowaniu swojej codziennej biurokracji, radzę wziąć głęboki oddech. Perplexity jasno pozycjonuje swoją nowość jako potężne narzędzie dla wąskiego grona profesjonalistów.
Pełen dostęp do funkcji Personal Computer na Maca wymaga nowej subskrypcji Perplexity Max, którą wyceniono na zaporowe 200 dolarów miesięcznie. Popularny wśród użytkowników plan Pro (za 20 dolarów) zapewnia dostęp wyłącznie do okrojonej, webowej wersji asystenta nazwanej Perplexity Computer. Tak drastyczny próg wejścia wyraźnie pokazuje, że firma celuje w zaawansowanych analityków i menedżerów, dla których oszczędność kilkudziesięciu godzin w miesiącu warta jest każdych pieniędzy.
Ekosystem, który jest rynkowym wyzwaniem
To śmiały ruch, który stanowi bezpośrednią rękawicę rzuconą rynkowym gigantom. Oprócz asystenta desktopowego, firma niedawno udostępniła również Comet – dedykowaną, inteligentną przeglądarkę dla użytkowników iPhone’ów i iPadów.
Skończył się czas imponowania generowaniem wierszyków. Wchodzimy w erę asystentów typu agentic AI, gdzie system sam wykonuje ustrukturyzowaną pracę wewnątrz naszych własnych aplikacji. Perplexity pokazuje, jak to powinno działać na sprzęcie Apple, tyle że przy cenie 200 dolarów miesięcznie, dla absolutnej większości użytkowników pozostanie to wyłącznie intrygującą ciekawostką.
#asystentAI #automatyzacjaPracy #Mac #MacMini #macOS #Perplexity #PerplexityMax #personalComputer #sztucznaInteligencja -
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Perplexity brings its Personal Computer AI assistant to Mac
Perplexity has just released Personal Computer. The software, which is available starting today for Mac, builds on the…
#NewsBeep #News #US #USA #UnitedStates #UnitedStatesOfAmerica #Artificialintelligence #AI #AppleMessages #ArtificialIntelligence #ClaudeCowork #Perplexity #PersonalComputer #Technology
https://www.newsbeep.com/us/588813/ -
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https://www.newsbeep.com/us/588813/ -
【統計情報】3月24日に電子情報技術産業協会 #JEITA がパーソナルコンピュータ国内出荷実績(2026年2月分)を発表。2月の出荷台数は604千台(前年比87.5%)、出荷金額は766億円(前年比88.1%)。個人向けが堅調に推移するも、法人向けが低調。台数・金額ともに前年同月割れ。詳細は https://www.jeita.or.jp/japanese/stat/pc/2026/02.html に、年度実績は https://www.jeita.or.jp/japanese/stat/pc/2025/ に。
#Statistics #PersonalComputer -
#Perplexity's '#PersonalComputer' Lets #AI Agents Access Your Local Files
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With the progressive #enshittification of all commercial desktop and mobile #operatingSystems and application #software, and #FLOSS alternatives too often scarcely doing any better, ask yourself:
do you actually own a #personalComputer ?
https://wok.oblomov.eu/tecnologia/not-your-pc/
#Android #macOS #iOS #Windows #MSWindows #MSWord #Microsoft #Apple #Google
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Is live.
Go watch.
Many thanks.https://www.youtube.com/watch?v=k3E7Af48EcY
#Music #newmusic #rock #rockmusic #alternative #alternativerock #alternativemusic #progressiverock #mathrock #guitar #bass #drums #musicvideo #release #premiere #video #glitch #videoart #glitchart #experimental #experimentalvideo #floppydisk #IBM #PC #PersonalComputer #IBMCompatible #ega #cga #graphics #pixel #pixelart #reto #retrocomputing #videocard #midway #arcades #arcadegames #smalltalk
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Inputs of Interest: Canadian MCM/70 Was Kinda Like the First Cyberdeck - Not to start a debate in the comments or anything, but what would you say was the ... - https://hackaday.com/2022/02/23/inputs-of-interest-canadian-mcm-70-was-kinda-like-the-first-cyberdeck/ #personalcomputer #hackadaycolumns #cassettedrive #microcomputer #intel8008 #featured #slider
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On the #MITS #Altair8080 #PersonalComputer by Ed Roberts:
"The Secret Father Of Modern Computing" [2023], Every (https://every.to/the-crazy-ones/the-secret-father-of-modern-computing).
On HN: https://news.ycombinator.com/item?id=38680698
#Microsoft #Apple #Altair #OldSkool #RetroComputing #BASIC #PopularElectronics #HomebrewComputerClub
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Perplexity transforma el Mac mini en un asistente personal de inteligencia artificial a través del proyecto #PersonalComputer
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Perplexity transforma el Mac mini en un asistente personal de inteligencia artificial a través del proyecto #PersonalComputer
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【統計情報】2月25日に電子情報技術産業協会 #JEITA がパーソナルコンピュータ国内出荷実績(2026年1月分)を発表。1月の出荷台数は579千台(前年比84.1%)、出荷金額は781億円(前年比90.8%)。個人向けが堅調に推移するも、法人向けが低調。台数・金額ともに前年同月割れ。Windows 10のサポート終了による買い替え需要は一巡。詳細は https://www.jeita.or.jp/japanese/stat/pc/2026/01.html に、年度実績は https://www.jeita.or.jp/japanese/stat/pc/2025/ に。
#Statistics #PersonalComputer -
“Anyone who lived through the introduction of the personal computer in corporations will see a repeat of the exact same story - without changes in business processes, deep education, and tailoring tools to business needs, there will be no adoption. It took 7-8 years for the personal computer to be adopted by businesses.” — splunge2222, youtube comment.
#AI / #PromptEngineering / #ArtificialIntelligence / #software / #PersonalComputer / #business / #adaption <https://youtube.com/watch?v=QWzLPn164w0>
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“Anyone who lived through the introduction of the personal computer in corporations will see a repeat of the exact same story - without changes in business processes, deep education, and tailoring tools to business needs, there will be no adoption. It took 7-8 years for the personal computer to be adopted by businesses.” — splunge2222, youtube comment.
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“Anyone who lived through the introduction of the personal computer in corporations will see a repeat of the exact same story - without changes in business processes, deep education, and tailoring tools to business needs, there will be no adoption. It took 7-8 years for the personal computer to be adopted by businesses.” — splunge2222, youtube comment.
#AI / #PromptEngineering / #ArtificialIntelligence / #software / #PersonalComputer / #business / #adaption <https://youtube.com/watch?v=QWzLPn164w0>
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“Anyone who lived through the introduction of the personal computer in corporations will see a repeat of the exact same story - without changes in business processes, deep education, and tailoring tools to business needs, there will be no adoption. It took 7-8 years for the personal computer to be adopted by businesses.” — splunge2222, youtube comment.
#AI / #PromptEngineering / #ArtificialIntelligence / #software / #PersonalComputer / #business / #adaption <https://youtube.com/watch?v=QWzLPn164w0>
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“Anyone who lived through the introduction of the personal computer in corporations will see a repeat of the exact same story - without changes in business processes, deep education, and tailoring tools to business needs, there will be no adoption. It took 7-8 years for the personal computer to be adopted by businesses.” — splunge2222, youtube comment.
#AI / #PromptEngineering / #ArtificialIntelligence / #software / #PersonalComputer / #business / #adaption <https://youtube.com/watch?v=QWzLPn164w0>
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【統計情報】1月27日に電子情報技術産業協会 #JEITA がパーソナルコンピュータ国内出荷実績(2025年12月分)を発表。
- 12月の出荷台数は1,089千台(前年比123.0%)、出荷金額は1,029億円(前年比114.3%)。12月の台数は、18カ月連続で前年を上回った。
- 2025年暦年(1-12月)の合計は、出荷台数が10,953千台(前年比143.8%)、出荷金額が11,725億円(前年比132.0%)。2025年は、Windows10サポート終了およびGIGAスクール需要のため、法人・個人ともに好調、台数は2020年以来1千万台超え。
詳細は https://www.jeita.or.jp/japanese/stat/pc/2025/12.html に、年度実績は https://www.jeita.or.jp/japanese/stat/pc/2025/ に。
#Statistics #PersonalComputer -
🎉 Stop the presses! It's finally happening in 2026! Some guy's personal computer is going #Linux, and the world is about to change forever 🌐😅. Meanwhile, #Windows 11 remains utterly shocked and dismayed at losing one whole user. 🚀💻
https://xeiaso.net/notes/2026/year-linux-desktop/ #Revolution #Shock #PersonalComputer #TechNews #HackerNews #ngated -
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【統計情報】12月23日に電子情報技術産業協会 #JEITA がパーソナルコンピュータ国内出荷実績(2025年11月分)を発表。11月の出荷台数は732千台(前年比103.6%)、出荷金額は790億円(前年比89.7%)。台数は17カ月連続で前年超え。詳細は https://www.jeita.or.jp/japanese/stat/pc/2025/11.html に、年度実績は https://www.jeita.or.jp/japanese/stat/pc/2025/ に。
#Statistics #PersonalComputer