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#oliviermessiaen — Public Fediverse posts

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  1. „Qu’il n’y aurait plus de temps…“ – Olivier Messiaens „Quatuor pour la fin du Temps“ bei den Salzburger Festspielen
    Elena Deinhammer

    Mit der Aufführung des „Quatuor pour la fin du Temps“ fand der dem französischen Komponisten Olivier Messiaen gewidmete Schwerpunkt der diesjährigen Salzburger Festspiele seinen, dem Titel des Quartetts durchaus gemäßen, Abschluss. Neben der monumentalen Oper „Saint François d’Assise“ wurden unter dem bereits auf die Inhaltlichkeit des Œuvres Bezug nehmenden Titel „Visions de Messiaen“ vier Konzertprogramme unterschiedlicher Genres dargeboten, die in Summe einen Querschnitt durch Messiaens Leben und Schaffen bildeten und dabei die wesentlichen Elemente seines Komponierens, aber auch seiner sonstigen musikalischen Tätigkeit, besonders als Organist an der Église de la Saint-Trinité in Paris, umfassten. Letztere wurde im Orgelkonzert in der Franziskanerkirche, durch die, wenige Tage nach der Premiere von „Saint François d’Assise“, die franziskanische Spiritualität in den Klängen weiterhin mitschwingen konnte, besonders deutlich, bei dem Olivier Latry unter dem Motto „Méditations“ eine möglichst vielseitige, dabei aber doch erstaunlich homogene Auswahl an Orgelwerken, teilweise mit einem Abstand von über fünf Jahrzehnten entstanden, präsentierte. Während Pierre-Laurent Aimard mit einem Klavierabend den für Messiaen, der mindestens so sehr Ornithologe wie Komponist war, bedeutsamen Vogelgesängen anhand von Ausschnitten aus dem „Catalogue d’Oiseaux“ Raum gab, eröffneten Igor Levit und Markus Hinterhäuser mit den „Visions de l’Amen“ für zwei Klaviere die bei Messiaen stets mitschwingende, eigentlich seine Musik überhaupt erst ermöglichende und umfassende Transzendenz im Sinne seines tiefen katholischen Glaubens. Dieser liegt in besonderer Weise auch dem „Quatuor pour la fin du Temps“ zugrunde, das Messiaen im Kriegsgefangenenlager Stalag VIII-A in Görlitz komponierte und uraufführte, geprägt von den existentiell bis ans Äußerste gehenden Erfahrungen von Gefangenschaft, Kälte, Hunger und den Abgründen der Menschheit, aus denen das „Fin du Temps“ einst hinaus- und in die Ewigkeit hinein führen wird. Manche Teile des Quartetts entstanden bereits vor der Zeit Messiaens im Krieg, durch mitgeführte Skizzen konnte er sie in ein umfassendes kammermusikalisches Werk integrieren, dessen acht Sätze auf den theologisch achten Tag, die Erfüllung und Aufhebung der Zeit durch die Ewigkeit Bezug nehmen, oder, in Messiaens Worten, die „Acht des unauslöschlichen Lichtes und immerwährenden Friedens“ bedeuten. Auf dem handschriftlich angefertigten Programmzettel für die erste Aufführung des Quartetts vor Inhaftierten und Wärtern des Gefangenenlagers liest sich der Titel noch „Quatuor de la fin du Temps“ – eine vermeintlich unbedeutende Abweichung in der Präposition, die aufgrund der an das Ende der Zeit gemahnenden und dieses zugleich erhoffen lassenden Umstände jedoch von nicht geringem Gewicht sein mag. (Rezension des Konzerts v. 20. August 2026) […]

    https://opernmagazin.de/quil-ny-aurait-plus-de-temps-olivier-messiaens-quatuor-pour-la-fin-du-temps-bei-den-salzburger-festspielen/

  2. Durch Musik und Poesie zu Gott – „Saint François d’Assise“ als die Transzendenz umfassendes Gesamtkunstwerk bei den Salzburger Festspielen
    Elena Deinhammer

    Nach der in der Aufführungsgeschichte legendär gewordenen Inszenierung von Peter Sellars im Jahr 1992, dem Todesjahr des Komponisten, kehrt Olivier Messiaens monumentale Oper „Saint Francois d’Assise“ zum 800. Franziskus-Jubiläum zu den Salzburger Festspielen zurück. Das Werk ist innerhalb des Opernrepertoires einzigartig und sprengt nicht nur in seinen Dimensionen hinsichtlich der Orchester- und Chorbesetzung, der musikalischen Struktur, der Tonsprache und der erforderlichen szenisch-dramaturgischen Mittel den Rahmen einer üblichen Opernkomposition, sondern transzendiert die Gattung, ja die Kunst an sich in Richtung einer religiösen, rituellen, gar sakramentalen Erfahrung, einer Begegnung mit Gott. Am Ende seines irdischen Lebens lässt Messiaen Franziskus von Assisi aussprechen, Musik und Poesie haben ihn zu Gott geführt – Worte, die mehr jene des Komponisten als des realen Heiligen zu sein scheinen. In ihnen liegt jedoch eine Wahrheit, die beim Erleben dieser Oper zu einer unmittelbaren Erfahrung wird, besonders wenn dies in einer Inszenierung von Romeo Castellucci geschieht, der wie wohl kein anderer Regisseur in der Lage ist, die spirituelle Dimension, das tiefe Glaubensbekenntnis Messiaens, aber auch den darin nachempfundenen Glaubensweg, den Franziskus auf existentielle Weise in der Nachfolge Jesu, geleitet von radikaler Liebe und unbedingtem Glauben, durchschreitet, zugleich aber auch eben diese Radikalität, die tiefe Menschlichkeit und Körperlichkeit inmitten der Schöpfung, zu umfangen und in einer Weise auf die Bühne zu bringen, die zwischen notwendiger Konkretion und Elementarität einerseits und transzendenter, symbolischer Offenheit andererseits changiert und damit eine neue Dimension der Kunst der Inszenierung eröffnet. So wird Messiaens Bekenntnis auch zu Castelluccis künstlerischem Glaubens- und Liebesbekenntnis. Als ihm ebenbürtiger Partner durchdringt Maxime Pascal mit den Wiener Philharmonikern und dem Wiener Staatsopernchor die in jeder Hinsicht hochkomplexe Partitur in erstaunlicher Klarheit und ihrem gesamten Facettenreichtum, sodass sich schier endlose, ja tatsächlich ewige Klangräume eröffnen, in denen Philippe Sly mit einzigartiger Authentizität und Intensität in seinem Debut als Saint François in den Mittelpunkt rückt. (Rezension der Premiere v. 4. August 2026) […]

    https://opernmagazin.de/durch-musik-und-poesie-zu-gott-saint-francois-dassise-als-die-transzendenz-umfassendes-gesamtkunstwerk-bei-den-salzburger-festspielen/

  3. 🐦 Warum spielen Amseln in der Welt der Flöte eine so besondere Rolle?

    Für den französischen Komponisten Olivier Messiaen waren Vögel die größten Musiker der Natur. Ihre Gesänge hielt er fest und verwandelte sie in einzigartige Kompositionen.

    In meinem Blogbeitrag erfahrt ihr, warum gerade die Amsel Flötistinnen und Flötisten bis heute inspiriert. Hörbeispiel in den Antworten.

    🔗 blog.der-leiermann.com/olivier

    #OlivierMessiaen #Flöte #KlassischeMusik #Musikgeschichte #DerLeiermann

  4. opere asemiche di differx esposte a palazzo collicola, spoleto, 2026 / video di dino ignani

    il contesto è quello della mostra Vita minore, a cura di Gianni e Giuseppe Garrera: https://slowforward.net/2026/02/21/oggi-21-febbraio-a-palazzo-collicola-spoleto-vita-minore-a-cura-di-gianni-e-giuseppe-garrera

    altri link: https://slowforward.net/2026/03/28/scritture-contro-il-linguaggio-a-palazzo-collicola/ e  https://slowforward.net/2026/03/14/differx-a-palazzo-collicola/

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  5. oggi, 4 aprile, a spoleto: nel contesto della mostra “vita minore”, intervento di giuseppe garrera su gino de dominicis

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  6. 4 aprile, spoleto: nel contesto della mostra “vita minore”, intervento di giuseppe garrera su gino de dominicis

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  7. oggi, 21 febbraio, a palazzo collicola (spoleto): “vita minore”, a cura di gianni e giuseppe garrera

    a PALAZZO COLLICOLA
    Spoleto, piazza Collicola 1

    Vita minore. San Francesco
    e la santità dell’arte contemporanea

    mostra collettiva a cura di Gianni e Giuseppe Garrera
    dal 21 febbraio al 2 giugno 2026

    Inaugurazione oggi, sabato 21 febbraio 2026, ore 11:00
    Piazza Collicola 1, Spoleto
    https://www.palazzocollicola.it/schdMostra_feb26_1.html

    Vita minore. San Francesco e la santità dell’arte contemporanea è il titolo della mostra collettiva realizzata in occasione dell’ottavo centenario della morte di San Francesco d’Assisi.
    A cura di Gianni e Giuseppe Garrera, il progetto propone una rilettura in chiave contemporanea della figura del Santo, profondamente legato al territorio umbro e spoletino: Francesco scelse infatti Monteluco, la montagna che s’innalza di fronte a Spoleto, come luogo di preghiera e contemplazione e, secondo la tradizione, pronunciò la celebre frase «Nihil jucundius vidi valle mea spoletana» – «Non vidi mai nulla di più gioioso della mia valle spoletana» – che ancora oggi testimonia il suo rapporto privilegiato con il contesto.

    La mostra, allestita al piano terra di Palazzo Collicola, ripercorre l’esempio radicale e impraticabile di San Francesco – dell’avventura e della parabola del Santo – attraverso frammenti luminosi rintracciabili in opere d’arte contemporanea. Immaginando l’impossibilità di fatto di poter avere un contatto diretto con San Francesco, se ne rinvengono solo le schegge, come di un vaso infranto e da ricomporre, incastonate in momenti speciali e autentici della ricerca contemporanea. Il percorso espositivo, concepito come uno scambio di segni tra memoria storica e sensibilità contemporanea, si fonda su prestiti dalle collezioni private dei curatori, frutto di attenta raccolta e selezione nel corso degli ultimi vent’anni, arricchita da prestiti nazionali e internazionali e da opere site-specific realizzate per gli spazi storici del palazzo.

    La mostra, a partire dal concetto di “minorità”, intesa come sfida alla società e rifiuto di tutti i suoi principi per “farsi minori” e mettersi al servizio del prossimo, tenta di evocare e reinterpretare i valori fondamentali di San Francesco – povertà assoluta, farsi minori, corporeità e nudità, abdicazione dell’umano di fronte agli animali, amore per le creature – non attraverso immagini della tradizione, ma mediante l’“esempio” di pratiche artistiche contemporanee articolate in sezioni dedicate ai diversi temi: la presenza esclusiva del Vangelo; la condanna radicale di ogni aspetto della ricchezza; il linguaggio come strumento di controllo e potere da demolire; la sottomissione alla natura e al creato fino alla gloria della fraternità con la morte. Il percorso si sofferma, inoltre, con particolare dedizione, sulla santità attiva, fondata dai miracoli, e sul privilegio femminile, con riferimenti a Santa Chiara e alla clausura come scelta di introspezione e resistenza.

    Artisti storicizzati come Alberto Burri, Gino De Dominicis, Jimmie Durham, Leoncillo, Yoko Ono, Giulio Paolini, Salvo, Anna Torelli, insieme ad altri di generazioni successive come Luca Bertolo, Antonio Del Donno, Matteo Fato, Flavio Favelli, Cesare Pietroiusti, Tomas Saraceno, Luca Vitone, per citarne solo alcuni, offrono al visitatore interpretazioni inedite e suggestive del pensiero francescano, trasformando Palazzo Collicola in uno spazio in cui la storia dialoga con il contemporaneo.

    Ogni sala diventa così luogo di esercizio spirituale, di meditazione, contemplazione e stupore, dove l’eredità estetica di San Francesco si intreccia con la sensibilità artistica contemporanea, offrendo un’esperienza che rinnova la percezione del sacro e del vivere nel mondo contro il mondo stesso.

    Vita minore. San Francesco e la santità dell’arte contemporanea include opere, documenti e testi di: Vincenzo Accame, Mirella Bentivoglio, Luca Bertolo, Alain Bornain, Paolo Bufalini, Alberto Burri, John Cage, Cristina Campo, Ugo Carrega, Gea Casolaro, Ugo Celada da Virgilio, Laura Cingolani, Claudio Costa, Gino De Dominicis, Antonio Del Donno, Jimmie Durham, Matteo Fato, Flavio Favelli, Albino Galvano, Alessandro Gamba, Augusto Garau, Fabio Giorgi Alberti, Marco Giovenale, Francesco Gioacchini, Elisabetta Gut, Jannis Kounellis, Giovanni Korompay, Fabio Lapiana, Leoncillo, Jochen Lemberg, Carla Lonzi, Claude Maillard, Miltos Manetas, Cristina Maulini, Olivier Messiaen, Elisa Montessori, Elsa Morante, Magdalo Mussio, Maurizio Nannucci, Gualtiero Nativi, Richard Nonas, Giancarlo Norese, Martino Oberto, Yoko Ono, Anna Maria Ortese, Giulio Paolini, Pier Paolo Pasolini, Luca Maria Patella, Cesare Pietroiusti, Lamberto Pignotti, Juha-Matti Pitkanen, Fabrizio Prevedello, Giustina Prestento, Giuseppe Pulvirenti, Domenico Purificato, Antonietta Raphäel Mafai, Mauro Reggiani, Max Renkel, Salvo, Tomas Saraceno, Alba Savoi, Greta Schödl, Augusto Strindberg, Alfonso Talotta, Michele Tocca, Mario Tozzi, Luca Trevisani, Luca Vitone, Alberto Ziveri.

    […]

    III. Elogio dell’analfabetismo

    La Regula prima di San Francesco vieta di imparare a leggere e scrivere. La povertà assoluta è riconoscere che non è necessario saper leggere e scrivere. Demilitarizzare il linguaggio. La deculturalizzazione. Contro l’ortografia, contro la sintassi, contro la scrittura. Desacralizzare la grammatica. Ogni forma di linguaggio costituito è esercizio di potere. Tutte le informazioni del mondo sono ordini del mondo. Unico libro ammesso da San Francesco è il Vangelo (che però va dato via, se serve per soccorrere i poveri).  I libri costano cari e sono contrari alla povertà.  Contro i libri e contro la presunzione del sapere.
    La sala è concepita come una sala di amanuensi speciali, dediti alla distruzione della scrittura e dell’ortografia del mondo (Vincenzo Accame, Matteo Fato, Elisabetta Gut, Marco Giovenale, Magdalo Mussio, Francesco Gioacchini, Fabio Giorgi Alberti, Alba Savoi, ecc.) accompagnati dal canto liturgico di John Cage (Empty Words).
    Amanuensi contemporanei per una pratica quotidiana di distruzione e disintegrazione della dittatura della scrittura come significato e ordine del significato. In un lato della sala anche matite, contro la scrittura, di Gea Casolaro e Maurizio Nannucci. Unico testo ufficiale ammesso e come modello: il quaderno della prima elementare di Luca Maria Patella con il disegno della predica agli uccelli di San Francesco compiuto dall’artista quando aveva 6 anni.

    Giuseppe Garrera, descrizione della terza sala della mostra

    […]

    §

     

    [youtube youtube.com/watch?v=w5U4Z3Z5ff]

    John Cage performs a 90 minute excerpt from Empty Words at the 1991 Subtropics Music Festival in Miami, Florida. The Subtropics website: subtropics.org

    Subtropics also has a youtube channel:
    https://www.youtube.com/user/isawsubtropics

    Special thanks to:
    The John Cage Trust – Laura Kuhn, Director – http://www.johncage.org
    Subtropics Music Festival, Gustavo Matamoros, Director
    John Kramel & Mary Luft – Tigertail Productions, Miami
    South Florida Composers Alliance
    Miami-Dade Community College, Wolfson Campus
    WLRN-TV

    Empty Words – Writings ’73-’78, by John Cage is
    published by the CF-Peters Corporation
    Video: 1991 © DavidOlive

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  8. Liebe zwischen irdischer Wirklichkeit und himmlischer Hoffnung – Messiaen und Schostakowitsch in der Nationalphilharmonie Warschau
    Elena Deinhammer

    In zwei Konzerten am 13. und 14. Februar kommen in der Warschauer Nationalphilharmonie unter der Leitung von Ingo Metzmacher zwei Werke zur Aufführung, die in aller Verschiedenheit eine einnehmende Symbiose bilden und Themen präsent machen, die in der heutigen Zeit oft in den Hintergrund geraten, obwohl sie dies nicht sollten. Als eine solche Symbiose ist auch das Zusammenwirken sämtlicher Beteiligter zu erleben, das dieses Konzert zu einer beeindruckenden Klangerfahrung voller Kontraste, besonderer Farben und tief berührender Momente erhebt. (Rezension des Konzerts v. 14. Februar 2026) […]

    https://opernmagazin.de/liebe-zwischen-irdischer-wirklichkeit-und-himmlischer-hoffnung-messiaen-und-schostakowitsch-in-der-nationalphilharmonie-warschau/

  9. 21 febbraio, palazzo collicola, spoleto: “vita minore”, a cura di gianni e giuseppe garrera

    a PALAZZO COLLICOLA
    Spoleto, piazza Collicola 1

    Vita minore. San Francesco
    e la santità dell’arte contemporanea

    mostra collettiva a cura di Gianni e Giuseppe Garrera
    dal 21 febbraio al 2 giugno 2026

    Inaugurazione sabato 21 febbraio 2026, ore 11:00
    Piazza Collicola 1, Spoleto
    https://www.palazzocollicola.it/schdMostra_feb26_1.html

    Vita minore. San Francesco e la santità dell’arte contemporanea è il titolo della mostra collettiva realizzata in occasione dell’ottavo centenario della morte di San Francesco d’Assisi.
    A cura di Gianni e Giuseppe Garrera, il progetto propone una rilettura in chiave contemporanea della figura del Santo, profondamente legato al territorio umbro e spoletino: Francesco scelse infatti Monteluco, la montagna che s’innalza di fronte a Spoleto, come luogo di preghiera e contemplazione e, secondo la tradizione, pronunciò la celebre frase «Nihil jucundius vidi valle mea spoletana» – «Non vidi mai nulla di più gioioso della mia valle spoletana» – che ancora oggi testimonia il suo rapporto privilegiato con il contesto.

    La mostra, allestita al piano terra di Palazzo Collicola, ripercorre l’esempio radicale e impraticabile di San Francesco – dell’avventura e della parabola del Santo – attraverso frammenti luminosi rintracciabili in opere d’arte contemporanea. Immaginando l’impossibilità di fatto di poter avere un contatto diretto con San Francesco, se ne rinvengono solo le schegge, come di un vaso infranto e da ricomporre, incastonate in momenti speciali e autentici della ricerca contemporanea. Il percorso espositivo, concepito come uno scambio di segni tra memoria storica e sensibilità contemporanea, si fonda su prestiti dalle collezioni private dei curatori, frutto di attenta raccolta e selezione nel corso degli ultimi vent’anni, arricchita da prestiti nazionali e internazionali e da opere site-specific realizzate per gli spazi storici del palazzo.

    La mostra, a partire dal concetto di “minorità”, intesa come sfida alla società e rifiuto di tutti i suoi principi per “farsi minori” e mettersi al servizio del prossimo, tenta di evocare e reinterpretare i valori fondamentali di San Francesco – povertà assoluta, farsi minori, corporeità e nudità, abdicazione dell’umano di fronte agli animali, amore per le creature – non attraverso immagini della tradizione, ma mediante l’“esempio” di pratiche artistiche contemporanee articolate in sezioni dedicate ai diversi temi: la presenza esclusiva del Vangelo; la condanna radicale di ogni aspetto della ricchezza; il linguaggio come strumento di controllo e potere da demolire; la sottomissione alla natura e al creato fino alla gloria della fraternità con la morte. Il percorso si sofferma, inoltre, con particolare dedizione, sulla santità attiva, fondata dai miracoli, e sul privilegio femminile, con riferimenti a Santa Chiara e alla clausura come scelta di introspezione e resistenza.

    Artisti storicizzati come Alberto Burri, Gino De Dominicis, Jimmie Durham, Leoncillo, Yoko Ono, Giulio Paolini, Salvo, Anna Torelli, insieme ad altri di generazioni successive come Luca Bertolo, Antonio Del Donno, Matteo Fato, Flavio Favelli, Cesare Pietroiusti, Tomas Saraceno, Luca Vitone, per citarne solo alcuni, offrono al visitatore interpretazioni inedite e suggestive del pensiero francescano, trasformando Palazzo Collicola in uno spazio in cui la storia dialoga con il contemporaneo.

    Ogni sala diventa così luogo di esercizio spirituale, di meditazione, contemplazione e stupore, dove l’eredità estetica di San Francesco si intreccia con la sensibilità artistica contemporanea, offrendo un’esperienza che rinnova la percezione del sacro e del vivere nel mondo contro il mondo stesso.

    Vita minore. San Francesco e la santità dell’arte contemporanea include opere, documenti e testi di: Vincenzo Accame, Mirella Bentivoglio, Luca Bertolo, Alain Bornain, Paolo Bufalini, Alberto Burri, John Cage, Cristina Campo, Ugo Carrega, Gea Casolaro, Ugo Celada da Virgilio, Laura Cingolani, Claudio Costa, Gino De Dominicis, Antonio Del Donno, Jimmie Durham, Matteo Fato, Flavio Favelli, Albino Galvano, Alessandro Gamba, Augusto Garau, Fabio Giorgi Alberti, Marco Giovenale, Francesco Gioacchini, Elisabetta Gut, Jannis Kounellis, Giovanni Korompay, Fabio Lapiana, Leoncillo, Jochen Lemberg, Carla Lonzi, Claude Maillard, Miltos Manetas, Cristina Maulini, Olivier Messiaen, Elisa Montessori, Elsa Morante, Magdalo Mussio, Maurizio Nannucci, Gualtiero Nativi, Richard Nonas, Giancarlo Norese, Martino Oberto, Yoko Ono, Anna Maria Ortese, Giulio Paolini, Pier Paolo Pasolini, Luca Maria Patella, Cesare Pietroiusti, Lamberto Pignotti, Juha-Matti Pitkanen, Fabrizio Prevedello, Giustina Prestento, Giuseppe Pulvirenti, Domenico Purificato, Antonietta Raphäel Mafai, Mauro Reggiani, Max Renkel, Salvo, Tomas Saraceno, Alba Savoi, Greta Schödl, Augusto Strindberg, Alfonso Talotta, Michele Tocca, Mario Tozzi, Luca Trevisani, Luca Vitone, Alberto Ziveri.

    […]

    III. Elogio dell’analfabetismo

    La Regula prima di San Francesco vieta di imparare a leggere e scrivere. La povertà assoluta è riconoscere che non è necessario saper leggere e scrivere. Demilitarizzare il linguaggio. La deculturalizzazione. Contro l’ortografia, contro la sintassi, contro la scrittura. Desacralizzare la grammatica. Ogni forma di linguaggio costituito è esercizio di potere. Tutte le informazioni del mondo sono ordini del mondo. Unico libro ammesso da San Francesco è il Vangelo (che però va dato via, se serve per soccorrere i poveri).  I libri costano cari e sono contrari alla povertà.  Contro i libri e contro la presunzione del sapere.
    La sala è concepita come una sala di amanuensi speciali, dediti alla distruzione della scrittura e dell’ortografia del mondo (Vincenzo Accame, Matteo Fato, Elisabetta Gut, Marco Giovenale, Magdalo Mussio, Francesco Gioacchini, Fabio Giorgi Alberti, Alba Savoi, ecc.) accompagnati dal canto liturgico di John Cage (Empty Words).
    Amanuensi contemporanei per una pratica quotidiana di distruzione e disintegrazione della dittatura della scrittura come significato e ordine del significato. In un lato della sala anche matite, contro la scrittura, di Gea Casolaro e Maurizio Nannucci. Unico testo ufficiale ammesso e come modello: il quaderno della prima elementare di Luca Maria Patella con il disegno della predica agli uccelli di San Francesco compiuto dall’artista quando aveva 6 anni.

    Giuseppe Garrera, descrizione della terza sala della mostra

    […]

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    [youtube youtube.com/watch?v=w5U4Z3Z5ff]

    John Cage performs a 90 minute excerpt from Empty Words at the 1991 Subtropics Music Festival in Miami, Florida. The Subtropics website: subtropics.org

    Subtropics also has a youtube channel:
    https://www.youtube.com/user/isawsubtropics

    Special thanks to:
    The John Cage Trust – Laura Kuhn, Director – http://www.johncage.org
    Subtropics Music Festival, Gustavo Matamoros, Director
    John Kramel & Mary Luft – Tigertail Productions, Miami
    South Florida Composers Alliance
    Miami-Dade Community College, Wolfson Campus
    WLRN-TV

    Empty Words – Writings ’73-’78, by John Cage is
    published by the CF-Peters Corporation
    Video: 1991 © DavidOlive

    #AlainBornain #AlbaSavoi #AlbertoBurri #AlbertoZiveri #AlbinoGalvano #AlessandroGamba #AlfonsoTalotta #AnnaMariaOrtese #AnnaTorelli #AntoniettaRaphäelMafai #AntonioDelDonno #art #arte #arteContemporanea #asemic #asemicWriting #audiovideo #AugustoGarau #AugustoStrindberg #breviariAsemici #CarlaLonzi #CesarePietroiusti #CFPetersCorporation #ClaudeMaillard #ClaudioCosta #CollezioneGarrera #contemporaryArt #CristinaCampo #CristinaMaulini #DavidOlive #DavidOliveVideo #DavidOliveYoutubeChannel #distruzioneDellOrtografia #dittaturaDellaScritturaComeSignificato #DomenicoPurificato #ElisaMontessori #ElisabettaGut #ElsaMorante #EmptyWords #excerptFromEmptyWords #fabioGiorgiAlberti #FabioLapiana #FabrizioPrevedello #FlavioFavelli #FrancescoGioacchini #GeaCasolaro #GiancarloNorese #GianniGarrera #GinoDeDominicis #GiovanniKorompay #GiulioPaolini #GiuseppeGarrera #GiuseppePulvirenti #GiustinaPrestento #GretaSchödl #GualtieroNativi #GustavoMatamoros #JannisKounellis #JimmieDurham #JochenLemberg #JohnCage #JohnKramel #JuhaMattiPitkanen #LambertoPignotti #LauraCingolani #LauraKuhn #Leoncillo #LucaBertolo #LucaMariaPatella #LucaTrevisani #LucaVitone #MagdaloMussio #MarcoGiovenale #MarioTozzi #MartinoOberto #MaryLuft #MatteoFato #MaurizioNannucci #MauroReggiani #MaxRenkel #MiamiDadeCommunityCollege #micheleTocca #MiltosManetas #minorità #MirellaBentivoglio #mostra #mostraCollettiva #music #musica #OlivierMessiaen #PalazzoCollicola #PaoloBufalini #PierPaoloPasolini #preghiereAsemiche #RichardNonas #rifiutoDelPotere #Salvo #SanFrancesco #SanFrancescoELaSantitàDellArteContemporanea #scritturaAsemica #SouthFloridaComposersAlliance #Spoleto #Subtropics #SubtropicsMusicFestival #TigertailProductions #TomasSaraceno #UgoCarrega #UgoCeladaDaVirgilio #video #VincenzoAccame #VitaMinore #WLRNTV #WolfsonCampus #YokoOno #youtube
  10. Olivier Messiaen (Avinhão, 10 de Dezembro de 1908 – Clichy, 27 de Abril de 1992), compositor, organista e ornitologista francês.

    🎶 Olivier Messiaen : Quartet for the End of Time 🎶

    Franklin Cohen, clarinet
    Yura Lee, violin
    Gabriel Cabezas, cello
    Orion Weiss, piano

    youtu.be/8bUzIif-xYc

    #music #oliviermessiaen

  11. Not sure how I evaded the following facts:
    * Emmanuel Levinas had a son, Michaël Levinas, who is a composer and pianist
    * Michaël Levinas studied with none other than MESSIAEN

    This is like all my philosophical and musical lifeworlds colliding in one big bang. My universe may never be the same.

    #ClassicalMusic #EmmanuelLevinas #MichaelLevinas #OlivierMessiaen

  12. "Glows of Life" Messiaen and Qigang Chen with ZHANG Yi and NCPA Orchestra
    「生命之光」 張藝與國家大劇院管弦樂團演繹梅西安(梅湘)與陳其鋼

    November 15, 2024 at National Centre for the Performing Arts Concert Hall
    November 16, 2024 at Beijing Performing Arts Centre Concert Hall

    Programme:
    Composer: Olivier Messiaen
    Les Offrandes Oubliées (The forgotten offerings)
    La Ville d' En-haut
    Le Tombeau resplendissant
    Composer: Qigang Chen 陳其鋼
    Iris dévoilée (蝶戀花)

    More informations (November 15):
    en.chncpa.org/whatson/zdyc/202

    #music #中國 #中国 #china #音樂 #音乐 #mastomusic #concerts #Concert #classical #classicalmusic #contemporarymusic #contemporary #contemporaryClassicalMusic #contemporaryclassical #orchestra #orchestral #OrchestralMusic #OlivierMessiaen #messiaen #qigangchen #陈其钢 #陳其鋼 #北京 #beijing #beijingchina #Peking #pekingese #NCPA #BPAC

  13. "My faith is the grand drama of my life. I'm a believer, so I sing words of God to those who have no faith. I give bird songs to those who dwell in cities and have never heard them, make rhythms for those who know only military marches or jazz, and paint colours for those who see none."

    #OlivierMessiaen

  14. Meine Gruppe, die Feldlerche, wartet darauf, dem Heiligen Franziskus durch Stuttgart nachzufolgen. #SaintFrancoisdAssise #OlivierMessiaen

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