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#lebenswertestädte — Public Fediverse posts

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  1. Das wär's: Städte und Kommunen übernehmen das Marburger Modell und der Bund erhöht gleichzeitig den jährlichen Zuschuss auf 3 Milliarden fürs #Deutschlandticket . Preis zw. 35€ und 29€ #SozialGerechteVerkehrswende #Mobilitätswende #lebenswerteStädte #autofrei

    taz.de/Marburger-Modell-fuer-d

  2. »Stell dir vor: Kinder können auf der Straße Fahrrad fahren lernen, Nachbarn kommen vor ihrer Haustür ins Gespräch, und im Sommer sitzen Menschen draußen auf einer Picknickdecke, ohne dass ständig Autos vorbeifahren. Statt Durchgangsverkehr gibt es mehr Platz für das, was ein Viertel lebendig macht: Menschen, Begegnungen und Grün.”

    Für dieses #Zukunftsbild mitten in der #Schanze kampft eine Initiative - und das mit einem #Bürgerbegehren, das vom Bezirksamt #Altona für gültig erklärt worden ist.«

    #Verkehrswende #Hamburg #Superblock #Verkehrsberuhigung #LebenswerteStädte #Stadtgrün #Stadtnatur

    abendblatt.de/hamburg/altona/a [€]

  3. Der Präsident des Deutschen Städtetags Burkhard Jung in der #NOZ:

    "Weniger #Parkplätze und #Straßen werden in der Zukunft unvermeidbar sein, wenn wir mit den Auswirkungen des menschengemachten Klimawandels klarkommen wollen. Jeder Baum ist ein Segen für eine Stadt. Und in dem Moment, wo ich Bäume pflanze oder Regenspeicher anlege, muss etwas anderes weichen. Sechsspurige Straßen in Städten können nicht mehr länger die Lösung sein. …

    Wir müssen Verkehrsströme in Städten grundsätzlich neu denken. Dazu gehört, vermehrt auf #Anwohnerparken, Anreize für #Carsharing oder Jobräder zu setzen und den öffentlichen Nahverkehr massiv zu stärken. Hier hilft der Blick auf Städte wie #Kopenhagen, #Amsterdam oder #Oslo, in denen solche Konzepte bereits gut funktionieren."

    noz.de/deutschland-welt/politi

    #Verkehrswende #Klimaschutz #Hitzeschutz #Klimaanpassung #Wasserkrise #blaugrüneInfrastruktur #Parkraumumwidmung #Parkraumrückbau #Fahrspurumwidmung #RoadDiet #AttraktiverÖPNV #BäumeStattAsphalt #Stadtgrün #StadtNatur #Entsiegelung #LebenswerteStädte #BurkhardJung #DeutscherStädtetag

  4. #Buchtipp für den Sommer (englischsprachig): Jeremy Lent, Ecocivilization

    Durch das fortdauernde Überschreiten planetarer Grenzen ist die menschliche Zivilisation in eine zunehmend chaotische Phase eingetreten und nähert sich einem Scheideweg. Ähnlich wie zur Zeit der Kopernikanischen Wende im 16. Jahrhundert, als das geozentrische Weltbild zunehmend unhaltbar wurde, ist das heute weltbeherrschende reduktionistische sozioökonomische Paradigma dabei, an seinen eigenen Widersprüchen zu zerschellen. In nicht allzu ferner Zukunft entscheidet sich, ob die Zivilisation kollabiert oder in einen dem Erdsystem und dem allgemeinen Wohlergehen angemesseneren Zustand wechselt.

    In dieser chaotischen Zeit können auch kleine Handlungen große Wirkung haben und Ideen materielle Wirkungskraft entfalten, frei nach Ilya #Prigogine, einem Pionier der Erforschung komplexer dynamischer Systeme: "Wenn sich ein System fernab des Gleichgewichts befindet, können kleine Inseln der Kohärenz in einem Meer des Chaos das gesamte System auf eine höhere Ordnung heben." #DonellaMeadows, ebenfalls Pionierin auf diesem Gebiet und Co-Autorin der Studie #GrenzenDesWachstums, hat in ihrem posthum veröffentlichten Werk "Die Grenzen des Denkens" (im Original treffender: #ThinkingInSystems) zwölf Hebelpunkte identifiziert, mit denen in Systeme eingegriffen werden kann, und diese nach ihrer Wirksamkeit sortiert. Die wirksamsten – aber auch am schwersten umzusetzenden – Hebelpunkte sind: Die Ziele eines Systems zu verändern und, die Paradigmen zu verändern, aus denen heraus die Ziele des Systems gesetzt wurden und sich kontinuierlich reproduzieren. Auf Grundlage dieser Erkenntnisse betrachtet Lent sozial-ökologische Bestrebungen auf der Ebene von drei Horizonten:

    - Initiativen, die sich innerhalb von Horizont 1 bewegen, streben nach inkrementellen Verbesserungen innerhalb der bestehenden Institutionen.
    - Bestrebungen innerhalb von Horizont 2 tun dies ebenfalls, durchbrechen aber potenziell bestehende Konventionen. Das gilt aber nicht für alle, manche sind nur Scheinlösungen, PR oder werden bei nächstbester Gelegenheit zurückgenommen.
    - Einige der Horizont-2-Bestrebungen können jedoch Risse in konventionellen Logiken erzeugen und Wege zu Horizont 3 eröffnen, einem grundlegendem Wandel zu einem neuen Paradigma.

    Lent betont, dass alle drei Horizonte wichtig seien, der dritte Horizont bisher aber nur unzureichend in den Blick genommen worden sei. Mit seinem Buch tut er genau dies und bezieht sich dabei auf inspirierende Weise zum einen auf die Fülle der Ideen und Aktivitäten von ökologischen Bewegungen, Projekten, NGOs, Allianzen und Denker:innen der letzten Jahrzehnte und zum anderen auf neuere Forschungen zur Dynamik von sozialen Transformationen.

    Ausführlichere Renzension von David Bollier, Host des Podcasts 𝘍𝘳𝘰𝘯𝘵𝘪𝘦𝘳𝘴 𝘰𝘧 𝘊𝘰𝘮𝘮𝘰𝘯𝘪𝘯𝘨:
    bollier.org/blog/jeremy-lents-

    #EcoCivilization #EvoCiv #Systemtheorie #Systemdenken #Systemdynamik #TheorieDynamischerSysteme #Chaostheorie #Erdsystem #Paradigmenwechsel #DonellaMeadows #Kipppunkte #SozialeKipppunkte #SozialÖkologischeTransformation #Gemeinwohl #Gemeinwohlökonomie #DonutÖkonomie #Kreislaufwirtschaft #RegenerativeLandwirtschaft #Reichensteuer #TaxTheRich #Reichtumsdeckel #LebenswerteStädte #Mobilitätswende #Verkehrswende #Energiewende #Agrarwende #Finanzwende #WiederherstellungDerNatur #RechteDerNatur #InselnDerKohärenz #Phasenübergang #TheoriendesWandels #DreiHorizonte #Anthropozän #Symbiozän #Lesetipp #Lent #JeremyLent

  5. #Podcasttipp

    Warum zur Hölle halten wir immer noch an fossilen Energien fest obwohl sie teuer und klimaschädlich sind und uns abhängig und erpressbar machen?
    Warum erfolgt selbst angesichts der gegenwärtigen durch fossile Regime und fossile Abhängigkeiten getriebenen Krisen nicht der politische Durchbruch?

    Warum macht eine Ministerin etwas, das klimafeindilich ist, das unsere Lebensgrundlagen zerstört, das wirtschaftsfeindlich ist, das uns in einer industriellen Vergangenheit festhält, das uns in einem Weltmarkt zukünftiger Energien nicht konkurrenzfähig macht und das sich nicht mal rechnet, weil es teuer ist?
    Warum lässt #KatherinaReiche nachweislich EnBW bei einem Gesetz mitformulieren, bei dem es um Vorteile für #Gaskraftwerke gegenüber #Batteriespeicher​n geht?

    Warum wird in der Regel nur über Kosten des Klimaschutzes gesprochen, aber nicht über die Kosten des gegenwärtigen fossilen Systems?
    Welchen Preis hat das Festhalten am fossilen Status Quo wirtschaftlich, politisch, klimapolitisch, sicherheitspolitisch?

    Wie können neue Allianzen gebildet werden für die Auflösung von Abhängigkeiten von fossilen Weltmärkten, Autokratien, Konzernen, Infrastrukturen und von Erzählungen, die uns glauben lassen sollen der Ausstieg sei zu teuer, zu unsicher oder zu kompliziert?
    Wie können neue Abhängigkeiten bezüglich der grünen Infrastruktur vermieden werden?

    Wie kann das gegenwärtig vorherrschende Narrativ von #Klimaschutz als Verzicht und unsozial gedreht werden?
    Welche Rolle können #Klimageld, Förderung der Gebäudesanierung, günstige #Mobilitätsangebote, Beteiligung vor Ort dabei spielen?

    Doch die #Bundesregierung bremst die #Energiewende an vielen Stellen aus – beim Heizen, beim Verkehr, beim Gas, durch das technologiegeschlossene Beharren im Lock-In der Verbrennertechnologie?

    Was können wir dagegen tun, in der eigenen Stadt, im eigenen Viertel, in der eigenen Straße?
    Wie können Menschen, die sich vor Ort zusammentun und konkrete Projekte anstoßen, Strukturen aufbauen, Wissen sammeln, Mehrheiten suchen und Druck erzeugen?
    Wie kann eine verlässliche Finanzierung des kommunalem Klimaschutzes sichergestellt werden?
    Welche Lücke schließen z.B. LocalZero und GermanZero da?

    Diese und weitere Fragen stellt Marina Weisband (@afelia) in der aktuellen Folge von #WindundWurzeln und beantwortet sie zusammen mit Claudia Kemfert (@ckemfert) vom #DIW , Niklas Höhne (@niklashoehne) vom #NewClimateInstitute (@NewClimate), Felix Austen von @PerspectiveDaily und Judith Bade, Leiterin von #LocalZero bei #GermanZero

    wind-und-wurzeln.podigee.io/12

    #ExitGasEnterFuture #GaskostenFalle #LebenswerteStädte #Verkehrswende

  6. Wir wollen im #osrat „Von Helsinki lernen: #Tempo30 für mehr #Sicherheit und #Lebensqualität “
    Die Initiative #LebenswerteStädte soll das Engagement für #T30 wieder aufnehmen. Die StVO muss für Kommunen bei T30 die Entscheidungsfreiheit geben.
    #Osnabrück soll endlich den Endbericht zum #Modellprojekt „Tempo 30 auf Hauptverkehrsstraßen“ an der #IburgerStraße vom nds. SPD-Verkehrsministerium erhalten!
    StVO-Chancen für T30 zum Schutz von Gesundheit, #Klima & vor Lärm nutzen!
    fraktion-gruene-os.de/ratspoli

  7. RE: squeet.me/display/962c3e10-685

    „Reden wir in #Deutschland über den Verkehr und seine Gefahren, sind immer die anderen schuld: die Kinder, die laut einer aktuellen ADAC-Umfrage nicht aufmerksam genug im #Straßenverkehr sind; die Jugendlichen, die ohne Rücksicht auf Verluste mit E-Scootern durch die Innenstädte rasen; oder die Senioren, die zu schnell mit ihren Pedelecs unterwegs sind. Autos und ihre Fahrer_innen sind in der Frage der Verantwortung fein raus. Sie dürfen weiter den öffentlichen Raum voll stellen, als hätten wir nicht ein enormes Platzproblem in den Innenstädten. Sie dürfen die Luft mit ihren Abgasen verpesten und weiter in der Nähe von Schulen, Altersheimen und Wohnhäusern rasen, ganz so, als seien sie nicht für die schwersten und tödlichsten Unfälle verantwortlich.

    Dass das nicht so sein muss, machen andere Metropolen vor. In vielen italienischen Städten gibt es mittlerweile verkehrsbeschränkte Zonen. Auch in #Paris und #Barcelona werden immer mehr Straßen autofrei: für die Sicherheit – aber auch, um die #Lebensqualität aller zu steigern.“

    #Verkehrswende #VisionZero #Verkehrsicherheit #Luftverschmutzung #Flächengerechtigkeit #AutofreieInnenstädte #LebenswerteStädte #MannAmSteuer #Petromaskulinität #StopKillingUs

  8. @pneumann Dein Text ist leider hinter einer Bezahlschranke, aber die Original-Studie gibt es frei im Netz unter doi.org/10.26128/2026.1

    Und eine grafisch aufgearbeitete Version von den Grünen unter gruene-fraktion.berlin/pressem

    Und dass angeblich so viele Autofahrende so wütend wären, ist auch eine Folge davon, dass sie von vielen Medienschaffenden wütend geschrieben werden.

    Warum lesen wir bei getöteten Radfahrenden und zuFußgehenden hinterher nie in den Zeitungen:

    • "Viele Radfahrer sind wütend - schon wieder wurde einer von ihnen von einem Autofahrer totgefahren"
    • "Viele Fußgänger sind wütend - schon wieder wurde einer von ihnen von einem Autofahrer totgefahren"

    Und die Autofahrenden sind ja schon so "wütend", ganz ohne dass irgendeiner von ihnen von den Verkehrsberuhigunsmaßnahmen getötet werden würde.

    #Verkehrspolitik #Kiezblocks #Superblocks #Wohnstraßen #LebenswerteStädte

  9. RE: mstdn.social/@klimareporter/11

    »Im Koalitionsvertrag von #Union und #SPD heißt es: "Im #Straßenverkehr orientieren wir uns am Zielbild der #VisionZero." Dieses Zielbild folgt der Devise: "Alle kommen an. Niemand kommt um." Flächendeckend #Tempo30 zu ermöglichen wäre eine Möglichkeit, das Versprechen einzulösen. Davon ist im Koalitionsvertrag allerdings nicht die Rede.«

    #VisionZero #Verkehrssicherheit #StraßenFürAlle #StreetsForLife #StädteFürMenschen #LebenswerteStädte #Love30 #Verkehrswende

  10. RE: mstdn.social/@klimareporter/11

    Gewusst, wie:

    »Im oberbayerischen Pfaffenhofen an der Ilm gelang es, auf nahezu allen Straßen der Innenstadt #Tempo30 anzuordnen.

    Spezielle örtliche Gegebenheiten in Pfaffenhofen machten das möglich, vor allem Lückenschlüsse zwischen vorhandenen Tempo-30-Abschnitten. Besucher werden jetzt mit Transparenten begrüßt, auf denen steht: "Mia san 30" oder "30 ist das neue 50". Eine Ausnahme im Flickenteppich des kommunalen Tempo-Durcheinanders.«

    #Love30 #LebenswerteStädte #StreetsForLife #StraßenFürAlle #VisionZero #Verkehrssicherheit #Lärmschutz #Schadstoffbelastung #Luftverschmutzung #Gesundheitsschutz #Verkehrswende #StVO

  11. @tagesschau

    Verkehrsminister Patrick #Schnieder: ein #Tempolimit sei "kein Big Point": "Das ist im Gesamtkontext eher marginal".

    Was bitte ist an 11,7 Mio. t CO₂ weniger pro Jahr marginal?
    Das sind mehr als 8% der Emissionen im #Verkehrssektor.

    #Schnieder weiter: "Wir müssen Maßnahmen vorschlagen, die die Menschen akzeptieren, die sie tragen können und die wirtschaftlich umsetzbar sind."

    Was bitte ist an einem #Tempolimit für "die Menschen" nicht "tragbar" und was nicht "wirtschaftlich umsetzbar"?
    Die Einschränkungen sind minimal, die Kosten der Umsetzung ebenfalls.
    Dafür werden gesellschaftlich Kosten aufgrund von #Klimafolgen und gesundheitliche Schäden durch Unfälle, #Luftverschmutzung und #Lärmbelastung signifikant verringert.

    duh.de/informieren/verkehr/tem

    #Reminder:

    »So ziemlich alle Schäden, die durch den #Straßenverkehr verursacht werden – für die Umwelt, die Tierwelt und unsere Gesundheit – nehmen mit der Geschwindigkeit der Fahrzeuge exponentiell zu. Das Schlüsselwort hierbei ist „exponentiell“ – eine Verringerung der Geschwindigkeit um nur 10 mph könnte einige der Probleme des Verkehrs, wie Straßenlärm und Feinstaubbelastung, um die Hälfte reduzieren.«

    Paul Donald, #Traffication, S. 193

    #Verkehrswende #Tempo100 #Tempo80 #Tempo30 #ExterneKosten #Klimaschutz #Lärmbelastung #Luftverschmutzung #LebenswerteStädte #Verkehrssicherheit #VisionZero

  12. Die Verwachtung für Bürger und Umwelt in #Mannheim ist beachtlich:

    Ein neugepflanzter Baum wird im Stadtteil
    #Vogelstang herausgerissen. Die Reaktion der Verwaltung: "Da die Verkehrssicherheit nicht beeinträchtigt ist, im Rahmen der turnusmäßigen Unterhaltungsaufgabe innerhalb der nächsten sechs Monate erledigt."

    Zeigt halt auch, wie egal der Verwaltung jegliche Klimaziele, Hitzeresilienz und Lebensqualität sind.
    🤯

    mannheim.mängelmelder.de/bms/2587649

    #Klimaschutz #Klimaschutzakionsplan #KSAP #Hitzeresilienz #LebenswerteStädte

  13. Klein, unscheinbar – aber enorm wichtig: Neue Poller und ein Holzzaun schützen die Grünfläche entlang der Max-Joseph-Straße in #Mannheim. 🌱👀 Danke @mannheim dafür! Ohne Poller wurde die Grünfläche regelmäßig befahren und beparkt.
    Teile Deine Erfahrungen in den Kommentaren: Wurden bei Dir Gehwege vor Kfz geschützt durch Poller? Hat sich danach die Situation verbessert?

    quadradentscheid.de/post/modal

    #LebenswerteStädte #Fußverkehr #Rücksicht #Mannheim #Klimaschutz #Verkehrswende #Flächengerechtigkeit

  14. RE: idw-online.social/@idw_online/

    Weitere wichtige #Memo für Dr. med. Peter #Tschentscher:

    »11 Millionen Deutsche sind nachts #Lärm ausgesetzt

    Die Studienautoren plädieren für konsequente Lärmschutzmaßnahmen, wie beispielsweise #Tempo30 innerorts und mehr Grünflächen als natürlichen Schallschutzpuffer. „#Lärmschutz ist Herzschutz“, betont Professor Münzel. „Jede Dezibel-Reduktion bedeutet weniger Stress für Gefäße, weniger Entzündung im Blut – und langfristig weniger Herzinfarkte und Schlaganfälle. Stadtplanung ist damit keine ästhetische Frage, sondern eine kardiovaskuläre Präventionsstrategie. Gesunde Städte sind leise Städte.“«

    idw-online.de/de/news866575

    #Verkehrswende #Hamburg #Tempo30 #LebenswerteStädte #Verkehrslärm #Straßenlärm #Lärmbelastung

  15. Ach, die armen PendlerInnen im Auto, die das schöne Wetter nicht genießen können... Moment, wer verstopftnochmal die Städte, erzeugt Abgase, Feinstaub, Mikroplastik und Lärm, belegt unfassbar viel Fläche für Einzelpersonen in Blechkolossen? Ach ja, die "Opfer", die 90% der Zeit allein in ihren 20fachen ihres Körpergewicht scheren Blechkisten unterwegs sind. Da hält sich mein Mitleid in Grenzen, wenn man bedenkt, wie viel Schaden damit angerichtet wird. #Verkehr #LebenswerteStädte

  16. RE: verkehrswende.social/@zukunftm

    „Insgesamt erweist sich die Einführung von #Tempo30-Zonen als wirkungsvoller Hebel für die Stadtentwicklung. Sie verbessert die #Verkehrssicherheit, reduziert #Emissionen und #Lärmbelastung und steigert gleichzeitig die Lebensqualität. Unter Berücksichtigung aller vorliegenden Daten lässt sich festhalten: Die flächendeckende Einführung von 30 km/h-Geschwindigkeitsbegrenzungen besitzt ein erhebliches Potenzial, Innenstädte sicherer, gesünder und lebenswerter zu gestalten.“ (S. 25)

    #Love30 #VisionZero #StreetsForLife #SichereStraßen #SichereStrassenFürAlle #Verkehrswende #LebenswerteStädte #Straßenlärm #Schadstoffbelastung

  17. #Reminder
    Nur #StädteFürMenschen sind auch attraktiv für Menschen

    "Die Städte befinden sich einem Attraktivitätswettbewerb […]. Und diesen Attraktivitätswettbewerb gewinnen Städte, die für die Menschen attraktiv sind. Und Städte, in denen Autos Fahrradfahrer töten, und in denen Verkehrslärm zu Depression und Krankheiten führt, wo breite Straßen das Überschreiten oder Spielen für Kinder verhindern, sind keine attraktiven Städte."

    Zukunftsforscher Stefan Carsten im Urbanotopia-Podcast vom 4.3.21

    fyyd.de/episode/6460986?t=22:25

    #LebenswerteStädte #Verkehrswende #SichereStraßen #StreetsForLife #StädteFürKinder #SichereSchulwege #Straßenumwidmung #Fahrbahnumwidmung #Fahrspurumwidmung #Parkraumumwidmung #Verkehrssicherheit #Verkehrslärm #Lärmbelastung #RespectCyclists #VisionZero #StoppKillingUs

  18. Europa jagt einen Killer namens #Feinstaub •
    Ullrich Fichtner via Spiegel Online

    "Das Pariser Beispiel und Europas Weichenstellungen machen Mut, weil sie zeigen, dass die Welt durch weitblickende und konsequente Politik ein besserer, gesünderer, lebenswerterer Ort werden kann. Es ist eben nicht alles egal, was Parlamente und Regierungen, gestützt auf aktuelle Wissenschaft, beschließen. Korrekte Analysen, Tatkraft, dauerhaftes Engagement und richtige Politik wirken."

    spiegel.de/politik/feinstaub-z

    #Verkehrswende #Paris #Luftverschmutzung #Schadstoffbelastung #StopKillingUs #StädteFürMenschen #PolitikFürMenschen #LebenswerteStädte #Fahrbahnumwidmung #Parkraumunwidmung #Tempolimit #Tempo30 #AutofreieZonen #Stadtbegrünung

  19. 40 Straßen in Paris, die umgestaltet wurden und im Ergebnis die #Lebensqualität massiv verbessern.

    Warum ähnliche Maßnahmen in #Mannheim regelmäßg blockiert werden oder, wie beim Herzogenriedbad, sogar rückwärts gearbeitet wird, zeigt, dass hier vor Ort noch viel Bildungsarbeit zu leisten ist.

    youtube.com/watch?v=Iv5J80xw6eA

    #Verkehrswende #Klimagerechtigkeit #LebenswerteStädte

  20. Investitionen in öffentlichen und aktiven Verkehr führen nicht automatisch zu weniger Autofahrten. Eine neue Studie zeigt, dass neue und bessere Angebote wie besserer #ÖPNV, #MixedUse-Quartiere, Mobilitäts-Apps oder günstige Tickets (sogenannte #PullMaßnahmen) kaum zur Senkung des Autoverkehrs beitragen. Häufig ersetzen Radfahrten oder günstige Tickets nur jeweils andere nachhaltige Mobilitätsformen, nicht Autofahrten. Sogar neue Bahnstrecken können zusätzlichen Verkehr erzeugen, weil sie den #Pendelverkehr über längere Distanzen fördern.

    Wenn Städte ernsthaft CO₂ reduzieren wollen, muss die bestehende #Flächenungerechtigkeit aufgehoben und die wahren Kosten des Autoverkehrs eingepreist werden. Denn die Forschung macht deutlich: Ohne Druckmittel wie Straßenbenutzungsgebühren und weniger Straßenraum für Autos (sog. #PushMaßnahmen) wird der #Autoverkehr kaum sinken.

    Erst wenn die Politik den Mut findet, die Privilegien des Autoverkehrs abzubauen, kann aus wohlmeinenden Programmen echte Veränderung werden, die die Lebensqualität für alle verbessert.

    Börjesson M, Eliasson J (2026) Reducing traffic with “carrots”: A review of the evidence. Transportation Research Part A: Policy and Practice 203:104735.
    sciencedirect.com/science/arti

    #Verkehrswende #PushUndPull #LebenswerteStädte #Flächengerechtigkeit #Parkraumumwidmung #Fahrbahnumwidmung #Fahrspurumwidmung #Parkraummanagement #WahreKosten #ExterneKosten #Parkraumbewirtschaftung #Anwohnerparken #CityMaut #Hamburg #NachDemZukunftsentscheid #Zukunftsentscheid

  21. #Ireland is adopting a default 30 kmh (19 mph) speed limit in urban areas

    "The aim is to have 30km/h speed limits in built-up and urban areas operational by 31 March 2027.

    In February, the default speed limits on rural local roads decreased from 80km/h to 60km/h.

    This reduction in the speed limit was done as part of the #RoadSafety Strategy which aims to halve deaths and serious injuries on Irish roads by 2030.

    The next step is limiting the speed limit in urban and built-up areas to 30km/h."

    thejournal.ie/local-authoritie

    #Tempo30 #VisionZero #Verkehrswende #Love30 #20splenty #Verkehrssicherheit #LebenswerteStädte #StreetsForLife #StraßenFürAlle

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