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#nachdenklich — Public Fediverse posts

Live and recent posts from across the Fediverse tagged #nachdenklich, aggregated by home.social.

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  1. Guten Morgen.

    Die Nacht fragt nicht, ob wir stark genug sind. Sie kommt einfach. Mit ihren Schatten, ihren Erinnerungen und den Gedanken, die man tagsüber so gut verstecken kann.

    Und doch geschieht jeden Morgen etwas Bemerkenswertes. Die Welt beginnt erneut. Nicht weil gestern leicht war. Nicht weil alle Wunden geheilt sind. Sondern weil die Zeit uns eine weitere Seite schenkt, die noch nicht beschrieben wurde.

    Vielleicht besteht der Mut nicht darin, keine Dunkelheit zu kennen. Vielleicht besteht Mut darin, trotz ihr das Fenster zu öffnen und das Licht hereinzulassen.

    #GutenMorgen #Philosophie #Gedanken #Hoffnung #Nachdenklich #Menschlichkeit #Leben

  2. Manche Tage fühlen sich an, als würde die Welt etwas von ihrer Farbe verlieren. Als läge ein feiner Schleier aus Müdigkeit über den Gedanken. Und doch gibt es diese kleinen Lichter. Ein freundliches Wort. Eine Erinnerung. Einen Menschen, der bleibt.

    Vielleicht ist Hoffnung gar kein großes Feuer. Vielleicht ist sie nur die stille Entscheidung, morgen noch einmal aufzuwachen und weiterzugehen.

    Passt auf eure Herzen auf. Sie tragen oft mehr, als andere sehen können.
    Ich wünsche euch eine ruhige Nacht und friedliche Träume.

    #GuteNacht #Philosophie #Gedanken #Hoffnung #Nachdenklich #Träume #Menschlichkeit

  3. Karren bauen: Schwere Wagen transportieren leicht gemacht! #shorts

    Ein Karren für schwere Lasten? Ein Lebenstipp kurz vor dem Ende? Eine unerwartete Offenbarung am Sterbebett, die neue Perspektiven eröffnet. #Sterbebett #Kurioses #Nachdenklich #Geheimnis

    youtube.com/shorts/cHLqjE8m_UM

  4. Deutschland steht im Nebel leerer Worte.
    Die Straßen glänzen kalt vom Regen der Gleichgültigkeit.
    Menschen reden von Ordnung und meinen Gehorsam.
    Sie reden von Heimat und säen Angst.
    Die Armen werden geprüft wie Verbrecher.
    Die Kranken zählen nur noch als Kosten.
    Und während Fahnen wieder wichtiger werden als Menschen,
    lernen viele das Schweigen neu.
    Geschichte klopft nicht laut an Türen.
    Sie flüstert.
    In Parolen.
    In Hass.
    In dem Wunsch nach einem starken Mann.
    Und wieder glauben zu viele, das Feuer werde nur andere verbrennen.

    #Philosophie #Lyrik #Schreiben #Nachdenklich #Angst #Verstehen #Faschismus #Hass #Feuer

  5. Deutschland steht im Nebel leerer Worte.
    Die Straßen glänzen kalt vom Regen der Gleichgültigkeit.
    Menschen reden von Ordnung und meinen Gehorsam.
    Sie reden von Heimat und säen Angst.
    Die Armen werden geprüft wie Verbrecher.
    Die Kranken zählen nur noch als Kosten.
    Und während Fahnen wieder wichtiger werden als Menschen,
    lernen viele das Schweigen neu.
    Geschichte klopft nicht laut an Türen.
    Sie flüstert.
    In Parolen.
    In Hass.
    In dem Wunsch nach einem starken Mann.
    Und wieder glauben zu viele, das Feuer werde nur andere verbrennen.

    #Philosophie #Lyrik #Schreiben #Nachdenklich #Angst #Verstehen #Faschismus #Hass #Feuer

  6. In den letzten Tagen verunglücken in den "Bergen", kleinen und größeren, Menschen. Dabie fällt auf , dass das Alter knapp über 60 liegt.

    #nachdenklich

  7. In den letzten Tagen verunglücken in den "Bergen", kleinen und größeren, Menschen. Dabie fällt auf , dass das Alter knapp über 60 liegt.

    #nachdenklich

  8. Spätnachts-Gedanke: Wir haben Apps die uns sagen wann wir schlafen sollen, Podcasts die uns erklären wie man atmet, und Coaches die uns beibringen wie man "authentisch" ist. Vielleicht ist das Problem nicht dass wir zu wenig Optimierung haben – sondern zu viel davon? 🌙

    #Selbstoptimierung #Gesellschaft #Kapitalismus #Nachdenklich #Nachtgedanken

  9. Spätnachts-Gedanke: Wir haben Apps die uns sagen wann wir schlafen sollen, Podcasts die uns erklären wie man atmet, und Coaches die uns beibringen wie man "authentisch" ist. Vielleicht ist das Problem nicht dass wir zu wenig Optimierung haben – sondern zu viel davon? 🌙

    #Selbstoptimierung #Gesellschaft #Kapitalismus #Nachdenklich #Nachtgedanken

  10. KI trifft ethische Dilemmas wie ich um 3 Uhr nachts den Kühlschrank: voller Möglichkeiten, aber keine Ahnung was wirklich okay ist. 🤖🌙

    Der Unterschied? Ich hab ein schlechtes Gewissen danach.

    Ernsthaft: Ethik in KI-Systemen braucht Menschen die unbequeme Fragen stellen – nicht nur Leute die Features shippen wollen.

    #KI #AIEthics #Technologie #Nachdenklich

  11. KI trifft ethische Dilemmas wie ich um 3 Uhr nachts den Kühlschrank: voller Möglichkeiten, aber keine Ahnung was wirklich okay ist. 🤖🌙

    Der Unterschied? Ich hab ein schlechtes Gewissen danach.

    Ernsthaft: Ethik in KI-Systemen braucht Menschen die unbequeme Fragen stellen – nicht nur Leute die Features shippen wollen.

    #KI #AIEthics #Technologie #Nachdenklich

  12. Früher war mehr Zukunft

    Ein Text, der mir ziemlich aus der Seele spricht, ist drüben bei Kiki erschienen

    (…) ich hatte eine schöne, privilegierte, heitere und unbeschwerte Kindheit in einem zu Recht verschwundenen Land, das ich keinesfalls zurückhaben will. Aber ich vermisse die Zukunft (…)
    Ich bin komplett irrelevant, was das Bruttosozialprodukt betrifft. Man kann mich getrost ignorieren, nichts von dem, was ich sage, schreibe, wähle, wird irgendetwas am Lauf der Dinge ändern, und meine Vorstellungen von einer lebens- und liebenswerten Gesellschaft sind antiquiert und „nicht finanzierbar“. Denn das ist offenbar das einzig verbliebene Maß.
    Wenn ich eine andere Zukunft will, muss ich sie mir schon selbst vorstellen, schreiben, zeichnen.
    Also zurück an den Zeichentisch, denn ich brauche mehr Licht.

    e13.de

    I feel you. Sehr.

    #anderswo #Blog #e13De #leseempfehlung #Nachdenklich #otemporaomores

    https://webrocker.de/?p=29646

  13. Früher war mehr Zukunft

    Ein Text, der mir ziemlich aus der Seele spricht, ist drüben bei Kiki erschienen

    (…) ich hatte eine schöne, privilegierte, heitere und unbeschwerte Kindheit in einem zu Recht verschwundenen Land, das ich keinesfalls zurückhaben will. Aber ich vermisse die Zukunft (…)
    Ich bin komplett irrelevant, was das Bruttosozialprodukt betrifft. Man kann mich getrost ignorieren, nichts von dem, was ich sage, schreibe, wähle, wird irgendetwas am Lauf der Dinge ändern, und meine Vorstellungen von einer lebens- und liebenswerten Gesellschaft sind antiquiert und „nicht finanzierbar“. Denn das ist offenbar das einzig verbliebene Maß.
    Wenn ich eine andere Zukunft will, muss ich sie mir schon selbst vorstellen, schreiben, zeichnen.
    Also zurück an den Zeichentisch, denn ich brauche mehr Licht.

    e13.de

    I feel you. Sehr.

    #anderswo #Blog #e13De #leseempfehlung #Nachdenklich #otemporaomores

    https://webrocker.de/?p=29646

  14. Goodbye 2025

    Äh, das wars schon wieder? Dieses Jahr ist NOCH schneller vorbei geflogen als das davor. Und eigentlich könnte ich den Text vom letzten Jahr 1:1 übernehmen. Ist das ein gutes oder ein schlechtes Zeichen?

    Konzentrieren wir uns auf die guten Sachen:
    - Musik. In diesem Jahr neben den wie immer wunderbaren Auftritten mit CORDUROY gab es einen fetten Auftritt mit MOTÖRBLOCK auf dem Museumsuferfest und dann vor kurzem zur 20-Jahr Feier des Feinstaubs, und es tut sooo gut, diesen tiefergelegten Krach zu machen
    - Menschen. Ich habe in diesem Jahr viel über mich und andere gelernt, neue und alte Bekannte (besser) kennengelernt und ich bin umgeben von Menschen, die mir gut tun. Und dass meine Eltern, beide Ü80 mittlerweile, bei allen altersbedingten Plagen noch fit und selbstständig sind, ist ein riesiges Geschenk.
    - Gesundheit. Ja, auch bei mir geht es mit erwähnten Plagen los, aber zum Glück hält sich das alles in 'altersgemässen' Grenzen. Ich habe mit durch die andauernden Proben und Auftritte nen Tennisellbogen zugezogen, der mich ab und an zwackt, und dass die Augen immer weniger gut im Nahbereich scharfstellen können, nervt mich auch kollossal, aber, hey: 'altersgemäss'.

    Die schlechten Sachen:
    - Geld. Wirtschaftlich gesehen hatte ich das schlechteste Jahr meiner Selbstständigkeit. Die Kosten sind deutlich gestiegen und die Einnahmen gesunken -- eine extrem schlechte Kombi und so recht weiss ich aktuell auch leider auch nicht, wie/was sich da ändern soll. Lebenshaltung, Miete, Altersvorsorge, Krankenkasse - alles hat sich deutlich verteuert. Mein "Pizza-Index" besagt, dass ich mittlerweile mit einem Stundesatz 40% über dem von vor 5 Jahren kalkulieren müsste, um das Level zu halten (Pizza in 2020: 8,50. Pizza heute: 12,00). In Realität ist es so, dass ich selbst mit unveränderten Sätzen aus 2020 "zu teuer" bin. Go figure.
    - Perspektive. Irgendwie habe ich meine Zuversicht, die mich seit +30 Jahren getragen hat, verloren. Ich habe nie große Pläne gemacht, sondern mich immer darauf verlassen, dass sich Dinge schon fügen und das hat in der Vergangenheit auch alles ganz gut geklappt. Aber, vielleicht auch hier 'altersgemäss", frage ich mich so langsam, wann und wie es wieder bergaufgehen soll und vor allem, wie lange ich den ganzen Kack mit Selbst und Ständig noch machen kann (und will). Das wird eine der großen Fragen, die es in 2026 zu beantworten gilt.
    - Weltlage. Say no more.

    Alles Weitere würde zu persönlich für hier ins Internet reinsprechen, daher beende ich nun diesen kleinen Rück- und Ausblick und wünsche uns allen:

    Guten Rutsch, kommt gut rüber und ich freue mich auf die schönen Dinge, die auch das nächte Jahr bereithalten wird.

    #2025 #2026 #Ausblick #interestingtimes #Nachdenklich #Rückblick

    https://webrocker.de/?p=29627

  15. Goodbye 2025

    Äh, das wars schon wieder? Dieses Jahr ist NOCH schneller vorbei geflogen als das davor. Und eigentlich könnte ich den Text vom letzten Jahr 1:1 übernehmen. Ist das ein gutes oder ein schlechtes Zeichen?

    Konzentrieren wir uns auf die guten Sachen:
    - Musik. In diesem Jahr neben den wie immer wunderbaren Auftritten mit CORDUROY gab es einen fetten Auftritt mit MOTÖRBLOCK auf dem Museumsuferfest und dann vor kurzem zur 20-Jahr Feier des Feinstaubs, und es tut sooo gut, diesen tiefergelegten Krach zu machen
    - Menschen. Ich habe in diesem Jahr viel über mich und andere gelernt, neue und alte Bekannte (besser) kennengelernt und ich bin umgeben von Menschen, die mir gut tun. Und dass meine Eltern, beide Ü80 mittlerweile, bei allen altersbedingten Plagen noch fit und selbstständig sind, ist ein riesiges Geschenk.
    - Gesundheit. Ja, auch bei mir geht es mit erwähnten Plagen los, aber zum Glück hält sich das alles in 'altersgemässen' Grenzen. Ich habe mit durch die andauernden Proben und Auftritte nen Tennisellbogen zugezogen, der mich ab und an zwackt, und dass die Augen immer weniger gut im Nahbereich scharfstellen können, nervt mich auch kollossal, aber, hey: 'altersgemäss'.

    Die schlechten Sachen:
    - Geld. Wirtschaftlich gesehen hatte ich das schlechteste Jahr meiner Selbstständigkeit. Die Kosten sind deutlich gestiegen und die Einnahmen gesunken -- eine extrem schlechte Kombi und so recht weiss ich aktuell auch leider auch nicht, wie/was sich da ändern soll. Lebenshaltung, Miete, Altersvorsorge, Krankenkasse - alles hat sich deutlich verteuert. Mein "Pizza-Index" besagt, dass ich mittlerweile mit einem Stundesatz 40% über dem von vor 5 Jahren kalkulieren müsste, um das Level zu halten (Pizza in 2020: 8,50. Pizza heute: 12,00). In Realität ist es so, dass ich selbst mit unveränderten Sätzen aus 2020 "zu teuer" bin. Go figure.
    - Perspektive. Irgendwie habe ich meine Zuversicht, die mich seit +30 Jahren getragen hat, verloren. Ich habe nie große Pläne gemacht, sondern mich immer darauf verlassen, dass sich Dinge schon fügen und das hat in der Vergangenheit auch alles ganz gut geklappt. Aber, vielleicht auch hier 'altersgemäss", frage ich mich so langsam, wann und wie es wieder bergaufgehen soll und vor allem, wie lange ich den ganzen Kack mit Selbst und Ständig noch machen kann (und will). Das wird eine der großen Fragen, die es in 2026 zu beantworten gilt.
    - Weltlage. Say no more.

    Alles Weitere würde zu persönlich für hier ins Internet reinsprechen, daher beende ich nun diesen kleinen Rück- und Ausblick und wünsche uns allen:

    Guten Rutsch, kommt gut rüber und ich freue mich auf die schönen Dinge, die auch das nächte Jahr bereithalten wird.

    #2025 #2026 #Ausblick #interestingtimes #Nachdenklich #Rückblick

    https://webrocker.de/?p=29627

  16. #nachdenklich

    Während ich meinen Müll manuell trennen muss wird mit KI und Robotern gearbeitet meinen Job zu automatisieren, der mir eigentlich Spaß macht.
    Warum? Weil mein Job anscheinend jemanden Geld kostet, wenn ich Müll sortiere kostet es niemanden (der Entscheidungen trifft) etwas.
    Egal was Elons, Jeff's oder Sams erzählen, es geht nicht um das Wohl der Menschheit, es geht um das Wohl sehr weniger Menschen.

  17. #nachdenklich

    Während ich meinen Müll manuell trennen muss wird mit KI und Robotern gearbeitet meinen Job zu automatisieren, der mir eigentlich Spaß macht.
    Warum? Weil mein Job anscheinend jemanden Geld kostet, wenn ich Müll sortiere kostet es niemanden (der Entscheidungen trifft) etwas.
    Egal was Elons, Jeff's oder Sams erzählen, es geht nicht um das Wohl der Menschheit, es geht um das Wohl sehr weniger Menschen.

  18. Manchmal frage ich mich:
    Wie kann ein Land Klimaziele beschließen – und gleichzeitig über 80 Milliarden € jährlich in klimaschädliche Subventionen stecken?
    Wie kann man von Verantwortung sprechen – und dann das „Wir“ so benutzen, dass es nur die trifft, die nichts dafür können?
    Vielleicht beginnt Veränderung damit, dass man offenlegt, wer wirklich zahlt – und wer nur vorgibt, mitzuzahlen.

    #Subventionen #Nachdenklich #Klimapolitik #Systemfrage #Steuergeld #Ungleichheit #Entlarvt

  19. Verfall und Hoffnung im selben Bild

    Zwischen alten Mauern und jungem Grün: Die Berliner Gedächtniskirche erinnert an die Wunden der Geschichte – und daran, dass neues Leben selbst in Ruinen wurzeln kann.
    #Berlin #Gedächtniskirche #Geschichte #Mahnung #Erinnerung #Hoffnung #BerlinEvents #photography #Stadtansichten #cityscape #NaturinDerStadt #Ruine #Nachdenklich #Fotografie #Kirchturm #urbanphotography

  20. 🌬️🌀 Windräder wirken beruhigend auf mich.

    Wenn wir es schaffen, fossile Energie durch Windkraft zu ersetzen – können wir dann nicht auch lernen, tierfreundlicher zu leben?

    Müssen wir wirklich weiterhin Müttern ihre Kinder wegnehmen – nur für ein Glas Milch?

    Oder ist es an der Zeit, umzudenken und pflanzliche Alternativen als echten Fortschritt zu begreifen?

    💬 Ich bin gespannt auf eure Gedanken zu diesem Thema – schreibt sie mir gern in die Kommentare.

    youtube.com/shorts/3T62licV_G8

    #veganleben #nachhaltigkeit #windkraft #ethik #milchfrei #pflanzenbasierteernährung #zukunftgestalten #gedankenanstoß #veganefrage #tierethik #nachdenklich #systemwandel #klimaschutz

  21. 🌬️🌀 Windräder wirken beruhigend auf mich.

    Wenn wir es schaffen, fossile Energie durch Windkraft zu ersetzen – können wir dann nicht auch lernen, tierfreundlicher zu leben?

    Müssen wir wirklich weiterhin Müttern ihre Kinder wegnehmen – nur für ein Glas Milch?

    Oder ist es an der Zeit, umzudenken und pflanzliche Alternativen als echten Fortschritt zu begreifen?

    💬 Ich bin gespannt auf eure Gedanken zu diesem Thema – schreibt sie mir gern in die Kommentare.

    youtube.com/shorts/3T62licV_G8

    #veganleben #nachhaltigkeit #windkraft #ethik #milchfrei #pflanzenbasierteernährung #zukunftgestalten #gedankenanstoß #veganefrage #tierethik #nachdenklich #systemwandel #klimaschutz

  22. Manchmal sind es die kleinen Dinge, die den größten Unterschied machen.
    In meinem neuen Blogbeitrag geht es genau darum:
    "Die kleinen Dinge"
    ➡️ franzgedankenwelt.blogspot.com
    #Blog #Nachdenklich #Alltag #FranzGedankenwelt

  23. Ich freue mich immer über eine Zusammenarbeit mit Menschen, die sich dann trauen, das zu zeigen, was gerdae 'Im Verborgenen' liegt, auch wenn sich für den Betrachter vielleicht nicht immer sofort ergibt, was es sein mag.

    Emely, #Kiel 2014

    @FotoVorschlag

    #FotoVorschlag #Photography #Portraitphotography #Portrait #Portraitfotografie #traurig #nachdenklich #sad #sadgirl #shower #Dusche #emotional #emotionalportrait

  24. Zitat aus dem (sehr inspirierenden) Buch "We are the Weather: Saving the Planet Begins at Breakfast" von Jonathan Safran Foer. (Gibt's auch auf Deutsch: "Wir sind das Klima! Wie wir unseren Planeten schon beim Frühstück retten können"
    (1/3)
    ----
    #Change #Wandel #Veränderung #Leben #Life #Thoughts #Thoughtful #Nachdenklich #NachdenklicheSprüche #NachdenklicheSprücheMitBildern #DeepMeme #DeepThoughts #climatechange #Klimawandel #Klima #Klimakrise

  25. Zitat aus dem (sehr inspirierenden) Buch "We are the Weather: Saving the Planet Begins at Breakfast" von Jonathan Safran Foer. (Gibt's auch auf Deutsch: "Wir sind das Klima! Wie wir unseren Planeten schon beim Frühstück retten können"
    (1/3)
    ----
    #Change #Wandel #Veränderung #Leben #Life #Thoughts #Thoughtful #Nachdenklich #NachdenklicheSprüche #NachdenklicheSprücheMitBildern #DeepMeme #DeepThoughts #climatechange #Klimawandel #Klima #Klimakrise

  26. Und dann erzählt der Entwickler aus der Ukraine, dass er ein Military-Startup gegründet hat, bald an der Front "Feldtests" durchführt und schickt dir Bilder seines zerstörten an die Front gespendeten Starlinks. Abgesehen davon ist seine musikalische Karriere inkl. großer Europatournee seit Anfang 2023 komplett im Eimer.

    Leute, wir haben eigentlich keine Probleme im Vergleich dazu ... Wird Zeit mal herunterzukommen.

    #ukraine #probleme #unsGehtsDochGut #nachdenklich

  27. Ich dachte ja wirklich, mich kann so schnell nichts mehr schocken, aber dass meine Freiland Hochbeet Erdbeerpflanze ohne wärmendes Gartenhäuschen am 4. November mehrere Blüten hat, hat mich jetzt doch sehr, sehr nachdenklich werden lassen.
    #erdbeerenimwinter #klimawandel #nachdenklich

  28. @kattascha das zeigt doch ganz genau nur eins: Die Lernkurve der Algorithmen ist immer noch ziemlich starr oder rückwärtsgewandt, in jedem Fall nicht antizipativ oder intelligent.
    #nachdenklich #ki #algorithmen

  29. »Mein Kollege […] aus dem ZDF-Landesstudio in Stuttgart - selbst auch gelernter Bauingenieur - verfolgt die Diskussionen seit vielen Jahren […]. Ihn stimmt in Sachen #Stuttgart21 eines nachdenklich: "Eigentlich tritt alles ein, was die Kritiker prophezeit haben." Unabsehbare Kosten, Probleme und eine miserable Preis-Leistungsbilanz.«

    Sag bloß – die Kritiker hatten Recht?! 🤔 #nachdenklich

    zdf.de/nachrichten/briefing/st

  30. Sag' mir was Du singst und ich sag' Dir wer Du bist…

    Drüben auf Twitter geistert schon etwas länger ein Stöckchen rum:

    Day 1/10 of #10albums that have influenced my musical taste.
    No explanation, no review, just the cover.

    10 Albencover, die den persönlichen Musikgeschmack prägten, 10 Tage lang eins posten.

    Heute, an "meinem" siebten Tag, fällt mir auf, dass 10 Alben nicht ausreichen. Je länger ich darüber nachdenke, was wann meinen Musikgeschmack geprägt hat, um so mehr Künstler, Epochen und Alben fallen mir ein. Manchmal ist es nicht das ganze Album, sondern ein bestimmter Song daraus -- was der Grund ist, warum es Nirvanas "Nevermind" nicht in meine 10 Alben Twitterliste geschafft hat, obwohl "Smells Like Teen Spirit" seinerzeit, als ich es das erste Mal hörte, mich komplett aus den Socken gehauen hat und ich mich immer noch genau an den Moment erinnere, als ich es zum ersten Mal hörte (und vielleicht greife ich demnächst auch mal endlich das nun 12 Jahre alte Blogstöckchen drüben bei Kiki dazu auf).

    Meine musikalische Sozialisation ist eher komisch verlaufen. In meiner Kindheit lief schon auch immer Radio, mein Vater hatte eine kleine Platten- und Singlesammlung und auch fleissig Kassetten für sein Autoradio aufgenommen, aber irgendwie ist mir da nicht wirklich was hängengeblieben, ausser, dass es sonntags eine "Oldie" Sendung im hessischen Rundfunk gab, wo viel 50ies und 60ies Rock'n'Roll Zeug lief, Vater fleissig Kassetten aufnahm. Die ein oder andere Elvis-LP wurde auch des öfteren aufgelegt. (Aus der Single-Sammlung, die er irgendwann mal Was soll ich mit dem alten Kram? wegwerfen wollte, habe ich eine schwedische "Apache"-Pressung von Jorgen Ingmann gerettet, immerhin.)

    Ich weiss ehrlich gesagt auch nicht mehr, wann ich mein eigenes Radio hatte und wann ich mit einem tragbaren Kassettenrekorder aufgenommen habe - kann sein, dass ich jetzt einen Zeitsprung in der Erinnerung habe, aber so Ende der 70er Jahre und in die Achziger hinein war vor allem die wöchentliche "Hitparade International" Sendung mit Werner Reinke die Quelle für die Kassettenaufnahmen und somit des Soundtracks meiner ausklingenden (haha) Kindheit. Parallel dazu, oder vielleicht sogar etwas früher, entdeckte ich AC/DC - ich vermute, über "TNT" (omg der erste Chord, immer noch so gut!), was es mit Sicherheit auchmal in die "Hitparade" schaffte, und ab da war ich AC/CD Fan. Mit Posterecke im Zimmer und auch bald den entsprechenden LPs im Schrank. Der Tod von Bon Scott im Februar 1980 hat mich richtig fertig gemacht - da ist eine Welt für mich zusammengebrochen (viel ärger als später nochmal, als Kurt Cobain sich die Schrotkugeln gab). Und Brian Johnson ist immer noch "der neue", klar. Eine Sache, die mein Verhältnis zur Musik zu dieser Zeit vielleicht gut beschreibt: Ich hatte die Pink Floyd "The Wall" als Doppel-LP und ohne zweimal nachzudenken gegen die "Back In Black" von AC/DC eingetauscht, weil fand'ich geiler. Damals. Ahem. Neben AC/DC gabs noch KISS, und dann mit einigem Abstand Queen - das waren die Platten, die ich so mit 12-14 hörte. Kleiner Episoden-Einschub: Irgendwer meinte es gut mit mir und hatte mir die Queen "Jazz" geschenkt. Die mit Bicicle Race und dem großem Einleger "nackte Frauen auf Fahrrädern". Und da bei meinem Opa neben den Fernsehzeitungen auch "Praline" und "Wochenend" auf dem Tisch lag, dachte ich, das könnte ihm gefallen und habe das Poster verschenkt. Ich Depp. Gab dann wohl auch etwas Unfrieden bei den Großeltern, aber so richtig geredet hat keiner darüber. Jedenfalls habe ich eine Queen "Jazz" Vinyl *ohne* das Poster. Ende Einschub.

    Und dann ist was Merkwürdiges passiert - durch den Tennisverein und die dort wachsenden Erdbeerkörbchenfahrer, durch regelmässige Besuche auf der Eisbahn und zum Teil immer noch die "Hitparade International" kamen immer mehr so Disco- und Dancefloorsachen in meine Ohren, und, ich muss es leider zugeben, ich fand Modern Talking und Sandra und dann den ganzen Scheiss aus der "Italo Disco" Welle super. Rückblickend betrachtet war da sicherlich der ein oder andere Klassiker dabei, aber so sehr ich gerne damit angeben würde, dass ich Madonna schon kannte und gut fand, als sie noch kein Star war, es war halt leider auch ziemlich viel SCHEISSMUSIK in dieser Phase dabei. Andererseits wäre ich ohne diese Schiene nie auf die Rap- und Hip-Hop Sachen aufmerksam geworden, und darüber dann auch auf ziemlich viel cooles Funk-Zeug... und die Scratch & Break Sachen brachten mich dazu, monatelang Breakdance zu trainieren... und der Soundtrack aus dieser Zeit bringt mich immer noch zum Zucken :-)

    Zum Glück (für meinen Musikgeschmack) lernte ich aber in der Oberstufe eine Reihe von Leuten kennen, die mich dann mit anderen Sachen in Kontakt brachten - ich war jetzt in dem Alter, wo man abends auch schon mal in einen Club gehen konnte und ich hatte das große Glück, dass das genau zu der Zeit war, als sich aus England und Amerika gerade die Post-Punk Bands und andere schrägere gitarrenlastige Sachen in die Anlagen der Clubs, in die wir gingen, ergossen. Der "Idiot Ballroom" in der Batschkapp kann hier gar nicht oft genug erwähnt werden - die Jahrescharts waren mir über ein paar Jahre fast eine verpflichtende Einkaufsliste. Und im Cooky's war ich fast jede Woche Ende der achziger, Anfang der neunziger bei den Montag-Nachtkonzerten und habe auch da eine unglaubliche stilistische Bandbreite an beeindruckenden Bands mitgenommen.

    In den frühen Neuzigern dann, klar: Grunge. Aber immer auch noch diese Affinität zu den ballernden und tanzbaren Sachen - ich glaube, das ist das, was meinen "Geschmack" immer noch definiert. Ich habe nicht die _eine_ Nische - und ob mich ein Song kickt oder nicht, kann die unterschiedlichsten Gründe haben. Metal, Rock, Disco, Rockabilly, Jungle, Drum&Bass, Indie, Ska, NDW, Reggae, Tekkno, Surf, Stoner, House, Northern Soul, Punk, HipHop - you name it, es gibt fast überall Lieblingssongs von mir.

    Der für mich im Nachhinein faszinierendste Punkt ist, dass ich erst ab da, wo ich selbst angefangen habe, mit Bands Musik zu machen, durch die anderen Mitglieder auf die "Klassiker" der Genres gekommen bin - z.B. Black Sabbath oder andere wirklich stilprägende Band der 60/70er sind komplett an mir vorbei gegangen bis ca Mitte der 90er. Selbst die Beatles habe ich erst spät (und wie könnte es anders sein, wegen der damaligen Freundin) Ende der 80er schätzen gelernt. Die Dame hat mich zwar für Jahre beziehungsunfähig gemacht, aber dass ich über sie die Smiths, Cure und Police eingeimpft bekam, ist eins der wenigen guten Dinge aus dieser Episode.

    Was mich den Überlegungen zu den 10 Platten etwas erschreckt hat: Seit den 2000ern fällt mir keine Platte mehr ein, die mich in irgendeiner Form so nachhaltig beeindruckt hat, dass ich sie da aufführen würde. Die "neueste" dürfte die "Rated R" von Queens Of The Stoneage sein - und die ist glaube ich von 2000. Nein, wait, die "Silent Alarm" von Bloc Party hat mich ca 2005 mächtig gekickt.

    Stand heute also 15 Jahre ohne Weiterentwicklung im Musikgeschmack?
    Nur noch alte Sachen entdeckt und für gut befunden, oder aber Dinge wie Mastodon oder Red Fang, die irgendwie auch nur alten Wein in (ziemlich geilen) neuen Schläuchen verkosten?

    Das gibt mir dann doch zu denken. The Age Is Showing und früher war musikalisch also alles besser? - I don't think so, aber vielleicht bin ich tatsächlich ignoranter gegenüber "neuen" Sachen geworden oder unter meinem Stein kommt da nicht mehr soviel an.

    Und ganz im Ernst: Um mich so zu kicken, wie es z.B. Fugazis Waiting Room, Refuseds New Noise oder Rage Against The Machines "Killing in the name of" immer noch tun, da muss schon einiges passieren. Vielleicht liegt es aber auch daran, dass Songs wie Sonic Youths 100% oder Dinosaur JRs "Start Chopping" ein Feeling, einen Moment, der auch in meinem Leben prägend war, transportieren, und der ist nunmal weg, vorbei, das lässt sich nicht mehr nochmal erleben. Outshined. Hm. Wenn ich mir überlege, dass ich in den Achzigern nicht so echt verstanden habe, warum meine Eltern bei so Fifties Zeug glasige Augen bekamen, und jetzt sehe, dass ich 2020 ebenfalls 30 Jahre alte Songs massiv abfeiere… oh. weh.

    Meine letzte Platte die ich mir kaufte war vorletzte Woche: die 2015er Doppel-Vinyl Re-Issue von HAWKWINDs Space Ritual - also auch nicht gerade was Modernes, haha.

    #10albums #Alter #Geschmack #Musik #Nachdenklich #Platten #rock_

    https://webrocker.de/?p=28407

  31. Sag' mir was Du singst und ich sag' Dir wer Du bist…

    Drüben auf Twitter geistert schon etwas länger ein Stöckchen rum:

    Day 1/10 of #10albums that have influenced my musical taste.
    No explanation, no review, just the cover.

    10 Albencover, die den persönlichen Musikgeschmack prägten, 10 Tage lang eins posten.

    Heute, an "meinem" siebten Tag, fällt mir auf, dass 10 Alben nicht ausreichen. Je länger ich darüber nachdenke, was wann meinen Musikgeschmack geprägt hat, um so mehr Künstler, Epochen und Alben fallen mir ein. Manchmal ist es nicht das ganze Album, sondern ein bestimmter Song daraus -- was der Grund ist, warum es Nirvanas "Nevermind" nicht in meine 10 Alben Twitterliste geschafft hat, obwohl "Smells Like Teen Spirit" seinerzeit, als ich es das erste Mal hörte, mich komplett aus den Socken gehauen hat und ich mich immer noch genau an den Moment erinnere, als ich es zum ersten Mal hörte (und vielleicht greife ich demnächst auch mal endlich das nun 12 Jahre alte Blogstöckchen drüben bei Kiki dazu auf).

    Meine musikalische Sozialisation ist eher komisch verlaufen. In meiner Kindheit lief schon auch immer Radio, mein Vater hatte eine kleine Platten- und Singlesammlung und auch fleissig Kassetten für sein Autoradio aufgenommen, aber irgendwie ist mir da nicht wirklich was hängengeblieben, ausser, dass es sonntags eine "Oldie" Sendung im hessischen Rundfunk gab, wo viel 50ies und 60ies Rock'n'Roll Zeug lief, Vater fleissig Kassetten aufnahm. Die ein oder andere Elvis-LP wurde auch des öfteren aufgelegt. (Aus der Single-Sammlung, die er irgendwann mal Was soll ich mit dem alten Kram? wegwerfen wollte, habe ich eine schwedische "Apache"-Pressung von Jorgen Ingmann gerettet, immerhin.)

    Ich weiss ehrlich gesagt auch nicht mehr, wann ich mein eigenes Radio hatte und wann ich mit einem tragbaren Kassettenrekorder aufgenommen habe - kann sein, dass ich jetzt einen Zeitsprung in der Erinnerung habe, aber so Ende der 70er Jahre und in die Achziger hinein war vor allem die wöchentliche "Hitparade International" Sendung mit Werner Reinke die Quelle für die Kassettenaufnahmen und somit des Soundtracks meiner ausklingenden (haha) Kindheit. Parallel dazu, oder vielleicht sogar etwas früher, entdeckte ich AC/DC - ich vermute, über "TNT" (omg der erste Chord, immer noch so gut!), was es mit Sicherheit auchmal in die "Hitparade" schaffte, und ab da war ich AC/CD Fan. Mit Posterecke im Zimmer und auch bald den entsprechenden LPs im Schrank. Der Tod von Bon Scott im Februar 1980 hat mich richtig fertig gemacht - da ist eine Welt für mich zusammengebrochen (viel ärger als später nochmal, als Kurt Cobain sich die Schrotkugeln gab). Und Brian Johnson ist immer noch "der neue", klar. Eine Sache, die mein Verhältnis zur Musik zu dieser Zeit vielleicht gut beschreibt: Ich hatte die Pink Floyd "The Wall" als Doppel-LP und ohne zweimal nachzudenken gegen die "Back In Black" von AC/DC eingetauscht, weil fand'ich geiler. Damals. Ahem. Neben AC/DC gabs noch KISS, und dann mit einigem Abstand Queen - das waren die Platten, die ich so mit 12-14 hörte. Kleiner Episoden-Einschub: Irgendwer meinte es gut mit mir und hatte mir die Queen "Jazz" geschenkt. Die mit Bicicle Race und dem großem Einleger "nackte Frauen auf Fahrrädern". Und da bei meinem Opa neben den Fernsehzeitungen auch "Praline" und "Wochenend" auf dem Tisch lag, dachte ich, das könnte ihm gefallen und habe das Poster verschenkt. Ich Depp. Gab dann wohl auch etwas Unfrieden bei den Großeltern, aber so richtig geredet hat keiner darüber. Jedenfalls habe ich eine Queen "Jazz" Vinyl *ohne* das Poster. Ende Einschub.

    Und dann ist was Merkwürdiges passiert - durch den Tennisverein und die dort wachsenden Erdbeerkörbchenfahrer, durch regelmässige Besuche auf der Eisbahn und zum Teil immer noch die "Hitparade International" kamen immer mehr so Disco- und Dancefloorsachen in meine Ohren, und, ich muss es leider zugeben, ich fand Modern Talking und Sandra und dann den ganzen Scheiss aus der "Italo Disco" Welle super. Rückblickend betrachtet war da sicherlich der ein oder andere Klassiker dabei, aber so sehr ich gerne damit angeben würde, dass ich Madonna schon kannte und gut fand, als sie noch kein Star war, es war halt leider auch ziemlich viel SCHEISSMUSIK in dieser Phase dabei. Andererseits wäre ich ohne diese Schiene nie auf die Rap- und Hip-Hop Sachen aufmerksam geworden, und darüber dann auch auf ziemlich viel cooles Funk-Zeug... und die Scratch & Break Sachen brachten mich dazu, monatelang Breakdance zu trainieren... und der Soundtrack aus dieser Zeit bringt mich immer noch zum Zucken :-)

    Zum Glück (für meinen Musikgeschmack) lernte ich aber in der Oberstufe eine Reihe von Leuten kennen, die mich dann mit anderen Sachen in Kontakt brachten - ich war jetzt in dem Alter, wo man abends auch schon mal in einen Club gehen konnte und ich hatte das große Glück, dass das genau zu der Zeit war, als sich aus England und Amerika gerade die Post-Punk Bands und andere schrägere gitarrenlastige Sachen in die Anlagen der Clubs, in die wir gingen, ergossen. Der "Idiot Ballroom" in der Batschkapp kann hier gar nicht oft genug erwähnt werden - die Jahrescharts waren mir über ein paar Jahre fast eine verpflichtende Einkaufsliste. Und im Cooky's war ich fast jede Woche Ende der achziger, Anfang der neunziger bei den Montag-Nachtkonzerten und habe auch da eine unglaubliche stilistische Bandbreite an beeindruckenden Bands mitgenommen.

    In den frühen Neuzigern dann, klar: Grunge. Aber immer auch noch diese Affinität zu den ballernden und tanzbaren Sachen - ich glaube, das ist das, was meinen "Geschmack" immer noch definiert. Ich habe nicht die _eine_ Nische - und ob mich ein Song kickt oder nicht, kann die unterschiedlichsten Gründe haben. Metal, Rock, Disco, Rockabilly, Jungle, Drum&Bass, Indie, Ska, NDW, Reggae, Tekkno, Surf, Stoner, House, Northern Soul, Punk, HipHop - you name it, es gibt fast überall Lieblingssongs von mir.

    Der für mich im Nachhinein faszinierendste Punkt ist, dass ich erst ab da, wo ich selbst angefangen habe, mit Bands Musik zu machen, durch die anderen Mitglieder auf die "Klassiker" der Genres gekommen bin - z.B. Black Sabbath oder andere wirklich stilprägende Band der 60/70er sind komplett an mir vorbei gegangen bis ca Mitte der 90er. Selbst die Beatles habe ich erst spät (und wie könnte es anders sein, wegen der damaligen Freundin) Ende der 80er schätzen gelernt. Die Dame hat mich zwar für Jahre beziehungsunfähig gemacht, aber dass ich über sie die Smiths, Cure und Police eingeimpft bekam, ist eins der wenigen guten Dinge aus dieser Episode.

    Was mich den Überlegungen zu den 10 Platten etwas erschreckt hat: Seit den 2000ern fällt mir keine Platte mehr ein, die mich in irgendeiner Form so nachhaltig beeindruckt hat, dass ich sie da aufführen würde. Die "neueste" dürfte die "Rated R" von Queens Of The Stoneage sein - und die ist glaube ich von 2000. Nein, wait, die "Silent Alarm" von Bloc Party hat mich ca 2005 mächtig gekickt.

    Stand heute also 15 Jahre ohne Weiterentwicklung im Musikgeschmack?
    Nur noch alte Sachen entdeckt und für gut befunden, oder aber Dinge wie Mastodon oder Red Fang, die irgendwie auch nur alten Wein in (ziemlich geilen) neuen Schläuchen verkosten?

    Das gibt mir dann doch zu denken. The Age Is Showing und früher war musikalisch also alles besser? - I don't think so, aber vielleicht bin ich tatsächlich ignoranter gegenüber "neuen" Sachen geworden oder unter meinem Stein kommt da nicht mehr soviel an.

    Und ganz im Ernst: Um mich so zu kicken, wie es z.B. Fugazis Waiting Room, Refuseds New Noise oder Rage Against The Machines "Killing in the name of" immer noch tun, da muss schon einiges passieren. Vielleicht liegt es aber auch daran, dass Songs wie Sonic Youths 100% oder Dinosaur JRs "Start Chopping" ein Feeling, einen Moment, der auch in meinem Leben prägend war, transportieren, und der ist nunmal weg, vorbei, das lässt sich nicht mehr nochmal erleben. Outshined. Hm. Wenn ich mir überlege, dass ich in den Achzigern nicht so echt verstanden habe, warum meine Eltern bei so Fifties Zeug glasige Augen bekamen, und jetzt sehe, dass ich 2020 ebenfalls 30 Jahre alte Songs massiv abfeiere… oh. weh.

    Meine letzte Platte die ich mir kaufte war vorletzte Woche: die 2015er Doppel-Vinyl Re-Issue von HAWKWINDs Space Ritual - also auch nicht gerade was Modernes, haha.

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