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#netzwerkfriedenskooperative — Public Fediverse posts

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  1. Die grosse Plünderung

    “Vertrauen wächst nicht nach” (Winfried Kretschmann)

    Eine angebliche Initiative “Gen Z steht auf!” macht deutsche Medien und Sicherheitsbehörden ganz wuschig. Ein bisschen Randale wie in Frankreich – bei wem mögen sie es bestellt haben? Es wäre so eine schöne Bescherung. Die Initiator*inn*en wollen das ausdrücklich nicht, sorgen aber auch nicht für Transparenz, wer sie sind. Bei mir erregt das eher Misstrauen.

    Es verrät aber auch die Schlafmützigkeit und mangelhafte gesellschaftspolitische Verankerung und Sensibilisierung etablierter oder wenigstens organisierter linker Politik hierzulande. Da ist ein Vakuum, und jemand will es nutzen. Wer auch immer es sein mag. Strategisches Kalkül? Oder nur naiv? Wir werden es erfahren.

    Es gibt neben den offensichtlichen und proklamierten Gründen Sachverhalte in den Hinterköpfen, die realgesellschaftlich noch weit schwerer wiegen als Lehrermangel, vergammelnde Schulen und verdreckte Toiletten.

    Einige Beispiele nach Grösse geordnet.

    Da ist zunächst die weltweit grösste Kapitalverbrennung, zu der die IT-Oligarchen dumme Regierungen und ihre öffentlichen Kassen heranziehen, derzeit “nur” für Ansiedlungssubventionen, genehmigte Umweltausbeutung (Energie und Wasser), sowie massive militärische Aufrüstung. Das dicke Ende kommt erst noch.

    Lesen Siie dazu den zu Apokalyptik neigenden aber fachkundigen Tomasz Konicz/Untergrund-Blättle: “Das grosse globale Bondmassaker – Geopolitische Krisenverstärker: Zurück zur Stagflation – Mit den Anleihemärkten der Zentrumsstaaten geht das Fundament der spätkapitalistischen Finanzsphäre in Auflösung über.”

    Und den von der Financial Times Deutschland zur Jungen Welt konvertierten bedeutend cooleren Lucas Zeise: “Krisenzeichen: Wann platzt die Blase? – Langer Aktienaufschwung neigt sich dem Ende. US-Krieg gegen den Iran führt zu Inflation und steigenden Zinsen.” (Dieser Text verschwindet in Kürze in einem Paywall-Archiv.)

    Ein paar Nummern kleiner, aber ganz schön gross ist der Stuttgart21-Skandal, der aus den Schlagzeilen fast verschwunden ist, aber weiter auf hoher finanzieller Hitze kocht. Denn Arno Luik ist zwar krebskrank, lebt aber zum Glück noch, und ich danke ihm und seinem Interviewer Ralf Wurzbacher/nachdenkseiten für diese Erinnerung und das oben bei ihnen entlehnte Kretschmann-Zitat:

    Teil 1: „Es wird weiter gebuddelt, gebaut, gestümpert und sinnlos Steuergeld verbrannt“

    Teil 2: „Was ist das bloß für ein Land, in dem so etwas möglich ist?“

    Die Investoren und die zahlreichen sie begünstigenden Politiker*innen aller Parteien der sog. “Mitte” kalkulieren mit einigem Recht, dass da vielleicht eines Tages genug Gras drüber gewachsen sein wird. Das Gedächtnis derer in der selbstreferentiellen “Mitte” (der Politik und Berlins) ist aber mit Sicherheit kürzer als das der betrogenen Wahlbürger*innen und Steuerzahler*innen. Denn mit jedem neuen Bauskandal, von dem jede deutsche Grossstadt in der Regel mehrere vorweisen kann, wird diese Erinnerung wiederbelebt.

    Und das kommt dann dabei unten raus:

    Beim Wählen das: Thomas Gesterkamp/bruchstuecke: “Gender: ‘Double loser’ und die ‘äußerst heterogene’ Generation Z”. Und Robert Misik/Zackzack: “Die wahren Plünderer – Aufstand in Frankreich: Die spießige Elitenpanik vor den ‘gefährlichen Klassen’ ist zurück.”

    Misik erinnert an die 20er Jahre des 20. Jahrhunderts, “als die sozialdemokratische Arbeiterbewegung schon auf Disziplin pochte”. In der West-BRD der 70er/80er Jahre sorgten die DDR-finanzierten Ordnungskräfte der DKP für eine entsprechende Ordnung und Disziplin. Die litten zwar unter ihrer mangelhaften politischen Glaubwürdigkeit, waren aber professionell organisiert, wirksam und hilfreich. Das ist heute alles weg (s.o.). Und kann, schlecht organisiert, Wasser auf die Mühlen von Bullen und Faschisierung sein. Da ist das Reul-Zitat “Proteste sind legitim, Randale werden wir stoppen” fast schon wieder eine bürgerrechtliche “Brandmauer” …

    Ich empfehle für Demo-Dienstleistungen das Bonner “Netzwerk Friedenskooperative”. Da arbeiten noch Leute, die wissen, wie es geht.

  2. Kein Bock auf Krieg und Wehrpflicht
    Redebeitrag von Soul Tsalik, gehalten an der Konzert-Kundgebung „unzwingbar“.
    Soul Tsalik ist israelischer antizionistischer Aktivist und lebt und organisiert in Israel/Palästina.

    📣 "In Israel wird die Kindheit militarisiert; jedes Kind wird zu Gewalt erzogen und an sie herangeführt."
    📣 "Wir rufen: „Nein! Nicht für meine sogenannte ‚Sicherheit‘, nicht um den Preis der Kinder meiner Nachbarn.“
    📣 "Hört auf, mein Land zu bewaffnen."

    ▶️ Ganze Rede: friedenskooperative.de/unzwing

    #unzwingbar #SoulTsalik #keinBockAufKrieg #NetzwerkFriedenskooperative #berlin #gegenKrieg #palästina #israel #IDF #palestina #voelkermord #frieden #zusammenarbeit #militarismus #deutscheFriedensgesellschaft

  3. Ostermarsch durch die Innenstadt will Zeichen für Frieden setzen

    Durch die Innenstadt Ostermarsch will Zeichen „für Frieden und Gerechtigkeit“ setzen 04.04.2026 – 07:35 UhrLesedauer: 1 Min. Teilnehmer…
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    europesays.com/de/920185/

  4. Wir haben das geschafft

    Mit nichts hat die Ex-Bundeskanzlerin ihren rechten Anhang so verstört, wie mit ihrem legendär gewordenen “Wir schaffen das.” Da waren die christlichen Pferde mit der Demokratin durchgegangen, und die deutsche Rechte entsetzt. Merkel war noch traumatisert von einem TV-Auftritt, in dem sie ein Mädchen zum Weinen gebracht hatte, weil ihre Familie abgeschoben werden sollte – ganz so, wie es Innenminister als Leistungsnachweis ansehen. Das beliebte Kindertätscheln von Politiker*inne*n war zum PR-GAU geraten. Der Konflikt der Ex-Kanzlerin mit ihrem Anhang zeigte: die Rechte in Deutschland braucht das Misslingen, die Linke das Gelingen – ein anderes Wort für Fortschritt. Linke Miesepeter und -innen, die gibt es auch nicht wenig, wollen das nicht begreifen. Die können jetzt aufhören mitzulesen. Denn was folgt, könnte ihr Weltbild stören.

    Der Lokalsender RBB, berühmt geworden durch Pleiten und Skandale, ist doch noch zu was nutze. Carmen Gräf und Susanne Heim, zwei Damen, die den Realismus des was-mit-Medien-Lebens zur Genüge ausgekostet haben, konnten für diesen Sender das hier machen:

    “Die Queens von Kreuzberg – Dokumentation Deutschland 2025 +++ Sie sind stark, verletzlich, laut und selbstbewusst – die Queens von Kreuzberg. Vier Freundinnen erzählen von ihrer Jugend als Töchter türkischer Gastarbeiter, vom Aufwachsen in Berlin-Kreuzberg und ihrem langen Weg zu sich selbst. Naciye kämpfte für ihre Freiheit und unterstützt heute Frauen in ihrer Chocolateria. Alev, als Aziza A. Deutschlands erste türkisch-deutsche Rapperin, forderte bereits in den 90ern politische Gleichberechtigung. Zerrin kam als Zwölfjährige nach Kreuzberg und fand hier ihre Heimat, ebenso wie Firinca, die lange mit Vorurteilen kämpfte. Ihr Bezirk galt einst als Kiez der Außenseiter – heute ist er ein Symbol für Vielfalt und Selbstbestimmung.” verfügbar 2 Jahre.

    Um die Männer nicht zu diskriminieren und zu nervigem Jammer zu animieren, haben die zwei Macherinnen auch “Die Kings von Kreuzberg” gemacht, auch nicht schlecht.

    Ich gestehe aber: die Queens haben mich stärker beeindruckt, weil ihr Weg zu Emanzipation und Autonomie sehr viel weiter war, als der von Jungs, die in nicht wenigen Familien als kleine Prinzen aufgezogen werden.

    Und warum erwähne ich das hier, mit meiner Berlin-Allergie? Weil es diese Queens und Kings zu Millionen bundesweit gibt. Und zwar, das mag ein gesellschaftspolitisches Manko sein, vorwiegend in den Grosstädten. Ich habe hunderte im Ruhrgebiet und Rheinland persönlich kennen gelernt. Das Gelingen ist der Regelfall, das Misslingen die Ausnahme.

    Die Ausnahme ist aber das, was die Aufmerksamkeitsökonomie der asozialen alten und neuen Medien interessiert. Und wird so zum politischen Problem für alle, die an einem Zusammenleben gemäss der Grundrechte des Grundgesetzes interessiert sind.

    Darum sind Filmchen, wie diese zwei von Frau Gräf und Frau Heim, zu selten. Früher war es “unser” WDR, der noch davon wusste …

    Ein King of Bonn

    Den habe ich kennen gelernt, als er noch Geschäftsführer der Rheinbacher Grünen war, und er mich dort am Bahnhof 1987 zu einer Volkszählungsboykott-Veranstaltung abholte. Kurze Zeit später begann er seine Arbeit im damaligen Koordinierungsbüro der Friedensbewegung, das später zum Netzwerk Friedenskoperative wurde.

    Dort traf Kristian Golla auf Mani Stenner, mit dem er etliche Jahrzehnte zusammen verbrachte. Viele, auch ich, nahmen die beiden lange wie ein “altes Ehepaar” wahr, das sich tagelang anschweigen konnte/musste. Und trotzdem kam “unten” (zit. Helmut Kohl) immer gute Arbeit heraus.

    In diesem alten Paar spielte Mani immer die Rolle desjenigen, der mit Medien sprach. Er machte das gut, und wurde mit jedem Lebensjahr besser. Kristian blieb still, dachte sich seinen Teil. Im direkten persönlichen Gespräch teilte er bereitwillig mit, was er dachte, und tut es noch. Wenn er gefragt wird. Ein stiller Macher. Solche Typen mag ich. Wir kamen und kommen immer gut miteinander aus.

    Aber so lange öffentliche Texte wie heute habe ich von Kristian Golla noch nie gesehen. Darum zeige ich es hier an, und ermuntere Sie, es mitzulesen:

    Jan Opielka (Interview) / Berliner Zeitung: “Friedensaktivist: ‘In Westdeutschland kennt man nur das ideologische Konstrukt ‚Der Russe‘ – Kristian Golla arbeitet seit über drei Jahrzehnten in der Friedensbewegung und ist einer der Geschäftsführer des Netzwerks Friedenskooperative.”

    Ich nehme an, die Berliner Zeitung wird diesen Text in Kürze in ihrer Paywall versenken. Ich sende ihn Ihnen gerne auf Anfrage zu. Und Kristian sicher auch.

  5. Mit rund 200 Teilnehmenden ist am Morgen der Ostermarsch Rhein-Ruhr gestartet. Er zählt zu den bekanntesten Kundgebungen in NRW.

    Mit rund 200 Teilnehmenden ist am Morgen der Ostermarsch Rhein-Ruhr gestartet. Er zählt zu den bekanntesten Kundgebungen in NRW .#Regio-Beitrag #19042025 #OstermarschRhein-Ruhr #Ostermarsch #Kundgebung #NetzwerkFriedenskooperative #Frieden #Krieg
    Für Frieden: Ostermarsch Rhein-Ruhr in Duisburg gestartet

  6. Es wird immer wichtiger, Menschen zu finden, die gegen die „alternativlose“ Aufrüstung in D vorgehen.

    Echte Friedensinitiativen und Alternativen zur derzeitigen Aufrüstungshype bietet zB das Netzwerk Friedenskooperative
    Network of the German Peace Movement

    friedenskooperative.de/

    #Pazifismus #Frieden #netzwerkFriedenskooperative #friedenskooperative
    #Krieg #Aufrüstung #niewiederkrieg

  7. Irrelevante Individuen

    Best of 11. Februar 2023: Störfaktor Diplomatie, fehlende Abgrenzung gegen Rechts, Linkspartei, Menschenverachtung als Normalität
    In einem Interview mit Michael Maier/Berliner Zeitung benennt Günter Verheugen, 1999-2007 EU-Kommissar, die vertanen Chancen im Verhältnis zu Russland: “‘Willentlich und wissentlich eine Linie […]

    https://extradienst.net/2023/02/12/irrelevante-individuen/

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