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#niedriglohne — Public Fediverse posts

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  1. Köln: Hunderte auf Demo für Wohnraum

    Angesichts der steigenden Quadratmeterpreise für Mietwohnungen ist es erstaunlich, dass zu der Kundgebung des Bündnisses "Für bezahlbaren Wohnraum" am Sonntag 27.09. nur ein paar Hundert Menschen in der rheinischen Millionenmetropole zusammenkamen.

    Vielleicht lag die schwache Beteiligung ja an dem sozialdemokratisch dominierten Bündnis, in dem neben der Linkspartei vor allem die regierende SPD samt Oberbürgermeister präsent war. Auch dem DGB und den Grünen wurde eine Möglichkeit gegeben, ihre reformistische Stellvertretungspolitik zu rechtfertigen.

    Der Aufruf zu der Kundgebung forderte nämlich leider keinen kostenlosen #Wohnraum, sondern bloß "bezahlbare" Mieten. Die Sozialistische Selbsthilfe Mülheim (#SSM) als Urgestein der kölner Hausbesetzungsszene, forderte hingegen nur einen "sicheren Wohnraum".

    Einig war man sich wohl, dass gegen #Zwangsräumungen und #Mietwucher ebenso protestiert werden müsse, wie gegen #Leerstand und für einen #Mietendeckel.

    Erfreulich, dass auch eine "Bodenpolitik für's Gemeinwohl statt für Profit" auf dem Programm stand und mehr Häuser in öffentlichem #Eigentum eingefordert wurden.

    Da ein SPD-Oberbürgermeister beim Kampf um mietfreie Wohnräume kaum eine große Hilfe ist, wären eine Kampagne für #Mietstreik oder eine #Hausbesetzung als #direkteAktionen sicherlich effektiver. Obwohl besetzte Wohnungen auch von #Repression durch eben jene Landespolizei bedroht sind, welche die Regierungspolitik von SPD, Grünen und (teilweise) auch der Linkspartei mit #Staatsgewalt durchsetzt.

    Daher können weder reformistische Sozialdemokrat*innen und andere neoliberale Parteien für eine basisorientierte Wohnraum-Bewegung mögliche Bündnispartner*innen sein. Noch ist eine Zusammenarbeit mit autoritären Linken und ihren marxistisch-leninistischen Kader-Organisationen möglich.

    Doch #gegenseitigeHilfe und praktische Solidarität angesichts des dringenden Wohnraummangels und steigender Mieten sind als lokaler Widerstand vor Ort ebenso nötig, wie der #Arbeitskampf in den Betrieben gegen #Niedriglöhne, #Ausbeutung und #Lohnraub.

  2. Gegen den Zwang zu Reproduktionsarbeit

    Das Recht auf #Abtreibung und #Verhütung bedeutet für Menschen mit Gebärmutter, dass sie sich frei für oder gegen eine #Schwangerschaft entscheiden können. Dieses Recht wird jedoch oft von herrschenden Meinungen oder Institutionen eingeschränkt. In vielen Ländern gibt es #Zwangssterilisation von rassistisch Diskriminierten, von Menschen mit #Behinderung oder auch in Psychiatrien und Gefängnissen, denn #Eugenik ist noch nicht überwunden.

    Die #Selbstbestimmung zum Thema #Geburt und #Elternschaft wird seit Jahrtausenden unterdrückt, sei es durch staatliche #Repression, religiöse Vorschriften oder andere patriarchale Traditionen. Von weiblichen* Menschen wird daher immernoch – oft auch mit Gewalt – verlangt, dass sie unentgeltlich Kinder gebären, pflegen und erziehen.

    Trans-Männern und nicht-binären Personen wird jedoch durch reaktionäre Familienideale ein Leben mit eigenen Kindern vorenthalten und auch queere Eltern werden diskriminiert. Doch die kontroversen Diskussionen um bezahlte Schwangerschaft von „Leihmüttern“ offenbaren eine doppelte Moral:
    Einerseits gilt es meist als gerechtfertigt, wenn sich kinderlose Hetero-Paare durch #künstlicheBefruchtung (In-vitro-Fertilisation) selbst fortpflanzen. Auch das Einfrieren von Eizellen aus Karrieregründen, um dann später schwanger werden zu können, wird als reproduktive Wahlfreiheit ethisch anerkannt. Wird die Schwangerschaft jedoch von einer anderen gebärfähigen Person ausgetragen und dafür eine finanzielle Gegenleistung bezahlt, wird oft von „moderner Sklaverei“ gesprochen, aber nicht über #Ausbeutung durch den globalen Markt.

    Denn solche Kritik an bezahlter #Reproduktionsarbeit verschleiert die notwendige Auseinandersetzung mit dem weltweiten #Kapitalismus der alle Erwerbstätigen zum Kampf um’s wirtschaftliche Überleben zwingt. Manche aber erinnern sich noch an die Forderung nach „Lohn für #Hausarbeit in den 1970er Jahren, welche die kostenlose #Fürsorge-Tätigkeit von Frauen* in Frage gestellt hat. Diese provokante Kritik von Feministinnen* galt dem hetero-normativen Ideal eines „männlichen“ Fabrikarbeiters oder Angestellten als der „Familienernährer“.

    Das patriarchale Bild von unentgeltlicher „weiblicher“ Fürsorge-Leistung prägt bis heute die geschlechtliche #Arbeitsteilung. Vor allem in der Pflege- und #Gesundheitsindustrie, sowie im #Bildungswesen sind #Niedriglöhne und unfreiwillige #Teilzeitarbeit weit verbreitet. Verbinden wir also die Kämpfe für #Emanzipation, sowie gegen #Lohndiskriminierung und #Zwangsarbeit mit der Forderung:

    Reproduktive Gerechtigkeit – jetzt und überall!

    ASN-IAA Köln – Fachbereich Gesundheit

    asnkoeln.wordpress.com/2026/09

  3. #TagDerPflegenden 2026

    Auch am 12. Mai sollten wir uns nicht nur Gedanken machen, wie die #Arbeitsbedingungen in der beruflichen #Fürsorge beispielsweise durch #Entlastung und #Anerkennung verbessert werden können.

    Sondern auch die unterbezahlte oder unentgeltliche #CareArbeit in der häuslichen Versorgung mitdenken, die oft den weiblichen* Kolleg*innen zugemutet wird.

    Dabei verlagern #GlobalCareChains den #Pflegenotstand bloß in Länder mit noch schlechteren Bedingungen durch prekäre #Niedriglöhne und patriarchal dominierte familiäre #Zwangsarbeit

    Durch die dringend nötige Anpassung an die katastrophalen Folgen der #Klimazerstörung steigt weltweit der Leidens- und Leistungsdruck auf Milliarden von Frauen*, denen der Erhalt und die Wiederherstellung gesunder Lebensbedingungen von Kranken und Pflegebedürftigen übertragen wird.

    Der umfassende Ansatz von #OneHealth versucht dabei die #Gesundheit von Mensch, Tier und Umwelt als eine global verbundene Einheit zu betrachten. Eine gerechtere Verteilung von gesellschaftlich notwendiger Fürsorge-Dienstleistungen muss daher auch ökologische #Nachhaltigkeit in #Reproduktion und #Wohlfahrt jenseits des #Kapitalismus zum Ziel haben.

    ASN Köln - Fachbereich Gesundheit

    asnkoeln.wordpress.com/fb-gesu

  4. Im April 2025 arbeitete fast jeder Achte im Niedriglohnsektor

    Besserverdienende hatten im April 2025 einen fast dreimal höheren Bruttostundenlohn als Geringverdienende

    bildungsspiegel.de/news/berufs

    #Niedriglöhne #Mindestlöhne #Lohnspreizung

  5. Was ist daran so schwer, den Leuten klar zu machen, dass sie, sollten sie #CDU / #Merz wählen, FÜR Höhere #Mieten Teureren #ÖPNV Unbezahlbares #Heizen Armuts - #Renten #Niedriglöhne #Klimakatastrophe #Kitaplatz - Mangel Marode #Schulen ... usw stimmen? Das muss doch funktionieren?!

  6. Was haben all die europäischen Staaten gemeinsam? #Neoliberalismus. Umverteilung von unten nach oben, Verarmung großer Teile der Bevölkerung, verrottete #Infrastruktur, vernachlässigte #Schulen / #Bildung, #Niedriglöhne, kaputt gesparte Zivilgesellschaft. #Lindner sieht da keinen Zusammenhang. #FDP

  7. Niedriglohnbeschäftigung 2021: Langfristiger Rückgang nur in Ostdeutschland

    Jede*r fünfte Beschäftigte 2021 im Niedriglohnsektor tätig.

    Das zeigt eine aktuelle IAQ der Uni Duisburg-Essen. Damit ist das Niedriglohnrisiko langfristig betrachtet nur in Ostdeutschland gesunken. In Westdeutschland liegt das Niveau seit 2006 weitgehend konstant bei rund 20%. Daran hat auch die Einführung des gesetzlichen Mindestlohns nichts geändert.

    bildungsspiegel.de/news/berufs

    #Niedriglöhne #Geringverdiener

  8. Das #Gastgewerbe jammert in einer Tour über #Personalmangel. Eine neue Branchenanalyse der Hans-Böckler-Stiftung zeigt, was schief läuft:

    #Niedriglöhne, schlechte #Arbeitszeiten, ein zu hohes Stresslevel und zu viele prekäre #Minijobs sorgen dafür, dass viele Beschäftigte den Betrieben den Rücken zu kehren oder dies in Zukunft tun wollen. Will die Branche ihre Probleme in den Griff kriegen, muss sie endlich umdenken und auf mehr Gute Arbeit setzen.

    #GewerkschaftNGG #NGG #Gewerkschaft #DGB

  9. Soll das #Satire sein?

    Die #Arbeitgeber im #Gastgewerbe jammern über den #Fachkräftemangel. Nur über ihre eigenen Versäumnisse sagen sie nichts. Die Lage ist nämlich in erster Linie hausgemacht.

    Wer über #Tarifflucht, #Niedriglöhne prekäre #Minijobs und miese Ausbildungsbedingungen nicht reden will, sollte vom Fachkräftemangel lieber schweigen 🤫 .

    #NGG #Gewerkschaft #DGB

    tagesschau.de/wirtschaft/gastg

  10. In der Prekaritätsfalle: Ausländische Arbeitskräfte im Niedriglohnsektor

    Ausländische Arbeitskräfte sind in vielen Branchen der deutschen Wirtschaft längst unverzichtbar – auch im Niedriglohnsektor. Angesichts der oftmals harten Arbeitsbedingungen und geringer Entlohnung arbeiten nicht wenige von ihnen in prekären Beschäftigungsverhältnissen.

    bildungsspiegel.de/news/wissen

    #BildungsSpiegel #PrekäreArbeitsverhältnisse #AusländischeArbeitskräfte #Niedriglöhne #Migration #Integration

  11. Niedriglohnbeschäftigung 2020: Rückgang des Anteils von Niedriglöhnen in den letzten Jahren

    Der Anteil der Niedriglohnbeschäftigten ist in Deutschland in den letzten Jahren zwar zurückgegangen, lag 2020 mit rund 20 Prozent für Deutschland insgesamt aber immer noch deutlich über dem EU-Durchschnitt von 15 Prozent.

    bildungsspiegel.de/news/berufs

    #BildungsSpiegel #Niedriglöhne #Geringverdiener

  12. Weil in #Großbritannien immer mehr Beschäftigte gegen #Niedriglöhne und unzumutbare #Arbeitsbedingungen streiken, plant die dortige Regierung neue gesetzliche Angriffe auf das Streikrecht. Widerstand gegen das Gesetz wächst.

    #DGB #verdi #gewerkschaft #streikrecht

    Zwangsarbeit für Gewerkschafter*innen

    verdi.de/themen/internationale

  13. Vorbildlich: Die #CSU rechnet vor, dass die #Niedriglöhne bei #Vollzeitbeschäftigte|n abgeschafft gehören und fordert quasi eine leistungsgerechte höhere #Bezahlung!
    Sie können es verbal nur nicht so gut ausdrücken. 😂 🤡

    #Niedriglohn #Ausbeutung #Profitgier

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