#mdrzl — Public Fediverse posts
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Seit 30 km im Sattel. Weiß auch nicht, was mich geritten hat, die 'Piste des Forts' westlich Straßburgs zu fahren. Die ist lückenhaft beschildert und ich irre voran. Hat aber tolle Aussichten runter in die Stadt. Die Festungen, an denen sie vorbei führt, sind unheimlich.
Zum Frühstück gibts Käsebretzel und die Orangina, die ich gestern im Straßengraben fand. -
Hab den Rhein erreicht und höre den Elsässer Kirchenglocken beim Bimmeln zu. Ich radele noch bissel weil es nicht mehr ganz so heiß ist. Hirn liebäugelt sogar, bis in die Pfalz zu radeln. Oder beim keltischen Grab in Brumath zu übernachten. Mal schauen.
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Für Sie getestet: Hoch oben im schwarzen Walde ist es zwar auch heiß, aber viel kühler als am steinigen Wadi Dreisam. Ich radele auf das Kaiserstuhlgebirge zu. Jemand erzählte mir, dass es sich lohnt, dort mal hinauf zu fahren – nein, heute nicht – man könne noch den Krater des erloschenen Vulkans ahnen da oben.
Wadi Dreisam hat noch Pfützen, in denen ich mein T-Shirt einnässe. -
Geschafft. Ich bin auf dem Rinkensattel. nun gehts runter ins Höllental. Glaube ich. Hier oben auf 1300 Metern Höhe ists nun auch schon recht heiß. In einem Brunnen habe ich das T-Shirt eingenässt und ein Kopfbad genommen.
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Schluchseebad jucheee. War fein. Am Gepäckträger war eine Schraube locker. Ich konnte es fixen. Nun kommen mir die Leute aus Altglashütten entgegen.gewandert, die mit dem Zug aus Freiburg herauf kamen.
#RadreiseAnsEndeDerNacht #mdrzl #Schwarzwald #bikepacking #radreise
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Muss nach Gurtweil, was klingt wie Kurt Weil.
#radreise #bikepacking # #Schwarzwald #mdrzl #RadreiseAnsEndeDerNacht
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Von Waldshut nach Tiengen entlang der Bundesstraße. Morgengemetzel. Ich lebe unter Süchtigen: Spielhölle, Fastfood, Ramschladen und Unnützes. Gleich gehts nauf auf den Schwsrzwald. Suche das Schwarzatal.
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RE: https://fnordon.de/@irgendlink/117014104803279410
Nach dem Seebad wurde es windig und bewölkt und wir haben eine Weile beinahe gefröstelt in unseren Hängematten. Aber bei der Autofahrt Richtung Schweiz, bergab Richtung Rhein, wurde es richtig heiß wieder.
Jetzt schläft der Liebste auf dem Sofa, denn die 200 km-Nachtfahrt war halt doch anstrengend. Trotz neuem Gravelbike.
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So, auf mit mir.
Heutiges To Do (To Want):
Den Liebsten am Schluchsee abholen (1 Std Fahrt von hier aus.) -
Ich schlaf jetzt, bis das Fahrrad keine Fahrkarte braucht. Dann nehme ich die S-Bahn zum.Titisee.
Die Sonne ging vorhin spektskulär hinter monströsen Wolken überm Schwarzwald auf. -
Kurze Esspause in Walbourg. Klosterkirche neben Vollmond. Nebenan schnaubt ein Pferd.Nun gehts weiter Richtung Straßbourg. Noch etwa 30 Kilometer.
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Nachmittags völlig platt. Aber das Radel gepackt. Nun sitze ich im Zug in den Pfälzer Wald. Auf gehts Richtung Aargau. Oder Schwarzwald? Da muss ich erst mal eine Nacht drüber radeln
#rausgeschafft #mdrzl #RadreiseAnsEndeDerNacht -
Bewölkt, zum Glück. Dennoch drückend heiß. Gestern kam ich nach etwa 250 Radelkilometern ab Schluchsee wieder in der Pfalz an. Nun fülle ich das warme Poolwasser in die Regentonnen und werde den Pool aus dem Erdtank neu befüllen.
Die Haut würde ich gerne verlassen. Erstaunlich, dass mir radelnd diese unglaubliche Hitze kaum etwas ausmacht, aber im Alltagsbetrieb sie mich so unsagbar träge macht.
Immerzu Rad touren ist aber auch keine Lösung. -
Ein bisschen Müll nehme ich mit von diesem schönen Picknickplatz am Rhein-Rhone-Kanal. Das ist die 'Miete' fürs Wildzelten (ich hasse dieses Aufrechnen, nimm' Zeltwiesenübernachtung, gib dafür etwas, zum Beispiel einen Clean-Up). Beides sollte unabhängig voneinander betrachtet werden. Bedingungslos. Clean-Up darf nicht als Bezahlung fürs Wildzelten gedacht werden, sonst verhedderst du dich ruckzuck in religiösem Bußkonzept. Beides muss selbständig als Solitärhandlung bestehen können.
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Dezentrale Denkstrukturen.
Guerillia-Denke.
Zersiedelte Denkgebäude.
Flachenentwicklungsplan und Bebauungsplan für komplexe Gedankenstrukturen.Zu faul, das Geschirr zu spülen.
Ameisen erledigen das. -
Und diese 'Phantasien' sind so unglaublich schlicht: Gaskocher, Zeltgestänge. Ja meine Güte, Herr Irgendlink, hältst du nicht gerade einen frisch gebrühten Kaffee in deiner Outdoor-Design-Kaffeemaschine in der Hand? Waren dir die Asia-Fertignoodels, die du gestern Nacht auf dem Trangia Baujahr 1990 kochtest nicht gekocht genug? Hattest du das jüngst gebrochene Gestänge nicht prima improvisiert repariert? Bringt das Trekkingrad aus dem Jahr 1998 nicht mehr vom Fleck?
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Morgengedanke: Lebenslange Konsumentenschule. Oder besser, Konsumentendrill. Anders lässt sich die beinahe gänzliche Abwesenheit von Freude ob des schönen, unbeschwerten Morgens im 'Nichts' der Natur nicht erklären.
Stattdessen zwanghafte Phantasien, die dich in der Warteschlange von Ikea, Decathlon oder irgendeinem anderen Konsumpardies stehend, Korb voller Waren, Kreditkarte gezückt, zeigen. -
Das Europennerzelt stand heute Nacht in Thumenau am Rhein-Rhone-Kanal. Nur der Insektenschutz. Blick in den Sternenhimmel. Löchriger Schlaf. Noch 12 Kilometer bis Straßburg.
Ab Mittags soll es Sturmböen geben.
Gestern startete ich am Schluchsee, 926 Meter hoch, musste allerdings vorbei am Feldberg und Feldsee auf Zwölfhundert-nochwas klettern.
Vom 'Rinken' runter nach Oberried begegneten mir etliche Radsportlerinnen. Eine gute Strecke, falls man mal 'Everesting' probieren möchte. -
Liebgrüß aus dem Schwarzwald.
Schluchseewetter: 22°, leicht bewölkt. Wasser: gut warm.
Ich begleite heute den Liebsten ein Stück seines Wegs nach Hause. Mit Rinhups-Gelegenheit.
Gepicknickt haben wir, nun wollen wir ein bisschen baden.
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Die Existenz von Dessenheim impliziert die Existenz von Demheim.
Guten Morgen aus Kunheim bei Neuf Brisach bei Breisach. -
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Unzählige Handyradler*innen und Spaziergänger*innen. So dass ich sogar auf den stadtnahen autofreien Radelpisten Helm trage. Zudem Rollerbubis und -mädels und ein Kampfebiker mit fünfzig Kilometer schnellem Gefährt.
Erinnere mich, dass vor einigen Jahren noch 20 km Symbole auf den Straßburger Pisten gemalt waren ... oder war das am Doubs in Montbeliard? -
Hab Straßburg mit klatschnassem T-Shirt begonnen und bin nun trockenen Hemdes südlich der Stadt auf dem Rhein-Rhone-Kanal-Radweg.
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Hab den Anschluss noch geschafft. Die Schufterei durch das Hinterland von Pirmasens bleibt mir also erspart.
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#mdRzL ist ein Projekt radelnd von der Pfalz in den Aargau und zurück, das ich jährlich mindestens ein Mal mache. Ein Weg ca. 350 Kilometer in zwei bis vier Tagen auf verschiedenen Routen im Elsass, Vogesen und manchmal auch Schwarzwald.
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On the road. Radel und ich im Zug nach Pirmasens. Werde den Anschluss zum Lieblingsradweg in Hinterweidenthal wohl verpassen und mich ab Pirmasens südwärts bewegen.
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Zum Test läuft mein 18:38 Stunden langer Film "Mit dem Rad zur Liebsten" auf dem Raspi. Beim ersten Versuch mit einem Raspi 3B brach die Videodatei immer ab. Mit dem Raspi 4 scheint es zu klappen. Seit ich heute früh gegen halb neun den Film startete, bin ich bis fast nach Straßburg geradelt. Ein faszinierender Opportunitäts-Realitäten-Rechner ist das. Ich nehme den Raspi mit in die Ausstellung am kommenden Sonntag.
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Nachtrag zur Winterradtour. Zwei Tage zwischen Pfalz und Aargau. Zugpassagen in der Pfalz und ab Basel. Übernachtung freihimmelig im Biwacksack neben einer Kirche, da leider ohne Eingangsportal. Nebel und viele Stunden Dunkelfahrt. Aber auch kleine "Sonnenblase" zwischen Mulhouse und Basel.
Bissiger nasskalter Gegenwind. Körper und Psyche herausgefordert aber nicht strapaziert. Eigentlich zu viele Tageskilometer, aber zwei Nächte draußen? Lieber nicht.
Lohn: Zuversicht, Mut. -
Der Lieblingsradler* ist eingeschlafen.
Seine vermeintliche Zeltnacht von gestern war in Wahrheit eine Biwacknacht. Brrrr.
Wir haben köstlich gespiesen – selbstgemachte Seitansteaks mal wieder – und nun chillen wir.
Äh, ich chille, er schläft … 🥰 Psssst.
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Tse. Da dachte ich, ab Basel fahre ich bis zur Aaremündung mit der Bahn, fährt die nur bis Rheinfelden (Baden). Strecke gesperrt.
Hab mir einen Schweizer Zug gegönnt. Immer gut, wenn man ein zweites Rheinfelden im Ärmel hat, ab dem Bahnen Rhein aufwärts fahren. Bonus: Ich muss nicht noch den Bözberg rauf radeln.