#leibeigenschaft — Public Fediverse posts
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@geheimorga Da gefühlt nur Bürger*innen Steuern zahlen, zudem aus dem Säckel massig Subventionen fließen, sich das Establishment ungeniert daran bedient, fühlt es sich so an:
Steuern sind ein Kompromiss zur Leibeigenschaft. Leibeigenschaft ist ein Kompromiss zur Sklaverei.
Ich habe gar nichts gegen Steuern, aber alle müssen gerecht beteiligt werden und ihr Einsatz muss der Allgemeinheit dienen.
#kapitalismus #leibeigenschaft #sklaverei #establishment #taxtherich #bourgoisie #subventionen
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@geheimorga Da gefühlt nur Bürger*innen Steuern zahlen, zudem aus dem Säckel massig Subventionen fließen, sich das Establishment ungeniert daran bedient, fühlt es sich so an:
Steuern sind ein Kompromiss zur Leibeigenschaft. Leibeigenschaft ist ein Kompromiss zur Sklaverei.
Ich habe gar nichts gegen Steuern, aber alle müssen gerecht beteiligt werden und ihr Einsatz muss der Allgemeinheit dienen.
#kapitalismus #leibeigenschaft #sklaverei #establishment #taxtherich #bourgoisie #subventionen
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@geheimorga Da gefühlt nur Bürger*innen Steuern zahlen, zudem aus dem Säckel massig Subventionen fließen, sich das Establishment ungeniert daran bedient, fühlt es sich so an:
Steuern sind ein Kompromiss zur Leibeigenschaft. Leibeigenschaft ist ein Kompromiss zur Sklaverei.
Ich habe gar nichts gegen Steuern, aber alle müssen gerecht beteiligt werden und ihr Einsatz muss der Allgemeinheit dienen.
#kapitalismus #leibeigenschaft #sklaverei #establishment #taxtherich #bourgoisie #subventionen
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@geheimorga Da gefühlt nur Bürger*innen Steuern zahlen, zudem aus dem Säckel massig Subventionen fließen, sich das Establishment ungeniert daran bedient, fühlt es sich so an:
Steuern sind ein Kompromiss zur Leibeigenschaft. Leibeigenschaft ist ein Kompromiss zur Sklaverei.
Ich habe gar nichts gegen Steuern, aber alle müssen gerecht beteiligt werden und ihr Einsatz muss der Allgemeinheit dienen.
#kapitalismus #leibeigenschaft #sklaverei #establishment #taxtherich #bourgoisie #subventionen
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@geheimorga Da gefühlt nur Bürger*innen Steuern zahlen, zudem aus dem Säckel massig Subventionen fließen, sich das Establishment ungeniert daran bedient, fühlt es sich so an:
Steuern sind ein Kompromiss zur Leibeigenschaft. Leibeigenschaft ist ein Kompromiss zur Sklaverei.
Ich habe gar nichts gegen Steuern, aber alle müssen gerecht beteiligt werden und ihr Einsatz muss der Allgemeinheit dienen.
#kapitalismus #leibeigenschaft #sklaverei #establishment #taxtherich #bourgoisie #subventionen
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🧑🌾 Sie sorgen für unser tägliches Brot und erfahren dafür erstaunlich wenig Wertschätzung. Seit Jahrhunderten zählt vor allem, was Bauern abliefern - nicht, unter welchen Bedingungen sie leben und arbeiten.
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🧑🌾 Sie sorgen für unser tägliches Brot und erfahren dafür erstaunlich wenig Wertschätzung. Seit Jahrhunderten zählt vor allem, was Bauern abliefern - nicht, unter welchen Bedingungen sie leben und arbeiten.
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🧑🌾 Sie sorgen für unser tägliches Brot und erfahren dafür erstaunlich wenig Wertschätzung. Seit Jahrhunderten zählt vor allem, was Bauern abliefern - nicht, unter welchen Bedingungen sie leben und arbeiten.
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🧑🌾 Sie sorgen für unser tägliches Brot und erfahren dafür erstaunlich wenig Wertschätzung. Seit Jahrhunderten zählt vor allem, was Bauern abliefern - nicht, unter welchen Bedingungen sie leben und arbeiten.
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🧑🌾 Sie sorgen für unser tägliches Brot und erfahren dafür erstaunlich wenig Wertschätzung. Seit Jahrhunderten zählt vor allem, was Bauern abliefern - nicht, unter welchen Bedingungen sie leben und arbeiten.
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"Top Ökonom" will Armenhäuser bauen und #Mindestlöhne abschaffen
Armenhäuser waren staatliche oder kirchliche Einrichtungen für arme, alte & kranke Menschen. Die Unterbringung war oft mit #Zwangsarbeit, Stigmatisierung & dem Entzug persönlicher Freiheiten verbunden.
#Leibeigenschaft
RE: https://bsky.app/profile/did:plc:6a2sk5sg5rk634qz6hjgmezc/post/3mte2ajsak22r -
Die Arbeiter und die Gräber der Toten aus alter Zeit oder: 3000 Jahre alte Streiks und was es bedeutet, frei zu sein
In meinem Traum letzte Nacht war ich in einem Horror-Western, in dem ich ein Gesetzloser war, der zufällig auf eine verlassene Goldmine stieß. Ein paar Goldsucher kamen vorbei und wir versuchten, miteinander auszukommen, aber es war ein harter Winter und sie hatten vor, uns zu verspeisen – sie hatten ein Feuer in einer Grube entfacht, um uns lebendig hineinzulassen.Ich habe mir im Schlaf versehentlich fest auf die Zunge gebissen und bin in einer besseren Welt als dieser aufgewacht. In meinem echten Leben gehen die Leute, die mich und meine Freunde umbringen wollen, um Reichtum anzuhäufen, subtiler vor – oder zumindest habe ich mehr Freunde, die an meiner Seite kämpfen. Im echten Leben bin ich ein bisschen freier.
Freiheit existiert auf einem Spektrum. Sie ist keine binäre Angelegenheit.
Letzte Woche habe ich mich mit dem ersten bekannten Streik der Geschichte beschäftigt. Die Grabbauer, die in einer Stadt namens Deir el-Medina in Ägypten lebten, traten am 14. November 1152 v. Chr. in den Streik. Vor dreitausendeinhundertachtundsiebzig Jahren. Und ihr Streik sah unseren heutigen sehr ähnlich. Sie legten ihre Werkzeuge nieder und veranstalteten Sitzstreiks, sie blockierten Straßen, sie marschierten, sie betrieben Sabotage am Arbeitsplatz. Sie schrieben Briefe an die Behörden, in denen sie eine Behebung ihrer Missstände forderten. Sie stahlen von der Arbeit. Sie taten alles, was wir heute tun.
Wir wissen von dem Streik in Deir el-Medina, weil es dort Schreiber gab, die die Anwesenheit der Arbeiter protokollierten. Zu den frühesten Schriftstücken der Geschichte gehörten Arbeitszeitnachweise für Arbeiter; daher wissen wir, dass Arbeiter wegen Skorpionstichen und Gliederschmerzen der Arbeit fernblieben, und wir wissen, dass Arbeiter der Arbeit fernblieben, weil sie keine Lust hatten zu gehen oder an diesem Tag lieber Dinge für ihre Familien bauen wollten statt für die Pharaonen.
Ich bin mit der festen Überzeugung aufgewachsen, dass die Menschen, die die Pyramiden bauten, versklavt waren, aber das stimmt nicht. Selbst über die rund dreitausendjährige Geschichte des „alten“ Ägyptens hinweg haben wir keine Beweise dafür, dass irgendeiner der Arbeiter, die Gräber für die Pharaonen bauten, versklavt war. Wir wissen, dass die späteren Arbeiter, wie die streikenden Arbeiter von Deir el-Medina, Lohnarbeiter waren, und wir wissen, dass die Pyramiden (tausend Jahre zuvor) von einer Mischung aus qualifizierten Lohnarbeitern und wechselnden Fronarbeitern erbaut wurden. Diese Arbeiter wurden mit Respekt behandelt, arbeiteten hart, starben jung und wurden mit mehr Würde und Grabbeigaben bestattet als andere ihrer sozialen Schicht. Fronarbeit ist Arbeit als Steuer, und in weiten Teilen der antiken Welt wurde die Infrastruktur von Bürgern und Einwohnern errichtet, die im Rahmen ihrer Steuern Arbeit für den Staat verrichteten.
(...)
Weiterlesen in meiner Übersetzung des Textes „The Workers and the Tombs of the Ancient Dead or: 3000 year old labor strikes and what it means to be free“ von Margaret Killjoy / @margaret vom 15. Juli 2026
#Streik #Freiheit #Geschichte #Ägypten #Leibeigenschaft #Lohn #Lohnarbeit #Lohnsklaverei #Produktion #Rassismus #Reproduktion #Freiheit #Anarchismus #Anarchosyndikalismus
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Die Arbeiter und die Gräber der Toten aus alter Zeit oder: 3000 Jahre alte Streiks und was es bedeutet, frei zu sein
In meinem Traum letzte Nacht war ich in einem Horror-Western, in dem ich ein Gesetzloser war, der zufällig auf eine verlassene Goldmine stieß. Ein paar Goldsucher kamen vorbei und wir versuchten, miteinander auszukommen, aber es war ein harter Winter und sie hatten vor, uns zu verspeisen – sie hatten ein Feuer in einer Grube entfacht, um uns lebendig hineinzulassen.Ich habe mir im Schlaf versehentlich fest auf die Zunge gebissen und bin in einer besseren Welt als dieser aufgewacht. In meinem echten Leben gehen die Leute, die mich und meine Freunde umbringen wollen, um Reichtum anzuhäufen, subtiler vor – oder zumindest habe ich mehr Freunde, die an meiner Seite kämpfen. Im echten Leben bin ich ein bisschen freier.
Freiheit existiert auf einem Spektrum. Sie ist keine binäre Angelegenheit.
Letzte Woche habe ich mich mit dem ersten bekannten Streik der Geschichte beschäftigt. Die Grabbauer, die in einer Stadt namens Deir el-Medina in Ägypten lebten, traten am 14. November 1152 v. Chr. in den Streik. Vor dreitausendeinhundertachtundsiebzig Jahren. Und ihr Streik sah unseren heutigen sehr ähnlich. Sie legten ihre Werkzeuge nieder und veranstalteten Sitzstreiks, sie blockierten Straßen, sie marschierten, sie betrieben Sabotage am Arbeitsplatz. Sie schrieben Briefe an die Behörden, in denen sie eine Behebung ihrer Missstände forderten. Sie stahlen von der Arbeit. Sie taten alles, was wir heute tun.
Wir wissen von dem Streik in Deir el-Medina, weil es dort Schreiber gab, die die Anwesenheit der Arbeiter protokollierten. Zu den frühesten Schriftstücken der Geschichte gehörten Arbeitszeitnachweise für Arbeiter; daher wissen wir, dass Arbeiter wegen Skorpionstichen und Gliederschmerzen der Arbeit fernblieben, und wir wissen, dass Arbeiter der Arbeit fernblieben, weil sie keine Lust hatten zu gehen oder an diesem Tag lieber Dinge für ihre Familien bauen wollten statt für die Pharaonen.
Ich bin mit der festen Überzeugung aufgewachsen, dass die Menschen, die die Pyramiden bauten, versklavt waren, aber das stimmt nicht. Selbst über die rund dreitausendjährige Geschichte des „alten“ Ägyptens hinweg haben wir keine Beweise dafür, dass irgendeiner der Arbeiter, die Gräber für die Pharaonen bauten, versklavt war. Wir wissen, dass die späteren Arbeiter, wie die streikenden Arbeiter von Deir el-Medina, Lohnarbeiter waren, und wir wissen, dass die Pyramiden (tausend Jahre zuvor) von einer Mischung aus qualifizierten Lohnarbeitern und wechselnden Fronarbeitern erbaut wurden. Diese Arbeiter wurden mit Respekt behandelt, arbeiteten hart, starben jung und wurden mit mehr Würde und Grabbeigaben bestattet als andere ihrer sozialen Schicht. Fronarbeit ist Arbeit als Steuer, und in weiten Teilen der antiken Welt wurde die Infrastruktur von Bürgern und Einwohnern errichtet, die im Rahmen ihrer Steuern Arbeit für den Staat verrichteten.
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Weiterlesen in meiner Übersetzung des Textes „The Workers and the Tombs of the Ancient Dead or: 3000 year old labor strikes and what it means to be free“ von Margaret Killjoy / @margaret vom 15. Juli 2026
#Streik #Freiheit #Geschichte #Ägypten #Leibeigenschaft #Lohn #Lohnarbeit #Lohnsklaverei #Produktion #Rassismus #Reproduktion #Freiheit #Anarchismus #Anarchosyndikalismus
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Die Arbeiter und die Gräber der Toten aus alter Zeit oder: 3000 Jahre alte Streiks und was es bedeutet, frei zu sein
In meinem Traum letzte Nacht war ich in einem Horror-Western, in dem ich ein Gesetzloser war, der zufällig auf eine verlassene Goldmine stieß. Ein paar Goldsucher kamen vorbei und wir versuchten, miteinander auszukommen, aber es war ein harter Winter und sie hatten vor, uns zu verspeisen – sie hatten ein Feuer in einer Grube entfacht, um uns lebendig hineinzulassen.Ich habe mir im Schlaf versehentlich fest auf die Zunge gebissen und bin in einer besseren Welt als dieser aufgewacht. In meinem echten Leben gehen die Leute, die mich und meine Freunde umbringen wollen, um Reichtum anzuhäufen, subtiler vor – oder zumindest habe ich mehr Freunde, die an meiner Seite kämpfen. Im echten Leben bin ich ein bisschen freier.
Freiheit existiert auf einem Spektrum. Sie ist keine binäre Angelegenheit.
Letzte Woche habe ich mich mit dem ersten bekannten Streik der Geschichte beschäftigt. Die Grabbauer, die in einer Stadt namens Deir el-Medina in Ägypten lebten, traten am 14. November 1152 v. Chr. in den Streik. Vor dreitausendeinhundertachtundsiebzig Jahren. Und ihr Streik sah unseren heutigen sehr ähnlich. Sie legten ihre Werkzeuge nieder und veranstalteten Sitzstreiks, sie blockierten Straßen, sie marschierten, sie betrieben Sabotage am Arbeitsplatz. Sie schrieben Briefe an die Behörden, in denen sie eine Behebung ihrer Missstände forderten. Sie stahlen von der Arbeit. Sie taten alles, was wir heute tun.
Wir wissen von dem Streik in Deir el-Medina, weil es dort Schreiber gab, die die Anwesenheit der Arbeiter protokollierten. Zu den frühesten Schriftstücken der Geschichte gehörten Arbeitszeitnachweise für Arbeiter; daher wissen wir, dass Arbeiter wegen Skorpionstichen und Gliederschmerzen der Arbeit fernblieben, und wir wissen, dass Arbeiter der Arbeit fernblieben, weil sie keine Lust hatten zu gehen oder an diesem Tag lieber Dinge für ihre Familien bauen wollten statt für die Pharaonen.
Ich bin mit der festen Überzeugung aufgewachsen, dass die Menschen, die die Pyramiden bauten, versklavt waren, aber das stimmt nicht. Selbst über die rund dreitausendjährige Geschichte des „alten“ Ägyptens hinweg haben wir keine Beweise dafür, dass irgendeiner der Arbeiter, die Gräber für die Pharaonen bauten, versklavt war. Wir wissen, dass die späteren Arbeiter, wie die streikenden Arbeiter von Deir el-Medina, Lohnarbeiter waren, und wir wissen, dass die Pyramiden (tausend Jahre zuvor) von einer Mischung aus qualifizierten Lohnarbeitern und wechselnden Fronarbeitern erbaut wurden. Diese Arbeiter wurden mit Respekt behandelt, arbeiteten hart, starben jung und wurden mit mehr Würde und Grabbeigaben bestattet als andere ihrer sozialen Schicht. Fronarbeit ist Arbeit als Steuer, und in weiten Teilen der antiken Welt wurde die Infrastruktur von Bürgern und Einwohnern errichtet, die im Rahmen ihrer Steuern Arbeit für den Staat verrichteten.
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Weiterlesen in meiner Übersetzung des Textes „The Workers and the Tombs of the Ancient Dead or: 3000 year old labor strikes and what it means to be free“ von Margaret Killjoy / @margaret vom 15. Juli 2026
#Streik #Freiheit #Geschichte #Ägypten #Leibeigenschaft #Lohn #Lohnarbeit #Lohnsklaverei #Produktion #Rassismus #Reproduktion #Freiheit #Anarchismus #Anarchosyndikalismus
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Die Arbeiter und die Gräber der Toten aus alter Zeit oder: 3000 Jahre alte Streiks und was es bedeutet, frei zu sein
In meinem Traum letzte Nacht war ich in einem Horror-Western, in dem ich ein Gesetzloser war, der zufällig auf eine verlassene Goldmine stieß. Ein paar Goldsucher kamen vorbei und wir versuchten, miteinander auszukommen, aber es war ein harter Winter und sie hatten vor, uns zu verspeisen – sie hatten ein Feuer in einer Grube entfacht, um uns lebendig hineinzulassen.Ich habe mir im Schlaf versehentlich fest auf die Zunge gebissen und bin in einer besseren Welt als dieser aufgewacht. In meinem echten Leben gehen die Leute, die mich und meine Freunde umbringen wollen, um Reichtum anzuhäufen, subtiler vor – oder zumindest habe ich mehr Freunde, die an meiner Seite kämpfen. Im echten Leben bin ich ein bisschen freier.
Freiheit existiert auf einem Spektrum. Sie ist keine binäre Angelegenheit.
Letzte Woche habe ich mich mit dem ersten bekannten Streik der Geschichte beschäftigt. Die Grabbauer, die in einer Stadt namens Deir el-Medina in Ägypten lebten, traten am 14. November 1152 v. Chr. in den Streik. Vor dreitausendeinhundertachtundsiebzig Jahren. Und ihr Streik sah unseren heutigen sehr ähnlich. Sie legten ihre Werkzeuge nieder und veranstalteten Sitzstreiks, sie blockierten Straßen, sie marschierten, sie betrieben Sabotage am Arbeitsplatz. Sie schrieben Briefe an die Behörden, in denen sie eine Behebung ihrer Missstände forderten. Sie stahlen von der Arbeit. Sie taten alles, was wir heute tun.
Wir wissen von dem Streik in Deir el-Medina, weil es dort Schreiber gab, die die Anwesenheit der Arbeiter protokollierten. Zu den frühesten Schriftstücken der Geschichte gehörten Arbeitszeitnachweise für Arbeiter; daher wissen wir, dass Arbeiter wegen Skorpionstichen und Gliederschmerzen der Arbeit fernblieben, und wir wissen, dass Arbeiter der Arbeit fernblieben, weil sie keine Lust hatten zu gehen oder an diesem Tag lieber Dinge für ihre Familien bauen wollten statt für die Pharaonen.
Ich bin mit der festen Überzeugung aufgewachsen, dass die Menschen, die die Pyramiden bauten, versklavt waren, aber das stimmt nicht. Selbst über die rund dreitausendjährige Geschichte des „alten“ Ägyptens hinweg haben wir keine Beweise dafür, dass irgendeiner der Arbeiter, die Gräber für die Pharaonen bauten, versklavt war. Wir wissen, dass die späteren Arbeiter, wie die streikenden Arbeiter von Deir el-Medina, Lohnarbeiter waren, und wir wissen, dass die Pyramiden (tausend Jahre zuvor) von einer Mischung aus qualifizierten Lohnarbeitern und wechselnden Fronarbeitern erbaut wurden. Diese Arbeiter wurden mit Respekt behandelt, arbeiteten hart, starben jung und wurden mit mehr Würde und Grabbeigaben bestattet als andere ihrer sozialen Schicht. Fronarbeit ist Arbeit als Steuer, und in weiten Teilen der antiken Welt wurde die Infrastruktur von Bürgern und Einwohnern errichtet, die im Rahmen ihrer Steuern Arbeit für den Staat verrichteten.
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Weiterlesen in meiner Übersetzung des Textes „The Workers and the Tombs of the Ancient Dead or: 3000 year old labor strikes and what it means to be free“ von Margaret Killjoy / @margaret vom 15. Juli 2026
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Die Arbeiter und die Gräber der Toten aus alter Zeit oder: 3000 Jahre alte Streiks und was es bedeutet, frei zu sein
In meinem Traum letzte Nacht war ich in einem Horror-Western, in dem ich ein Gesetzloser war, der zufällig auf eine verlassene Goldmine stieß. Ein paar Goldsucher kamen vorbei und wir versuchten, miteinander auszukommen, aber es war ein harter Winter und sie hatten vor, uns zu verspeisen – sie hatten ein Feuer in einer Grube entfacht, um uns lebendig hineinzulassen.Ich habe mir im Schlaf versehentlich fest auf die Zunge gebissen und bin in einer besseren Welt als dieser aufgewacht. In meinem echten Leben gehen die Leute, die mich und meine Freunde umbringen wollen, um Reichtum anzuhäufen, subtiler vor – oder zumindest habe ich mehr Freunde, die an meiner Seite kämpfen. Im echten Leben bin ich ein bisschen freier.
Freiheit existiert auf einem Spektrum. Sie ist keine binäre Angelegenheit.
Letzte Woche habe ich mich mit dem ersten bekannten Streik der Geschichte beschäftigt. Die Grabbauer, die in einer Stadt namens Deir el-Medina in Ägypten lebten, traten am 14. November 1152 v. Chr. in den Streik. Vor dreitausendeinhundertachtundsiebzig Jahren. Und ihr Streik sah unseren heutigen sehr ähnlich. Sie legten ihre Werkzeuge nieder und veranstalteten Sitzstreiks, sie blockierten Straßen, sie marschierten, sie betrieben Sabotage am Arbeitsplatz. Sie schrieben Briefe an die Behörden, in denen sie eine Behebung ihrer Missstände forderten. Sie stahlen von der Arbeit. Sie taten alles, was wir heute tun.
Wir wissen von dem Streik in Deir el-Medina, weil es dort Schreiber gab, die die Anwesenheit der Arbeiter protokollierten. Zu den frühesten Schriftstücken der Geschichte gehörten Arbeitszeitnachweise für Arbeiter; daher wissen wir, dass Arbeiter wegen Skorpionstichen und Gliederschmerzen der Arbeit fernblieben, und wir wissen, dass Arbeiter der Arbeit fernblieben, weil sie keine Lust hatten zu gehen oder an diesem Tag lieber Dinge für ihre Familien bauen wollten statt für die Pharaonen.
Ich bin mit der festen Überzeugung aufgewachsen, dass die Menschen, die die Pyramiden bauten, versklavt waren, aber das stimmt nicht. Selbst über die rund dreitausendjährige Geschichte des „alten“ Ägyptens hinweg haben wir keine Beweise dafür, dass irgendeiner der Arbeiter, die Gräber für die Pharaonen bauten, versklavt war. Wir wissen, dass die späteren Arbeiter, wie die streikenden Arbeiter von Deir el-Medina, Lohnarbeiter waren, und wir wissen, dass die Pyramiden (tausend Jahre zuvor) von einer Mischung aus qualifizierten Lohnarbeitern und wechselnden Fronarbeitern erbaut wurden. Diese Arbeiter wurden mit Respekt behandelt, arbeiteten hart, starben jung und wurden mit mehr Würde und Grabbeigaben bestattet als andere ihrer sozialen Schicht. Fronarbeit ist Arbeit als Steuer, und in weiten Teilen der antiken Welt wurde die Infrastruktur von Bürgern und Einwohnern errichtet, die im Rahmen ihrer Steuern Arbeit für den Staat verrichteten.
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Weiterlesen in meiner Übersetzung des Textes „The Workers and the Tombs of the Ancient Dead or: 3000 year old labor strikes and what it means to be free“ von Margaret Killjoy / @margaret vom 15. Juli 2026
#Streik #Freiheit #Geschichte #Ägypten #Leibeigenschaft #Lohn #Lohnarbeit #Lohnsklaverei #Produktion #Rassismus #Reproduktion #Freiheit #Anarchismus #Anarchosyndikalismus
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#Pflichtdienst für junge Männer? Wahlmehrheit (älter 30) so: Yeah, yeah.
Dienstpflicht für Erwachsene in der Reserve? Zumindest die Arbeitgebers so: Nö, nö. Nur, wenn wir es erlauben.
Irgendwie erinnert mich das an #Leibeigenschaft, auch zusammen mit neuen Ideen zu #Krankmeldung und #Arbeitszeit.https://www.tagesschau.de/inland/innenpolitik/bundeswehr-reservisten-104.html
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#Pflichtdienst für junge Männer? Wahlmehrheit (älter 30) so: Yeah, yeah.
Dienstpflicht für Erwachsene in der Reserve? Zumindest die Arbeitgebers so: Nö, nö. Nur, wenn wir es erlauben.
Irgendwie erinnert mich das an #Leibeigenschaft, auch zusammen mit neuen Ideen zu #Krankmeldung und #Arbeitszeit.https://www.tagesschau.de/inland/innenpolitik/bundeswehr-reservisten-104.html
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#Pflichtdienst für junge Männer? Wahlmehrheit (älter 30) so: Yeah, yeah.
Dienstpflicht für Erwachsene in der Reserve? Zumindest die Arbeitgebers so: Nö, nö. Nur, wenn wir es erlauben.
Irgendwie erinnert mich das an #Leibeigenschaft, auch zusammen mit neuen Ideen zu #Krankmeldung und #Arbeitszeit.https://www.tagesschau.de/inland/innenpolitik/bundeswehr-reservisten-104.html
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#Pflichtdienst für junge Männer? Wahlmehrheit (älter 30) so: Yeah, yeah.
Dienstpflicht für Erwachsene in der Reserve? Zumindest die Arbeitgebers so: Nö, nö. Nur, wenn wir es erlauben.
Irgendwie erinnert mich das an #Leibeigenschaft, auch zusammen mit neuen Ideen zu #Krankmeldung und #Arbeitszeit.https://www.tagesschau.de/inland/innenpolitik/bundeswehr-reservisten-104.html
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#NeueLeibeigenschaft
#Tschüss #Selbstbestimmung! #EigentümerWechsel und Rückkehr zur #Leibeigenschaft wie im #MittelalterNeuerdings sind Menschen nicht mehr nur #Eigentum von #Religion und #Gottesglaube durch #Taufe und #Beschneidung wie bisher, sondern schon wieder einmal auch von #Staat und #Bundeswehr, um dauerhaft sicher zu stellen, dass die #Reichen weiterhin immer #reicher und die #Armen immer ärmer werden.
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#NeueLeibeigenschaft
#Tschüss #Selbstbestimmung! #EigentümerWechsel und Rückkehr zur #Leibeigenschaft wie im #MittelalterNeuerdings sind Menschen nicht mehr nur #Eigentum von #Religion und #Gottesglaube durch #Taufe und #Beschneidung wie bisher, sondern schon wieder einmal auch von #Staat und #Bundeswehr, um dauerhaft sicher zu stellen, dass die #Reichen weiterhin immer #reicher und die #Armen immer ärmer werden.
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#NeueLeibeigenschaft
#Tschüss #Selbstbestimmung! #EigentümerWechsel und Rückkehr zur #Leibeigenschaft wie im #MittelalterNeuerdings sind Menschen nicht mehr nur #Eigentum von #Religion und #Gottesglaube durch #Taufe und #Beschneidung wie bisher, sondern schon wieder einmal auch von #Staat und #Bundeswehr, um dauerhaft sicher zu stellen, dass die #Reichen weiterhin immer #reicher und die #Armen immer ärmer werden.
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#ZurückInsMittelalter mit #Leibeigenschaft, #WissensVerbannung und #Menschenvernichtung.
Statt #Würde_des_Menschen laut #Grundgesetz regieren heute die #Bürde von #HerrenMenschen der #GottesGeilerGeldMafia und ihrer #Märchenbücher #Bibel & Co.
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#ZurückInsMittelalter mit #Leibeigenschaft, #WissensVerbannung und #Menschenvernichtung.
Statt #Würde_des_Menschen laut #Grundgesetz regieren heute die #Bürde von #HerrenMenschen der #GottesGeilerGeldMafia und ihrer #Märchenbücher #Bibel & Co.
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#ZurückInsMittelalter mit #Leibeigenschaft, #WissensVerbannung und #Menschenvernichtung.
Statt #Würde_des_Menschen laut #Grundgesetz regieren heute die #Bürde von #HerrenMenschen der #GottesGeilerGeldMafia und ihrer #Märchenbücher #Bibel & Co.
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Wer künftig irgendwo weltweit #Präsident #König oder #BundesKanzler werden möchte, muss zuerst von #GottVater_Trumpel eine #Golfplatz_ZollGebühr zahlen, um eine #Genehmigung zu erhalten.
Sonst droht #LeibEigenschaft nach #Regeln von #MittelAlter #HexenVerbrennung -
Wer künftig irgendwo weltweit #Präsident #König oder #BundesKanzler werden möchte, muss zuerst von #GottVater_Trumpel eine #Golfplatz_ZollGebühr zahlen, um eine #Genehmigung zu erhalten.
Sonst droht #LeibEigenschaft nach #Regeln von #MittelAlter #HexenVerbrennung -
Wer künftig irgendwo weltweit #Präsident #König oder #BundesKanzler werden möchte, muss zuerst von #GottVater_Trumpel eine #Golfplatz_ZollGebühr zahlen, um eine #Genehmigung zu erhalten.
Sonst droht #LeibEigenschaft nach #Regeln von #MittelAlter #HexenVerbrennung -
#Refeudalisierung Täglich bis zu 150 Minuten zur Zwangsarbeit pendeln, um 1/3 unter Tarif zu verdienen? "Wer auch nur ein einziges Stellenangebot ablehnt, das das #Jobcenter (!) als zumutbar einstuft, soll für mindestens einen Monat den gesamten Regelsatz verlieren". Rückkehr der #Leibeigenschaft!
RE: https://bsky.app/profile/did:plc:hguu6dpbcqnrk35lhpbon5tq/post/3m7vxl3rgtk2f -
Geschichte
- Das 20. Jahrhundert
- Zucker:
Genuss um welchen Preis? (1/2)Geschichte
- Das 20. Jahrhundert - Zucker: Genuss um welchen Preis? (2/2)#Zucker hat eine 500-jährige #Geschichte. Die Abhängigkeit von Zucker hat #Kolonialisierung, #Sklaverei und #Zwangsarbeit gefördert.
Die erste Folge führt nach #Europa, in die #Karibik, nach Nord- und #Südamerika sowie in die Anrainerstaaten des Indischen Ozeans. Dabei werden die dunklen Seiten des "Weißen Goldes" beleuchtet – von #ChristophKolumbus bis zum Beginn des 20. Jahrhunderts.
Wer die Geschichte der #EroberungAmerikas erzählen möchte, kommt am Thema Zucker nicht vorbei. Gleichzeitig kann die #GeschichtedesZuckers nicht erzählt werden, ohne dabei auf den Dreieckshandel und die Kolonialisierung einzugehen.
Von den Anfängen der Kolonialisierung im 15. Jahrhundert bis zur Industriellen Revolution im 19. Jahrhundert trug Zucker zum #Wohlstand Europas bei – allerdings
zu einem hohen Preis:
die #Versklavung der indigenen Völker Amerikas und später zahlreicher #Völker Afrikas. Von den 12,5 Millionen #Afrikanerinnen und Afrikanern, die #deportiert und #versklavt wurden, mussten mehr als die Hälfte auf #Zuckerplantagen arbeiten.
Die schrittweise Abschaffung der Sklaverei im 19. Jahrhundert schwächte die zuvor äußerst profitable #Zuckerwirtschaft. Sie hielt jedoch stand und erfand neue Modelle der #Leibeigenschaft. Im #IndischenOzean und in der #Karibik wurden „#Vertragsarbeiter“, hauptsächlich aus #Indien und #China, trotz offizieller Anstellung und Versprechungen einer besseren Zukunft von den #Plantagenbesitzern ausgebeutet. Gleichzeitig wurden die ehemaligen britischen und französischen #Sklavenbesitzer für den Verlust ihrer #Billigarbeitskräfte finanziell entschädigt.
Im Jahr 1804 wurde mit #Haiti der erste „État Noir“, ein von ehemaligen Sklaven gegründeter #Staat, ausgerufen. Frankreich stellte 1825 harte Bedingungen, um das Land als unabhängig anzuerkennen. Noch heute wandern haitianische Arbeitskräfte in die #DominikanischeRepublik aus, wo sie unter Bedingungen, die an moderne Sklaverei erinnern, auf Zuckerrohrplantagen arbeiten.
Seit ihren Anfängen hat sich die Zuckerwirtschaft immer wieder neu erfunden. Ende des 19. Jahrhunderts erlebte sie einen rasanten Aufschwung und erreichte einen Höhepunkt. In Zukunft sollte ihr Schicksal eng mit dem der #Supermacht #USA verbunden sein.
Regie
Mathilde DamoiselLand Frankreich
Jahr 2025Herkunft #ARTE F
#Napoléon
#Imperialismus
#Genuss
#EU #Frankreich #Niederlande #Spanien -
Geschichte
- Das 20. Jahrhundert
- Zucker:
Genuss um welchen Preis? (1/2)Geschichte
- Das 20. Jahrhundert - Zucker: Genuss um welchen Preis? (2/2)#Zucker hat eine 500-jährige #Geschichte. Die Abhängigkeit von Zucker hat #Kolonialisierung, #Sklaverei und #Zwangsarbeit gefördert.
Die erste Folge führt nach #Europa, in die #Karibik, nach Nord- und #Südamerika sowie in die Anrainerstaaten des Indischen Ozeans. Dabei werden die dunklen Seiten des "Weißen Goldes" beleuchtet – von #ChristophKolumbus bis zum Beginn des 20. Jahrhunderts.
Wer die Geschichte der #EroberungAmerikas erzählen möchte, kommt am Thema Zucker nicht vorbei. Gleichzeitig kann die #GeschichtedesZuckers nicht erzählt werden, ohne dabei auf den Dreieckshandel und die Kolonialisierung einzugehen.
Von den Anfängen der Kolonialisierung im 15. Jahrhundert bis zur Industriellen Revolution im 19. Jahrhundert trug Zucker zum #Wohlstand Europas bei – allerdings
zu einem hohen Preis:
die #Versklavung der indigenen Völker Amerikas und später zahlreicher #Völker Afrikas. Von den 12,5 Millionen #Afrikanerinnen und Afrikanern, die #deportiert und #versklavt wurden, mussten mehr als die Hälfte auf #Zuckerplantagen arbeiten.
Die schrittweise Abschaffung der Sklaverei im 19. Jahrhundert schwächte die zuvor äußerst profitable #Zuckerwirtschaft. Sie hielt jedoch stand und erfand neue Modelle der #Leibeigenschaft. Im #IndischenOzean und in der #Karibik wurden „#Vertragsarbeiter“, hauptsächlich aus #Indien und #China, trotz offizieller Anstellung und Versprechungen einer besseren Zukunft von den #Plantagenbesitzern ausgebeutet. Gleichzeitig wurden die ehemaligen britischen und französischen #Sklavenbesitzer für den Verlust ihrer #Billigarbeitskräfte finanziell entschädigt.
Im Jahr 1804 wurde mit #Haiti der erste „État Noir“, ein von ehemaligen Sklaven gegründeter #Staat, ausgerufen. Frankreich stellte 1825 harte Bedingungen, um das Land als unabhängig anzuerkennen. Noch heute wandern haitianische Arbeitskräfte in die #DominikanischeRepublik aus, wo sie unter Bedingungen, die an moderne Sklaverei erinnern, auf Zuckerrohrplantagen arbeiten.
Seit ihren Anfängen hat sich die Zuckerwirtschaft immer wieder neu erfunden. Ende des 19. Jahrhunderts erlebte sie einen rasanten Aufschwung und erreichte einen Höhepunkt. In Zukunft sollte ihr Schicksal eng mit dem der #Supermacht #USA verbunden sein.
Regie
Mathilde DamoiselLand Frankreich
Jahr 2025Herkunft #ARTE F
#Napoléon
#Imperialismus
#Genuss
#EU #Frankreich #Niederlande #Spanien -
Herzlich Willkommen im modernen #Feudalismus, in der modernen #Leibeigenschaft.
Überspitzter, aber interessanter Vergleich, den Leonie Schöler zieht.
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Herzlich Willkommen im modernen #Feudalismus, in der modernen #Leibeigenschaft.
Überspitzter, aber interessanter Vergleich, den Leonie Schöler zieht.
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Herzlich Willkommen im modernen #Feudalismus, in der modernen #Leibeigenschaft.
Überspitzter, aber interessanter Vergleich, den Leonie Schöler zieht.
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Herzlich Willkommen im modernen #Feudalismus, in der modernen #Leibeigenschaft.
Überspitzter, aber interessanter Vergleich, den Leonie Schöler zieht.
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Herzlich Willkommen im modernen #Feudalismus, in der modernen #Leibeigenschaft.
Überspitzter, aber interessanter Vergleich, den Leonie Schöler zieht.
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Die #Faschisten von der #SVP würden wohl am liebsten die #Leibeigenschaft wieder einführen.
#WorkLifeBalance #Sklaverei #Zwangsdienste #Fronarbeit
https://www.zentralplus.ch/politik/wer-nicht-voll-schuftet-soll-blechen-regierung-winkt-ab-2789413/
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Die #Faschisten von der #SVP würden wohl am liebsten die #Leibeigenschaft wieder einführen.
#WorkLifeBalance #Sklaverei #Zwangsdienste #Fronarbeit
https://www.zentralplus.ch/politik/wer-nicht-voll-schuftet-soll-blechen-regierung-winkt-ab-2789413/
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Die #Faschisten von der #SVP würden wohl am liebsten die #Leibeigenschaft wieder einführen.
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Wenn es zu viel Luftwiderstand gibt oder: Die Romantisierung der Revolution
Das ist eine Geschichte über „Andor“, diese #StarWars-Serie, aber du musst sie nicht gesehen haben, und ich glaube, ich kann darüber reden, ohne was zu verraten. Es geht um eine Revolution und wird von einem Sender (#Disney+) gemacht, der auf der #BDS-Liste steht, weil er Schauspieler engagiert, die den #Völkermord an den Palästinensern direkt unterstützen. Es gibt eine Szene und eine Rede, und wenn du die zweite Staffel gesehen hast, weißt du, von welcher ich rede. Es ist ganz am Ende von Folge fünf. Alles, was du wissen musst, ist, dass zwei #Revolutionäre, ein alter und ein junger, dabei sind, Weltraum-Benzin zu klauen, was für sie ein großes Risiko bedeutet. Die Pipeline, die sie angezapft haben, explodiert, wenn sie auch nur einen einzigen Fehler machen. Das Weltraumbenzin („Rhydo“) ist giftig, wenn man es einatmet, und der jüngere Revolutionär trägt eine Maske. Der ältere nicht. Er nähert sich und atmet tief ein. Der jüngere, Wilmon, der schon mehr Scheiße gesehen hat, als ich jemals sehen werde, fragt: „Wie kannst du das tun?“ Der Ältere, Saw Gerrera, ist ein Revolutionär, der sich weigert, die Revolution auf die nette Art zu machen, wie es der Rest der offiziellen „Rebellion“ will. Er antwortet: Weil ich es verstehe. Weil sie meine Schwester Rhydo ist und mich liebt! Dieses Jucken, dieses Brennen ... Spürst du, wie sehr sie explodieren will? Merke dir das. Merke dir diesen Moment! Diese perfekte Nacht. Du denkst, ich bin verrückt? Ja, das bin ich. Revolution ist nichts für Vernünftige. Schau uns an: ungeliebt, gejagt, Kanonenfutter. Wir werden alle tot sein, bevor die Republik zurück ist, und doch ... sind wir hier. Wo bist du, Junge? Du bist hier! Du bist nicht bei Luthen [dem Anführer der traditionelleren Rebellion]. Du bist hier! Du bist genau hier, und du bist bereit zu kämpfen! Wir sind das Rhydo, Junge. Wir sind der Treibstoff. Wir sind das, was explodiert, wenn die Spannung in der Luft zu groß wird. Lass es rein, Junge! Das ist die Freiheit, die dich ruft! Lass es rein! Lass es laufen! Lass es wild laufen!“ Ich habe mir das diese Woche angesehen und die Szene dreimal zurückgespult, um sie dreimal zu hören.Die Vorstellung, dass wir die Revolution nicht erleben werden, aber dass unser Leben trotzdem schön ist, dass wir Momente wie „diese perfekte Nacht“ haben, ist berauschend. Ist es gut, so berauscht zu sein? Ich weiß es nicht. Ich denke viel über die #Romantisierung des Leidens nach. Als ich in einem Van lebte, tat ich das nicht, weil ich ein „Vanlife“ führen wollte, sondern weil ich fast kein Geld hatte und einen trockenen Platz zum Schlafen und eine Möglichkeit brauchte, von Ort zu Ort zu kommen, um meine #Aktivistenarbeit fortzusetzen. Ich hasste die Romantisierung des Van-Lebens, die makellosen Fotos von perfekten Stränden und 50.000-Dollar-Vans. Nicht, dass mein eigenes Leben nicht schön gewesen wäre. Wenn überhaupt, hatte ich das Gefühl, dass die Leute auf #Instagram eine blasse Imitation dessen lebten, was ich tat, und nicht umgekehrt. Ich schlief in besetzten #Landprojekten in der Wüste, ließ Leute bei #EarthFirst!-Versammlungen in meinem Van vor dem Regen Schutz suchen und fuhr mit diesem Van auf #Lesereisen für Bücher und politische Anliegen. Dieses Leben war auch verdammt hart. Mein Van ging immer wieder kaputt und ich saß in dieser oder jener Stadt, in dieser oder jener Einfahrt fest. In einem Winter in #Olympia schimmelte mein Van und alles darin. Das Leben auf engstem Raum war hart für meinen Körper und ich hatte Probleme, einige #Verletzungen zu heilen. Schließlich, nach Jahren, zog ich in eine netzunabhängige Scheune und sparte langsam Geld, um auf dem Grundstück eines Freundes eine 12 x 12 Fuß große, netzunabhängige Hütte mit A-Rahmen zu bauen. Vom Leben im Van zum Tiny House. Alles, was man romantisieren sollte. Ein #TinyHouse ist meiner Meinung nach nur dann eine Verbesserung, wenn man vorher kein Haus hatte. Die meisten Menschen sind nicht glücklicher, wenn sie netzunabhängig leben. Die meisten Menschen sind nicht glücklicher, wenn sie in ihren Fahrzeugen leben. Aber wenn es das ist, was man hat, ist es sinnvoll, das Schöne daran zu sehen. Es ist sinnvoll, es zu romantisieren. An manchen Nächten im Van, wenn der Wind durch die Bäume rauschte, war ich glücklich. An manchen Sommertagen in der Hängematte vor meiner Hütte war ich glücklich. Wenn zwei Revolutionäre, die sich der ethischen Verpflichtung verschrieben haben, das galaktische #Imperium zu stürzen, Dämpfe einatmen und poetisch über ihre perfekte Nacht des Verbrechens schwärmen, treffen sie die richtige Entscheidung. Wenn du sterben wirst, bevor du den Erfolg deiner Revolution erleben kannst, kannst du genauso gut das Beste daraus machen. Du kannst genauso gut dein kurzes Leben mit so viel Sinn füllen, wie du nur kannst. Das ist sicher eine schöne Art zu leben. Es ist wichtig, dass wir lernen, das Schöne in unserer Situation zu sehen, egal wie schlimm sie ist, auch wenn es nur die Schönheit eines sinnlosen Kampfes ist. Es gibt dieses alte Buch, „Katechismus eines Revolutionärs“, aus dem Jahr 1869. Es stammt von einem russischen #Nihilisten namens Sergej #Nechajew. Manchmal sind Leute ziemlich begeistert von diesem Buch. Es ist berauschend. Der Revolutionär ist ein zum Scheitern verurteilter Mann, heißt es gleich im ersten Satz. Schauen wir uns doch mal den ganzen ersten Absatz an: Der Revolutionär ist ein zum Scheitern verurteilter Mann. Er hat keine privaten Interessen, keine Affären, keine Gefühle, keine Bindungen, keinen Besitz und nicht einmal einen eigenen Namen. Sein ganzes Wesen wird von einem einzigen Ziel, einem einzigen Gedanken, einer einzigen Leidenschaft verschlungen – der Revolution. Mit Leib und Seele, nicht nur mit Worten, sondern mit Taten, hat er alle Verbindungen zur sozialen #Ordnung und zur gesamten zivilisierten Welt, zu den Gesetzen, guten #Sitten, #Konventionen und #Moralvorstellungen dieser Welt abgebrochen. Er ist ihr gnadenloser Feind und lebt nur noch mit einem einzigen Ziel: sie zu zerstören. Ein weiteres Zitat aus dem Buch, der Revolutionär: Er muss alle sozialen Strukturen, einschließlich der #Polizei, infiltrieren. Er muss reiche und einflussreiche Leute ausnutzen und sie sich unterwerfen. Er muss das Elend der einfachen Leute verschlimmern, um ihre Geduld zu erschöpfen und sie zum #Aufstand anzustacheln. Und schließlich muss er sich mit der brutalen Welt der #Gewaltverbrecher verbünden, den einzigen wahren Revolutionären in #Russland. Nach dem #Katechismus ist im Namen der Revolution im Grunde alles gerechtfertigt. Das wurde in der Zeit der Zaren geschrieben, weniger als ein Jahrzehnt nach dem Ende der #Leibeigenschaft, in einer Zeit, in der viele Leute verzweifelt nach einem Weg suchten, den Zaren von einer ganzen Person in viele kleine Stücke zu verwandeln, meist mit #Sprengstoff. Was natürlich eine vernünftige Maßnahme gegenüber #Autokraten ist. Aber man muss wissen, dass der Typ, der dieses Buch geschrieben hat, Nechayev, ein Stück Scheiße war. Das ist, glaube ich, der Fachbegriff dafür. Nicht nur „er war so der Revolution verschrieben, dass er gegenüber Menschen gefühllos war“, sondern einfach ein aggressiver schlechter Mensch, der meiner Meinung nach eher schädlich für die Bewegung war, die er angeblich liebte. Er war in eine andere russische Nihilistin verliebt, eine Frau namens Vera, aber sie wollte nichts von ihm wissen, also floh er in die #Schweiz. Dort traf er den berühmten Anarchisten Michail Bakunin und betrog den alten Mann, soweit ich das beurteilen kann. Nechayev sagte so etwas wie: „Hey, ich bin Teil dieser riesigen, absolut echten #Geheimgesellschaft in Russland, und du solltest uns finanziell unterstützen.“ Also gab #Bakunin, gegen den Rat seiner Freunde, Nechayev Kontakte und half ihm, eine Menge #Propaganda zu drucken. Und Nechayevs konkreter Plan war, seine eigenen Freunde ohne deren Einverständnis verhaften zu lassen, um sie zu radikalisieren. Vor allem Vera, die Frau, die ihn abgelehnt hatte... (...) Weiterlesen in meiner Übersetzung des Beitrages "When There's Too Much Friction in the Air or: The Romanticization of Revolution" von @[email protected]@kolektiva.social vom 04. Juni 2025 #Anarchismus #Revolution #Romantik #Verrat -
Wenn es zu viel Luftwiderstand gibt oder: Die Romantisierung der Revolution
Das ist eine Geschichte über „Andor“, diese #StarWars-Serie, aber du musst sie nicht gesehen haben, und ich glaube, ich kann darüber reden, ohne was zu verraten. Es geht um eine Revolution und wird von einem Sender (#Disney+) gemacht, der auf der #BDS-Liste steht, weil er Schauspieler engagiert, die den #Völkermord an den Palästinensern direkt unterstützen. Es gibt eine Szene und eine Rede, und wenn du die zweite Staffel gesehen hast, weißt du, von welcher ich rede. Es ist ganz am Ende von Folge fünf. Alles, was du wissen musst, ist, dass zwei #Revolutionäre, ein alter und ein junger, dabei sind, Weltraum-Benzin zu klauen, was für sie ein großes Risiko bedeutet. Die Pipeline, die sie angezapft haben, explodiert, wenn sie auch nur einen einzigen Fehler machen. Das Weltraumbenzin („Rhydo“) ist giftig, wenn man es einatmet, und der jüngere Revolutionär trägt eine Maske. Der ältere nicht. Er nähert sich und atmet tief ein. Der jüngere, Wilmon, der schon mehr Scheiße gesehen hat, als ich jemals sehen werde, fragt: „Wie kannst du das tun?“ Der Ältere, Saw Gerrera, ist ein Revolutionär, der sich weigert, die Revolution auf die nette Art zu machen, wie es der Rest der offiziellen „Rebellion“ will. Er antwortet: Weil ich es verstehe. Weil sie meine Schwester Rhydo ist und mich liebt! Dieses Jucken, dieses Brennen ... Spürst du, wie sehr sie explodieren will? Merke dir das. Merke dir diesen Moment! Diese perfekte Nacht. Du denkst, ich bin verrückt? Ja, das bin ich. Revolution ist nichts für Vernünftige. Schau uns an: ungeliebt, gejagt, Kanonenfutter. Wir werden alle tot sein, bevor die Republik zurück ist, und doch ... sind wir hier. Wo bist du, Junge? Du bist hier! Du bist nicht bei Luthen [dem Anführer der traditionelleren Rebellion]. Du bist hier! Du bist genau hier, und du bist bereit zu kämpfen! Wir sind das Rhydo, Junge. Wir sind der Treibstoff. Wir sind das, was explodiert, wenn die Spannung in der Luft zu groß wird. Lass es rein, Junge! Das ist die Freiheit, die dich ruft! Lass es rein! Lass es laufen! Lass es wild laufen!“ Ich habe mir das diese Woche angesehen und die Szene dreimal zurückgespult, um sie dreimal zu hören.Die Vorstellung, dass wir die Revolution nicht erleben werden, aber dass unser Leben trotzdem schön ist, dass wir Momente wie „diese perfekte Nacht“ haben, ist berauschend. Ist es gut, so berauscht zu sein? Ich weiß es nicht. Ich denke viel über die #Romantisierung des Leidens nach. Als ich in einem Van lebte, tat ich das nicht, weil ich ein „Vanlife“ führen wollte, sondern weil ich fast kein Geld hatte und einen trockenen Platz zum Schlafen und eine Möglichkeit brauchte, von Ort zu Ort zu kommen, um meine #Aktivistenarbeit fortzusetzen. Ich hasste die Romantisierung des Van-Lebens, die makellosen Fotos von perfekten Stränden und 50.000-Dollar-Vans. Nicht, dass mein eigenes Leben nicht schön gewesen wäre. Wenn überhaupt, hatte ich das Gefühl, dass die Leute auf #Instagram eine blasse Imitation dessen lebten, was ich tat, und nicht umgekehrt. Ich schlief in besetzten #Landprojekten in der Wüste, ließ Leute bei #EarthFirst!-Versammlungen in meinem Van vor dem Regen Schutz suchen und fuhr mit diesem Van auf #Lesereisen für Bücher und politische Anliegen. Dieses Leben war auch verdammt hart. Mein Van ging immer wieder kaputt und ich saß in dieser oder jener Stadt, in dieser oder jener Einfahrt fest. In einem Winter in #Olympia schimmelte mein Van und alles darin. Das Leben auf engstem Raum war hart für meinen Körper und ich hatte Probleme, einige #Verletzungen zu heilen. Schließlich, nach Jahren, zog ich in eine netzunabhängige Scheune und sparte langsam Geld, um auf dem Grundstück eines Freundes eine 12 x 12 Fuß große, netzunabhängige Hütte mit A-Rahmen zu bauen. Vom Leben im Van zum Tiny House. Alles, was man romantisieren sollte. Ein #TinyHouse ist meiner Meinung nach nur dann eine Verbesserung, wenn man vorher kein Haus hatte. Die meisten Menschen sind nicht glücklicher, wenn sie netzunabhängig leben. Die meisten Menschen sind nicht glücklicher, wenn sie in ihren Fahrzeugen leben. Aber wenn es das ist, was man hat, ist es sinnvoll, das Schöne daran zu sehen. Es ist sinnvoll, es zu romantisieren. An manchen Nächten im Van, wenn der Wind durch die Bäume rauschte, war ich glücklich. An manchen Sommertagen in der Hängematte vor meiner Hütte war ich glücklich. Wenn zwei Revolutionäre, die sich der ethischen Verpflichtung verschrieben haben, das galaktische #Imperium zu stürzen, Dämpfe einatmen und poetisch über ihre perfekte Nacht des Verbrechens schwärmen, treffen sie die richtige Entscheidung. Wenn du sterben wirst, bevor du den Erfolg deiner Revolution erleben kannst, kannst du genauso gut das Beste daraus machen. Du kannst genauso gut dein kurzes Leben mit so viel Sinn füllen, wie du nur kannst. Das ist sicher eine schöne Art zu leben. Es ist wichtig, dass wir lernen, das Schöne in unserer Situation zu sehen, egal wie schlimm sie ist, auch wenn es nur die Schönheit eines sinnlosen Kampfes ist. Es gibt dieses alte Buch, „Katechismus eines Revolutionärs“, aus dem Jahr 1869. Es stammt von einem russischen #Nihilisten namens Sergej #Nechajew. Manchmal sind Leute ziemlich begeistert von diesem Buch. Es ist berauschend. Der Revolutionär ist ein zum Scheitern verurteilter Mann, heißt es gleich im ersten Satz. Schauen wir uns doch mal den ganzen ersten Absatz an: Der Revolutionär ist ein zum Scheitern verurteilter Mann. Er hat keine privaten Interessen, keine Affären, keine Gefühle, keine Bindungen, keinen Besitz und nicht einmal einen eigenen Namen. Sein ganzes Wesen wird von einem einzigen Ziel, einem einzigen Gedanken, einer einzigen Leidenschaft verschlungen – der Revolution. Mit Leib und Seele, nicht nur mit Worten, sondern mit Taten, hat er alle Verbindungen zur sozialen #Ordnung und zur gesamten zivilisierten Welt, zu den Gesetzen, guten #Sitten, #Konventionen und #Moralvorstellungen dieser Welt abgebrochen. Er ist ihr gnadenloser Feind und lebt nur noch mit einem einzigen Ziel: sie zu zerstören. Ein weiteres Zitat aus dem Buch, der Revolutionär: Er muss alle sozialen Strukturen, einschließlich der #Polizei, infiltrieren. Er muss reiche und einflussreiche Leute ausnutzen und sie sich unterwerfen. Er muss das Elend der einfachen Leute verschlimmern, um ihre Geduld zu erschöpfen und sie zum #Aufstand anzustacheln. Und schließlich muss er sich mit der brutalen Welt der #Gewaltverbrecher verbünden, den einzigen wahren Revolutionären in #Russland. Nach dem #Katechismus ist im Namen der Revolution im Grunde alles gerechtfertigt. Das wurde in der Zeit der Zaren geschrieben, weniger als ein Jahrzehnt nach dem Ende der #Leibeigenschaft, in einer Zeit, in der viele Leute verzweifelt nach einem Weg suchten, den Zaren von einer ganzen Person in viele kleine Stücke zu verwandeln, meist mit #Sprengstoff. Was natürlich eine vernünftige Maßnahme gegenüber #Autokraten ist. Aber man muss wissen, dass der Typ, der dieses Buch geschrieben hat, Nechayev, ein Stück Scheiße war. Das ist, glaube ich, der Fachbegriff dafür. Nicht nur „er war so der Revolution verschrieben, dass er gegenüber Menschen gefühllos war“, sondern einfach ein aggressiver schlechter Mensch, der meiner Meinung nach eher schädlich für die Bewegung war, die er angeblich liebte. Er war in eine andere russische Nihilistin verliebt, eine Frau namens Vera, aber sie wollte nichts von ihm wissen, also floh er in die #Schweiz. Dort traf er den berühmten Anarchisten Michail Bakunin und betrog den alten Mann, soweit ich das beurteilen kann. Nechayev sagte so etwas wie: „Hey, ich bin Teil dieser riesigen, absolut echten #Geheimgesellschaft in Russland, und du solltest uns finanziell unterstützen.“ Also gab #Bakunin, gegen den Rat seiner Freunde, Nechayev Kontakte und half ihm, eine Menge #Propaganda zu drucken. Und Nechayevs konkreter Plan war, seine eigenen Freunde ohne deren Einverständnis verhaften zu lassen, um sie zu radikalisieren. Vor allem Vera, die Frau, die ihn abgelehnt hatte... (...) Weiterlesen in meiner Übersetzung des Beitrages "When There's Too Much Friction in the Air or: The Romanticization of Revolution" von @[email protected]@kolektiva.social vom 04. Juni 2025 #Anarchismus #Revolution #Romantik #Verrat -
Wenn es zu viel Luftwiderstand gibt oder: Die Romantisierung der Revolution
Das ist eine Geschichte über „Andor“, diese #StarWars-Serie, aber du musst sie nicht gesehen haben, und ich glaube, ich kann darüber reden, ohne was zu verraten. Es geht um eine Revolution und wird von einem Sender (#Disney+) gemacht, der auf der #BDS-Liste steht, weil er Schauspieler engagiert, die den #Völkermord an den Palästinensern direkt unterstützen. Es gibt eine Szene und eine Rede, und wenn du die zweite Staffel gesehen hast, weißt du, von welcher ich rede. Es ist ganz am Ende von Folge fünf. Alles, was du wissen musst, ist, dass zwei #Revolutionäre, ein alter und ein junger, dabei sind, Weltraum-Benzin zu klauen, was für sie ein großes Risiko bedeutet. Die Pipeline, die sie angezapft haben, explodiert, wenn sie auch nur einen einzigen Fehler machen. Das Weltraumbenzin („Rhydo“) ist giftig, wenn man es einatmet, und der jüngere Revolutionär trägt eine Maske. Der ältere nicht. Er nähert sich und atmet tief ein. Der jüngere, Wilmon, der schon mehr Scheiße gesehen hat, als ich jemals sehen werde, fragt: „Wie kannst du das tun?“ Der Ältere, Saw Gerrera, ist ein Revolutionär, der sich weigert, die Revolution auf die nette Art zu machen, wie es der Rest der offiziellen „Rebellion“ will. Er antwortet: Weil ich es verstehe. Weil sie meine Schwester Rhydo ist und mich liebt! Dieses Jucken, dieses Brennen ... Spürst du, wie sehr sie explodieren will? Merke dir das. Merke dir diesen Moment! Diese perfekte Nacht. Du denkst, ich bin verrückt? Ja, das bin ich. Revolution ist nichts für Vernünftige. Schau uns an: ungeliebt, gejagt, Kanonenfutter. Wir werden alle tot sein, bevor die Republik zurück ist, und doch ... sind wir hier. Wo bist du, Junge? Du bist hier! Du bist nicht bei Luthen [dem Anführer der traditionelleren Rebellion]. Du bist hier! Du bist genau hier, und du bist bereit zu kämpfen! Wir sind das Rhydo, Junge. Wir sind der Treibstoff. Wir sind das, was explodiert, wenn die Spannung in der Luft zu groß wird. Lass es rein, Junge! Das ist die Freiheit, die dich ruft! Lass es rein! Lass es laufen! Lass es wild laufen!“ Ich habe mir das diese Woche angesehen und die Szene dreimal zurückgespult, um sie dreimal zu hören.Die Vorstellung, dass wir die Revolution nicht erleben werden, aber dass unser Leben trotzdem schön ist, dass wir Momente wie „diese perfekte Nacht“ haben, ist berauschend. Ist es gut, so berauscht zu sein? Ich weiß es nicht. Ich denke viel über die #Romantisierung des Leidens nach. Als ich in einem Van lebte, tat ich das nicht, weil ich ein „Vanlife“ führen wollte, sondern weil ich fast kein Geld hatte und einen trockenen Platz zum Schlafen und eine Möglichkeit brauchte, von Ort zu Ort zu kommen, um meine #Aktivistenarbeit fortzusetzen. Ich hasste die Romantisierung des Van-Lebens, die makellosen Fotos von perfekten Stränden und 50.000-Dollar-Vans. Nicht, dass mein eigenes Leben nicht schön gewesen wäre. Wenn überhaupt, hatte ich das Gefühl, dass die Leute auf #Instagram eine blasse Imitation dessen lebten, was ich tat, und nicht umgekehrt. Ich schlief in besetzten #Landprojekten in der Wüste, ließ Leute bei #EarthFirst!-Versammlungen in meinem Van vor dem Regen Schutz suchen und fuhr mit diesem Van auf #Lesereisen für Bücher und politische Anliegen. Dieses Leben war auch verdammt hart. Mein Van ging immer wieder kaputt und ich saß in dieser oder jener Stadt, in dieser oder jener Einfahrt fest. In einem Winter in #Olympia schimmelte mein Van und alles darin. Das Leben auf engstem Raum war hart für meinen Körper und ich hatte Probleme, einige #Verletzungen zu heilen. Schließlich, nach Jahren, zog ich in eine netzunabhängige Scheune und sparte langsam Geld, um auf dem Grundstück eines Freundes eine 12 x 12 Fuß große, netzunabhängige Hütte mit A-Rahmen zu bauen. Vom Leben im Van zum Tiny House. Alles, was man romantisieren sollte. Ein #TinyHouse ist meiner Meinung nach nur dann eine Verbesserung, wenn man vorher kein Haus hatte. Die meisten Menschen sind nicht glücklicher, wenn sie netzunabhängig leben. Die meisten Menschen sind nicht glücklicher, wenn sie in ihren Fahrzeugen leben. Aber wenn es das ist, was man hat, ist es sinnvoll, das Schöne daran zu sehen. Es ist sinnvoll, es zu romantisieren. An manchen Nächten im Van, wenn der Wind durch die Bäume rauschte, war ich glücklich. An manchen Sommertagen in der Hängematte vor meiner Hütte war ich glücklich. Wenn zwei Revolutionäre, die sich der ethischen Verpflichtung verschrieben haben, das galaktische #Imperium zu stürzen, Dämpfe einatmen und poetisch über ihre perfekte Nacht des Verbrechens schwärmen, treffen sie die richtige Entscheidung. Wenn du sterben wirst, bevor du den Erfolg deiner Revolution erleben kannst, kannst du genauso gut das Beste daraus machen. Du kannst genauso gut dein kurzes Leben mit so viel Sinn füllen, wie du nur kannst. Das ist sicher eine schöne Art zu leben. Es ist wichtig, dass wir lernen, das Schöne in unserer Situation zu sehen, egal wie schlimm sie ist, auch wenn es nur die Schönheit eines sinnlosen Kampfes ist. Es gibt dieses alte Buch, „Katechismus eines Revolutionärs“, aus dem Jahr 1869. Es stammt von einem russischen #Nihilisten namens Sergej #Nechajew. Manchmal sind Leute ziemlich begeistert von diesem Buch. Es ist berauschend. Der Revolutionär ist ein zum Scheitern verurteilter Mann, heißt es gleich im ersten Satz. Schauen wir uns doch mal den ganzen ersten Absatz an: Der Revolutionär ist ein zum Scheitern verurteilter Mann. Er hat keine privaten Interessen, keine Affären, keine Gefühle, keine Bindungen, keinen Besitz und nicht einmal einen eigenen Namen. Sein ganzes Wesen wird von einem einzigen Ziel, einem einzigen Gedanken, einer einzigen Leidenschaft verschlungen – der Revolution. Mit Leib und Seele, nicht nur mit Worten, sondern mit Taten, hat er alle Verbindungen zur sozialen #Ordnung und zur gesamten zivilisierten Welt, zu den Gesetzen, guten #Sitten, #Konventionen und #Moralvorstellungen dieser Welt abgebrochen. Er ist ihr gnadenloser Feind und lebt nur noch mit einem einzigen Ziel: sie zu zerstören. Ein weiteres Zitat aus dem Buch, der Revolutionär: Er muss alle sozialen Strukturen, einschließlich der #Polizei, infiltrieren. Er muss reiche und einflussreiche Leute ausnutzen und sie sich unterwerfen. Er muss das Elend der einfachen Leute verschlimmern, um ihre Geduld zu erschöpfen und sie zum #Aufstand anzustacheln. Und schließlich muss er sich mit der brutalen Welt der #Gewaltverbrecher verbünden, den einzigen wahren Revolutionären in #Russland. Nach dem #Katechismus ist im Namen der Revolution im Grunde alles gerechtfertigt. Das wurde in der Zeit der Zaren geschrieben, weniger als ein Jahrzehnt nach dem Ende der #Leibeigenschaft, in einer Zeit, in der viele Leute verzweifelt nach einem Weg suchten, den Zaren von einer ganzen Person in viele kleine Stücke zu verwandeln, meist mit #Sprengstoff. Was natürlich eine vernünftige Maßnahme gegenüber #Autokraten ist. Aber man muss wissen, dass der Typ, der dieses Buch geschrieben hat, Nechayev, ein Stück Scheiße war. Das ist, glaube ich, der Fachbegriff dafür. Nicht nur „er war so der Revolution verschrieben, dass er gegenüber Menschen gefühllos war“, sondern einfach ein aggressiver schlechter Mensch, der meiner Meinung nach eher schädlich für die Bewegung war, die er angeblich liebte. Er war in eine andere russische Nihilistin verliebt, eine Frau namens Vera, aber sie wollte nichts von ihm wissen, also floh er in die #Schweiz. Dort traf er den berühmten Anarchisten Michail Bakunin und betrog den alten Mann, soweit ich das beurteilen kann. Nechayev sagte so etwas wie: „Hey, ich bin Teil dieser riesigen, absolut echten #Geheimgesellschaft in Russland, und du solltest uns finanziell unterstützen.“ Also gab #Bakunin, gegen den Rat seiner Freunde, Nechayev Kontakte und half ihm, eine Menge #Propaganda zu drucken. Und Nechayevs konkreter Plan war, seine eigenen Freunde ohne deren Einverständnis verhaften zu lassen, um sie zu radikalisieren. Vor allem Vera, die Frau, die ihn abgelehnt hatte... (...) Weiterlesen in meiner Übersetzung des Beitrages "When There's Too Much Friction in the Air or: The Romanticization of Revolution" von @[email protected]@kolektiva.social vom 04. Juni 2025 #Anarchismus #Revolution #Romantik #Verrat -
Wenn es zu viel Luftwiderstand gibt oder: Die Romantisierung der Revolution
Das ist eine Geschichte über „Andor“, diese #StarWars-Serie, aber du musst sie nicht gesehen haben, und ich glaube, ich kann darüber reden, ohne was zu verraten. Es geht um eine Revolution und wird von einem Sender (#Disney+) gemacht, der auf der #BDS-Liste steht, weil er Schauspieler engagiert, die den #Völkermord an den Palästinensern direkt unterstützen. Es gibt eine Szene und eine Rede, und wenn du die zweite Staffel gesehen hast, weißt du, von welcher ich rede. Es ist ganz am Ende von Folge fünf. Alles, was du wissen musst, ist, dass zwei #Revolutionäre, ein alter und ein junger, dabei sind, Weltraum-Benzin zu klauen, was für sie ein großes Risiko bedeutet. Die Pipeline, die sie angezapft haben, explodiert, wenn sie auch nur einen einzigen Fehler machen. Das Weltraumbenzin („Rhydo“) ist giftig, wenn man es einatmet, und der jüngere Revolutionär trägt eine Maske. Der ältere nicht. Er nähert sich und atmet tief ein. Der jüngere, Wilmon, der schon mehr Scheiße gesehen hat, als ich jemals sehen werde, fragt: „Wie kannst du das tun?“ Der Ältere, Saw Gerrera, ist ein Revolutionär, der sich weigert, die Revolution auf die nette Art zu machen, wie es der Rest der offiziellen „Rebellion“ will. Er antwortet: Weil ich es verstehe. Weil sie meine Schwester Rhydo ist und mich liebt! Dieses Jucken, dieses Brennen ... Spürst du, wie sehr sie explodieren will? Merke dir das. Merke dir diesen Moment! Diese perfekte Nacht. Du denkst, ich bin verrückt? Ja, das bin ich. Revolution ist nichts für Vernünftige. Schau uns an: ungeliebt, gejagt, Kanonenfutter. Wir werden alle tot sein, bevor die Republik zurück ist, und doch ... sind wir hier. Wo bist du, Junge? Du bist hier! Du bist nicht bei Luthen [dem Anführer der traditionelleren Rebellion]. Du bist hier! Du bist genau hier, und du bist bereit zu kämpfen! Wir sind das Rhydo, Junge. Wir sind der Treibstoff. Wir sind das, was explodiert, wenn die Spannung in der Luft zu groß wird. Lass es rein, Junge! Das ist die Freiheit, die dich ruft! Lass es rein! Lass es laufen! Lass es wild laufen!“ Ich habe mir das diese Woche angesehen und die Szene dreimal zurückgespult, um sie dreimal zu hören.Die Vorstellung, dass wir die Revolution nicht erleben werden, aber dass unser Leben trotzdem schön ist, dass wir Momente wie „diese perfekte Nacht“ haben, ist berauschend. Ist es gut, so berauscht zu sein? Ich weiß es nicht. Ich denke viel über die #Romantisierung des Leidens nach. Als ich in einem Van lebte, tat ich das nicht, weil ich ein „Vanlife“ führen wollte, sondern weil ich fast kein Geld hatte und einen trockenen Platz zum Schlafen und eine Möglichkeit brauchte, von Ort zu Ort zu kommen, um meine #Aktivistenarbeit fortzusetzen. Ich hasste die Romantisierung des Van-Lebens, die makellosen Fotos von perfekten Stränden und 50.000-Dollar-Vans. Nicht, dass mein eigenes Leben nicht schön gewesen wäre. Wenn überhaupt, hatte ich das Gefühl, dass die Leute auf #Instagram eine blasse Imitation dessen lebten, was ich tat, und nicht umgekehrt. Ich schlief in besetzten #Landprojekten in der Wüste, ließ Leute bei #EarthFirst!-Versammlungen in meinem Van vor dem Regen Schutz suchen und fuhr mit diesem Van auf #Lesereisen für Bücher und politische Anliegen. Dieses Leben war auch verdammt hart. Mein Van ging immer wieder kaputt und ich saß in dieser oder jener Stadt, in dieser oder jener Einfahrt fest. In einem Winter in #Olympia schimmelte mein Van und alles darin. Das Leben auf engstem Raum war hart für meinen Körper und ich hatte Probleme, einige #Verletzungen zu heilen. Schließlich, nach Jahren, zog ich in eine netzunabhängige Scheune und sparte langsam Geld, um auf dem Grundstück eines Freundes eine 12 x 12 Fuß große, netzunabhängige Hütte mit A-Rahmen zu bauen. Vom Leben im Van zum Tiny House. Alles, was man romantisieren sollte. Ein #TinyHouse ist meiner Meinung nach nur dann eine Verbesserung, wenn man vorher kein Haus hatte. Die meisten Menschen sind nicht glücklicher, wenn sie netzunabhängig leben. Die meisten Menschen sind nicht glücklicher, wenn sie in ihren Fahrzeugen leben. Aber wenn es das ist, was man hat, ist es sinnvoll, das Schöne daran zu sehen. Es ist sinnvoll, es zu romantisieren. An manchen Nächten im Van, wenn der Wind durch die Bäume rauschte, war ich glücklich. An manchen Sommertagen in der Hängematte vor meiner Hütte war ich glücklich. Wenn zwei Revolutionäre, die sich der ethischen Verpflichtung verschrieben haben, das galaktische #Imperium zu stürzen, Dämpfe einatmen und poetisch über ihre perfekte Nacht des Verbrechens schwärmen, treffen sie die richtige Entscheidung. Wenn du sterben wirst, bevor du den Erfolg deiner Revolution erleben kannst, kannst du genauso gut das Beste daraus machen. Du kannst genauso gut dein kurzes Leben mit so viel Sinn füllen, wie du nur kannst. Das ist sicher eine schöne Art zu leben. Es ist wichtig, dass wir lernen, das Schöne in unserer Situation zu sehen, egal wie schlimm sie ist, auch wenn es nur die Schönheit eines sinnlosen Kampfes ist. Es gibt dieses alte Buch, „Katechismus eines Revolutionärs“, aus dem Jahr 1869. Es stammt von einem russischen #Nihilisten namens Sergej #Nechajew. Manchmal sind Leute ziemlich begeistert von diesem Buch. Es ist berauschend. Der Revolutionär ist ein zum Scheitern verurteilter Mann, heißt es gleich im ersten Satz. Schauen wir uns doch mal den ganzen ersten Absatz an: Der Revolutionär ist ein zum Scheitern verurteilter Mann. Er hat keine privaten Interessen, keine Affären, keine Gefühle, keine Bindungen, keinen Besitz und nicht einmal einen eigenen Namen. Sein ganzes Wesen wird von einem einzigen Ziel, einem einzigen Gedanken, einer einzigen Leidenschaft verschlungen – der Revolution. Mit Leib und Seele, nicht nur mit Worten, sondern mit Taten, hat er alle Verbindungen zur sozialen #Ordnung und zur gesamten zivilisierten Welt, zu den Gesetzen, guten #Sitten, #Konventionen und #Moralvorstellungen dieser Welt abgebrochen. Er ist ihr gnadenloser Feind und lebt nur noch mit einem einzigen Ziel: sie zu zerstören. Ein weiteres Zitat aus dem Buch, der Revolutionär: Er muss alle sozialen Strukturen, einschließlich der #Polizei, infiltrieren. Er muss reiche und einflussreiche Leute ausnutzen und sie sich unterwerfen. Er muss das Elend der einfachen Leute verschlimmern, um ihre Geduld zu erschöpfen und sie zum #Aufstand anzustacheln. Und schließlich muss er sich mit der brutalen Welt der #Gewaltverbrecher verbünden, den einzigen wahren Revolutionären in #Russland. Nach dem #Katechismus ist im Namen der Revolution im Grunde alles gerechtfertigt. Das wurde in der Zeit der Zaren geschrieben, weniger als ein Jahrzehnt nach dem Ende der #Leibeigenschaft, in einer Zeit, in der viele Leute verzweifelt nach einem Weg suchten, den Zaren von einer ganzen Person in viele kleine Stücke zu verwandeln, meist mit #Sprengstoff. Was natürlich eine vernünftige Maßnahme gegenüber #Autokraten ist. Aber man muss wissen, dass der Typ, der dieses Buch geschrieben hat, Nechayev, ein Stück Scheiße war. Das ist, glaube ich, der Fachbegriff dafür. Nicht nur „er war so der Revolution verschrieben, dass er gegenüber Menschen gefühllos war“, sondern einfach ein aggressiver schlechter Mensch, der meiner Meinung nach eher schädlich für die Bewegung war, die er angeblich liebte. Er war in eine andere russische Nihilistin verliebt, eine Frau namens Vera, aber sie wollte nichts von ihm wissen, also floh er in die #Schweiz. Dort traf er den berühmten Anarchisten Michail Bakunin und betrog den alten Mann, soweit ich das beurteilen kann. Nechayev sagte so etwas wie: „Hey, ich bin Teil dieser riesigen, absolut echten #Geheimgesellschaft in Russland, und du solltest uns finanziell unterstützen.“ Also gab #Bakunin, gegen den Rat seiner Freunde, Nechayev Kontakte und half ihm, eine Menge #Propaganda zu drucken. Und Nechayevs konkreter Plan war, seine eigenen Freunde ohne deren Einverständnis verhaften zu lassen, um sie zu radikalisieren. Vor allem Vera, die Frau, die ihn abgelehnt hatte... (...) Weiterlesen in meiner Übersetzung des Beitrages "When There's Too Much Friction in the Air or: The Romanticization of Revolution" von @[email protected]@kolektiva.social vom 04. Juni 2025 #Anarchismus #Revolution #Romantik #Verrat -
Warum so halbherzig, Herr #Merz?!
So wird das nix mit Billionär|en aus armen Milliardär|en!● ALLE #Feiertag|e streichen!
● 72h-Woche, 6x12h schaffen andere Länder auch
● #Ferien? Na gut, werden aber nicht genommen, so wie in #Japan
● #VOLKSLOHN - gleicher #Mindestlohn für ALLE Arbeitnehmenden! Tschüss #Neiddebatte, #Lohnunterschiede, #Anreize. Wir arbeiten doch gerne!
● #Gewerkschaft/en verbieten!
● #Rente ganz abschaffen! Keine Arbeit, kein Erspartes, kein Leben, fertig!
● #Sozialhilfe, #Bürgergeld, #Kindergeld, gesetzliche #Krankenversicherung? weg! #Eigenverantwortung!
● Gewürzt mit noch mehr #Rassismus, #Hass und #Abschottung... voilà!● Beamt*innen bleiben außen vor, weil die würden auf die #Barrikaden gehen...
... was da an #Profit für #Wirtschaft und #Börse drin wäre, ohne so nervige soziale #Verantwortung, die offene #Sklaverei und #Leibeigenschaft mit sich brächten ;)
Vielleicht springt die rückratlose #SPD noch ein und hilft wieder?
Bild von r/LateStageCapitalism
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Warum so halbherzig, Herr #Merz?!
So wird das nix mit Billionär|en aus armen Milliardär|en!● ALLE #Feiertag|e streichen!
● 72h-Woche, 6x12h schaffen andere Länder auch
● #Ferien? Na gut, werden aber nicht genommen, so wie in #Japan
● #VOLKSLOHN - gleicher #Mindestlohn für ALLE Arbeitnehmenden! Tschüss #Neiddebatte, #Lohnunterschiede, #Anreize. Wir arbeiten doch gerne!
● #Gewerkschaft/en verbieten!
● #Rente ganz abschaffen! Keine Arbeit, kein Erspartes, kein Leben, fertig!
● #Sozialhilfe, #Bürgergeld, #Kindergeld, gesetzliche #Krankenversicherung? weg! #Eigenverantwortung!
● Gewürzt mit noch mehr #Rassismus, #Hass und #Abschottung... voilà!● Beamt*innen bleiben außen vor, weil die würden auf die #Barrikaden gehen...
... was da an #Profit für #Wirtschaft und #Börse drin wäre, ohne so nervige soziale #Verantwortung, die offene #Sklaverei und #Leibeigenschaft mit sich brächten ;)
Vielleicht springt die rückratlose #SPD noch ein und hilft wieder?
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Warum so halbherzig, Herr #Merz?!
So wird das nix mit Billionär|en aus armen Milliardär|en!● ALLE #Feiertag|e streichen!
● 72h-Woche, 6x12h schaffen andere Länder auch
● #Ferien? Na gut, werden aber nicht genommen, so wie in #Japan
● #VOLKSLOHN - gleicher #Mindestlohn für ALLE Arbeitnehmenden! Tschüss #Neiddebatte, #Lohnunterschiede, #Anreize. Wir arbeiten doch gerne!
● #Gewerkschaft/en verbieten!
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● #Sozialhilfe, #Bürgergeld, #Kindergeld, gesetzliche #Krankenversicherung? weg! #Eigenverantwortung!
● Gewürzt mit noch mehr #Rassismus, #Hass und #Abschottung... voilà!● Beamt*innen bleiben außen vor, weil die würden auf die #Barrikaden gehen...
... was da an #Profit für #Wirtschaft und #Börse drin wäre, ohne so nervige soziale #Verantwortung, die offene #Sklaverei und #Leibeigenschaft mit sich brächten ;)
Vielleicht springt die rückratlose #SPD noch ein und hilft wieder?
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Warum so halbherzig, Herr #Merz?!
So wird das nix mit Billionär|en aus armen Milliardär|en!● ALLE #Feiertag|e streichen!
● 72h-Woche, 6x12h schaffen andere Länder auch
● #Ferien? Na gut, werden aber nicht genommen, so wie in #Japan
● #VOLKSLOHN - gleicher #Mindestlohn für ALLE Arbeitnehmenden! Tschüss #Neiddebatte, #Lohnunterschiede, #Anreize. Wir arbeiten doch gerne!
● #Gewerkschaft/en verbieten!
● #Rente ganz abschaffen! Keine Arbeit, kein Erspartes, kein Leben, fertig!
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● Gewürzt mit noch mehr #Rassismus, #Hass und #Abschottung... voilà!● Beamt*innen bleiben außen vor, weil die würden auf die #Barrikaden gehen...
... was da an #Profit für #Wirtschaft und #Börse drin wäre, ohne so nervige soziale #Verantwortung, die offene #Sklaverei und #Leibeigenschaft mit sich brächten ;)
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Vor 500 Jahren waren viele Menschen Leibeigene. Im März 1525 stellten die Zwölf Memminger Artikel diese Form der Unfreiheit in Frage.#Bauernkriege #Bauernproteste #Memmingen #MENSCHENRECHTE #Leibeigene #Leibeigenschaft #PROTEST #AUFSTAND
Deutscher Bauernkrieg - Frühe Forderung nach Menschenrechten