#lunchbreakdeviations — Public Fediverse posts
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Entertainment for in between sessions: Document conversion. Information filtered. Wondering how much of the essence is lost with parts of the structure discarded. And to which extent it's possible to cut relevant sections out of a vast load of unwanted context. Different approaches to minimalism and purpose, while early afternoon shadows sneak across the office terrace and colleagues head for the park the supermarket the restaurant. The things one does when off schedule. #outerworld #concrete city #office hours #where we do what we do #lunch break deviations -
A fast morning a fast day thoughts like a wild flow across rocky surfaces and a peculiar contrast to heavy slow clouds but maybe everything feels slow once one is moving just fast enough. Rewind, replay, attempting to reshape paragraphs into shorter sentences and failing, again and again it feels like the very process of changing structure changes and ultimately loses information and at some point one can't get beyond this idea and leaves things just the way they are, knowing that comprehending all what has been written will be another mornings challenge. Break mode. A step outside. And a very deep breath. #outerworld #concrete city #office hours #lunch break deviations -
Morning chores afternoon tensions and for a wink of an eye annoyed beyond words by ones own weaknesses. Moving a few things around, dusting off old files and thoughts, losing it to some arbitrary rabbit hole and eventually returning back on track. Much more to be done today, and it's all too often just an issue of synchronizing. #outerworld #home office hours #lunch break deviations #where we do what we do -
Und dann Pause, als ein Handlungsstrang im bestehenden Multitasking. Wechsel zwischen Kontexten, Lesezeichen in Mitschriften, um irgendwann aus den Stichpunkten Dokumente zu formen. Mehrere, wahrscheinlich. Aber dieser kleine Augenblick neben allem benötigt Suppe und Brot. Und eigentlich auch Sonne. Oder zumindest frischen weichen Schnee.
#outerworld #home office hours #concrete city #always in between #lunch break deviations
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Und dann wieder Mittag. Verschiedene Geschwindigkeiten, in Bewegung, nicht angekommen, eine Spur aus Fehlermeldungen und Dokumentation durch die Zeit gelegt, die vermutlich irgendwann zurückverfolgt werden muss. Neue Touristen auf alten Terrassen. Späte Kollegen werfen Grüße in einen schon halbleeren Flur. Papierstau, keine Diskussion mit dem Kopierer, keine Pausenstimmung. Warten auf die Rückkehr der Stadtkrähen. Mehr Himmel als Wolken.
#outerworld #concrete city #office hours #lunch break deviations #stories of technology and temporary fixes
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Improvisierte Mittagspause am halboffenen Fenster: Bewegung von Vögeln über Bürobeton - und der Kopf beißt sich an der Frage fest, welches Muster die Schwarmbewegungen in den blassblauen Himmel zeichnen wollen. Bewegte Textpassagen auf großen Bildschirmen, die Welt dahinter formt sich gerade wieder, aber noch immer führen Wege durch holpriges Terrain, knirschen Teilprozesse in virtuellen Schlaglöchern, bleiben Fragmente am Straßenrand zurück, die eigentlich dort nicht liegen sollten. Jede Menge komische Metaphern, nervöse Finger, dazu winterrauhe Hände und die ersten Risse der Saison, noch ungewohnt und sicher nicht vermisst. Meditation in Sekunden. Und Sonne auf Glas.
#outerworld #concrete city #office hours #lunch break deviations
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Und Mittag, als graue, rauhe Phase aus leeren Takten, denen der Kalender Platz einräumt. Schritte durch eigene Flure, unter Kapuze, unbewusst und in einem seltsamen Gefühl mündend nach zufälligem Kontakt mit Spiegeln. Es wird nicht richtig hell heute, die Stunden bleiben schneelos, windstill, unbewegt. Vergessener Tee in der Küche, abgestanden, lauwarm und zu stark. Urlaubsabwesende, Urlaubswiederkehrer, Reibungen an der Schnittstelle und einige Daten gingen auch heute verloren. Raumkalte Bewegungslosigkeit. Und viel zu viele Stimmen gleichzeitig.
#outerworld #home office hours #lunch break deviations #concrete city
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Einem unruhigen Morgen folgt eine unruhige Pause in einem Gewirr aus Themen, die sich nicht trennen und auch nicht innehalten wollen. Fast Monatshälfte, fast Jahresende. Ernüchterung im Abgleich zwischen Gewünschtem und Erreichtem und noch Widerstand gegen die Einsicht, dass Hektik fehlende Zeit und fehlende Meilensteine nicht aufwiegen wird. Im Supermarkt des geringsten Misstrauens feiert eine Rabattkarte sich selbst, aber die gold-blauen Luftballons wirken zufällig und lieblos verteilt und die Nachbarschaft des Viertels trägt in diesem Zusammenhang ein Desinteresse vor sich her, das zumindest ein wenig hoffen lässt. Knapper Austausch von Höflichkeiten, immer schnell genug, die Türen wieder hinter sich schließen zu lassen. Und immer noch nicht sicher, wer immer wieder die Ordnung herstellt und befreite Einkaufswägen verdrahtet. Graue Wolken, regenlos.
#outerworld #sdgm #concrete city #home office hours #lunch break deviations
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(Temporäres Ausklinken aus der Geschwindigkeit des Tages, Warten am Rand der Bahn, bis sich der Puls normalisiert, die Gedanken beruhigen, die Sicht auf Themen klarer wird. Notizen ablegen. Moduswechsel. Heißer Tee am Fenster des Heimbüros, goldene Blätter in sanfter Brise und jeder Herbst beeindruckt aufs Neue mit der Höhe, in die die Bäume der Höfe mittlerweile ragen. Postbotenrad rollt von Eingang zu Eingang, an der Haltestelle sitzen Wartende zwischen elektrischen Rollern auf ihren Koffern, in ihre eigenen Welten vertieft. Kaum Wolken über den Dächern.)
#outerworld #home office hours #where we do what we do #lunch break deviations
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Wind zieht grauweiße Fetzen über die anderen Viertel hügelwärts, landwärts. Eine Bahn dröhnt durch das Gleisdreieck, unweit davon türmen Bagger dunkle Erde auf große Häufen, klaffen Baugruben, beginnt eine weitere verwilderte Lücke zu schwinden. Schattenwürfe, die eigenen und die der anderen. Zielloser, wortloser, strukturloser Pausenzustand, die Gedanken verheddern sich in jenen Schnüren, die die Dinge zusammenhalten, und ein weiterer sommerheller, herbstkühler Vormittag treibt unbeeindruckt dahin.
#outerworld #office hours #where we do what we do #lunch break deviations
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Dann: Unsynchronisierte Parallelen, Abwege, Zusammenfinden an Schnittpunkten, an denen die Spurbreite plötzlich nicht mehr aufeinanderpasst. Zwei Schritte zurück. Schwingen zwischen Technologie und Kommunikation. Sprechen immer nur dann, wenn das Pendel günstig hängt. (Wir sind im eng begrenzten Irgendwo. Der Herbst lässt seine Böen die Büropflanzen zerzausen, Türen schlagen, schwere Jalousien unstete Rhythmen klappern. Gegenüber wird die Terrasse gefegt, trockene Blätter und Staub tanzen umeinander, wirbeln über die Brüstung und verteilen sich immer weiter gen Kreuzung. Bahnklingeln, Diskussionen über Vorsicht und Verkehr und dem kontextbefreiten Zuhörer entfliehen unkontrollierte Wünsche, noch kommende Details jedweder Coleur ausblenden zu können. Es gelingt nicht. Unbeholfen folgt der Mittag seinem Kurs.)
#outerworld #concrete city #lunch break deviations #where we do what we do #stories of planning and responding and other weird inner forces
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Auch: Kunst, die entsteht aus zerbrochenen Farbeimern in der Kreuzung, Reifen, Schuhen. Unvollständige Listen ohne Notizen, Herbstfrüchte und Kleinigkeiten. Zu früh im Jahr für Lebkuchen, zu früh im Tag für preisgesenktes Starkbier. Musik und Personal haben gewechselt, die Fragen nach Rabattkarten werden drängender und der Supermarkt des geringsten Misstrauens fühlt sich fremder als gewohnt an.
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Mittag. Ein Augenaufschlag im verwehenden Regen. Ein Einschwingen, Mitschwingen, knapp an Resonanz. Ein Blick über die Dächer, hinunter an grauen Fassaden. Heute bleiben die Fenster die Türen geschlossen, aber wenn unten neben Haltestelle und Baustelle die Welt vorübergehend lauter wird, wenn die Kinder einander um die Lichtmasten und Stapel aus Baumaterial jagen und junge, schwarzbärtige Gesichter in anderen Sprachen nachdrücklicher diskutieren, wackeln hier und da die Gardinen und erzählen Geschichten von Abstand, Vorsicht, Neugier, Sorgen; Geschichten, die dumpf und schwer klingen. (Benachrichtigungen umleiten. Regeln niederschreiben, um die Eingänge zumindest punktuell zu filtern. Windmühlen, flügellahm. Wieder viel zu enger Takt.)
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Dann doch Sonne von irgendwo, und blendende Reflektionen, die wie Irrlichter über rauhe Wände tanzen: Gegenüber werden Balkontüren geöffnet, Stühle und Tisch bewegt, ein Schirm aufgeklappt. Unten schlendern Bürobewohner quer durch die Kreuzung dorthin, wo seit einigen Tagen eine bunte neue Flagge neben dem Eingang weht. Immer kommt irgendwer auf die Idee, an solchen Orten eine übermannsgroße Puppe aufzustellen, die luftbetrieben mit mechanischem Arm den Passanten winkt und immer wieder vor allem anderen dezent verstörend wirkt. Postbote an der Ecke, eine Schar von Lieferwagen derselben Spedition rollt stadteinwärts, der Drucker im Nebenraum erwacht. Obst zur Mittagsstunde, und Schokolade. Atem zählen. Eine Pause für das Karussell.
#outerworld #concrete city #lunch break deviations #office hours
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Mittag, verschoben nicht nur in einer Hinsicht. Systeme, die Eigenleben entwickeln, wenn man sich entscheidet, Bewegungsimpulse zu geben. Selbstbezogene Fehlermeldungen. Und die Grenzen vertrauter Netzwerke. Vorsichtige Schritte über glattes Terrain, zitternd und mit stumpfem Werkzeug in den Händen. Weit weg, in der Straße, versuchen Nachbarskinder die Sommerferien festzuhalten, während bleiche Wolken durch die Leere zwischen den Dächern ziehen und ein unmotivierter Wind gegenüber in den Gardinen zaust. Halb im Tag, weit auf der Flur.
#outerworld #concrete city #home office hours #lunch break deviations
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Und dann Mittag, als willkürliche Festlegung an einem Tag, dessen Anbeginn und Verlauf eigenen Zeitvorstellungen genügt. Die Schatten ändern ihre Richtung, in der Straße brüllt ein Rasenmäher, nebenan lässt der Paketbote eine große Kiste auf den Bordstein fallen. Ausstehende Termine, Benachrichtigungen über mehrere Kanäle, und grob strukturierte Protokolle entlang fein getakteter Abläufe. Knäckebrot, Wasser, Banane - und der Abstand zu den rennenden Stunden wird nie größer als eine Armeslänge.
#outerworld #home office hours #concrete city #lunch break deviations
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Müde? Ja. Klar. Immer. Wie alle, im Moment. (Kurzer Austausch entlang der Regale, Supermarkt des geringsten Misstrauens und man erkennt sich noch, spricht miteinander. Das Aggregat der Gefriertruhe dröhnt und klappert, zwei Praktikanten in Dienstkleidung laden Joghurt und Käse von einer Palette. Die Selbstzahlerterminals wurden wieder freigeräumt, etwas verstaubt, aber ansonsten unverändert nach den Wochen, eine kryptische Fehlermeldung auf den Bildschirmen hinter dem Schild, das weiterhin in großen Lettern ihren Defekt feststellt. Zurschaustellung der Streikenden als nächster Schritt in der Strategie, ein Misserfolg mit Ansage. Staub tanzt in Böen über den Parkplatz. Der Hausmeister nimmt sein Mittagessen auf dem Fahrersitz seines Transporters, reagiert nervös auf jeden Vorübergehenden und man überlässt ihn sich selbst, während die Zeiger weiterschreiten. Immer noch im Takt.)
#outerworld #concrete city #home office hours #where we do what we do #lunch break deviations
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Überlegungen zur Pausengestaltung: Grundlegende Bedürfnisse stillen, ohne allzu weit aus den Abläufen aussteigen zu müssen, wissend, dass es schwierig war, erst einmal hierher zu finden. Unterwegs im Tunnel, aber die Konzentration steht auf wackeligen Beinen und es herrscht kein Mangel an Ecken und Ablenkungen, die dahinter lauern können. Dazu Baustellenfortschritte in engen Seitenstraßen und wieder geschlossene Fenster, vieler Art, weil die Welt für den Moment und seine Möglichkeiten merklich zu laut ist. Graue Tauben, graue Dächer, grauer Himmel.
#outerworld #concrete city #early office hours #lunch break deviations
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Mittagsstunde und der Versuch, Deutungshoheiten nicht abzugeben oder zumindest nicht so wichtig zu nehmen. Gegenüber auf dem Balkon ringen Taube und Krähe um Unsichtbares, die Elster beobachtet das Treiben vom Schneefang aus mit mäßiger Neugier. Eine frische Brise schleicht vom Fenster her durch die Regale hin zum Flur, streift über Pflanzen und verliert sich seufzend in den Fugen und Spalten der großen Tür. Insektenbewegungen. Unbenannte und benannte Zeitplanungen. Und immer wieder das unfreundliche Gefühl, Wesentliches ganz tief unten im Stapel vergessen zu haben. Eine eigene Art von Schatten.
#outerworld #office hours #concrete city #lunch break deviations