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#medienvielfalt — Public Fediverse posts

Live and recent posts from across the Fediverse tagged #medienvielfalt, aggregated by home.social.

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  1. Sind wir Blogger eigentlich Teil einer „Fünften Gewalt“? 🚲📝 Anlässlich eines Essays von Bernhard Pörksen im Kölner Stadt-Anzeiger habe ich mir Gedanken über unsere Rolle in der Blogosphäre gemacht – von der Unabhängigkeit kleiner Blogs bis zur Frage, wie ein Pakt mit der klassischen Presse aussehen könnte. Schaut mal rein: [warumichradfahre.blog/2026/09/] #Blogging #Medienvielfalt #FünfteGewalt #Fediverse #WarumIchRadFahre

  2. Demokratie braucht viele Stimmen.

    In Zeiten von Desinformation, Algorithmen und KI wird es immer wichtiger, dass wir Zugang zu vielfältigen und verlässlichen Informationen haben.

    Eine lebendige Demokratie braucht unterschiedliche Perspektiven – und einen unabhängigen Journalismus, der Fakten prüft, Zusammenhänge einordnet, Widerspruch aushält und auch Stimmen hörbar macht, die sonst untergehen.

    Nicht alle müssen einer Meinung sein. Aber alle müssen die Möglichkeit haben, sich eine eigene Meinung zu bilden.

    Darum ist Medienvielfalt keine Nebensache. Sie ist eine Grundlage unserer Demokratie.

    👉 demokratiebrauchtvielestimmen.

    #Demokratie #Medienvielfalt #Pressefreiheit #Journalismus #Meinungsfreiheit

  3. Ihr müsst natürlich kein #SoliAbo besitzen, um uns lesen zu können, obwohl es selbstverständlich eine große Hilfe bei unserer Arbeit wäre. Ihr könnt uns auch einfach an unseren Standorten im öffentlichen Raum besuchen! #Medienvielfalt #Wandzeitung ausreisser.mur.at/standorte/

  4. „ #Medienvielfalt statt Medieneinfalt - Wie sichern wir nachhaltigen #Lokaljournalismus? “

    Lokaljournalismus‑Kongress 2026 - Austausch zu Finanzierung, Kooperationen und Infrastruktur.

    🗓 29.9.2026, 15 Uhr
    📍 Berlin
    🍸 Get‑together ab 19:00

    Infos & Anmeldung: www.lokaljournalismus-kongress.de

  5. So viel zum Thema lokale Berichterstattung und Verankerung privater Medien. 🤥 Die bittere Wahrheit: nur Gewinn zählt! 🤑

    srf.ch/news/schweiz/medienland

    Deshalb JETZT zur #Halbierungsinitiative NEIN stimmen! Achtung! ⚠️ Jede Stimme zählt, die Befürworter können mobilisieren!

    Damit wir auch morgen noch Berichte aus der ganzen Schweiz🇨🇭 für die ganze #Schweiz erhalten.

    #halbierungsinitiative #schweiz #medien #srg #srginitiative #medienvielfalt #abst26 #radio32 #argovia #solothurn

  6. Ich wünsche mir auch eine staatliche Medienförderung, die mehr hochstehenden, kritischen und unabhängigen Journalismus und weniger Unterhaltung finanziert. Aber ich möchte mehr dafür ausgeben, möglichst aus Steuermitteln statt der asozialen #Haushaltsabgabe.

    Die #Halbierungsinitiative ist aber ein Kahlschlag gegen wichtige #Informationsangebote und die #Medienvielfalt. Ein regelrechter Anschlag auf den faktenbasierten #Diskurs und die #Demokratie.

    srf.ch/news/schweiz/abstimmung

  7. Wir würden uns für die #Schweiz eine #Medienförderung wünschen, die mehr hochwertigen, unabhängigen und kritischen #Journalismus fördert. Die #Halbierungsinitiative reisst aber die #Medienvielfalt mit der Abrissbirne ein und hinterlässt eine Leere, welche von #Desinformation gefüllt werden wird. Daher ein klares NEIN zur sogenannten SRG-Initiative. #Abst26 #chVote #Demokratie #Fakten

  8. Zudem ist das oft genannte und wiederholte Argument, wir zahlten die „höchsten #Gebühren in Europa“ schlicht falsch. Hier werden Äpfel mit Birnen verglichen.

    NEIN zur Halbierungsinitiative am 8. März!

    instagram.com/reel/DUTZQ5bDISN

    #Abstimmung #Abst26 #SRG #SRF #AntiSRGInitiative #Halbierungsinitiative #Medienvielfalt  #HalbierungsinitiativeNein #NeinZurHalbierungsinitiative

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  9. ... beschweren - und diese Beschwerden werden ernst genommen, glaubt mir. Das habe ich schon selbst erlebt, bei der #Zytlupe.

    Ich hab bei den Initiativbefürwortern absichtlich das generische Maskulinum genutzt, weil die nicht gegendert werden wollen. Ich respektiere das und gendere so, wie man mich drum bittet. Paradox, oder?

    instagram.com/reel/DUDuFyoDM-V

    #SRG #SRF #AntiSRGInitiative #Halbierungsinitiative #Medienvielfalt #HalbierungsinitiativeNein #NeinZurHalbierungsinitiative

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  10. 🤝🗞️ Wie wollen wir uns in Zukunft informieren und austauschen?

    Im Look 21 in Stuttgart wurden am Samstag die Empfehlungen des Bürgerforums „Über Medien – Über Verständigung – Über uns“ vorgestellt und offiziell übergeben 📄✨

    Zufällig ausgeloste Bürgerinnen und Bürger aus Baden-Württemberg haben sich intensiv mit Vertrauen in Medien, Informationsvielfalt und öffentlichem Austausch beschäftigt 💬🔍
    Ihre gemeinsamen Empfehlungen richten sich an Politik, Medienschaffende und Mediennutzende.

    🏛️ An der Präsentation und Übergabe nahm auch Muhterem Aras, die Präsidentin des Landtags von Baden-Württemberg, teil. Sie sagte: „Wir politischen Entscheidungsträgerinnen und Entscheidungsträger werden uns die Ergebnisse des Bürgerforums sehr genau anschauen. Uns interessiert, was die Bürgerinnen und Bürger von der Medienlandschaft der Zukunft erwarten. Denn: Freie politische Meinungsbildung braucht ausgewogene, einordnende Berichterstattung, braucht objektive und unabhängige Nachrichten, braucht verlässliche, verifizierte Informationen. In diesem Sinne herzlichen Dank für diesen wertvollen Beitrag zum demokratischen Diskurs.“
    Konzipiert und begleitet wurde das Bürgerforum von translake GmbH, im Auftrag der Pressestiftung Baden-Württemberg und finanziert durch die Baden-Württemberg Stiftung.

    🍽️🤝 Den Abschluss bildete ein offener Austausch mit den Teilnehmenden bei einem gemeinsamen Imbiss.

    #Bürgerforum #Medienkompetenz #DemokratieStärken #Öffentlichkeit #Dialog #BadenWürttemberg #Medienvielfalt

    /Team LandtagBW

  11. #Freiheit braucht das ganze Bild.
    #Medienvielfalt schützt Demokratie.

    Die #Initiative18 – ein Manifest für freie, sichere und nachhaltige #Medien zur Stärkung der #Demokratie:
    initiative18.org/

  12. Der Bundesrat fordert eine #Digitalabgabe: Tech-Giganten wie Google und Meta sollen endlich für die Medienvielfalt zahlen, die sie mit ihren Plattformen untergraben. „Faire Wettbewerbsbedingungen“ sind überfällig – lokale Medien kämpfen ums Überleben, während Konzerne Milliarden scheffeln. @heiseonline zeigt, warum das jetzt kommen muss. #Medienvielfalt #Plattformregulierung heise.de/news/Bundesrat-forder

  13. Bundesrat fordert #Digitalabgabe: Tech-Giganten sollen Medienvielfalt finanzieren

    Ziel ist es, die wirtschaftlichen Grundlagen für die Medienvielfalt in Deutschland zu sichern, die durch die Marktmacht internationaler Plattformbetreiber massiv unter Druck geraten seien.
    heise.de/news/Bundesrat-forder

    #ÖRRbewegen #Medienvielfalt

  14. CW: ⚠️Bisserl negativ drauf wegen Schlafmangel

    #SWR
    #3SAT
    #BR

    Alle drei gleichzeitig mit Alpenpanorama bzw. Panoramablick, lecker 🤢 garniert mit ScheissMusik 🤮

    manchmal, für wenige Augenblicke, verstehe ich, warum es eine Reform des Öffentl. Rechlichen braucht 🤬

    Ansonsten Fan von #medienvielfalt

  15. "Wer im Straßenverkehr unterwegs ist, kennt Regeln: rechts vor links, bei Rot halten, am Zebrastreifen auch. 'Undenkbar, dass die Bundesregierung sagen würde: Wir stellen Bundesstraßen und Landstraßen zur Verfügung, aber wie man darauf fährt, ist völlig egal', sagt Heike Raab, Koordinatorin der Rundfunkkommission der Länder und Medienstaatssekretärin von Rheinland-Pfalz.

    'Plattformregulierung muss man sich wie die Straßenverkehrsordnung vorstellen'"

    taz.de/Digitale-Plattformen-so #Medienvielfalt

  16. Eine informierte Gesellschaft braucht unabhängigen Journalismus.

    RiffReporter recherchiert abseits von Meinungsmache und Klicklogik – und gibt Themen Raum, die sonst fehlen.

    Unterstütze jetzt die Startnext-Kampagne:
    👉 startnext.com/riffreporter

    #RiffReporter #Journalismus #Demokratie #Medienvielfalt #Startnext

  17. Kurzvideos sind die neuen Wahlkampfplakate – nur mit mehr Algorithmen und weniger Fakten. Die aktuelle Studie der Landesmedienanstalten zeigt: Bei der BTW 2025 sahen 2/3 der Nutzer:innen politische Clips auf TikTok/YouTube – oft zufällig, oft ohne journalistische Einordnung. Wer kontrolliert, was viral geht? Und wer bleibt unsichtbar? #Medienvielfalt #Kurzvideos #Meinungsbildung
    🔗 Studie: die-medienanstalten.de/pressem

  18. Kennt jemand die "Initiative 18"?
    Das ist eine Initiative, die sich für #Medienvielfalt und gegen #Fakenews engagiert. Deren Manifest klingt erstmal ganz vernünftig.
    Ich bin aufgrund einer Anzeige in einer Tageszeitung auf die aufmerksam geworden. Die Anzeige zeigt ein Bild der brennenden TwinTowers, das zweite Flugzeug ist als Puzzleteil ausgeschnitten. Der Text zur Anzeige lautet:"Freiheit braucht das ganze Bild.
    Medienvielfalt schützt Demokratie"
    Das Bild hat mich etwas stutzig gemacht...
    Deswegen wollte ich halt mal fragen, ob jemand weiß, was sich da genauer hinter verbirgt. Stehen die wirklich für guten, vielfältigen #Journalismus ein, oder wollen die nur ein größeres Stück vom Kuchen abhaben? (kommen irgendwie alle aus dem Bereich "Media Agenturen"...)
    #initiative18

  19. Chatbots fressen Klicks und Quellen auf

    Die Suche im Netz verschiebt sich zunehmend in Richtung Chatbots. Dabei könnte sich drastisch ändern, wie wir an Informationen gelangen – und wie viel am Ende von der Angebotsvielfalt im Netz übrig bleibt. Eine Studie hat das neue Phänomen nun untersucht

    Der gegenwärtige Trend, Künstliche Intelligenz (KI) zunehmend in Online-Suchmaschinen einzubauen, dürfte weitreichende Folgen für die Informationsvielfalt im Internet haben. Unabhängig von der Qualität automatisiert generierter KI-Antworten droht, dass sich viele Nutzer:innen mit ihnen zufrieden geben und nicht mehr auf die eigentlichen Quellen klicken – sofern sie diese überhaupt zu Gesicht bekommen. Der wegbrechende Traffic könnte wiederum das bestehende Geschäftsmodell vieler Medien gefährden, die sich bislang über Werbung auf ihren Online-Auftritten finanzieren.

    Das sind die Kernaussagen eines aktuellen Gutachtens des Informationswissenschaftlers Dirk Lewandowski von der Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg (HAW), erstellt im Auftrag der Direktorenkonferenz der Landesmedienanstalten. Näher untersucht hat der Wissenschaftler die Angebote von Google und Bing, die inzwischen KI-Suchergebnisse prominent einblenden, sowie die KI-Chatbots ChatGPT und Perplexity. Die Datenerhebung fand im Mai 2025 statt und stellt eine „Momentaufnahme in einem sich schnell entwickelnden Feld“ dar, betont Lewandowski.

    Einbrechende Klick-Zahlen

    Dass sich die Informationslandschaft im Netz drastisch verändern dürfte, hatte sich bereits abgezeichnet, seit generative KI vor rund drei Jahren im großen Stil im Massenmarkt ausgerollt wurde. Seitdem verzeichnen viele Verlage teils erhebliche Einbrüche in den Klickzahlen und warnen vor dem „Ende des Internets, wie wir es kennen“, titelte etwa ein Kommentar auf heise online. Erste Studien zu diesen Effekten bestätigen den Eindruck: Dem US-amerikanischen Pew Research Center zufolge würden Nutzer:innen nur etwa halb so oft auf die Links zu den dazu gehörigen Suchergebnissen klicken, wenn ihnen KI-Zusammenfassungen angezeigt würden. Der bisherige Deal, Inhalte gegen Reichweite zu tauschen, wackelt beträchtlich.

    Dabei starten die KI-Firmen von unterschiedlichen Ausgangspunkten. Alphabet und Microsoft, denen Google respektive Bing gehören, integrieren ihren KI-Ansatz in ihre etablierten Suchmaschinen und blenden die Ergebnisse von Anfragen dort ein. Chatbots wie ChatGPT setzen hingegen auf Konversationen mit ihren Nutzer:innen. KI-generierte Antworten stehen entsprechend im Mittelpunkt ihrer Produkte. Diese Richtung schlagen nun offenbar auch traditionelle Suchmaschinen ein. Zuletzt hat etwa Google damit begonnen, Nachfragen und Unterhaltungen mit den Suchergebnissen zu erlauben. Einfließen konnte dies in das aktuelle Gutachten allerdings nicht mehr.

    Mehr Chats, weniger Quellenbesuche

    Ein stärkerer Fokus auf chatbasierte Systeme dürfte die „Bedeutung der Quellen noch weiter einschränken“, heißt es in der Studie. Quellen dienten dann nur noch der vertiefenden Beschäftigung mit einem Thema, während sich viele Nutzer:innen mit den KI-Antworten zufriedengeben und allenfalls beim Bot weiter nachfragen.

    Zugleich würden KI-basierte Systeme jedoch die sogenannte „Task Frontier“ erweitern. Hier fallen die Suche nach Informationen und deren anschließende Nutzung nahtlos zusammen. Solche Systeme könnten die Bearbeitung komplexer Aufgaben übernehmen, die sich mit bisherigen Suchsystemen nicht bearbeiten ließen, versprechen zumindest die KI-Anbieter. Wer braucht da noch Quellen?

    Insgesamt verändere sich damit die Rolle von Suchmaschinen, die sich zunehmend von ihrer bisherigen Vermittlungsrolle verabschieden und „eigenständige Informationsobjekte“ erstellen würden. Daraus dürften sich medienrechtliche Fragen nach einem passenden Regulierungsansatz ergeben, was „juristisch zu betrachten und zu beantworten sein“ werde, schreibt Lewandowski.

    Im Fluß ist auch die Frage, unter welchen Bedingungen und aus welchen Informationen diese Wissenshäppchen erstellt werden. Anfangs haben die KI-Firmen erst einmal ohne Rücksicht auf Urheberrecht oder Privatsphäre alles aus dem Netz abgezogen, was nicht niet- und nagelfest war, um damit ihre Systeme zu trainieren. Klagen folgten prompt. Zwar ist bis heute nicht endgültig geklärt, ob und in welchem Ausmaß sie dabei tatsächlich Recht gebrochen haben – aber neben außergerichtlichen Einigungen musste etwas Tragfähiges her.

    Lizenzmodelle im Aufwind

    In den vergangenen Jahren haben viele Verlage, aber auch Online-Dienste wie RedditVerträge mit KI-Anbietern geschlossen. Gegen Bezahlung liefern sie mal mehr, mal weniger qualitativ hochwertiges Traningsmaterial. In Deutschland hat der Springer Verlag, der unter anderem die Bild, Welt und Politico herausgibt, eine Vorreiterrolle eingenommen. Seit Ende 2023 soll die Partnerschaft mit OpenAI „das Nutzungserlebnis mit ChatGPT um aktuelle und verlässliche Inhalte zu einer Vielzahl von Themen bereichern“, bewirbt der Verlag die Zusammenarbeit.

    Das schlägt sich entsprechend auf der inhaltlichen Ebene nieder, wie das KI-Gutachten am Rande illustriert. Bisweilen blendet ChatGPT unterhalb der Antworten weiterführende Links ein, wenn es um besonders „aktualitätsrelevante Inhalte“ geht. Erwartungsgemäß handelt es sich im deutschsprachigen Raum sehr häufig um Angebote des Axel-Springer-Verlags. Die Folge: Interessierte Nutzer:innen können sich dann vor allem bei Bild oder Welt weiter darüber informieren, wie die Merz-Regierung etwa mit Themen wie Migration umgeht.

    Generell bestehe bei solchen Lizenzvereinbarungen die Gefahr, schreibt Lewandowski, dass Suchsysteme nur die Inhalte eines oder weniger Anbieter in einem Themenfeld für die Generierung ihrer KI-Antworten verwenden. Letztlich könnte sich auch das negativ auf die Angebotsvielfalt im Netz auswirken und den Trend der abnehmenden Zugriffszahlen und rückläufigen Werbeeinnahmen verstärken.

    Dabei sei es fraglich, ob neue Geschäftsmodelle wie die Lizenzierung der Inhalte an KI-Anbieter die geringeren Einnahmen durch den Traffic-Einbruch ausgleichen könnten. „Sofern dies nicht gelingt, wird die Menge und/oder Qualität der produzierten Inhalte zurückgehen“, heißt es im Gutachten.

    Untergejubelte Informationen

    Im Datenbestand der KI-Firmen zunehmen dürfte hingegen der Anteil von Inhalte-Lieferanten, die nicht auf eine direkte Refinanzierung ihrer Inhalte angewiesen sind. Das können Nichtregierungsorganisationen, Verbände und ohnehin alle sein, die die öffentliche Meinung beeinflussen wollen. Gerne auch verdeckt: PR-Agenturen, Unternehmen, Lobby-Firmen, Parteien und Staaten wie Russland, die groß angelegte Desinformationsnetzwerkemit massenhaft produzierten Inhalten betreiben.

    In jedem Fall sei mehr Forschung notwendig, betont das Gutachten mehrfach, etwa im Hinblick auf das Nutzerverhalten und die langfristigen Traffic-Auswirkungen von KI-Antworten auf die Refinanzierung von Online-Inhalten. Zumindest ein rechtliches Folgegutachten befinde sich bereits in der Vergabephase, sagte Eva Flecken, Direktorin der Medienanstalt Berlin-Brandenburg und Vorsitzende der Direktorenkonferenz der Landesmedienanstalten, gegenüber Tagesspiegel Background (€).

    Dieses Folgegutachten solle untersuchen, welche Rolle Intermediäre bei der Vielfaltssicherung spielen müssen; insbesondere stellten sich Fragen rund um Transparenz und Haftung. Außerdem habe der Digital Services Coordinator um eine Stellungnahme gebeten; also jene Stelle, die in Deutschland die Umsetzung des EU-Gesetzes über digitale Dienste (DSA) überwacht. Das Thema könnte bei der EU-Kommission landen.

    Tomas Rudl ist in Wien aufgewachsen, hat dort für diverse Provider gearbeitet und daneben Politikwissenschaft studiert. Seine journalistische Ausbildung erhielt er im Heise-Verlag, wo er für die Mac & i, c’t und Heise Online schrieb. Kontakt: E-Mail (OpenPGP), Bluesky. Dieser Beitrag ist eine Übernahme von netzpolitik, gemäss Lizenz Creative Commons BY-NC-SA 4.0.

    Über Tomas Rudl - netzpolitik:

    Unter der Kennung "Gastautor:innen" fassen wir die unterschiedlichsten Beiträge externer Quellen zusammen, die wir dankbar im Beueler-Extradienst (wieder-)veröffentlichen dürfen. Die Autor*innen, Quellen und ggf. Lizenzen sind, soweit bekannt, jeweils im Beitrag vermerkt und/oder verlinkt.

  20. "Die Allianz erklärt, dass der Suchmaschinenkonzern damit ein Konkurrenzprodukt zu journalistisch-redaktionellen Inhalten schaffe, Medien Reichweite und Werbeinnahmen entziehe und damit die Refinanzierung gefährde. Gleichzeitig basierten die KI-Zusammenfassungen aber auf ebenjenen Inhalten, die die Medienhäuser produzieren und mit denen Googles KI-Technik trainiert wird."

    Gut, dass sich die Medien endlich wehren. Wenn man drüber nachdenkt ist das absoluter Irrsinn: die journalistischen Medien erstellen mit ihrer Arbeit die Inhalte, die #Google einfach so kostenfrei nutzt und Google nimmt gleichzeitig eben diesen Medien sowohl den Fame als auch die #Reichweite und #Finanzierung weg. Das kann man sich nicht gefallen lassen.

    @DJV @algorithmwatch

    heise.de/news/KI-Zusammenfassu

    #Journalismus #DSA #Medienvielfalt

  21. Was wir befürchtet hatten, tritt wohl leider ein: Der Berlusconi-Konzern übernimmt ProSiebenSat.1. Auch unter neuer Führung müssen die journalistische Unabhängigkeit und der Standort München erhalten bleiben.

    djv.de/news/pressemitteilungen

    #München #ProSieben #Medienvielfalt #Journalismus

  22. Wir fordern ProSiebenSat.1 Media SE auf, sich klar zum Standort München zu bekennen. Durch eine mögliche Übernahme durch den Berlusconi-Konzern MFE dürfen die Vielfalt und der journalistische Anspruch hier vor Ort keinesfalls leiden.

    Zur Pressemitteilung: bjv.de/pressemitteilungen/deta

    #ProSieben #Journalismus #MFE #Berlusconi #München #Medienvielfalt

  23. Der Bayerische Journalisten-Verband reagiert mit Bedauern auf die Ankündigung des Radiosenders extra-radio, die terrestrische Verbreitung zum 1. September einzustellen.

    Zur Pressemitteilung: bjv.de/pressemitteilungen/deta

    #radio #rundfunk #medienvielfalt #privatradio #journalismus #hof

  24. Der MDR streicht Kemferts Klima-Podcast – ein wichtiges Format für faktenbasierte Klimaberichterstattung.

    Gerade jetzt, mitten in der Klimakrise, brauchen wir mehr wissenschaftliche Aufklärung – nicht weniger!

    Unterschreibt unsere Petition zum Erhalt des Podcasts:

    weact.campact.de/petitions/kem

    #Klimakrise #Wissenschaftskommunikation #Kemfert #MDR #Podcast #Klimawandel #Energiewende #ÖRR #Medienvielfalt #ScientistsForFuture #EngineersForFuture

  25. Wusstest du, dass du auch Anteile an unserer #Genossenschaft verschenken kannst? Ein kleines Geschenk mit großer Wirkung und Haltung – für #Medienvielfalt, freien #Journalismus und eine informierte Gesellschaft. Wie das geht, erfährst du hier: riffreporter.de/de/genossensch

  26. Barrierefreiheit darf kein Luxus sein – Untertitel, Gebärdensprache & Leichte Sprache müssen Standard werden.

    Unterstütze unsere Petition für mehr Vielfalt und Sichtbarkeit von Menschen mit Behinderung in den Medien – ohne Stereotype, ohne Mitleid.
    Jetzt unterschreiben & teilen!

    #Inklusion #Sichtbarkeit #Behinderung #Medienvielfalt #NichtsÜberUnsOhneUns #ChangeThePicture

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  27. 🎙️ 🎬✨ LFK-Medienpreis 2025 – Auszeichnung für kreative Medienarbeit in Baden-Württemberg 🏆️

    Gestern wurde zum 32. Mal der LFK-Medienpreis verliehen – in einer festlichen Gala im Apollo Theater in Stuttgart. 🎉🎥 Mit dabei: einige der besten Journalistinnen und Journalisten, Creatoren, Podcaster und Podcasterinnen sowie Nachwuchstalente des Landes.

    💡📺 Der LFK-Medienpreis soll journalistische Qualität und Kreativität fördern.🔊 Dr. Wolfgang Kreißig, Präsident der LFK, zeigte sich erfreut, in diesem Jahr wieder zahlreiche journalistisch hochwertige, innovative und kreative Produktionen auszeichnen zu können – ob im Radio, TV, Podcast oder auf Social Media.

    💬 Landtagspräsidentin Muhterem Aras, Schirmfrau des Sonderpreises für gesellschaftliches Engagement, überreichte den Preis an Juliane Eberwein, Projektleiterin von „Ich kann dich nicht hören – Alltag mit Gehörlosigkeit“, einer Produktion des Evangelischen Medienhauses Stuttgart. Aras würdigte in ihrer Laudatio die Medienschaffenden: 👉 „Alle Nominierten haben in herausragender und vielfältiger Weise unsere Medienlandschaft bereichert. Sie repräsentieren einen hochwertigen Journalismus, der in seinem Reichtum an kreativer Wissensvermittlung so wichtig ist für unsere liberale Demokratie.“🎤 Deren Verteidigung sei eine der großen Herausforderungen unserer Zeit, so Aras. Medienschaffende leisteten einen wichtigen Beitrag, indem sie die Wahrheit suchen, Fakten präsentieren und Lügen entlarven.

    📢 Fazit: Baden-Württemberg zeigt, was moderne Medien leisten können – engagiert, kreativ, relevant. Wir sagen: Weiter so!

    #LFKMedienpreis #LandtagBW #Medienpreis2025 #Journalismus #SocialMediaBW #PodcastsBW #Medienvielfalt #Engagement #Nachwuchsgewinner #ApolloTheater #Stuttgart

    /Team LandtagBW

  28. Heute ist das Policy Paper „#RefoundingDemocracy2025: Maßnahmen für einen resilienten, gemeinwohlorientierten #Journalismus und eine demokratische #Medienvielfalt“ erschienen.

    Es richtet sich an die neue Bundesregierung und bündelt die Ergebnisse einer Unconference zum Thema, an der sich knapp 100 Vertreter:innen aus #Medien, Politik, Wissenschaft und Zivilgesellschaft (ich zum Beispiel) beteiligt haben.

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