Once upon a Time Finale
Nein, es geht hier nicht um Staffel 7 – ich bin noch bei Staffel 6.
Der letzte große und entscheidende Kampf steht bevor für die Retterin und für alle anderen. Doch kann diese Staffel noch einmal an die Stärke ihrer Vorgänger anknüpfen?
Hält sie ihrem eigenen Stil und den hohen Erwartungen stand?
Oder merkt man langsam, dass die Geschichte ihrem Ende entgegengeht?
Genau das wollte ich herausfinden.
Schon einmal eine gute Nachricht: Diese Staffel ist genau wie ihre Vorgänger. Sie ist ihrem Vorgehen treu geblieben. Es wurde nichts Neues versucht.
In dieser Staffel … Wo fange ich an?
Es passierte wieder einmal ziemlich viel. Okay, es waren auch wieder 22 Episoden, die irgendwie voll gemacht werden mussten.
Erst einmal sind wir wieder in Storybrooke. Doch man ist nicht alleine in die Stadt zurückgekehrt. Mr. Hyde schaffte es, der Gruppe zu folgen. Da die Serie aber immer mal wieder etwas Neues auf den Tisch legen konnte und immer eine Person zurückkommen durfte, hat man in dieser Staffel die Böse Königin wieder mitmischen lassen.
Für etwas Neues hat man es geschafft, viele weitere Märchenfiguren in die Geschichte einzubringen. Sogar Figuren, die wir gar nicht kennen. Doch es wurde nicht chaotisch, denn man deutete sie nur an und machte daraus keine große Nebengeschichte. Es wurde eher zu einem kleinen Lückenfüller.
Emma wird zunehmend von Visionen ihrer eigenen Zukunft geplagt. Darin sieht sie, wie sie in einem entscheidenden Kampf ihr Leben verlieren könnte. Für sie und ihre Familie beginnt damit ein Wettlauf gegen die Zeit: Sie müssen herausfinden, ob sich dieses Schicksal tatsächlich verhindern lässt.
In dieser Staffel bekommt Rumpelstilzchen ein wenig mehr Aufmerksamkeit. Es geht um seinen Sohn und Belle. Gideon, der Sohn von Belle und Rumpelstilzchen, wächst unter dem Einfluss der Dunkelheit auf und verfolgt einen eigenen Plan. Dadurch ist das Handeln von Rumpel manchmal ein wenig unübersichtlich. Es grenzte sogar manchmal an Chaos.
Aber … dank des Schauspielers war Rumpelstilzchen einer meiner Favoriten in der Serie. Er zeigte wirklich viele Seiten, und auch das Leben, das von ihm gezeigt wurde, hatte eigentlich alles zu bieten. Ja, und genau das konnte man auch gut sehen. Ich finde, dass man in dieser Staffel erkennen konnte, dass der Dunkle nicht alles von seiner Seele verschluckt hatte. Mr. Gold war immer noch ein wenig menschlich und zeigte Gefühle, die man sonst von einem Dunklen nicht erwarten würde.
Figuren, die irgendwie noch fehlten, tauchten auf oder wurden ein wenig mehr in die Story eingebunden. Aladdin zum Beispiel, Prinzessin Jasmin und dann durfte Dschafar natürlich auch nicht fehlen.
Die drei Bären kamen auch einmal kurz vor. Diese führen ein Friseurgeschäft. Musste hier ein wenig schmunzeln.
Dann gab uns Kapitän Nemo noch die Ehre, eine kleine Geschichte zu erzählen.
Wen habe ich vergessen? Ach ja, Aschenputtel hatte auch noch eine Geschichte zu erzählen.
Und dann noch die Schwarze Fee. Nun glaube ich, dass ich alle aufgezählt habe.
Es war viel los, und jeder hatte seine Vergangenheit vor Augen. Und diese war nicht wirklich schön.
Die Staffel führt schließlich auf einen großen, entscheidenden Kampf hinaus, bei dem sich die Frage stellt, ob Hoffnung und wahre Liebe tatsächlich stark genug sind, um selbst das vorherbestimmte Schicksal zu verändern. Staffel 6 bildet somit einen Abschluss der ursprünglichen Geschichte rund um Emma Swan und die Bewohner von Storybrooke.
Endlich eine Abschlussstaffel, die wirklich gut gelungen war, dachte ich. Denn als ich die DVD zurück in die Box legen wollte, hatte ich gesehen, dass es ja noch eine Staffel gibt. Staffel 7. Die hatte ich komplett vergessen. Ich fragte mich jetzt aber, was dort noch geschehen sollte. Die Geschichte ist doch zu Ende. Ich konnte mir nicht wirklich vorstellen, was noch erzählt werden sollte. Daher riskierte ich einen Blick in die siebte Staffel.
Ich merkte aber sofort, dass diese Staffel 7 es nicht schaffen würde, mich zu überzeugen. Ich hatte schon mit dem Kopf abgeschaltet. Ich hatte das Geschichtsbuch zugeschlagen und dann kommen die plötzlich mit einer neuen Geschichte daher.
Ich habe es nicht geschafft, für Henry ein neues Buch zu öffnen, und das auch noch für 22 Episoden. Es war irgendwie einfach nur eine Geschichte, die irgendwann zu einer Liebesgeschichte übergehen sollte.
Vor allem war Henry inzwischen erwachsen und natürlich gab es somit einen neuen Schauspieler. Dieser veränderte für mich alles. Es war einfach nicht Henry.
Auch Storybrooke gab es nicht mehr. Man war nun in Seattle und fing wieder mit einem Fluch an, so wie in der ersten Staffel.
Die Story zog mich einfach nicht hinein. Somit habe ich die siebte Staffel irgendwo nach der dritten Folge abgestellt und die Serie für mich beendet.
Dennoch bekommt die Serie von mir:
⭐⭐⭐⭐
Bewertung: 3.5 von 5. https://youtu.be/2EWMP9O9CAE?si=3HZ9843NWTlze-I8
https://youtu.be/9j2XpnFBjDI?si=_F-22YpjEof_-Xo0
OriginaltitelOnce Upon a TimeDeutscher TitelOnce upon a time – Es war einmal …Genre(s)Fantasy, Märchen, AbenteurHerstellungslandUSAErscheinungsjahr2011 – 2018FSK12Dauerje Folge 40 MinutenErfinderEdward Kitsis und Adam HorowitzSchauspielerJennifer MorrisonLana ParrillaRobert CarlyleJared S. Gilmore
Bewerten:
#Fantasy #Märchen #OnceUponATime #Serie